
Lange keinen Beitrag mit ewig vielen Bildern mehr hier gehabt, oder? Dann mal los: Heute geht es in meine alte Heimat, nach Neuwied. Das Wappentier dieser Stadt ist der Pfau und daher ist es nicht verwunderlich, dass man eben dieses Tier auch vermehrt im Zoo Neuwied (jetzt auch mit Facebook-Seite) antrifft (glaub das einzige Tier, das frei rumläuft). Und wenn man etwas Glück hat, zeigt es sich auch von seiner schönsten Seite (und wenn man das richtige Objektiv drauf hätte und die Verschlusszeit sehr kurz gehalten hätte, hätte man auch einen Pfau im Flug erwischt…)

Momentanes Aushängeschild des Zoos sind diese drei Löwenkinder (geboren am 1.1.2011)

Und wie man hier nachlesen kann, wohnen die drei momentan in der neuen Tigeranlage. Da liest man auch, dass besonders an Leute wie mich gedacht wurde:
Damit die Besucher auch blendfrei fotografieren können, wurden die Scheiben etwas schräg gestellt. “Das vermindert unschöne Reflexionen”, sagt Mirko Thiel, stellvertretender Direktor des Zoo Neuwied: “Die alte Tigeranlage wurde in den 80er Jahren geplant, heute ist man zoologisch um einiges weiter und diesen Anspruch haben wir mit der neuen Anlage umgesetzt.”
Überhaupt: Ja, der Zoo hat sich unheimlich gemacht. In meiner Kindheit war ich ja ziemlich oft da. Dann eine lange Zeit gar nicht und dann ganz selten mal. Und jedes Mal wurde ich aufs Neue positiv überrascht. Manche Ecken sehen leider noch so unschön betonig aus, wie früher (so zum Beispiel), aber viele neue Gehege und Skulpturen machen den Zoo immer attraktiver.
Dieses Jahr habe ich zum Beispiel zum ersten Mal das Menschenaffengehege mit -haus gesehen.

Und ohne störende Gitter macht es dann noch viel mehr Spaß, den Schimpansen beim Essen zuzusehen…

Nicht mehr ganz so neu sind die Pinguin- (2004) und Seehundanlagen (1995). Ich hab sie aber trotzdem erst das zweite Mal gesehen.

Zum Glück gibts aber auch immer noch Konstanten. Die Stachelschweine waren in meiner Kindheit eine ganz wichtige Station. Immer in der Hoffnung, dass sich irgendein Schwein mal wieder aufregt und die Stachel mit einem luftigen Geräusch in alle Richtungen abstehen lässt. Und mit noch mehr Hoffnung, dass so ein Stachel mal lose in Griffweite liegen würde…

Direkt neben den Stachelschweinen machten sich vor längerer Zeit dann mal die Erdmännchen breit, die man noch länger beobachten konnte.

Was gibt es sonst noch? Ein riesiges Känguru-Gehe zum Beispiel. Wie groß? Sehr groß! Aber fragen wir doch mal Wikipedia:
Der Zoo hält rund 1.200 Tiere aus 155 Arten. Seine Gesamtfläche beträgt rund 13,5 Hektar. Es gibt darin unter anderem die größte Herde der Grauen Riesenkängurus außerhalb Australiens in einer etwa 3,5 Hektar großen Anlage, vergesellschaftet mit Bennettkänguruhs und Emus.
Auf dem Zooplan sieht das nach noch mehr aus, ich hätte eher auf 1/3 der Gesamtfläche (statt 1/4) getippt…

Bei den Geparden spricht Wikipedia noch von “einer in Deutschland einmaligen Fütterungsanlage”. Die iust auch schon älter und hat mich immer fasziniert. Hier wird den Geparden nämlich beigebracht, dass sie für ihr Essen auch was tun müssen. Nämlich: Es jagen. Damit die Kinder aber nicht weinen, jagen sie kein lebendes Tier, sondern ein Stück Fleisch, dass mit einer Seilbahn in hohem Tempo quer durchs Gehege gezogen wird.
Haben wir diesmal nicht gesehen, darum auch keine Fotos.
Aber evtl. kann ich euch ja mit dem “roten Panda” trösten, den ihr sicher alle aus dem Firefox-Logo kennt.
Das zweite Bild hat übrigens Padonha gemacht. Da er es aber mit meiner Kamera geschossen hat, erlaube ich mir, es hier ungefragt mit einzubinden…

Ausgewählte Fotos in höherer Auflösung findet ihr in diesem Flickr-Album.

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