Zum Abschluss der Sohnvanone-Geburtstags-Reihe noch ein längeres, aber sehr rührendes Video, über einen Jungen, der im Autoteilegeschäft seines Vaters eine Spielhalle aus Pappkartons zusammenbaut und keine Kunden hat, bis ein Filmemacher vorbeikommt, der dann übers Netz massig Leute mobilisiert und das ganze auf Video festhält:
Hier noch ein ein Interview mit Cane, seinem Vater und dem Filmemacher:
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Nach einer kleinen Durststrecke werden wir so langsam wieder vermehrt auf Hochzeiten eingeladen. Letztens hörte man dann auch den Satz: “Wenn Sohnvanone ein Mädchen geworden wäre, hätte er/sie ja Blumenmädchen sein können”.
Hatte ich da noch unbedarft zugestimmt (bzw. angemerkt, dass das ja auch Jungen machen können). Dass Sohnvanones Ordnungsdrang (von wem auch immer er das hat, er ist eindeutig der Ordentlichste im ganzen Haus, Ausnahmen bestätigen die Regel) aber einer Blumenjungenkarriere im Wege stehen könnte, hatte ich nicht bedacht. Folgendes Video klärt auf:
Ich bin ja froh, dass Sohnvanone nun bald alle sein Zähne hat, da denke ich noch nicht wirklich drüber nach, wie das mal wird, wenn die alle wieder raus müssen. Ich weiß nur, dass ich mich nicht erinnern kann, wie das bei mir damals gelaufen ist (ich weiß nur noch, dass die Zähne in einem kleinen Döschen gesammelt wurden, habe ich heute noch hier irgendwo rumliegen). Den beiden folgenden Kindern wird das vermutlich ganz anders gehen, die erzählen ihren Enkelkindern noch die Geschichte vom entfernten Wackelzahn:
Und ich überleg mir jetzt was tolles für Sohnvanone. Hab ja noch ein paar Jahre Zeit, da wird schon was bei rauskommen…
Jedes Kind hat einen geheimen Einschlaf-Mechanismus. Die Aufgabe der Eltern ist es, diesen heraus zu finden. Tolles Spiel!
Und wunderwunderschöne Werbung von Philips zu dem Thema:
Und als Bonus noch: Wie man mit einem Hund schreiende Kinder ruhig stellt (auf die unbrutale Art und Weise):
Sohnvanone wird heute zwei Jahre alt und zur Feier des Tages entlade ich hier über den Tag verteilt einen Schwung an Videos, in denen es sich um Kinder dreht.
Den Anfang machen Lotte und Vince, die von ihrem Vater jede Woche gefilmt wurden. Das ganze hat er dann zu einem kurzen Zeitraffer zusammengeschnitten. Finde ich deutlich vielsagender und persönlicher als ein Zeitraffer nur über Fotos. Vor allem stell ich mir vor, dass die da dann auch immer erzählen, was sie die Woche so erlebt haben und finde das eine ganz großartige Idee.
Albert Einstein hatte Kinder. Und das wusste ich, ohne es irgendwo nachzuschlagen, denn wer selber Kinder hat der weiß, dass man nur so auf die Idee kommen kann, dass Zeit relativ sein muss.
Sohnvanone wird am Mittwoch zwei Jahre alt und gerade backen die gleichen Frühstücksmuffin im Backofen, die ich vor einem Jahr auch gebacken habe, um seinen Geburtstag in der Krabbelgruppe zu feiern (diesmal sind sie für die KiTa). Und sie backen teilweise in Muffinpapieren, die noch von den Muffins übrig sind, die Frau Bü gebacken hat, um ihren Kollegen die Schwangerschaftskunde schmackhaft zu machen, was nun ja dann schon gut 2,5 Jahre her wäre.
Beide Ereignisse scheinen aber erst vor ganz kurzem gewesen zu sein, vor allem sein erster Geburtstag war doch erst vor ein paar Monaten, wie kann der jetzt schon 2 werden?
Andersrum ist es aber so, dass die Zeit vor Sohnvanone ewig her erscheint. Das war aber schon nach wenigen Wochen nach seiner Geburt so. Alles davor war wie aus einer anderen Zeit und irgendwie war er doch schon immer da, oder nicht? Mindestens so eine Ewigkeit, wie die letzten Wochen und Tage bis zur Geburt gedauert haben…
Und in weniger als einem halben Jahr sollen wir angeblich in unserem neuen Haus wohnen (was allerdings auch mal für August angekündigt war, das wird aber aus diversen Gründen nichts), wo doch bis jetzt noch nicht einmal der Keller ausgegraben ist. Wie soll das denn so schnell gehen? Und wie schnell werden wir dann “schon ewig” in dem Haus gewohnt haben? Und wie schnell wird dann Sohnvanone schon wieder ausgezogen sein? Viel zu schnell vermutlich…
Hach… Zeit ist merkwürdig…
Und solche Blogbeiträge entstehen vermutlich auch nur zu merkwürdigen Uhrzeiten, wo man eigentlich schon im Bett liegen sollte, aber eben noch auf die Muffins warten muss.