Auf dem Kapellenweg im Schwarzwald – oder knapp daneben

13. September 2010 um 19:54 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

[Trigami-Review]

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Wer hätte gedacht, dass mich mein Blog mal zu einem kostenlosem Urlaub im Schwarzwald bringen würde? Ich sicher nicht.

ferienland_logoLetztes Wochenende ist es dann aber tatsächlich passiert, auf Einladung der “Ferienland im Schwarzwald GmbH” durfte ich 2 Nächte eben dort verbringen und mir ein wenig die Füße vertreten um auf dem Kapellenweg auf spirituelle Wanderschaft zu gehen.
Und genau darüber darf (ok, muss, aber wer DonsTag kennt weiß: Ich liebe Reiseberichte!) ich euch nun berichten. Ist ein wenig länger geworden, da ich mich zwischen den vielen Fotos gar nicht entscheiden konnte. Darum hier einfach schon mal ein paar Landschaftsimpressionen zur Einstimmung, bevor es dann wirklich los geht (erstmal muss ich Hotel und Kapellenweg-Broschüre abhandeln, bevor es dann zum tatsächlichen Reisebericht kommt, wie man ihn hier von DonsTag kennt).

schwarzwald_landschaft

Gleich vorweg erstmal das Fazit: Der Schwarzwald ist einfach wunderschön. Und da er von Ulm ja nicht wirklich weit weg ist, war das ganz sicher nicht unser letzter Urlaub dort. Haben uns das fürs nächste Jahr schonmal fest vorgenommen (und extra noch ein paar Sachen, wie z.B. die Wasserfälle (Deutschlands höchste Wasserfälle”) in Triberg ausgelassen), auch in dem selben Hotel.
Denn das war wirklich spitze!

Wir waren im Apart-Hotel Julia in Schönwald untergebracht. Mit Frühstück und Abendessen (ein 3-Gänge-Menü, dass an beiden Tagen wirklich richtig lecker war). Da die Zimmer an dem Wochenende schon ausgebucht waren (hab von dem Auftrag am Montag erfahren, war also eine sehr kurzfristige Buchung), wurden wir in ein Apartment, was mit Sohnvanone natürlich optimal war, da er so im Schlafzimmer schlafen konnte, während wir im Wohnzimmer bei einem Glas lecker Wein (oder auch 2 mehr) den Abend locker ausklingen lassen konnten.
Und wo wir schon bei Sohnvanone sind: Der war an dem Wochenende nicht wirklich bester Laune und tat dies auch regelmäßig im Speisezimmer des Hotels kund.
Und auch hier muss der Service des Hotels noch einmal besonders hervorgehoben werden: Denn am ersten Tag kamen wir (dank Stau und nicht enden wollenden Baustellen) deutlich später als angekündigt und kamen daher erst über eine Stunde nach der Essenszeit an. Für uns wurde dann aber der Ofen nochmal angeschmissen und wir bekamen ganz alleine unser Abendessen. Und als Sohnvanone dann (es war eigentlich schon viel zu spät für ihn) zu meckern anfing, wurde von Frau Schleifer (das Hotel ist ein Familienbetrieb) ohne Aufforderung das Licht gedimmt und die Musik abgeschaltet. Als es am nächsten Abend wieder Theater gab und Frau Bü mit Sohnvanone vorzeitig auf Zimmer verschwinden musste, kam direkt das Angebot, dass ich die Nachspeise ja auch mit aufs Zimmer nehmen könnte.

Sie hat sich auch jeden Morgen und Abend die Zeit genommen, kurz auf Sohnvanone einzugehen und mit ihm rumzuschäkern, was den familienfreundlichen Eindruck des Hotels nur noch verstärkt. Und dabei hab ich das Spielezimmer (direkt neben dem Schwimmbad) noch gar nicht erwähnt…

hotel_spielzimmer

Einziger Kritikpunk am Hotel: Das Apartment scheint magische Fähigkeiten zu haben. Denn die Kapellenweg-Broschüre, die mir vorher zugeschickt wurde (gibt es auch hier kostenlos als pdf, allerdings ohne die größere Karte im Umschlagteil, dazu aber später mehr), war auf einmal spurlos verschwunden, obwohl sie kurz vorher noch durchblättert wurde. Sie tauchte auch nie wieder auf. Auch nicht beim Packen oder später beim Entpacken der Koffer. Spurlos verschwunden!

schonach

Also ging es planlos nach Schonach, wo “Tour 2″ (von Schonach zurück zum Hotel in Schönwald) starten sollte. Dort haben wir dann erstmal das “Haus des Gastes” gesucht, um dann dort einen neuen Kapellenführer für ehrliches Geld zu erstehen (jetzt kann ich euch auch verraten, dass das gute Stück 3 Euro kostet). Dazu hab ich dann noch eine Kopie der Beschreibung des “grüner Kreis”-Wanderweges bekommen, da dieser über große Teile mit dem Kapellenweg identisch sei und (im Gegensatz zum Kapellenweg) ausgeschildert sei.

Und jetzt kommen wir dann auch schon zum einzigen Kritikpunkt, den ich habe: Die Beschilderung und die Karten im Kapellenführer. Werfen wir mal kurz einen Blick auf die Infos, die wir zu Tour 2 haben (siehe auch PDF-Datei). Erstmal ist da die äußerst praktische Kurzinfo:

tour2_kurzinfo

Gerade das Höhenprofil finde ich sehr gut, da man sich dann auf all die Anstiege schon vorher einstellen kann und nicht von einem Berg böse überrascht wird.
So weit so gut, die folgende Kurzbeschreibung des Streckenverlaufs hat den Namen redlich verdient, ist sie nämlich vorwiegend eines: Kurz.
Und auch die darunter folgende Karte ist nur als Anhaltspunkt zu verstehen. Im Umschlagteil gibt es wie gesagt noch eine etwas ausführlichere Karte, aber die ist auch nur bedingt hilfreich.
Und das ist der Punkt, den wir nicht wussten: Die Kapellenweg-Broschüre ist eigentlich nur als Ergänzung zur normalen (ausführlichen) Wanderkarte gedacht, nicht als alleinstehendes Infomaterial. Wurde aber vergessen uns zu sagen und so haben wir uns (auch nach den Aussagen im Haus des Gastes) nur auf den Kapellenführer verlassen.
Was schief ging…

Denn die dort angegeben Punkte sind nicht wirklich immer eindeutig. “Holz” als Wegpunkt mag ok sein (es handelt sich wohl um einen Ort, oder nur eine Straße, so ganz genau kann ich das nicht sagen), aber nur, wenn es nicht irgendwann eine Abzweigung gibt, bei der es in beide Richtungen nach “Holz” geht (nur mit anderen Hausnummern). Wir haben uns dann natürlich für die falsche Richtung entschieden und prompt die erste Kapelle verpasst. Zu der haben wir zwar zwischendurch auch mal wieder ein Schild entdeckt, aber schon bei der nächsten Weggabelung fehlte es dann an diesen schon wieder und so ging es wieder in die falsche Richtung.

weggabelung

Der grüne Kreis hat uns übrigens gar nicht geholfen, da auch dieser nur sehr sehr sporadisch ausgeschildert war. Gelbe oder rote Rauten hätten uns da viel viel weiter geholfen…

Auch später haben wir nochmal ein Kapelle verpasst (d.h. von den vier Kapellen auf Tour 2 haben wir dann nur zwei gesehen), da diese überhaupt nicht ausgeschildert war. Warum? Ich hab mal nachgefragt, hier die Antwort:

 

Eine Ausschilderung ist oft nicht gewünscht von den Eigentümern der Kapellen. Es handelt sich hier immer um reine Privatkapellen auf Privatgrund. Alle Besucher, gerade des Kapellenweges sind natürlich herzlich willkommen, aber dann möchten die Eigentümer einfach auch Gäste die sich bewusst für die Kapellen entscheiden. Sie möchten keine Touristenattraktionen anbieten. Von daher soll es wirklich relativ speziell für die Besucher des Kapellenweges bleiben.
Diesen Kompromiss mussten wir bei der Erstellung eingehen.

Klingt plausibel (die Kapellen sahen übrigens alle überraschend gut gepflegt und sauber aus. Mit großen Touristen-Strömen dürfte das tatsächlich nur unter deutlich höherem Aufwand so weiter möglich sein), aber wenn man das weiß, dass es teilweise keine Beschilderungen gibt, sollte man da in dem Kapellenführer evtl. drauf hinweisen und einem dann noch ausführlicher helfen, dass man die Kapellen trotzdem findet.
bei der zweiten verpassten Kapelle war es dann auch so, dass wir noch an einem See vorbeigelaufen sind (dazu später mehr), der im Führer auch beschrieben ist, wo wir laut dem Weg (wie ich jetzt mit Hilfe von Google Maps festgestellt habe) gar nicht hätten lang laufen sollen (wodurch wir eins der Highlights verpasst hätten). Und dadurch, dass wir denn “Seeweg” genommen haben, kamen wir dann auch gar nicht an der Abzweigung vorbei, die eigentlich vorgesehen war…

Hier mal unser Weg (blau) und der eigentliche Weg (rot) auf Google Maps (weiter südlich noch zwei grüne Teilstücke der Tour 3).


Kapellenweg im Schwarzwald auf einer größeren Karte anzeigen

Wie man sieht, haben wir am Anfang (oben rechts) ein großes Stück ausgelassen, wodurch wir eben Kapelle 1 (und glücklicherweise einige Höhenmeter) verpasst haben. Im Osten (auf der langen Geraden zwischen den beiden Fähnchen) sind wir dann einmal in eine längere Sackgasse gelaufen (landeten am Ende bei einem Hof) und sind dann auch danach nochmal ein wenig planlos rumgeirrt.
Im Südosten ist der genannte Umweg über den See zu sehen (ganz links bei der Fahne stimmt die rote Linie nicht, aber dieses Feature “Weg am Straßenverlauf ausrichten” macht mir da immer alles kaputt).

So war unser Weg dann am Ende auch nur 18,1 statt 19km lang. In der Höhe ging es dabei von 848,5m bis 1048m. Ach, dazu noch eine Frage (nur um mal zu testen, ob ihr hier auch alle brav mitlest): Wir haben für Sohnvanones Flaschenmahlzeiten einen Wasserkocher, bei dem an die Temperatur des Wassers einstellen kann. So kann man immer erstmal abkochen (100°C) und dann, wenn es abgekühlt ist (oder beim Abkühlen die Temperatur checken) wieder auf 65°C erwärmen.
Kann es nun sein, dass dieser Mechanismus auf über 1000 Meter versagt, weil da der Druck ein anderer ist? Unser Wasserkocher hat nämlich (bei der 100°C-Einstellung) immer schön weitergekocht uns sich nicht mehr selbständig ausgeschaltet. Hier in Ulm klappt es wieder einwandfrei…

Aber wieder zurück zum Kapellenwanderweg und dann auch direkt mal hin zur ersten Kapelle (also eigentlich zur zweiten, aber die erste haben wir ja nicht gefunden).
Es handelt sich um die Judas Thaddäus Kapelle. Und weil die benachbarten Kühe auf der Weide (weit im Hintergrund, hinter Frau Bü zu sehen) so beruhigend vor sich hin bimmelten (und so die Innere Einkehr erleichterten, um mal geschickt eins der vorgeschriebenen Stichwörter unterzubringen), hab ich da direkt mal ein Video von gemacht (da die Kühe aber so weit weg waren, hat die Kamera das Geläute kaum aufgenommen, der Ton kommt daher von einer Aufnahme, die näher bei der Kuhweide gemacht wurde):

Fotos ab ich natürlich auch noch:

judas_thaddaeus_kapelle

Rechts unten das Foto zeigt übrigens eine Kuh, die sich ganz lautlos und heimlich in meinem Rücken angeschlichen hat, um mich dann fürchterlich mit einem starren Blick zu erschrecken, als ich mich umdrehte.
Das ist eh sowas: Irgendwie kamen alle Tiere total ohne Angst auf uns zu. Ob die Kuh von da oben, oder auch die Horde Puten, von der ihr eine ja schon beim “Rot”-Foto (irgendwie musste ich ein paar Bilder auslagern, da es echt viel zu viele geworden sind) kennengelernt habt.

Machen wir also einen kleinen Einschub und widmen uns den Tieren des Schwarzwaldes:

tiere

Die Enten ganz unten saßen anfangs am anderen Ende des Teiches. Als sie mich dann sahen, kamen sie schnurstracks auf mich zu. Gingen aber leer aus…

Und wo wir schon bei Einschüben sind, gibts nochmal eine Reihe von “Schwarzwald”-Impressionen. Diesmal mit Schwerpunkt auf “Wald” (nicht “schwarz”, denn das ist der ganz und gar nicht. Ein sehr grüner Wald, dieser Schwarzwald!):

der_schwarzwald

Und auch ein Video von eben diesem kann ich euch bieten. Um es etwas interessanter zu machen, hat sich Frau Bü (mit Sohnvanone auf dem Bauch) irgendwo eingeschlichen. Ihr dürft also mal “Wo ist Walter” spielen und sie suchen (ist nicht all zu schwer). Und am Ende kommt dann noch eine kleine Überraschung…

Mittlerweile machten sich dann Rücken (Frau Bü mit Sohnvanone auf dem Bauch (Kinderwagen wäre noch anstrengender gewesen) und ich mit all seinem (und unserem) Proviant und sonstigem Baby-Zubehör auf dem Rücken) und Füße bemerkbar. Also wollten wir im Restaurant “Wolfbauernhof” einkehren. Fanden wir aber nicht. Mittlerweile glaube ich, dass wir die Karte da falsch gelesen haben und das “Wolfbauernhof” direkt neben dem Restaurant-Zeichen nichts mit eben diesem zu tun hat, sondern das Panorama-Restaurant gemeint war, welches wir nur wenige 100 Meter neben uns liegen ließen. Hmpf!

Weiter gings dann zum oben schon genannten See, den ich nun auch mal beim Namen nenne “Blindensee”. Hierbei handelt es sich um ein Hochmoorsee, zu dem man über schmale Holzstege gelangte. Wirklich eine sehr sehr schöne Ecke, da war der ganze Ärger über die Beschilderung doch glatt wieder vergessen (zumindest bis wir dann die nächste Kapelle auch nicht gefunden hatten).

blindensee

Da um das Moor der Boden ja tendenziell etwas feuchter ist, gab es hier in der Gegend auch die unterschiedlichsten Pilze zu bewundern. Wer also weniger auf Kapellen als auf Pilze steht: Kein Grund, hier nicht auch mal vorbeizuschauen.

Hinter dem See (genauer gesagt hier, wo man auch sieht, wie ich geschaut habe, ob man evtl. drumherum gehen könnte, was aber auch nicht ging), waren wir dann kurz vor der Aufgabe, als wir auf einmal schon wieder vor einem Abgesperrten Hof landeten. Bis dann zufällig eine “Hofdame” auftauchte uns uns erklärte, dass wir die Absperrung nur auf- und hinter uns wieder zumachen müssten. Muss man auch erstmal drauf kommen. Ein Schild “Durchgang” erlaubt, wäre mal eine Idee, zumal es sich ja tatsächlich um einen ausgeschriebenen Wanderweg (rote Raute) handelt…

pilze

Danach wäre es dann also zur (nirgends ausgeschilderten) Wendelinkapelle gegangen. Statt dessen präsentiere ich euch hier jetzt ein paar der Wegkreuze, denen wir so über den Weg gelaufen sind:

kreuze

Die Bruder Klaus Kapelle tat uns dann glücklicherweise den gefallen, von uns gefunden zu werden:

bruder_klaus_kapelle

Das Restaurant daneben war allerdings nicht so gnädig (Krankheitsfall), dafür war dann aber nur wenig weiter noch eines, dass uns endlich mit Kaffee und Kuchen (natürlich Schwarzwälder-Kirschtorte) versorgte. Und das dann sogar zu äußerst angenehmen Preisen. Hätte ich nicht mit gerechnet.

Der Weg danach war dann nochmal schön steil (dabei ist dann auch das Foto “Grün” entstanden), aber auch irgendwann geschafft, so dass wir uns erstmal auf die Couch fallen lassen konnten.

Am nächsten Tag tat dann natürlich alles weh (wir sind halt keine geübten Wanderer und 18km ist schon eine ganz schöne Strecke, die Hälfte wäre für uns wohl richtiger gewesen) und so entschieden wir uns, die Tour 3 (16km, mehr Höhenmeter) dann doch größtenteils mit dem Auto zu nehmen.

So ging es zunächst (eher versehentlich, ich wollte direkt die Martinskapelle ansteuern) zur Piuskapelle:

piuskapelle

Von da weiter zum Donauursprung, also zur Quelle der Breg (eine komplizierte Geschichte, die ich bisher auch noch nicht kannte, aber Sohnvanone muss ja die Quelle alles schwäbischen kennen. Nach der Eisenbahn nun also die Donauquelle)

donauursprung

Als dann auf einmal eine Kapelle zu läuten begann, wurden meine Schritte schneller, um euch das noch auf Video festhalten zu können. Und wie ihr gleich sehen könnt, habe ich das auch gerade so noch geschafft:

Hier dann noch Fotos von den weiteren Kapellen. Oben die Friedhofskapelle von Furtwangen (auf dem Friedhof entstand dann auch das Bild “Gelb”), links darunter die Martinskapelle von eben, rechts daneben die unspektakuläre Ölberg-Kapelle, und unten dann die Fatimakapelle (inkl. Innenansicht), für die wir dann nochmal ordentlich den Berg hoch mussten (3km haben wir dann für die letzten 3 Kapellen doch noch zu Fuß geschafft).

martin_oelberg_friedhof_fatima

Bei der Fatimakapelle (wo auch das “Blau”-Foto entstand) gab es übrigens eine sehr schöne Aussicht über Furtwangen zu bewundern, wie diese beiden Damen verdeutlichen:

fatma_aussicht

Ich hab das ganze dann mal in ein Panorama gepackt, hier in größer (aber irgendwie nicht wirklich so groß, wie ich dachte. Egal…)

fatima_panorama

So, jetzt hab ich dann wirklich alle Fotos und Videos untergebracht. Ich hoffe euch tun die Finger vom Scrollen nicht weh.
Fazit gab es oben ja schon, darum hör ich jetzt einfach auf, verweise lediglich noch auf das Angebot zum Kapellenweg.

 
Olli:

Hm, klingt nach nem insgesamt ziemlich guten Wochenende! …und wenn ihr mal wieder wandern wollt: guckt Euch doch mal den Westweg an – Elli und ich haben immerhin schon die erste Etappe hinter uns… (ich verrat jetzt nicht, dass wir uns den kompletten Weg für 2010 vorgenommen hatten (naja, zumindest ich hatte uns das vorgenommen (-; ))
Ach, und den Videos könntest Du einen Deshaker spendieren… (-;
Viele Grüße!

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Madonha:

Wunderschöne Fotos, ein sehr ausführlicher Bericht, der eventuell anregt das ein oder andere besser zu machen und der animiert, mal selbst dort vorbei zu schauen. Sehr gut gefallen mir deine Pilz-Fotos, vor allem der gigantisch erscheinende Pilz aus der Ameisen-Perspektive.
Ihr habt euch die drei Tage im Schwarzwald wirklich hart erarbeitet und sicherlich auch ehrlich verdient!

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Wolf:

Tolle Bilder, wie immer. Die Bilder des Sees gefallen mir am besten.

Das mit dem Wasserkochen ist so: Je geringer der Druck (d.h. je größer die Höhe), desto geringer der Siedepunkt. Wobei 1000m nur ca. 3°C ausmachen:
0m 1013hPa 100°C
1000m 899 hPa 96,7°C
9000m 307 hPa 69,7°C
(bin zu faul die Gleichung rauszusuchen oder gar herzuleiten. Die Zahlen sind von http://de.answers.yahoo.com/qu.....130AA5yp7w )

ALSO: wahrscheinlich basiert der Ausschaltemechanismus Eures Kochtopfes auf einem sogenannten Thermobimetallstreifen. Zwei Metalle mit unterschiedlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten werden zusammengeklebt, und das resultierende Metallband verbiegt sich temperaturabhängig. In einem Wasserkocher unterbricht eine ausreichende Biegung eine Stromverbindung und schaltet den Wasserkocher aus (vereinfacht gesagt). Mehr Info unter http://de.wikipedia.org/wiki/Bimetall

Da das Wasser in Eurem Fall in 1000m Höhe die eingestellten 100°C nie erreicht (sondern schon bei 97°C siedet), schaltet der Kocher sich auch nicht aus…

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Babba:

Wunderschöne Aufnahmen, die echt lust auf Urlaub im Schwarzwald machen!
Da wir diese Region noch nie bewandert haben, liegt es doch sehr nahe, auch im Sinne der Entfernung, sie sich demnächst einmal vorzunehmen.

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donvanone:

@Olli: Hast du das mit dem Deshaker auch den Machern vom BlairWitch-Project empfohlen? Mensch: Das gehört doch so, wie soll man sonst erkennen, dass ich wirklich wander und nicht mit dem Auto da langgefahren bin?
Aber im Ernst: Wohoo und danke für den Link, hab nach sowas schon länger mal gesucht, aber immer nur was für den Mac gefunden. Werde es gleich mal ausprobieren.
@Wolf: Dankeschön. Genau so eine Antwort wollte ich. Und genau von dir hab ich sie auch fast erwartet ;-)

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donvanone:

@Olli: Habs mal mit den Default-Werten durchlaufen lassen:

Wabert ganz schön rum und wirkt für mich jetzt so, als würde ich betrunken durch den Wald laufen. Abe rokay, war vermutlich auch das dümmste Video, um das zu testen…

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Olli:

@donvanone: wow, in der Tat, sieht fast so aus, als hättest Du die Pilze nicht nur fotografiert… Hm, kA, woran das liegt, ich hab auch schon richtig gute Ergebnisse gesehn!

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Digitalender 2013 – November — DonsTag:

[...] Am 28. November ist Thanksgiving. Da braucht es natürlich eine lecker Pute auf dem Novemberblatt des Digitalenders. Aufgenommen im Schwarzwald. [...]