Bei Inishmore hab ich diese höchst interessante Seite gefunden (Achtung: Sehr viel Zeit einplanen!), auf der graphisch die Verwendung von Worten in Deutschland, Österreich und der Schweiz festgehalten ist.
Kleines Beispiel: Wie nennt man “ein rundliches Fettgebäck, das mit feinem Zucker bestäubt oder einer Glasur überzogen ist und mit Marmelade gefüllt ist”?
Für mich ganz klar: “Berliner”. Aber das sehen nicht alle so:
Das hat sich zum Glück auch hier in Ulm nicht geändert (gerade noch so an der Grenze).
Aber der Umzug vom Rheinland ins Schwabenland hat mich bei anderen Begriffen doch ganz schön betroffen. So war ich z.B. ganz schön verwundert, als ich erfuhr, dass ich im Rahmen der Kehrwoche (Kehrwoche?) auch die “Bühne” sauber halten müsste. Eine Bühne? Haben wir ein Theater im Haus? Nein, gemeint war der “Speicher”, den meisten von euch wohl als “Dachboden” bekannt:
Auch interessant ist der Name “für einen Ort, der im spöttischen Sprachgebrauch für ‚Unbedeutendes‘, ‚Provinzialität‘ und ähnliches steht (Der kommt doch aus …!)”
Meine Antwort ist ganz klar: “Kaff”. Die Karte zeigt für meinen Heimatort aber merkwürdigerweise keinen roten Punkt:
Und so könnte ich immer weiter machen, auf der Seite lungern so viele interessante Wörter rum, das müsst ihr einfach selber mal durchstöbern (neben dem Pilotprojekt gibt es auch noch zu sechs weiteren Runden die Ergebnisse, für die siebte Runde kann man hier selber mithelfen und die Fragen beantworten, da fehlt bei einer Auswahl übrigens das Wort “Krebbelsche”. Und bei Frage 2 sprechen Frau Dr. Bü und ich verschiedene Sprachen, Frage 3b führte mit den bayerischen Roke schon zu lebhaften Diskussionen. Ganz schlimm auch: “Viertel elf” für “Viertel nach 10″).
Aber nochmal die Warnung: Da vergeht mal ganz schnell ganz viel Zeit…


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