Dons Spielecheck – Spiel 2016

18. Oktober 2016 um 12:58 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

ausbeute_spiel16

So, dann ist die Spielemesse in Essen auch schon wieder vorbei und die langjährigen Leser wissen, was das hier auf dem ansonsten recht leblosen Blog bedeutet. Genau: Es gibt einen ewig langen Artikel über die von mir gespielten Neuheiten. Was war gut, was war doof und warum hab ich ein eigentlich gutes Spiel nicht gekauft (sehr wichtig für mich, damit ich das in nem Jahr nochmal nachlesen kann, wenn ich überlege, was denn noch so auf meinen Wunschzettel könnte).
Ihr kennt das ja. Von 2015, 2014, 2011, 2000 (Teil 1, 2 und 3), 2008 oder 2006.

Links sieht man die diesjährige Ausbeute, wobei nur der obere Teil mir gehört (von oben nach unten): Level 8 (geschenkt bekommen), The Game Extreme, EXIT, Goths save the Queen (gewonnen), Panic Station (getauscht), Steam Park mit Erweiterung und Sonar.
Darunter dann die piele, die ich einem Spieleabend-Kollegen mitgebracht habe (auf meine Empfehlung hin, wir waren in regem Austausch): Boomtown Bandit, nochmal EXIT, IceCool, Ulm und Junk Art.
Mehr zu den Spielen dann gleich.

Panic Station habe ich über einen MathTrade von BoardGameGeek getauscht (da gibt jeder an, was er gerne loswerden möchte, wählt dann am Ende aus, was er dafür von den angebotenen Spielen alles hätte und dann wird berechnet, wie man Ringtausche machen kann, so dass möglichst viele zufrieden werden.
Kostenlos dazu gab es noch ein Wimmelbild-Spiel, denn vor der Messe musste man dann zum vereinbarten Treffpunkt seinen Tauschpartner finden:

math_trade

Und auch die Stadt Essen hatte in sich Zusammenarbeit mit der Messe ein kleines Spiel überlegt. So gab es vor der Messe eine lebensgroße Version des tollen Einpersonen-Logipuzzles “Rush Hour”. Am Freitagmorgen fand ich mich vor meinem sonst sehr sehr gut befahrbaren Lieblingsparkhaus im Level “6 zu 1 – Reißverschlussverfahren auf der Kreuzung):

rush_hour

Hat eine gute Weile gedauert, bis ich die Lösung raus hatte.
Am Samstag waren die Parkplätze dann alle schon voll, obwohl ich noch früher da war, so dass ich außerhalb mit Park & Ride vorlieb nehmen musste. Samstag und Sonntag (da waren wir dann nochmal 10 Minuten früher da) war es dann kein Problem.
Aber sowas hab ich da noch nicht erlebt. Und das müsste jetzt mein 12. oder 13. Besuch der Spiel in Essen gewesen sein…

Aber es werden ja auch immer mehr Besucher, jedes Jahr neue Rekorde. Dieses Jahr wurde das Vorjahr mit 174.000 Besuchern nochmal um 7% getoppt.

So, das sollte an Einleitungsworten dann auch mal genügen. Die Brettspielbox hat eh schon alles wichtige zusammengeschrieben (inkl. schickem Trend-Graphen), also einfach da weiterlesen (und allen weiterführenden Links folgen. Nur nicht vergessen wieder zu kommen…)

Nun aber meine Sammlung an Spielen.
Ich hab mal alle wichtigen Daten mit zusammen getragen (hatte ich eh alle in einem Google-Spreadsheet stehen, war dann ein einfacher Export), inklusive Link zu Boardgamegeek, wo man dann wirklich alle weiteren Informationen findet (Fotos, Reviews, Videos, Diskussionsforen etc.), sowie einen Amazon-Partnerlink, falls es das Spiel dort gibt.
Als Anhaltspunkt noch einen realistischen Preis. Manche Spiele liegen bei Amazon gerade bei über 100€, das ist Quatsch und wieder so ein Bot, der Angebot und Nachfrage “clever” verrechnet. Aber das normalisiert sich schon wieder, war bei Pandemic Legacy auch so, als ich hier drüber geschrieben hatte…

Die Spiele sind von superduper bis grottig sortiert (nach meiner subjektiven Meinung, bei manchen Spielen habe ich auch noch ne Wertung meiner Mitspieler dabei, um die Aussagekraft etwas zu erhöhen), allerdings erst beginnend bei “Orctoberfest”. Davor kommen Spiele, die ich von der Messe mitgenommen habe, aber noch nicht spielen konnte. Da reiche ich dann eine Bewertung noch nach.
Und nun holt euch nen Kaffe, nen Tee oder ne heiße Schokolade und habt viel Spaß mit meinen Kurzkritiken:

Captain Sonar (Matagot)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
2 – 8 Spieler 45 Minuten ab 14 Jahren Boardgamegeek Amazon-Partnerlink 40 €


Beschreibung: Ein Real-Time-Schiffe versenken. Sollte man zu sechst oder acht spielen. In zwei Teams hat dann jeder eine andere Aufgabe (z.B. die Aktionen des gegnerischen Teams belauschen). Ziel ist es, das gegnerische U-Boot zu zerstören. Klingt SEHR lustig, auch wenn es ein alle-gleichzeitig-Spiel ist. Schaut euch einfach mal das Video hier an:

Meinung: Stand ganz oben auf meiner “Will ich spielen”-Liste, aber dann war es auf der Messe war zu laut, um das wirklich gescheit spielen zu können (daher wurde da auch nur die rundenbasierte Variante gespielt). Ich hab’s dann einfach blind gekauft (bzw. hab mir vorher noch ein paar positive Stimmen abgeholt) und werde dann bei Gelegenheit berichten.

Meine Wertung: - / 5

Goths Save The Queen (Sit Down!)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
2 – 4 Spieler 10 Minuten ab 8 Jahren Boardgamegeek - 15 €


Beschreibung: Die Spieler kämpfen in zwei Teams gegeneinander. Jedes Team hat einen König, welcher dem Kriegsherren Befehle gibt, die dieser ausführen muss. Allerdings sehen die Kriegsherren immer zwei Befehle und wissen nicht, welcher der richtige ist, d.h. sie müssen sich überlegen, was der König wohl genau vorhat und hoffentlich den richtigen Befehl ausführen. Schicke Wikinger-Grafik

Meinung: Habe ich gewonnen und hatte noch keine Zeit es zu spielen. Werde berichten.

Meine Wertung: - / 5
Wertung der Mitspieler: 3,5 / 5

Steam Park (Horrible Games)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
2 – 5 Spieler 30 Minuten ab 8 Jahren Boardgamegeek Amazon-Partnerlink 32 €


Beschreibung: Steam Park hat mir schon 2014 gefallen, da habe ich es dann aber auch aufgrund der Beschränkung auf 4 Spieler nicht gekauft. Nun gab es mit “Play Dirty” eine Erweiterung (bzw. viele beliebig kombinierbare Erweiterungs-Module), die unter anderem das Material für den fünften Spieler enthält. Da musste ich dann zugreifen.

Meinung: Seit 2014 nicht mehr gespielt, daher keine neue Erkenntnisse…

Meine Wertung: - / 5

Ulm (Hutter Trade / HUCH! and friends)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
2 – 4 Spieler 60 Minuten ab 10 Jahren Boardgamegeek Amazon-Partnerlink 36 €


Beschreibung: Ich glaub das ist nicht wirklich ein Spiel, das ich mir normalerweise angeschaut hätte (zu strategisch, zu sehr das typische, abgedroschene Thema), aber als Ulmer (bzw. jetzt Neu-Ulmer) kann man da dann ja doch nicht vorbei.

Meinung: Noch nicht gespielt, aber einem aus der Spielerunde geschenkt (dem einzigen “echten” Ulmer unter uns). Auch hier: Werde berichten.

Meine Wertung: - / 5

Orctoberfest (Meeples Inc.)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
2 – 4 Spieler 30 Minuten ab 10 Jahren Boardgamegeek - um die 23 €


Beschreibung: Los geht es mit den Spielen, die ich dann auch wirklich schon gespielt habe. Und bevor gleich ne Menge einige gut bewertete “Partyspiel” kommen (ich scheine jedes Jahr nen anderen Schwerpunkt zu setzen, je nachdem, was bei unseren Spieleabenden gerade am besten geht), hier erst mal ein “richtiges” Spiel.
Jeder Spieler ein identisches Set aus 10 verschiedenen Fantasy-Figuren (Zombies, Zwerge, Elfen etc.) auf der Hand. Diese wollen sich beim Orctoberfest ein Bier genehmigen, aber nicht unbedingt lange an der Schlange anstehen. Jeder Spieler wählt geheim eine seiner Karten aus und dann werden sie nach einer bestimmten Reihenfolge an eine der 3 Warteschlangen angelegt. Jede Figur hat dann spezielle Fähigkeiten (vordrängeln, stinken, langsam sein), die den anderen Spielern auf die Nerven gehen können.
Und jede Figur hat auch nur eine bestimmte Menge an Geduld/Zufriedenheit. Wenn diese aufgebraucht ist, kommt die Karte aus dem Spiel. Ziel ist es nun, seine Figuren möglichst schnell bedient zu bekommen, da die noch verbliebenen Zufriedenheitsmarker dann am Ende die Siegpunkte sind.

Meinung: Sehr schöne Grafik, tolles Thema, einprägsame und logische Regeln, thematisch passend gewählte Fähigkeiten zu den Figuren und dann auch noch ne Menge Spaß und Ärgerfaktor. Sehr sehr toll.
Leider noch gar nicht verfügbar (war noch ein Prototyp, die Symbolik auf den Karten wird zum Glück noch angepasst), hier wird Ende Dezember wohl eine Kickstarter-Kampagne starten. Und ich bin sowas von dabei!

Meine Wertung: 5 / 5
Wertung der Mitspieler: 4,17 / 5

Mission Impractical (Vennerød Forlag AS / Lautapelit)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
3 – 5 Spieler 30 Minuten ab 12 Jahren Boardgamegeek - 20 €


Beschreibung: Ein Spieler muss eine von vier offen ausliegenden “Missionen” antreten (z.B. “ein Fahrrad flicken”, “auf den Mars fliegen”, “einen Vertreter abwimmeln”, “den Himalaya besteigen). Dazu liegen in der Mitte eine Menge Gegenstände (wie “Magnet, Quietschentchen, Ofenrohr, Vampierzähne), aus denen er 4 auswählen muss (pro Spalte aber immer nur eins, was das Ganze noch etwas einschränkt). Die anderen Spieler müssen nun erraten, welche der Missionen er mit diesen Gegenständen wohl erfüllen will und kurz beschreiben, wie man das mit diesen Gegenständen macht.

Meinung: Sehr spaßiges Spiel! Und das aufgrund des letzten Elementes: Jeder Spieler muss sich eine abstruse Geschichte ausdenken, wie denn nun all diese Gegenstände zu der gewählten Mission passen (der eine nimmt den Magnet, um damit Spinat (ein anderer gewählter Gegenstand) wieder aus dem Magen zu ziehen (um “abnehmen” zu erfüllen), der andere klebt ihn mit dem Nordpol nach unten an das Ofenrohr und hat so eine Rakete, die automatisch abhebt, wenn man sie am Nordpol der Erde aufstellt (um dann auf den Mars zu fliegen).
Wir haben sehr viel gelacht. Gewinnen oder verlieren ist da Nebensache (ich hab natürlich trotzdem gewonnen…). Leider nur bedingt hübsch anzusehen und dann auch noch viel zu schnell ausverkauft. Hier heißt es also warten, bis es wieder verfügbar ist.

Meine Wertung: 5 / 5
Wertung der Mitspieler: 3,67 / 5

EXIT: Das Spiel (KOSMOS)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
1 – 6 Spieler 60 Minuten ab 12 Jahren Boardgamegeek Amazon-Partnerlink 13 €


Beschreibung: Kosmos hat mit EXIT eine neue Reihe auf den Markt gebracht und will hier den Live-Escape-Room (inkl. Feeling) in eine Spieleschachtel packen. Das war (wie im oben verlinkten Beitrag zu sehen) einer der “Trends” dieses Jahr, gleich 3 Verlage haben sich dem angenommen.

Meinung: Ein “Escape-Room”-Spiel für 10€ (Messepreis) in kleiner Schachtel, was soll man da groß erwarten. Aber für 10€ kann man nicht viel falsch machen, und so haben wir “Das Geheimnis des Pharao” einmal ausprobiert.
Und nach 80 Minuten (mit 3 Leuten, ohne Tipps und bei zu schlechtem Licht, das war echt ein Problem) halten wir fest: Sehr sehr gut! Da hatte man wirklich Escape-Room-Feeling, denn man musste wirklich alles anfassen und ganz genau angucken. Keine stupide Folge an altbekannten Logikrätseln (wie es bei einem der anderen Verlage wohl der Fall ist), sondern eine tollte bunte Mischung, wo man auch nicht immer sofort weiß, was man nun eigentlich machen muss und ob man schon alles hat. Inklusive einem “Wow”-Element mittendrin, auf den ich aber nicht weite reingehen will, um niemanden zu spoilern.
Hätte ich nicht gedacht, wie gut uns das dann unterhalten hat. Laut Angaben ist das ganze nur einmal spielbar, weil man Material kaputt macht, aber das geht auch ohne (steht ebenfalls so in der Anleitung). Wird dadurch zwar etwas schwerer (da man die Sachen eben nur in Gedanken machen kann), aber so kann man das Spiel dann danach auch weiterschenken oder verleihen.
Die anderen beiden Spiele der Serie befinden auch schon in “unseren Reihen” und werden dann untereinander ausgetauscht, so dass ich hier dann noch berichten kann, welches der drei Spiele denn das beste war.

Meine Wertung: 5 / 5

Insider (Oink Games)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
4 – 8 Spieler 15 Minuten ab 9 Jahren Boardgamegeek - 18 €

Beschreibung: Ein Spieler (der “Master”) wählt ein Wort (oder sucht sich eins aus). Die anderen Spieler müssen es innerhalb von 5 Minuten nur durch “Ja-Nein”-Fragen erraten. Schaffen sie das nicht, haben alle Spieler verloren. Der Clou: Einer des Rateteams ist ein geheimer Insider, der das zu erratende Wort kennt und versucht, die anderen in die richtige Richtung zu treiben. Wurde das Wort gefunden, wird die (laufende) Sanduhr umgedreht und der Master und das Rateteam (inkl. Insider natürlich) haben somit nochmal die zum Raten benötigte Zeit, um in einer Diskussion den Insider enttarnen. Schaffen sie das, hat der Insider verloren. Ansonsten hat er gewonnen.

Meinung: Haben wir daheim schon im Eigenbau gespielt (man braucht ja nicht viel: Eine 5-Minuten-Sanduhr (oder kostenlose App, es gibt welche, die man während des Durchlaufs einfach umdrehen kann), Zettel und Stift) und hatten sehr sehr viel Spaß. Da ich die Regeln aber nur von ner vagen Erklärung kannte, hab ich da mal reingeschaut und noch ein paar Punkte gefunden, wie wir “falsch” gespielt haben, Mal gucken, ob es damit noch besser wird, oder ob wir es bei unserer “Variante” belassen.

Meine Wertung: 5 / 5

Junk Art (Pretzel Games (Asmodee?))
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
2 – 6 Spieler 30 Minuten ab 8 Jahren Boardgamegeek Amazon-Partnerlink 50 €


Beschreibung: Dieses Spiel enthält 12 Minispiele, die mit verschiedenfarbigen, obskur geformten Holzteilen gespielt werden. Meist geht es in den Spielen dann darum einen Turm zu bauen, indem man z.B. seinem Nebenspieler immer die Teile gibt, die er dann verbauen muss.

Meinung: Bausack in schick und mit vielen verschiedenen Spielvarianten und in deutlich kürzer als unsere Eigenbau-Variante. Nachdem wir nun die übergroße Demoversion gespielt haben, erscheint die Orginal-Größe dann aber doch irgendwie sehr winzig klein und der Preis von 50€ dann dafür ganz schön hoch. Und da sag ich dann schweren Herzens nein, denn Geschicklichkeitsspiele hab ich doch genug, allen voran die fantastische “Hamsterrolle”. Aber ein Spieleabend-Mitstreiter hat zugeschlagen, so dass ich da hoffentlich auch was von haben werde…

Meine Wertung: 5 / 5
Wertung der Mitspieler: 3,25 / 5

BaRRacuda (Drei Hasen in der Abendsonne)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
3 – 5 Spieler 30 Minuten ab 10 Jahren Boardgamegeek - 18 €


Beschreibung: Ein Bluff- und Handelsspiel um Strandbars, bei dem die Spieler Strandbars pachten, was eine Menge Geld kostet, welches an die Bank geht (und von da kommt das Geld nie zurück an die Spieler). Die Pleite ist also unabwendbar.
Ziel ist es nun, selber nicht Pleite zu gehen, aber in dem Moment, wo der erste Spieler kein Geld mehr hat, dann in den meisten Bars vertreten zu sein. Da muss man dann ab und zu Bars an Spieler verkaufen, sich bei denen einkaufen oder als Partner einsteigen. Und hier der Kniff: Möchte ich z.B. einem Spieler eine Bar abkaufen, biete ich ihm geheim einen Betrag (kann auch 0 sein). Nimmt er an, gehört mir die bar und er erhält das Geld. Lehnt er aber ab, muss er mir das Geld zurückgeben und den gleichen Betrag nochmal drauf legen. Hier kann man also auch ein wenig taktieren, falls man mal Geld braucht. Dumm, wenn er dann doch verkauft und man nun noch weniger Geld hat.

Meinung: Ein abgeschwächtes “Intrige”, welches vielleicht auch Leute außer mir wohl gerne spielen (das gleiche Problem kennt der Autor nämlich auch und er meinte, dass hier keine Freundschaften kaputt gingen, da man nicht bewusst Vertrauen missbraucht (wie bei Intrige), sondern nur Angebote macht, die der andere eben annimmt oder ablehnt). Hat mir sehr gut gefallen, es war am Anfang etwas zäh, dann aber spannend, wer wohl als erster Pleite geht, inkl. Herzbubbern, ob der Plan aufgeht oder man doch dran glauben muss.
Ich befürchte aber, dass ich auch für das Spiel eher weniger Mitspieler finde, was natürlich sehr schade ist…

Meine Wertung: 5 / 5
Wertung der Mitspieler: 2 / 5

Pandemic Die Heilung (Z-Man)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
2 – 5 Spieler 30 Minuten ab 8 Jahren Boardgamegeek Amazon-Partnerlink 36 €


Beschreibung: Das fantastische “Pandemie” (von dem dann das noch fantastischer “Pandemic Legacy” abgeleitet wurde, ich schwärmte hier) nun in der Würfelspiel-Variante.

Meinung: “Pandemie als Würfelspiel? brauchts das wirklich?” dachte ich im letzten Jahr und ignorierte dieses Spiel daher trotzig. Heute war die Messe überfüllt und an dem Spiel ein tisch frei. Also dann doch mal gespielt. Und hey: Hier ist das Pandemie-Spiel wirklich auf den Kern reduziert, alles eher unwichtige ist draußen, das Grundkonzept aber noch komplett erhalten. Inklusive des “Ojeojeoje, wenn das mal gut geht”-Spannungs-Gefühl s wie beim großen Vorbild.
Wirklich eine sehr sehr gute Adaption, die tatsächlich eine Daseinsberechtigung hat. Als uns dann der Preis von 40€ genannt wurde, entschieden wir uns aber schnell, doch beim Original zu bleiben…

Meine Wertung: 4,5 / 5
Wertung der Mitspieler: 5 / 5

Word Slam (KOSMOS)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
4 – 99 Spieler 45 Minuten ab 12 Jahren Boardgamegeek Amazon-Partnerlink 30 €


Beschreibung: Zwei Spieler versuchen gleichzeitig ihrem Team denselben Begriff zu erklären, allerdings ohne zu sprechen, sondern nur durch Verwendung beliebig vieler Begriffkarten (aus 105 Karten, darunter Subjektive, Verben, Adjektive und “anderes” wie “für”, “nicht” oder “zwei”). Beide Teams raten gleichzeitig (sehen aber nur die eigenen Tipps) und so hilft es auch, den Ratern des anderes Teams zuzuhören, um auf die Lösung zu kommen

Meinung: Wir haben es zu fünft gespielt, ich denke mit mehr Spielern sollte es noch besser werden, wenn mehr geraten wird und man noch mehr aus den Rateversuchen des generischen Teams ableiten kann. Anfangs überfordern die unglaublich vielen Hinweiskarten ein wenig, mit der Zeit findet man aber rein und kann gescheite Tipps geben. Hat Spaß gemacht, ab auf meinen Wunschzettel! Und wer mitraten will: Welcher Begriff (der schwersten Kategorie) könnte im obigen Bild wohl gesucht sein? Weil es so schwer zu lesen ist, da steht: “Süß, Laut, Zwei, Kind, Musik, Name, Groß, Ort, Reise, Gebäude.
Hier noch die Hinweise des gegnerischen Teams:


Schecht, Musik, Historisch (steht auf dem Kopf, was “Gegenteil” bedeutet, also “nicht historisch”), Viele, Mann, Süß, Name, Stadt, Gebäude

Meine Wertung: 4,5 / 5
Wertung der Mitspieler: 3,5 / 5

Fabelsaft (2F-Spiele)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
2 – 5 Spieler 20 Minuten ab 8 Jahren Boardgamegeek - 28 €


Beschreibung: Man bewegt seine Figur auf eine in der Tischmitte liegende Karte und kann dort entweder deren Aktion nutzen (um meist Früchte zu bekommen), oder die dort angegebenen Früchte zahlen, um einen Saft zuzubereiten. Macht man letzteres, kommt die Karte weg und eine neue kommt in die Mitte. Hat jemand (so nach 25 Minuten) 3 Säfte hergestellt, endet die Runde und es werden Punkte vergeben.
Der Clou: Die nächste Runde macht genau bei der vorherigen weiter, d.h. die Karten in der Tischmitte bleiben so liegen. Der Nachziehstapel für die Karten in der Tischmitte umfasst 240 Karten, deren Reihenfolge vorgegeben ist. Mit jeder Runde spielt man sich dann also weiter nach unten, und die Aktionen, die man ausführen kann werden immer anders und vermutlich komplexer. Bis man den Stapel durch hat, dauert es gut 23 Runden (also gut 10 Stunden Spielzeit), so dass man hier ein sich sehr lange entwickelndes Spiel hat.
Man kann aber auch immer wieder von vorne beginnen, es ist also kein sich zerstörendes Legacy-Spiel.

Meinung: Wir haben natürlich nur eine Runde gespielt und mal nen kurzen Einblick erhalten, was da alles noch so passiert. Ist jetzt kein wirklich innovatives Spiel, war aber dennoch sehr schön zu spielen, es gibt Interaktion, man kann Mitspieler ärgern, hat immer was zu denken und durch den riesigen Stapel ist es auch lange abwechslungsreich.
Ab auf meinen Wunschzettel damit…

Meine Wertung: 4,5 / 5
Wertung der Mitspieler: 4,25 / 5

The Dragon and Flagon (Stronghold Games)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
2 – 8 Spieler 60 Minuten ab 10 Jahren Boardgamegeek Amazon-Partnerlink 40 €


Beschreibung: Mal ein außergewöhnliches Setting: Kneipenschlägerei!
Die Spieler laufen im Gastraum umher (gerne auch mal auf Tischen), bewaffnen sich mit Stühlen oder Krügen (alles schicke Holzteile), werfen diese umher (nicht in echt, es ist kein Geschicklichkeitsspiel), schieben Tische, oder werfen diese um, ziehen an Teppichen, schubsen oder was weiß ich.
Klingt schon chaotisch (wie eben eine Kneipenschlägerei so ist), wird aber dadurch noch chaotischer, dass man immer zwei Runden im Voraus planen muss, ohne zu wissen, was denn die anderen tun. Da schmeißt man dann also mal nen Stuhl ins Leere, läuft in die ausgestreckte Faust eines anderen oder torkelt nur so durch die Gegend.

Meinung: Gefällt mir glaub sogar besser als das eh schon sehr gute Robo Rallye, da nicht jeder versucht, für sich seinen Kram zu machen, sondern es alleine um die “Action” geht, bei der die anderen angegriffen und in ihrem Tun gestört werden. Außerdem wohl auch nicht so langatmig wie Robo Rallye. Zudem sieht es sehr sehr cool aus (echte Holzstühle!), macht vermutlich so zu sechst am meisten Spaß (wie haben es zu acht gespielt, da war es recht voll, zu viert wohl eher zu wenig).
Mir für meine Sammlung dann aber doch zu ähnlich zu Robo Rallye (auch wenn es nur bedingt ähnlich ist), welches eh schon zu selten auf den Tisch kommt.

Meine Wertung: 4,5 / 5
Wertung der Mitspieler: 3,5 / 5

EXIT – Live Room Escape (echter Raum) (Kosmos)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
Spieler Minuten ab Jahren -

Beschreibung: Kein Spiel, sondern ein echter Exit-Room, zur Promo des EXIT-Brettspiels. Wir hatten Karten gewonnen und durften uns daher auf der Messe für ne halbe Stunde in einen Raum einsperren lassen.

Meinung: Die Rätsel waren alles welche, die ich so noch nicht aus nem Escape-Room kannte (hab bisher 4 besucht) und sehr stimmig und schön gemacht. Und wären wir nicht so wahnsinnig blind gewesen (“Häh? Lag das wirklich schon die ganze Zeit da rum?”), hätten wir am Ende auch noch ein paar Minuten mehr als 9:41 auf der Uhr stehen gehabt…
Hier war die Beobachtung übrigens nicht via Kamera, sondern es stand eine echte Person mit uns im Raum, was das “Oje, stell dich nicht so dumm an, du wirst beobachtet” deutlich erhöht hat.

Meine Wertung: 4,5 / 5
Wertung der Mitspieler: 4 / 5

Kingdomino (Pegasus Spiele)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
2 – 4 Spieler 15 Minuten ab 8 Jahren Boardgamegeek - 20 €


Beschreibung: Ein einfaches Landschafts-Aufbau-Spiel, bei der jeder Spieler die Landschaft mit den meisten Punkten bauen will. Interessant ist hierbei das Plättchen-Auswahlverfahren. Denn es liegen jede Runde für jeden Spieler eins bereit, nach Wertigkeit (vom Spiel vorgegeben) sortiert. Wer hier das schlechteste nimmt (was für ihn aber natürlich auch das Beste sein kann), darf in der nächsten Runde als erster wählen. Wer das Beste nimmt, kriegt in der nächsten Runde dann das, was übrig bleibt.

Meinung: Kurzes Spiel mit sehr simplen Regeln, dafür dann aber doch viele möglichen Strategien, wie man zum Sieg kommen kann. Hier muss man dann aber auch immer die Gegner beobachten und sehen, was die machen, um da ggf. mal ein wenig gegenzusteuern und deren Strategie nicht aufgehen zu lassen. Perfektes “kurzes Spiel zum Schluss”. Bin noch unschlüssig, ob es auf den Wunschzettel soll oder nicht. Wenn nicht, dann nur, weil das “Besondere” fehlt und ich meiner großen Sammlung eigentlich h nur noch außergewöhnliche Sachen hinzufügen will, da eh schon zu viele Spiele zu kurz kommen. Hm…

Meine Wertung: 4 / 5
Wertung der Mitspieler: 4,5 / 5

Boomtown Bandit (Breaking Games)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
2 – 5 Spieler 30 Minuten ab 9 Jahren Boardgamegeek Amazon-Partnerlink 25 €


Beschreibung: Die Spieler sind Cowboys und überfallen in der Stadt verschiedene Gebäude, um am Ende mit der meisten Beute da zu stehen. In der Regel gibt es aber immer mehrere Spieler, die ein Gebäude überfallen wollen (jeder Spieler hat drei Figuren, die sich aufsplitten oder auch gemeinsam überfallen können). In einem solchen Fall gibt es dann das obligatorische Wild-West-Duell.
Für jede teilnehmende Figur nimmt man sich einen Würfel in die Hand und würfelt so oft und so schnell man kann. Wer zuerst eine Patronenkugel würfelt, darf eine andere Figur rausnehmen, bis nur noch Figuren eines Spielers übrig sind. Eine der drei Figuren ist dann noch ein Anfänger, der nicht wirklich gut schießen kann und ab und an auch einfach panikartig das Getümmel verlässt.
Um noch ein wenig Strategie reinzubringen, ist es dann am Ende noch wichtig, wer die meisten Schätze pro Gebäude gesammelt hat und wer zuerst von jedem Gebäude was abgestaubt hat.

Meinung: Ein sehr nettes Wild-West.Geschwindigkeits-Würfel-Duell-Spiel. Eigentlich mag ich (und erst recht meine Spielgruppe) Spiele nicht, bei denen es um Geschwindigkeit geht, aber hier war mir das irgendwie egal (meinen Mitspielern auch), denn es machte einfach Spaß.
Hätte ich ein paar Stunden früher nicht “Steam park” gekauft, wo das “schnell würfeln” auch eine Rolle spielt (wenn auch noch abgeschwächter), hätte ich das mir hier wohl noch genauer überlegt. So dann aber doch kein Kaufkandidat. zumindest nicht für mich. Unsere Spielegruppe wird trotzdem in den Genuss kommen dürfen. Freu ich mich schon drauf…

Meine Wertung: 4 / 5
Wertung der Mitspieler: 3,67 / 5

The Game: Extreme (Nürnberger-Spielkarten-Verlag)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
1 – 5 Spieler 20 Minuten ab 8 Jahren Boardgamegeek Amazon-Partnerlink 8,5 €


Beschreibung: Karten-Patience, die man kooperativ (oder auch alleine) spielt.
Auf dem Tisch liegen zwei Karten mit 1 und zwei Karten mit 100 aus. Nun gilt es, die Karten von 2-99 (von denen man immer 6 auf der Hand hat) alle auf diesen 4 Stapeln unter zu bekommen. Dazu muss man immer (mindestens) zwei Karten ablegen. Auf die beiden 1er-Stapel in aufsteigender Reihenfolge, auf den 100er-Stapeln in absteigender Reihenfolge. Man darf nicht sagen, welche Karten man hat, kann aber sowas sagen wie “Auf den Stapel hier bitte nix legen, da hab ich was Gutes”.
Eine Sonderregel gibt es noch: Wenn man beim aufsteigenden Stapel eine Karte hat, die um genau 10 kleiner ist, darf man diese auch legen (und damit wieder etwas Luft gewinne), beim absteigenden Stapel natürlich andersrum.
Der Reiz von “The Game” liegt wohl darin, dass es sehr sehr schwer zu gewinnen ist (der Erklärer meinte, dass er so 2 von 10 gewinnen würde), der Fangemeinde war das aber angeblich immer noch zu leicht, daher gibt es nun die “Extreme”-Variante (davon hat der Erklärer noch keine gewonnen).

Meinung: Bei 7,50€ kann man nicht viel falsch machen, darum hab ich gleich mal zugeschlagen (außerdem habe ich dann damit “The Game” und “Das Spiel” (das nun wohl nur noch “Spiel” heißt) in meiner Sammlung. Beides Spiele, die dumm zu googlen sind…). Und da man mit der Extrem-Variante auch die normale Version spielen kann (man ignoriert einfach die Spezial-Icons), hab ich dann eben gleich diese genommen. Was die Extreme-Variante nun aber noch mitbringt, weiß ich ehrlich gesagt noch gar nicht, hab auf der Messe nur das Originalspiel gespielt und meine Extreme noch nicht ausgepackt…

Meine Wertung: 4 / 5
Wertung der Mitspieler: 4 / 5

Potion Explosion (Horrible Games)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
2 – 4 Spieler 45 Minuten ab 8 Jahren Boardgamegeek Amazon-Partnerlink 35 €


Beschreibung: Ein “Candy-Crush”-Brettspiel mit Murmeln.
Man nimmt sich aus einer pfiffigen Vorrichtung eine Murmel heraus. Stoßen dann dadurch zwei (oder mehr) gleichfarbige Murmeln aneinander, darf man sich die ganze Kette dieser Farbe auch nehmen, Stoßen dann wieder gleichfarbige Aneinander, geht’s genau so weiter. Die Murmeln braucht man dann, um Zaubertränke zu erfüllen, die nicht nur Punkte bringen, sondern auch Sonderzüge erlauben (z.B. einfach mal zwei verschiedenfarbige Kugeln nehmen).
Hier geht es also darum, zu sehen, wo man die tollsten Kettenreaktionen auslösen kann, oder wo man eben die Kugeln bekommt, die man braucht.

Meinung: Sieht sehr schick aus, der haptische Effekt ist mal wirklich was anderes und es macht auch Spaß, aber ich bin nicht sicher, wie oft das Spaß macht und ob es dann nicht irgendwann zu fad wird.
Daher: Schweren Herzens kein Kauf Nachdem wir es dann am Sonntag noch ein zweites Mal gespielt haben, bin ich immer noch unschlüssig. Ist sehr nett anzusehen und anzufassen, aber während die anderen Spieler dran waren, sind meine Gedanken dann doch immer abgeschweift. Typisches “Wer ist dran? Ach ich…”-Spiel. Candy-Crush spielt man halt eben auch alleine…
Oder vielleicht doch auf den WUnschzettel? Hach,,

Meine Wertung: 4 / 5
Wertung der Mitspieler: 4 / 5

Le Passe Trappe (Ferti)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
2 Spieler 5 Minuten ab 10 Jahren Boardgamegeek Amazon-Partnerlink 80 €


Beschreibung: Ziel ist es, alle Holzscheiben mit dem Gummi in die gegnerische Hälfte zu flitschen, also als erster eine leere Hälfte zu haben.

Meinung: Ich hab als Kind ja schon immer gerne “Air-Hockey” gespielt. Das hier macht noch mehr Spaß (artet aber mit der zeit in Sport aus), da man andauernd was zu tun hat. Gab es in verschiedenen Größen zu spielen, die große variante hat mit Abstand am meisten Spaß gemacht. Nimmt aber halt auch de meisten Platz weg..

Meine Wertung: 4 / 5
Wertung der Mitspieler: 4 / 5

Doodle China (Aporta Games)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
1 – 5 Spieler 20 Minuten ab 8 Jahren Boardgamegeek -

Beschreibung: Da von mir schon 2014 empfohlene Würfelspiel “Doodle City” hat einen neue Optik bekommen. Und einen zweiten Block, mit dem man eine leicht andere Variante spielen kann.

Meinung: Wenn man Doodle City schon hat, ist es den Kauf nicht wert. Die neue Variante kann man sich ja dann vielleicht auch selber ausdrucken, gab es leider nicht separat zu kaufen.

Meine Wertung: 4 / 5

Ice Cool (AMIGO)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
2 – 4 Spieler 20 Minuten ab 6 Jahren Boardgamegeek Amazon-Partnerlink 30 €


Beschreibung: Die Spieler schnippen Spieler durch Räume durch. 1 Spieler versucht dabei die anderen Pinguine zu berühren, die anderen müssen durch 3 Türen, an denen sich Fische befinden, durchschlittern.

Meinung: Das Spiel besteht hauptsächlich aus Schachtelböden, die exakt ineinanderpassen und dann zusammengebaut einen großen Spielplan mit mehreren Räumen geben. Geniales Konzept!
“Flick ‘em up” (siehe Bericht von 2015) gefällt mir aber besser (da strategischer, schicker und vielseitiger), aber mit den Pinguinen kann man (theoretisch) mehr Ticks schnipsen (Bananenflanke, Springen lassen). Unsere ersten Runden waren aber sehr von Chaos und wirren Rutschpartien geprägt.
Ein Haken ist dann noch: Die Punkteverteilung ist nicht gerecht sondern zufällig. Statt einem Punkt pro Bedingung gibt es eine zufällige Karte, die 1-3 Punkte einbringt. Mit je zwei Einsen kann man sich zwar noch einen kleinen Vorteil rausholen (Extrazug), aber trotzdem gewinnt am Ende nicht unbedingt der, der auch am besten gespielt hat. Hier wäre ich für ne Hausregel…

Meine Wertung: 3,5 / 5

Spaghetti (Granna)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
2 – 4 Spieler Minuten ab 6 Jahren Boardgamegeek - 20 €


Beschreibung: Mikado, aber nicht mit Stäben, sondern mit unterschiedlich langen Schnürsenkeln (Spaghetti in verschiedenen Geschmacksrichtungen, jede Länge hat einen andere Farbe). Obendrauf noch 4 Fleischbällchen (Tennisbälle), die nicht vom Teller rollen dürfen.

Meinung: Klingt ok (Kinderspiel halt) und beim Probespiel wollte ich nach 3 Spaghetti eigentlich fast mit einem “ok, habs verstanden” abbrechen, aber dann entwickelte sich zwischen mir und meiner älteren Gegenspielerin noch ein richtiger Fight und es blieb spannend bis zum Schluss. Da hätte ich dann fast noch ne zweite Runde gespielt…
Auf jeden Fall viel unterhaltsamer als Mikado und ich könnte es mir auch sehr gut in der Erwachsenenrunde vorstellen. Und meine Kinder lieben doch Spaghetti… (aber ich glaube das Spiel würde die eher weniger begeistern)

Meine Wertung: 3,5 / 5

Kodama: The Tree Spirits (Capsicum Games
Heidelberger/Indie Boards & Cards => en?)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
2 – 5 Spieler 20 Minuten ab 13 Jahren Boardgamegeek - 20 €


Beschreibung: Die Spieler legen an ihren Baum immer mehr Astkarten an und lasen diesen so im Laufe des Spiels immer weiter wachsen. Es gibt Punkte für Dinge (wie Pilze, Glühwürmchen etc.), die an dem gerade verlängerten Ast auf aufeinanderfolgenden Karten abgebildet sind. Zudem kann man dreimal im Spiel (immer am Ende einer Jahreszeit) mit Sonderziel-Karten punkten.

Meinung: Das ist mal wirklich ein außergewöhnliches Spiel, das auf jeden Fall was für meine Sammlung wäre. Zudem noch unglaublich schick anzusehen (wobei ich glaub ne etwas weniger eintönige Variante schicker gefunden hätte). Aber leider ein “ich wollte es wirklich mögen”-Spiel, denn leider hat es mich nicht wirklich überzeugt, was vermutlich aber auch an der nicht wirklich guten Erklärdame lag, die uns bei Wording-Problemen nicht helfen könnte und manche Regeln wohl auch nicht kannte. Hmpf…

Meine Wertung: 3,5 / 5
Wertung der Mitspieler: 3 / 5

Krazy Wordz (nicht 100%ig jugendfrei) (Ravensburger)
Anzahl Spieler BGG Amazon Preis
3 – 7 Spieler 45 Minuten ab 16 Jahren Boardgamegeek Amazon-Partnerlink 18 €


Beschreibung: In der Mitte liegen verschiedene Kategorien (wie “Luxushotel”, “Name einer Rockerbande”, “Wenn man zu viel getrunken hat fühlt man sich…” oder “Sexshop”), wovon jedem Spieler geheim eine zugewiesen wird. Dann zieht jeder Spieler 6 Konsonanten und 3 Vokale und muss ein Fantasiewort bilden, welches zu seiner Kategorie gehören könnte. Danach müssen alle Spieler raten, wer nun welche Kategorie hat.

Meinung: Hätte ich vielleicht höher gewertet, wenn ich vorher nicht “Mission Impracticle” gespielt hätte. Denn da mussten wir einfach viel mehr lachen. “Krazy Wordz” ist auch nett, aber eben nicht ganz so lustig und auch hier ist der Spaß eigentlich das reine Ziel.

Meine Wertung: 3,5 / 5
Wertung der Mitspieler: 2,75 / 5

Top Face! (Carletto / Game Factory)
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3 – 8 Spieler 15 Minuten ab 6 Jahren Boardgamegeek Amazon-Partnerlink 15 €


Beschreibung: Ein Spieler macht eine Grimasse (oder ein Tiergesicht) nach, die anderen müssen auf dem Tisch das Kärtchen mit der richtigen Vorlage finden.

Meinung: Dürfte ein lustiges Kinderspiel sein, ich sehe hier nur das Problem, dass ein sechsjähriger gegenüber einer dreijährigen einen Vorteil hat, da es darum geht, das richtige Gesicht aus einer großen Auswahl möglichst schnell zu finden. Evtl. ein Team-Suchspiel draus machen. Grimassen schneiden ist auf jeden Fall lustig…

Meine Wertung: 3 / 5

Hoch die Becher! (Horrible Games (+ Heidelberger))
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2 – 12 Spieler 20 Minuten ab 8 Jahren Boardgamegeek - 35 €


Beschreibung: jeder Spieler hat einen Becher vor sich stehen. Und nun geht es einige Zeit rum und alle Spieler füllen in beliebige Becher geheim “Wein”, “Gift” oder “Gegengift”, oder vertauscht die Position zweier oder aller Becher. So weiß dann am Ende niemand, was nun wo drin ist (da hilft es auch nicht groß, dass man als eine Aktion in seinen Becher schauen darf) und wenn es “Hoch die Becher” heißt, ist die Überraschung groß, was man sich da gerade in den Rachen gekippt hat und warum einem auf einmal so schwindelig wird.

Meinung: Klares Partyspiel, aber mir dann doch zu zufällig alles. Da hat man selbst bei Kablamo (russisch Roulette, wo man wild Patronen in den Trommeln aller Spieler vertauscht) mehr Einfluss…

Meine Wertung: 3 / 5

Getäuscht: Mord in Hong Kong (Jolly Thinkers)
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4 – 12 Spieler 20 Minuten ab 12 Jahren Boardgamegeek - 35 €


Beschreibung: Siehe Bericht 2016: “Deception: Murder in Hong Kong”

Meinung: Hatte ich letztes Jahr schon gespielt, dieses Jahr wollte ich dann die deutsche Version ausprobieren, da ich denke, dass es sich auf Deutsch leichter und leidenschaftlicher diskutieren lässt. Dummerweise kam dann doch noch ein englischsprachiger Mitspieler dazu, so dass es doch wieder nur eine englische Partie war. Und jetzt bin ich noch genauso unentschlossen wie vorher.
Ist glaub ein nettes Spiel, aber eher nichts, was bei uns öfter auf den Tisch käme. Glaube auch, dass es nicht auf Dauer trägt.

Meine Wertung: 3 / 5

Fold-it (Happy Baobab)
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2 -5 Spieler 20 Minuten ab 6 Jahren Boardgamegeek - 15 €


Beschreibung: Es geht darum, um die Wette eine “Serviette” mit 4×4 Bildermuster so zu falten, dass nur noch 3-4 bestimmte Bildmuster zu sehen sind. Und das natürlich nicht als langsamster.

Meinung: Als Solospiel sicher lustig, als Wettstreit denke ich aber, dass das schnell frustrierend wird, da das eine Sache der Übung (und räumlichen Vorstellungskraft) ist und es so enorme Gefälle zwischen den Spielern geben kann. Also nur mit gleich starken Gegner, oder aber wirklich alleine.

Meine Wertung: 2,5 / 5
Wertung der Mitspieler: 3 / 5

Müll-Party (Garbage Day!) (Heidelberger / Mayday)
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2 – 5 Spieler 25 Minuten ab 10 Jahren Boardgamegeek Amazon-Partnerlink 13 €


Beschreibung: Die Spieler müssen Müllkarten (mit einer Hand) auf den Mülleimer (gleichzeitig Verpackung des Spiels) legen, ohne dass eine Karte runterfällt. Die Karten haben an einem Rand zwei Löcher und die Karten müssen so gelegt werden, dass durch diese beiden Löcher der Spieltisch zu sehen ist (es wird also zwangsläufig immer breiter). Fallen mehr als 3 (?) Karten runter, ist der Spieler raus. Zudem gibt es noch Sonderkarten, mit denen man die Mitspieler ärgern kann.

Meinung: Das Karten stapeln auf der Mülltonne ist lustig, die Mitspieler ärgern auch, aber wenn der Müll beim ersten Spieler von der Tonne kracht und die anderen Spieler dann somit wieder bei fast 0 beginnen, wird es für den ausgeschiedenen Spieler sehr langweilig. Denn das Ganze geht so lange, bis nur noch ein Spieler da ist und bei den meisten Eliminations-Vorgängen wird wohl der meiste Müll auf einmal runterfallen (so unsere Erfahrung), so dass sich das ganz schön hinziehen kann. Und an “Ärgerkarten” gibt es dann irgendwie auch zu wenige.

Meine Wertung: 2,5 / 5
Wertung der Mitspieler: 2,5 / 5

Perfect Crime (Grublin Games Publishing)
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2 – 5 Spieler 90 Minuten ab 10 Jahren Boardgamegeek - 40 €


Beschreibung: Ein Spieler ist Direktor einer Bank und versucht diese möglichst sicher zu bekommen. Die anderen versuchen gemeinsam einzubrechen, erkunden dazu zunächst die Bank (die vom Direktor immer weiter ausgebaut wird), kaufen Werkzeuge, Waffen und Helfer und schmieden dann einen Plan, wie sie die Bank wohl am besten überfallen können. Das ganze wird dann auch in die Tat umgesetzt, was der Direktor natürlich verhindern will (in dieser Phase hat er aber nicht mehr ganz so viel Einfluss, er muss vorher die Bank sicher genug gemacht haben). Bisher nur ein Prototyp, der über Kickstarter schon finanziert wurde,

Meinung: Ich wollte das Spiel so gerne toll finden, da ich das Thema, den Bauplan-Spielplan und das “einer gegen alle”-Prinzip toll finde. Aber irgendwie war es noch nicht ganz ausgegoren (was bei einem Prototyp natürlich auch so sein darf), so dass es mich noch nicht überzeugt hat und wir zu viele Kritikpunkte gefunden haben.
Ich würde dem aber nächstes Jahr in Essen nochmal ne Chance geben (wenn es dann gereifter ist), da ich es wie gesagt wirklich gerne toll finden würde…

Meine Wertung: 2,5 / 5
Wertung der Mitspieler: 2,25 / 5

13 Clues (dV Giochi)
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2 – 6 Spieler 30 Minuten ab 8 Jahren Boardgamegeek - 30 €


Beschreibung: Ein Cluedo-artiges Logikspiel, nur ohne rumlaufen und mit mehr Logik-Rätsel.

Meinung: Einmal ganz nett, beim zweiten Mal weiß man dann auch besser, wie man die Hinweise aufschreiben sollte, ab dem dritten Mal könnte es dann aber langweilig werden.

Meine Wertung: 2,5 / 5
Wertung der Mitspieler: 2,67 / 5

Level 8 (Ravensburger)
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2 – 6 Spieler 60 Minuten ab 10 Jahren Boardgamegeek Amazon-Partnerlink 10 €


Beschreibung: Eine Phase 10-Variante

Meinung: Die Phase 10-Kenner unter den Mitspielern meinten, dass dies das bessere Phase 10 wäre. Denn es geht schneller und hat mit der Belohnung des schnellsten noch nen guten Kniff drin. Ist aber trotzdem (wie Phase 10) nicht meine Art Spiel, habs aber geschenkt, was will man da machen…

Meine Wertung: 2,5 / 5
Wertung der Mitspieler: 3,5 / 5

Capital (Granna)
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2-4 Spieler 60 Minuten ab 10 Jahren Boardgamegeek - 25 €


Beschreibung: Mit Städteplättchen baut man sich eine Stadt auf, die dann nach einigen Regeln Punkte abwirft. Von seiner Kartenhand sucht man sich immer eine Karte aus, zahlt dann zum Bauen (oder kassiert Geld, weil man aufs Bauen verzichtet) und gibt die Karten an den Nebenmann weiter, der sich dann wieder ein Teil aussuchen kann (während man selber mit den Karten vom anderen Nebenmann weiter baut). Das geht dann über mehrere Epochen (man kann alte Plättchen auch überbauen, dann wird es billiger) und das Stadtbild wandelt sich mit der Zeit.

Meinung: Nichts neues, erinnert ein wenig an wo Cities, nur ohne den Kniff mit den zwei Städten. Nix für mich…

Meine Wertung: 2,5 / 5
Wertung der Mitspieler: 2,33 / 5

Futschikato (2F-Spiele)
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3 – 8 Spieler 10 Minuten ab 7 Jahren Boardgamegeek - 8 €


Beschreibung: Ziel einer Partie ist es, als erster seine Handkarten loszuwerden. Jeder Spieler bekommt 6 Handkarten. Diese sind durchnummeriert von 1-20. Dann spielen die Spieler reihum ihre Karten aus. Wird eine höhere Karte als bereits ausliegend gespielt, so muss der Spieler mit der niedrigsten Karten eine neue Karte auf die Hand nachziehen. Karten mit gleichen Werten werden addiert. Liegt die Karte nach einer Runde noch immer vor dem gleichen Spieler, kann er diese weglegen und eine neue Karte ausspielen.

Meinung: Ein einfaches Kartenspiel, bei dem man aber immer höllisch aufpassen muss, dass die Regeln korrekt eingehalten werden, da das irgendwie zu unflüssig ist, um ins Blut über zu gehen. “Hab ich jetzt das gemacht”? “Musstest du nicht..:”? So kommt dann kein großer Spaß auf, zumal das Spiel dann auch noch sehr glückslastig ist.

Meine Wertung: 2 / 5

Royal Wedding (Stratelibri)
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2 – 8 Spieler 25 Minuten ab 8 Jahren Boardgamegeek - 25 €


Beschreibung: Die Spieler laufen auf einem Spielplan umher und versuchen auf Schätzen zu landen (oder bestimmte Zugreihenfolgen zu erfüllen) und nicht auf den Hund zu treffen. Denn dann gibt es “lustige” Strafen (Hände verkehrt rum halten, Mund offen stehen lassen etc.).

Meinung: Erinnert sehr stark an Kragmortha, welches wohl noch ein bisserl taktischer ist. Aber auch da ist es nur bedingt spaßig

Meine Wertung: 2 / 5

Blank White Dice (Wattsalpoag Games)
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2 – 4 Spieler 30 Minuten ab 14 Jahren Boardgamegeek - 15 €

Beschreibung: Würfelspiel, bei dem man die Würfelseiten erst während des Spiels mit Aktionen versieht (Icon drauf malen).

Meinung: Wieder ein Spiel, wo ich die Idee gleich super fand und es quasi blind gekauft hätte. Bis ich dann die Kritik von Dice Tower gesehen habe, wo es zwei große Kritikpunkte gab: 1, Die Würfel sind nicht lange “white”, sondern sehr schnell schmierig und das beschriften und wischen ist zu mühsam, dafür, dass s so oft gemacht werden muss. Und 2. sind die einzelnen Aktionen teilweise viel zu kompliziert und verworren. Das hab ich dann auch auf der Messe so gesehen (hab es dann erst gar nicht probegespielt). Ich vermute, dass das Spiel von sehr vielen “Wie war das jetzt nochmal” geprägt ist. Geniale Idee, die Würfelseiten im Spiel dynamisch anzupassen, aber die Umsetzung ist eher so naja. Soll mal wer anders versuchen…

Meine Wertung: 2 / 5

Dr. Eureka (Blue Orange)
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1 – 4 Spieler 15 Minuten ab 8 Jahren Boardgamegeek Amazon-Partnerlink 27 €


Beschreibung: 6 Kugeln müssen in 3 Kolben entsprechend der Vorlage nur durch “umschütten” angeordnet werden. Kugeln berühren oder fallen lassen ist verboten.

Meinung: Macht zweimal Spaß, dann wirds langweilig.

Meine Wertung: 2 / 5
Wertung der Mitspieler: 2,5 / 5

Tumblin Dice (Ferti)
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1 – 4 Spieler 30 Minuten ab 13 Jahren Boardgamegeek Amazon-Partnerlink 57 €


Beschreibung: Würfel-Schnipp-Curling.

Meinung: Würfel-Schnipp-Curling halt…

Meine Wertung: 2 / 5
Wertung der Mitspieler: 3,5 / 5

Cat Town (2Plus Games)
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2 – 4 Spieler 15 Minuten ab 8 Jahren Boardgamegeek - 20 €


Beschreibung: Man läuft mit einer Katze durch die Stadt und versucht in verschiedenen Kartenstapeln andere Katzen zu finden.

Meinung: Hat mir grafisch nicht gefallen und auch das Spielkonzept konnte mich nicht wirklich vom Hocker reißen. Hat mich gelangweilt.

Meine Wertung: 2 / 5
Wertung der Mitspieler: 2,33 / 5

Suspend (Melissa & Doug)
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1 – 4 Spieler 15 Minuten ab 8 Jahren Boardgamegeek Amazon-Partnerlink 14 €


Beschreibung: Ein Hängemikado mit merkwürdig geformten Stäben.

Meinung: Da fand ich das Spaghetti-Spiel spaßiger…

Meine Wertung: 2 / 5
Wertung der Mitspieler: 2 / 5

The Eyez (Goliath)
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2 – 4 Spieler 20 Minuten ab 6 Jahren Boardgamegeek Amazon-Partnerlink 25 €


Beschreibung: Memory-Spiel, bei dem alle Spieler gleichzeitig spielen und immer nur ein Dingens umdrehen dürfen. Glaubt man, zwei gleiche gefunden zu haben, legt man diese ungesehen als Stapel zur Seite. Der nächste Haken: Alle Bilder sind Augen, die nur leicht anders aussehen

Meinung: Ne interessante Memory-Variante. Braucht man aber nicht wirklich…

Meine Wertung: 2 / 5
Wertung der Mitspieler: 1,25 / 5

Jan und Henry: Geräuschespiel (HUCH! and friends)
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2 – 4 Spieler 15 Minuten ab 3 Jahren Boardgamegeek Amazon-Partnerlink 22 €

Beschreibung: Geräusche müssen vorgemacht und erraten werden. Mit Jan & Henry Fingerpuppen!! Und einem Bett, das während des Spiels aufgebaut wird.

Meinung: Da es ein freies Raten ist und es keine Auswahl gibt, halte ich das für Kinder für zu schwer und frustrierend. Die Jan & Henry Fingerpuppen und das Bett, welches sich nach und nach aufbaut sind super, aber das lohnt den Kauf nicht

Meine Wertung: 1 / 5

Potions Brew (Österreichisches Spiele Museum)
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3 – 5 Spieler Minuten ab 8 Jahren Boardgamegeek - 7 €


Beschreibung: Der Gewinner des vierten Österreichischen Spieleautorenwettbewerbs. Die Spieler sind Hexen und müssen Zaubertränke brauen. Dazu sammeln sie Zutaten, die sie von der Hand vor sich auf den Tisch legen. Die obersten Zutaten haben aber leider einen Nebeneffekt, der meist das Nachziehen von Karten negativ beeinflusst.

Meinung: Die Nebeneffekte machen das Spiel aber leider nicht gut, sondern nur kompliziert (nicht “komplex”). Die meiste Zeit ist man damit beschäftigt, auf merkwürdige Arten Karten nachzuziehen (eine vom Nachziehstapel, eine vom Ablagestapel, dann mischen und einen anderen Spieler per “rechts oder links” bestimmen lassen, welche Karte man nun bekommt). Und da man jede Runde nur eine Zutat ablegen darf, aber mindestens 5 Rezepte erfüllen muss, um das Spiel zu beenden, wobei jedes Rezept dann so 6 Zutaten benötigt, dauert das Ganze dann auch noch gut 30 Runden, die weder groß interaktiv sind (außer “sag mal rechts oder links”) noch spannend, da es einfach immer nur das Gleiche ist. Bei allen 4 Mitspielern durchgefallen

Meine Wertung: 1 / 5

Single Card Game (Blue Orange Games)
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2 – 99 Spieler 5 Minuten ab 6 Jahren Boardgamegeek - 0 €


Beschreibung: Ein Spiel mit nur einer Karte. Die eine Seite zeigt eine Orange, die einen lachenden Mund symbolisieren soll, die andere Seite die Regeln. Nun muss man diese Karte vor seinem Mund so lange drehen, bis die Spieler Stop rufen. Dann zeigen die Mitspieler mit “Daumen hoch” oder “Daumen runter” an, ob der Mund nach vorne zeigt. Dabei dürfen sie aber auch lügen. Der Kartendreher muss nun richtig tippen, ob der Mund zu sehen ist oder nicht.

Meinung: Totaler Kappes, aber gabs umsonst, da nimmt man das halt mal mit…

Meine Wertung: - / 5

Cooks of Cthulhu (Horrible Games)
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2 – 10 Spieler ? ab 6 Jahren - ?


Beschreibung: Noch ein Spiel, welches aus einer Karte spielt. Da diese zerschnitten wird, ist es dann auch sogar nur einmal spielbar:
Die Karte wird auf den Tisch gelegt und die Spieler müssen sich reihum unterbieten, wie oft man die Karte um eine Kante klappen muss, bis sie über die Tischkante ragt. Der mit dem kleinsten Gebot muss es vormachen.
Danach wird eine Ecke der Karte abgeshcnitten, was die Berechnung für die Folge-Runde deutlich schwerer macht (wird ja immer unförmiger).

Meinung: Spiele mit Cthulu-Thema sind mir dieses Jahr auch öfter untergekommen, das scheint irgendein Trend zu sein, den ich bis heute nicht verstanden habe (hab jetzt schon dreimal nachgelesen und schon wieder vergessen, wo das überhaupt herkommt).
Klingt aber nach einem lustigen Spiel. Abschließend daher nochmal ein: Ich werde bereichten!

Meine Wertung: - / 5

 
bullion:

OMG mal wieder ein neuer Blogartikel hier. Und dann gleich so einer. Puh. Da werde ich mich in Zukunft noch einmal öfter durchwühlen, merke mir aber spontan schon einmal “Exit” vor. Klingt sehr spannend. Und von “Oktoberfest” liest man ja durchaus auch als Nicht-Brettspiel-Nerd öfter. Ja, mal sehen.

Klingt auf jeden Fall nach einem erfüllenden Messebesuch :)

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donvanone:

@bullion: Orctoberfest, nicht Oktoberfest..
Aber sonst stimmt alles ;-)

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bullion:

@donvanone: Das hätte jedem passieren können… :D

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yhm:

Das Passe-Trappe gibt es anderswo schicker, günstiger und in der Geschmacksrichtung Fairtrade.
Aber es ist dort wohl leider auch kleiner (54cm x 40cm für 59€ statt 98cm x 53cm für 80€)

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donvanone:

@yhm: Ja, das hab ich bei meinen Amazon-Link-Recherchen auch gefunden. Aber die Größe ist echt ein wichtiger Spaßfaktor. Sollte sich aber doch auch relativ leicht selber bauen lassen, oder nicht?

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