Dons Spielecheck – Mammut (8/10)

13. Dezember 2011 um 08:46 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Mammut ist eins der beiden Spiele, die sich von dieser Liste bisher in meiner Spielesammlung befinden. Und so kann ich sagen: Auch in unserer Spielerunde kam es gut an. Auch wenn nach Erklärung der Regeln gerne mal ein “Und dann?” kommt. Nichts “Und dann”, das wars schon.
Also: Wir befinden uns in der Steinzeit, die Jäger und Sammler sind heimgekehrt und haben ihre Beute auf einen Haufen geworfen. Nun geht es ans “Aufteilen”. Und das läuft so ab, dass sich der erste Spieler einfach mal so viel nimmt, wie er denkt, dass ihm zusteht. Es folgt der nächste Spieler, der noch keine Beute hat und nimmt sich ebenfalls das, was er für angemessen hält. Dabei kann er aber nicht nur aus dem Haufen in der Mitte wählen, sondern auch einem anderen Mitspieler all seine Sachen wieder abnehmen, ein einziges Stück davon zurück in die Mitte legen und den Rest behalten (zumindest so lange, bis ihm es auch wieder jemand abnimmt). Das geht dann so lange, bis jeder einen Teil vor sich liegen hat. Der Teil wird dann nach diversen Regeln gewertet (Wer hat die meisten Felle? Wer hat das kleinste Feuer? Jeder Stoßzahn gibt 2 Punkte und so weiter) und dann geht es vorne los.
Und dann? Nichts “Und dann”, das wars schon. Ok, es gibt noch Karten, mit denen man die Wertung beeinflussen kann und einen Schamanen, der bei Gleichstand entscheidend ist, aber sonst war es das wirklich schon.
Das Spiel besteht also wirklich zu 95% nur aus “ich nehme mir jetzt einen Teil”. Und das macht richtig Spaß. Wie viel kann ich mir nehmen, dass niemand neidisch wird und es mir wieder abnimmt, ohne, dass ich viel zu wenig von der tollen Beute abbekomme. Ein lustiges hin und her.
Muss man gespielt haben, um es zu verstehen, erst dann merkt man, dass “Und dann?” wirklich unangebracht ist…

Infos zu Mammut:

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Regeln Kaufen Messe-
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Queen Games 2-5 30 min ab 8
25€