DonsFilmkritiken für Dezember 2011

03. Januar 2012 um 15:12 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Diesen Monat mit dabei:
“Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen”, “Männer, die auf Ziegen starren”, “Spurlos – Die Entführung der Alice Creed”, “The Kids Are All Right”, “Drei Haselnüsse für Aschenbrödel” und “Everybody’s Fine”.

So, hier nun die letzten Kritiken für 2011. Eine Zusammenfassung folgt in den nächsten Tagen, ebenso eine kleine Frage zu den Filmen 2012, aber das werdet ihr dann ja schon sehen, jetzt erstmal die Kritiken:

Hatte ich lange vor mir her geschoben, wieder so ein Fall von “bin mir nicht sicher”. Hat sich dann aber mal wieder gelohnt. Eine Geschichte, die es schafft nicht langweilig zu werden (das war meine größte Sorge) und immer mal wieder eingestreute Sachen vom Anfang aufgreift und auf einmal viel wichtiger macht. Hab gelacht, hatte Spaß und kann ihn daher mit gutem Gewissen weiter empfehlen. (auf englisch gesehen)

Ich hatte ja mit einem abgedrehten Film gerechnet, aber irgendwie war es dann doch absurder, als ich es mir vorstellen konnte. Und irgendwie weiß ich nicht wirklich, was der Film nun wollte. Zeitweise hat er sich dann doch etwas zu ernst genommen. Bin verwirrt. Und enttäuscht…

Sehr nettes Kammerspiel (von denen ich ja seit “1 Mord für 2″ ein Fan bin), in dem es etliche (meist leider vorhersehbare) Wendungen gibt, so dass man sich nie sicher sein kann, wie das ganze nun ausgeht und wer wen hinters Licht führt. (auf englisch gesehen)

Liebeskomödiendrama um ein Lesbenpaar, in deren Leben der Samenspender der gemeinsamen Kinder platzt. Und die Frage, die sich die ganze Zeit stellt ist: Besteht ein Hollywood-Happy-End daraus, dass es eine “richtige” Liebe zwischen Mann und Frau gibt, oder dürfen die Leben zusammen bleiben? Das war es an wichtigen Fragen, die guten Schauspieler retten dann die 6 Sterne. (auf englisch gesehen)

Man stelle sich den Schock in den Augen meiner Frau vor, als ich ihr beichte, dass ich nie (zumindest nicht in einem Alter, an das ich mich noch erinnern kann) “Aschenbrödel” gesehen habe (ähnlich vergleichbar zu dem in den Augen meiner Schwiegermutter, als ich das gleiche mit “Der keine Lord” tat). Und dann geb ich auch nur noch 6 Sterne. Unglaublich… Aber dafür war mir Aschenbrödel einfach zu ungezogen, die hat den Prinzen ja gar nicht verdient!

Vermutlich bewerte ich den Film jetzt viel zu hoch und es war nur die Kombination diverser Punkte, die zu der intensiven Erfahrung geführt haben. Denn als Frau Bü und ich den Film nach Weihnachten sahen, kullerten die Tränen nur so aus unseren Augen. Wie sind beide von unseren Eltern mehrere hundert Kilometer entfernt sesshaft geworden und haben einen Sohn, der hoffentlich nie auf diese Idee kommt. Dann war der Film auch noch so “echt” und natürlich nicht wirklich unsanft beim “auf die Tränendrüse drücken”. Egal, bei uns hat es funktioniert… Taschentücher bereithalten! (auf englisch gesehen, zumindest den ersten Teil, kack-Festplattenrekorder, der immer mal wieder die Originaltonspur verliert)

 
bullion:

Eine Ausgabe zu der ich einmal nichts, aber auch gar nichts beitragen kann. Interesse wecken bei mir auch einzig “Everybody’s Fine” und “Spurlos – Die Entführung der Alice Creed”.

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Mathias1302:

Kenne nur die 3 Haselnüsse, und den hab ich im letzten Jahr zum ersten Mal seit bestimmt 10 Jahren nicht gesehen. Objektiv betrachtet ist der Film echt Schrott, aber weil er in einer Regelmäßigkeit in den Dritten Programmen zu Weihnachten läuft, gehört er als Klassiker eben einfach dazu. Man muß aber wohl mit ihm groß geworden sein um ihn schätzen zu können!

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Media Monday #88 — DonsTag:

[...] 3. Kate Beckinsale gefiel mir am besten in “Everybody’s fine”, weil das einer der sehr wenigen Filme war, der mich zum Weinen gebracht hat. [...]