Foto der Woche: Bunter Schnee

28. Februar 2013 um 10:37 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Letzte Woche war ich auf der jQuery Europe 2013 in Wien. Dazu aber ein anderes mal mehr, ich bin noch in der Aufbereitungsphase (darum, und weil ich mich die Fragen diesmal eh nicht reizen, ist der Media Monday diese Woche ausgefallen).

Aber zumindest ein Foto der Woche kann ich euch ja schonmal zeigen:

Zu sehen ist ein wenig Schnee (aufgenommen an dem Freitag, der zwischen dem “gar kein Schnee”-Donnerstag und dem “ach du Scheiße, wo bitte kommt denn auf einmal sooo viel Schnee her”-Samstag lag) vor dem “Steffl”, der von der Dom-Beleuchtung was abbekam.

Und weil die Wiener so ein höfliches Volk sind, hab ich verdammt lange gebraucht, bis ich es geschafft hab, da auch mal (wie gleich zu sehen) Menschen mit drauf zu bekommen. Mit der Kamera am Anschlag machten alle Leute einen weiten Bogen um meine Motiv-Zone. Also musste ich die Kamera inaktiv halten, warten bis jemand ankam und dann so spät die Kamera zücken, dass die keine Chance mehr haben, panisch ein paar Seitschritte zu machen, um mir ja nicht das Bild zu zerstören…

Demnächst dann auch der beleuchtete Steffl (auf dem Schnee hat das aber deutlich mehr hergemacht), das Schneechaos, die Konferenz und mehr.

Fremde Fotos der Woche:
Wie bleiben beim Thema “Schnee und Eis”. Da hätten wir einmal die klassischen Schneekristalle, dann einen sexy Eisberg, Schnee, der schmelzenderweise eingefroren ist, sowie ein Video das zeigt, dass die Aussage, dass man im Winter doch den Außenwasserhahn abdrehen sollte und bloß keinen mit Wasser gefüllten Wasserschlauch im Garten liegen lässt, nur von absoluten Spaßbremsen kommen kann:

Inspiration der Woche:
Rostende Feuerhydranten mögen an sich ja schon ein interessantes Motiv angeben. Wenn man die dann aber auch noch etwas nachbearbeitet und in Planeten verwandelt, wird es einfach nur “Wow!”
Hier ein Beispiel mir Vorher und Nachher und hier noch eine Reihe mehr solcher Planeten [via langweileDich.net]

Foto der Woche: Fasnacht in Weißenhorn

13. Februar 2013 um 22:40 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Wie berichtet, durfte ich in diesem Jahr den Karneval erstmals fern der rheinischen Heimat erleben. Und da nutzte ich doch mal die Gelegenheit, über den Tellerrand zu schauen, und mal live zu erleben, wie denn der Karnevalsumzug Fasnachts-Umzug hier in Bayern so aussieht.
Genauer gesagt in Weißenhorn, organisiert von der “Interessengemeinschaft Weißenhorner Fasnacht e.V”

Meine alemannischen Erwartungen wurden dann auch erfüllt, wie das Foto der Woche zeigt:

Ich dachte ja, dass die Narrenzunft D’Illerstoi da irgendwas mit Beulenpest darstellen wollen, hab mich dann aber eines besseren belehren lassen:Geschichte

 

Die Illerstoi stellen die Untertanen des Grafen Styrum dar, der im 16. Jahrhundert in Illereichen sein Unwesen trieb.
[..]
Das dunkle Reich des Grafen beschränkt sich auf die Iller und deren Ufer. Die Illerstoi sind Werkzeuge seiner Macht. Er hat sie für seine Herrschaft aus Steinen der Iller geschaffen. Sie stellen nachgebildete menschliche Wesen dar.

Das Gewand der Illerstoi ist ein “Plätzleshäs”, welches in den Farben braun, grün und gelb gearbeitet ist. Diese Farben symbolisieren den herbstlichen Illerwald.

Die Maske eines Illerstoi ist eine handgeschnitzte Holzmaske. Sie zeigt ein Gesicht mit freundlichem, manchmal auch verschmitztes Lachen. Auf der Maske sind deutlich die Illersteine dargestellt, aus denen der Graf Styrum die Illerstoi geschaffen hat. Jede Maske ist in ihren Details anders gearbeitet, so dass keine Maske der anderen gleicht.

Vor vielen Jahren (vermutlich ist es schon über ein Jahrzehnt her), hab ich in Ulm einmal den Ulmer Narrensprung gesehen (da der nicht am Karnevalswochenende stattfindet) und war nur so minder begeistert (was dann dazu führte, dass es eben bei diesem einen Mal blieb, auch wenn ich mir immer mal vorgenommenen hatte, da bei gutem Foto-Wetter nochmal hinzugehen, was aber nie passte), weil die ganze Zeit nur Holzmaskenhexen (etwas übertrieben formuliert) doch etwas langweilig werden. Und die Stimmung (und Verkleidung) am Straßenrand war auch eher mau. Noch dazu hatte jede Gruppe ihren eigenen Ruf, was mich geistig überforderte ;-)

Aber kurz zurück zu den Illerstoi, deren Ruf war “3 x Iller-Stoi!”:

Und wie war nun der Zug in Weißenhorn?

Sehr schön! Würde ich als objektiver Betrachter (also als jemand, der nirgendwo die Leute kennt) dem Zug aus meinem Heimatdorf tatsächlich vorziehen, denn hier gab es eine sehr gute Mischung aus “richtigen” Karnevalskostümen und den alemannischen Kostümen, die es bei uns ja gar nicht gibt. Und die Guggemusik gefällt mir auch besser, als das meiste (Ha-Ha-Hadamar mal ausgenommen, aber die sind im Zug selber auch nicht der Knaller) was “bei uns” gespielt wird.

Ich hab da mal noch ein paar mehr Fotos mitgebracht, hier zunächst der “normale Teil”, bei dem man gleich oben links auch schon einen aktuellen Bezug erkennen kann (der Papst hat ja selbst für Düsseldorf zu spontan seinen Job gekündigt), hier war der zugehörige Gruppenruf übrigens “3x Krümel – Monster”, wie man dem Programmheft entnehmen konnte, in dem alle 84 Gruppen inkl. Spruch aufgeführt wurden. “3x Zicke – Zack” und Kombinationen aus dem Gruppennamen und “Helau” bilden übrigens die deutliche Mehrheit) :

Waren wirklich schöne und aufwändige Kostüme dabei und auch die Prunkwagen waren besser, als ich erwartet hätte. SO langsam zerbröseln hier all meine Vorurteile…

Und die Holsmasken in guter Dosierung finde ich ja auch mal eine schöne Abwechslung:

Fazit: Wenn es einmal nicht zum Karneval in die Heimat gehen kann, brauchen wir hier nicht weinen, sondern können auch in unmittelbarer Nähe schöne Züge anschauen. Ich bin begeistert…

Aus Schlafmangelgründen (kranke Kinder halt…) gibt es heute keine “Fremde Fotos der Woche” und “Inspiration der Woche”. Ihr dürft die aber gerne in den Kommentaren ergänzen ;-)

Foto der Woche: Home Office

28. Januar 2013 um 23:45 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Das Foto der Woche ist schon im letzten Jahr aufgenommen, passt aber wieder, da es auch in der letzten Woche hätte aufgenommen werden können. Denn da wäre ich (wie schon den ganzen Dezember) alleine im Büro gewesen (die Kollegen sitzen als Externe in anderen Firmen) und kann dann also auch genau so gut von zu Hause arbeiten. Denn was braucht man als Softwareentwickler so? Genau, nen Rechner und Internet. Telefonate gehen auch übers Netz oder werde weitergeleitet, die Kunden sitzen eh weiter weg, da ist das ganz egal, wo ich arbeite.
Also für die anderen. Für mich nicht, denn im Home Office gibts dann lecker Mittagessen von Frau Bü (Elternzeit machts möglich) und ab und an mal ein Lächeln von den Kindern (arbeite ich nicht daheim, kann es sein, dass ich die verschlafene Tochtanone kaum wach erlebe).
Und ab und zu geht auch die Tür zum Arbeitszimmer auf ich kriege unaufgefordert eine Tasse Kaffee bereit gestellt. Was ein Leben…

Aktuell ist ein Kollege aber wieder im Haus, so dass es das Büsche Mittagessen dann nur aus der Mikrowelle und vom Vortag gibt…

Und schwups, seht ihr auch schon, dass es beim “Foto der Woche” gar nicht ums Foto gehen muss, sondern einfach nur ein Hilfsmittel ist, um mich selbst zum Bloggen zu bewegen.

Zum Foto der letzten Woche gibts nochmal nen Nachtrag, da hatte ich bei einem Spaziergang mit Tochtanone nämlich auf einmal das gleiche Bild, nur mit toller untergehender Sonne und einhergehenden bunten Lichtverhältnissen, vor mir. Nur leider keinen Fotoapparat. Also schnell nach Hause, Kamera geschnappt und wieder zurück, aber da war die Sonne dann schon zu weit unten und das bunte Licht fast komplett verschwunden.
Also hab ich einfach mal Lightroom überstrapaziert und die Bilder auf ein anderes Level gebracht:

Das hier fand ich dann in unserem Garten wieder, als ich vom Spaziergang zurück kam:

Besser wirken die Bilder natürlich, wenn man sie sich in größer anschaut, darum hab ich hier mal nochmal eine Bildergalerie für euch vorbereitet, inkl. dem Bild von letzter Woche:

Fremde Fotos der Woche:
Und wem es jetzt aufgrund des ganzen Schnees zu kalt wird, der sollte sich dringendst mal diese 15 unglaublichen Kreaturen anschauen, die Stanislav Aristo aus Fotos von (meist abgebrannten) Streichhölzern, Flammen und Rauchschwaden zusammengebastelt hat. Tolle Idee, unglaublich gut umgesetzt!

Inspiration der Woche:
Mit Sohnvanone hab ich ja schon ausgefallene Bilder gemacht (oft auch inspiriert vom Web), was kann man da dann erst mit zwei Kindern tolles machen? Jason Lee kennt die Antwort. Auf seiner Seite finde ich die Bilder aber nicht, daher hier der Link zum gelangweilten Panda, wo es eine große Zusammenstellung gibt.

Foto der Woche: Winterstrukturen

20. Januar 2013 um 22:13 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Heute haben wir bei eisigen Temperaturen mal wieder einen Spaziergang zum Plessenteich gemacht und ich hab mit meiner Kamera mal ein wenig nach “Strukturen” gesucht.
So gab es auf den umgepflügten Feldern am Wegesrand keine glatte Schneedecke, wie man sie sonst immer und überall sieht, sondern eine wunderschön zerklüftete Landschaft. Mein Foto der Woche:

Aber auch das Wasser konnte mit dem Kontrast zwischen glatter Eisdecke und windigen Wellen gefallen:

Dann mal noch den Vogelbeobachtungsturm in der Winteransicht:

Und den Graben, der unserer Straße seinen Namen gegeben hat:

Fremde Fotos der Woche
Immer wieder schön anzusehen sind die Gewinnerbilder des National Geographic Photo Contests.
Letztes wurden die von 2012 veröffentlicht. Hier noch die von 2011, 2010 und 2009.
UPDATE: Oh, ich ergänze mal noch um den National Geographic Traveler Photo Contest 2012.

Inspiration der Woche
Hier gibt es ein paar lustige Spielereien mit Bilderrahmen. Dort in Verbindung mit dem Thema “Hochzeit”, aber das kann man ja auch abstrahieren. Die letzte Idee (am Hochzeitstag ein Foto machen mit dem Bild vom letzten Jahr in der Hand, auf dem man dann natürlich wieder das Bild vom letzten Jahr in der Hand hat und so weiter) habe ich auch gleich schon für Sohnvanone (und dann auch ganz sicher für Tochtanone) umgewandelt. Da gibts nun immer ein Bild von seinen Geburtstagsgästen, wobei er das Bild vom Vorjahr in der Hand hält. So sieht man nicht nur, wie er älter wird, sondern auch, wie seine Freunde älter werden und sich im Laufe der Zeit halten oder wandeln. Bin mal sehr gespannt, wie das in ein paar Jahren aussehen wird…

Foto der Woche: Die Wandläufer von Volker März (+Kindermuseum Neu-Ulm)

10. Januar 2013 um 23:43 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Und hier ist schon die nächste neue Kategorie auf DonsTag, die drei Ziele hat:

  • Mehr Content auf DonsTag (und das schreibe ich just, als mein Server mir mitteilte, dass die 8GB Speicherplatz voll sind…)
  • Wieder mehr Fotos schießen, wo auch mal nicht die Kinder drauf sind
  • Meine Links zu anderen Fotosachen unter die Leute bringen
  • Der Plan ist, hier möglichst jede Woche mindestens ein “Foto der Woche” zu präsentieren. Um das ganze nicht gleich zum Scheitern zu verurteilen, gibt es keinen festen Wochentag, an dem der Beitrag kommt, es darf auch mal eine Woche ausfallen und das Foto muss nicht wirklich aus dieser Woche stammen.

    Das heutige “Foto der Woche” wurde aber am 4.1. aufgenommen, was zwar letzte Woche war, aber nur, wenn man mit dem Montag anfängt. Definiert man sich den Freitag als den ersten Wochentag, dann wurde das Bild Anfang dieser Woche gemacht ;-)

    Zu sehen ist das Kunstwerk “Wandläufer” von Volker März im Edwin-Scharff-Museum (wo es fast nicht hingekommen wäre).
    Eine kurze Google-Bildersuche nach Volker März (oder ein Blick ans Ende dieses Dokumentes, oder einfach auf seine Homepage, die ich eben schon verlinkte) zeigt, dass er sehr viele Kunstwerke in diesem Stil gemacht hat. Gefallen mir sehr gut!

    Und warum Wandläufer? Nun, weil das Bild da oben nicht ganz der Wahrheit entspricht. Eigentlich müsste es gedreht sein. Hier mal die Wandläufer im Gesamtzusammenhang:

    Wir waren aber nicht im Edwin-Scharff-Museum (in Neu-Ulm übrigens) um uns die Kunst von Volker März anzusehen (den kannte ich vorher ja noch gar nicht), sondern, weil sich dort auch das Kindermuseum befindet.
    Dabei handelt es sich um ein Mitmach- Anfass- und mehr-Museum, welches überraschend krasse Themen (Der Tod war zum Beispiel einmal eins) für Kinder aufbereitet.

    Wir waren dieses Jahr das erste Mal drin und schauten uns “Willkommen@HotelGlobal” an:

     

    Willkommen@HotelGlobal
    Finde heraus wie alles auf der Welt zusammenhängt
    Ein interaktives Abenteuer für junge Weltentdecker und Weltentdeckerinnen

    Eine Produktion des Edwin Scharff Museums Neu-Ulm in Kooperation mit dem Alice Museum für Kinder im FEZ Berlin, dem ZOOM Kindermuseum Wien und dem Kindermuseum FRida & freD in Graz

    Dabei wurden dann Themen behandelt wie: “Wie frühstückt man in der Welt”, “wie reiste Phileas Fogg um die Welt”, “wie wenig Cent bekommt ein taiwanisches Kind dafür, dass es uns die Billigschuhe zusammennäht”, “was bringt Fair Trade” und “wie kommt das Gift in den Grundwasserbrunnen der Afrikaner?”.

    Das ganze wirklich toll aufgemacht und es ist für jede Altersgruppe was dabei. Mit Sohnvanone über Gemnais, Luftverschmutzung oder Bio-Produkte zu diskutieren ist mit seinen 2,5 Jahren noch reine Zeitverschwendung. Er hatte aber mit den Duftstationen, dem zu beladenden Containerschiff, dem Zugabteil, dem Krabbelzauberwald und etlichen anderen Dingen viel zu tun und auch viel Spaß. Und wir haben nebenbei auch noch was gelernt…

    Hier ein paar Bilder von der Ausstellung:

    Jede Ausstellung ist etwa für ein Jahr offen, dann gibt es was Neues. Und wir werden dann sicher noch ganz oft wiederkommen.

    Fremde Fotos der Woche

    Zu jedem Foto der Woche gehört auch der Abschnitt “Fremde Fotos der Woche”, wo ich einfach mal einen Link zu tollen Bildern fallen lasse (mal von einem Künstler, mal zu einem Thema).
    Heute gibt es wunderschöne Fotomanipulationen von Robert Rickhoff: “out of place”. EInfach aufs erste Bild klicken und dann alle Bilder in eine großen Slideshow ansehen. Den 3D-Zebrastreifen (vorletztes Bild) finde ich am Besten…

    Inspiration der Woche

    Und hier dann noch ein Bild, das inspirieren soll. Ideen, die man auch selber mal nachmachen kann. Denn auch dadurch kann man lernen. Und bekommt noch tolle Fotos…

    Da hätte ich diese Woche ein 4-Generationen-Bild (hier und hier noch zwei Bilder der Art), welches wir als Weihnachtsgeschenk tatsächlich nachgestellt haben (die Bü-Reihe mit Oma Bü, Mama Bü, Frau Bü und Fräulein Bü). Ganz simple gemacht, aber eine klasse Wirkung. Anders als auf der zuerst verlinkten Seite beschrieben, haben wir aber nicht wirklich alle Bilder ausgedruckt, sondern jeden einen leeren Rahmen halten lassen und da dann die Bilder jeweils reinkopiert.