Media Monday #89

11. März 2013 um 23:59 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Ach ja. Kindergärten sind eine merkwürdige Erfindung. Da zahlt man Geld dafür, dass das Kind ab und zu mal da vorbeigeht, sich die neuste Krankheit abholt, um dann erstmal wieder ein paar Tage daheim zu bleiben, bis es was neues abzuholen gibt.
Und wenn die Eltern dann mitmachen, wird es besonders lustig.

Die letzte Woche ist aber überstanden und so geht es am heutigen Montag (wenn ich es denn in den nächsten 25 Minuten noch veröffentlicht bekomme) einen neuen Media-Monday:

1. Jude Law gefiel mir am besten in “1 Mord für 2″, da er in mir da die (bisher eher erfolglose) Suche nach weiteren tollen Kammerspiel-Filmen entfacht hat.

2. Steven Soderbergh hat mit der Ocean’s-Reiheseine beste Regiearbeit abgelegt, weil ich neben Kammerspielen auch noch solche “ausgeklügelte Pläne”-Filme toll finde und da Ocean’s natürlich weit vorne mit dabei ist.

3. Cate Blanchett gefiel mir am besten in “Der seltsame Fall des Benjamin Button”? Vermutlich schon. Oder auch “Wer ist Hanna?”. Ich bin nicht so der Fan von ihr (auch nicht beim Tiefseetaucher), vielleicht auch, weil ich es ihr übel nehme, dass ich sie nie von Kate Winslet und Gwyneth Paltrow (das geht mittlerweile aber besser) unterscheiden kann…

4. Wenn euch ein Film/eine Serie ausnehmend gut gefällt, freut ihr euch dann über ergänzendes Merchandise oder interessiert euch das nicht?
Interessiert mich nicht.

5. Der gelungenste Episodenfilm ist meiner Meinung nach Magnolia, ganz klar. Ich liebe da vor allem die noch episodigeren Kurzgeschichten am Anfang.

6. Ich sollte meiner Meinung nach langsam wirklich mal in Rente gehen, denn dann hätte ich endlich wieder mehr Zeit, um Filme zu schauen ;-)

7. Auf Bei Stefan Niggemeier habe ich in der letzten Woche einen tollen Artikel zu dem ZEIT-Dossier über Raubkopierer von letzter Wochegelesen, der das Thema noch weiter führt (inzwischen ist das Dossier nämlich wieder verschwunden).

Als Bonus heute noch ein Interview mit Mila Kunis, die sichtlich erfreut ist, dass das Interview in die komplett falsche Richtgung geht und sie nicht wieder die gleichen Fragen beantworten muss. Macht sie sehr sympathisch. Und witzig anzusehen, wie sie dann kurz ihren Pflichten nachkommt und alle Standardantworten und Floskeln runterbetet, um weiter Smalltalk mit dem Interviewer führen zu können:

Media Monday #88

04. März 2013 um 15:11 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, nach einer Woche Kreativpause gehts hier nun mit dem Media-Monday weiter:

1. Bill Murray gefiel mir am besten in Zombieland. Und in so ziemlich allen anderen Filmen, die ich mit ihm gesehen hab, Bill Murray geht eigentlich immer. Das Murmeltier hab ich gefühlt tausend Mal gesehen, die Tiefseetaucher auch schon öfter, Ghostbusters merkwürdigerweise eher selten (damals war ich noch zu jung oder zu desinteressiert, keine Ahnung), “Die Geister, die ich rief…” ist für mich die einzig wahre Verfilmung der Weihnachtsgeschichte und “Darjeeling Limited” hätte ich mir nur wegen Bill Murray ein paar mal fast angesehen (aber nie wirklich), obwohl Adrien Brody mitspielt…

2. Martin Scorsese hat mit Shutter Island seine beste Regiearbeit abgelegt, weil ich so viele Scorsese-Filme noch gar nicht gesehen habe und mir dieser eben sehr gut gefiel. Und wenn ich das hier lese, muss ich mir wohl auch mal das Bonusmaterial anschauen. Wenn ich irgendwann Zeit finde. Also …. vermutlich nicht…

3. Kate Beckinsale gefiel mir am besten in “Everybody’s fine”, weil das einer der sehr wenigen Filme war, der mich zum Weinen gebracht hat.

4. Die diesjährigen Oscar-Verleihungen ging so sehr an mir vorbei, wie seit Ewigkeiten nicht mehr. Immerhin hab ich mal kurz die Gewinner überflogen, könnte davon jetzt aber auch kaum mehr einen nennen. Gründe für das Desinteresse habe ich drüben beim bullion genannt.

5. Den Hype um The Walking Dead kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, weil ich immer noch keine Folge gesehen hab. Wollte ich eigentlich in Wien und während der dazu gehörigen Zugfahrt anfangen, aber da war die Zeit dann doch knapper bemessen und ich zog “Black Mirror” vor (dazu ein anderes Mal vermutlich mehr). Außerdem hatte ich im Zug dann doch Skrupel. Man will ja seinen Sitznachbarn keine schlechten Träume bereiten (die Sexszenen in Broken Mirror waren schon “hoffentlich guckt jetzt keiner”-Gefühl genug).

6. Demnächst möchte ich wieder mehr Filme statt Serien sehen/lesen/o. ä., weil der Festplattenrekorder bald wieder voll ist. Ganz pragmatische Gründe also ;-)

7. Auf Beim Wortvogel habe ich in der letzten Woche einen tollen Artikel zu Filmpiratierie und “Cloud Atlas” gelesen, der diesen Artikel in der ZEIT auseinandernimmt. Und dann hab ich noch diese interessante und interaktive Filmtrailer-Sezierung gefunden (via Abspannsitzenbleiber).

Media Monday #86

18. Februar 2013 um 09:44 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, aus Gründen der Lesbarkeit mache ich es ab heute dann mal andersrum und die Fragen sind fettgedruckt, wohingegen die Antworten normal gehalten sind. Zu viel Fett-Text ist doch doof…

1. Michael Fassbender gefiel mir am besten in einem seiner Filme. In welchem kann ich nicht sagen, da er mit nicht sonderlich aufgefallen ist. Hat irgendwie ein Gesicht, dass man nicht beachtet und perfekt in einer Nebenrolle untergeht.

2. Wolfgang Petersen hat mit “Die unendliche Geschichte” seine beste Regiearbeit abgelegt, weil ich von dem Film als Kind begeistert war und ich sonst nur “Troja” von Peteresen gesehen habe und der war nicht wirklich erträglich…

3. Jodie Foster gefiel mir am besten in “Das Schweigen der Lämmer”, was mit nochmal verstärkt auffiel, als Clarice Starling dann in Hannibal von Julianne Moore gespielt wurde, die ich nicht wirklich mag (auch wenn ich gestern einen Film mit ihr sah, der ganz fantastisch war, dazu dann aber, wenn ich endlich mal meine Kurzkritiken aufgeholt bekomme…)

4. “Lost” hatte ein wirklich enttäuschendes Ende, denn vor fast jeder neuen Staffel schauten wir die vorherigen nochmal an, um das ganze unter dem Licht der neuen Erkenntnisse zu sehen und bei der neuen Staffel auch ja alle Verweise und Referenzen zu verstehen (bei Staffel 5 schauten wir Staffel 3 dann sogar parallel, da da ja dauernd Bezüge genommen wurden). Und nach jeder Staffel wusste man mehr und konnte die oder andere Szene nochmal komplett anders erleben. Und genau das hatte ich mit von Finale erhofft. Das man gleich danach die DVD der ersten Staffel greifen will und alles nochmal sehen muss, weil auf einmal alles in einem anderen Licht erscheint.
Statt dessen stellt man fest, dass die Hälfte der letzten Staffel einfach nur unnötig Zeit gekostet hat, in der die Macher (deren Podcast ich die letzten 3-4 Staffeln hörte und schon den Eindruck bekam, dass die nen Plan haben und wissen was sie tun, dazu kamen dann noch 2-3 weitere Podcast, um Theorien und Analysen zu hören) so viel anderes hätten machen können. Am Ende bleiben viele Punkte einfach offen, andere werfen nur immer mehr Fragen auf, die einen nicht wirklich interessieren, aber trotzdem beantwortet werden (Jakobs Mutter…). Und so sehr ich mir in den letzten fast 3 Jahren einreden wollte, dass das Finale ja gar nicht so schlecht war (schließlich bekam man viele Rollen nochmal zu sehen, es gab schöne Momente und es war schon ein “finaliges” Feeling), es klappt einfach nicht. Es war ein Scheiß-Ende und die Serie, die ich so toll fand, ist damit kaum noch was wert. Doof!
Und falls es hier um einen Film ging: Da gab es auch einige. Bei einem (mir fällt nur ums Verrecken nicht ein, welcher das gewesen sein könnte) war ich damals Filmvorführer und überlegte mit, was da wohl für Strafen auf mich zukommen, wenn ich die letzten 3 Minuten einfach rausschneide und den Zuschauern so einen besseren Film zeigen würde. Da ist am Ende jemand gestorben und es wurde kurz auf schwarz geblendet, was perfekt gewesen wäre. Doch dann kommt das Bild wieder und schwupp, piepst wieder irgend ein Gerät im Krankenhaus und die Person hat es doch überlebt. Alle lachen und sind happy. Die Kinokassen klingeln, aber das Ende ist verdorben.

5. Der schlechteste Thriller der letzten Jahre war für mich “Das Lazarus-Projekt”, falls der als Thriller durchgeht… Sonst versuche ich eigentlich, schlechte Filme zu meiden…

6. Ein Musical, das ich gerne einmal sehen würde ist “Der König der Löwen” , weil das schon wieder so lange her ist, dass ich den in Hamburg gesehen habe und das mit Abstand das beste Musical ist, das ich kenne. Außerdem könnte ich das dann nochmal mit nem Heimspiel des HSV verbinden ;-)

7. Mein zuletzt gelesenes Buch ist ein Pixi-Buch mit Bob der Baumeister und das war mit meinem Sohn auf dem Schoß , weil er es lesen wollte ;-)
Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal ein Buch komplett durchgelesen habe. Momentan versuche ich es mit “The Know-It-All” und “Kinder verstehen”, beides gute Bücher, aber ich lass mich einfach viel zu sehr ablenken. Verflucht sei das Internet! Verflucht sei das Fernsehen!

Media Monday #85 – Rosenmontags-Special

11. Februar 2013 um 09:43 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Ein krankes Kind und viel zu viel zu tun auf der Arbeit, das sind nicht nur die gründe, warum hier seit dem letzten Media Monday nichts passiert ist, sondern auch dafür, dass ich dieses Jahr zum ersten Mal in meinem Leben an Karneval nicht in meinem Heimatdorf bin, um dort Karneval zu feiern.
Aber immerhin gibt es beim Media Monday ein Rosenmontags-Special, woran ich jetzt nicht wirklich unschuldig bin. Bis auf die Fragen 2 und 7 stammen alle aus meiner Feder und gingen als Vorschlag an Wulf vom Medienjournal, der dann auch gerne aufgegriffen hat.

Dummerweise hab ich nicht bedacht, dass ich dann ja diese Fragen auch beantworten muss, sind schon selten dämliche dabei (mein Anspruch war es, dass die Fragen auch in eine mormalen Media-Monday hätten auftauchen können, gesammelt aber eben doch ein Oberthema erkennen lassen. Eine der ersten Antworten zeigt aber schon, dass mir das entweder nicht gelungen ist, oder der pawlowsche Effekt der Karnevalshasser auf eben diesen eben doch zu groß ist und alles unter dieser Überschrift “Schwachsinn” gewesen wäre). Aber nun versuche ich dann einfach mal:

1. Andy Serkis als Vorlage einer digitalen Figur gefiel mir am besten als Caesar in “Planet der Affen – Prevolution”, denn der sah mal wirklich nach einem Affen aus und bewegte sich auch so. Bei Gollum kann ich schwer sagen, ob er sich wirklich wie ein Gollum bewegt hat, aber der Affe hat mich überzeugt.
Einschub: Meine Frage war übrigens anders formuliert, bei mir war der Karnevalsbezug noch erkennbarer mit ‘Andy Serkis gefiel mir in seinem “Bällekostüm” am besten in …’.
Dieser Werbespot brachte mich auf die Idee, dass so ein grüner Anzug mit Tischtennisbällen drauf doch auch ein nettes Karnevalskostüm wäre:

Wie viele es dann verstehen würden, ist eine andere Frage, aber immerhin könnte man jedem, der nachfragt, was das denn bitte sein solle, eine andere Antwort geben: Ich bin King Kong, Gollum, Tim, Struppi, eine tanzende Konservendose oder was auch immer.
Warum auf ein Kostüm festlegen?

2. RegisseurIn ???? hat mit ???? den besten Partyfilm abgeliefert, weil ich nicht sicher bin, wie die Frag gemeint ist (puh, es war keine von meinen eigenen…). Geht es um Filme, in denen eine Party eine große Rolle spielt, dann bin ich da tendenziell eher raus, da es dann meist auch viel Alkohol und Drogen gibt und das Niveau der Witze sich der Zielgruppe anpasst (ach, da wären wir also wieder beim Thema Karneval, wah!? Karnevalssitzungen aus dem TV gehen übrigens auch nicht, gerade weil ich nicht so viel trinken kann, um das witzig zu finden. Aber nur deswegen muss man den Karneval an sich ja nicht verteufeln..), da würd ich dann wohl am ehesten noch “Mamma Mia” nehmen, da gabs am Schluss ja auch ne große Party…
Wenn es aber um Filme geht, die man auf Partys zeigt, dann läge bei mir wohl “Koyaanisqatsi” auf Platz 1 der meistgezeigten Filme. Der ist zwar eher ein Stimmungskiller, aber erstens verstehe ich nicht, warum man sich auf einer Party gemeinsam Filme ansehen sollte (wenn, dann wohl noch “Blues Brothers”), daher kam das bei uns fast nie vor, und zum anderen sollte jeder mal “Koyaanisqatsi” gesehen haben (ich hatte sogar das Glück, ihn mal im Kino sehen zu können), daher hab ich das als Bildungsauftrag angesehen, den jedem unter die Nase zu reiben…

3. Die beste Frau hat der männliche Schauspieler Robin Williams in “Mrs. Doubtfire” verkörpert, weil ich als Kind von ihm/ihr ganz begeistert war und das für mich immer noch seine beste Rolle war.

4. Kostümfilme finde ich in 9% 99% der Fälle unfassbar langweilig, weil die einzige Leistung darin besteht, eine langweilige Liebesgeschichte in aufwändige Kostüme und eine andere Zeit zu stecken. So, ich kann auch pauschal Sachen doof finden! Aber hier ist es mehr als berechtigt…

5. Den besten Clown hat Tim Curry in “Es” gespielt, weil der meinen Vorstellungen ziemlich genau entsprach und ich Heath Ledgers “Joker” nicht als “Clown” einstufen würde…

6. Die Maskenbildner in “From Dusk Till Dawn” haben beeindruckende Arbeit geleistet, weil ich mir nach dem Film (und dem Making Of) kurz mal Gedanken drüber machte, ob “Maskenbilder” nicht auch ein toller Job wäre. Dann hab ich aber doch lieber was richtiges gelernt…

7. Zuletzt mit Karneval in Berührung gekommen bin ich an Rosenmontag/Veilchendienstag im letzten Jahr, da Sohnvanone auch das örtliche Karnevalsfasching krankheitsbedingt verpasst hat. Aber Morgen werde ich mir dann mal die alemannische Fasnet geben (wenn nichts dazwischen kommt), vor der ich immer geflohen bin. Wobei das ja streng genommen auch kein “Karneval” ist…

Media Monday #84

05. Februar 2013 um 10:18 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Darf man den “Media Monday” eigenlich auch noch am Dienstag beantworten? Ich sag mal “ja”.
Also los:

1. Adrien Brody gefiel mir am besten in keinem seiner Filme. Tatsächlich ist er der Grund, dass ich manche Filme erst gar nicht schaue. Mag ihn gar nicht und zum Glück sieht es Frau Bü genauso.

2. Frank Darabont hat mit “The Green Mile” seine beste Regiearbeit abgelegt, weil das das einzige Werk ist, das ich von ihm bisher gesehen habe (“The Walking Dead” wird aber in ca. 2 Wochen folgen) und zudem einer der sehr wenigen guten Verfilmungen eines Stephen King-Buches ist. Und von denen ist es dann vermutlich sogar die Beste…

3. Sally Hawkins gefiel mir am besten in “Alles, was wir geben mussten”, denn das ist neben dem schrecklichen “Happy-Go-Lucky” (den wir nach 15 Minuten wieder zurück in die Videothek gebracht haben, da wir die nervige Art der Hauptperson (eben gespielt von Sally Hawkins) nicht ertragen haben) der einzige Film, den ich mit ihr gesehen habe. Und jetzt frage ich mich gerade, warum “Alles, was wir geben mussten” nicht in meiner Filmkritikliste der gesehenen Filme auftaucht. Unglaublich…

4. Cliffhanger in Filmen finde ich fehl am Platz. Die gehören in Serien, wo man dann auch wirklich ne Woche hängen gelassen wird. In Filmen wird das dann ja entweder zu schnell aufgelöst (damit verliert der Cliffhanger an Brisanz), oder, wenn er am Ende des Filmes kommt, viel zu spät, was damit den Film als kompletten Film abwertet und auch wieder doof ist. Also: Cliffhanger bitte nur in Serien und da auch nur, wenn sie wirklich Sinn machen, nicht aufs Verrecken jede Woche einen ans Ende bringen wollen.

5. Die interessanteste Film- oder Buchkritik, die ich in den vergangenen sieben Tagen gelesen habe waren die Kritiken zu “The Cabin in the Woods”. Denn meist wird man da in den ersten Zeilen schon dazu aufgefordert, doch lieber nicht weiterzulesen, da der Film besser ist, wenn man vorher so wenig wie möglich weiß. Da halte ich mich dann auch dran, scrolle runter zum Fazit, das in der Regel sehr begeistert ist und schon ist der Film für mich verkauft. Inzwischen überlege ich sogar schon, dafür nochmal ins Kino zu gehen.
Kritiken brauchen also nicht wirklich viele Worte, um mich zu überzeugen…
Oh, und über den Media Monday bin ich dann bei bullion noch auf “Die Verurteilten” aufmerksam geworden (ist mir damals wohl durch die Lappen gerutscht)
, den ich nun auch auf die “Noch zu sehen”-Liste gepackt hab.

6. Der überzeugendste und coolste Drache in einem Film war für mich immer … Warum denn “war für mich immer”? Das verstehe ich nicht. “ist für mich” würde ich verstehen, aber “war für mich immer”? “immer” bedeutet doch “immer”, also kann es nicht abgeschlossen sein, was das “war” andeutet. Dann der Drache, der in meiner Kindheit immer der coolste Drache war? Das wäre wohl Fuchur, Grisu oder Frau Mahlzahn gewesen. Aktuell hab ich keine Präferenzen. Die Drachen aus “Game of Thrones” sind zwar sehr schick, sind aber bisher immer nur Bestandteil der langweiligsten Plotlines. Und das größte Negativbeispiel für einen Drachen wäre der Drache aus “Eragon” (der sich übrigens wie Happy-Go-Lucky auf meiner Flop10-Film-Liste befindet).

7. Mein zuletzt gesehener Film ist “Die Piraten! – Ein Haufen merkwürdiger Typen” und der war leider nicht so gut, wie erhofft , weil ich kaum gelacht habe und die Story jetzt auch nicht wirklich originell ist. Aber ich hab auch erst die ersten 60 Minuten gesehen (dann brauchten die Kinder Aufmerksamkeit und es gab noch anderes zu tun), so dass die letzten 20-30 Minuten mich ja noch vom Hocker reißen können, falls ich ihnen noch die Chance dazu gebe.

Media Monday #83

28. Januar 2013 um 10:43 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Eine neue Woche, eine neue Ausgabe des Media Mondays vom Medienjournal. Und schon in der zweiten Woche fange ich an zu zweifeln, ob ich dafür wirklich gemacht bin. Die ersten 3 Fragen treiben mich direkt mal alle zu imdb, da ich mit den Namen so überhaupt nichts anfangen kann. Mit den Gesichtern dann auch nicht, was aber auch noch nicht so viel heißt. Frau Bü ist immer die, die Schauspieler an den Gesichtern wiedererkennt, ich bin da eher grottig drin. Dafür erkenne ich immer die Synchronsprecher wieder (“das ist doch die Stimme von dem und dem”), was jetzt nicht so der Knaller ist…
Naja, und dann kann ich zu den genannten Personen nur die Liste der Filme durchgehen und gucken, welcher mir den bekannt vorkommt, welcher davon gut war und im Idealfall noch, welche Rolle die Person denn da gespielt hat. Aber als ob ich mich da dran erinnern könnte, ich vergesse ja schon die Handlung nach nur zwei Wochen… Und ob er die Rolle dann auch noch gut gespielt hat!? Bei bekannteren Gesichtern wird das vielleicht noch gehen, aber danach fragt mich hier ja niemand…
Mal schauen, wie ich das handhaben will.

1. Brion James gefiel mir am besten in “Das fünfte Element”? An Blade Runner kann ich mich noch weniger erinnern, den Rest hab ich glaub nicht gesehen, ist aber auch eine viel zu lange Liste...

2. Kathryn Bigelow hat mit Hurt Locker ihre beste Regiearbeit abgelegt, weil das ein sehr stimmungsvoller und spannender Kriegsfilm ist, der ohne überladene Action auskommt und mal ein ganz anderes Bild zeigt. Außerdem ist es der einzige Film, den ich von ihr gesehen habe…

3. Karin Dor gefiel mir am besten in “Worüber man nicht spricht – Frauenarzt Dr. Brand greift ein”. Hab ich zwar genausowenig gesehen, wie alle anderen Filme mit ihr (hier kommt nun ans Tageslicht, dass ich weder Bond- noch Winnetou-Fan bin…), aber mir gefällt der Titel ;-).

[Anmerkung vom Don: Die folgenden beiden Fragen beziehen sich auf die “Vier Thesen zur deutschen Film-Blogosphäre”]

4. Das Thema Vernetzung und Kommunikation spielt ja eine große Rolle, wird jedoch von vielen Seiten als nur unzureichend ausgeprägt eingestuft. Wie ist eure Meinung zu dem Thema und wie könnte man die Vernetzung verbessern?
Ach ja, die “Blogosphäre”… Die gab es zu meiner Anfangszeit (2006) mal und ich bin schön mitgeschwommen, aber die Zeiten sind in meinen Augen schon länger vorbei, egal, ob auf Filmblogs bezogen, oder allgemein. Es wird viel mehr mit Links gegeizt, die Kommentarfreudigkeit hat auch abgenommen und ein “großes Ganzes” gibt es nicht, höchstens kleine Klüngel. Ich denke aber nicht, dass sich da das Rad der Zeit zurückdrehen lässt, zumindest nicht auf den Stand von 2006, dafür hat sich das alles zu sehr Richtung Twitter und Facebook verschoben. Klar kann man sich auch darüber vernetzen, aber das ist dann für mich nicht mehr das, was ich unter einer Blogosphäre verstehe.
Und gerade bei Filmblogs vermisse ich das auch nicht, denn…

5. Ausgangspunkt im Internet in die weite Welt des Themas Film ist für mich immer wieder die Seite oder das Blog gibt es für mich nicht. Denn ich beweg mich nicht wirklich raus in die weite Welt. Ich hab schon zu wenig Zeit, Filme zu schauen, da brauch ich nicht stundenlang über Filme lesen. Auf den Fünf Filmfreunden halte ich mich über neue Film auf dem Laufenden, auch wenn die “früher” deutlich lesenswerter waren. Es wird halt nur noch flüchtig überflogen. Meist nur die Überschriften und den Kommentar zum Trailer, wenn das gut klingt, schau ich mir den evtl. auch an. Kritiken les ich selten und nur zu Filmen, die mich eh schon interessieren.
Für das Auffinden guter Filme gibt es dann bullion, da werden die Kritiken gelesen und meist ein “muss ich gucken”-Vermerk gemacht. Mehr brauch ich nicht. Ein Blog mit News und einen Blogger, mit einem guten Filmgeschmack. Fertig.

6. Einer meiner zuletzt verfassten Blogbeiträge – den ich euch gerne empfehlen möchte – hatte den Titel ________ und ________ zum Thema. Nö, gerade schreibe ich nichts empfehlenswertes. Und meine TV-Empfehlungen hatte ich hier ja schon im letzten Media Monday verlinkt…

7. Mein zuletzt gesehener Film ist “Die Kammer der toten Kinder” und der war besser, als gedacht, weil er nicht so brutal und dumpf war, wie man vom Titel erwarten mag (ich habe übrigens keine Ahnung, warum der Film so heißt, eine “Kammer der toten Kinder” gab es nämlich nicht…). Ok, nach 5 Minuten hätte ich aufgrund der billigen Synchro fast abgeschaltet, aber da gewöhnte man sich dann dran (wie auch an den billigen Look, ist halt kein Hollywood-Film, sondern “was franzöisches”). Insgesamt war es aufgrund der verschiedenen Handlungsstränge etwas verwirrend und zu viel, alles in allem aber ein gut gemachter, spannender Thriller. Die Polizei war mir diesmal ausnahmsweise ab und an zu schlau statt zu dumm (kam mir manchmal so vor, wie der 1966er Batman, wenn er die Rätsel vom Riddle löst) und das Ende auch nicht überraschend, aber in Summe ein ganz guter Film.

Media Monday #82

21. Januar 2013 um 15:37 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Unser Blog soll befüllter werden und daher versuche ich nun auch einfach regelmäßig mal beim Media Monday des Medienjournals, welchen ich beim bullion und dem Abspannsitzenbleiber (der ist aber schon wieder ne Weile raus) schon aufmerksam seit Ewigkeiten verfolge. So sollte regelmäßig (neben der Fotografie mit dem “Foto der Woche“) auch das Thema Film und Serie abgedeckt sein.

Hier die Regeln und hier mein erstes Mal:

1. Peter Sarsgaard gefiel mir am besten in Garden State, da mir an dem Film eigentlich alles gefiel und ich mich an ihn in Jarhead nicht so direkt erinnern kann…

2. Clint Eastwood hat mit Gran Torino seine beste Regiearbeit abgelegt, weil ich von dem Film und seiner direkten Art überaus überwältigt wurde (mag auch daran liegen, dass meine Erwartungen eher niedrig waren). Dicht gefolgt von “Mystic River”.

3. Meiko Kaji gefiel mir am besten in … (nie gehört)

4. Der beste Beitrag oder die beste Kritik, die ich in der vergangenen Woche auf einem Blog gelesen habe, war “Besseres Englisch durch Fernsehen”, der nochmal ein paar weitere Argumente zu meiner Synchronfassungs-Geschichte von vorletzter Woche anbringt, inkl. einem erschreckenden Beispielvideo.

5. Der schlechteste Film, den ich im noch jungen Jahr gesehen habe ist,“Robin Hood” mit Russell Crowe, weil ich mich nicht gerne langweile und eh der Disney-Robin-Hood-Fuchs der einzig Wahre ist und bleiben wird).

6. Grundsatzfrage: Romane lieber selbst lesen oder vorlesen lassen (gerne mit Begründung)?
Als Kind habe ich Bücher gefressen, heute lasse ich mich von allen anderen Sachen (Internet…) viel zu sehr ablenken und schaffe es eigentlich gar nicht mehr, ein Buch wirklich bis zum Ende zu lesen. Wenn ich lese, dann nur “Häppchen-Bücher”, also keine Romane. Daher “vorlesen lassen”, auch wenn ich da erst einmal (während einer Schulung mit langer, einsamer Autofahrt) gemacht habe. Aber auch da fällt mir genug ein, was ich statt dessen machen könnt…

7. Mein derzeit liebster Podcast sind die Couchpotatoes, weil sie so schön zwischen vielen interessanten Themen springen, der Kinderwahnsinn, weil ein Couchpotatoe mitmacht und es um Kinder geht, “Wie war dein Tag, Liebling”, weil ich kleine, lustige Häppchen gerne verkoste (den hab ich z.B. die vollen 79 Minuten gehört, ich hatte einiges aufzuholen…) und Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs, aus dem selben Grund und, weil es um Fußball geht ;-)