Dieses unsägliche Musikstöckchen – Teil 1

17. April 2007 um 19:14 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Dieses Stöckchen fliegt ja jetzt schon ne ganze Zeit in der Blogosphere herum und ich hab mich immer ganz geschickt geduckt oder versteckt, aber jetzt hat es mich dann  doch getroffen. “Danke”, Ulli.
Warum der Terz? Na weil ich (ihr werdet es schon mitbekommen haben) einen unidentifizierbaren Musikgeschmack habe und da so Stöckchen die Hölle sind. Aber da es hier nicht wirklich um “Lieblings-”-Fragen geht (sowas gibts nämlich nicht, ich höre weder eine Musikrichtung, eine Musikgruppe oder ein Lied besonders gerne, bei mir ist das alles sehr bunt gemischt und sehr sehr stimmungsabhängig) versuche ich es dann doch mal. Um die Sache etwas nachvollziehbarer zu machen, garniere ich das ganze so weit es geht mit YouTube-Clips. Und da das dann arg lang wird und die arme Kittyluka ja immer noch kein DSL hat (warum eigentlich nicht?), gibts hier jetzt erstmal einen “Mehr”-Link, auf den ihr klicken dürft…
Ach was “dürft”. Ich hab mir da jetzt so viel Arbeit gegeben, jetzt “müsst” ihr das sogar. Und auch alle Videos angucken und mir dann sagen, was ich denn für einen Musikgeschmack habe. Aber erst dann!

Und für alle, die da keinen Bock drauf haben, hab ich hier einen sehr guten Kurzfilm, den ihr euch trotzdem angucken solltet. Auch die, die sich für die Musik interessieren, denn im späteren Verlauf wirds kurz um die Abspannmusik gehen.

Gesucht ist ein Song …

… der Dich traurig macht:

“Tears in heaven”

… bei dem Du weinen musst:
Sowas gibts nicht, also mach ich da mal einen “Schauer auf dem Rücken” draus. Schuld ist der geniale Film Hotel Rhuanda:
(nein, nicht weil er so traurig ist)

“Million Voices”

… der Dich glücklich macht:
hier muss ich passen, fällt mir nix ein…

… bei dem Du sofort gute Laune kriegst:
“Dan the banjoman”. Gibts leider nicht bei YouTube, darum nehm ich dann als Zweitwahl noch

“I’m a believer”

… bei dem Du nicht still sitzen kannst:
Ganz klar: “Ice Cream”. Ich hab hier die Version von der Chris Barber´s Jazz Band, die gibts aber nicht bei YouTube, also die, bei der ich am wenigsten still sitzen kann. Das lässt sich leider nicht embedden, also müsst ihr  hier klicken.

… der Deiner Meinung nach zu kurz ist:
“Let the birds sing”. Die Abspannmusik von dem fantastischen Kurzfilm, den ich ganz oben eingebunden habe.

… der Dir etwas bedeutet:

“Your Song” (die Coverversion aus Moulin Rouge, zu Coverversionen später mehr..)

… den Du ununterbrochen hören kannst:
vor allem beim Lernen: Das Album “The K&D Sessions” von Kruder Dorfmeister. Denn da merk ich nie, dass die CD wieder von vorne anfängt, weil sich alles gleich anhört. Zum Lernen aber echt eine optimale CD. Kurder-Beispiel:

… den Du liebst:
Ne, soweit gehts dann wirklich nicht.

… den Du besitzt, aber nicht magst:
“Geil, geil, geil” von Wolle Petry (auf der Bild-Hits 2000, die teilweise gar nicht so schlecht ist, wie man denkt)

… dessen Text auf Dich zutrifft:

dat Trömmelche

… von einem Soundtrack:
Ich kann mich nicht entscheiden? Nehm ich “About a boy”, “Magnolia”, “Kill Bill”? Nein, “Garden State”:

“Blue Eyes”

Nebenbei übrigens diesen “Garden State im Thriller-Stil”-Trailer gefunden:

… den du schon live gehört hast:
Mal was ganz anderes, damit ihr mir das mit dem “breit gefächert” auch glaubt:

Herr Mannelig

… der nicht auf deutsch/englisch ist:

Les Champs Elysées (auch sehr schön als  “Schosch is des schee”-Version)

… der von einer Frau gesungen wird:

i say a little prayer

… eines Solokünstlers:
Ganz weit oben bei mir steht auch Burt Bacharach. Und da “Raindrops keep fallin on my head” und “I say a little Prayer” ja wohl jeder kennt, nehm ich dann mal “What the world needs now is…” (doch nicht) “Casino Royale” (auf den neuen Bond-Film gelegt):

… Deiner Lieblingsband:
mööp! Lieblings gibt es nicht. Aber ich versuch jetzt einfach mal noch die Lücken zu füllen, die es gibt und sage jetzt einfach mal (stimmt aber so nicht), dass Ska-P meine Lieblingsband wäre. Hier ein sehr cooles Lied. Auf den Text achte ich nie so ;-)

Cannabis

… aus Deiner frühesten Kindheit:

“Gummibärenbanden-Theme”. Noch toller in der  nicht embedbaren Rockapella-Variante

… mit dem Du Dich identifizierst:
gibts nicht

… den Du Deinem Schwarm vorsingen würdest:
ach, wenn Frau Bü und ich doch aufhören könnten, vor uns her zu “singen”. Es ginge uns viel besser ;-)

Puh, ich kann nicht mehr und das Stöckchen ist so ewig lang. Ich brech es hier einfach mal durch und mach dann in den nächsten Tagen weiter…
Schnell nur noch nen Teil von weiter unten, weil ich das mit der “Cover”-Sache ja schon angesprochen hatte und die Antwort schon fertig ist:

… der Dir schon mal in einer Situation geholfen hat:
Hm… die Musik von “The Twang” hilft mir immer sehr gut beim Spülen. Zählt das? Und an dieser Stelle mal eine Anmerkung, was denn in letzter Zeit so meine “Lieblingsmusik” ist: Covermusik. Tolles Thema, oder? Ich kanns mir nicht recht erklären, aber davon kann ich nicht genug kriegen. Und ich meine jetzt nicht so Pop-Lieder, die irgendein tolles altes Lied covern, sondern tolle Musiker, die aus Pop-Kacke gute Musik machen, oder manchmal eben doch auch andersrum. Ob das jetzt “The Twang” ist (im Video gibts “Spice up your life” und “Stayin’ alive” in der Countryversion, besonders toll finde ich auch “Oops, I did it again”, wovon (und mehr) man  hier einen Auszug (leider nicht den genialen Anfang) hören kann), Sasha als Dick Brave, BossHoss,  dieser Mädchenchor der auch mal Rammstein singt, Robbie Williams in “Swing when you’re winning”, der “Walk the Line”-Soundtrack (ja, den hab ich dem Original Cash vorgezogen), allerlei Ska-Cover oder auch den teilweise genialen Mash-ups von PartyBen (allen voran “Boulevard of broken songs”, ich hängs einfach mal noch als Video an).

Hier jetzt aber das Twang-Video:

und dann noch der “Boulevard of broken songs”:

 
David:

Ein sehr interessantes und Aufschlussreiches Stöckchen. Zum Glück hat mir das noch keiner zugeschmissen, das sieht nach 1-2 Stunden “Arbeit” aus. Immer diese komplizierten Fragen (Hey, das wäre doch mal eine Idee für ein WP-Plugin: “Wie viele Minuten hat der Autor an diesem Post geschrieben”
Kein Song, bei dem Du weinen musstest und keiner, der Dich glücklich macht? Hmmm

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Ulli Kiebitz:

Das Gummibärchen-Theme – ach, wie schön, dass Sie das wieder hochgespült haben! Das hat sich die Staffelweitergabe doch schon gleich für mich gelohnt.

Und bei so viel Arbeit glaube ich Ihnen gerne, dass Sie beim Stöckchenwerfen lieber in Deckung gehen.

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Ohne so, at Martin en Neukoelln:

[...] bei Don ueber zwei Videos gestolpert. Fanf ich schoen, deswegen hier [...]

 
 
Lennard:

Nach deinen mitreißenden einführenden Worten ist es mir direkt unangenehm, dass ich auf die abwegige Idee kam, aus diesem (auch nur geklauten) Fragenkatalog ein Stöckchen zu machen.

“Unidentifizierbarer” Musikgeschmack muss auch nicht schlecht sein. Ich lese lieber eine bunte Zusammenstellung als genau eine Band mit ihren sämtlichen Songs, die dann auch noch alle gleich klingen.

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Roke:

Bin gespannt auf den Rest! Tolles Stöckchen und Superdolle von Dir gemacht – aber die Auswahl ist gar nicht so unerwartet. Mal sehen, was noch kommt …

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Fluffi:

Hihi, der Don und Kruder & Dorfmeister – und gerade DIE CD :)

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DonsTag » Dieses unsägliche Musikstöckchen - Teil 2:

[...] Aber jetzt erstmal den zweiten Teil von diesem unsäglichen Musikstöckchen, dessen ersten Teil es hier gibt. [...]