Grüße aus der “Hauptstadt des Nebelreiches”

02. November 2016 um 22:38 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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Wobei, eigentlich aus einem Ortsteil von Neu-”Hauptstadt des Nebelreiches”, aber wer nimmt es da schon so genau…

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Und auch wenn Wikipedia versucht diesen Titel halbherzig zu widerlegen (Messtation auf dem Berg… ach…): Es stimmt!

Dons Spielecheck – Spiel 2016

18. Oktober 2016 um 12:58 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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So, dann ist die Spielemesse in Essen auch schon wieder vorbei und die langjährigen Leser wissen, was das hier auf dem ansonsten recht leblosen Blog bedeutet. Genau: Es gibt einen ewig langen Artikel über die von mir gespielten Neuheiten. Was war gut, was war doof und warum hab ich ein eigentlich gutes Spiel nicht gekauft (sehr wichtig für mich, damit ich das in nem Jahr nochmal nachlesen kann, wenn ich überlege, was denn noch so auf meinen Wunschzettel könnte).
Ihr kennt das ja. Von 2015, 2014, 2011, 2000 (Teil 1, 2 und 3), 2008 oder 2006.

Links sieht man die diesjährige Ausbeute, wobei nur der obere Teil mir gehört (von oben nach unten): Level 8 (geschenkt bekommen), The Game Extreme, EXIT, Goths save the Queen (gewonnen), Panic Station (getauscht), Steam Park mit Erweiterung und Sonar.
Darunter dann die piele, die ich einem Spieleabend-Kollegen mitgebracht habe (auf meine Empfehlung hin, wir waren in regem Austausch): Boomtown Bandit, nochmal EXIT, IceCool, Ulm und Junk Art.
Mehr zu den Spielen dann gleich.

Panic Station habe ich über einen MathTrade von BoardGameGeek getauscht (da gibt jeder an, was er gerne loswerden möchte, wählt dann am Ende aus, was er dafür von den angebotenen Spielen alles hätte und dann wird berechnet, wie man Ringtausche machen kann, so dass möglichst viele zufrieden werden.
Kostenlos dazu gab es noch ein Wimmelbild-Spiel, denn vor der Messe musste man dann zum vereinbarten Treffpunkt seinen Tauschpartner finden:

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Und auch die Stadt Essen hatte in sich Zusammenarbeit mit der Messe ein kleines Spiel überlegt. So gab es vor der Messe eine lebensgroße Version des tollen Einpersonen-Logipuzzles “Rush Hour”. Am Freitagmorgen fand ich mich vor meinem sonst sehr sehr gut befahrbaren Lieblingsparkhaus im Level “6 zu 1 – Reißverschlussverfahren auf der Kreuzung):

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Hat eine gute Weile gedauert, bis ich die Lösung raus hatte.
Am Samstag waren die Parkplätze dann alle schon voll, obwohl ich noch früher da war, so dass ich außerhalb mit Park & Ride vorlieb nehmen musste. Samstag und Sonntag (da waren wir dann nochmal 10 Minuten früher da) war es dann kein Problem.
Aber sowas hab ich da noch nicht erlebt. Und das müsste jetzt mein 12. oder 13. Besuch der Spiel in Essen gewesen sein…

Aber es werden ja auch immer mehr Besucher, jedes Jahr neue Rekorde. Dieses Jahr wurde das Vorjahr mit 174.000 Besuchern nochmal um 7% getoppt.

So, das sollte an Einleitungsworten dann auch mal genügen. Die Brettspielbox hat eh schon alles wichtige zusammengeschrieben (inkl. schickem Trend-Graphen), also einfach da weiterlesen (und allen weiterführenden Links folgen. Nur nicht vergessen wieder zu kommen…)

Nun aber meine Sammlung an Spielen.
Ich hab mal alle wichtigen Daten mit zusammen getragen (hatte ich eh alle in einem Google-Spreadsheet stehen, war dann ein einfacher Export), inklusive Link zu Boardgamegeek, wo man dann wirklich alle weiteren Informationen findet (Fotos, Reviews, Videos, Diskussionsforen etc.), sowie einen Amazon-Partnerlink, falls es das Spiel dort gibt.
Als Anhaltspunkt noch einen realistischen Preis. Manche Spiele liegen bei Amazon gerade bei über 100€, das ist Quatsch und wieder so ein Bot, der Angebot und Nachfrage “clever” verrechnet. Aber das normalisiert sich schon wieder, war bei Pandemic Legacy auch so, als ich hier drüber geschrieben hatte…

Die Spiele sind von superduper bis grottig sortiert (nach meiner subjektiven Meinung, bei manchen Spielen habe ich auch noch ne Wertung meiner Mitspieler dabei, um die Aussagekraft etwas zu erhöhen), allerdings erst beginnend bei “Orctoberfest”. Davor kommen Spiele, die ich von der Messe mitgenommen habe, aber noch nicht spielen konnte. Da reiche ich dann eine Bewertung noch nach.
Und nun holt euch nen Kaffe, nen Tee oder ne heiße Schokolade und habt viel Spaß mit meinen Kurzkritiken:

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Pandemic Legacy – Season 1 (spoilerfrei) – Kennerspiel des Jahres (wenn nicht des Jahrzehnts…)

14. Juli 2016 um 08:53 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, ich hoffe mit dieser bauerfängerischen Überschrift habe ich euch nun alle eingefangen, denn heute kommt die beste Spieleempfehlung, die es je auf DonsTag gab: Pandemic Legacy. Und ACHTUNG, mindestens genauso wichtig: Auch wer bisher mit Brettspielen nichts anfangen konnte, sollte weiterlesen, denn Pandemic Legacy ist nicht wie die bisherigen Spiele, sondern anders. Was man allein schon an “Season 1″ und “spoilerfrei” erahnen kann. Alle Serienjunkies unter meinen Lesern: Weiterlesen!
Und alle, die das Spiel schon kennen: Bitte zumindest den letzten großen Absatz lesen, da gibts nen Link zu nem Beitrag mit Spoilern.

So, nachdem ihr das nun hoffentlich verstanden habt, kann ich mich wieder ein wenig beruhigen und erstmal gemütlich mit einem Bild anfangen:

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Aber worum geht es? Wie in dem Ursprungsspiel “Pandemie” (das ich euch hier schon einmal empfohlen hatte, heute sage ich aber: “Vergesst es, kauft auf jeden Fall Pandemic Legacy”), muss die Welt vor vier Viren gerettet werden, bevor sich diese immer weiter ausbreiten und die Menschheit auslöschen.

Den großen Unterschied zwischen Pandemic (das “Legacy” lasse ich ab jetzt auch mal weg) und “Pandemie” erkläre ich euch mal anhand von Fernsehserien (ich kenn doch meine Leser):

Das “normale” Pandemie-Spiel ist, wie alle gängigen Spiele ein reines Procedural, also wie “Law & Order”: Eine Folge hat einen abgeschlossen Handlungsbogen, ist spannend und unterhält. Aber egal was passiert, beider nächsten Folge ist alles wieder im Normalzustand (selbst wenn die Welt untergegangen ist, weil man gegen das Virus verloren hat). Man kann beliebig viele Folgen auslassen und merkt davon nichts.
Aber wie jeder weiß: Das sind nicht die tollen Serien (sorry an alle “Law & Order”, ich hab doch keine Ahnung, hab das nie gesehen). Viel besser ist “Breaking Bad” oder sowas, wo jede Folge aufeinander aufbaut, eine große Geschichte erzählt wird, jede Folge Auswirkungen auf die nächste hat und man es kaum erwarten kann, bis die nächste Folge kommt.

Und genau das ist “Pandemic Legacy” (bei “Fargo” sind wir noch nicht angekommen, man merkt also schon noch, dass es sich um einzelne Folgen mit eigenem Spannungsbogen handelt, es geht aber schon über “Axte X” hinaus, wo der übergreifende Handlungsbogen (zumindest am Anfang) nur eine kleinere Rolle spielte).
Hier spielt man das Spiel nicht nur einmal, packt es dann weg und spielt es irgendwann nochmal, mit der selben Ausgangsbasis. Nein, hier spielt man sich durch einen großen Handlungsbogen durch. Man spielt mindestens 12 Partien (die Monate Januar bis Dezember), wobei die erste Partie wie eine ganz normale Pandemie-Runde anfängt. Aber schon im Laufe des ersten Monats passieren Sachen, die den Spielablauf komplett abändern. Und so geht es über die Monate immer weiter. Durch den staffelübergreifenden Handlungsbogen wird das Spiel nach und nach immer komplexer und immer wieder anders. Aber es bleibt nicht bei immer neuen Elementen, sondern es ist auch noch so, dass sich alles, was man tut, auch auf nachfolgende Partien auswirkt. Kommt es in einer Stadt zu einem Ausbruch, steigt dort die Panikstufe, was durch einen Aufkleber auf dem Brett markiert wird. Und dieser bleibt dort für immer kleben (wird aber vermutlich irgendwann durch eine noch höhere Panikstufe überklebt, was (kein Spoiler) nicht wirklich gut ist…). Die Charaktere, die man spielt, können bestimmt Fähigkeiten erwerben, die dauerhaft bleiben, oder eben so lange, bis der Charakter zu viele Narben gesammelt hat und damit für immer aus dem Spiel ist.

In dem Fall wird die Charakter-Karte übrigens zerrissen. Ja, man zerreißt öfter mal Karten. Oder rubbelt irgendwas frei, klebt überall Aufkleber drauf, öffnet Boxen mit neuem Material, Klappen mit neuen Aufklebern und so weiter.

Das bedeutet dann auch: Hat man das Spiel einmal durchgespielt, kann man es danach wegwerfen, oder sich als Erinnerung an die Wand hängen.

Ich tendiere eher zu Zweiterem, denn eines kann ich euch garantieren: Pandemic Legacy ist sicher ein Spiel, an das man sich erinnern wird. Wie bei Serien, wo man mit anderen Fand darüber redet, wie man zum ersten Mal die “Red Wedding” verarbeitet hat, tauscht man sich hier mit anderen Pandemic-Spielern aus, wie man z.B. den September erlebt hat. Oder dieser eine Moment, wo auf einmal alles von einer einzigen Karte abhing…
Hier geht es wirklich um das “Erlebnis” und das funktioniert einwandfrei. Auch das “Binge-Watching” von Serien kann man übertragen. “Binge Gaming”. Wenn man unbedingt die nächste Partie spielen muss, weil man wissen will. wie sich das ganze weiter entwickelt.

Und eben darum ist das hier dann auch das erste Spiel, wo man im Netz sowas wie “Spoiler-Tags” findet. Denn dieses Erlebnis will man sich ja nicht kaputt machen lassen. Und eben darum kann ich euch auch nicht so viel über das Spiel an sich erzählen.
Ich musste ja schon beim Foto oben tierisch aufpassen, dass da nix zu sehen ist, was man nicht schon aus den Basisregeln kennt (ist natürlich schief gegangen, gerade rechtzeitig hab ich noch was entdeckt und rausretuschiert…).
Daher kriegt ihr von mir hier nur ein wenig ungefilterte Lobhudelei, um euch hoffentlich irgendwie davon zu überzeugen, euch das Spiel zu kaufen, im Idealfall drei Mitspieler zu finden (zu zweit geht es wohl auch) und euch dann die nächsten Wochen im Terminkalender zu blocken, um das Spiel durchzuspielen.

Wie schon erwähnt, gibt es mindestens 12 Partien. Schafft man mal einen Monat nicht, spielt man diesen ein zweites Mal, danach kommt auf jeden Fall der nächste Monat dran. Macht also im Maximum 24 Partien. Wir haben 16 gebraucht, was glaub gar nicht so schlecht ist.

In der Spieleszene gab es merkwürdigerweise Kritiken, dass man das ja “nur” 12-24 Mal spielen könne und dann quasi Müll wäre. Das kann ich allerdings gar nicht nachvollziehen, denn zum Einen geht es hier eben um das Erlebnis (und teilt man den Anschaffungspreis mal durch die Anzahl der Spieler und die Anzahl der Stunden (eine Partie hat bei uns so 1-3 Stunden gedauert), so ist das im Vergleich zum KIno eine sehr günstige Unterhaltung). Und zum anderen: Wie oft spielt man denn die anderen Spiele, die man so hat?
Da ich seit Dezember 2004 über unsere Spieleabende akribisch Buch führen, kann ich diese Frage ziemlich gut beantworten: Von über 250 Spielen haben wir in diesen 11,5 Jahren nur 4 Spiele öfter gespielt, als wir Pandemic Legacy innerhalb von einem halben Jahr (so lange haben wir gebraucht, die Terminfindung war nicht immer einfach) gespielt haben. Wen es interessiert: Es handelt sich um “Geschenkt” (absolute Empfehlung, das beste “Absackerspiel”. Sollte jeder besitzen), “Das Spiel” (mehr ein Lückenfüller bei uns, darum der hohe Wert, würde ich nur bedingt empfehlen), “Gambit 7″ (sehr kurzweiliges Wissens Schätz-Spiel, auch sehr zu empfehlen) und “Codenames” (das wird am Montag ziemlich sicher zum Spiel des Jahres gekürt, dazu hatte ich hier schon kurz was geschrieben und empfehle das vielleicht auch nochmal ausführlicher).
Bei normalen Leuten, die nur 4-5 Spiele besitzen, mag das natürlich anders aussehen.
Ich würde es aber trotzdem genau andersrum formulieren: Dadurch, dass man 12-24 Partien spielen muss (und auch unbedingt will), spielt man es vermutlich öfter, als die meisten anderen Spiele, die man so hat, wodurch der Preis absolut gerechtfertigt ist.

Und damit es auch der letzte verstanden habt: Kauft jetzt dieses Spielt, spielt es und dankt mir!

Und während ihr es spielt, besucht ihr am Besten immer mal wieder diese fantastische FAQ (mit Spoilertags), um Fragen, die während des Spielverlaufs aufkommen schnell und einfach zu klären. Haben wir öfter mal gebraucht.

Noch kurz zur Überschrift:
“Season 1″ steht so tatsächlich auf der Packung, was den höchst erfreulichen Subtext beinhaltet, dass es eine zweite Staffel geben wird, die ich natürlich kaum erwarten kann. Leider wird das aber noch ein wenig dauern, irgendwann hatte ich mal was von “frühestens 2017″ gelesen, bin gerade aber zu faul zum Suchen.
Und nein, die Auszeichnung “Kennerspiel des Jahres” hat Pandemic (noch) nicht bekommen. Die Vergabe findet nämlich erst jetzt am Montag (18.7.) statt. Pandemic ist einer der drei Nominierten und ich bin mir ziemlich sicher, dass Pandemic dann als Sieger aus dem Rennen gehen wird. Auch ohne die anderen Spiele gespielt zu haben (T.I.M.E Stories steht aber schon im Regal, auch hier haben wir das “kann man nur einmal spielen” und “man muss mit der Gruppe ein paar Termine ausmachen”-Phänomen. Soll auch sehr gut sein, ich bin schon sehr gespannt, bitte keine Spoiler. Eigener Beitrag könnte dann ggf. auch noch kommen).

Und für alle, die Pandemic schon gespielt haben, oder für euch andere, wenn ihr es dann in ein paar Wochen auch geschafft hab, hab ich hier noch einen “versteckten” Beitrag, der nicht-spoilerfreie Kritik enthält und wo ich ein wenig von unserem Spiel erzähle. Denn das erlebe ich hier eben auch zum Ersten Mal: Dass man sich dafür interessiert, wie andere Spiele das Spiel gespielt haben (ich hab auf YouTube auch teilweise Aufzeichnungen von anderen Partien angeschaut. Also zumindest die Stellen, wo es “interessant” wurde und ich die Reaktionen der Spieler sehen wollte…) und sich austauschen möchte. Unter dem Beitrag kann man dann auch voller Spoiler kommentieren, Hier bitte spoilerfrei bleiben, sonst muss ich zensieren.

Ach: Kaufen! (Ja, Partnerlink (wie alle im Artikel), aber darum gehts mir nicht. Ich will euch was Gutes. Echt!)
(und ach: Ob “blau” oder “rot” ist egal, der einzige Unterschied ist die Schachtel).
Update: Die 90€, die Amazon gerade will sind natürlich Humbug. Ich lass die Links mal drin, denke der Preis wird wieder nach unten gehen, wenn die nächste Palette da ankommt (mit grauem Pöppel drauf), sonst einfach meinen zweiten Kommentar angucken. Für 50€ sollte es auf jeden Fall zu haben sein, offenbar sind sogar 40 möglich.

Dino-Kindergeburtstagskuchen (plus ein wenig mehr)

11. Mai 2016 um 22:36 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Es wird mal wieder Zeit für nen Kindergeburtstagskuchen:

vulkankuchen_header

Klar war schon seit vielen vielen Monaten, dass es eine Dino-Party geben würde. Und ursprünglich sollte der Kuchen dann auch ein Dino werden, das hab ich dann aber wegen “zu viel Aufwand und zu wenig Würdigung” wieder verworfen und mich dem deutlich leichteren Projekt “Vulkan” gewidmet.

Und da die Kinder erfahrungsgemäß eh kaum was von dem Kuchen essen, hatte ich keinerlei Interesse daran, den Vulkan aus zig Kuchen zusammenzubauen, die dann alle nicht gegessen werden. Das Ziel war: Möglichst wenig Aufwand und trotzdem noch genug Effekt. Denn mehr wissen die eh noch nicht zu würdigen.
Und so kam ich dann auf die Idee, gar keinen wirklichen Kuchen zu backen, sondern die erst sehr klebrige und dann feste und stabile Masse der Schoko-Popcorn-Riegel zu verwenden.

Also hab ich ein paar Schüssel übereinander gestapelt…

vulkankuchen_alubasis

… und da drüber wollte ich dann die Masse pappen.
Schon nach wenigen Sekunden verfluchte ich mich dann auch schon für diesen Plan, denn das “sehr klebrig” bezog sich natürlich nur auf meine Hände und nicht auf die ordentlich eingefettete Alufolie. Also die Hände mit noch viel mehr Butter überziehen, Augen zu und durch:

vulkankuchen_popcornmasse

Hielt dann tatsächlich sehr gut, die Schüsseln ließ ich dann aber doch drunter. Eigentlich wollte ich die weider raus nehmen, in der Vermutung, dass die hohle Popcornmasse von alleine tragen würde. Glaube ich auch immer noch, aber inzwischen klebte das ganze dann doch auch recht gut an der Alufolie, so dass mir das zu riskant war.

Und um das “eigentlich”-Motto fortzusetzen: Eigentlich hätte ich dann gerne noch Trockeneis gehabt, das pünktlich zur Feier im Vulkan gelandet wäre, um schönen Nebel aus dem Vulkan wabern zu lassen. Hab ich aber nirgends bekommen und so musste dann neben der Popcornmaschine auch noch meine Zuckerwattenmaschine herhalten. Mit dem Ergebnis war ich dann aber auch sehr zufrieden:

vulkankuchen

Kleiner Tipp: Die Zuckerwatte möglichst frisch reinstecken, denn schon nach so ner Stunde ist die ordentlich zusammengeschrumpft. Hätte ich nicht gedacht…

Und dann haben wir da noch die “Explosionen”, die ich mir aus fein gemahlenen Hustenbonbons zusammengebaut habe:

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Das ganze so für 15-30 Sekunden (einfach zugucken) in den heißen Backofengrill und schwups, fertig:

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Ich hab immer so 2-3 Mal “nachstreuen” müssen, bis das ganze dick genug war (und vor allem der Zahnstocher fest umschlossen war), aber da das so schnell geht, ist das ja kein Problem…

Als ich am Geburtstag dann noch wegen was ganz anderem durch ein Geschäft schlenderte, fielen mir auf einmal Tortenfontänen in die Hand und schwups, hatten wir dann auch noch einen Vulkanausbruch, der für große Augen sorgte:

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Die Dinosaurier und Knochen hatte ich mir aus Sohnvanones Kinderzimmer “geborgt”, der Baum im Hintergrund ist einer Mini-Ananas entwachsen:

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Als Beigabe gab es dann noch Mini-Paprika-Dinoköpfe:

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Und um noch kurz zu den Spielen zu kommen: Wir haben für jeden Gast einen “Dino-Experten”-Ausweis/Laufzettel vorbereitet, bei dem für die Bewältigung von 4 Dinospezifischen Spielen je ein Stempel verdient werden musste. Als Auszeichnung gab es dann einen Dino-Kops-Gipsabdruck.

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Dazu von jedem Kind ein auf der Party geschossenes Foto, wofür ich eine Fotowand vorbereitet hatte:

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Die war so “eigentlich” gar nicht geplant, sondern nur ein “Abfallprodukt” von der Ballwurfwand für “Dino füttern”:

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Und weil ich im letzten Jahr etwas nachlässig war, hier noch die zwei Kuchen aus dem Vorjahr, eine Schatztruhe und eine bunte “3″:

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Marzellus Garten – Geheimtipp um Ulm herum

19. April 2016 um 00:06 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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Es gibt so Dinge, die liegen hier ewig als “2blog” rum (ein Haufen toller/lustiger Game Of Thrones-Videos zum Beispiel, wäre jetzt ja der ideale Zeitpunkt, die gebündelt zu bringen), so auch unser Besuch in “Marzellus Garten”, über den wir im Buch “Schau mal – 240 Erlebnisse in der Region” von der Südwestpresse erfahren haben.

Theoretisch handelt es sich um einen Privatgarten, den man jederzeit kostenlos besuchen kann, praktisch ist es eine Endtdeckungsreiese durch ein 15.000 Quadratmeter großes, verwinkeltes und mit allerlei Kunst und Krempel sowie witzigen (deutlich linkspolitisch angehauchten) Zetteln versehenes Wild-Gartenpradies.

Gleich am Anfang muss man sich schon entscheiden, ob man un den erstesten, den zweitebesten oder den allerbesten Weg gehen will:

wohin

Und das macht durchaus Sinn, denn “den Weg” gibt es gar nicht. Ständig muss man sich entscheiden, wo man denn langgehen möchte, immer gespannt, was hinter der nächsten Ecke wartet (ein riesiges, nur leicht vertrauenserweckendes Baumhaus, ein riesiger Rhododendren-Platz, ein Müllabladeplatz, ein Mini-Himalaya-Nachbau, ein Forellenteich, eine Sackgasse, ein Wasserrad, oder der eine Weg, bei dem man doch eben schonmal war) und immer auch in Sorge, dass man bei dem Weg, gegen den man sich entschieden hat, irgendwas tolles verpasst.

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“Wildgarten” war dann auch kein netter Begriff von mir. Es ist zwar schon ein wunderschön “natürtlicher Garten” (wobei es auch die Ecke mit den fein gestutzten Hecken gibt), aber ganz sicher keiner, der nur sich selbst überlassen wird und keine Arbeit macht.
Ganz und gar nicht.

Seit über 30 Jahren baut der Eigentümer Marzellus Hampp hier unermüdlich mit Unterstützung zweier Freunde weiter, immer wieder entstehen neue Ecken, neue Brücken, neue Wege und neue Ideen.

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Unser erster Besuch war 2013. Zufälligerweise an einem Feiertag, was ein Glückstreffer war, denn Sonn- und Feiertags gibt sich dort der Vietnamnese Lee (einer der Helfer, auch für das asiatische Eingangstor und die asiastischen Brücken verantwortlich) die Ehre und verwöhnt seine Gäste mit frisch zubereiteter Pekingsuppe, Frühlingsrollen, Nudel-, Reis-, oder Gemüsegerichten.
Und das ist alles sehr sehr lecker. Vor allem die frittierten Bananen. Woah!

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Eintritt, Essen und Getränke laufen dabei übrigens rein über das Spendenprinzip. Am Ausgang wacht die Büste von Johannes-Hubert I. über eine Milchkanne, die mit einem beliebigen Betrag befüllt werden darf. Damit der Garten auch in Zukunft noch weiter wachsen kann.

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Seit 2013 waren wir dann bisher jedes Jahr immer einmal da (die Bilder hier sind von allen 3 Besuchen bunt gewürfelt, teilweise von Madonha geschossen), was eigentlich viel zu selten ist. Vor allem waren wir bisher nur im Mai oder November da, eigentlich müsste man sich das ganze auch mal im Juli/August anschauen…

Auf was man sich (neben sehr leckerem Essen und sehr viel zu Entdecken) allerdings auch einstellen muss, ist, dass die Toiletten eher “so naja” sind und es auch an manch anderen Ecken mal etwas müllhaldig oder zerfallen aussieht. Aber auch das macht den Reiz des ganzen aus.

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Abschließend kann ich nur nochmal betonen (sollte man aber rausgehört haben), dass ich jedem, der eh in der Gegend ist, da mal einen Abstecher vorbei machen sollte (am besten natürlich Sonntags). Ich empfehle den erstbesten Weg zu nehmen. Und viel Zeit…

Ach: Das “Wo” ist natürlich noch so eine Sache. Das ganze liegt nämlich ganz schön versteckt, so dass wir erst beim dritten Mal wirklich “sicher” hingefunden haben. Hier, an der Straße zwischen den Weißenhorner Stadtteilen Biberachzell und Oberhausen liegt der verwunschene Fleck.

Leckeres aus Popcorn dank “Popcorn Royal”. Unbedingte Kochbuchempfehlung!

07. März 2016 um 10:30 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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So, als ich euch ja meine neue Popcorn-Maschine vorgestellt hatte, hab ich versprochen, euch hier nun einige leckere Sachen zu zeigen, die ich damit (statt nur “normalen sauleckeren Popcorn”) bisher so gemacht habe.

Wie aufmerksame Leser sicher schon mitbekommen haben, wird bei uns im Haus nur eher selten gekocht (da wir unter der Woche alle “außer Haus” essen und am Wochenende dann häufig unterwegs sind). Wenn aber mal gekocht wird, dann darf es dann auch gerne mal aufwändiger und ausgefallener sein.
Ich hatte da hier ja auch schon einmal zwei wirklich tolle Kochbücher vorgestellt (dieses hier und jenes da), die schnell zu “Lieblingskochbüchern” deklariert wurden und aus denen dann sehr viel nachgekocht wurde (was sonst bei Kochbüchern eher selten ist, da findet man 2-3 gute Sachen und den Rest lässt man verstauben).

Und so ein Lieblingskochbuch habe ich jetzt nämlich wieder gefunden: Popcorn royal: Süße & herzhafte Snacks für die Party”

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Dieses Buch enthält 100 Rezepte, bei denen Popcorn entweder eine Zutat ist, oder es um besondere Würzmischungen für Popcorn geht.
Und ich schätze mal, dass ich ca. 80% davon in den nächsten Jahren zwingend ausprobieren muss. 8 hab ich schon, 7 davon waren sehr sehr lecker.

Aber seht doch einfach selbst (Achtung, ich komme sehr ins schwärmen. Nein, ich werde dafür nicht bezahlt):

Fangen wir erst damit an, dass ich euch aufkläre, warum ich euch gezeigt habe, wie man ganz einfach leckeren Frühstücksspeck in der Mikrowelle zubereiten kann. Den brauchte ich nämlich für “Karamellisiertes Popcorn mit Bacon”:

karamellisiertes_popcorn_mit_bacon

Wobei der Titel irreführend ist, denn nicht nur das Popcorn ist karamellisiert, sondern auch der Bacon (yummie!). Und die Cashew-Kerne.
Das Popcorn wurde dann noch ne Weile im Backofen erhitzt, was die Konsistenz dann in ein schön trocken knackiges Erlebnis wandelte. Geht in Richtung “gebrannte Mandeln”, nur halt ohne Mandeln, dafür aber mit karamellisiertem Speck! Karamellisierter Speck!
Ein Traum!

Weiter gehts mit den “Schoko-Erdnuss-Riegeln”.
Wie jeder weiß, ist Popcorn ja ein ziemlich kalorienarmes Essen (wenn man auf Butter und Zucker verzichtet). Da kann man also ruhig mal ordentlich Schokolade, Erdnussbutter, Zucker und Marshmallows dazu geben und hat quasi immer noch eine Diät-Mahlzeit. Also fast zumindest.
Was man auf jeden Fall hat, sind diese schon wieder unglaublich leckeren Riegel:

popcorn_schoko_erdnuss_riegel

Und trotz Marshmallows kleben die irgendwie gar nicht (also von außen). Wie auch immer das funktioniert.

Wichtig war mir an dem Kochbuch (dazu am Ende nochmal mehr), dass auch “richtige” Mahlzeiten abgedeckt sind.

Und auch da hätte ich mit diesen “Knusprigen Hähnchensticks” in Popcprn-Panade was im Angebot:

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Hier hatte ich dann erstmals das Gefühl, dass die Gewürz-Industrie ihre Finger bei dem Buch im Spiel hat, denn was ich allein für dieses Rezept an Gewürzdöschen kaufen musste. Uiuiui…

popcorn_panade

Aber auch hier hat es sich gelohnt, denn eine so leckere Panade hab ich noch nie selber gemacht. Gabs bei uns inzwischen sogar schon zweimal, wobei wir beim zweiten Mal das Popcorn durch Quinoa und normale Semmelbrösel ersetzt hatten. Immer noch sehr sehr lecker. Wird es sicher öfter geben. Jetzt hab ich die Gewürze ja auch alle hier rum stehen…

Ebenfalls ein halbes Gewürzregal landete dann für das “karibische Popcorn” im Einkaufswagen.

karibisches_popcorn_gewuerze

Das wäre dann auch der erste Vertreter der “normalen Popcorn-Würz-Rezepte”, also wo man am Ende dann immer noch Popcorn hat, welches nur anders schmeckt.
Laut Rezeptbuch soll man dafür erst das Popcorn machen und dann die Gewürze mit Butter in eine Pfanne geben und das fertige Popcorn darin schwenken.
Dafür war ich aber zu faul und hab die Gewürze gleich mit in die Maschine geben (die rührt ja immer fleißig).
Hat allerdings nur so halb funktioniert, hier denke ich aber, dass ich einfach nur mehr Butter hätte reingeben müssen. Das ganze war dann schon ziemlich trocken und staubig…

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Werde das nächste Mal auf jeden Fall nochmal den “faulen” Weg ausprobieren. Dann aber mit mehr Butter.
Das karibische Popcorn war dann auch nur “ok”. Zumal ich das Salz vergessen hatte, was wir dann einfach dadurch korrigierten, dass wir noch “salziges Popcorn” untermischten…

Weiter gehts mit den “Katzenpfötchen”, die von den Inhalten recht nahe an die “Schoko-Erdnuss-Riegeln” kommen, aber zumindest optisch was ganz anderes sind:

popcorn_katzenpfoetchen

Hier wurden dann auch gleich die letzten Schokoladen-Nikoläuse eingebracht, was dann das Rezept von “Zartbitter” zu “Vollmilch”-Schokolade änderte. Und das dürfte der Punkt sein, warum ich von dem Ergebnis nicht überzeugt bin. Alle anderen Verkoster (inkl. etlicher Kollegen von Frau Bü) waren schwer begeistert, ich hab davon immer nur wenige am Stück essen können. Ich bin aber auch absolut kein Vollmilch-Schokoladen-Fan. Das nächste Mal (dann in kleinerer Menge) dann nochmal in Zartbitter und ich wette, dass die bei mir dann auch schneller weg gehen…

Von den Kugeln zurück zu Riegeln, diesmal sind es “Brezel-Erdnuss-Riegel”.

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Mal wieder eine Kombination, die ich mir nie selber ausgedacht hätte, die aber wieder sehr gut harmoniert. Lecker salzige Brezeln, lecker salzige Erdnüsse. Und drumherum lecker süß. Mjam!

Und so langsam wird es Zeit, auch mal nicht nur in den höchsten Tönen zu loben. Kommen wir also zum “Rosmarin-Popcorn” (eigentlich “mit Pinienkernen”, aber die hab ich weg gelassen).
Hier wurde das Mais vor dem Poppen in Rosmarinöl ziehen gelassen. Und dann mit dem Öl gepoppt und noch überbacken.

rosmarinpopcorn

Heraus kam sehr öliges Popcorn, das zudem deutlich zu bitter war. Evtl. hätte man mit Zucker was retten können, aber das hier landete dann tatsächlich in der Mülltonne. Brrr….

Abschließend nochmal eine vollwertige Mahlzeit, nämlich ein “Popcorn-Hackbraten”. Der hat den Vorteil, dass er glutenfrei ist, da die Semmelbrösel durch kleingemahlenes Popcorn ersetzt wurde. Dazu noch allerlei leckere Gewürze (ich gestehe: Hackbraten wurde bei uns sonst immer mit Gewürzmischungen gemacht) und am Ende dann auch wieder sehr lecker.

popcorn_hackbraten_mit_popcorn_salat

Das Popcorn ist hier dann aber wirklich nur noch eine Zutat. Eine, die man nicht wirklich schmeckt.
Daher gab es dazu dann auch noch einen “Popcorn-Couscous-Salat mit Mango”:

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Das Rezept dazu werdet ihr aber nicht in “Popcorn Royal” finden, sondern in “Die fabelhafte Welt des Popcorns: Das etwas andere Gourmet-Kochbuch”. Ich hatte zwischen den beiden Büchern geschwankt und mir dann zuerst die “fabelhafte Welt” gekauft, da es optisch schöner war (vom anderen hat man auf Amazon nicht viel gesehen).
Dann war ich aber schnell enttäuscht, da es sich hier fast nur um Würzmischungen handelt, oder das Popcorn bei den “richtigen Mahlzeiten” nur als Streudeko, aber nicht als Zutat verwendet wurde. Daher kam dann “Popcorn Royal” ganz schnell hinterher und hat das erste Buch sofort aus der Küche verbannt. 2-3 Sachen werde ich aus der fabelhaften Welt dann doch irgendwann noch probieren (Popcorn in weißem Nougat zum Beispiel), aber erstmal habe ich noch einiges aus meinem neuen Lieblingsbuch auf der Liste.
Bald ist die Fastenzeit dann ja auch endlich vorbei, so dass ich auch mehr Abnehmer habe und ungehemmt ausprobieren darf…

Frühstücksspeck aus der Mikrowelle

24. Februar 2016 um 00:11 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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So, bevor ich euch von den vielen leckeren Sachen vorschwärme, die ich dank der Popcornmaschine in den letzten Wochen so gegessen habe, gibts hier noch einen megapraktischen Küchentipp (den ich mal vor Jahren von Ro und Ke überliefert bekommen habe).

Und zwar geht es um den allseits beliebten Frühstücksspeck:

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Eins der Highlight eines ausgiebigen Wochenendfrühstücks. Aber eben auch mit Aufwand verbunden, den ich mir Morgens ungerne mache (erst Recht, wenn die Kinder mal wieder viel früher wach waren, als sie es unter der Woche tun). Und dann riecht auch noch das ganze Haus tagelang nach Speck (ok, das ist jetzt nicht unbedingt was schlechtes), von den Klamotten, die mit feinen Fettspritzern übersät sind ganz zu schweigen.

Aber hey, da kommt nun der Tipp ins Spiel. Denn mit diesem, verkürzt sich der Aufwand auf etwa eine halbe Minute, es gibt kein spritzendes Fett und die Geruchsbelästigung hält sich auch in Grenzen.

Das einzige was man braucht: Einen Teller, zwei Blätter Küchenpapier und eine Mikrowelle.

Ein Küchenpapier auf den Teller legen, da den Speck drauf verteilen, dann das zweite Küchenpapier obendrauf (ich lass die beiden immer zusammen und klappe dann zu) und ab damit für 2-3 Minuten (je nach Speck, muss man am Anfang halt immer mal wieder schauen, bis man die perfekte Zeit raus hat) bei 600-800 Watt in die Mikrowelle.
Schon fertig!

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Wie man an dem plötzlich transparenten Küchenpapier sieht, geht da auch ordentlich Fett raus, so dass man sich einreden kann, einen Diät-Speck zu essen ;-)

Und was der Speck nun mit der Popcornmaschine zu tun hat, erzähl ich euch dann nach der nächsten Maus im nächsten Beitrag!

Selbstgemachtes Popcorn, so lecker wie im Kino

22. Februar 2016 um 08:43 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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Das ist nämlich so: Ich habe in der Studienzeit ja mal ein paar Jahre in zwei kleinen, sehr beschaulichen Kinos gearbeitet. So klein und beschaulich, dass man da alleine alles gleichzeitig gemacht hat: Karten verkaufen, Film einlegen, Film starten, Getränke und Süßzeug verkaufen und Popcorn machen. Man kann also sagen: Ich war mal ein beruflich ein Popcorn-Macher und somit ein selbsternannter Experte auf dem Gebiet.
Außerdem arbeite ich seit etlichen Jahren in einem Büro, vor dessen Fenster direkt ein Kino liegt, welches mir immer mal wieder sehr intensive Popcorn-Gerüche in die Nase treibt. Ich kenne mich also auch beruflich sehr gut mit dem Geruch von echtem Kino-Popcorn aus.

Und dann ist es auch so: Seit wir Kinder haben, haben die Kinobesuche rapide abgenommen (und wenn, wie in wenigen Tagen mit Deadpool, dann nicht immer gemeinsam). Daher haben wir uns dann ein kleines muggeliges Heimkino ins Haus gepflanzt (hier kann ich leider nix verlinken. “Irgendwann” blogge ich da auch mal noch drüber). Und da braucht es natürlich auch Popcorn!

Bisher hatten wir das immer klassisch im Kochtopf gemacht. Danach ein wenig Zucker drüber gerieselt und fertig.

Das Ergebnis: Kochtopf-Pocorn (das gerne mal feucht wurde, wenn das Kondenswasser vom Deckel versehentlich rein getropft ist), ab und zu mal anbrannte und immer lose Zuckerkristalle rumrieseln ließ.
War ok, aber eben meilenweit von “echtem Kino-Popcorn” entfernt.

Und als ich dann im Sommer auf einer Hochzeit mit Film-Thematik war und es da eine echte Kino-Popcorn-Maschine gab, die Popcorn zauberte, das leckerer (weil frischer) als im Kino war, war meine schon länger angedachte Idee beschlossene Sache: Ich brauche eine Popcorn-Maschine.
Aber nicht so eine Heißluft-Irgendwas-Maschine, sondern so eine wie im Kino, nur in kleiner:

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So eine mit nem heißen Top, wo fleißig gerührt wird und das Popcorn dann schön nach unten in den Auffangbehälter fällt.

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Und zu Weihnachten konnte ich dann die “Rosenstein & Söhne Profi-Popcorn-Maschine” (Amazon-Partnerlink) mein Eigen nennen.

Und jetzt?

Ich wusste noch, dass die Butter im Kino keine normale Butter war, sondern deutlich gelber. Da ich nix finden konnte, versuchte ich es einfach mal mit Butterschmalz, der kam optisch hin. Dazu dann normalen Popcorn-Mais und normalen Zucker. Und dann: Lecker Popcorn. Der Zucker war schön um das Popcorn karamellisiert und nix krümelte.
Aber Kino-Popcorn? Nö, das nicht.
Der Schmalz schmeckte deutlich hervor und vom Geruch auch nix, was an den Original-Geruch rankommt.

Also hab ich schnell bei dem Bräutigam der ausschlaggebenden Hochzeit nachgefragt und einen Link zu diesem Shop bekommen (kein Partnerlink und auch sonst keine bezahlte Werbung, ich schreibe das alles aus freien Stücken, weil ich es (vor allem den Folgebeitrag) so toll finde).
Und da gibt es dann erstmal die “echte” Popcorn-Butter. Und die ist tatsächlich gelb, aber nur, weil da Beta-Carotin als Farbstoff drin ist. Der sorgt dafür, dass das Popcorn schön golden wird. Geschmacklich ist es aber eigentlich egal, normale Butter schmeckt nahezu identisch, rein optisch macht es aber schon einen Unterschied:

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Mit Kokosfett (wird oft wegen der Hitze-Unempfindlichkeit empfohlen) habe ich optisch dann irgendwie kaum einen Unterschied wahrnehmen können (warum auch immer, Kokosfett hat ja gar keine Farbe) und auch geschmacklich war es nahezu identisch. Werde hier also wohl beim Kokosfett bleiben, da braucht man keine Spezialbutter bestellen.

Die entscheidende Zutat ist aber der Caramel-Aromazucker. Schon als ich die Tüte aufmachte wusste ich: Ja, das isses. So riecht Kino-Popcorn. Und so schmeckt es dann auch. Wow!

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Das ist von dem Kochtopf-Popcorn wirklich meilenweit entfernt. Wobei es natürlich nur der Zucker ist, das könnte man mit dem Top also vermutlich auch ungefähr hinbekommen (wenn man dann den Zucker auch nicht drüber streut, sondern das gepoppte Korn dann nochmal in der Pfanne in nem Zucker-Butter-Gemisch verrührt).

Stilechter ist aber natürlich die Maschine und anbrennen tut da auch so schnell nix.
Selbst die Reinigung ist ein Klacke. Ist das Popcorn fertig, kippe ich ein wenig Wasser in den Topf, dann gehts mit dem Popcorn ins Heimkino und ich lass die Maschine einfach so stehen. Später dann nur den Topf rausholen, den Deckel mit den zwei Flügelmuttern abschrauben, bei Verwendung von Zucker ein bisserl schrubben und fertig.
Lässt man die Maschine öfter hintereinander laufen (ich hatte es jetzt dreimal in direkter Folge, das Popcorn war beim dritten Mal noch genauso wie beim Ersten), steigt allerdings die Schrubbarbeit, wenn man nicht zwischendurch sauber macht.

Noch weniger Arbeit ist es natürlich, wenn man keinen Zucker verwendet. Denn auch salziges Popcorn schmeckt ja sehr gut. Das hatte ich vorher mit der Maschine auch mal probiert, einfach mit normalem Haushalts-Salz. Hatte aber irgendwie aus irgendeinem Grund nicht so wirklich funktioniert, das Popcorn kam oben nicht raus, sondern hing fest zusammen und bremste den Rührer aus.
Woran auch immer es lag, kann ich nicht sagen.

In dem Shop hab ich dann gleich noch Pudersalz bestellt, das “klumpt nicht” und “löst sich völlig auf”. Und genau so ist es. Lecker, lecker, lecker.

Und mit den richtigen Boxen, kriegt man dann das Mais, den Zucker, das Salz und die Löffel bequem in der Maschine gelagert:

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Wer also gerne mal Popcorn macht, oder gerne mal öfter Popcorn machen würde: Kauft euch mal die richtigen Zutaten. Und warum nicht auch die Maschine? Ich will sie nicht mehr hergeben, ehrlich!

Und gibts bei uns jetzt jeden Abend leckeres Caramel-Popcorn wie im Kino?
Nein, tatsächlich gab es das schon am Samstag wieder das erste Mal seit über einem Monat (obwohl es sooooo lecker ist…). Aber das heißt nicht, dass die Maschine darum nicht andauernd lief.
Ha!
Es wird nämlich noch viel besser.
Aber das erzähl ich euch ein anderes Mal…

Jubliäums-Digitalender 2016: Februar

19. Februar 2016 um 23:02 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Huch, da ist der Februar ja schon fast vorbei, wie ist das denn passiert?

Hier mein diesmonatiges Kalenderblatt:

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Das Layout find ich schrecklich und hab es schon ein wenig angepasst, um es ein wenig zu retten, aber hey, in 10 Tagen ist ja schon fast März, dann wäre das geschafft…

Hier die (durch klick vergrößerbaren) Infos zu dem zugehörigen Jahr (ihr erinnert euch doch sicher an das Jubiläums-Konzept, oder?)

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Kinderbastelprojekt: Tischkicker

28. Januar 2016 um 11:14 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

kicker_header

Irgendwie passte alles zusammen. Sohnvanone meinte, er wolle mal gerne was aus den Schuhkartons basteln, die wir beim Schuh-kauf immer wegen “kann man zum basteln ja immer mal gebrauchen” mitnehmen und sich dann aber nur im Keller bis an die Decke stapeln. Und dann hatte er kurz vorher noch bei einem Freund mit einem kleinen Tischkicker gespielt. Und dann bin ich auch noch über diesen Link gestolpert.
Und plötzlich passte alles zusammen und wenige Arbeitsstunden später war Sohnvanone stolzer Besitzer eines eigenen Tischkickers:

kicker_gesamt

Und ich war ebenso stolz. Nicht, weil er unbedingt den Verein haben wollte, den der Papa so toll findet. Nicht, weil er auch noch die Farben der Trikots wusste (okay, ich wäre jetzt nicht unbedingt auf das Auswärtstrikot der letzten Saison gegangen, aber die scheint er am öftesten gesehen haben und waren für ihn die Richtigen).

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Sondern, weil er die Erfahrungen vom “echten Tischkicker” hergenommen hat, um die recht simple Bastelidee ordentlich aufzupimpen.

Eine Tore-Zählleiste musste auf jeden Fall dran. Und gerade, als ich dafür den Deckel zerschneiden wollte, erhob er laut Einspruch: “Nein! Den brauchen wir doch noch um den Ball bei den Toren aufzufangen!”
Respekt, Herr Sohnvannone. Auf die Idee bin ich nicht gekommen…

kicker_erweiterung

Aber das will nix heißen. Ich bin ja auch einer, der bei der Tore-Zählleiste bei 1 statt 0 anfängt… *patsch*

Gegner ist übrigens Kaiserlautern. Eigentlich wollte er “die Gelben” (zum Glück nicht “die Grünen”…), aber ich konnte ihn schnell überzeugen, doch den Lieblingsverein seines Opas und auch Onkels (nein, das ist nicht die selbe Person) zu nehmen.

Den Onkel haben wir dann noch extra angerufen, um ihn nach der Rückennummer seines Lieblingsspielers zu fragen.
Hier dann nochmal ein *patsch* an mich. Denn als die Dinger erstmal an die Strohhalme geklebt waren, war von Rückennummern natürlich nichts mehr zu erkennen…

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“Lessons Learnes” für Nachahmer oder unsere zweite Version: Zwei Spieler sind ein bisserl wenig. Und der Strohhalm ist (wie zu erwarten war) nicht unbedingt die stabilste Lösung.
Das nächste mal dann ruhig auch von dieser Anleitung inspirieren lassen, bei der Wäscheklammern als Spielfiguren verwendet werden. Würde ich aber trotzdem noch bekleben. Da kann man dann auch Rückennummern hinten drauf schreiben…