Mal was aus der Reihe “Liegt hier schon ewig in der Warteschlange rum und könnte doch endlich mal gebloggt werden”:
Im August des letzten Jahres hatte ich beim Pokulturjunkie gelesen, dass es in absehbarer Zeit eine Neuauflage von “American Gladiators” geben wird. Wow! American Gladiators! Die Helden meiner Kindheit (Superman und Spiderman hatten mir ja nie was bedeutet. Aber Nitro, Malibu, Ice, Diamond, Zap und wie sie noch alle hießen, die waren einfach spitze. Irgendwann waren sie dann aber weg und Takeshis Castle konnte die Lücke nur einigermaßen füllen.
Bevor ich gleich zur Neuauflage komme, hier erstmal ein paar Videos um die Erinnerung aufzufrischen.
Fangen wir mit dem Intro an:
Und hier gehts zu ein paar Videos meiner Liblings-Fights (kann die ja nicht alle Einbinden, dann hagelts wieder Beschwerden…): Assault (haben wir früher nachgespielt, Matratzen im Kinderzimmer aufgestellt und mit Korken nur so rumgeworfen. noch toller wurde es dann bei besuchen bei der Oma, denn die hatte ein Laufband, eine Kletterwand, mehr Matratzen und viele Bälle im Spielzimmer), Hang Tough (da hat sich die Spreu vom Weizen getrennt und die Schmerzen waren förmlich zu spüren), Powerball (sollte neben Fußball zur zweiten Hauptsportart ernannt werden) und Joust (mit Q-Tipps gegeneinander kämpfen).
Eher unspektakülar war “Human Cannonball”, in dem die Kandidaten den Gladiator umschwingen mussten. Allerdings ereignete sich dabei einer Highlights: Malibu wird verletzt (“hair and everything gone flying!”, einfach köstlich) und anschließend interviewt. Dem scheint das ganze Gehirn zermatscht worden zu sein…
Und hier nun der Trailer zur Neuauflage der Gladiatoren, die Anfang des jahren in Amerika auf NBC lief:
Es scheint sich tatsächlich sehr dicht am Original gehalten zu haben, einzig das viele Wasser ist mir neu. Man fällt nicht mehr auf Matten, sondern wird ständig nass. Irgendwie unnötig. Wobei… wenn ich da wieder an Ice & Co denke… irgendeinen Zweck wird das schon erfüllen…
Abschließend noch ein Ausschnitt aus der Neufauflage, der zeigt, warum der “Eliminator” so heißt. Das ist das Finalspiel und man sieht den beiden Kandidatinnen an, dass ihre Kräfte im Laufe der Sendung schon zu “mindestens 100%” eliminiert wurden. Am Ende liegt die rote Kandidatin aber schon deutlich vorne und muss nur noch das Laufband hochlaufen (ok, dann noch durch die Styropor-Wand, aber das ist ja ein Klacks) und schon hat sie es geschafft. Klingt in der Theorie ganz einfach, aber wie gesagt: Die Kräfte sind nicht mehr vorhanden. Und so kommt es dann, dass die blaue Kandidatin, die zwischendurch relativ oft schlapp auf der Matte liegt, doch noch eine Chance bekommt. American Gladiators ist eben auch Spannung. Und das gibt es in TV-Shows heutzutage nicht mehr wirklich oft…

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