Am Donnerstag war ich ja bekanntermaßen nicht in Ulm, sondern (und hier beginnt nun der unbekannte Teil) in Berlin. Und der geneigte DonsTag-Leser wird bemerken, dass das nicht das erste Mal für dieses Jahr war, denn dank der Hustle-The-Sluff-Aktion (da tut sich übrigens wieder was) hatte ich im Sommer ja schonmal einen bezahlten Kurzurlaub in der deutschen Hauptstadt. (an dieser Stelle mal kurz ein “Argh!”. Denn am Ende des Tages bin ich zeitvertreibenderweise durch Berlin getrottet (ganz random walk-mäßig, ohne Ziel und Zweck) und hätte ja eigentlich nach dem eben in der Klammer verlinkten Sache suchen können. Zu spät…
Das interessante an der neuen Berlin-Reise war übrigens, dass sie einige Ähnlichkeiten zur letzten hatte. So bin ich wieder von Stuttgart geflogen (diesmal dann schon etwas souveräner als beim ersten Mal, wo unnötigerweise fast den Flieger verpasst hätten) und schon wieder musste ich nicht für die Kosten aufkommen, sondern wurde von einer großen Firma eingeladen (ich nenne den Namen der Spannung halber mal noch nicht). Hätte ich geahnt, dass sich das bloggen so auszahlt, hätte ich sicher viel früher damit angefangen…
Und auch die anderen Menschen, mit denen ich dann in Berlin zu tun hatte, waren vom ähnlichen Schlag wie bei der Hustle-the-Sluff-Aktion: Blogger eben. Der große Unterschied ist aber auch klar zu erkennen: Bei der letzten Aktion wurde ich von allen als “Alpha-Blogger” veräppelt und durfte mich als toller Hecht fühlen (natürlich nur ganz geheim). Gestern hingegen war ich der kleine Fisch, der erstmal in einen ehrfürchtigen Schockzustand verfiel und kaum ein Wort rausbekam. Mit mir am Tisch saßen nämlich niemand geringere als Felix Schwenzel von wirres.net, Thomas Gigold von medienrauschen.de (und allem, was dazugehört), Matthias Schlecker von the-exit und natürlich dem Hauptstadtblog und Martin Oetting von connectedmarketing.de (sieht in echt übrigens gar nicht so böse aus wie auf dem Foto…). Dann natürlich auch noch Menschen von der noch nicht näher bestimmten Firma.
Jetzt würdet ihr sicher auch gerne wissen, über was wir da denn so geredet haben, aber wenn ich euch das jetzt gleich verraten würde, wäre es doch langweilig. Don Alphonso hat ja auch nicht alle seine StudiVZ-Erkenntnisse auf einen Schlag rausgehauen. Ne, so geht das nicht. Nur mal so viel: Das gemeinsame Projekt wird Anfang nächsten Jahres starten (DonsTag-Leser werden es sicher nicht verpassen, also bleibt gefälligst brav hier) und über den tragischen Tod von Nerdy Berdy braucht ihr nicht mehr traurig sein. Es wird einen würdigen Ersatz geben. Versprochen!

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