Frühstücksspeck aus der Mikrowelle

24. Februar 2016 um 00:11 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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So, bevor ich euch von den vielen leckeren Sachen vorschwärme, die ich dank der Popcornmaschine in den letzten Wochen so gegessen habe, gibts hier noch einen megapraktischen Küchentipp (den ich mal vor Jahren von Ro und Ke überliefert bekommen habe).

Und zwar geht es um den allseits beliebten Frühstücksspeck:

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Eins der Highlight eines ausgiebigen Wochenendfrühstücks. Aber eben auch mit Aufwand verbunden, den ich mir Morgens ungerne mache (erst Recht, wenn die Kinder mal wieder viel früher wach waren, als sie es unter der Woche tun). Und dann riecht auch noch das ganze Haus tagelang nach Speck (ok, das ist jetzt nicht unbedingt was schlechtes), von den Klamotten, die mit feinen Fettspritzern übersät sind ganz zu schweigen.

Aber hey, da kommt nun der Tipp ins Spiel. Denn mit diesem, verkürzt sich der Aufwand auf etwa eine halbe Minute, es gibt kein spritzendes Fett und die Geruchsbelästigung hält sich auch in Grenzen.

Das einzige was man braucht: Einen Teller, zwei Blätter Küchenpapier und eine Mikrowelle.

Ein Küchenpapier auf den Teller legen, da den Speck drauf verteilen, dann das zweite Küchenpapier obendrauf (ich lass die beiden immer zusammen und klappe dann zu) und ab damit für 2-3 Minuten (je nach Speck, muss man am Anfang halt immer mal wieder schauen, bis man die perfekte Zeit raus hat) bei 600-800 Watt in die Mikrowelle.
Schon fertig!

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Wie man an dem plötzlich transparenten Küchenpapier sieht, geht da auch ordentlich Fett raus, so dass man sich einreden kann, einen Diät-Speck zu essen ;-)

Und was der Speck nun mit der Popcornmaschine zu tun hat, erzähl ich euch dann nach der nächsten Maus im nächsten Beitrag!

Selbstgemachtes Popcorn, so lecker wie im Kino

22. Februar 2016 um 08:43 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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Das ist nämlich so: Ich habe in der Studienzeit ja mal ein paar Jahre in zwei kleinen, sehr beschaulichen Kinos gearbeitet. So klein und beschaulich, dass man da alleine alles gleichzeitig gemacht hat: Karten verkaufen, Film einlegen, Film starten, Getränke und Süßzeug verkaufen und Popcorn machen. Man kann also sagen: Ich war mal ein beruflich ein Popcorn-Macher und somit ein selbsternannter Experte auf dem Gebiet.
Außerdem arbeite ich seit etlichen Jahren in einem Büro, vor dessen Fenster direkt ein Kino liegt, welches mir immer mal wieder sehr intensive Popcorn-Gerüche in die Nase treibt. Ich kenne mich also auch beruflich sehr gut mit dem Geruch von echtem Kino-Popcorn aus.

Und dann ist es auch so: Seit wir Kinder haben, haben die Kinobesuche rapide abgenommen (und wenn, wie in wenigen Tagen mit Deadpool, dann nicht immer gemeinsam). Daher haben wir uns dann ein kleines muggeliges Heimkino ins Haus gepflanzt (hier kann ich leider nix verlinken. “Irgendwann” blogge ich da auch mal noch drüber). Und da braucht es natürlich auch Popcorn!

Bisher hatten wir das immer klassisch im Kochtopf gemacht. Danach ein wenig Zucker drüber gerieselt und fertig.

Das Ergebnis: Kochtopf-Pocorn (das gerne mal feucht wurde, wenn das Kondenswasser vom Deckel versehentlich rein getropft ist), ab und zu mal anbrannte und immer lose Zuckerkristalle rumrieseln ließ.
War ok, aber eben meilenweit von “echtem Kino-Popcorn” entfernt.

Und als ich dann im Sommer auf einer Hochzeit mit Film-Thematik war und es da eine echte Kino-Popcorn-Maschine gab, die Popcorn zauberte, das leckerer (weil frischer) als im Kino war, war meine schon länger angedachte Idee beschlossene Sache: Ich brauche eine Popcorn-Maschine.
Aber nicht so eine Heißluft-Irgendwas-Maschine, sondern so eine wie im Kino, nur in kleiner:

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So eine mit nem heißen Top, wo fleißig gerührt wird und das Popcorn dann schön nach unten in den Auffangbehälter fällt.

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Und zu Weihnachten konnte ich dann die “Rosenstein & Söhne Profi-Popcorn-Maschine” (Amazon-Partnerlink) mein Eigen nennen.

Und jetzt?

Ich wusste noch, dass die Butter im Kino keine normale Butter war, sondern deutlich gelber. Da ich nix finden konnte, versuchte ich es einfach mal mit Butterschmalz, der kam optisch hin. Dazu dann normalen Popcorn-Mais und normalen Zucker. Und dann: Lecker Popcorn. Der Zucker war schön um das Popcorn karamellisiert und nix krümelte.
Aber Kino-Popcorn? Nö, das nicht.
Der Schmalz schmeckte deutlich hervor und vom Geruch auch nix, was an den Original-Geruch rankommt.

Also hab ich schnell bei dem Bräutigam der ausschlaggebenden Hochzeit nachgefragt und einen Link zu diesem Shop bekommen (kein Partnerlink und auch sonst keine bezahlte Werbung, ich schreibe das alles aus freien Stücken, weil ich es (vor allem den Folgebeitrag) so toll finde).
Und da gibt es dann erstmal die “echte” Popcorn-Butter. Und die ist tatsächlich gelb, aber nur, weil da Beta-Carotin als Farbstoff drin ist. Der sorgt dafür, dass das Popcorn schön golden wird. Geschmacklich ist es aber eigentlich egal, normale Butter schmeckt nahezu identisch, rein optisch macht es aber schon einen Unterschied:

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Mit Kokosfett (wird oft wegen der Hitze-Unempfindlichkeit empfohlen) habe ich optisch dann irgendwie kaum einen Unterschied wahrnehmen können (warum auch immer, Kokosfett hat ja gar keine Farbe) und auch geschmacklich war es nahezu identisch. Werde hier also wohl beim Kokosfett bleiben, da braucht man keine Spezialbutter bestellen.

Die entscheidende Zutat ist aber der Caramel-Aromazucker. Schon als ich die Tüte aufmachte wusste ich: Ja, das isses. So riecht Kino-Popcorn. Und so schmeckt es dann auch. Wow!

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Das ist von dem Kochtopf-Popcorn wirklich meilenweit entfernt. Wobei es natürlich nur der Zucker ist, das könnte man mit dem Top also vermutlich auch ungefähr hinbekommen (wenn man dann den Zucker auch nicht drüber streut, sondern das gepoppte Korn dann nochmal in der Pfanne in nem Zucker-Butter-Gemisch verrührt).

Stilechter ist aber natürlich die Maschine und anbrennen tut da auch so schnell nix.
Selbst die Reinigung ist ein Klacke. Ist das Popcorn fertig, kippe ich ein wenig Wasser in den Topf, dann gehts mit dem Popcorn ins Heimkino und ich lass die Maschine einfach so stehen. Später dann nur den Topf rausholen, den Deckel mit den zwei Flügelmuttern abschrauben, bei Verwendung von Zucker ein bisserl schrubben und fertig.
Lässt man die Maschine öfter hintereinander laufen (ich hatte es jetzt dreimal in direkter Folge, das Popcorn war beim dritten Mal noch genauso wie beim Ersten), steigt allerdings die Schrubbarbeit, wenn man nicht zwischendurch sauber macht.

Noch weniger Arbeit ist es natürlich, wenn man keinen Zucker verwendet. Denn auch salziges Popcorn schmeckt ja sehr gut. Das hatte ich vorher mit der Maschine auch mal probiert, einfach mit normalem Haushalts-Salz. Hatte aber irgendwie aus irgendeinem Grund nicht so wirklich funktioniert, das Popcorn kam oben nicht raus, sondern hing fest zusammen und bremste den Rührer aus.
Woran auch immer es lag, kann ich nicht sagen.

In dem Shop hab ich dann gleich noch Pudersalz bestellt, das “klumpt nicht” und “löst sich völlig auf”. Und genau so ist es. Lecker, lecker, lecker.

Und mit den richtigen Boxen, kriegt man dann das Mais, den Zucker, das Salz und die Löffel bequem in der Maschine gelagert:

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Wer also gerne mal Popcorn macht, oder gerne mal öfter Popcorn machen würde: Kauft euch mal die richtigen Zutaten. Und warum nicht auch die Maschine? Ich will sie nicht mehr hergeben, ehrlich!

Und gibts bei uns jetzt jeden Abend leckeres Caramel-Popcorn wie im Kino?
Nein, tatsächlich gab es das schon am Samstag wieder das erste Mal seit über einem Monat (obwohl es sooooo lecker ist…). Aber das heißt nicht, dass die Maschine darum nicht andauernd lief.
Ha!
Es wird nämlich noch viel besser.
Aber das erzähl ich euch ein anderes Mal…

Jubliäums-Digitalender 2016: Februar

19. Februar 2016 um 23:02 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Huch, da ist der Februar ja schon fast vorbei, wie ist das denn passiert?

Hier mein diesmonatiges Kalenderblatt:

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Das Layout find ich schrecklich und hab es schon ein wenig angepasst, um es ein wenig zu retten, aber hey, in 10 Tagen ist ja schon fast März, dann wäre das geschafft…

Hier die (durch klick vergrößerbaren) Infos zu dem zugehörigen Jahr (ihr erinnert euch doch sicher an das Jubiläums-Konzept, oder?)

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