Breaking Bad als Sitcom

20. Juni 2010 um 19:41 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Auch wenn alle die letzte Staffel von “Breaking Bad” loben: Ich fand sie leider relativ fad.
Walt ist nicht mehr der Chemiker, der sich als Drogendealer versucht, sondern nur noch der Chemiker, der bei einem Drogenproduzent als Chemiker eingestellt ist. Da fehlt vollkommen das Aufeinanderprallen unterschiedlicher Welten, da sich alles ziemlich angeglichen hat.
Und auch sonst gab es nicht viel, was mich vom Hocker gehauen hat (Tiefpunkt: Die Fliegenfang-Folge). Schade, schade…

Aber immerhin guter Stoff für eine Sitcom:

Da würde sicherlich auch die sehr merkwürdige Kriech-Szene reinpassen, mit der die Staffel angefangen hat…

 
Inishmore:

Ich fand die Fliegenfolge ehrlich gesagt grandios. Nix, null, rein gar nichts passiert, aber dennoch die Bildkomposition, die Dialoge, die Figuren, der Anflug von Humor – klar, als Actionserie geht Breaking Bad nicht durch, aber sie definiert mittlerweile eine eigene Kunstform.

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Sasha:

Manchmal ist das eben so mit den Serien. Der anfang ist richtig klasse, das Mittelstück bleibt ebenfalls auf gewohnt hohem Niveau, aber warum gibt es wohl eine “Letzte Staffel”? Weil den Produzenten langsam die Ideen ausgehen. Wenn man sich auf ein Thema festlegt, dann braucht man entsprechendes Futter, das aber kann bei gewissen Nischen hin und wieder leider ausgehen.
Ich werde Walt vermissen, irgendwie. *g*

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