Speisestärke + Wasser = Spaß!

19. März 2013 um 23:10 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Wenn man die Kinder bei Laune halten will, muss man sich ja immer was neues ausdenken. Irgendwann wird das ganz schön anstrengend und man durchsucht das Netz nach neuen Ideen.

Und da hab ich dann irgendwo (sorry, finde den Link nicht mehr) gelesen, dass es ein sehr interessantes Ergebnis geben soll, wenn man Speisestärke mit der richtigen Menge Wasser mischt.
Also hab ich das direkt mal ausprobiert und war mehr als begeistert. Nur mit dem WIssen im Hinterkopf, dass Sohnvanone ja auch mal ins Bett muss, hab ich ihm die Schüssel überlassen. Ich hätte da ewig weiter drin rummatschen können.
Aber auch Sohnvanone hatte seinen Spaß (mit Löffel und mit den Händen).

Hier aber nur meine Matscherei:

Und darum jetzt einfach mal alle (die ohne Kinder sind im Vorteil, denn die dürfen es ganz alleine ausprobieren, die anderen sollten ihre Kinder auch mal dran lassen) sofort nachmachen: In eine Schüssel eine beliebige Menge Speisestärke geben und dann langsam Wasser einrühren. Und dabei immer mal wieder kurz aufhören mit dem Rühren und das Ergebnis beobachten. Denn auch wenn es sich noch viel zu fest und trocken anfühlt: Vermutlich verläuft es sofort, wenn man mal aufhört zu rühren. Und dann ist es genau richtig. Wenn man es anfasst oder mit dem Löffel durchgeht, ist es steinhart. Kaum lässt man es in Ruhe, läuft es wieder zusammen.

Und Sauerei gibt es auch kaum. Ist ja nur Speisestärke und Wasser, das trocknet und ist dann nur Pulver. Und wenn man zu feste rührt und es auf den Arm spritzt, kann man es einfach abnehmen, ist ja nicht nur flüssig, sondern auch fest.
Sehr verwiorrend.
Also los: Jetzt sofort ausprobieren (denn auf dem Video kommt das bei weitem nicht so toll rüber, wie es sich in echt anfühlt) und in den Kommentaren berichten!

Auf YouTube findet man noch viel mehr Videos der Art (auch ganz viele mit dem Titel “Stärke + Wasser = Spaß”, wie ich jetzt festgestellt habe..). Auch einige, die zeigen, wie man den Spaß noch erhöhen kann, wenn man in die Gleichung noch einen Lautsprecher mit aufnimmt:

Wir brauchen jetzt auf jeden Fall mehr Speisestärke, denn unser Rest hatte nur für diese kleine Schicht aus dem Video gereicht. Ich muss das unbedingt mal in größerer Menge ausprobieren. Also… Sohnvanone muss das natürlich tun…

PS. “Nichtnewtonsches Fluid” ist übrigens die korrekte Bezeichnung für dieses Zeug

Comic-Collab #18 Alltag (inkl. Aufruf zum Lovestorm)

15. März 2013 um 07:00 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, es ist der 15. im Monat und somit wieder Zeit für die (?) Comic-Collab.

Das Thema ist diesmal “Alltag” und eigentlich hatte ich mir (schon vor zwei Monaten, als das Thema bekannt gegeben wurde) vorgenommen, hier was über das Problem vom “Tag” im “All” zu produzieren.
Denn was ist ein “Tag”? Das ist genau der Zeitraum, den die Erde braucht, sich einmal um die eigene Achse zu drehen. Ist man nun im All, gibt es keine Erde, die sich dreht.
Das bedeutet, dass man sich selber um die eigene Achse drehen muss, um einen Tag zu durchleben. Und wenn man sich geschickt dreht und dann einfach damit aufhört, kann man ein ausgiebig verlängertes Wochenende genießen:

Enden sollte das ganze dann mit dem traurigen Moment, in dem der Astronaut erkennt, dass er zwar die ganze Zeit Wochenende haben kann, es bis zu seinem nächsten Geburtstag (den man dann ja auch endlos anhalten könnte, um so dauerhaft Partys zu machen, allerdings ohne Luftballons) aber ein sehr weiter Weg ist. Denn dafür muss ja ein Jahr vergehen. Und das ist eben nicht über eine bestimmte Anzahl Tage definiert…

Analog zum letzten Comic hätte ich auch wieder ein YouTube-Video integriert, dieses hier, um genau zu sein. Einfach trotzdem anschauen, sehr faszinierend (und hier noch passende Fotos dazu).
Aber die Idee musste ich dann fallen lassen, da mein erster Comic-Collab-Beitrag im letzten Monat mich auf etwas anderes gebracht hat.
Und da ich keine Zeit mehr hatte, mir die ganzen neuen “How to draw really good”-Videos anzuschauen, die ich das letzte Mal vorgestellt hatte, hab ich mir diesmal professionelle Hilfe geholt. Mein Kopf kommt im folgenden Comic aus der Feder von niemand anderem, als Sohnvanone persönlich.. Allerdings ist nur der erste die Originalversion, in den folgenden beiden Versionen musste ich (ohne Zustimmung, aber ich hab auch nicht gefragt…) den Mund anpassen. Und nein, ich habe neuerdings keinen Kinnbart, ich glaube das ist nur ein zusätzliches Ohr, das er mir gemalt hat. Muss ich Frau Bü+ nochmal fragen, die war dabei, als das Werk entstand…

Aber jetzt los:

Grob gesagt geht es darum, mal wieder ein wenig Liebe in die Blogosphäre zu schütten. Dazu gab es ja mal die Aktion “Ein ♥ für Blogs”, wo jeder an einem definierten Tag seine Lieblingsblogs vorstellen konnte. Dadurch kamen dann endlos viele empfehlenswerte Blogs zusammen, die man erkunden konnte, wenn man die Muße dazu hatte. Waren aber halt auch endlos viele, wodurch bei dem einzelnen Blogger dann nur eine Mini-Portion der Liebe ankam.

Ich will das ganze umdrehen und nicht die Liebe unter allen aufteilen, sondern die Liebe von vielen gesammelt an ein bis zwei Personen geben, so dass die von der Liebe fast erdrückt werden und platzen.

Denn so ein Peak in der Statistik ist was ganz tolles, das hab ich ja jetzt schon ein paarmal erlebt auf diesem Blog (es gab übrigens mal Zeiten, da war die Höhe, die der Peak da oben hat, der Alltag auf diesem Blog…). Ich brauch das also gar nicht mehr. Aber irgendwo da draußen gibt es bestimmt irgendwen, der es verdient hätte, einmal beachtet zu werden. Aus welchen Gründen auch immer.

Daher ist der Plan (um endlich mal zum Punkt zu kommen) der Folgende:

Ich sammel hier eine Armee an Menschen (müssen nicht nur Blogger sein) zusammen, die bereit sind, etwas Liebe anzugeben. Gleichzeitig sammel ich Vorschläge, an wen die Liebe dann gehen soll (jemand, der irgend was ganz fantastisches macht, aber nicht beachtet wird. Oder irgendwer, der gerade eine bekackte Situation durchmacht und wieder aufgebaut werden muss. Oder was weiß ich. Darum frag ich ja euch).
Daraus suche ich dann (je nach Teilnehmerzahl) 1-3 Ziele aus und schreibe alle Teilnehmer dann per Rundmail an, wo ich diese Seiten vorstelle. Dazu gibt es einen Termin, der ein paar Tage hinter dieser Mail liegt (der genaue Termin wird aber vorher nicht verraten). Bis dahin haben alle Zeit, sich die Seite oder die Seiten anzuschauen und sich zu überlegen, ob man immer noch dabei ist und wie genau.
Zu dem festgelegten Termin rollt die Lawine dann los. Die Blogger veröffentlichen Blogbeiträge, auf der sie die Seite (ich schreibe “Seite”. Muss kein Blog sein, ich bin offen für alles) dann vorstellen und verlinken. Falls man bei der Zielseite kommentieren kann, wird dort fleißig kommentiert (Kommentare sind noch viel toller als hohe Besucherzahlen. Und damit meine ich jetzt nicht Kommentare wie “Tolle Seite”, sondern auch wirklich sinnvolle Kommentare. Ihr habt ja vorher extra Zeit, euch mit der Seite zu beschäftigen). Gibt es eine Facebook-Seite dazu, sollen sich da die Likes anhäufen. Gibt es nen Twitter-Account, sollen die Follower Schlange stehen.
Und das alles, ohne den Lovestorm zu erwähnen.

Ich hab da mal ein Formular vorbereitet, um die Daten zu sammeln (wer Google (ich hasse euch für das Abschalten des Google Readers!) die Daten nicht geben will, kann mir auch eine Mail an donstag [at] donvanone [punkt] de schicken, aber lieber wär mir das Formular, das macht weniger Arbeit. Ich lösch die Daten da auch nach der Aktion wieder, was auch immer Google dann genau macht…):

Und damit das ganze kein Love-Lüftchen wird, wärs natürlich klasse, wenn ihr die Aktion verbreiten würdet, damit möglichst viele Menschen mitmachen. Hier ist der Link direkt zum Formular, könnt ihr über diesen Code auch bei euch einbinden:

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Und jetzt bin ich mal gespannt, ob sich “die Blogosphäre” in der heutigen Zeit noch zu so was aufrappeln lässt…

Ach, und wo ich gerade die ganzen Comic-Blogger hier auf meiner Seite habe: Mag mir nicht wer ein Logo für den Lovestorm spendieren?

Hier dann (immer wieder aktualisiert) die Liste der anderen Comic-Collab-Teilnehmer:

Schlogger
MarvComics
Regenmonster
Wolkenkuckucksheim
isla volante
Spinken
Henning
Blogrovic (ebenfalls mit All-Tag)
Flausen
Kales Sofakinder
JO’STUFF
L.I.N.S.
Steffen
Doppelgänger
JuSt kritzeling (noch ein All-Tag)
Swimsuit competition
Fuggiano Comocs

PS: Ein Extra-Danke an Jojo für die indirekte Ideengebung und den Besucherpeak, den er vermutlich durch seinen Kommentar zu meinem Beitrag noch etwas höher hat werden lassen:

To This Day

14. März 2013 um 22:38 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Ein starkes Gedicht von Shane Koyczan (dort gibt es auch den Text zum Nachlesen) über Mobbing, Schikanen und das Zerstören von Kindheitsträumen, visualisiert in fantastischen, abwechslungsreichen Animationen (also ruhig in Fullscreen gucken):

To This Day from To This Day on Vimeo.

Hier sein Vortrag bei “Ted Talks”, wo es noch eine kurze Voransprache gibt. Danach dann nochmal das gleiche, aber nicht nur mit der Animation, sondern eben auch mit Shane Koyczan, der es vorträgt. Kann man sich ja auch ruhig zweimal anhören und wirkt nochmal anders, wenn man den Vortragenden sieht:

[via esib]

Media Monday #89

11. März 2013 um 23:59 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Ach ja. Kindergärten sind eine merkwürdige Erfindung. Da zahlt man Geld dafür, dass das Kind ab und zu mal da vorbeigeht, sich die neuste Krankheit abholt, um dann erstmal wieder ein paar Tage daheim zu bleiben, bis es was neues abzuholen gibt.
Und wenn die Eltern dann mitmachen, wird es besonders lustig.

Die letzte Woche ist aber überstanden und so geht es am heutigen Montag (wenn ich es denn in den nächsten 25 Minuten noch veröffentlicht bekomme) einen neuen Media-Monday:

1. Jude Law gefiel mir am besten in “1 Mord für 2″, da er in mir da die (bisher eher erfolglose) Suche nach weiteren tollen Kammerspiel-Filmen entfacht hat.

2. Steven Soderbergh hat mit der Ocean’s-Reiheseine beste Regiearbeit abgelegt, weil ich neben Kammerspielen auch noch solche “ausgeklügelte Pläne”-Filme toll finde und da Ocean’s natürlich weit vorne mit dabei ist.

3. Cate Blanchett gefiel mir am besten in “Der seltsame Fall des Benjamin Button”? Vermutlich schon. Oder auch “Wer ist Hanna?”. Ich bin nicht so der Fan von ihr (auch nicht beim Tiefseetaucher), vielleicht auch, weil ich es ihr übel nehme, dass ich sie nie von Kate Winslet und Gwyneth Paltrow (das geht mittlerweile aber besser) unterscheiden kann…

4. Wenn euch ein Film/eine Serie ausnehmend gut gefällt, freut ihr euch dann über ergänzendes Merchandise oder interessiert euch das nicht?
Interessiert mich nicht.

5. Der gelungenste Episodenfilm ist meiner Meinung nach Magnolia, ganz klar. Ich liebe da vor allem die noch episodigeren Kurzgeschichten am Anfang.

6. Ich sollte meiner Meinung nach langsam wirklich mal in Rente gehen, denn dann hätte ich endlich wieder mehr Zeit, um Filme zu schauen ;-)

7. Auf Bei Stefan Niggemeier habe ich in der letzten Woche einen tollen Artikel zu dem ZEIT-Dossier über Raubkopierer von letzter Wochegelesen, der das Thema noch weiter führt (inzwischen ist das Dossier nämlich wieder verschwunden).

Als Bonus heute noch ein Interview mit Mila Kunis, die sichtlich erfreut ist, dass das Interview in die komplett falsche Richtgung geht und sie nicht wieder die gleichen Fragen beantworten muss. Macht sie sehr sympathisch. Und witzig anzusehen, wie sie dann kurz ihren Pflichten nachkommt und alle Standardantworten und Floskeln runterbetet, um weiter Smalltalk mit dem Interviewer führen zu können:

M.I.T. Computer Program Reveals Invisible Motion in Video

07. März 2013 um 10:00 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Damit nicht alle tollen Videos immer nur auf der “zu bloggen”-Liste landen und dort für immer auf ihren Einsatz warten, versuche ich mich mal daran, Videos auch mal ohne viel Text zu posten:

Na geht doch…
Hier mehr Infos dazu.

Und jetzt bitte mal ein Uli Hoeneß-Rotkopf-Video durch den Puls-Sichtbarkeits-Algorithmus laufen lassen…

Winterliches Wien und jQuery Europe 2013

04. März 2013 um 23:09 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Wie erwähnt, war ich vorletzte Woche in Wien auf der jQuery Europe 2013. Nebenher (also Abends und dann noch am Sonntag) hab ich dann natürlich auch noch meine Lieblingsstadt bewundert. Wien ist echt sooo toll…

Oben zu sehen war das Rathaus. Als wir das letzte Mal da waren, wurde da irgendwas für die Wiener Festwochen auf dem Rathausplatz aufgebaut und auch diesmal war dort einiges los:

“Wiener Eistraum” nennt sich das und war einfach nur umwerfend.
Ich war in meinem Leben erst so zweimal Eislaufen, weil ich es irgendwie nicht sonderlich spannend, andauernd in ner Halle im Kreis zu fahren. In den Hollywood-Filmen sieht das immer viel toller aus. Outdoor (ok, haben wir in Neu-Ulm auch, hat aber trotzdem Hallen-Flair), mit Schnee drumherum, in schöner Kulisse und mit lauter lachenden Menschen.
Und was soll ich sagen: In Wien war das ja fast noch besser, als in jedem Hollywood-Film.
Die Kulisse (zwischen Rathaus und Burgtheater) ein wahrer Traum, dazu zwei große Eisflächen, die über einen verschlungenen Traumpfad (750m lang), der im Südpark seine Bahnen um die Bäume zieht, verbunden sind. “Mit einer über 7000m² großen Eisfläche gehört der Wiener Eistraum zu den größten mobilen Eislaufplätzen der Welt”, wenn ich mal aus dem Presseheft zitieren darf. Hier gibts dann auch noch nen Plan von der Anlage.

Dazu dann richtig schöne gute-Laune-Musik (vornehmlich Oldies, leider aber auf dem “Traumpfad” nicht zu hören, sondern nur auf den großen Flächen), die sich mit dem Lachen der ganzen Menschen vermischt. Lecker Gerüche von den unzähligen Gastro-Zelten, die alle was anderes anbieten (“Würstel, regionalen und biologischen Spießen und Pitabroten, Burger und Wraps, Crepes, Kaiserschmarrn oder Mandeln sowie erfrischenden und wärmenden Getränken”). Noch dazu auf richtigem Porzellan-Geschirr, auf das (obwohl es echt hübsch war) es keinen Pfand gab. Verrücktes Volk, diese Wiener…

Schon am ersten Abend wurde mir also nur nochmal bestätigt, wie unfassbar toll diese Stadt doch ist. Und, dass es sich gelohnt hat, das Stativ mitzunehmen, auch wenn das beim nächsten Gif nichts gebracht hat, da es dafür zu niedrig war. Man verzeihe mir also die Wackler:

Nun mal ein paar weitere Impressionen, angefangen mit dem beleuchteten Steffl, vor dem ich dann den bunten Schnee gefunden hatte, dann die Freyung-Passage, die mich auch schon das letzte Mal die Kamera hat zücken lassen und ein Riesen-Osterei bei Demel (die hatten beim letzten Mal noch eine riesige Hochzeitstorte):

Übernachtet hatte ich ja bekanntlich im Hotel Regina, mit Blick auf die Votiv-Kirche. Das Bils in der Mitte rechts ist auch von da aufgenommen, die anderen beiden halt nicht:

Und auch das untere Bild ist aus dem Hotelzimmer aufgenommen, eigentlich nur ein Experiment, um mal die Graufilter bei abendlicher Helligkeit mir Langzeitbelichtung auszuprobieren. Kam nicht wirklich was tolles bei raus (alles viel zu grau), aber ich hatte auch schnell keine Lust mehr. Hätte das Foto dann auch eigentlich gelöscht, aber so hab ich nun halt noch ein “vorher” Bild. Denn als ich zwei Tage später aus dem Hotel trat, sah es an genau dieser Stelle so aus:

Rechts diese Stangen gab es an fast jedem Haus, ich vermute mal, dass die einen dazu bewegen sollen, etwas Abstand zu halten und so vor den Dachlawinen (die am Sonntag echt extrem waren, ständig ging irgendwo mit lautem Krachen was runter) etwas weiter weg zu sein. Und unten links dann eins der zwei car2go-Smarts, die ich beim gesamten Wien-Aufenthalt gesehen habe. Das sind genau so viele, wie mir in Ulm/Neu-Ulm bei einer 5-minütigen Autofahrt entgegenkommen. Aber wer braucht bei dem Straßen- und U-Bahn-Netz (und den Citybikes, die man für eine Stunde kostenlos nutzen kann, was ich am Sonntag eigentlich machen wollte, aber da waren die dann alle eingeschneit…) auch schon ein car2go…

Egal, zurück zum Schnee. Hier mal ein Fußabdruck, um abzuschätzen, was da innerhalb von 1,5 Tagen an Schnee runterkam:

Der Kugelschreiber (hatte kein Maßband dabei…) hat etwa eine Länge von 15cm, darunter dann eben noch der plattgetretene Schnee, was dann … ganz schön viel Schnee macht.
Und es wurde immer mehr. Eigentlich wollte ich euch am Samstag Morgen ein Schild zeigen, welches thematisch einen aktuellen Bezug hatte und gleichzeitig noch aus einem lustigen Wort bestand.
Viel davon zu erkennen war dann aber nicht mehr:

Glücklicherweise hatte es Abends dann aufgehört:

Wikipedia meint dazu: “In Wien haben einige Pferdefleischhauer (Fleischer) bis heute eine große Tradition.” Und ich meine dazu: Meine neue Lieblings-Berufsbezeichnung ;-)

Und jetzt nochmal eine ganze Ladung Schnee, inkl. kitschiger Kutsche (von denen ich mehr als 2 gesehen habe, Kutsche schlägt also car2go…)

Ganz unten kann man im Hintergrund auch schon Sommerpalais erahnen, welches zum Palais Liechtenstein gehört, in dem die jQuery Europe 2013 stattfand. Und das nenn ich mal eine ansprechende Kulisse:

Zur jQuery Europe an sich brauch ich jetzt keine größeren Worte verlieren, das haben andere schon sehr ausführlich gemacht, da verlinke ich einfach mal (und gebe doch ein wenig meinen Senf ab, wie ich jetzt nachträglich eingestehen muss):

- Bei Namics gibts die ausführlichste Zusammenfassung über die einzelnen Vorträge, leider bisher nur zum ersten Tag. UPDATE: Hier nun auch zum zweiten Tag.

- Vom ersten Tag möchte ich besonders “Helping or hurting?” hervorheben, obwohl es da quasi gar nicht um jQuery ging, sondern einfach nur ums Webdesign, wie es sich weiterentwickelt hat und wie man mit der Entwicklung umgehen sollte. Da wurden Unmengen an Erfahrung in einen sehr interessanten und unterhaltsamen Vortrag gepackt, der zum Nachdenken anregt. Und ihr könnt das nun als Blog-Post nachlesen

- Aber auch der Vortrag von Doug Neiner war sehr interessant, vor allem der erste Teil, in dem er verständlich machte, dass nicht nur HTML aus Javascript rausgehalten werden sollte, sondern eben auch CSS. Und das bezieht dann auch Funktionen wie “hide” oder “show” mit ein. Statt dessen sollte man konsequent auf beschreibende Klassennamen zurückgreifen, um dann im CSS alles flexibel steuern zu können (so dass bei einem quer gehaltenen Tablett das “hide” dann eben doch nicht zu einem ausblenden führt, sondern das ganze nur an den Rand schiebt oder so). Hab ich mir früher nie Gedanken drüber gemacht, klang aber sehr einleuchtend. Hier gibts die zugehörigen Folien.

- Hier eine Gesamtzusammenfassung der Socialisten, wo dann eben auch der zweite Tag dabei ist.

- Highlight dieses Tages war für mich (überraschenderweise) der Vortrag zum Thema Sicherheit von Mike West. Eigentlich ein trockenes Thema, aber das so unterhaltsam rübergebracht, dass es einfach Spaß gemacht hat zuzuhören. Und noch dazu, weil man eben einiges hochinteressantes gelernt hat, nämlich wie man mit der Content Security Policy den fiesen Cross-Side-Scriptern das Leben deutlich schwerer machen kann. Hier gibts die Folien zum Vortrag, die zwar nicht ganz so selbsterklärend sind, dafür aber eine Reihe weiterführender Links beinhalten, die es sich lohnt zu verfolgen.

- Abschließend zum jQuery-Thema hier noch ein 360°-Panorama vom Konferenzraum (Herkules-Saal), ne ganze Reihe weiterer Bilder (da kann man mich auch drauf finden) und eine Übersicht zu noch mehr Bildern, Tweets (entgegen der allgemeinen Meinung hatte ich durchgehend eine sehr gute Verbindung mit dem Gast-WiFi) und weiteren Vortrags-Folien.

Übrigens auch sehr schön zu hören, wie Österreicher von “Daaadsch-Scrrens” sprechen…

Womit wir dann auch das Technik-Geplenkel wieder verlassen und uns wieder Wien widmen, wie ich es dann am Sonntag auch für einige Stunden machen konnte.

Zunächst ging es auf den Steffl, denn das hatten wir beim letzten Mal ausgelassen (Frau Bü hatte es dann bei ner eigenen Konferenz in Wien alleine nachgeholt, jetzt war ich dran). Hier gewinnt aber eindeutig das Ulmer Münster, wobei die Sichtbedingungen jetzt auch nicht wirklich die allerbesten waren…

Und dann hatte ich für Sonntag eigentlich den Zentralfriedhof eingeplant (oder zumindest nochmal in Ruhe den “Mozart-Friedhof” St. Marx), aber da hätte ich vor lauter Schnee nicht wirklich viel gesehen, wie ich es auch schon mit den Figuren in der Innenstadt erleben konnte:

Also durchquerte ich mal das Museums-Quartier, um da vielleicht eine interessante Ausstellung zu finden. Reizte mich aber nichts wirklich (vom Grundgedanken “wir betrachten ein spezielles Thema, wie es sich im Laufe der Zeit in der Kunst verändert hat” her fand ich “Nackte Männer” ja toll, wollte mir dann aber doch nicht andauernd nur eben solche anschauen. Die Wiener übrigens auch nicht, denn außerhalb der Ausstellung waren fast alle Plakate (und auch der große nackte Mann vor dem Museum, also zumindest die vordere Platte) von prüden Spraydosenbesitzern zensiert worden)…

Und da meine tollen Winterschuhe sich dann auch noch als Undicht erwiesen, musste ich wohin, wo ich diese ausziehen konnte. Und so schließt sich der Kreis, denn jetzt tauschte ich meine Schuhe einfach gegen solche mit Kufen drunter ein und drehte meine Runden vor dem Rathaus, bis es dann Richtung Bahnhof gehen musste.

Vielen Dank für die Gastfreundschaft, liebes Wien, ich komme garantiert wieder!

Media Monday #88

04. März 2013 um 15:11 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, nach einer Woche Kreativpause gehts hier nun mit dem Media-Monday weiter:

1. Bill Murray gefiel mir am besten in Zombieland. Und in so ziemlich allen anderen Filmen, die ich mit ihm gesehen hab, Bill Murray geht eigentlich immer. Das Murmeltier hab ich gefühlt tausend Mal gesehen, die Tiefseetaucher auch schon öfter, Ghostbusters merkwürdigerweise eher selten (damals war ich noch zu jung oder zu desinteressiert, keine Ahnung), “Die Geister, die ich rief…” ist für mich die einzig wahre Verfilmung der Weihnachtsgeschichte und “Darjeeling Limited” hätte ich mir nur wegen Bill Murray ein paar mal fast angesehen (aber nie wirklich), obwohl Adrien Brody mitspielt…

2. Martin Scorsese hat mit Shutter Island seine beste Regiearbeit abgelegt, weil ich so viele Scorsese-Filme noch gar nicht gesehen habe und mir dieser eben sehr gut gefiel. Und wenn ich das hier lese, muss ich mir wohl auch mal das Bonusmaterial anschauen. Wenn ich irgendwann Zeit finde. Also …. vermutlich nicht…

3. Kate Beckinsale gefiel mir am besten in “Everybody’s fine”, weil das einer der sehr wenigen Filme war, der mich zum Weinen gebracht hat.

4. Die diesjährigen Oscar-Verleihungen ging so sehr an mir vorbei, wie seit Ewigkeiten nicht mehr. Immerhin hab ich mal kurz die Gewinner überflogen, könnte davon jetzt aber auch kaum mehr einen nennen. Gründe für das Desinteresse habe ich drüben beim bullion genannt.

5. Den Hype um The Walking Dead kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, weil ich immer noch keine Folge gesehen hab. Wollte ich eigentlich in Wien und während der dazu gehörigen Zugfahrt anfangen, aber da war die Zeit dann doch knapper bemessen und ich zog “Black Mirror” vor (dazu ein anderes Mal vermutlich mehr). Außerdem hatte ich im Zug dann doch Skrupel. Man will ja seinen Sitznachbarn keine schlechten Träume bereiten (die Sexszenen in Broken Mirror waren schon “hoffentlich guckt jetzt keiner”-Gefühl genug).

6. Demnächst möchte ich wieder mehr Filme statt Serien sehen/lesen/o. ä., weil der Festplattenrekorder bald wieder voll ist. Ganz pragmatische Gründe also ;-)

7. Auf Beim Wortvogel habe ich in der letzten Woche einen tollen Artikel zu Filmpiratierie und “Cloud Atlas” gelesen, der diesen Artikel in der ZEIT auseinandernimmt. Und dann hab ich noch diese interessante und interaktive Filmtrailer-Sezierung gefunden (via Abspannsitzenbleiber).

Blick aus dem Digitalender

01. März 2013 um 09:38 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Vor exakt 3 Jahren postete ich hier (und warum sind in dem Artikel bitte manche Umlaute kaputt??) dieses Digitalenderbild (welches ich bei diesem Wien-Urlaub (genauer gesagt an Tag 3) fotografierte):

digitalender2010_maerz

Zu sehen ist das “Hotel Regina”, welches nicht unser Hotel war, sondern schräg gegenüber von unserem lag, aufgenommen an Tag 3.

Eigentlich wollte ich auch wieder im gleichen Hotel übernachten wie beim letzten Mal, da das auch in Fußweite von der Konferenz lag, aber die aktuellen Kritiken im Netz hatten mich dann doch abgeschreckt (sehr dreckig, kaputte Betten mit alten Konservendosen “repariert” etc.). Und so ging es dann eben einfach ins Hotel Regina.

Das erlaubte mir dann auch, einmal festzuhalten, wie es denn aussieht, wenn man die Blickrichtung umkehrt und vom Motiv auf den Punkt guckt, von dem ich fotografiert habe:

Könnte man jetzt ja ne ganze Reihe draus machen (und nen eigenen Kalender), aber irgendwie sind dann die Original-Blickrichtungen doch spannender…

Digitalender 2013 – März

01. März 2013 um 07:28 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Diesen Monat gibt es die Taube aus der St. Johann Baptist Kirche in Neu-Ulm, die wir am Tag des Grundstückskaufs besucht hatten. Ein Bild, bei dem es mir besonders weh getan hat, es nur wegen des falschen Formates nicht in in den damaligen Digitalender aufzunehmen. Ich glaub spätestens da ist dann auch mein Entschluss gefasst worden, das alles Nachzuholen…

Und hier könnt ihr nun wie immer sehen, wie ich aus dem Hochkantbild eine eine querformatige Version (1920 x 1200 Pixel) geschustert habe, damit ihr den Kalender als Desktop-Hintergrund nutzen könnt.