Die Müdigkeit ist vergangen und nichts zieht einen in den Schlaf zurück. Man steht auf und werkelt ein bisschen rum. Lässt sich eine schöne Tasse Schokoladen-Kaffee aus der Maschine, die man am Vortag gekauft hat, und genießt das heiße Lebenselixier mit einem ausgiebigen Frühstück. Anschließend macht man sich auf den Weg in die Stadt, um fern des ganzen alemannischen Narrenrummels in Ruhe einen guten Film im Kino anzuschauen. Danach löffelt man die leckere Milchschaumhaube eines mit Karamell verfeinerten Cappuccinos in einem Café mit Aussicht. Den zweiten Film des Doppelfeatures schaut man dann mit nachbarlichen Freunden an; amüsiert sich köstlich und freut sich auf den gemeinsamen Abend. Den Sonntagsbraten schon im Ofen, die Knödel im Topf, den Salat gerupft überbrückt man die Hungerzeit mit Gesprächen und Gelächter. Das Finale genießt man dreifach: auf dem Teller den Anblick, im Mund den Geschmack und auf dem Heimweg die Erinnerung an beides. Der Nachtisch macht den Magen schwer, der Likör ihn wieder munter. Und am Ende steht die Aussicht – viele kleine Lichter am Horizont!
Ein Tag nach meinem Geschmack
14. Januar 2008 um 17:15 von Frau Bü | Kommentar abgeben | TrackbackÄhnliche Beiträge:
Das getaggte Brautpaar:
Januar 14th, 2008 at 18:53
Hallo Frau Bü,
das hört sich fast ein wenig nach virtueller Realität an.
Fast zu schön, um wahr zu sein :-)
Ani*ka:
Januar 15th, 2008 at 01:39
und das Kind ist vor dem Kamin zusammen mit dem goldenen Hund eingeschlafen.
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