“Sweet Treat Sunday”: Erdbeereis-Biskuit-Rolle

31. August 2014 um 01:13 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, macht euch auf eine abstruse und immer wieder abschweifende Einleitung gefasst. Schließlich habe ich seit etlichen Jahren nicht mehr bei einer “Linkparty” mitgemacht, da muss ich mich erst eingrooven…

Die auf diesem Blog als “Ke” bekannte elf19-Dame (elf19 könnte den Stammlesern noch ein Begriff sein, denn ursprünglich war das mal ein Blog von Ro und Ke, was ich denen durch ein “Woosh” mal mal noch paralleler gemacht habe (inzwischen “woosht” es dort aber nicht mehr und Ke hat das Blog unter alleine Kontrolle genommen und in ein Hausfrau-Bastel-Näh-Koch-Reise-Blog verwandelt)) (ohoh, noch im ersten Satz und schon zwei schließende Klammern hintereinander, das kann ja noch heiter werden… Ich fange einfach nochmal von vorne an:)

Die auf diesem Blog als “Ke” bekannte elf19-Dame hat nun endlich einmal (nachdem sie es mir schon lange angekündigt hatte und ich auch ein paar Namensvorschläge in den Raum geworfen habe, die sich aber gegen “Sweet Treat Sunday” nicht durchsetzen konnten) (verdammt, der Satz will einfach nicht zu Ende gehen) zu ihrer “Sweet Treat Sunday”-Linkparade aufgerufen, wo man sonntäglich eben seine süßen Wochend-Köstlichkeiten präsentieren soll.

Und weil das ganze dann auch Pinterest nach Monaten sortiert gesammelt werden soll, tue ich mal so, als hätten wir jetzt wirklich noch August und nicht schon Spätherbst und präsentiere ich euch hier eine etwas ältere Köstlichkeit, die ich aber extra aufgehoben habe, da ich eben von der geplanten Linkparade schon länger wusste (und da ich nicht wöchentlich was sweetes mache, kann man da ja mal ein wenig vorrätig halten).

Jetzt spült das dann vermutlich hunderte bis tausende verrückte andere Hausfrauen auf meinen Blog (hallo zusammen!) und ich muss mal ganz kurz darauf verweisen, dass ich trotz meiner breiten Themenfächerung durchaus auch schon im Küchenumfeld mein Unwesen getrieben habe. Da gibt es zum Beispiel meine Reihe “Küchentipps von Don und Frau Bü” in der Ke auch zweimal höchstpersönlich einen Auftritt hatte (Kochduell Nr. 1 und Kochduell Nr. 2 (wo ich die von Ke und mir erfundenen “Des Puffers Kern”-Kreation nur wärmstens empfehlen kann, das hat sich bei uns im Haus zu einem immer mal wieder gemachtem Stammgericht entwickelt) und wo auch der Beitrag “Rezepte, die das Leben schreibt: Marshmallows selber machen” zu finden ist, der zu einem meiner Lieblingsbeiträge auf diesem Blog zählt und erfreulicherweise gleichzeitig auch der meistgelesene ist (über 35.000 Leser und auch nach 6 Jahren immer noch immer wieder Kommentare). Und das, obwohl (bzw. weil) einfach alles schief gehen wollte, bzw. einfach nur chaotisch war.

Und so wird dann auch mein erster “Sweet Treat Sunday”-Eintrag einer, bei dem ich mit dem Ergebnis nicht wirklich zufrieden war und wo es noch einiges an Optimierungspotential gibt. Klassischer “Pinterest Fail” (die ja bekanntlich sehr erheiternd sein können, hier einmal eine beispielhafte Pinnwand, bei der ich mich teilweise wegschmeißen könnte (z.B bei diesen beiden Weihnachtsfotos), aber auch an eigene Fails erinnert werde (diese Schneemänner habe ich auch mal komplett versemmelt, Bilder gibt es glücklicherweise keine) oder meine Zukunft sehe (diese Karottenchips wollte ich auch immer mal ausprobieren)), wobei das bei mir diesmal noch einigermaßen harmlos ist.

Was es werden sollte: Eine Biskuit-Rolle, mit selbst gemachtem Eis (Erdbeer-Minz mit Schokostückchen) gefüllt und den Teig von außen dazu noch mit Erdbeeren bemalt.

01_header_erdbeereisrolle

So ein Rezept findet man natürlich nirgends (nur Inspirationen an diversen Stellen), so dass ich den Biskuit-Teig von der einen Stelle, das Erdbeer-Eis von einer anderen (die Schokolade habe ich dann einfach selber ergänzt) und die Anleitung zum Biskuit-Teig-vor-dem-backen-bemalen von woanders geholt habe. Dabei hätte ich doch seit der Marshmallow-Geschichte wissen müssen, dass das nie eine gute Idee ist…

Hinzu kam dann noch, dass die Kinder (ja, liebe Hausfrauen, ich bin auch noch Vater, auch da kann ich euch gleich noch nen Link anbieten, nämlich meine Vaterlektionen. Hier mal wahllos auf Lektion Nr.3 verlinkt, die zeigt, dass Männer es in dem Geschäft gar nicht so leicht haben) zu der Zeit nicht sonderlich kooperativ waren und ich so nicht unbedingt die notwendige Konzentration und Geduld hatte.
Das wirkte sich vor allem auf die Biskuit-Bemalung aus, denn die sollte immer mal ne Weile im Gefrierfach fest werden. Da ließ ich die “Weile” aber immer kürzer werden und die tropischen Temperaturen (es war Mitte Juni, da war es hier tatsächlich einmal Sommer) arbeiteten dann eh noch gegen mich.

Darum war am Ende von der schön filigranen Arbeit nicht mehr all zu viel zu sehen, erkennen konnte man die Erdbeeren aber glücklicherweise doch noch:

03_erdbeereisrolle_erdbeerteig_gesamt

Ich hätte da auch noch die Vogelperspektive im Angebot:

04_erdbeereisrolle_von_oben

Und dann war das Eis-Rezept auch noch eher für den Sofort-Verzehr gedacht, was wiederum nicht meinem Plan entsprach (Frau Bü war gerade ein paar Tage auf Geschäftsreise und dies sollte eine Überraschung für die Heimkehr werden). Und so wurde die Rolle dann zu einem steinharten Eisblock:

02_erdbeereisrolle_eisblock

Zusammen mit dem schön weichen Biskuit (interessant, dass der gar nicht hart wird, wenn er gefroren ist), war dann dann doch eher eine merkwürdige Konsistenz-Kombination…

Naja, ein wenig lecker war es trotzdem und dem bemalten Biskuit-Boden gebe ich sicher nochmal eine zweite Chance. Dann aber ohne Kinder und ohne direkte Sonneneinstrahlung. Und vielleicht habe ich ja auch den ein oder anderen inspiriert, es einfach besser nachzumachen. Sollte durchaus möglich sein ;-)

PS: Inzwischen ist mir dann auch eingefallen, dass ich ja seit Weihnachten das Buch “Ben and Jerry’s Homemade Ice Cream and Dessert” besitze (da ich eben mal verstärkt selber Eis machen wollte (erst Recht, wo der Garten doch jetzt genug Material hergibt) und ich seit meinem USA-Besuch in der Kindheit ein Fan der beiden bin (“ich hätte gerne ein Schokoladeneis” – “Welches denn unserer dreitausend verschiedenen Sorten?” – “Äh… keine Ahnung, seit wann gibt es da Unterschiede?” – “Hier, probier doch mal so 200 verschiedene Sorten, bis du dich dann entschieden hast” . “…”) (oder so in der Art, ist ja jetzt auch schon wieder fast 20 Jahre her). Und dieses Buch kann ich euch jetzt nur wärmstens ans Herz legen (huch, gerade sehe ich, dass es das ja auch in der deutschen Fassung gibt. Warum seh ich das erst jetzt und ärgere mich mit dämlichen Cup-Umrechnungen rum und googele komische Zusaten!? Ich empfehle also dann wohl lieber doch die deutsche Ausgabe), denn da stehen nicht nur tolle Rezepte drin (mit 3 verschiedenen Basismassen, wovon ich bisher nur dir cremigste probiert habe, die dann auch noch nach einer Woche im Gefrierfach die richtige Eis-Konsistenz hatte und weder zu einem Eisblock wurde, noch Eiskristalle bildete), sondern auch lustige Anekdoten der beiden Eisladengründer (erst mal als langer Einleitungsblock, dann aber auch zu ausgewählten Rezepten bzw. Eissorten).

Hier ein Banane-Erdbeer-Eis (ist nicht ganz geglückt, da hätte mehr Zucker reingemusst, falsche Cup-Umrechnung, wie ich später merkte) und das absolut unbedingt dringenst zu empfehlende “Oreo Mint”, welches wirklich wie aus der Eisdiele schmeckt und für mich als Minz-Fan einfach nur ein Traum ist:

eis

Anders als beim obigen Minz-Eis-Rezept kommt der Geschmack hier übrigens per Minzöl ins Eis, wobei ich da eine Mischung aus 1/3 japanischen Minzöl (dachte bisher, das sei nur dazu gut, sich bei Erkältungen damit einzureiben) und 2/3 Pfefferminzöl (jenes, welches man in die DUftöl-Lämpchen gibt) als perfekt ausgemacht habe. Pur schmecken übrigens beide Minzöle nicht, falls es euch interessiert…

Und da Ke dieses Eis auch schon bei mir verköstigen durfte, kann sie ja kurz bestätigen, dass es wirklich lecker ist ;-)

PPS: Bei “Pinterest-Fails” und “Ke” fällt mir noch Ke’s Waffelmuffins ein, die bei mir dann nicht wirklich so gelingen wollten, aber auch “gefailed” noch sehr lustig waren. Zum Glück gibt es in dem Beitrag von mir dann aber auch noch geglückte Nachahmungen (und Eigenkreationen). Nicht, dass ich hier am Ende als vollkommen unfähig dastehe…
Und apropos: Eben dieser Beitrag ist vom 3. Geburtstag von Sohnvanone. Der vierte ist nun schon einige Monate her und auch Tochtanones Geburtstag wurde hier nicht gewürdigt (und der ist nun bald schon ein Jahr her). Ihr dürft euch also bei den nächsten “Sweet Treat Sundays” ein wenig auf Geburtstagskuchen und sonstige Geburtstags-Ess-Dinge (inkl. geglückten Pinterest-Nachahmungen) einstellen.

Und nun alle bei Ke vorbeischauen, die passenderweise (total unabgesprochen, ich schwöre) in ihrem “Sweet Treat Sunday”-Beitrag ein Rezept vorstellt in dem sie Marshmallows selber macht.
Da tauchen dann im Laufe der Zeit auch die Beiträge der weiteren Teilnehmer auf.

PPPS: Mit Marshmallows hab ich da ja auch noch was rumliegen, was total lecker ist (aber auch nicht 100%ig geklappt hat):

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Es handelt sich um die “Bananen nach Forster-Art” aus “Weber’s Grill Bibel”, die ja wohl jeder daheim haben sollte. Einfach mal einen einigermaßen warmen Tag abwarten, Seite 270 aufschlagen und nachgrillen. Sehr sehr lecker, auch wenn man den Teigboden ignorieren muss, weil er komplett verbrannt ist…

PPPPS: Puh, schon wieder viel zu spät, warum kann ich mich auch nicht einfach mal kürzer fassen? Auf Gegenlesen wird zugunsten von Schlaf verzichtet (man denke nur an die Löcher im Gehirn), ich hoffe, ihr könnt mir das nachsehen und habt trotzdem einigermaßen verstanden, was ich euch sagen wollte…

Schlaf?

26. August 2014 um 23:13 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Mal noch ein Video zum Thema vom letzten Mal:

Und ich frage mich jetzt, ob ich in der Zeit vor den Kindern zu der Gruppe gehört habe, die tatsächlich mit weniger Schlaf auskommen, oder zu denen, die Löcher im Gehirn haben und nur denken, dass sie damit auskommen.
Aber das ist eh Vergangenheit. Aktuell sind die Löcher so groß, dass ich selber weiß, dass das irgendwie hinten und vorne nicht reicht. Trotzdem blogge ich hier jetzt, statt einfach mal zu schlafen…

Garten-Texturen Vol.11

09. August 2014 um 00:04 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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Garten-Texturen Vol.10

07. August 2014 um 00:04 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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Garten-Texturen Vol.9

05. August 2014 um 00:04 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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Vaterlektion Nr.8: Ferien

04. August 2014 um 07:40 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Am Freitag war bei uns im Kindergarten der erste Ferientag und so habe ich gleich gelernt, dass “Ferien” sich nicht anders verhalten als “Wochenende”. Nämlich:

Ferien und Wochenende sind die Zeit, in der die Kinder von sich aus 1-2 Stunden früher aufstehen als sie es während der Kindergartenzeit tun (wo man sie unter lautstarkem Protest wecken muss, um überhaupt rechtzeitig dort anzukommen)

Das versprechen also 3 erholsame Wochen zu werden, da Ferien und Wochenende bei mir die Zeit ist, in der man nochmal 1-2 Stunden später ins Bett geht, da man ja endlich auch mal ein paar Sachen geschafft bekommen will.
Eine selten dämliche Kombination…

[Hmpf, das Serien-Plugin ist jetzt endgültig veraltet, hier mal eine manuelle Auflistung der vorherigen Lektionen (dort fehlt dann diese Lektion in der Auflistung), bis ich mir ein neues Plugin gesucht und die bestehenden Listen migriert habe. Nachts irgendwann, ich hab ja Ferien, da kann ich ja ausschlafen...]

Garten-Texturen Vol.8

03. August 2014 um 00:04 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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Garten-Texturen Vol.7

01. August 2014 um 00:04 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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