Foto der Woche: Bunter Schnee

28. Februar 2013 um 10:37 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Letzte Woche war ich auf der jQuery Europe 2013 in Wien. Dazu aber ein anderes mal mehr, ich bin noch in der Aufbereitungsphase (darum, und weil ich mich die Fragen diesmal eh nicht reizen, ist der Media Monday diese Woche ausgefallen).

Aber zumindest ein Foto der Woche kann ich euch ja schonmal zeigen:

Zu sehen ist ein wenig Schnee (aufgenommen an dem Freitag, der zwischen dem “gar kein Schnee”-Donnerstag und dem “ach du Scheiße, wo bitte kommt denn auf einmal sooo viel Schnee her”-Samstag lag) vor dem “Steffl”, der von der Dom-Beleuchtung was abbekam.

Und weil die Wiener so ein höfliches Volk sind, hab ich verdammt lange gebraucht, bis ich es geschafft hab, da auch mal (wie gleich zu sehen) Menschen mit drauf zu bekommen. Mit der Kamera am Anschlag machten alle Leute einen weiten Bogen um meine Motiv-Zone. Also musste ich die Kamera inaktiv halten, warten bis jemand ankam und dann so spät die Kamera zücken, dass die keine Chance mehr haben, panisch ein paar Seitschritte zu machen, um mir ja nicht das Bild zu zerstören…

Demnächst dann auch der beleuchtete Steffl (auf dem Schnee hat das aber deutlich mehr hergemacht), das Schneechaos, die Konferenz und mehr.

Fremde Fotos der Woche:
Wie bleiben beim Thema “Schnee und Eis”. Da hätten wir einmal die klassischen Schneekristalle, dann einen sexy Eisberg, Schnee, der schmelzenderweise eingefroren ist, sowie ein Video das zeigt, dass die Aussage, dass man im Winter doch den Außenwasserhahn abdrehen sollte und bloß keinen mit Wasser gefüllten Wasserschlauch im Garten liegen lässt, nur von absoluten Spaßbremsen kommen kann:

Inspiration der Woche:
Rostende Feuerhydranten mögen an sich ja schon ein interessantes Motiv angeben. Wenn man die dann aber auch noch etwas nachbearbeitet und in Planeten verwandelt, wird es einfach nur “Wow!”
Hier ein Beispiel mir Vorher und Nachher und hier noch eine Reihe mehr solcher Planeten [via langweileDich.net]

Mein Filmjahr 2012

23. Februar 2013 um 23:36 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Im Fernsehen gibt es die Jahresrückblicke ja immer schon Anfang Dezember, was der größte Quatsch ist, wie man nach 2 Sekunden Bedenkzeit feststellen wird.
Erstens muss so ein Jahr ja erst mal vorbei sein, bevor man zurückblicken kann. Und dann sollte man das ganze ja auch erst einmal sacken lassen, um dann mit etwas Abstand das ganze in Ruhe analysieren zu können.

Und so gibt es hier jetzt also Ende Februar mein “Filmjahr 2012″…

Insgesamt habe ich 43 Filme gesehen (das sind weniger als die Hälfte vom letzten Jahr, welches aber auch eine Ausnahme war), fünf davon im Kino (immerhin!).

Hier mal das Jahr im Gesamtzusammenhang (bis Mitte 2007 habe ich nur über Kinofilme Buch geführt):

Über das Jahr verteilt sah es so aus:

Im Juni wurde unser Haus gestellt, da gab es drumherum einiges zu tun. Im September und Oktober ging es dann an die Eigenleistungen im Innenausbau, Ende Oktober kam dann Tochtanone und der Start vieler Serien in Amerika, was dann den in Kombination den November zu 100% filmfrei hielt.

Hier nun die Verteilung meiner Noten (von 1-10) über die Jahre. Entgegen meiner Aussagen im letzten Jahr, gab es sehr wohl schon 10er-Bewertungen, die hatte ich da einfach nur beim Generieren der Grafiken ignoriert (in der Excel-Tabelle standen sie aber drin…).
Und in diesem Jahr basiert der Graph dann auch auf relativen Zahlen (die y-Achse gibt nun also Prozentwerte an), so dass der viel besser zu lesen ist.

Und entweder war das letzte Jahr ohne Highlights, oder ich bin bei den Bewertungen einfach nur kritischer geworden. Sowas ändert sich ja auch über die Zeit, anders kann ich mir die 7 FIlme mit 10 Sternen im Jahr 2008 nicht erklären…

DonsFilmkritiken für Oktober bis Dezember 2012

23. Februar 2013 um 22:14 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So… bin ich also doch mal dazu gekommen, zumindest das letzte Jahr an Kurzkritiken aufzuholen. Gleich kommt dann noch ein Jahresrückblick mit den üblichen Statistiken (behaupte ich mal), jetzt aber erstmal ein Schwung Kurzkritiken:

Diesen Monat mit dabei:
“Aftermath: Population Zero”, “Captain Abu Raed”, “The Greatest Movie Ever Sold”, “John Carter – Zwischen zwei Welten”, “Verblendung”, “Contagion” und “Glee on Tour – Der 3D Film”.

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Media Monday #86

18. Februar 2013 um 09:44 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, aus Gründen der Lesbarkeit mache ich es ab heute dann mal andersrum und die Fragen sind fettgedruckt, wohingegen die Antworten normal gehalten sind. Zu viel Fett-Text ist doch doof…

1. Michael Fassbender gefiel mir am besten in einem seiner Filme. In welchem kann ich nicht sagen, da er mit nicht sonderlich aufgefallen ist. Hat irgendwie ein Gesicht, dass man nicht beachtet und perfekt in einer Nebenrolle untergeht.

2. Wolfgang Petersen hat mit “Die unendliche Geschichte” seine beste Regiearbeit abgelegt, weil ich von dem Film als Kind begeistert war und ich sonst nur “Troja” von Peteresen gesehen habe und der war nicht wirklich erträglich…

3. Jodie Foster gefiel mir am besten in “Das Schweigen der Lämmer”, was mit nochmal verstärkt auffiel, als Clarice Starling dann in Hannibal von Julianne Moore gespielt wurde, die ich nicht wirklich mag (auch wenn ich gestern einen Film mit ihr sah, der ganz fantastisch war, dazu dann aber, wenn ich endlich mal meine Kurzkritiken aufgeholt bekomme…)

4. “Lost” hatte ein wirklich enttäuschendes Ende, denn vor fast jeder neuen Staffel schauten wir die vorherigen nochmal an, um das ganze unter dem Licht der neuen Erkenntnisse zu sehen und bei der neuen Staffel auch ja alle Verweise und Referenzen zu verstehen (bei Staffel 5 schauten wir Staffel 3 dann sogar parallel, da da ja dauernd Bezüge genommen wurden). Und nach jeder Staffel wusste man mehr und konnte die oder andere Szene nochmal komplett anders erleben. Und genau das hatte ich mit von Finale erhofft. Das man gleich danach die DVD der ersten Staffel greifen will und alles nochmal sehen muss, weil auf einmal alles in einem anderen Licht erscheint.
Statt dessen stellt man fest, dass die Hälfte der letzten Staffel einfach nur unnötig Zeit gekostet hat, in der die Macher (deren Podcast ich die letzten 3-4 Staffeln hörte und schon den Eindruck bekam, dass die nen Plan haben und wissen was sie tun, dazu kamen dann noch 2-3 weitere Podcast, um Theorien und Analysen zu hören) so viel anderes hätten machen können. Am Ende bleiben viele Punkte einfach offen, andere werfen nur immer mehr Fragen auf, die einen nicht wirklich interessieren, aber trotzdem beantwortet werden (Jakobs Mutter…). Und so sehr ich mir in den letzten fast 3 Jahren einreden wollte, dass das Finale ja gar nicht so schlecht war (schließlich bekam man viele Rollen nochmal zu sehen, es gab schöne Momente und es war schon ein “finaliges” Feeling), es klappt einfach nicht. Es war ein Scheiß-Ende und die Serie, die ich so toll fand, ist damit kaum noch was wert. Doof!
Und falls es hier um einen Film ging: Da gab es auch einige. Bei einem (mir fällt nur ums Verrecken nicht ein, welcher das gewesen sein könnte) war ich damals Filmvorführer und überlegte mit, was da wohl für Strafen auf mich zukommen, wenn ich die letzten 3 Minuten einfach rausschneide und den Zuschauern so einen besseren Film zeigen würde. Da ist am Ende jemand gestorben und es wurde kurz auf schwarz geblendet, was perfekt gewesen wäre. Doch dann kommt das Bild wieder und schwupp, piepst wieder irgend ein Gerät im Krankenhaus und die Person hat es doch überlebt. Alle lachen und sind happy. Die Kinokassen klingeln, aber das Ende ist verdorben.

5. Der schlechteste Thriller der letzten Jahre war für mich “Das Lazarus-Projekt”, falls der als Thriller durchgeht… Sonst versuche ich eigentlich, schlechte Filme zu meiden…

6. Ein Musical, das ich gerne einmal sehen würde ist “Der König der Löwen” , weil das schon wieder so lange her ist, dass ich den in Hamburg gesehen habe und das mit Abstand das beste Musical ist, das ich kenne. Außerdem könnte ich das dann nochmal mit nem Heimspiel des HSV verbinden ;-)

7. Mein zuletzt gelesenes Buch ist ein Pixi-Buch mit Bob der Baumeister und das war mit meinem Sohn auf dem Schoß , weil er es lesen wollte ;-)
Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal ein Buch komplett durchgelesen habe. Momentan versuche ich es mit “The Know-It-All” und “Kinder verstehen”, beides gute Bücher, aber ich lass mich einfach viel zu sehr ablenken. Verflucht sei das Internet! Verflucht sei das Fernsehen!

Comic-Collab #17 “Auszeit”

15. Februar 2013 um 06:00 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Wenn ich als Nicht-wirklich-Filmblogger beim Media Monday mitmachen kann, warum soll ich dann nicht auch als Sicher-nicht-Comicblogger bei Schloggers Comic-Collab mitmachen?
Immer am 15. einen Monats veröffentlichen da allerhand Comic-Blogger zu einem vorher (von Schlogger) vorgegebenen Thema einen Comic (hier eine Übersicht der bisherigen Themen, jeweils mit Links zu allen Werken).
Und heute ist dann auch mal der Herr donvanone mit dabei. Mal gucken, obs jemandem auffällt ;-)

Und wenn man schon keine Comics zeichnen kann, dann soll es wenigstens auch nicht viel Zeit beanspruchen und so ist mein “Stil” hiermit definiert: Möglichst schnell fertig werden. Mal sehen, wann der erste Comic-Verlag an mich heran tritt, ich bin offen für jedes Angebot.

Nun aber mein Beitrag zum Thema “Auszeit”:

Der Grundgedanke entspricht der Wahrheit (auch wenn ich diesen Irrglauben vermutlich nur wenige Tage oder Wochen hatte), der Fernseher war aber sicher deutlich klobiger. Und da es heute so Typen wie Matthäus, Basler oder Effenberg nicht mehr gibt, gehe ich davon aus, dass dieses Missverständnis bei der heutigen Jugend keine Rolle mehr spielt…
Ach, und für alle Feed-Leser: Kommt hier her, dann (hoffentlich, bei mir passt es auf jeden Fall) macht der leere Fernseher in Kombination mit dem YouTube-Video mehr Sinn…

Und jetzt mal abwarten, ob ich disqualifiziert werde und wenn nicht, ob mir für den nächsten Monat (dann heißt das Thema “Alltag”) dann auch wieder was einfällt…

Update: Inzwischen (alles hier oben drüber ist schon seit 1-2 Wochen fertig und wartet nur auf den 15.2.) habe ich mich dann auch mal weiter mit der Materie befasst, da ich ja auch etwas professioneller werden will. Da gibt es zum Glück auch was von YouTube, nämlich “How to draw really good”, was ja genau das ist, was ich jetzt brauche. Kapitel 1 gibt auch gleich eine ganze Reihe fantastischer Tipps vom Profi, man lernt, wie man einen Spiderman zeichnen kann, danach (ich hab einfach mal ne Playlist eingebunden) kommt noch “Voltorb” (irgendwas von Pokemon, dafür bin ich zu alt) und “Shrek”:

Allein schon, dass ich oben vergessen habe, meinen Namen irgendwo in die Ecke zu setzen (und das Alter) zeigt, dass ich noch einiges lernen kann. Ich werde also fleißig weiter die Lehrvideos anschauen.
[via esib]

Hier eine Liste er Blogs, die diesmal bei der Comic-Collab mitmachen (wird immer mal wieder aktualisiert). Und da ich ja nicht zu der Szene gehöre, darf ich es mir mit denen ruhig verscherzen und stecke die einfach mal zwei Schubladen. Nämlich Blogs, die ich regelmäßig lese (und daher per se empfehlenswert sind) und solche, die es noch werden wollen.

In meinem Feedreader stecken:

Jojo
MarvComics
Schlogger
Hillerkiller

Und dann wären da noch:

Schwarze Tage
Regenmonster
Wolkenkuckucksheim
isla volante
Steffens Comicblog
Spinken
Henning
Blogrovic
Flausen
Kales Sofakinder
Fuggiano Comics
Swimsuit Competition
JARoo

Foto der Woche: Fasnacht in Weißenhorn

13. Februar 2013 um 22:40 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Wie berichtet, durfte ich in diesem Jahr den Karneval erstmals fern der rheinischen Heimat erleben. Und da nutzte ich doch mal die Gelegenheit, über den Tellerrand zu schauen, und mal live zu erleben, wie denn der Karnevalsumzug Fasnachts-Umzug hier in Bayern so aussieht.
Genauer gesagt in Weißenhorn, organisiert von der “Interessengemeinschaft Weißenhorner Fasnacht e.V”

Meine alemannischen Erwartungen wurden dann auch erfüllt, wie das Foto der Woche zeigt:

Ich dachte ja, dass die Narrenzunft D’Illerstoi da irgendwas mit Beulenpest darstellen wollen, hab mich dann aber eines besseren belehren lassen:Geschichte

 

Die Illerstoi stellen die Untertanen des Grafen Styrum dar, der im 16. Jahrhundert in Illereichen sein Unwesen trieb.
[..]
Das dunkle Reich des Grafen beschränkt sich auf die Iller und deren Ufer. Die Illerstoi sind Werkzeuge seiner Macht. Er hat sie für seine Herrschaft aus Steinen der Iller geschaffen. Sie stellen nachgebildete menschliche Wesen dar.

Das Gewand der Illerstoi ist ein “Plätzleshäs”, welches in den Farben braun, grün und gelb gearbeitet ist. Diese Farben symbolisieren den herbstlichen Illerwald.

Die Maske eines Illerstoi ist eine handgeschnitzte Holzmaske. Sie zeigt ein Gesicht mit freundlichem, manchmal auch verschmitztes Lachen. Auf der Maske sind deutlich die Illersteine dargestellt, aus denen der Graf Styrum die Illerstoi geschaffen hat. Jede Maske ist in ihren Details anders gearbeitet, so dass keine Maske der anderen gleicht.

Vor vielen Jahren (vermutlich ist es schon über ein Jahrzehnt her), hab ich in Ulm einmal den Ulmer Narrensprung gesehen (da der nicht am Karnevalswochenende stattfindet) und war nur so minder begeistert (was dann dazu führte, dass es eben bei diesem einen Mal blieb, auch wenn ich mir immer mal vorgenommenen hatte, da bei gutem Foto-Wetter nochmal hinzugehen, was aber nie passte), weil die ganze Zeit nur Holzmaskenhexen (etwas übertrieben formuliert) doch etwas langweilig werden. Und die Stimmung (und Verkleidung) am Straßenrand war auch eher mau. Noch dazu hatte jede Gruppe ihren eigenen Ruf, was mich geistig überforderte ;-)

Aber kurz zurück zu den Illerstoi, deren Ruf war “3 x Iller-Stoi!”:

Und wie war nun der Zug in Weißenhorn?

Sehr schön! Würde ich als objektiver Betrachter (also als jemand, der nirgendwo die Leute kennt) dem Zug aus meinem Heimatdorf tatsächlich vorziehen, denn hier gab es eine sehr gute Mischung aus “richtigen” Karnevalskostümen und den alemannischen Kostümen, die es bei uns ja gar nicht gibt. Und die Guggemusik gefällt mir auch besser, als das meiste (Ha-Ha-Hadamar mal ausgenommen, aber die sind im Zug selber auch nicht der Knaller) was “bei uns” gespielt wird.

Ich hab da mal noch ein paar mehr Fotos mitgebracht, hier zunächst der “normale Teil”, bei dem man gleich oben links auch schon einen aktuellen Bezug erkennen kann (der Papst hat ja selbst für Düsseldorf zu spontan seinen Job gekündigt), hier war der zugehörige Gruppenruf übrigens “3x Krümel – Monster”, wie man dem Programmheft entnehmen konnte, in dem alle 84 Gruppen inkl. Spruch aufgeführt wurden. “3x Zicke – Zack” und Kombinationen aus dem Gruppennamen und “Helau” bilden übrigens die deutliche Mehrheit) :

Waren wirklich schöne und aufwändige Kostüme dabei und auch die Prunkwagen waren besser, als ich erwartet hätte. SO langsam zerbröseln hier all meine Vorurteile…

Und die Holsmasken in guter Dosierung finde ich ja auch mal eine schöne Abwechslung:

Fazit: Wenn es einmal nicht zum Karneval in die Heimat gehen kann, brauchen wir hier nicht weinen, sondern können auch in unmittelbarer Nähe schöne Züge anschauen. Ich bin begeistert…

Aus Schlafmangelgründen (kranke Kinder halt…) gibt es heute keine “Fremde Fotos der Woche” und “Inspiration der Woche”. Ihr dürft die aber gerne in den Kommentaren ergänzen ;-)

Media Monday #85 – Rosenmontags-Special

11. Februar 2013 um 09:43 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Ein krankes Kind und viel zu viel zu tun auf der Arbeit, das sind nicht nur die gründe, warum hier seit dem letzten Media Monday nichts passiert ist, sondern auch dafür, dass ich dieses Jahr zum ersten Mal in meinem Leben an Karneval nicht in meinem Heimatdorf bin, um dort Karneval zu feiern.
Aber immerhin gibt es beim Media Monday ein Rosenmontags-Special, woran ich jetzt nicht wirklich unschuldig bin. Bis auf die Fragen 2 und 7 stammen alle aus meiner Feder und gingen als Vorschlag an Wulf vom Medienjournal, der dann auch gerne aufgegriffen hat.

Dummerweise hab ich nicht bedacht, dass ich dann ja diese Fragen auch beantworten muss, sind schon selten dämliche dabei (mein Anspruch war es, dass die Fragen auch in eine mormalen Media-Monday hätten auftauchen können, gesammelt aber eben doch ein Oberthema erkennen lassen. Eine der ersten Antworten zeigt aber schon, dass mir das entweder nicht gelungen ist, oder der pawlowsche Effekt der Karnevalshasser auf eben diesen eben doch zu groß ist und alles unter dieser Überschrift “Schwachsinn” gewesen wäre). Aber nun versuche ich dann einfach mal:

1. Andy Serkis als Vorlage einer digitalen Figur gefiel mir am besten als Caesar in “Planet der Affen – Prevolution”, denn der sah mal wirklich nach einem Affen aus und bewegte sich auch so. Bei Gollum kann ich schwer sagen, ob er sich wirklich wie ein Gollum bewegt hat, aber der Affe hat mich überzeugt.
Einschub: Meine Frage war übrigens anders formuliert, bei mir war der Karnevalsbezug noch erkennbarer mit ‘Andy Serkis gefiel mir in seinem “Bällekostüm” am besten in …’.
Dieser Werbespot brachte mich auf die Idee, dass so ein grüner Anzug mit Tischtennisbällen drauf doch auch ein nettes Karnevalskostüm wäre:

Wie viele es dann verstehen würden, ist eine andere Frage, aber immerhin könnte man jedem, der nachfragt, was das denn bitte sein solle, eine andere Antwort geben: Ich bin King Kong, Gollum, Tim, Struppi, eine tanzende Konservendose oder was auch immer.
Warum auf ein Kostüm festlegen?

2. RegisseurIn ???? hat mit ???? den besten Partyfilm abgeliefert, weil ich nicht sicher bin, wie die Frag gemeint ist (puh, es war keine von meinen eigenen…). Geht es um Filme, in denen eine Party eine große Rolle spielt, dann bin ich da tendenziell eher raus, da es dann meist auch viel Alkohol und Drogen gibt und das Niveau der Witze sich der Zielgruppe anpasst (ach, da wären wir also wieder beim Thema Karneval, wah!? Karnevalssitzungen aus dem TV gehen übrigens auch nicht, gerade weil ich nicht so viel trinken kann, um das witzig zu finden. Aber nur deswegen muss man den Karneval an sich ja nicht verteufeln..), da würd ich dann wohl am ehesten noch “Mamma Mia” nehmen, da gabs am Schluss ja auch ne große Party…
Wenn es aber um Filme geht, die man auf Partys zeigt, dann läge bei mir wohl “Koyaanisqatsi” auf Platz 1 der meistgezeigten Filme. Der ist zwar eher ein Stimmungskiller, aber erstens verstehe ich nicht, warum man sich auf einer Party gemeinsam Filme ansehen sollte (wenn, dann wohl noch “Blues Brothers”), daher kam das bei uns fast nie vor, und zum anderen sollte jeder mal “Koyaanisqatsi” gesehen haben (ich hatte sogar das Glück, ihn mal im Kino sehen zu können), daher hab ich das als Bildungsauftrag angesehen, den jedem unter die Nase zu reiben…

3. Die beste Frau hat der männliche Schauspieler Robin Williams in “Mrs. Doubtfire” verkörpert, weil ich als Kind von ihm/ihr ganz begeistert war und das für mich immer noch seine beste Rolle war.

4. Kostümfilme finde ich in 9% 99% der Fälle unfassbar langweilig, weil die einzige Leistung darin besteht, eine langweilige Liebesgeschichte in aufwändige Kostüme und eine andere Zeit zu stecken. So, ich kann auch pauschal Sachen doof finden! Aber hier ist es mehr als berechtigt…

5. Den besten Clown hat Tim Curry in “Es” gespielt, weil der meinen Vorstellungen ziemlich genau entsprach und ich Heath Ledgers “Joker” nicht als “Clown” einstufen würde…

6. Die Maskenbildner in “From Dusk Till Dawn” haben beeindruckende Arbeit geleistet, weil ich mir nach dem Film (und dem Making Of) kurz mal Gedanken drüber machte, ob “Maskenbilder” nicht auch ein toller Job wäre. Dann hab ich aber doch lieber was richtiges gelernt…

7. Zuletzt mit Karneval in Berührung gekommen bin ich an Rosenmontag/Veilchendienstag im letzten Jahr, da Sohnvanone auch das örtliche Karnevalsfasching krankheitsbedingt verpasst hat. Aber Morgen werde ich mir dann mal die alemannische Fasnet geben (wenn nichts dazwischen kommt), vor der ich immer geflohen bin. Wobei das ja streng genommen auch kein “Karneval” ist…

Media Monday #84

05. Februar 2013 um 10:18 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Darf man den “Media Monday” eigenlich auch noch am Dienstag beantworten? Ich sag mal “ja”.
Also los:

1. Adrien Brody gefiel mir am besten in keinem seiner Filme. Tatsächlich ist er der Grund, dass ich manche Filme erst gar nicht schaue. Mag ihn gar nicht und zum Glück sieht es Frau Bü genauso.

2. Frank Darabont hat mit “The Green Mile” seine beste Regiearbeit abgelegt, weil das das einzige Werk ist, das ich von ihm bisher gesehen habe (“The Walking Dead” wird aber in ca. 2 Wochen folgen) und zudem einer der sehr wenigen guten Verfilmungen eines Stephen King-Buches ist. Und von denen ist es dann vermutlich sogar die Beste…

3. Sally Hawkins gefiel mir am besten in “Alles, was wir geben mussten”, denn das ist neben dem schrecklichen “Happy-Go-Lucky” (den wir nach 15 Minuten wieder zurück in die Videothek gebracht haben, da wir die nervige Art der Hauptperson (eben gespielt von Sally Hawkins) nicht ertragen haben) der einzige Film, den ich mit ihr gesehen habe. Und jetzt frage ich mich gerade, warum “Alles, was wir geben mussten” nicht in meiner Filmkritikliste der gesehenen Filme auftaucht. Unglaublich…

4. Cliffhanger in Filmen finde ich fehl am Platz. Die gehören in Serien, wo man dann auch wirklich ne Woche hängen gelassen wird. In Filmen wird das dann ja entweder zu schnell aufgelöst (damit verliert der Cliffhanger an Brisanz), oder, wenn er am Ende des Filmes kommt, viel zu spät, was damit den Film als kompletten Film abwertet und auch wieder doof ist. Also: Cliffhanger bitte nur in Serien und da auch nur, wenn sie wirklich Sinn machen, nicht aufs Verrecken jede Woche einen ans Ende bringen wollen.

5. Die interessanteste Film- oder Buchkritik, die ich in den vergangenen sieben Tagen gelesen habe waren die Kritiken zu “The Cabin in the Woods”. Denn meist wird man da in den ersten Zeilen schon dazu aufgefordert, doch lieber nicht weiterzulesen, da der Film besser ist, wenn man vorher so wenig wie möglich weiß. Da halte ich mich dann auch dran, scrolle runter zum Fazit, das in der Regel sehr begeistert ist und schon ist der Film für mich verkauft. Inzwischen überlege ich sogar schon, dafür nochmal ins Kino zu gehen.
Kritiken brauchen also nicht wirklich viele Worte, um mich zu überzeugen…
Oh, und über den Media Monday bin ich dann bei bullion noch auf “Die Verurteilten” aufmerksam geworden (ist mir damals wohl durch die Lappen gerutscht)
, den ich nun auch auf die “Noch zu sehen”-Liste gepackt hab.

6. Der überzeugendste und coolste Drache in einem Film war für mich immer … Warum denn “war für mich immer”? Das verstehe ich nicht. “ist für mich” würde ich verstehen, aber “war für mich immer”? “immer” bedeutet doch “immer”, also kann es nicht abgeschlossen sein, was das “war” andeutet. Dann der Drache, der in meiner Kindheit immer der coolste Drache war? Das wäre wohl Fuchur, Grisu oder Frau Mahlzahn gewesen. Aktuell hab ich keine Präferenzen. Die Drachen aus “Game of Thrones” sind zwar sehr schick, sind aber bisher immer nur Bestandteil der langweiligsten Plotlines. Und das größte Negativbeispiel für einen Drachen wäre der Drache aus “Eragon” (der sich übrigens wie Happy-Go-Lucky auf meiner Flop10-Film-Liste befindet).

7. Mein zuletzt gesehener Film ist “Die Piraten! – Ein Haufen merkwürdiger Typen” und der war leider nicht so gut, wie erhofft , weil ich kaum gelacht habe und die Story jetzt auch nicht wirklich originell ist. Aber ich hab auch erst die ersten 60 Minuten gesehen (dann brauchten die Kinder Aufmerksamkeit und es gab noch anderes zu tun), so dass die letzten 20-30 Minuten mich ja noch vom Hocker reißen können, falls ich ihnen noch die Chance dazu gebe.

Stoiber On Drums

01. Februar 2013 um 10:58 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Fantastisch, was Jonny König aus/mit der Transrapid-Rede gemacht hat, “weil das ja klar ist”:

[via Schlecky Silberstein]

Digitalender 2013 – Februar

01. Februar 2013 um 09:21 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Tierbilder gehen immer und darum zeigt der Februar eine Aufnahme aus dem Luisenpark in Mannheim. Wer sich wundert, warum es den Digitalender diesen Monat so pünktlich gibt: Das wird dieses Jahr wieder jeden Monat so sein, denn ich habe fleißig vorgearbeitet…

Und hier könnt ihr nun wie immer sehen, wie ich aus dem Hochkantbild eine querformatige Version (1920 x 1200 Pixel) geschustert habe (die hier hab ich schon vor fast 2 Jahren gebastelt, da ich das Bild da selber auch als Hintergrundbild nutzen wollte), damit ihr den Kalender als Desktop-Hintergrund nutzen könnt.