Vor Ostern waren wir mit meiner Familie mal wieder in einem Center Parc und haben es uns so richtig gut gehen lassen (evtl. mal irgendwann mehr dazu, spätestens wenn ich in Rente bin, könnte ich vielleicht wieder etwas Zeit haben…).
Am letzten Tag (während alle anderen schon abreisten, warum auch immer), haben Frau Bü und ich den lieben Herrn Sohnvanone noch auf einem Trettboot in den Schlaf gefahren (wobei.. gefahren ist eigentlich nur Frau Bü, ich hab auf Sohnvanone aufgepasst und ihm dann als Bett gedient). Und während ich Sohnvanone also mit einer Hand hielt und mit der anderen die Kamera zückte, fiel die kleine Lumix (von uns kaum zum Fotografieren genutzt, sondern hauptsächlich als Videokamera) von Frau Bü aus meiner Fototschasche ins Wasser.Da ich das aus dem Augenwinkel schon kommen sah, hatte ich sie auch sofort gegriffen und aus dem Wasser gefischt. Und obwohl die Kamera nochmal in einer extra Tasche war, war sie davon schon nass geworden (Memo an mich: Wasserdichtere Kamerataschen kaufen).
Mich ließ das aber ziemlich kalt und für Frau Bü hatte ich noch ein: “Ach, das macht nichts” auf den Lippen.
Warum? Weil ich zufälligerweise keine Woche vorher dieses Video gesehen hatte, in dem jemand auf brutalste (aber auch sehr lustige) Weise testet, was Spiegelreflexkameras (im Vergleich: Die EOS 400D von Canon und eine Nikon D70) so aushalten. Von einfachem “gegen die Wand hauen” über “mit der Kamera (und auch der Linse) einen Nagel ins Brett hauen” bis zu “Flambieren” ist alles dabei (und alles mit der selben Kamera). Sensible Kameraliebhaber sollten also lieber nicht auf Play klicken:
Ich hätte mir ja gewünscht, dass man am Ende noch sieht, was für Bilder die Kameras denn jetzt noch machen. Kurz gesucht und dann den zweiten Teil gefunden, wo genau da gezeigt wird:
Nachdem die Tretboot-Lumix dann einen Tag später wieder an ging, sah man auf dem Display noch ein lustiges Wasserfleckenmuster über die Bilder gelegt. Mittlerweile ist das dann auch verschwunden und alles läuft wieder einwandfrei.
Die wasserfestere Hülle brauche ich dann wohl doch nicht. Eigentlich braucht man ja gar keine Hülle, wenn man nach dem obigen Video geht. So eine Kamera ist einfach unzerstörbar (außer natürlich, sie entscheidet von ganz alleine kaputt zu gehen, ganz ohne Fremdeinwirkung)
Gibt es was schöneres, als eine Anfrage in seinem Postfach zu finden, ob man nicht mal wieder ein Fotoprodukt testen will und auf dem Blog darüber zu berichten? Nein, erst Recht nicht als HSV-Fan, wo man gerade sehr wenig zu lachen hat. 
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