DonsFilmkritiken für Februar, März und April 2012

03. Mai 2012 um 10:26 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Das war nämlich so: Im Februar hatte ich nur 3 Filme gesehen und fand das etwas wenig für eine monatliche Zusammenstellung. Darum wollte ich noch auf den März warten und hab die Zeit lieber investiert, um das Filmbewertungsplugin, zu dem ich mir schon eine monatliche-Zusammenfassungs-Erstellung geschrieben habe, auch noch um eine themoviedb-Anbindung zu erweitern, um euch dann ganz automatisiert hier auch noch schicke Filmplakate einbinden zu können um das ganze noch ein wenig attraktiver zu machen.
Anfang Mai war ich dann aber in Urlaub und dann war da schon Ostern und so weiter und so blieb das ganze weiter liegen. Und jetzt ist Anfang Mai und hier liegen 13 Filmbewertungen rum (ok, gelogen, die musste ich alle noch schreiben. Argh!). Jeden Monat war übrigens ein “wenige Personen hängen an einem Ort fest”-Film dabei (lebendig begraben, auf einem Skilift und eingeklemmt in einem Felsen). Und durch das andauernde Aufschieben können die hier jetzt direkt miteinander verglichen werden. Hat sich doch gelohnt!

Diesen Monat mit dabei:
“Unstoppable – Ausser Kontrolle”, “Der Plan”, “Buried – Lebend begraben”, “Wo die wilden Kerle wohnen”, “Paul – Ein Alien auf der Flucht”, “Bolt – Ein Hund für alle Fälle”, “Küss den Frosch”, “127 Hours”, “Iron Sky”, “Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten”, “Vincent will Meer”, “Frozen” und “Die Schlümpfe”.

Ein Zug muss gebremst werden, ein Zugführer-Neuling und ein Fast-Rentner nehmen sich der Sache an, mögen sich erst nicht, lernen sich kennen, schaffen es natürlich nicht sofort und am Ende dann auf eine Art, wo man sich fragt, warum das nicht früher (nochmal) jemand probiert hat. Kennt man alles schon, nix besonders, kann man getrost links liegen lassen… (auf englisch gesehen)

 
Der Plan ********** (6/10)

Was macht man, wenn man eine interessante Grundidee hat (Schicksal gibt es nicht, alles wird von einem großen Bürokratie-Apparat überwacht und gesteuert, bis auf einmal jemand dahinter kommt), diese aber eher für einen Kurzfilm reicht und man keine Ahnung hat, wie man das auf Spielfilmlänge strecken soll? Genau: Eine Romanze mit einbinden. Und wie finde ich das: Doof! Da hätte ich mir lieber den Kurzfilm angesehen, der die Idee dann besser abhandelt. (auf englisch gesehen)

 

Der erste der “wenige Personen hängen an einem Ort fest”-Filme für diesen Zeitraum. Hier ist es ein Mann, der lebendig begraben wurde (netterweise mit Handy, was aber auch keine wirkliche Hilfe ist, wie jeder weiß, der irgendwann mal in irgendeiner Hotline-Schleife hing) und auf Rettung (oder Bezahlung des Lösegeldes, das für ihn gefordert wird) hofft. Unser Fehler war, dass wir diesen Film auf deutsch gesehen haben (ging leider nicht anders), denn die deutsche Stimme hat irgendwie gar nicht zu dem Typ gepasst. Der Fehler des Films war, dass er ein wenig zu lang war und dann mit einer Schlange, die zufällig auch noch auftauchte, unnötig Zeit geschunden wurde. Hat dann aber weder zur Story beigetragen, noch wirklich Spannung erzeugt. Unnötig. Auch diverse atemberaubende Kamerafahrten im “Grab” (wirklich 100 es Films fanden dort statt, was schonmal löblich ist) hätte man sich sparen können. Das Ende war dann fast noch das Beste am Film.

 

Ich muss gestehen, ich kannte das Kinderbuch nicht und hab es mir erst nach Sichtung des Films von einem Christopher Walken-Imitator vorlesen lassen. Da war ich dann erst einmal schockiert, dass dieses Buch ja mal gar keine Handlung hat. Wie auch immer man dann auf die Idee kommt, dieses zu Verfilmen ist mir sehr suspekt. Dass man dann auch noch auf die Idee kommt, ein handlungsloses Kinderbuch in einen höchst depressiven (Junge flüchtet in eine Fantasiewelt, weil er sich unverstanden und vernachlässigt fühlt, die Monster in dieser Fantasiewelt sind sich aber auch nicht grün und flüchten teilweise selber in eine Fantasiewelt) und traurigen Film zu konvertieren, der sicher nichts für Kinder ist (und das nicht nur, weil einem Monster beim “Krieg spielen” spontan und ohne Vorwarnung einfach mal ein Arm rausgerissen wird, was nicht gerade unblutig verläuft), ist noch eine ganz andere Sache. Aber eine, die mir gefällt, denn der Film hatte wirklich was, auch wenn es absolut nicht das war, was ich erwartet habe (wobei ich auch nicht wirklich viel erwartete, außer dem Hype kannte ich ja nichts…). Ich empfehle jetzt einfach mal noch das Review bei den Fünf Filmfreunden, da ich da fast jeden Satz voll unterschreiben würde und mich daher nicht entscheiden konnte, welchen ich hier beispielhaft zitieren soll… (auf englisch gesehen)

 

Ich wusste, dass bei “Paul” der Regisseur fehlte, der die fantastischen Simon Pegg und Nick Frost bei “Shaun of the dead” und “Hot Fuzz” so fantastisch hat aussehen lassen. Und ich wusste, dass “Paul” daher eher solala ist. War er auch, teilweise etwas unter meinem Niveau, teilweise aber auch ganz witzig. Solala eben. Aber durchaus zu gebrauchen, um die Wartezeit auf den dritten Teil der Blood and Ice Cream Trilogy, bei der dann Edgar Wright auch wieder Regie führt, zu verkürzen. (auf englisch gesehen)

 

Nach “Tangled” hatte ich mir vorgenommen, doch noch mal ein paar der neueren Disney-Filme nachzuholen, da die Qualität da ja offensichtlich doch gar nicht so schlecht wurde. Und da es von allen Seiten immer wieder “Bolt!” hieß, fing ich also mit eben diesem an. Und ja, er war nicht schlecht, aber irgendwie auch nicht so gut, wie ich nach all den Lobeshymnen erwartet hatte. Halt doch eher ein Kinderfilm, als das, was Pixar Jahr für Jahr (die Cars-Reihe mal außen vor) so abliefert. Hatte dann aber schon ein paar gute Witze, so ist es ja nicht, wobei ich da die Tauben deutlich besser als den oft gelobten Hamster fand (auf englisch gesehen)

 

Und das ist dann ein “richtiger” Disney-Film, während “Bolt” eher wie ein disneysierter Pixar-Ableger wirkte. Klassischer Zeichentrickfilm mit den typischen Disney-Musical-Einalgen, die auch mal wieder richtig gute Musik boten (eines sehr schöne Mischung aus Jazz, Swing Gospel und Dixieland, alles eh mein Fall) und die auch mit schönen Bildern (z.B. dem Glühwürmchen-Schwarm) in Szene setzen konnten. Evtl. sogar besser leicht als Tangled. Und das, obwohl ich diesen Film hier leider nur auf deutsch sehen konnte. Da dann auch direkt ein Kompliment, dass nicht auf die üblichen synchro-untauglichen Comedy-Klappspaten gesetzt wurde, sondern auf erfahrene Sänger aus der entsprechenden Musikrichtung. Geht doch!

 
127 Hours ********** (8/10)

Hier nun der mit Abstand beste der drei “wenige Personen hängen an einem Ort fest”-Filme. Oft ist es ja so, dass man in solchen Filmen am liebsten den Hauptpersonen mal ordentlich eine ins Gesicht watschen würde, weil sie sich erbärmlich dumm anstellen und nichtmal gescheit nachdenken um auf naheliegende Lösungen zu kommen. Das ist hier ganz anders, denn der in den Felsen eingeklemmte Protagonist (gut gespielt von James Franco, dem ich nun die unglaublich hölzerne Oscar-Moderation vielleicht doch irgendwann verzeihen kann) ist zwar etwas fahrlässig (und darum in diese Situation geraten), aber auch durchaus erfahren und ganz gewiss nicht dumm und stellt sich daher meist schlauer an, als ich es mir so auf der Couch überlegen könnte. Zwar wird auch hier versucht, ein wenig mehr Spannung in die Geschichte zu bekommen (wie mit der dämlichen Schlange in “Buried”, hier ist das aber in meinen Augen ganz nett gelöst (ich spreche übrigens von dem Regen, für alle, die den Film gesehen haben). Hätte ich nicht gedacht, dass es wirklich so “unterhaltsam” (im Sinne von “es wird einem nicht langweilig”, leichte Kost ist es eher nicht) sein kann, jemandem über eine Stunde zuzuschauen, wie er versucht, aus einer fast ausweglosen Situation rauszukommen. (auf englisch gesehen)

 
Iron Sky ********** (8/10)

Allein diese Idee schon: Die Nazis sind heimlich auf die Rückseite des Mondes geflüchtet, haben dort bis heute ausgeharrt, werden versehentlich von einem Amerikaner (der nur ein Schauspieler ist und ins All geflogen wurde, um der Präsidentin (Palin) beim Wahlkampf zu helfen) entdeckt und wollen nun die Welt erobern. Hier mal der Trailer zu diesem trashigen Film. Und hier noch ein paar Szenen. Mein Highlight war die “Computer”-Szene, die im Film leider etwas zu lang war. Die gekürze Fassung im Trailer trifft es besser. Aber das schlimmste am Film war, dass ich ihn auf deutsch gesehen habe. Und jetzt mal ernsthaft: Was ist falsch in unserem Land, dass jeder Film komplett ins Deutsche übersetzt wird? “Iron Sky” ist ein Film, in dem zwei Kulturen mit zwei verschiedenen Sprachen (!) aufeinander treffen. Das geht doch total kaputt, wenn dann auf einmal alle die gleiche Sprache sprechen (und der eine beim anderen offenbar nur Wortfetzen versteht, wenn ich mir die “Sauerkraut”-Szene richtig zusammengereimt habe. Und der deutsche Akzent aus dem Trailer… alles weg! Echt jetzt mal! Das geht doch nicht! (darum hab ich damals auch nicht “Merry Christmas” im Kino gesehen (und bis heute noch nicht gesehen), der im Original dreisprachig ist (im Krieg feiern die Deutschen, Engländer und Franzosen an der Front gemeinsam Weihnachten) und hier dann auch komplett in Deutsch auf die Leinwand kam). Aber genug aufgeregt, mein Fehler, hätte ich eigentlich wissen müssen. Insgesamt dann aber doch ein sehr lustiger Film, der nur ab und an ins Alberne und Unnötige abdriftet, einiges an Potential beim Thema “Nazis in der Neuzeit” auslässt und die witzigsten Szenen dann fast alle bei den Sitzungen der UN auftreten. Und auch das Ende ist noch einmal überraschend gut geworden. Aber auf jeden Fall im Original sehen, werde ich bei Gelegenheit vermutlich auch nochmal nachholen. (im Kino gesehen)

 

Halten wir fest: Teil 1 der Reihe war super, danach ging es steil bergab, Teil 3 war ne Katastrophe. Darum wollte ich Teil 4 eigentlich nicht sehen, diverse Kritiken sprachen aber von einer deutlichen Besserung und so gab ich meinem Festplattenrekorder dann doch den Auftrag, mir den Film mal auf die Seite zu legen. Und kurz gesagt: Ja, besser als die letzten beiden Teile, nicht so gut wie der erste, wenig neue Ideen, aber ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten. Muss man nicht sehen, kann man aber.

 

2 kranke Personen lernen sich in einer Klinik kennen, fliehen von dort um ans Meer zu kommen und schrecken vor illegalen Mitteln nicht zurück. Am Meer angekommen, klappt dann eine der Personen zusammen. Das war “Knockin’ on Heaven’s Door”. Jetzt machen wir aus der “2″ eine “3″ und wir haben “Vincent will Meer”. Ok, beides sind grundverschiedene Filme, aber das Hauptthema ist dann doch etwas langweilig geworden (denn dies ist ja nicht der erste Abklatsch). Hier sind es dann auch keine todsterbenskranke Hauptpersonen, sondern solche mit psychischen Störungen (Tourette, Zwangsneurose und Magersucht). Das wären dann auch fast schon alle charakterbescheibungen, die es gibt, denn leider sind alle Charaktere des merkwürdigerweise vielgelobten Filmes sehr eindimensional und stereotypisch gehalten, was auch auf die Story zutrifft. Hab ihn dann irgendwann nur noch nebenher laufen lassen…

 
Frozen ********** (5/10)

Und das wäre dann Teil 3 der “wenige Personen hängen an einem Ort fest”-Reihe. Diesmal ist es nicht nur eine Person, sondern gleich drei Personen, die auf einem Skilift festhängen und da ohne eigenes Zutun wohl auch die nächste Woche verbringen müssten. Das erste Mal, als ich von dem Film gehört habe, dachte ich, es sei ein Scherz, aber ok, warum nicht. Hat sich sicher jeder mal gefragt, was man in so einer Situation wohl machen würde (dafür sind die Skiliftfahrten einfach zu langweilig, als dass man nicht auch mal über das Szenario nachdenkt). Runterspringen oder “zum nächsten Mast hangeln” wären meine beiden Optionen, wobei die für meinen Körper realistischere wohl eindeutig das Springen wäre. Und dabei kann man sich sicher deutlich schlauer anstellen, als der Typ aus dem Film. Verloren hat der Film aber für mich dadurch, dass er noch ein weiteres Gefahrenszenario einbauen musste, um das ganze nicht zu leicht werden zu lassen. Und so tummelt sich auf dem Skigebiet ein Rudel Wölfe, die allesamt von Tollwut befallen zu sein scheinen, denn sie sind angriffslustig bis zu geht nicht mehr und greifen nicht nur angeschlagene, wehrlose Opfer an. Wo waren die Wölfe, als die Piste die letzten Tage geöffnet war? Warum wurde da kein Skifahrer gerissen? Wie kann so ein ganzer Rudel da auf einmal auftauchen? Mööp.

 

Drei Darsteller aus von mir gerne gesehenen Serien konnten nicht darüber wegtäuschen, dass die Story sehr dünn ist, die Kombination aus realen Aufnahmen und Animationen überaus grottig (das habe ich schon vor vielen Jahren viel besser gesehen) und Gargamel extrem nervig. Ist halt doch ein Kinderfilm und als solcher wird er vermutlich auch gut funktionieren. Mehr aber auch nicht… (auf englisch gesehen)

 

Filmplakate via TMDb (oder auch: “This product uses the TMDb API but is not endorsed or certified by TMDb.”)

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Digitalender 2012 – Mai

02. Mai 2012 um 12:35 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Diesen Monat gibt es ein Bild aus Gerlenhofen, wo dann jetzt auch endlich bald mal der Bagger mit dem Ausheben unserer Baugrube beginnen sollte, nachdem es an allen Ecken diverese Verzögerungen gab. Hmpf!

Das ganze kann man sich hier auch noch als Hintergrundbild (1920 x 1200) runterladen.

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Robustheit von Digitalkameras

13. April 2012 um 14:17 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Vor Ostern waren wir mit meiner Familie mal wieder in einem Center Parc und haben es uns so richtig gut gehen lassen (evtl. mal irgendwann mehr dazu, spätestens wenn ich in Rente bin, könnte ich vielleicht wieder etwas Zeit haben…).
Am letzten Tag (während alle anderen schon abreisten, warum auch immer), haben Frau Bü und ich den lieben Herrn Sohnvanone noch auf einem Trettboot in den Schlaf gefahren (wobei.. gefahren ist eigentlich nur Frau Bü, ich hab auf Sohnvanone aufgepasst und ihm dann als Bett gedient). Und während ich Sohnvanone also mit einer Hand hielt und mit der anderen die Kamera zückte, fiel die kleine Lumix (von uns kaum zum Fotografieren genutzt, sondern hauptsächlich als Videokamera) von Frau Bü aus meiner Fototschasche ins Wasser.Da ich das aus dem Augenwinkel schon kommen sah, hatte ich sie auch sofort gegriffen und aus dem Wasser gefischt. Und obwohl die Kamera nochmal in einer extra Tasche war, war sie davon schon nass geworden (Memo an mich: Wasserdichtere Kamerataschen kaufen).
Mich ließ das aber ziemlich kalt und für Frau Bü hatte ich noch ein: “Ach, das macht nichts” auf den Lippen.
Warum? Weil ich zufälligerweise keine Woche vorher dieses Video gesehen hatte, in dem jemand auf brutalste (aber auch sehr lustige) Weise testet, was Spiegelreflexkameras (im Vergleich: Die EOS 400D von Canon und eine Nikon D70) so aushalten. Von einfachem “gegen die Wand hauen” über “mit der Kamera (und auch der Linse) einen Nagel ins Brett hauen” bis zu “Flambieren” ist alles dabei (und alles mit der selben Kamera). Sensible Kameraliebhaber sollten also lieber nicht auf Play klicken:

Ich hätte mir ja gewünscht, dass man am Ende noch sieht, was für Bilder die Kameras denn jetzt noch machen. Kurz gesucht und dann den zweiten Teil gefunden, wo genau da gezeigt wird:

Nachdem die Tretboot-Lumix dann einen Tag später wieder an ging, sah man auf dem Display noch ein lustiges Wasserfleckenmuster über die Bilder gelegt. Mittlerweile ist das dann auch verschwunden und alles läuft wieder einwandfrei.
Die wasserfestere Hülle brauche ich dann wohl doch nicht. Eigentlich braucht man ja gar keine Hülle, wenn man nach dem obigen Video geht. So eine Kamera ist einfach unzerstörbar (außer natürlich, sie entscheidet von ganz alleine kaputt zu gehen, ganz ohne Fremdeinwirkung)

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Foto auf Acrylglas von Prentu – Mit Gewinnspiel

12. April 2012 um 09:51 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Gibt es was schöneres, als eine Anfrage in seinem Postfach zu finden, ob man nicht mal wieder ein Fotoprodukt testen will und auf dem Blog darüber zu berichten? Nein, erst Recht nicht als HSV-Fan, wo man gerade sehr wenig zu lachen hat.
Fotoleinwand, Poster und Foto unter Acrylglas hatte ich ja schon mal ausprobiert und da mit unsere Wohnung voll gehangen. Wie praktisch, dass wir jetzt ein Häusle bauen, wo es noch viel mehr Wände gibt, die gefüllt werden wollen. Da kam die Anfrage von Prentu genau richtig.
Das Problem war dann aber erst einmal, eine Entscheidung zu fällen, was wir überhaupt haben wollen, denn das Angebot von Prentu ist dann doch recht ausgefallen. Eine Fototapete fürs Haus? Ein Fotopuzzle für Sohnvanone? (Für den Babybody ist er ja jetzt zu groß…) Platzdeckchen oder Bierdeckel für die Einzugsparty? Stutzig wurde ich bei “Foto auf Acrylglas”, da ich bisher nur “Foto unter Acrylglas” kannte. Und als wir dann mal wieder eine Runde in einem Baumarkt drehten, um uns Fliesen und anderes Zeug anzuschauen, entdeckten wir dann auch eben solche Bilder an der Wand. Und waren sofort begeistert.
Der Clou an diesen Bildern auf Acrylglas ist, dass diese eben nicht auf Papier gedruckt werden, welches dann unter das Glas kommt, sondern direkt auf (bzw. doch “unter”, da es von hinten passiert) das Glas gedruckt werden. Dadurch sind die Bilder lichtdurchlässig und erhalten so richtig schön strahlende Farben, als wären sie von hinten beleuchtet (als ich meiner Familie die fertigen Bilder zeigte, hielten die diese direkt mal vors Licht und meinten, ich solle eine Lampe draus basteln. Will ich aber nicht die strahlen auch schon von alleine ganz gut).
Und so war klar, dass wir das mal testen mussten. Nach reiflicher Überlegung (im Baumarkt hatten uns vor allem die hellen Quallen auf dunklem Grund gut gefallen, da da der Knall-Effekt besonders gut raus kam, nochmal Unterwasserfotos wollten wir dann aber doch nicht machen, zumal wir keines mit dieser Charakteristik auf Lager haben) entschieden wir uns dann für mehrere Bilder, nämlich ein Portrait von jedem Familienmitglied, welche dann (vermutlich) das Treppenhaus schmücken sollen (die Reihe darf dann noch wachsen, durch die begrenzte Länge der Treppe ist dann der Familienplanung aber auch irgendwann mal ein definitives Ende gesetzt). Damit das ganze aber nicht zu spießig und langweilig wird, haben wir uns für eher ungewöhnlichere Motive entschieden und diese in Kontrast und Farbgebung ein wenig verstärkt, um den Acrylglas-Faktor noch zu verstärken.
Mittwoch Abends haben wir dann bestellt (dazu gleich mehr), Donnerstag Mittag kam die Versandbestätigung (aus den Niederlanden) und am Freitag waren die Acrylbilder auch schon da, inklusive Aufhängung (welches das Bild dann quasi an die Wand drückt, einfach mal hier anschauen. Wie gut das funktioniert, kann ich dann erst sagen, wenn das Treppenhaus fertig ist).

Und so sehen zwei der drei Bilder aus:

Kommt auf dem Foto jetzt nicht wirklich gut rüber, aber mir gefallen sie sehr gut!

Die Acrylglasbilder waren aber nicht das einzige, das ich bestellt habe. Meine Gutschrift war zwar aufgebraucht, aber als neu registrierter Kunde bekommt man momentan noch 50% Rabatt auf die erste Bestellung (dazu auch gleich noch mehr), was uns dann auch sehr gut in den Kram passte, denn zu Ostern wollten wir mal wieder eine Runde Sohnvanone-Fotobücher für die Familie schmeißen. Die ersten zwei Ausgaben habe ich bei einem anderen Anbieter machen lassen und war beide Male sehr enttäuscht. Der Beschnitt war eine Katastrophe (teilweise musste ich reklamieren, weil es überhaupt nicht ging), die Software ein Graus und die Wartezeit auf das Produkt ewig lang. Warum ich beim zweiten Mal doch da bestellt habe: Der Preis. Der war nämlich sehr gut. Und unser bevorzugtes Handtaschenformat (10×15) gibt es auch eher selten als Fotobuch.
Und eben solche gibt es auch bei Prentu. Anders als bei unseren bisherigen Büchern sind die Seiten hier schön dickes Papier, was das Blättern angenehmer macht, aber halt auch mehr Platz in der Handtasche wegnimmt. Geschmackssache…
Und da das Fotobuch sehr schnell fertig werden musste (man denkt an sowas ja immer viel zu spät), war ich dann auch von dem Erstellprozess sehr angetan: Die einzelnen Seiten hab ich mir selber in Photoshop zusammengebastelt (diese Online-Lösungen finde ich immer sehr krampfig und in Photoshop bin ich sehr schnell) und dann diese nur noch als einzelne Bilder hochgeladen. Dann auf “Buch erstellen” klicken und fertig. Also fast. Dummerweise hatte der die Seiten nicht nach Dateinamen, sondern nach Erstellungsdatum sortiert, mit der neuesten Datei vorne, also komplett falsch rum. War aber auch schnell korrigiert.
Man hätte da dann nachträglich auch noch mit einem Online-Tool rangehen können, aber ich hatte ja alles schon perfekt vorbereitet, also war das Buch tatsächlich in wenigen Minuten bestellfertig. Auch das: Ein Traum. Und der Preis ist selbst ohne die 50% Rabatt nicht übertrieben, so dass ich mir gut vorstellen kann, dass die nächsten Bücher der Sohnvanone-Reihe auch von Prentu kommen. Denn qualitativ gab es bei denen auch nichts zu meckern. Einziger Wermutstropfen: Den Buchrücken kann man nur mit Text versehen, da gibt es kein Bild. Eigentlich hatte ich aber “immer” ein Bild von vorne bis hinten über den Rücken fortlaufend als Stilelement gewählt. Naja, ist es halt kurz unterbrochen, ist zu verkraften.

Nach all der Lobhudelei nun aber noch ein wenig Kritik:
Als Elterngeldempfänger, der zugleich auf Angestelltenbasis als auch Selbständig arbeitet, kenne ich mich ja mit hochkomplizierten Berechnungsprozessen sehr gut aus. Warum das aber bei der Versandkostenberechnung bei Online-Foto-Bestellseiten auch so sein muss (und damit beziehe ich mich nicht nur auf Prentu, das ist eine allgemeine Seuche) ist mir vollkommen unverständlich. Zumal es bei Prentu eigentlich eine einfache Lösung gäbe, denn die machen das alles noch komplizierter.
Bestellt habe ich bei Prentu ja drei Acrylglasbilder und einige Fotobücher (10, um genau zu sein). Die 50% Rabatt konnte ich aber nur auf die Fotobücher anwenden, da man bei Prentu immer nur ein Produkt einzeln bestellen kann. Jedes Acrylglasfoto war also eine eigene Bestellung, eine weitere beinhaltete die 10 Fotobücher. Das bedeutet dann auch, dass ich vier mal die Bearbeitungsgebühr von 0.99€ zahlen musste (wobei.. ich sehe gerade, dass ich das merkwürdigerweise nicht musste. Bei Bestellungen, die ich komplett über die Gutschrift bezahlen konnte (bei der dritten musste ich noch draufzahlen, die vierte dann komplett selber) fehlt die Bearbeitungsgebühr. Merkwürdig…).
Die Versandkosten fielen dann pro Produkt an (die Höhe ist dann wieder abhängig von dem Produkt an sich, siehe diese lange Liste), also bei den 10 Fotobüchern dann auch zehn Mal. Was nur folgerichtig ist, denn diese 10 Fotobücher wurden jeweils einzeln verschickt (ich musste also meine 13 Artikel, die ich auf einmal bestellen wollte, in 3 Bestellungen packen und bekam sie am Ende verteilt über mehrere Tage in 13 Päckchen (zugestellt von 2 verschiedenen Versendern) zugeschickt).
Prentu begründet das damit, dass es für sie günstiger ist, die Dinger direkt zu verschicken, statt manuell die Produkte zu einem Paket zusammenzustellen. Dadurch wären dann die günstigeren Produktpreise möglich.
Ob das nun aus ökologischer Sicht der Bringer ist, ist zu bezweifeln, in so einem Wettbewerb zählt aber nunmal nur der Preis.
Wenn man aber eh für jedes Produkt die Versandkosten extra zahlen muss, warum sagt man dann nicht einfach “ohne Versandkosten” und schlägt den Preis beim Produkt auf. Klar, weil das für den Kunden dann wieder teurer aussieht, aber wie wäre es mit dem “transparente Kosten, hier brauchen sie kein Studium um ihren Endpreis zu ermitteln”-Weg? Ich persönlich fände es deutlich besser, denn gerade bei dieser Bestellung mit Gutschrift, 50%-Rabatt und verschiedenen Produkten hatte ich nur eine vage Ahnung, was da am Ende preislich bei rauskommt.

Der Versand eines jeden Päckchens wurde übrigens auch per Mail bestätigt, weswegen mein Postfach dann so aussah:

Die ersten 10 Bestellbestätigungen sind übrigens die Bücher, dann kommen die Acrylglasbilder. Hier finde ich es wieder lobenswert, dass nach der ersten Bestätigung eine gute Viertelstunde Pause ist, bevor die weiteren 9 Bestätigungen in rascher Folge eintreffen. Das zeigt nämlich, dass der erste Druck erst einmal einer Qualitätskontrolle unterzogen wurde, bevor die anderen Bücher in den Druck gingen.

Halten wir fest: Verdandkostenwirrwarr verbesserungswürdig, Angebot, Qualität und Preis stimmen aber und haben mich überzeugt. Werde hier sicher auch in Zukunft noch bestellen.

Und das könnt ihr auch. Denn neben der Gutschrift für meine Testbestellung habe ich auch noch einen 30€ Rabattcode für einen meiner Leser rausgehandelt.
Wenn ihr diesen gewinnen wollt, schreibt mir einfach, für was ihr ein Produkt von Prentu ihr euch entscheiden würdet und am liebsten noch, was für ein Foto da dann drauf käme. Der Gewinner wird dann per Los ermittelt. Ich gebe euch genau etwa (da war auf einmal das Internet weg, als ich den Beitrag veröffentlichen wollte…) eine Woche Zeit, alle Kommentare, die bis zum 18.04. um 23:59 eingehen, nehmen an der Verlosung teil.

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Digitalender 2012 – April

10. April 2012 um 23:45 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Huch, wir haben schon April? Dann schnell das zugehörige Kalenderblatt. Wird Zeit, dass ich die mal wieder vorarbeite und schön terminiere. Aber eben die fehlt, diese Zeit…

Zu sehen gibts eine Biene, die zu Gast auf CoMas Sommerparty war, hier mehr Fotos. Ob das hier dann auch die richtige Stelle ist, um zur diesjährigen Sommerparty zuzusagen? Oder muss das noch altmodisch per Mail gehen?

Das ganze kann man sich hier auch noch als Hintergrundbild (1920 x 1200) runterladen.

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Glyptothek München

13. März 2012 um 00:14 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Anfang Februar haben wir uns mal die Glyptothek in München angeschaut. Kann ich nur empfehlen:

Hier die Bilder in höherer Auflösung:

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Kostenloses Internet: 1€ pro Stunde

13. März 2012 um 00:02 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Verwirrende Startseite in einem Hotel mit sehr lecker Essen.
Hab dann mal nachgefragt. Das Internet ist tatsächlich kostenlos, die mussten aber wohl was beim Preis reinschreiben, hat “das System” so verlangt. Darum steht dann “kostenlos” dabei, um Verwirrungen zu beseitigen, oder so…

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Fußball-Varianten

02. März 2012 um 08:09 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Letztens erwähnte ich ja noch, dass Tennis langweilig sei. Das gilt natürlich nicht für Fußball (je nach Mannschaft), wobei es auch hier Möglichkeiten gibt, das ganze noch lustiger zu machen.

Dieses “Boblefotball” würde sogar aus einem Spiel wie Hoffenheim - Hertha noch eine unterhaltsame Abendunterhaltung machen (wenn das Video läuft, kann man sich mit einem Klick auf “cc” noch englische Untertitel einblenden, das braucht es aber nicht wirklich…):

Meint auch Frau Bü, die sich köstlich amüsiert hat. Und ausprobieren würden wir das übrigens auch mal gerne.

Beides gilt nicht für die folgende Variante “Elektrosjokkfotball”, welche ebenfalls in der norwegischen Show Golden Goal vorgestellt wurde:

Ich hab schon Bundesligaspiele gesehen, wo nur dieses Verfahren die Schußkünste diverser Stürmer erklären würde…

Und nur der Vollständigkeit halber hier noch ein Link zum Video von “Tazer Ball”. Das ist dann aber nicht mehr unterhaltsam, sondern nur noch sinnlose Schmerzen, braucht ihr euch gar nicht ansehen…

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Karneval in Rio – Tiltshift

01. März 2012 um 22:59 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Tiltshift-Videos sind ja ein alter Hut und sind eigentlich schon länger langweilig geworden. Das folgende Video (lieber nicht hier in der Minigröße angucken, sondern in Fullscreen, oder halt auf YouTube) fand ich dann aber trotzdem unglaublich faszinierend, da es (ab Minute 2:17) den Karnevalsumzug des letzten Jahres aus Rio zeigt.
Und “waaah!”, bzw. “waaaaah!” ist das geil. Ich muss zugeben, dass ich noch nie wirklich was von den Samba-Umzügen gesehen habe und mir da in meinem Kopf einfach selber was zusammengereimt habe. Und das kam bei weitem nicht an das ran, was ich dann hier in dem Video gesehen habe.
Puh, sind das krasse Wagen, wow, sieht das toll aus, wenn die Leute nicht wie bei uns wahllos umher irren, sondern alles schön durch-choreographiert ist. Und hui, sind das tolle Kostüme (die Transformer-Autos!):

Ob ich jetzt noch die daneben komplett abstinkenden Fotos unseres heimischen Karnevalsumzuges hier zeige? Müsste ich nur mal dazu kommen, die endlich zu sichten und aufzubereiten…

Und ich muss mal gucken, wo ich “richtige” Videos von den Umzügen aus Rio finde, das würd ich mir schon mal gerne genauer anschauen. Hinfahren wäre auch ne Möglichkeit…

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Pit-Stop (und Undercover Boss)

01. März 2012 um 22:43 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Es gibt manche Unternehmen, da hat man sofort eine Melodie im Kopf, wenn man nur deren Namen hört. Pit-Stop gehört definitiv dazu. Gerade mal bei “Pit” angekommen, meldet sich meine innere Stimme schon mit einem dreiklangigen “Jo Jo Jo Jo Jo”. Und das, wo ich noch nie einen Pit-Stop von Innen gesehen habe.

Reifenwechsel lasse ich meist in einer vermutlich ziemlich überteuerten Werkstatt machen (ja, kann man selber machen, aber da bin ich ehrlich gesagt viel zu faul für) und alle Service-Untersuchungen (inkl. Ölwechsel) oder auch die (in wenigen Monaten schon wieder anstehende) Hauptuntersuchung (bei der wohl die vorderen Bremsscheiben ausgetauscht werden müssen) lasse ich direkt beim zugehörigen Autohaus machen. Vermutlich auch zu teuer, aber irgendwie denk ich immer, dass die das Auto am besten kennen müssten.
Und auch wenn ihr mich jetzt in den Kommentaren davon überzeugt, dass das rausgeschmissenes Geld ist (was ihr sehr gerne machen dürft, schließlich müssen wir ja demnächst ein Haus abbezahlen und da nehme ich jeden Spartipp gerne an), werde ich am Ende dann nicht bei Pit-Stop landen, denn der Online-Filialfinder (bei dem man dann praktischer Weise auch direkt online einen Termin machen kann) hat mir gezeigt, dass die nächste Filiale 50km entfernt ist, das lohnt sich dann wohl eher nicht…

Aber auch ohne Filiale in Ulm kann ich (und ihr auch) jetzt demnächst einen Blick in einen Pit-Stop werfen, denn am 5.3. wird eben jenes Unternehmen die Hauptrolle in der relativ starr aufgebauten aber dennoch unterhaltsamen RTL-Sendung “Undercover Boss” spielen. Wer sie nicht kennt: Der Chef einer Firma verkleidet sich und probiert, getarnt als Berufseinsteiger, der von einem Kamerateam begleitet wird, verschiedene Berufe in seinem Unternehmen für einen Tag aus, um so mal einen Einblick zu bekommen, was eigentlich die Probleme “der da unten ” sind. Am Ende gibt es aber keine großartigen Veränderungen, sondern nur einen Urlaub oder ne Sonderzahlung für die Behandlung eines kranken Familienmitgliedes, für die, die ihn eingelernt haben. Trotzdem mal interessant, hinter die Kulissen einer größeren Firma zu schauen.

Hier mal der Trailer zur Pit-Stop-Folge:

Das alles (wie auch der Facebook-Auftritt) dient dann natürlich auch dem Bestreben, die Marke Pit-Stop zu sanieren. Bin mal gespannt, ob der in dem verlinkten Artikel erwähnte “Musterbetrieb in Essen” auch in der RTL-Folge auftaucht.

Ist hier unter den Lesern wer, der Erfahrungen mit Pit-Stop gemacht hat? Oder jemand, der mir einen Tipp geben will, wo ich mit meinem Auto in Ulm am besten hin fahre?

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