Ein Schnitt – zwei Varianten

18. Oktober 2013 um 09:06 von Frau Bü | Kommentar abgeben | Trackback

Bevor nächste Woche der Job wieder losgeht musste ich unbedingt noch ganz schnell ein paar aufgeschobene Nähprojekte nachholen. Auf Basis eines schlichten Langarm-Kleid-Schnittmusters, dass ich für das Töchterchen gemacht habe, habe ich zwei Abwandlungen genäht.

Kleid 1: Da Kleider beim Krabbeln sehr stören können habe ich eher einen langen Pullover genäht, der durch das Bündchen unten noch zusammen gehalten wird und somit beim Krabbeln nicht einfach über den Boden gezogen wird. Verwendet habe ich lila Reste von meiner Sweat-Jacke und einen alten Pullover (Kordel, Bündchen) sowie ein paar andere Stoffreste, die ich in die Kordeln verarbeitet habe.

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Kleid 2: Endlich habe ich den tollen Strickstoff verarbeiten können (Dank Futter vom Stoffmarkt letzte Woche). Inspiriert von einem Shelly Schnitt habe ich einen breiten Schalkragen gemacht, die Falten am Hals aber wegen dem schönen Strickmuster weggelassen. Da der Strickstoff unten (bei einer normalen Kurve) einen unschönen Abschluss gehabt hätte (so würde das ja niemand stricken) habe ich mich kurzerhand entschlossen, den Unterrock herausschauen zu lassen. Damit die beiden Kleider aber nicht zu sehr verrutschen habe ich sie an den Seitennähten mit einem Schleifchen + Zierknopf fixiert. Im Augenblick Überlege ich noch, ob eine Leggins aus dem braunen Stoff und Stulpen den Look perfekt machen würde oder zu viel des Guten wäre…

Shelly-M

So langsam merke ich auch, dass es Zeit für das Nähzimmer wird. Unser Arbeitszimmer sieht unmöglich aus….

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Ende der Gartensaison? Start der Nähsaison!

15. Oktober 2013 um 10:45 von Frau Bü | Kommentar abgeben | Trackback

Pünktlich zur ausgehenden Gartensaison (alle Zwiebeln verbuddelt, das letzte Mal gemäht?!, Kübelpflanzen reingeholt) startet mit dem Besuch beim Ludwigsburger Stoffmarkt die Nähsaison. Ich war am Wochenende das erste Mal auf diesem Markt und war geplättet! Gut, dass ich mir vorher ein Budget gesetzt habe, wenn auch der eigentliche Auftrag (Karneval), nicht erfüllt wurde… (außer wir gehen alle als “Ordinary People” wie Fluffi und Caro damals bei der Oscarparty ;). Ich habe ordentlich reingehauen und genug Material für schöne gemütliche Winter-Nähabende.

Das erste Stück vom Stoffmarkt ist auch schon fertig. Eine “Key-Nana” die aber inzwischen schon zum Kleingeld- und Einkaufsmarkentäschchen umfunktioniert wurde (da lag sie heute morgen so gut im Auto, dass ich sie nicht mehr wegnehmen wollte). Also muss ich wohl noch eine “Key-Nana II” nähen. Zum Glück habe ich soviel eingekauft *g*.

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Ein (Bastel-)Platz an der Sonne

22. Juli 2013 um 11:47 von Frau Bü | Kommentar abgeben | Trackback

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Sandeln und Planschen wird ja auf die Dauer jedem mal langweilig, deswegen hat Sohnvanone jetzt auch eine Bastelecke für draußen. Weil das aber so direkt auf dem Holz nicht so prima ist, hab ich mit Sohnvanone gemeinsam das passende Material im Stoffladen unseres Vertrauens ausgesucht und gekauft. Nach einer kurzen gemeinsamen Nähaktion ist die Tischdecke ganz schnell fertig geworden. Mit der Unterlage mit praktischen Taschen voll Kleber, Schere, Papier und Stiften, kann es dann richtig losgehen!

“Apfeltasche” *hihi*

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Pragmatiker vs. Künstler

07. Januar 2013 um 12:18 von Frau Bü | Kommentar abgeben | Trackback

Wenn ich als Hobby-Näherin den Nähkosmos so beobachte, dann prallen hier für mich zwei Welten aufeinander. Die des Pragmatismus und die des Künstlerischen. Beide Welten sind einfallsreich und kreativ. Jede auf seine Weise.

Der Künstler schafft “Neues” (meist aus Neuem) in aufwendigster Weise. Für jedes Nähprojekt werden neue passende Stoffe gekauft und überall Applikationen aufgebracht, Bordüren und Webbänder angenäht und das Genähte so gut es geht verschnörkelt. Es geht auch weniger um das Nähobjekt an sich, als um ein schönes Endergebnis.

Der Pragmatiker schafft “Neues” (oft aus Altem) in simpelster Weise. Zum Beispiel ein Bettbezug für Sohnvanone aus einem alten, einzelnen, ausrangierten Bettbezug von FrauBü oder Waschhandschuhe aus alten Handtüchern, die nicht mehr ins Farbkonzept des Badezimmers passen oder…  Der Pragmatiker verschnörkelt nichts, er “verschönert” auch nicht mehr als unbedingt notwendig. Erfüllt das geschaffene Ding seinen Zweck ist das Ziel erreicht. Ein Übererfüllen gibt es nicht.

Leider gehöre ich zu der Kategorie der Pragmatiker. Deswegen nähe ich meistens auch eher aus Bedarf heraus, als um des Nähens willen. Leider gehöre ich damit wohl eher in die Schublade Änderungsschneiderei oder sowas anstatt Geschenkboutique. Mit allerlei Büchern, wie z.B. mein aktuelles Lieblingsbuch, versuche ich mich gerade zu kurieren und Sohnvanone und Tochternone (hat sie schon einen festen Blognamen? mein Favorit war ja FräuleinBü) mit praktischen UND hübschen Sachen zu versorgen. Das geht zwar oft genug schief (siehe (bald)  hier) aber es ist ja bekanntlich noch kein Künstler vom Himmel gefallen, oder so…

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Auf Umwegen

27. Mai 2011 um 14:59 von Frau Bü | Kommentar abgeben | Trackback

Hach, ich bin halt doch ein Volltrottel. Nachdem ich gestern durch das Radio vor einem 7 Kilometer Stau (und das bereits in der Pre-Rush-Hour Phase) gewarnt worden bin habe ich diesesmal fluchtartig und frühzeitig die Autobahn verlassen und mich an den Schildern entlang näher ans Ziel gearbeitet. Wobei ich nicht wirklich das Gefühl hatte tatsächlich vorwärts zu kommen. Hat man die innerdörfischen Ampeln überwunden kurvt man ewig hinter LKWs herum, die man leider nicht überholen kann. Und wagt man dann doch mal das Manöver, dann ist ein Sonn – ähm Donnerstagsfahrer (ja schon wieder ein Donnerstag) vor einem unterwegs, der wiederum natürlich just während des Überholens beleidigt Gas gibt. *hach, seufz*
In so einer Situation hilft nur ein: Im Verkehrsfunk 30 min. später nichts – null, komma nix mehr von dem angeblichen 7 km Stau hören! Klasse – alles für die Katz.

Der einzige echte Trost gestern: Die Gegend um Kirchheim Teck ist ein landschaftlicher Traum! Ich bin durch ein wunderschönes Tal gefahren, hab felsendurchzogene Hügel gesehen mit grünen Wäldern….Idylle pur – TOLL!!!
Aber das nächste Mal würde ich dann doch gerne mal wieder in weniger als 1,5 Stunden daheim sein….

Der Super-Gau-Stau

27. Mai 2011 um 11:40 von Frau Bü | Kommentar abgeben | Trackback

Jeder kennt das. Man hat so eine Ahnung, so ein Bauchgefühl. Intuition. Und trotzdem entscheidet man rational, pflichtbewusst – und leider FALSCH. An einem kürzlich vergangenen Donnerstag morgen (immer Donnerstags, ehrlich? Heute IST auch Donnerstag?! [Anmerkung vom Don: Frau Bü hat den Artikel gestern geschrieben, ich kam aber nicht hinterher mit Einstellen. Also glaubt ihr einfach, dass heute Donnerstag ist. Im nächsten Beitrag kriegt ihr dann auch ihre gestrige Heimfahrt-Geschichte zu lesen]) hatte ich genau eine solche Ahnung als ich im Radio hörte, dass die A8 in beide Richtungen voll gesperrt sei. Ich war später dran wegen einer Schulung und mein Bauchgefühl sagte mir: Wenn zur normalen Rush Hour im morgendlichen Berufsverkehr schon Stau auf der Autobahn ist, wie sieht es dann ohne Autobahn auf den Umgehungsstraßen aus? => sehr sehr schlecht.

Im Radio aber sprach man nur von “erheblichen Behinderungen [..]“. Na klasse. Was bitte ist denn “erheblich”? Eine halbe Stunde? Eine Stunde? Mehr? Da ich eine Schulung hatte und es eben nicht ein normaler Tag war, hab ich mich ins Auto gesetzt und bin losgefahren. Meine Strategie: Den Stau und die Stauabfahrt frühzeitig umfahren. Aber wieder kannte das Schicksal keine Gnade mit mir. Als ich im Stauende auf der B10 eingetrudelt bin, kam das erste Mal eine Zahl aus dem Radio “B10 20km Stau”. Klasse – also runter – Landstraße. Hier gab es keine Zahlen, aber mich ließ das Gefühl nicht los, dass ich nur so viel vorwärtskomme, wie an Gegenverkehr an Rumdrehern bereits zurückkommt. 30 km vor dem Ziel erhielt ich durch einen kurzen Anruf bei der Seminarleitung dann die erlösende Antwort: Das Seminar fällt aus!! Nach Rücksprache mit meinem Chef hieß es dann glücklicherweise: Rumdrehen! Heimfahren! Nach 3,5 Stunden rumgegurke.

Highlight auf der Rückfahrt war bei SWR3 der Liedwunsch einer Hochschwangeren (die ebenfalls in dem Stau stand) mit geplatzter Fruchtblase, die durch ihre Seelenruhe die Radiomoderatorin völlig aus der Fassung brachte. Daraus wurde dann gleich auch eine ganze Story inkl. Nachberichterstattung in der Landesschau.

Ich hoffe, dass das vorerst die letzte Vollsperrung war. Auf einen Unfall mit zwei auslaufenden Gefahrguttransportern kann man auch eigentlich nichts mehr draufsetzen. Außer ein Flugzeug verpasst am Stuttgarter Flughafen die richtige Landebahn ;)

Vollsperrung 1

26. Mai 2011 um 13:51 von Frau Bü | Kommentar abgeben | Trackback

Vollsperrungen sind ätzend. Richtig ätzend. Und in letzter Zeit überraschend häufig.

Vollsperrung 1 war an einem wunderschönen Donnerstag-Nachmittag. Schicksalhafterweise bin ich an diesem Tag leider zur falschen Zeit aus dem Büro gekommen bin. 15 min früher oder später und ich wäre der Vollsperrung entkommen bzw. hätte sie umfahren. Aber hin und wieder hat man eben Pech: Als ich aber an der rettenden Abfahrt vorbeigerollt bin war ich noch guter Dinge (solange es rollt fahre ich für gewöhnlich nicht ab..) und 100 m weiter stand ich dann – für fast zwei Stunden.

Mein Navi wusste nichts genaues zu sagen (“Unfall, Unfälle auf der Route – ihre Wartezeit beträgt derzeit 11 min”) und die Uhr hatte auch noch nicht Verkehrsfunk geschlagen. Nagut, wir sind ja “mobile Menschen” und somit hatte ich mein Handy dabei um Kontakt zur Außenwelt aufzunehmen (die anderen Staubetroffenen haben lieber Rat bei anderen Staubetroffenen gesucht, aber ich gehe nicht so gerne auf die Straße). Kaum war die Abfrage per Handy abgesetzt kam auch schon die Verkehrsnachricht: Vollsperrung, da ein Rettungshubschrauber landen muss. Eine halbe Stunde später wurde daraus dann “Vollsperrung – noch bis 22 Uhr”. Etwa zu dem Zeitpunkt hat das THW die Autobahn knappe 100 m hinter uns dicht gemacht – die Möglichkeit zurück zu setzen war nicht (mehr) gegeben. In der Panik noch geschlagene 4 Stunden im Stau festzusitzen bin ich dann mal meine Lebensmittelvorräte durchgegangen. Bonbons, Gummibärchen… kein Wasser. Aber ich musste eh schon aufs Klo ;) Nagut, also dann doch erst mal aufstehen und Beine vertreten und Kontaktaufnehmen… gelassene Schockierung überall und keiner weiß was, weder das THW noch das Radio noch sonst wer. Per Handy dann erstmal die Meldung weitergeben – “heute wird es sehr spät”. Und dann – ganz plötzlich – was tut sich da? Die ersten eilen zurück in ihr Auto und plötzlich geht was!! Die kollektive Euphorie, wenn es nach Stunden weitergeht ist kaum zu beschreiben. Ich werde da sogar so sentimental, dass ich das heulen anfange ;)

Es hat zwar letztendlich nochmal anderthalb Stunden gedauert bis ich mit einem neuen Rekord von > 3,5 Stunden daheim ankam aber pünktlich zum Anfang von GNTM hat es dann sogar noch gereicht ;) Man soll sich ja auch über kleine Wunder freuen ;)

Achja noch ein Nachtrag: ZIG Polizeiwägen sind an diesem Tag an mir vorbeigebrummt. Irgendwann haben die jedoch ihre Strategie geändert und kamen nicht mehr vom Stauende, sondern über die Auffahrt – da wo ich stand… und ich gucke und gucke – Mensch ist die Sirene laut….. bis plötzlich huch, die stehen ja direkt neben mir… und gucken böse weil ich den Weg nicht frei mache. Da ich weder vorwärts noch rückwärts konnte hab ich “Weg-frei-machen-in-100-Zügen” inklusive Abwürgen des Motors gemacht… peinlich peinlich.

Lessons Learned: ich brauche ein Stausurvival Paket. Bestehend aus Lektüre (am besten Kurzgeschichten), einer Flasche Wasser und langhaltbarer, vollwertiger Astronautennahrung.

Familienfotogalerie

09. Januar 2011 um 14:04 von Frau Bü | Kommentar abgeben | Trackback

Schon lange hab ich mir überlegt, dass ich gerne ein freies Plätzchen Wand in unserer Wohnung nutzen würde, um dort eine kleine Bildergalerie zu machen. Gut im WC haben wir das schon mit unseren Tauchbildern gemacht, aber ich wollte etwas flexibleres und günstigeres, weil ich nicht für jedes neue Bild auch immer passende Bilderrahmen kaufen wollte. Eine einfache Pinnwand fand ich aber für die Familienbilder auch nicht angemessen. Die Lösung für mein Problem fand ich in diesem Buch. Auch wenn ich es aktuell nicht mehr finde. (Verlegt? Verliehen? Verschluckt?**)
Mit Hilfe eines Weihnachtsgeschenks, nochmal Danke an dieser Stelle, hab ich unseren Flur “weiß” überstrichen und diese Fläche mit einem hübschen, pre-selbst-Geburtstagsgeschenk-Rahmen eingefasst. Da es nicht nur einfach “weiße” Farbe ist, sondern eine, die zufällig magnetisch ist, kann ich nun unsere Familienfotogalerie mit Hilfe von Magneten einrichten. Sieht dank des Rahmens edel aus. War aufgrund der Geschenke sehr günstig ;) und ist sehr flexibel. Und das beste ist, dass sogar unsere Kühlschrankpoesie-Textmagnete auf der Fläche halten. Die Bilder können dann sogar beschriftet werden *gg*.

familienfotogalerie_magnete

*ich freu mich*

**Verschluckt? Ja was kann man nicht alles schlucken. Erst Beitrag zu Ende lesen dann folgende Geschichte:
Wir haben zwischendurch mal getestet, ob die kleinen Magnetwürfel die wir noch vorrätig hatten an der Wand halten. Als wir dann – für das obige Bild – ernst machen und Bilder aufhängen wollten waren die Magnete allesamt verschwunden. Eine aufwendige Suchaktion wurde gestartet. Irgendwann wollte Andi dann ins Krankenhaus fahren. Denn wenn etwas in unserem Haushalt nicht mehr auffindbar ist, dann kann es ja nur vom Erdboden Sohnvanone verschluckt worden sein. Ich fand diese Schuldzuweisung sehr gemein und obendrein unbegründet, da ich den vermeintlichen Täter zur Tatzeit nicht in der Nähe der Opfer gesehen habe. Aber die Dinger waren weg und daher eine gewisses Restrisiko nicht auszuschließen. Also nochmal alles durchsuchen. Ich hab dann irgendwann aufgegeben und bin zu meinem Suchmotto übergangen: “normal weiter machen wie bisher, es wird schon auftauchen”. Keine 5 Minuten nachdem ich das Wohnung putzen wieder aufgenommen habe kam mir dann in der Küche etwas verdächtig vor: Eine neue, volle Rolle Küchenpapier war da über dem Ständer. War die Rolle nicht am morgen noch leer? Hatte ich nicht noch das letzte Blatt im Wohnzimmer abgerissen und dann nicht neu aufgefüllt? *hust, schäm* aber weiter: Der Ständer ist aus Metall wenn also…. hmm Lücke in der Theorie…. – einfach Papierrolle mal angehoben und Tada! Da waren sie, alle 11 ;) in Reih und Glied. Die theoretische Lücke konnte ich im Nachgang noch schließen. Sohnvanone hat in unser Arbeitszimmer gespuckt. Dabei ist die Rolle – frisch aufgefüllt – ins Arbeitszimmer gewandert und auf dem Schreibtisch kurz zwischengeparkt worden und da Magnete nun mal magnetisch sind, haben sie sich wie kleine Parasiten fest gekrallt. Das zeigt aber, das im Nachhinein tatsächlich Sohnvanone an dem ganzen Such-Schlamassel schuld war. Böser Sohnvanone.

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Auch PKW-Fahrer bekommen ihr Fett weg

02. Dezember 2010 um 11:06 von Frau Bü | Kommentar abgeben | Trackback

Wenn man über andere Verkehrsteilnehmer spricht, darf man natürlich nicht nur auf LKWs (!) einhacken. So prinzipiell sind das ja sanftmütige Riesen und in Fahrerfahrung kaum zu schlagen. Daher soll jetzt dieser Beitrag mal speziell die schlechten Angewohnheiten von PKW-Fahrern adressieren. Die Liste, die jetzt gleich folgt, ist sicher nicht vollständig, oder? Was ist denn euer schlimmster Punkt?

Was ich nicht mag:

  • beim Reißverschlussverkehr VOR Ende der Fahrbahn einfädeln
  • beim Reißverschlussverkehr niemanden reinlassen
  • häufiger Spurwechsel im Stau
  • links blinken
  • mit <100 km/h Dauer-Mittelspurfahren
  • rechts überholen
  • so dicht auffahren, dass man dem Vordermann in den Kofferraum gucken könnte
  • Durchschnittsgeschwindigkeit = konstante Geschwindigkeit; sprich: überall 80/90 Fahren (über Land, in Baustelle, auf der Autobahn,…)
  • in Baustellen drängeln und mit weit überhöhter Geschwindigkeit bei 2m Breite die man nicht einhalten kann überholen wollen
  • Wetterignoranten (tagesaktuell: IF Nebel = true AND Sicht <= 75m DANN Geschwindigkeit >= 180km/h)
  • Gafferstaus verursachen
  • Grundsätzlich vor einem Blitzer stark abbremsen, könnte ja sein man hat sich die erlaubte Höchstgeschwindigkeit falsch gemerkt
  • Ausbremser
  • Hintermänner die alle rausfahren, wenn einer sichtlich unabsichtlich hinter LKW hängt und damit alle rausfahr Chancen vermasseln weil die Geschwindigkeit nun endgültig gegen null geht und es keine noch größeren Lücken gibt
  • viel zu früh zum Überholen ansetzen und ewig Überholspur blockieren
  • nicht blinken beim Spurwechseln/ abbiegen
  • Nebelschlussleuchten-Anlasser
  • Erst schnell überholen dann auf andere Spur wechseln, abbremsen und damit den gerade überholten ausbremsen
  • An Ampel mit großer Lücke hinrollen und damit den ampelfreien Rechtsabbiegern die Chance nehmen zügig abzubiegen
  • Die Überschrift über meiner Liste heißt, “was ich nicht mag!”. Nicht, “was ich nicht mache”. Ganz einfach darum, weil ich in der ein oder anderen Fahrsituation garantiert schon einmal absolut assi, nicht vorausschauend, egoistisch oder schlicht weg falsch gefahren bin. Die Liste hab ich für mich gemacht, damit ich mir selbst mal bewusst werde, was ich bei anderen nicht mag und was die ggf. bei mir auch nicht mögen. Ein kleiner Stil-Check und Korrektur-Kurs werde ich in einem späteren Beitrag auch noch anstoßen und da ich weiß, dass ich dabei auf eure Hilfe vertrauen kann sag ich schon mal:

    *ich freu mich*

    Das “Frontscheiben-Plane”-Experiment

    30. November 2010 um 09:56 von Frau Bü | Kommentar abgeben | Trackback

    Im Winter ist es meist richtig kalt. Das finde ich doof. Vor allem, wenn sich beim morgendlichen Eiskratzen diese Kälte in meinen Fingern festsetzt. Da eine Garage noch nicht in Sicht ist haben wir das Experiment “Frontscheiben-Plane” gestartet. Ich hasse das Teil. Ich finde es umständlich zu befestigen. Und nach dem Abnehmen und Lagern ist der ganze Beifahrer-Fußraum nass (irgendwo muss man das Ding ja lagern und in den Keller tragen ist mir zu weit). Führt zu: nasse Handtasche/Jacke/ etc. halt alles nass was mir bei der einhändigen Suche nach meinem Werksausweis vor Einfahrt ins Parkhaus vom Beifahrersitz fällt. Dazu kommt, dass knapp zwei Handbreit am unteren Rand der Scheibe unbedeckt sind. Und da die Seitenfenster ja auch von Eis betroffen sein können (und ich die Plane ja auch Abnehmen und Falten muss) sind meine Hände am Ende genauso kalt wie ohne Plane. An das Argument der Zeitersparnis kann ich dann auch nicht mehr glauben, denn Abends muss man das Ding ja wieder festmachen…

    Meine Frage nun: gibt es eine andere Lösung? Ich hab mal gehört, dass man Abends eine Thermoskanne mit heißem Wasser ins Auto legen soll…