
Ke hatte letztens Geburtstag und da Ro sie momentan mal wieder allein zuhause sitzen lässt, dachten Frau Bü und ich uns, dass es doch eine tolle Idee wäre, sie nicht auf der Couch versauern zu lassen (hay, die haben ja nichtmal nen Fernseher…) und haben ihr daher eine Karte für den ersten A-Cappella-Award Baden Württemberg geschenkt. Natürlich mit unserer Begleitung, ist doch klar ;-)
Und was soll ich sagen: Super wars! Zu den ganzen Teilnehmern gibts hier ein andermal mehr (kannte ich alle noch nicht), jetzt widme ich mich schnell mal nur dem Sieger (sowohl der Sieger des Publikumspreises (mit tatkräftiger Unterstützung von Frau Bü und mir, Ke hat das Kreuz wo anders gemacht, ich petze einfach mal…) als auch der Jurywertung (die Platz 2 und Platz 3 falsch gemacht haben. Vor allem Platz 2 war eine krasse Fehleinschätzung…)): Maybebop.
Schon vor dem Contest haben wir drei uns schon geeinigt, dass die bei dem Wettbewerb, wer denn den besten Namen hat, gewinnen würden. Und nach einem Besuch auf deren Website (und einem kurzen Überfliegen der Seiten der anderen Teilnehmer) hab ich das Gefühl, dass die auch bei “bester Internetauftritt” gewinnen könnten. Nicht unbedingt vom Aussehen, sondern vom Umfang. Ein umfangreicher Downloadbereich (ganze Songs, Acapella-Klingeltöne, Hintergrundbilder und Videos). Dazu kommt noch ein Podcast auf YouTube, auf dem bestimmt in der nächsten Zeit was zu dem heutigen Sieg in Ulm kommen wird, ich werds im Auge behalten (Edit: Wohoo, gerade gesehen, dass es den auch für iTunes gibt, kommt also sofort im Abo auf meinen iPod. RSS-Feed gibts hier).
Bis dahin gibts hier einfach mal eine Podcastfolge von einem anderen Wettbewerb (kommt im zweiten Teil, der erste Teil behandelt die Tontechniker):
Die Band im braunen Anzügen, die man da im Standbild sieht ist übrigens vocaldente, die den dritten Platz gemacht haben. Deren Homepage gibt direkt mal Punktabzüge, weil direkt Musik startet. Doof!
Besonders begeistern konnte Maybebop das Publikum mit einer sehr eigenen Interpretation vom kleinen grünen Kaktus. Konnte leider nur ein Video finden, in dem in der Mitte die Band vorgestellt wird, aber das kann ja auch nicht schaden:
Der Bass ist einfach unglaublich und war mit Abstand der Beste seiner Sorte an dem Abend. Weiterer Pluspunkt: Alle vier Sänger sind mal Lead-Sänger und haben komplett andere Stimmen, die aber super zusammenpassen. Zudem sind sie sehr witzig (leider nicht auf YouTube gefunden: Ein Lied, in dem Olli von seinem psychischen, unheilbaren Schaden erzählt: Er interessiert sich nicht für Fußball. Am Ende wird er in (angedeuteter) Zwangsjacke von der Bühne gebracht) und überaus vielfältig. Dass sie es selbst mit allen bekannten Boygroups aufnehmen können, haben sie dann in einem 14-teiligen Medley bekannter Boygroup-Hits bewiesen. Mit perfekter Choreographie.
Blöd nur, dass ich die erst jetzt kennenlerne, denn bisher haben die schon 5 CDs auf den Markt geworfen (ok 4. Und eine Live-Version) und ich weiß nicht, welche wir uns zuerst zulegen sollen. Muss mich mal durchprobehören…
Auf jeden Fall: Ein super Abend (nur viel zu heiß, ne Klimaanlage kennen die da nicht) mit dem richtigen Gewinner und auch sonst netten Bands, davon denen man sich 2 nochmal genauer angucken sollte (kleiner Vorgriff für Frau Bü, bevor ich es in dem irgendwann nachfolgenden Artikel vergesse: “Sandburgenbauen” kann man sich komplett runterladen).
Padonha: 
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