Dons Spielecheck – Dr. Shark (7/10)

15. Dezember 2011 um 10:15 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Dr. Shark ist schon wieder ein Fall von nicht wirklich ansprechender Optik, überzeugt dann aber durch ein Spielkonzept, das ich so noch nicht in meinem Schrank stehen habe.
Denn hier geht es hauptsächlich darum gutes Fingerspitzengefühl zu zeigen. Aus einem Sack müssen Teile gezogen werden, die (wenn man die entsprechenden Teile zusammen hat) zu einem Spionageutensil zusammengebaut werden können und dann Punkte bringen.
Allerdings darf man nicht einfach so Teile aus dem Sack ziehen, sondern muss sich vorher entscheiden (wobei man nicht immer die ganz freie Wahl hat), nach welchem Prinzip man ziehen will. So darf man z.B. nur von jeder Farbe ein Teil aus dem Beutel ziehen. Und da man Farbe nicht fühlen kann, hat jede Farbe eine anders strukturierte Rückseite (glatt, samtig, rau, Schlangenhaut und körnig, wenn ich mich recht erinnere), was mal leichter und mal schwerer zu unterscheiden ist. Oder man darf von jeder Farbe/Struktur nur genau ein Teil rausziehen. Oder von jeder Form nur genau eins. Und so weiter. Zieht man aber einen Hai raus (kann man nicht fühlen, der ist einfach auf normale Teile aufgedruckt) hat man Pech gehabt und muss schon vor Ablauf des kurzen Zeitfensters, in dem man fühlen darf, aufhören.
Das war es auch schon fast. Mit ein paar Sonderaktionen kann man anderen Spielern noch Teile abnehmen oder (auch gegen deren Willen) mit ihnen tauschen.
Tatsächlich mal was ganz anderes und für Kinder bestimmt was ganz tolles. Mich schreckt die Optik dann aber doch ein wenig ab…

Infos zu Dr. Shark:

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Hurrican / Asmodée 2-6 45 min ab 10
35€