Dons Spielecheck – Spiel 2017

13. November 2017 um 20:49 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Heidiho liebe gelangweilte DonsTags-”Leser”.
Es gibt hier zwei Traditionen, die das sonst sehr regungslose Blog nochmal kurz, dafür aber heftig aufzucken lassen. Einmal meine jahressanfängliche Auflistung der im Vorjahr gesehenen Filme und dann die jahresendliche Auflistung der auf der Spielemesse gespielten Spiele.

Setzt euch also nen Tee auf, holt euch die ersten Lebkuchen bei, denn wie auch schon in den Jahren zuvor (2016, 2015, 2014, 2011, 2000 (Teil 1, 2 und 3), 2008 oder 2006) wird das hier wieder eine längere Angelegenheit.

44 Spiele habe ich gespielt. Die meisten mindestens einmal komplett durch, bei wenigen haben wir aus Langeweile oder aus Zeitmangel abgebrochen. Und all die Spiele stell ich hier wie gehabt kurz vor und gebe meinen Senf zum ersten (nicht unbedingt aussagekräftigen) Eindruck ab.

Erstmal aber ein Blick in die Einkaufstasche:

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Da sind ein paar Spiele dabei, die ihr unten in der Auflistung nicht finden werdet, weil ich sie noch gar nicht gespielt habe.
Da hätten wir z.B. die zweite “Staffel” von Pandemic Legacy. Vom ersten Teil hatte ich hier ja schon ausführlich geschwärmt. Und selten hatte ich solch eine Vorfreude auf ein neues Spiel. Im Dezember gehts dann hoffentlich mit dem zweiten Teil los. Wohoo!

Die “Fast Forward”-Reihe mit Flucht und Festung (Furcht kommt dann noch, wenn sich die zwei bewährt haben) wurde auch blind gekauft. Auch hier verändert sich das Spiel im Laufe der Zeit, anders als bei Legacy ist das aber alles wieder umkehrbar und beliebig oft spielbar.
Kleiner Preis, von Friedemann Friese und gut bewertet: Da kann man auch mal so zugreifen (was ich eher zu vermeiden versuche).

Und dann wäre da mit der verbotenen Burg ein weiterer Teil der EXIT-Reihe von Kosmos. Wer es nicht kennt: Auch uneingeschränkt empfehlenswert (ich fand die Grabkammer des Pharao glaub am Originellsten)! Hier wird das “Escape Room”-Prinzip sehr schön in eine kleine Schachtel gepresst und man ist 60-90 Minuten sehr gut unterhalten und mit Rätseln beschäftigt.
Wir spielen es am liebsten zu zweit (da hat man mehr davon und es gibt weniger Rumgegrabsche nach dem Heft und den Karten) und haben es bisher immer geschafft, das Spiel unbeschadet zu lassen (indem nur auf Folien gemalt wurde, in die die Karten kommen oder das Heft kopiert wurde, wenn man was zerschneiden musste). So konnte man es auch immer noch verleihen. Bei den neuen Reihen soll das schwerer sein, daher haben wir die Burg auch zweimal gekauft.

Es gibt auch noch andere Escape-Room-Spielkonzepte. “Escape Room” find ich auch ganz nett, da braucht man halt das Grundpaket mit dem Decoder und kauft sich immer neue Rätselboxen, die man dann auch weitergeben kann (aber eben nur an Leute mit dem Grundpaket). “Unlock” (mit App-Nutzung) fand ich von der Rätsel-Logik (“Karten miteinander kombinieren” und vor allem “Nummern auf Karten suchen”) nicht ganz so befriedigend und die kostenlose Print&Play.Demoversion von Deckscape hat mir die lust darauf gänzlich genommen, da man beim “falsch raten” keine zweite Chance bekommt, sondern eben sofort die Lösung sieht

Startet also erstmal mit der EXIT-Reihe (hat mittlerweile ja auch schon 9 Teile), die sind super und preiswert. Danach dann meinetwegen noch “Escape Room” ;-)

Aber ich schweife ab…
Den Rest der obigen Spiele findet ihr dann auch gleich in der Liste wieder.

Kommen wir noch zu den Spielen, zu denen ich im letzten Jahr wegen “noch nicht gespielt” nix sagen konnte und da ein “liefere ich nach” versprochen hatte:

Captain Sonar ist ein ziemlich außergewöhnliches Spiel. Zwei Teams treten gegeneinander an, um das gegnerische U-Boot zu versenken. Jeder hat eine bestimmte Rolle (einer muss z.B. nur auf die Kommandos (“Nord”, “Süd”, “West” oder “Ost”) des gegnerischen Kapitäns hören und anhand dessen herausfinden, wo das U-Boot sich gerade befindet) und wenn man das ganze in Echtzeit spielt (also nicht rundenbasiert, was zur Einführung okay ist, dann aber eher doof), wird das ganze ein wunderschön hektisches Durcheinander.
Leider nur für 6-8 Spieler richtig gut, was dann bei uns eher die Ausnahme ist (und dann müssen alle Spieler auch noch Lust auf chaotische Hektik haben). In Amerika gibts aber wohl ne abgespeckte “Familen-Version”, wo die Rollen so eingestampft wurden, dass man gut zu viert spielen kann.
Muss ich bei Gelegenheit mal ausprobieren.

Goths save the queen hatte ich letztes Jahr gewonnen und kam bisher nur einmal auf den Tisch (da man es ausschließlich zu viert spielen kann). War ganz nett, aber eben doch nicht so gut, dass es öfter auf den Tisch kam.
Und Ulm war natürlich auch ein Pflichtkauf (daher auch blind möglich), wenn man aus Ulm kommt. Das Konzept, wie man seine Aktionen wählt ist sehr raffiniert und das Spiel nicht so kompliziert, wie es zunächst aussieht.
Ich hab aber einfach eine Allergie gegen Mittelalter-Grafiken bei Spielen. Sehen alle gleich aus…

Abschließend noch zum letzten Jahr: Orctoberfest war eins meiner Highlights und sollte kurz danach auf Kickstarter starten. Da hat sich bis heute aber leider nix getan. Auf Nachfrage hieß es, dass das aus gesundheitlichen Gründen erstmal auf Eis liegt und hoffentlich irgendwann wieder angegangen wird. Von hier nochmal alles Gute! Ich drück die Daumen, dass das noch was wird!

Wenden wir uns nun dem aktuellen Jahrgang und der diesjährigen Messe zu, über die man (falls einem das hier nicht reicht) z.B. auch bei der Spiele Akademie, der Spielbar oder der Brettspielbox lesen kann,

Letztere hat auch eine “Trendkarte”, wo dann auch das oft zu lesende Fazit gezogen wurde, dass es dieses Jahr keinen wirklich erkennbaren Trend gegeben hat.
Kann ich auch bestätigen, mir sind nur dieses Jahr relativ oft Eichhörnchen aufgefallen:

Die hier sind aus “Indian Summer”. In “Was ne Frage” und “Nutz!” hatten wir auch noch welche aktiv auf dem Spieltisch. Weitere wurden beim Vorbeigehen gesichtet.

Mein persönlicher Trend war dieses Jahr “Wortspiele”. Da wollte ich unbedingt meine Sammlung erweitern und bin auch viel zu fündig geworden. Sehr schön!

Ebenfalls oft erwähnt: Dieses Jahr war irgendwie ganz schön viel schon sehr sehr schnell ausverkauft. “Vorbestellen” heißt das neue Zauberwort, was meinem Konzept der Messe aber komplett entgegen geht, denn aus Erfahrung kaufe ich nur noch sehr selten Spiele ungetestet und nutze die Messe hauptsächlich, um meine persönlichen Favoriten vor dem Kauf anzuspielen.

Für einen Freund stand Coaster Park als Blindkauf auf dem Zettel. War aber auch schon am ersten Tag ausverkauft. Wenn ich aber nun den Tweet von Peer Sylvester lese ( “I am happy to say, that I just sold the worst game, I have ever bought in Essen.”) und parallel auf die unglaublich schlechten Bewertungen auf BGG schaue, scheint das mehr ein Segen als ein Fluch gewesen zu sein…
BTW: Peer ist selber auch Spieleautor. Sein “The Lost Expedition” schafft es bei mir unter die Top 3, war aber leider auch ausverkauft, als ich es dann haben wollte. Aber wofür hat man kurz danach Geburtstag bzw. Weihnachten…

Manche meiner Top-Spiele auf der vorher akribisch zusammengestellten Liste konnte ich dann erst gar nicht anspielen. Sei es, weil die SPiele wirklich restlos ausverkauft waren und es kein Probespiel mehr gab, oder weil der Andrang so groß war (ich sag nur Photosynthesis), dass man da ohne ne Stunde Wartezeit einfach nicht an nen Tisch kam.
Da halfen selbst die Aussteller-Eintrittskarten nicht, die ich vorher auf Twitter gewonnen hatte. Selbst ne Stunde vor dem eigentlichen Einlass waren alle Tische schon mit wartenden Menschen belegt. Hmpf…
Aber was man so liest, soll eben dieses Spiel auch gar nicht so toll sein, wie es aussieht. Dem trauer ich jetzt nicht mehr so nach.

Mit “Space Defenders”, “Lazer Ryderz” und “Pinball Showdown” gab es dann auch 3 Spiele, die entgegen meiner Quelle (BGG) gar nicht auf der Messe vertreten waren. Muss ich in Zukunft mal die Augen offen halten…
Auch Ex Libris will ich mal noch spielen. Und zum Thema “Buch”: Da hab ich mit Bring Your Own Book ein cooles “Meta-Spiel” für Buchfreunde gefunden. Einfach mal anschauen!

Aber nun die Beschreibungen und Kurzkritiken aller von mir gespielten Spiele, sortiert von “Wohoo!” bis “Öarks”. Nach meiner subjektiven Ansicht nach meist nur einem Probespiel! Und für die, die mir nur bedingt trauen, hab ich auch noch die Durchschnittsnote meiner 1-4 Begleiter ergänzt.

Paperback (Fowers Games)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
2–5 Spieler 45 Min ab 8 Jahren Boardgamegeek

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Beschreibung: Ein “Wordbuilding”-Spiel, also eine Mischung aus Deckbuilding und Wortspiel. Deckbuilding ist vor allem durch “Dominion” bekannt geworden. Hier ist das Prinzip, dass man sich mit seinen Handkarten neue (bessere) Handkarten kauft. In “Paperback” hat man Buchstabenkarten (5 häufig genutzte Buchstaben: RNSTD) und 5 Joker. In jeder Runde zieht man davon 5 Karten auf die und bildet aus diesen und einem öffentlichen Vokal ein Wort (man muss aber nicht alle Buchstaben verwenden). Joker sind hier zwar praktisch, bringen aber keine Punkte ein. Je schwerer ein Buchstabe, desto mehr Punkte gibt es. Von den Punkten des erzeugten Wortes kauft man sich dann sofort beliebig viele neue Buchstabenkarten (mit zusätzlichen Sonderaktionen drauf, Doppelbuchstaben (“ER”) oder einfach normale Buchstaben), oder Punktekarten (die am Ende wichtig sind, aber im Spiel nur wie ein Joker genutzt werden können, also auch keinen Punkt beim Wortbilden einbringen). Die 5 Handkarten (egal ob genutzt oder nicht) und die neu gekauften Karten kommen dann auf den eigenen Ablagestapel, der wieder zum Nachziehstapel gemischt wird, wenn der aufgebraucht ist.

Meinung: Endlich mal wieder ein gutes Wortspiel.
Dominion fand ich damals klasse, hab es dann aber irgendwann kaum noch gespielt und andere Deckbuilding-Spiele gemieden.
Hier macht das ganze aber auf einmal wieder Sinn und Spaß. Und durch die Aktionskarten kann man dann auch noch Gegenspieler ärgern, oder (überraschenderweise meine Variante) sich selber noch ein paar Vorteile beschaffen.
Auch zu zweit sehr gut!

Meine Wertung: 5 / 5
Wertung der Mitspieler: 4.33 / 5

Magic Maze (Pegasus Spiele)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
1–8 Spieler 3–15 Min ab 8 Jahren Boardgamegeek

Amazon-Partnerlink 31 €

Beschreibung: Nominiert zum Spiel des Jahres 2017 und auf der Messe mit dem “inno Spiel” ausgezeichnet.
Und darum gehts: Vier Spielfiguren (Magier, Zwerg, Elf und Barbar) werden kooperativ von den Spielern durch ein Kaufhaus gezogen, um dort zunächst an die spielfigurspezifische Waffe und dann durch den spielfigurspezifischen Ausgang zu kommen (die Geschichte ist an den Haaren herbeigezogen).
Dabei gibt es etliche Haken an der Sache:
- Jeder Spieler darf jede Figur bewegen
- Alle Spieler machen das gleichzeitig
- Jeder Spieler hat aber nur eine bestimmte Aktion, die er mit einer Figur ausführen kann (z.B. “nach rechts gehen” oder “neue Räume entdecken”).
- Die Spieler dürfen sich nicht unterhalten und absprechen
- Die 3-Minuten-Sanduhr läuft unerbittlich runter.

Für die letzten beiden Punkte gibt es aber eine Hilfe: Wenn eine Figur auf ein Sanduhrfeld läuft, wird die Sanduhr umgedreht (solange sie noch nicht abgelaufen ist) und man hat wieder etwas mehr Zeit. Zudem darf man sich nun kurz unterhalten, bis die erste Aktion wieder durchgeführt wurde.
Neuer Haken: Man gibt auch seine Aktionskarte weiter, d.h. nun darf man nicht mehr nach links gehen, sondern z.B. nach oben und Rolltreppen benutzen.

Und um den Stress noch was zu erhöhen, gibt es eine rote überdimensionierte Spielfigur, die man aggressiv vor solchen Spielern auf denn Tisch kopfen darf, die etwas auf dem Schlauch stehen und so zum nachdenken angeregt werden sollen.

Meinung: Inno-Preis total verdient: Das ist echt mal was ganz anderes.
Ganz schön stressig, macht aber trotzdem Spaß und ist ja auch schnell vorbei, da kann man dann wieder durchatmen…
Die Übersichtlichkeit lässt aber etwas zu wünschen übrig (Absicht?). Das ist alles so bunt und chaotisch, dass man die Waffen und die Ausgänge immer wieder suchen muss (auch wenn die Karten mit den Ausgängen durchgehend gefärbte Wände haben).
Zu zweit nicht wirklich zu gebrauchen, da dann alles zu geordnet abläuft und der Witz fehlt.

Meine Wertung: 5 / 5
Wertung der Mitspieler: 4.8 / 5

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The Lost Expedition (Osprey Games)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
1–5 Spieler 30–50 Min ab 14 Jahren Boardgamegeek

Amazon-Partnerlink 25 €

Beschreibung: Ein kooperatives Abenteuer-Kartenspiel, in dem man drei Expediteuren die Gefahren des Jungles überleben muss (wobei, eigentlich muss nur einer überleben), um zu gewinnen. Hierbei spielen alle Spieler erst nacheinander je 2 Karten aus, die danach je nach Phase (Tag / Nacht) nach Werten sortiert, oder in genau dieser Reihenfolge abarbeitet werden müssen. Selten sind das mal gute Karten, die einem Essen oder Monition einbringen. Meist sind es wilde Tiere oder eher skeptische Ureinwohner, die einem das Leben schwer machen. Wenn man die Karten geschickt legt, kann man manche Karten überspringen, oder das ganze so planen (bei vielen Karten hat man die Wahl, was man machen möchte), dass es gerade noch glimpflich ausgeht.

Meinung: Sehr stimmiges Abenteuerspiel mit interessantem Mechanismus, den ich so noch nicht gesehen habe. Das einzige, was ich zu bemängeln habe ist, dass wir das Spiel gewonnen haben, obwohl wir anfangs keine Ahnung hatten, was wir tun und mehr nach “Augen zu und durch” gespielt haben, um mit letzter Kraft noch anzukommen. Da hat der Erklärbär mal Augen gemacht, nachdem er uns Anfangs noch kopfschüttelnd belächelte…
Wärs nicht ausverkauft gewesen, hätte ich wohl zugegriffen. Hier bin ich auch auf den Langzeitspaß und Wiederspielreiz gespannt…

Meine Wertung: 5 / 5
Wertung der Mitspieler: 5 / 5

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Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
2–4 Spieler 15–30 Min ab 11 Jahren Boardgamegeek

Amazon-Partnerlink 15 €

Beschreibung: Nachdem es im Original-Codenames-Spiel (ich berichtete vor zwei Jahren) nur eine Variante für 2 Spieler gab, gibt es nun ein eigenes Spiel für 2 Spieler. Diesmal wird versucht kooperativ die Agenten zu finden. Beide Spieler sind dabei gleichzeitig Tippgeber und Ratender, da die Grid-Karte beidseitig bedruckt ist. Erst wenn alle Agenten gefunden werden ist das Spiel gewonnen. Da die Verteilung auch bekannt ist (siehe hier), kann man da auch noch ein wenig Logik anwenden, um ans Ziel zu kommen. Soll deutlich besser sein als die ursprüngliche 2-Spieler-Variante (und sich auch deutlich anders anfühlen). Und kann man wohl auch trotzdem mit Teams spielen, wenn auch nicht ganz so gut.

Meinung: Hatte ich vorher schonmal mit dem Basisspiel und einer entsprechenden App probegespielt. Mit dem echten Material macht es dann nochmal mehr Spaß und ist so oder so deutlich besser als die Original-Variante. Und mehr Wortkarten ist auch immer gut, da gab es im Originalspiel schon langsam das Gefühl. dass sich die Karten wiederholen…

Meine Wertung: 5 / 5
Wertung der Mitspieler: 5 / 5

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Password Express (Looping Games)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
2–10 Spieler 15–20 Min ab 10 Jahren Boardgamegeek

Amazon-Partnerlink 16 €

Beschreibung: Zwei Teams spielen gegeneinander und müssen Wörter zu vorgegebenen Kategorien und mit einem vorgegebenen Buchstaben an einer bestimmter Position finden. Im Beispielbild z.B. je ein Wort zum Thema “Western” mit dem ersten “D” an 1., 2., oder 3. Stelle und noch eins mit dem ersten “D” an frühestens 4. Stelle. Dann das gleiche zum Thema “Spielzeug und Spiele” mit dem Buchstaben “N”. insgesamt gibt es so 4 Themen, also 16 Wörter, die es zu finden gibt. Das erste Team hat nun 15 Sekunden Zeit, möglichst viele Wörter zu nennen und mit farbigen Chips zu belegen (auf jeder Position darf nur ein Chip liegen). Danach geht es unmittelbar mit dem anderen Team weiter, welches nun auch 15 Sekunden hat. Danach dann wieder das erste Team. Erst, wenn alle Felder belegt sind oder zwei Sanduhrdurchläufe kein Wort gefunden wurde, ist die Runde beendet und die Wörter werden gewertet (Anzahl der Sterne entspricht der Punkte. Ein Buchstabe an 3. Stelle ist also am meisten wert).

Meinung: Sehr schnelles Wortfindespiel, bei dem man seinem Gehirn dabei zusehen kann, wie es immer mehr in den Arbeitsverweigerungsmodus übergeht und einem irgendwann nicht mal ein Gemüse mit “i” an der dritten Stelle einfällt.
Hört sich simpel an, überfordert aber ungemein.
Aber: Macht richtig Spaß. Auch zu zweit.
Nur nicht gekauft, weil ich mit “Paperback” schon ein Buchstabenspiel in der Tasche hatte

Meine Wertung: 4 / 5
Wertung der Mitspieler: 3 / 5

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Vortex (Tactrics)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
1-6 Spieler 15-60 ab 8 Jahren Boardgamegeek

-

Beschreibung: Ein Spieleset für 1-6 Spieler. Auf dem Spielplan können Drehscheiben gedreht werden, wodurch sind die 6 Plättchen drumherum bewegen. Und damit kann man nun unterschiedliche Spiele spielen, aktuell sind 7 auf der Webseite erklärt, Tendenz steigend). Im Solitairspiel müssen die Farben durch geschicktes Drehen sortiert werden, im Spiel “Crossing” gewinnt der Spieler, der seine Farbsteine zuerst auf die andere Seite bekommen hat. Dabei dürfen aber nur die Räder gedreht werden, bei denen man (mit) die meisten Steine hat.

Meinung: Variante “Crossing”: Mit 2 Spielern hats Spaß gemacht, am Ende konnte der hintenliegende aber nichts mehr machen, da die Spieler zu weit auseinander lagen, um sich noch zu blockieren. Zu viert war es dann deutlich chaotischer, spaßiger und spannender. Dürfte aber mit jeder Anzahl funktionieren.
Solitair macht es auch Spaß, findet auch Sohnvanone (7.5 Jahre)

Meine Wertung: 4 / 5
Wertung der Mitspieler: 4.33 / 5

Kitchen Rush (Artipia Games)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
1–4 Spieler 30–45 Min ab 12 Jahren Boardgamegeek

Amazon-Partnerlink 48 €

Beschreibung: Die Spieler arbeiten in einer Restaurantküche zusammen und versuchen, Aufträge schnell genug zu erfüllen, um genug Geld zu verdienen. Sie müssen versuchen, das Geschäft über 4 Runden á 4 Minuten am Laufen zu halten. Im Spiel verwenden Spieler Sanduhren als ihre Arbeiter und ordnen sie zu verschiedenen Aufgaben zu – Bestellungen aufnehmen, Gerichte kochen oder einkaufen gehen. Jeder Arbeiter, der auf einem Aktionsfeld platziert wurde, kann nicht an anderer Stelle verwendet werden, bevor der Sand in der Sanduhr abgelaufen ist. Jede einzelne Entscheidung ist wichtig, da die Zeit begrenzt ist.

Meinung: Fühlt sich tatsächlich an, wie man sich das in einer Großküche vorstellt: Sehr hektisch, sehr durcheinander und nur knappe (fluchende) Kommunikation.
Muss man wohl was öfter spielen, damit das dann Hand in Hand läuft und jeder seine Aufgabe gefunden hat (statt irgendwie alles zu machen).
Sicher nicht jedermanns Sache, ich fands spaßig. einziges Ärgernis: Manche Sanduhren blieben zwischendurch einfach mal stehen.
Hab mich dann kurzfristig doch gegen einen Kauf entschieden (da ich ein anderes vorgezogen habe), was ich nun bereue (nicht den Kauf des anderen Spiels, hätte man aber auch zusätzlich machen können…) daher ab auf den Wunschzettel damit…

Meine Wertung: 4 / 5
Wertung der Mitspieler: 3.6 / 5

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The Game: Face to Face (Nürnberger-Spielkarten-Verlag)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
2–2 Spieler 20 Min ab 8 Jahren Boardgamegeek

Amazon-Partnerlink 13 €

Beschreibung: “The Game” (bzw. die Extreme-Variante) hatte ich im letzten Jahr schon auf der Messe gespielt, gekauft und daheim dann mit Frau Bü auch oft und gerne gespielt. Was mich ein wenig gestört hat: Man darf in der kooperativen Original-variante keine Zahlen nennen, erfindet aber irgendwann eine Geheimsprache (“meine Zahl ist sehr dicht dran” – “Sehr sehr dicht?” – “Nein. aber schon ziemlich dicht” -> Ah, ok, also 3 mehr. verstanden…), die das eigentliche Spiel kaputt macht. Aber irgendwie konnten wir nix dagegen tun. Da kam uns dann diese Zwei-Spieler-Gegeneinander-Variante sehr gelegen. Diesmal gewinnt man also nicht gemeinsam gegen das Spiel, sondern spielt gegeneinander. Jeder hat ein Kartenset mit Karten von 2-59 und muss diese auf- und absteigend auf seinem 1er und 60er-Stapel ablegen. Das geht ähnlich schwer wie im Originalspiel (wieder mit dem helfenden 10er-Sprung) und daher gibt es noch den Kniff, dass man pro Zug auch eine Karte beim Gegner ablegen kann, allerdings nur, wenn man ihm damit hilft. Und das tut dann gerne mal weh, wenn man den fast besiegten Gegner wieder komplett aufbauen muss, nur weil man keine andere Wahl hat.

Meinung: Macht zu zweit mehr Spaß als das Originalspiel. Wenn man aber “The Game” und z.B. ein “Hornochsen” sein eigen nennt, braucht man hier nicht zugreifen, sondern hat schon alle Materialien daheim und kann starten…

Meine Wertung: 4 / 5
Wertung der Mitspieler: 4 / 5

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Half-Pint Heroes (Corax Games)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
2–7 Spieler 30–60 Min ab 9 Jahren Boardgamegeek

Amazon-Partnerlink 20 €

Beschreibung: Auf die Idee, ein Stichansagespiel mit Poker zu kombinieren, muss man erst einmal kommen. In der Mitte des Tisches liegen offene Karten (z.B. 3, die Anzahl wird jede Runde zufällig bestimmt), dazu hat jeder Spieler noch Handkarten (im Beispielfall dann 5). Nachdem jeder Spieler angegeben hat, wie viele Stiche er machen möchte (und dann auf den Spieler setzt, der seiner Meinung nach falsch liegt), geht das eigentliche Stichspiel los. Hier wird nun aber nicht nur eine Karte gespielt, sondern beliebig viele, die in Kombination mit den offenen Karten ein Pokerbild ergeben (z.B. 2 Pärchen, Full House, Flush etc.). Den Stich bekommt dann der Spieler, mit dem höchsten Pokerbild. Da man beliebig viele Karten spielen kann, kommt es auch vor, dass manche Spieler deutlich früher aus der Runde draußen sind, da die Kartenhand schon leer ist. Dumm, wenn man eigentlich keinen Stich mehr wollte, aber der einzige Spieler ist, der noch Karten auf der Hand hat.

Meinung: Mehr ein “Stich-Spiel” als “Poker”, aber trotzdem eine gelungene Kombination. Und dann auch noch sehr schick.

Meine Wertung: 4 / 5
Wertung der Mitspieler: 4 / 5

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Wordsy (Formal Ferret Games)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
1–6 Spieler 20 Min ab 10 Jahren Boardgamegeek

-

Beschreibung: Noch ein Wortspiel. Diesmal liegen 8 Buchstaben aus, denen zufällig eine Wertigkeit zugewiesen wurde (je 2x 2,3,4 und 5 Punkte), extra schwere Buchstaben verdoppeln diesen Wert nochmal. Nun versucht jeder Spieler ein Wort zu notieren, welches möglichst viele dieser Buchstaben (und beliebig viele andere) nutzt, denn für jeden genutzten Buchstaben gibt es die entsprechenden Punkte. Eigentlich ein englisches Spiel, daher musste für die deutsche Wortkettensprache die Sonderregel eingeführt werden, dass immer nur die ersten 15 Buchstaben eines Wortes zählen. Denn sonst müsste man sich ja nur ein ausreichend langes Wort zusammenbauen..

Meinung: Ich bin immer noch stolz auf mein super erstes Wort in der englischen Partie, welches mich dann auch über die nächsten Runden zum Sieg getragen hat. Meine an mir verzweifelten Englisch-Lehrer wären stolz auf mich gewesen.
In der deutschen Version könnte die Beschränkung auf die ersten 15 Buchstaben eines Wortes (um ewig lange Wortketten zu verhindern) das ganze etwas komplizierter machen, dürfte aber trotzdem ein gutes, schnelles Wortspiel sein.
Da ich schon “Paperback” gekauft hatte, hab ich hier verzichtet, kann man aber vermutlich auch mit “Typo” einfach nachspielen. Mal ausprobieren…

Meine Wertung: 4 / 5
Wertung der Mitspieler: 3.67 / 5

Kreus (Sweet Games)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
3–6 Spieler 20–30 Min ab 10 Jahren Boardgamegeek

Amazon-Partnerlink 20 €

Beschreibung: Ein kooperatives Spiel, in dem nicht geredet werden darf. Die Spieler müssen Handkarten in der richtigen Reihenfolge abspielen, um einen Planeten zu erschaffen. Nur durch Einsatz der knappen blauen Steine, kann man einem anderen Mitspieler eine Karte zeigen oder tauschen, um so zumindest ein wenig Informationen austauschen zu können.

Meinung: Muss man sicher ein zweites Mal spielen, da man erstmal gar nicht weiß, was man beachten muss. Ich glaub das hätten wir auch fast gemacht, was für das Spiel spricht. Außerdem geht es recht schnell.

Meine Wertung: 4 / 5
Wertung der Mitspieler: 4.33 / 5

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Mein Traumhaus (Pegasus Spiele)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
2-4 Spieler 20-40 Min ab 7 Jahren Boardgamegeek

Amazon-Partnerlink 23 €

Beschreibung: “Mein Traumhaus” hatte ich letztes Jahr schon auf der Liste, allerdings weit unten und daher war dann keine Zeit mehr übrig.
Nachdem ich dann aber viel gutes gelesen hatte, musste ich es nun doch mal anschauen.
Die Spieler bauen sich nach und nach ihr Traumhaus aus (sehr schönen) Raumkarten zusammen. Dazu noch Dekoration, Helfer oder spezielle Werkzeuge und am Ende hat dann der mit dem besten Haus (nach Puntkeregeln natürlich) gewonnen.

Meinung: Sieht sehr schick aus und so macht es Spaß, sich sein Haus zusammenzustellen und einfach nur während dem Spiel die Häuser und Zimmer zu kommentieren.
Das Spiel ist schnell erklärt und leicht zu verstehen, dann aber auch nicht wirklich komplex. Einfach mal um munter ein Spiel runter zu spielen. Ohne viel nachzudenken, ohne viel die anderen zu ärgern und auch ohne viel Interaktion. Trotzdem schön.

Meine Wertung: 4 / 5
Wertung der Mitspieler: 3.6 / 5

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Scribble Time (Capstone Hk Ltd.)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
4–8 Spieler 20 Min ab 10 Jahren Boardgamegeek

- 18 €

Beschreibung: Ein Spieler list in 20 Sekunden 20 Begriffe vor. Währenddessen machen sich die anderen Spieler dazu kleine Zeichnungen, um später diese 20 Begriffe wieder aufsagen zu können. Wer kann da seine Zeichnungen noch erkennen?

Meinung: Ich fands sehr spaßig und konnte am Ende tatsächlich recht viele meiner Scribbles noch entziffern. Mit dieser Meinung stehe ich aber vermutlich recht alleine da, denke nicht, dass ich oft Mitspieler finden würde. Und für die paarmal, kann man die Wörter vermutlich auch woanders her bekommen und es auf nem normalen Papier spielen,..

Meine Wertung: 4 / 5
Wertung der Mitspieler: 2 / 5

NMBR 9 (Abacusspiele)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
1–4 Spieler 20 Min ab 8 Jahren Boardgamegeek

Amazon-Partnerlink 15 €

Beschreibung: Kam schon im Frühjahr raus, also keine brandheiße Essen-Neuheit mehr, aber dafür schon seit Monaten mit Lobeshymnen von allen Seiten bedacht.
Jeder Spieler hat Zahlenplättchen (von 0-9, je zweimal). Per Zufall (Karten aufdecken) nimmt jeder Spieler immer das gleiche Plättchen und baut damit nach und nach vor sich einen zusammenhängenden Zahlenhaufen auf, bis alle Zahlen verbaut sind.
Ziel ist es, hohe Zahlen möglichst weit nach oben zu bekommen, da man am Ende als Punkte jeweils die Zahl mit der Etage multipliziert.
Allerdings dürfen Plättchen der oberen Stockwerke nie ein Loch überdecken, sondern müssen immer komplett auf anderen Zahlen liegen. Da heißt es also, geschickt voraus zu planen und sich nichts zu verbauen.

Meinung: Ruhiges Stapel- und Puzzle-Spiel, bei dem jeder Solitair vor sich hinspielt (immer mit den gleichen Teilen) und man sich dann am Ende misst. Interaktion gibt es keine, was mich dann doch ein wenig stört. Oft käme es daher dann wohl nicht auf den Tisch, da ja immer recht ähnlich…

Meine Wertung: 4 / 5
Wertung der Mitspieler: 3.67 / 5

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Queendomino (Pegasus Spiele)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
2–4 Spieler 25 Min ab 8 Jahren Boardgamegeek

Amazon-Partnerlink 30 €

Beschreibung: Kingdomino ist Spiel des Jahres 2017 und hatte ich hier letztes Jahr auch auf dem Schirm, mir fehlte aber das “Besondere”, bzw. war allgemein zu leichte Kost. Mit Queendomino hat Pegasus nun eine gepimpte Version rausgebracht. Der Grundmechanismus ist der gleiche: Man wählt sich nach ausgeklügeltem Reihefolgemechanismus ein Landschaftsdoppelplättchen aus und baut damit ein möglichst punkteträchtiges König(innen)reich. Hier war bei Kingdomino schon Schluss. bei Queendomino gibt es nun noch Bauplätze, die man mit Spezialgebäuden bebauen kann, wofür man aber Geld braucht, welches man über Ritter bekommt. Außerdem gibts noch Türme, einen Drachen, die Königin und einen praktischen Kartenhalter-Turm.

Meinung: “Kingdomino” fand ich im letzten Jahr nicht schlecht, hab es aber nicht gekauft, da es mir irgendwie zu einfach war und “irgendwas” gefehlt hatte,
Queendomino hat nun einiges ergänzt und ich schwanke bzgl. Kauf, da es nun vielleicht irgendwie was zu viel hat. Keine Ahnung, so in der Mitte wärs glaub richtig.
Queendomino ist aber auf jeden Fall besser als Kingdomino.

Meine Wertung: 4 / 5
Wertung der Mitspieler: 3.4 / 5

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Azul (Plan B Games)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
2–4 Spieler 30–45 Min ab 8 Jahren Boardgamegeek

- 40 €

Beschreibung: Ein abstraktes Spiel mit portugiesischen Kacheln. Davon nimmt man sich welche aus der Mitte, sucht sich eine Farbe aus und legt diese nach bestimmten Regeln aufs Tableau, der Rest kommt wieder in die Mitte. Hat man eine Reihe voll, wandern dann Kacheln auf die rechte Seite des Tableaus, wofür es Punkte gibt (mehr, wenn das neue Teil an alten Teilen anliegt). Für volle Spalten, volle Zeilen und komplett ausgelegte Farben gibt es am Ende nochmal Extrapunkte.

Meinung: Macht optisch und haptisch was her und ist dann auch noch ein stimmiges Spiel, in dem man ein wenig planen kann, ein wenig improvisieren muss und sich gegen Ende der Runde auch immer mal wieder ärgern darf.
Ich glaube aber nicht, dass es bei uns oft auf den Tisch käme, da doch sehr abstrakt und eher monoton.

Meine Wertung: 4 / 5
Wertung der Mitspieler: 4.33 / 5

Star Cartel (Osprey Games)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
3–6 Spieler 30–60 Min ab 10 Jahren Boardgamegeek

Amazon-Partnerlink 23 €

Beschreibung: Man belädt sein Weltraumschiff mit Gütern. Ist es voll, wird der MArktwert der Ware, von der man am meisten geladen hat um 1 erhöht. Von der Ware, von der man am wenigsten (aber mind. 1 ) geladen hat, wird gesenkt. Diese Waren muss man nun abwerfen und darf sich von den übrigen Warenkarten (falls noch welche da sind) eine Sorte aussuchen, die man dann in die eigene Ablage legt, um diese am Ende mit dem dann gültigen Marktwert in Geld umzuwandeln. Der Spieler mit dem meisten Geld gewinnt. Hier ist das Problem also, dass man nur den Wert von Waren beeinflussen kann, die man gerade nicht aufnimmt.

Meinung: Das Warenpreissystem ist sehr cool. Man erhöht und senkt den Marktpreis für Waren, die man selber in dem Zug nicht bekommt. Will aber am Ende möglichst viel von dem Zeug haben, dass viel Wert ist.
Hat Spaß gemacht, könnte aber auch irgendwann eintönig werden.

Meine Wertung: 4 / 5
Wertung der Mitspieler: 4.33 / 5

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A Tale of Pirates (Cranio Creations)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
2–4 Spieler 30 Min ab 8 Jahren Boardgamegeek

Amazon-Partnerlink 55 €

Beschreibung: Kooperatives Echtzeit-Piratenspiel mit schickem 3D-Schiff. Die Spieler versuchen eine Mission zu erfüllen (per App vorgegeben, mit steigendem Schwierigkeitsgrad und wachsendem Regelnwerk), dafür setzen sie Sanduhren an Aktions-Plätze auf dem Schiff (drehen, kundschaften, schießen etc.). Erst, wenn die Sanduhr abgelaufen ist, darf die Aktion durchgeführt werden.

Meinung: Ich würde “Kitchen Rush” vorziehen, da komplexer und hektischer. Die Mehrheit der Mitspieler sah es aber anders, die wollten es lieber etwas gemütlicher und während dem Spielen noch ein wenig kommunizieren. Der Kampagnen-Modus ist nett (und bringt auch immer weitere Elemente ein, könnte also noch knackiger werden), die App eigentlich überflüssig.

Meine Wertung: 4 / 5
Wertung der Mitspieler: 4.2 / 5

Jetzt “A Tale of Pirates ” bei Amazon kaufen!

New York Slice (Bézier Games, Inc.)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
2–6 Spieler 30 Min ab 8 Jahren Boardgamegeek

Amazon-Partnerlink 35 €

Beschreibung: Ein Spieler teilt eine zufällig ausgelegte Pizza in so viele auf wie Spielet mitspielen. Auf ein Teil kommt dann noch eine Spezialaktion. Danach darf sich jeder eines der Teile nehmen, der Teiler allerdings ganz am Schluss, so dass er so geschickt teilen muss, dass am Ende noch was gescheites für ihn übrig bleibt. Wer am Ende die meisten Punkte hat (die bekommt man, indem man von einer Belagsorte die meisten Teile hat, je öfter das Teil vorkommt, desto mehr Punkte gibt es), hat gewonnen. Statt Pizzateile zu sammeln, kann man diese aber auch “essen”, um sofort Punkte für jede gegessene Salamischeibe zu bekommen (dieses Teil zählt dann aber nicht mehr bei der Mehrheit mit, wurde ja gegessen).

Meinung: Allein die Optik! Die Schachtel ist eine Pizza-Schachtel, die Anleitung eine Speisekarte, der Wertungsblock ein Rechnungszettel und man spielt mit leckeren Pizzasztücken. Sieht echt sehr schick und stimmig aus.
Entpuppt sich aber dann recht schnell als knallhartes Optimierungsspiel, bei dem jeder (vor allem in der letzten Runde) ewig rumrechnet, was den nun die beste Möglichkeit ist.
Hat Spaß gemacht, aber viel öfter muss ich das nicht spielen

Meine Wertung: 3 / 5
Wertung der Mitspieler: 3.67 / 5

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Noch mal! (Schmidt Spiele)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
1–6 Spieler 20 Min ab 8 Jahren Boardgamegeek

Amazon-Partnerlink 10 €

Beschreibung: Einfaches Würfelspiel, in dem ein Spieler mit Farb- und Zahlenwürfel würfelt, sich ein paar aussucht und dann die angegebene Menge an zusammenhängenden Kästchen der angegebenen Farbe auf seinem Wertungsblock ankreuzt. Alle anderen Spieler dürfen sich aus den nicht genutzten Würfel ein beliebiges Pärchen aussuchen (dabei darf jeder Würfel von jedem genutzt werden) und bei sich auch entsprechende Kreuze machen.
Hat man Spalten komplett gefüllt, gibt es Punkte (mehr für den, der es als erster schafft), ebenso, wenn man eine Farbe komplett angekreuzt hat.

Meinung: Nettes Würfelspiel, für Reisen ideal. Mehr aber auch nicht.

Meine Wertung: 3 / 5
Wertung der Mitspieler: 3.33 / 5

Jetzt “Noch mal! ” bei Amazon kaufen!

Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
1–12 Spieler 20 Min ab 6 Jahren Boardgamegeek

Amazon-Partnerlink 12 €

Beschreibung: Kein wirkliches Spiel, eher eine Kreativföderung oder so. Man würfelt Bilder-Würfel und muss dann aus den gewürfelten Bildern eine Geschichte erzählen. Gibts schon eine Weile und mit immer mehr Erweiterungen (bestimmte Themen pro Set). Kann man aber auch anders spielen, indem man Filme oder ähnliches durch die Würfel beschreibt und alle anderen müssen das erraten. Gibt auch nen Twitter-Account wo an und an historische Ereignisse mit deiesen Würfeln nachgestellt werden

Meinung: Blindkauf-Mitbringsel für die Kinder. Hat beiden gut gefallen und hat erstaunlich gut funktioniert. Damit kann dann jetzt heimlich die Kreativität trainiert werden…

Meine Wertung: 3 / 5
Wertung der Mitspieler: 3 / 5

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Tribe (Itten)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
2–4 Spieler 30–60 Min ab 8 Jahren Boardgamegeek

- 40 €

Beschreibung: Reihum Würfel die Spieler, wodurch entschieden wird, wie sie sich woher ein neues teil nehmen müssen, welches dann an einen der Figuren gehangen waren muss. Sobald man dadurch ein Farbe oder eine Form an die dritte oder fünfte Figur gehangen hat, gibt es Punkte. Sind alle Sonderteile verbaut, geht das Spiel in die zweite Phase über, in der nun das 3./5. gleiche Teil pro Figur zählt. Hier fällt nun auch der Würfel weg und es wird taktischer, welches Teil man nimmt, da man damit auch eingrenzen kann, welches Teil der nächste Spieler nimmt.

Meinung: Die Regelerklärung (insbesondere wie man denn nun Punkte bekommt) war Anfangs sehr konfus (ins Spiel eingestreut, wenn mal wieder jemand zufällig eine punkteträchtige Situation ausgelöst hat). Nachdem die Regeln dann aber mal etabliert waren, war es dann nicht mehr ein Geschicklichkeitsspiel (haben eh fast immer alle teile gehalten), sondern bekam strategische Elemente.
Optisch auch mal was anderes. Aber dann doch nicht genug für nen Kauf.

Meine Wertung: 3 / 5
Wertung der Mitspieler: 3 / 5

Pocket Ops (Grand Gamers Guild)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
2–2 Spieler 10–20 Min ab 6 Jahren Boardgamegeek

- 12 €

Beschreibung: “Tic Tac Toe”-Extreme… Statt “X” und “0″ werden hier Geheimagenten gesetzt, von denen zwei auch noch eine Spezialfähigkeit haben (z.B. einen gegnerischen Agenten wieder vom Spielbrett entfernen). Der Clou ist aber, dass vor jedem Zug der gegnerische Spieler geheim tippt, wohin der aktuelle Spieler seinen nächsten Stein setzen will. Tippt er korrekt, darf der Spieler den Stein nicht setzen.

Meinung: Sicherlich das deutlich bessere “Tic Tac Toe” und ein lustiges Zwei-Personenspiel für zwischendurch. Aber da hab ich dann doch schon bessere und kann das hier links liegen lassen.

Meine Wertung: 3 / 5
Wertung der Mitspieler: 4 / 5

Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
2–4 Spieler 45 Min ab 10 Jahren Boardgamegeek

-

Beschreibung: Die Spieler lassen reihum einen Baum wachsen, indem sie Karten ausspielen um damit dann Äste, Blätter, Knospen, Blüten oder Früchte anzulegen. Mit der Hilfe von Waldgeistern geht das ganze dann auch nochmal schneller, was insofern wichtig ist, dass es eben darum geht, als erster all seine Teile an den Baum angelegt zu haben.

Meinung: Wurde uns leider zuerst komplett falsch erklärt, was den Zugang zum Spiel deutlich erschwert hatte. Sieht gut aus und macht Spaß den Baum wachsen zu lassen, aber am Ende zieht es sich dann noch wie Gummi, statt die Spannung zu erhöhen.

Meine Wertung: 3 / 5
Wertung der Mitspieler: 3 / 5

Gier (Amigo)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
2–5 Spieler 15 Min ab 8 Jahren Boardgamegeek

Amazon-Partnerlink 8 €

Beschreibung: Kleines Kartenspiel, bei dem es darum geht, von einer Zahlenkarte 7 Karten vor sich liegen zu haben. Um an diese Karten zu kommen, muss man bei einem Mitspieler Karten aus der Hand ziehen. Dies darf man solange machen, bis man sich entscheidet aufzuhören (dann darf man alle gezogenen Karten vor sich ablegen), oder bis man eine Zahlenkarte doppelt gezogen hat. Dann sind alle Karten verloren. Zieht man den Räuber, darf man zusätzlich noch eine Karte aus der Ablage des Spielers klauen.

Meinung: Kurzes “Push your luck”-Kartenspiel (kennt man ja sonst eher nur von Würfelspielen). Optisch nicht der Hammer, ist aber kurzweilig und für ein Zwischendurch-Spiel nicht schlecht. Fehlt aber nicht in meiner Sammlung…

Meine Wertung: 3 / 5
Wertung der Mitspieler: 3.6 / 5

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Indian Summer (Edition Spielwiese)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
1–4 Spieler 15–60 Min ab 10 Jahren Boardgamegeek

- 35 €

Beschreibung: Letztes Jahr konnte ich “Cottage Garden” nicht spielen, das hier ist nun der zweite Teil dieser Uwe Rosenberg-Reihe und wohl eine Strategie-Stufe höher angesiedelt (und mit etwas mehr Interaktion) als das Familienspiel. Wieder mal eine wunderschöne Grafik, diesmal im Herbst. Die Spieler müssen ihre gesamte Fläche mit Puzzleteilen bedecken (rundenbasiert), wer das zuerst geschafft hat hat gewonnen. Um schneller zu werden, sollte man die Löcher der Puzzleteile über die farbigen Felder legen, da das (sobald ein Sektror gefüllt ist) Sonderaktionen einbringt.

Meinung: Nur kurz angespielt, dann mussten wir den Stand leider vorzeitig verlassen. Daher schwer zubewerten, da sich das Spiel glaub erst mit der Zeit entfaltet und nach hintenraus spannender wird.
So wirklich überzeugt hat es mich aber nicht.

Meine Wertung: 3 / 5
Wertung der Mitspieler: 2.8 / 5

Potato Pirates (Eigenvertrieb)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
3–6 Spieler 20–45 Min ab 6 Jahren Boardgamegeek

-

Beschreibung: Jeder Spieler kontrolliert zwei Piratenschiffe, die jeweils 10 Piraten beinhalten. Diese Piraten sind übrigens Kartoffeln. Schön flauschige Kartoffeln. Nun gehrt es darum, die Kanonen der Schiffe so zu programmieren, dass man die gegnerischen Schiffe möglichst effektiv zerstört. Und “programmiert” ist da nicht nur so dahergesagt. Es gibt while- und for-Schleifen, if-else- oder auch switch-Blöcke. Und wenn einer der “Potato Kings” erscheint, muss natürlich schnell salutiert werden.
Kann man hier vorbestellen

Meinung: Die Mini-Kartoffeln sind knuffelig, spielend programmieren lernen klingt auch gut, aber irgendwie war es dann doch nur solala. Das Salutieren fand ich auch eher unpassend (der letzte wird bestraft).

Meine Wertung: 3 / 5
Wertung der Mitspieler: 3.33 / 5

BLANK (The Creativity Hub)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
2–6 Spieler 10–15 Min ab 8 Jahren Boardgamegeek

- 12 €

Beschreibung: Ein gepimptes “Uno” mit 3 beim Spielgewinn zufällig gezogenen Sonderregeln (z.B. “bei einer 5 ändert sich die Richtung” oder auch “Wenn jemand eine rosa Karte spielt, muss der nächste Spieler wie eine Kuh muhen”). Außerdem darf man auch mehrere Karten auf einmal legen, wenn diese alle die gleiche apssende Eigenschaft haben (also alle den gleichen Zahlenwert, oder die gleiche Farbe) und manche Karten haben zudem Sonderaktionen. Der Clou: Nach jeder Runde wird eine weitere Karte mit Regeln/Aktionen vom Gewinner beschrieben, so dass sich das Spiel immer weiter ändert und mehr Aktionen dazu kommen. Einfach mal dieses Video anschauen, das ist eine sehr kompakte und verständliche Regelerklärung.

Meinung: Mit vorwiegend leeren Karten relativ witzlos, da muss auf jeden Fall vorher einiges gefüllt werden. Kann man dann aber eben auch mit einfachen Papierkarten machen und als Legacy-Spiel spielen (1000 blank white cards-style. Da gibts im BGG-Forum auch ein paar Ideen, die simple Idee ein wenig besser zu machen). Müssen wir mal als Mischmasch ausprobieren.
Könnte für Kinder auch lustig sein, ihr eigenes Spiel zu machen.

Meine Wertung: 3 / 5
Wertung der Mitspieler: 2 / 5

Grumpf (La Boite De Jeu)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
2–6 Spieler 15 Min ab 8 Jahren Boardgamegeek

- 20 €

Beschreibung: Die Spieler verteilen gleichzeitig und einhändig (CHAOS!) ihre Spielechips, die mit Zahlenwerten versehen sind (beidseitig, allerdings mit unterscheidlichen Seiten), auf “Tierkarten”. Dort gibt es fest definierte Plätze für diese Chips. Sind 3 Spieler fertih (dafür müssen sie nicht alle Chips gelegt haben), endet die Legephase und es wird für jedes Tier geprüft, wer hier Beute amchen darf. Zunächst hat jedes Tier eine eigene Mindesanforderung, die von allen gelegten Chips erfüllt sein muss (z.B. Gesamtwert > X, maximal Y Chips, ungerade Wert o.Ä.). Ist die Bedingung erfüllt, wird die Beute verteilt, beginnend bei dem Spieler, der die meisten Punkte beigesteuert hat. Das ganze in der chaotischen Verteilphase zu überblicken ist schier unmöglich, zumal manche Chips auch “Keulen” drauf haben, mit denen man die Chips anderer Spieler ungültig machen kann.

Meinung: Ganz schön chaotisch. So schnell, wie man Plättchen legt, kann man gar nicht gucken, was die anderen machen und wer einem wieder was kaputt gemacht hat, also legt man irgendwann einfach nach Gefühl und hofft, dass es am Ende gut ausgeht.
Hat Spaß gemacht, dürfte sich aber schnell abnutzen.

Meine Wertung: 3 / 5
Wertung der Mitspieler: 3 / 5

Ticket to Mars (Gdm Games)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
2–5 Spieler 15–20 Min ab 8 Jahren Boardgamegeek

- 20 €

Beschreibung: Die Erde geht den Bach runter und es starten 5 Raketen zum Mars. nacheinander füllen die Spieler die Raketen, nehmen Leute wieder raus oder verschieben Leute von einer Rakete zur anderen. Irgendwann starten dann die Raketen und es wird geschaut, wie viele der geheimen Aufträge die Spieler erfüllt haben. Hier geht es dann z.B. darum, möglichst viele alte Omas untergebracht zu haben, möglichst oft den Jungen und den Hund in einer Rakete, oder möglichst viele Raketen mit genau 2 Insassen.

Meinung: Einfaches Spiel, aber irgendwie zu schnell vorbei. Da hat man kaum Zeit, verwirrende Sachen zu machen, damit die anderen nicht herausfinden, was man vor hat. Viel Glück dabei.
Dann lieber “Rumble in the house” Da ist nämlich auch ne Katze dabei…

Meine Wertung: 3 / 5
Wertung der Mitspieler: 2.67 / 5

Burger Up (Rule & Make)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
2–4 Spieler 15–30 Min ab 9 Jahren Boardgamegeek

Amazon-Partnerlink 29 €

Beschreibung: Wer lieber Burger statt Pizza mag, hat hier vielleicht was gefunden: Jeder Spieler stapelt vor sich Zutaten auf zwei Burgern, um globale Bestellungen zu erfüllen (bevor es ein anderer tut). Die Zutaten sind dabei immer Doppel-Karten, von denen nur eine anlegen kann. Die nicht genutzte Seite gibt dann an, was für eine Zutatenart (Fleisch, Salat o.Ä.) man als nächstes anlegen muss (statt dessen kann man zum Neutralisieren auch immer nen Zwischen-Bun anlegen).

Meinung: Habe ich nur kurz angespielt, da konnte es mich aber nicht überzeugen. Optisch super, inhaltlich aber zu leichte Kost

Meine Wertung: 3 / 5
Wertung der Mitspieler: 3 / 5

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Was 'ne Frage! (Czech Games Edition)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
3–6 Spieler 30 Min ab 15 Jahren Boardgamegeek

Amazon-Partnerlink 15 €

Beschreibung: Spieler A stellt Spieler B eine Frage (es gibt vorgegebene 3 Frage-Typen), bei der er sich zwischen 2 von Spieler A frei ausgewählten Singen entscheiden muss (z.B. “Was würdest du eher vermissen: X oder X”). Spieler B muss sich nun entscheiden und alle anderen Spieler (außer A und B) müssen tippen, was Spieler B gewählt hat. Der Clou. Spieler A bekommt um so mehr Punkte, je mehr Spieler falsch getippt haben. Er sollte also zwei Dinge wählen, zwischen denen sich Spieler B möglichst schwer entscheiden kann.

Meinung: Ich wollte, dass es mir gefällt, aber das hat leider nicht funktioniert. Haben es aber auch nur zu dritt angespielt und das ist in meinen Augen viel zu wenig. 5 Spieler sollten es vermutlich sein,
Aber auch dann war es schwer, Antwortmöglichkeiten zu finden, die schwer zu beantworten sind. Schade…

Meine Wertung: 2 / 5
Wertung der Mitspieler: 1.67 / 5

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Harvest Dice (Board&dice)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
2–4 Spieler 15–30 Min ab 8 Jahren Boardgamegeek

-

Beschreibung: Ein Spieler würfelt und dann nehmen sich alle Spieler nacheinander einer der Würfel und handeln diesen auf ihrem Block ab. Die Farbe des Würfels gibt dabei an, was auf dem Acker angebaut werden soll (Tomaten, Karotten oder Salat), die Anzahl gibt an, in welcher Spalte des Ackers gebaut werden darf (gleiche Sorten müssen aber immer angrenzend angebaut werden). Wer nicht anbauen kann, füttert das Schwein. Der Würfel der übrig bleibt, sorgt dann dafür, dass der Wert dieser Ware nach oben steigt.

Meinung: Der Twist mit dem nicht genutzten Würfel, der den Preis bestimmt, ist zwar nicht schlecht, aber sonst dann doch recht unspannend…

Meine Wertung: 2 / 5
Wertung der Mitspieler: 2.33 / 5

Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
2–6 Spieler 20 Min ab 8 Jahren Boardgamegeek

Amazon-Partnerlink 10 €

Beschreibung: Einfaches “riskier ich es nochmal?”-Würfelspiel. Würfelt man Schollen, darf man sich diese aus dem Vorrat ins Netz legen, Ist bei den Würfeln auch ein haken dabei, darf man sich die Schollen auch bei einem Mitspieler seiner Wahl klauen. Und mit (blauen) Multiplikatoren kann man die Anzahl der zu holenden Schollen noch vervielfachen. Alle schwarzen Würfel darf man nochmal würfeln. Solange, bis man sich entscheidet aufzuhören. Oder aber, bis man einmal keinen Fisch würfelt. Dann kommen alle Fische aus dem Netz wieder zurück in den Vorrat.

Meinung: Ein sehr abgespecktes “Riskier was”-Würfelspiel. Da gefällt mir “Hoppladi Hopplada” deutlich besser. Ok, bei den Schollen muss man wenige rechnen, da es sich am Ende aber ganz schön ziehen kann, ist es dadurch aber auch nur bedingt kindertauglicher…

Meine Wertung: 2 / 5
Wertung der Mitspieler: 2 / 5

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Wer weiß das!? (Moses. Verlag Gmbh)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
3–7 Spieler 40 Min ab 12 Jahren Boardgamegeek

Amazon-Partnerlink 18 €

Beschreibung: Mal ein Quizspiel, in dem die Fragen nicht selber beantwortet werden müssen, sondern den anderen Mitspielern so zugeteilt werden müssen (eine für jeden, aus einer Auswahl von 6), dass möglichst viele richtig beantwortet werden. Es punktet dann der Fragesteller und der Antworter gemeinsam.

Meinung: Die Grundidee find ich immer noch gut. Die Umsetzung ist aber recht schwach. Allein, dass die Antworten auf der Rückseite der Karte abgedruckt sind, macht mal gar keinen Sinn. Und die simplen Punktevergaberegeln waren für unsere Erklärerein irgendwie zu kompliziert. Das hats nicht besser gemacht…

Meine Wertung: 2 / 5
Wertung der Mitspieler: 1.6 / 5

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Deja-Vu (Amigo)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
2-6 Spieler 15 ab 8 Jahren Boardgamegeek

Amazon-Partnerlink 14 €

Beschreibung: Hardcore-Memory-Spiel. 36 Gegenstände werden auf dem Tisch verteilt. Danach werden 36 Karten nacheinander aufgedeckt (es ist immer nur eine Karte sichtbar). Jede Karte zeigt 3 Objekte, jedes Objekt kommt insgesamt dreimal vor. Sobald ein Spieler glaubt, ein Objekt das zweite Mal auf den Karten identifiziert zu haben, greift schnell das Objekt aus der Mitte und legt es vor sich ab. Taucht beim Aufdecken einer Karte ein bereits genommenes Objekt auf, so scheidet der Spieler aus der aktuellen Runde aus.
Da man das ganze mehrere Runden spielt, wird es immer schwerer, sich zu erinnern, ob man ein Objekt nun diese Runde schonmal gesehen hat, oder davor.
Klingt stressig, soll aber sehr spaßig sein und war auch zum Spiel des Jahres nominiert.

Meinung: Klang auf dem Papier wie ein Spiel für mich, war dann aber mehr Geschwindigkeit als Merken (dafür hätte man die Anzahl pro Symbol wohl auf 3 statt 2 erhöhen müssen).

Meine Wertung: 2 / 5
Wertung der Mitspieler: 2 / 5

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Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
2–5 Spieler 30–45 Min ab 8 Jahren Boardgamegeek

-

Beschreibung: Die Spieler nehmen sich nach und nach bestimmte Spielfiguren (Meeples) aus dem Vorrat und versuchen dann gleichzeitig in ihrer Manege mit diesen Figuren möglichst punkteträchtige Akrobatik-Aktionen durchzuführen. Dafür müssen bestimmte Bilder nachgebaut werden, es ist aber teilweise auch wichtig, wo bestimmte Figuren im Bild auftauchen (blaue sollten auf dem Boden stehen, rote möglichst weit oben). Das ganze geht drei Runden, in denen man seinen Figurenvorrat immer mehr erweitert. Die letzte Vorstellung ist dann nicht mehr parallel, sondern nacheinander, wobei da noch Spaß-Elemente eingebaut werden.

Meinung: Hätte ich gerne gemocht, konnte mich aber nicht überzeugen. Evtl. hätten wir doch mit Timer spielen sollen, um die Bauphase (also die “Vorführung”) spannender zu machen. Aber auch dann ist es immer noch recht eintönig. Da ist “Junk Art” (hatte ich letztes Jahr vorgestellt, gibts jetzt auch in der etwas günstigeren Plastikausführung um Längen besser und abwechslungsreicher.

Meine Wertung: 2 / 5
Wertung der Mitspieler: 2 / 5

Doggy Bag (Blam !)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
2–6 Spieler 20–45 Min ab 8 Jahren Boardgamegeek

- 20 €

Beschreibung: Ein “wie weit soll ich gehen”-Risiko-Spiel, bei dem die (Hunde-)Spieler einem fiesen Hund möglichst viele Knochen aus dem Sack ziehen müssen. Jeder nimmt vorher eine Rolle, die ihm nicht nur eine Sofort-Spezialfähigkeit gibt, sondern auch angibt, wie viele Knochen er glaubt ziehen zu können, ohne einen schwarzen Knochen zu ziehen (jeder Spieler befüllt vorher geheim den Sack mit frei gewählten Knochen).

Meinung: Vielleicht war ich auch einfach in der falschen Stimmung, aber mir war das taktische Reihenfolge- und Aktionen wählen dann am Ende doch zu egal, da es auf reines Glück rauslief.

Meine Wertung: 2 / 5
Wertung der Mitspieler: 3 / 5

KLASK (Competo / Marektoy)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
2-2 Spieler 10-10 ab 0 Jahren Boardgamegeek

Amazon-Partnerlink 43 €

Beschreibung: Klask ist das moderne 2-Personen-Tischfußball. Hat nur gar nix mit Fußball zu tun… Jeder Spieler steuert über einen Magneten, den er unter dem Spielfeld hin und her bewegt eine Figur, mit welcher er versucht den gelben Ball in das gegnerische Tor zu schießen. Dies ist aber nicht die einzige Möglichkeit, Punkte zu machen. Kleben zwei der drei weißen (magnetischen) Würfel an der Spielfigur, bekommt der Gegner einen Punkt (der daher auch einfach mal gegen einen weißen Würfel schießt, damit dieser beim Gegner landet). Außerdem bekommt der Gegner einen Punkt, wenn man versehentlich mit der eigenen Figur im eigenen Tor landet (daher sollte man nicht zu wild mit seiner Figur rumrasen).

Meinung: Hätte ich gerne gemocht, der Funke wollte aber partout nicht überspringen. Ging alles zu schnell und chaotisch. Vielleicht war ich aber auch einfach in der falschen Stimmung… Ja, ich will es immer noch mögen…

Meine Wertung: 2 / 5
Wertung der Mitspieler: 2 / 5

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Nutz! (Blue Orange (Eu))
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
2–4 Spieler 20–30 Min ab 8 Jahren Boardgamegeek

- 17 €

Beschreibung: Die (n) Eichhörnchen-Spieler legen reihum Handkarten auf dem Tisch an (n+1) Reihen an. Danach wählt jeder einen Stapel an Karten, die er zu sich nimmt. Dies können tolle Nüsse sein, die am Ende Punkte bringen (manche auf ejdenF all, manche nur, wenn man die Mehrheit dieser Sorte hat, oder eine gerade/ungerade Anzahl), aber auch feindlich gesinnte Tiere, die eher nicht hilfreich sind. Mit Hilfe von Monden kann man Karten auch verdeckt ablegen, um diesen Kartenwert vor dem Mitspielern zu verderben (entweder, weil er so gut ist, oder weil man den anderen eine schlechte Karte unterjubeln will)

Meinung: Irgendwie zu zufällig und langweilig.

Meine Wertung: 2 / 5
Wertung der Mitspieler: 1.8 / 5

Unreal Estate (Grand Gamers Guild)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
2–5 Spieler 15–20 Min ab 8 Jahren Boardgamegeek

Amazon-Partnerlink 17 €

Beschreibung: Aus den ausliegenden Karten sucht sich jeder Spieler eine Karte aus. Nicht gewählte Karten kommen in die Wertungsreihe. Statt eine Karte zu nehmen, kann man auch alle Karten einer Sorte aus seiner Hand spielen. Dafür gibt es dann Punkte: (Anzahl der aus der Hand gespielten Karten) x (Wert der Karte) x (Anzahl der Karten dieser Art in der Wertungsreihe). Danach werden die Karten dieser Art aus der Wertungsreihe entfernt. Es ist also wichtig, seine Karten nicht zu spät zu werten, da einem sonst jemand zuvor kommt und der letzte Multiplikator auf 0 gesunken ist…

Meinung: Langweilig.

Meine Wertung: 2 / 5
Wertung der Mitspieler: 3 / 5

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Tilting at Windmills (Cogitate Games)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
2–2 Spieler 20–30 Min ab 12 Jahren Boardgamegeek

- 18 €

Beschreibung: Die Spieler spielen abwechselnd Karten, um entweder Don Quixote oder Sancho Panza auf einem Plan aufeinander zu zu bewegen. Der Spieler, bei dem sich die beiden Figuren treffen, darf die aktuelle Punkte nehmen, Je nachdem, auf welcher Spielplanseite sich die beiden Figuren getroffen haben, handelt es sich entweder um einen Riesen (mehr Punkte, dafür aber auch Abzug an Lebenspunkten) oder eine Windmühle (weniger Punkte, aber keinen Schaden). Nun kann die Taktik entweder sein, selber die Punkte zu machen, oder den gegnerischen Spieler dazu zu bringen, einen Riesen zu treffen und zu viel Schaden zu nehmen.

Meinung: Langweilig und unspannend

Meine Wertung: 2 / 5
Wertung der Mitspieler: 1.5 / 5

BONK (Competo / Marektoy)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
2–4 Spieler 10 Min ab 8 Jahren Boardgamegeek

Amazon-Partnerlink 65 €

Beschreibung: Bei Bonk spielen 2 Teams (mit je 1-2 Spielern) gegeneinander und versuchen kleine Metallkugeln so eine drehbare Rampe runterrollen zu lassen, dass diese den größeren Holzball ins gegnerische Tor befördern.

Meinung: Zu zweit war es ein kompletter Reinfall, da (dank der gewölbten Spielfläche) eigentlich immer der gewonnen hat, der die Kugel als erster getroffen hat. Sobald die dann mal losgerollt war, konnte man gar nicht schnell genug reagieren, die vom eigenen Tor fern zu halten. Das könnte mit 4 Spielern besser sein, werde ich aber wohl nie ausprobieren, da es mich einfach zu sehr enttäuscht hat.

Meine Wertung: 1 / 5
Wertung der Mitspieler: 1.33 / 5

Jetzt “BONK ” bei Amazon kaufen!

Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
2–8 Spieler 10 Min ab 8 Jahren Boardgamegeek

- 18 €

Beschreibung: Auf dem Tisch liegen verschiedene (schicke) Monster, die man fangen kann, wenn man eine bestimmte Anzahl Waffen vorweisen kann. Reihum deckt nun jeder Spieler eine zusätzliche Waffenkarte auf. Sobald die offen liegenden Waffen für ein Monster ausreichen, muss man schnell auf dieses Monster schlagen. Wer das zuerst tut, darf es behalten.

Meinung: Sieht sehr sehr schick aus, aber dann doch nur ein schon x-fach gespieltes “Karten aufdecken und als erster reagieren, wenn was bestimmtes ausliegt”-Spiel. *gähn*

Meine Wertung: 1 / 5
Wertung der Mitspieler: 1.4 / 5

 
bullion:

Da bloggt er gefühlt jahrelang nicht mehr und dann kommt solch ein Artikel um die Ecke. Hättest du den nicht ein wenig mehr portionieren können? ;)

Die Spiele sagen mir alle tatsächlich nichts, aber ich glaube meine Recherche für die nächsten drölftausend Brettspiele wird mich hier auf die Seite führen. Das nennt man dann wohl Zielgruppenbindung.

Achja, Story Cubes haben wir tatsächlich auch. Gab es bei einer unserer letzten Firmenweihnachtsfeiern. Fand ich toll und habe zwei Packungen für den Heimgebrauch gekauft. Kommt bei den Kids sehr gut an und man lernt wirklich kreativ(er) zu sein.

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donvanone:

@bullion: Dein Kommentar ist auch jedes Jahr ähnlich ;-)
“Portionieren” mag ich den Artikel nicht, da ich den hauptsächlich für mich selber schreibe, um schnell nachschlagen zu können, was für Spiele ich nochmal gespielt und aus welchen Gründen dann nicht gekauft hatte. Dass ihr das hier dann auch lesen könnt ist also eigentlich nur ein Abfallprodukt…

Und gerade fällt mir auf, dass die Story-Cubes auf meinem Einkaufsfoto fehlen. Hatte sie den Kindern wohl zu früh geschenkt…

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Osmo:

Auf der Suche nach einem Brettspiel bin ich hier gelandet und ich muss zugeben es hat mich sehr amüsiert diesen Beitrag zu lesen :). Wir haben uns eben entschieden und bestellen uns “Paperback”, vielen Dank für die Hilfe und freundliche Grüße aus Duisburg.

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donvanone:

@Osmo: Das freut mich sehr. Viel Spaß mit dem Spiel, auch nach einer dritten Runde, hat sich meine Begeisterung nicht verringert

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