Der Name “Wilhelm” ist momentan ja in aller Munde (warum? darum, hier mehr), da passt eigentlich ganz gut, was ich schon lange mal bloggen wollte und auf das ich über einen Kommentar auf der Schmunzelpause aufmerksam geworden bin.
Es geht um den “Wilhelm-Schrei”. Noch nie gehört? Glaube ich nicht, denn dieser Schrei, der erstmals in einem Spielfilm von 1951 (“Distant Drums”) genutzt wurde, als ein Mann von einem Alligator gefressen wurde, taucht seither ständig wieder in neuen Filmen auf (es gibt eine Liste, die momentan 149 Titel aufzählt.
Aber wer will Listen durchblättern (hey, da könnte man doch eine prima Klickstrecke draus machen), wenn man sich das ganze auch als Video angucken kann.
Hier eine Sammlung von Wilhelm-Schreien aus den Jahren 1953-2007. Es fängt mit dem Film an, der dem Schrei den Namen gegeben hat (“Charge at Feather River”), denn hier ist es Wilhelm, der diesen Schrei loslässt:
Der “Star Wars” Sound-Designer Ben Burtt hat sich diesen Schrei übrigens zu seinem Markenzeichen gemacht und versucht ihn in jeden seiner Filme einzubauen. Daher ist er z.B. in allen “Star Wars”- und auch allen “Indy”-Filmen (ja, auch den ganz neuen) drin.
Hier eine kleine Dokumentation über den Schrei, in der natürlich auch auf diesen Punkt weiter eingegangen wird:
Seit Ben Burtt aber bei Pixar gelandet ist, will er den Schrei nicht mehr einsetzen (so steht es zumindest hier), was die Verbreitung aber nicht wirklich aufhält. Sogar in “Juno” war er drin…
Hier nochmal ein anderes Video mit ausgewählten Wilhelm-Schreien, diesmal von 1953-99:
Und wer den Wilhelm-Schrei jetzt als Klingelton nutzen will, hier die wav-Datei
yhm: 
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