DonsFilmkritiken für August und September 2012

31. Januar 2013 um 00:25 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Die Filmkritik-nachhol-Aktion geht weiter. Heute mit den Monaten August und September. Das Gedächtnis macht nur so halb mit, aber das soll uns nicht groß stören…

Diesen Monat mit dabei:
“The Dark Knight Rises”, “Retreat”, “Ohne Limit”, “Der Mandant”, “The King’s Speech”, “Cowboys & Aliens” und “Singin’ in the rain”.

Hach, ist über den Film nicht schon alles gesagt? Batman spielt irgendwie nur eine Nebenrolle und erholt sich schneller von seinen körperlichen Gebrechen, als Heidi Klum von ihrer Schwangerschaft. Der Bösewicht ist natürlich nichts gegen den Joker, spricht merkwürdig (und Batman auch immer merkwürdiger?) und so weiter. Aber was solls: Ist trotzdem noch gut… (im Kino gesehen)

 
Retreat ********** (6/10)

Kammerspiele locken mich ja immer wieder (ich glaube “1 Mord für 2″ war der Auslöser), kommen dann aber leider zu selten an das ran, was ich mir von ihnen erhoffe (eben, mich so zu begeistern, wie “1 Mord für 2″…). Hier ist die Ausgangslage eigentlich ganz nett: Ein Pärchen einen hochgradig abgeschiedenen Urlaub auf einer kleinen Insel, da kommt ein verwundeter Soldat vorbei und macht Stress, weil in der Welt wohl ein Virus ausgebrochen ist und man sich verbarrikadieren müsste. Die erste Überraschung ist, dass Cillian Murphy nicht den undurchschaubaren Soldaten spielt, sondern den biederen Ehemann. Weitere Überraschungen bietet der Film auch noch, allerdings ist das alles doch etwas flach. Werde trotzdem weiter nach weiteren guten Kammerspielen Ausschau halten…

 
Ohne Limit ********** (7/10)

Puh.. ich kann mich nur vage erinnern (immerhin schreibe ich mir ja auf, was für einen Film ich wann gesehen habe und wie viele Punkte er kriegt. Ich sollte aber auch die Kritik zeitnaher schreiben…), der Plot auf Wikipedia kann da einiges wieder reaktivieren, zeigt aber auch nur, wie abstrus das alles ist… Ich verweise mal lieber auf die Kritik von bullion, wegen der ich den Film dann gesehen habe. Grob aus dem Kopf würde ich sagen: Gute Ideen, nette Rausch-Szenen und ab und an ein wenig konfus…

 

Und auch hier habe ich 90 es Filmes schon wieder vergessen. Nix besonderes, ein Anwaltsfilm eben. Muss man nicht gesehen haben… (auf englisch gesehen)

 

Historienfilme sind nicht so meins, für das britische Königshaus interessiere ich mich auch nicht wirklich, aber all das Lob hat mich dann doch zu dem Film getrieben. Und ja, schauspielerisch sicher gut, teilweise auch witzig, teilweise aber eben nicht so ganz meine Welt. (auf englisch gesehen)

 

Warum sollten Alien-Filme immer nur in der Zukunft spielen? Eine frage, über die ich vorher gar nicht nachgedacht hatte, bis ich eben von diesem Film hörte. Aliens tauchen im wilden Westen auf. Eine fantastische Idee. Dazu noch mit guten Darstellern im Aufgebot. Fehlte nur noch ein guter Plot und vernünftige Charaktere. Doch die sucht man hier leider vergebens, daher hoffe ich, dass die Idee irgendwann mal noch von wem anders aufgegriffen wird… (auf englisch gesehen)

 

Die Fernsehzeitschrift hat den Film unter dem alten Titel “Du sollst mein Glücksstern sein” aufgeführt, so dass ich nur per Zufall darüber stolperte, dass es eben jener Film ist, aus dem nicht nur “Singin’ in the rain” stammt, sondern auch “Make ‘Em Laugh” (laut Wikipedia wurde der Film übrigens umgenannt, weil die Lieder eben auch mit synchronisiert wurden und aus “Singin’ in the rain” dann “Ich bin heut’ ganz verdreht”. Ich bin mir aber sicher, dass ich den Film zwar auf Deutsch, aber bin englischen Liedern gesehen bzw. gehört habe. Komisch, warum dann der alte Titel drüber stand…). Naja, zum Film: Da kamen ganz schön Kindheitserinnerungen hoch, denn früher hab ich oft und gerne mit meiner Mutter solche überdrehten Musicalfilme gesehen und wollte auch immer Steppen können (hab es aber natürlich nie probiert). Und auch hier ist alles drin, was ich damals toll fand (kein Wunder, schließlich soll dieser Film ja der Höhepunkt dieser Ära sein), inkl. einer Step-Einlage. Und jetzt denk ich mir so, dass ich so Filme ruhig mal wieder öfter gucken könnte, einfach nur, um gute Laune zu bekommen, was heutige Filme ja nur noch eher selten so hinbekommen. Hat irgendwer Empfehlungen?

 

Filmplakate via TMDb (oder auch: “This product uses the TMDb API but is not endorsed or certified by TMDb.”)

 
bullion:

Von den Filmen reizt mich eigentlich nur “The Dark Knight Rises” (steht auch schon bereit) und “Singin’ in the Rain”. Was Musicals aus vergangenen Tagen angeht, finde ich “The Wizard of Oz” und “Mrs. Poppins” großartig. Ansonsten habe ich aus dem Bereich noch zu wenig gesehen.

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donvanone:

@bullion: Ja, die beiden sind wirklich sehr gut, gehen aber (vor allem Oz) in eine andere Richtung. “Singin’ in the Rain” ist alberner, überdrehter und nimmt sich nicht Ernst. In meiner Erinnerung waren das früher in den Filmen immer zwei Männer, einer eleganter, einer für die Grimassen und den Klamauk zuständig (ob das immer Jerry Lewis und Dean Martin waren? Wen gibt es da denn noch?), die gerne in Verwechslungen reingezogen wurden und natürlich hinter Frauen her waren.
“Manche mögens heiß” dürfte auch in die Richtung gehen, glaub ich, den hab vor ca. 15 Jahren mal gesehen, liegt jetzt auch mal auf der Platte rum. Könnte man ja jetzt mal als Dschungelcamp-Afterglow anschauen, schließlich spielt da ja der Vater dieser berühmten Allegra Curtis mit…
Allein die Optik dieser Filme… alle Leute schick angezogen, mit Anzug und Hut, tolle 50er/60er-Jahre Kulisse. Quasi wie “Mad Men”, nur in echt ;-)

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donvanone:

Hmm.. vielleicht war da ja damals auch was von Jack Lemmon & Walter Matthau dabei…
Hätte ich nur als Kind schon Buch über die geschauten Filme geführt…

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bullion:

@donvanone: Wie wahr! Wenn es in meiner Schulzeit schon Blogs gegeben hätte, dann wären Wochen dabei gewesen, da hätte ich jeden Tag einen Eintrag schreiben können. Und den einen oder anderen Klassiker habe ich damals auch mehr gesehen, als heute. Das Filmregal ist zwar voller, doch die Zeit fehlt.

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