
Nun also zu der Etappe der “braune Schilder”-Tour, die am dichtesten liegt: Das Ulmer Münster. Das schwierigste an der Sache war, das Foto vom braunen Schild zu machen, denn dafür muss man ja nach Ulm fahren, was wir aber typischerweise immer nur im Dunkeln machen. Und wenn es doch mal hell ist, denk ich nicht dran, oder hab keine Kamera dabei. Darum müsst ihr euch mit diesem Kriselbild da oben begnügen, bis ich mal ein gescheites hinbekomme…

Natürlich hat Ulm noch viel mehr zu bieten als nur das Ulmer Münster, eine Stadtführung werde ich hier jetzt aber sicher nicht machen. Da müssen ein paar Bilder reichen. Und da es hier nicht nur bei ein “paar” Bildern bleiben wird, gehts erst weiter nach einem Klick auf “mehr”.

Zufrieden? Ok. Wenn nicht, einfach mal unter dem Tag “Ulm” gucken, da gibt es noch viel mehr…
Das oberste Bild ist übrigens ein älterer Blick vom Münster, ich war schon lange nicht mehr da oben, wird mal wieder Zeit, damit ich hier einen Vorher-Nachher-Vergleich machen kann. Noch klafft da die riesige Baustelle, jetzt ist da ja (wie man auf dem Foto drunter erahnen kann) Ulms Neue Mitte (ich berichtete).
Und nachdem wir jetzt ja schon auf dem Münster stehen (ich liebe dieses Gefühl, wenn nach einem schnellen Abstieg die Beine noch lange weiter mit den Muskeln zucken…), können wir auch mal einen Blick ins Innere werfen. Auch hier lass ich einfach mal nur die Bilder sprechen, schließlich bin ich gerade krank (ja, immer her mit eurem Mitleid) und außerdem weiß ich, wie viele braune Schilder hier noch unverbloggt rumliegen und das steigert nicht unbedingt meine Motivation…

Wer sich jetzt fragt, warum in dem Bild oben rechts so komisch gekleidete Frauen rumstehen, dem kann ich sagen, dass ich für die “braune Schilder”-Tour natürlich keinen beliebigen Tag rausgesucht habe, sondern den Tag, an dem die Heimattage Baden-Württemberg in Ulm waren bzw. ihren Höhepunkt hatten.
Und das war an dem gleichen Wochenende, an dem wir auch am Blautopf waren, meine Oma und ihre Schwester waren also auch mit dabei.
Zufällig stolperten wir dann noch über die Taufe einer neuen Ulmer Schachtel mit dem treffenden Namen “Ulm”:

Danach gab es dann den großen Festumzug mit über 80 Trachten- und Musikgruppen (und den Fahnenwerfern, deren “Weltmeisterschaft im Fahnehochwerfen” am Vortag wegen andauerndem Regen wortwörtlich ins Wasser gefallen ist). Jetzt hört sich 80 nicht so viel an, angefühlt hat es sich aber nach der Unendlichkeit. Schon nach 20 Gruppen war meine Geduld (die durch Karnevalsumzüge eigentlich für solche Fälle trainiert ist) nicht mehr wirklich vorhanden und als meine Oma irgendwann meinte, dass sie das ja ohne ihre neuen Knie gar nicht schaffen würde, wünschten sich Frau Bü und ich auch eine Knie-Operation.
Für euch hab ich das ganze mal erheblich gekürzt:

Darf ich abschließend noch den Blick auf den Fassroller unten rechts lenken, der den ganzen Zug über sein 20kg-schweres Fass vor sich hergerollt hat? Der ist nämlich auch ein wichtiger Bestandteil des traditionellen Bindertanzes, der im Anschluss an den Zug in Ulm dann auch noch aufgeführt wurde.
Auch dazu hab ich natürlich ein paar Bilder vorbereitet:

Am meisten hat meine Oma daran übrigens fasziniert, dass das alles Männer waren, denen ein solch komplizierter Tanz beigebracht wurde. Aus leidvoller Erfahrung konnte sie berichten, dass das die wahre Kunst ist…
Mehr Bilder gibts wie immer im dazugehörigen Flickr-Ordner…
Alle Beiträge der Reihe 'Die "braune- Schilder"-Tour'
- Einleitung: Die “braune Schilder”-Tour
- BST 1: Schlossgarten Schwetzingen, A6
- BST 2: Altstadt Bietigheim, A81
- BST 3: Dom zu Speyer, A61
- BST 4: Blautopf Blaubeuren, A8
- BST 5: Ulmer Münster, A8
- BST 6: Eselsburger Tal, A7
- BST 7: Münster, Rathaus des Westfälischen Friedens, A1
- BST 10: Burgruine Weibertreu, A81
- BST 11: Burg Teck, A8
Madonha:

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