Barcelona – Tag 1

11. Juni 2008 um 20:13 von Frau Bü | Kommentar abgeben | Trackback

Wie bereits vor einiger Zeit angekündigt darf ich meinen Brötchenbezahler bei einer Konferenz in Barcelona vertreten. Und da eine Konferenz alleine ja langweilig ist, gibt es noch die ein oder anderen Satelliten-Workshops drumherum an denen ich (teilweise) auch teilnehmen werden. Insgesamt gibt es also zwei Vorträge für mich zu bestreiten (Do der Workshop und Sa bei der Konferenz), aber das ist ja noch laaaange hin ;)
Heute war der Tag der Anreise. Um 9 Uhr pünktlich sind wir (ich reise in Begleitung einer brasilianischen Postdoktorandin) vor den Pforten meines Brötchenbezahlers in Richtung Flughafen Stuttgart-Echterdingen gestartet. Nach dem check-in bei dem wir durch meine Übereifrigkeit leider keine benachbarten Sitze bekommen haben, gönnten wir uns noch einen überteuerten Flughafen-Café Kaffee und gingen schließlich an Bord. Nachdem die Schweizer ihren Luftraum wieder in der Reihe hatten durften wir auch tatsächlich starten und kamen immernoch fast pünktlich in Barcelona an.

Flug-Annekdote:
ICH: *Hmm es gibt Schinken Baguettes lecker da hab ich jetzt lust drauf*
STEWARDESS: “Wollen sie Schinken oder lieber Käse?”
ICH: *Hmm, aber Leberkäse ist ja noch viel leckerer als Schinken, toll!!* “Leberkäse!”
STEWARDESS: “Bitteschön ihr Käse-Baguette!”
ICH: *Hmpf*

Im Anschluss an eine kurze Informations-Tour durch den gesamten Flughafen von Barcelona haben wir uns schließlich für ein One-way Ticket für den Renfe Zug entschieden und zusätzlich vorsorglich eine 5 Tages-Karte besorgt (sonst kostet jedes umsteigen extra!). Die Informationen im Zug und unsere Reiseführer widersprachen sich mächtig, weshalb wir nur zufällig und gerade noch rechtzeitig mitbekommen haben, dass wir in der richtigen Station angekommen sind. Wir trennten uns dann (unterschiedliche Hotels) und mit ein bisschen durchfragen habe ich dann auch mein Hotel gefunden. Nach einer kurzen Auspack-Aktion und Begutachtung des Drachen vor dem Fenster ging es dann zum Welcome Desk. Habe dann brav eingecheckt und mein Hauptproblem erkannt: Ein Konferenz Proceeding mit 268 Papern ist SCHWER. Schön, dass ich gleich ZWEI davon bestellt hatte… ich hatte doch auch so schon Übergewicht ;(

http://www.donvanone.de/wp-content/uploads_donvanone/2008/06/dracheundturm.jpg

Bei soviel Frust hilft nur Essen oder Sport oder beides. Leider ist das Fitness Center sehr teuer. Ich werde also Demmys Rat folgen und mir mit meinen Laufschuhen einen Weg suchen müssen. Für heute blieb allerdings nur die Essens-Option. Da ich ohnehin noch ein bisschen Wasser in einem Supermarkt einkaufen wollte machte ich mich auf einen kurz Trip durch mein Viertel. Auf diesen zweiten Blick hat mir Barcelona sehr sehr gut gefallen. Ein wirklich schönes Städtchen und das Beste – die Katalanen lieben Backwaren genauso sehr wie ich *strahl*. Dementsprechen lecker war meine Ausbeute: ein Anis-Blätterteigteilchen, Spinat-Blätterteigtasche und eine Teigtasche mit Fleisch und Gemüse. Dazu gab es Wasser + keine Ahnung 1 + keine Ahnung 2. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass keine Ahnung 1 und keine Ahnung 2 quasi identisch schmecken. Aber da sie sehr sehr lecker sind, stört mich das nicht weiters *gg*. Werde mich mit keine Ahnung 1 bzw. 2 in den nächsten Tagen ausreichend flüssigkeitstechnisch versorgen. Lecker.
http://www.donvanone.de/wp-content/uploads_donvanone/2008/06/anis-geback.jpghttp://www.donvanone.de/wp-content/uploads_donvanone/2008/06/erste-ausbeute.jpg
Nach einem Snack in einem Park bin ich nach knapp einer Stunde exakt an meinem Startpunkt herausgekommen. Ganz ohne Karte. Toll, gell? Auf jeden Fall bin ich jetzt noch fleißig gewesen (habe meinen Vortrag nochmal “geübt”) mir den Staub abgewaschen und dabei hoffentlich sehr viel von meinen vollen Shampoo, Duschgel und Body Lotion Packungen genutz die haben nämlich ein nicht unwesentliches Gewicht ;). Nachdem das Fussballspiel jetzt aus ist gibt es noch ein kleines Filmchen von der DVD und dann darf Tag 1 sehr entspannt enden.

Übrigens hat mich Barcelona durch dieses Welcome Schild erobert:
http://www.donvanone.de/wp-content/uploads_donvanone/2008/06/hotdoks_1.jpg
die meinen MICH!!!

*ich freu mich*

 
donvanone:

*g* der leberkäse gefällt mir. Stelle mir die Stewardess jetzt so vor, wie das Walross von Urmel aus der Augsburger Puppenkiste: “Mäschtänn Sä Schänkän… odär läbär Kääse?” gnihihi…

Und von dem Drachen hätte ich gerne ein Foto aus anderer Perspektive (von unten?). Ich kann nur erahnen, wie er aussieht…

Wünsch dir auf jeden Fall morgen viel Spaß und später dann viel Erfolg. Aber vorher sprechen oder lesen wir uns ja bestimmt nochmal…

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Ro:

Hui! Schön, dass Du gut gelandet bist. Das Zugsystem in Barcelona hab’ ich übrigens bis heute nicht verstanden. Irgendwie fahr’ ich jedesmal mit ner anderen Karte und scheint doch zu stimmen …

Wo bist Du denn untergebracht in Barcelona? Direkt in der Näher der “Rambla”?

Es gibt noch Konferenzen mit gedruckten Proceedings?

Guten Start wünsch ich Dir!

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Babba:

Ei, do hockt ´s Mädsche in Schbanje unn lesst sischs gut geh. Koo Wunner, wonn do koo i-mäls beontwort werrn.
Viel Schbass do unne unn kumm gesund widder hoom!
Babba

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FrauBü:

ohoh, davon solltet ihr doch erst hinter her erfahren. Mist, wer hats verraten??? Nachdem die Mama nämlich das letzte Mal (als ich nach meiner Landung in Berlin angerufen habe) am Telefon äußerste Beunruhigung geäußert hat und eine Woche Angst wegen meines Rückflugs hatte dachte ich mir, ich erspare euch eure “Flug-Angst” diesesmal gänzlich und erzähle euch erst nach meiner Rückkehr davon. Mist… wer hats euch verraten???

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Babba:

Oigewwung – nix als Oigewwung!
Babba

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Frau Bü:

Ei do kannscht mir aach jedschd doi i-mäls on ä anneri i-mäl adres schigge. dann kann isch die do unne aach beontworde…

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Madonha:

Ei, dass isch do aach mo ebbes vom Babba här on seh!
Von dodewegg schee Grieß!

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DonsTag » Jorge Garcia (”Hurley”) bloggt:

[...] bestellt, oder Feldversuche mit deutschem Sprudelwasser unternommen (erinnert mich ein wenig an Frau Bü in Barcelona). Sehr cool ist auch, wie er die Entwicklung seines Autogrammes während einer großen [...]