Digitalender 2012 fertig

30. November 2011 um 23:55 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Der 30. November ist hier wohl der traditionelle Digitalender-fertig-Verkündigungstag geworden (so war es 2009 und 2010), also soll es heute auch so sein.
Jetzt haben wir zwar schon kurz nach Mitternacht und eigentlich den 1. Dezember, aber angefangen hab ich schon gestern, also ist es nicht geschummelt, wenn ich das Veröffentlichungsdatum einfach zurückdrehe, oder? Wäre mir auch egal…

Traditionell stellte ich euch dann hier auch schon das Farbschema des nächsten Jahres vor. Geht nur diesmal nicht, denn es gibt keine Farben. Dazu aber gleich mehr, erst nochmal ein Rückblick über die letzten 8 Digitalender:

Der nächstjährige Digitalender greift jetzt wieder etwas aus dem aller ersten Digitalender auf, was seit dem nie mehr vorgekommen ist: Das Bild füllt das gesamte Blatt und der eigentliche Kalender wird auf das Bild drauf geschrieben. Aber lange nicht so plump, wie ich das noch in der ersten Version getan habe.
Der Grund, warum ich das nicht mehr gemacht hatte war, dass ich die Bilder nach Ablauf des Jahres weiterverwenden wollte, bzw. anderen eben diese Chance geben wollte. Das kam aber so selten vor, dass ich mir diese Beschränkung wieder abgenommen habe.
Das Format der Bilder ist wie die beiden Jahre davor auf Querformatbilder beschränkt (der neue Digitalender wird also nicht so hoch wie sonst, da die Breite fix ist), ich hab mir schon überlegt, ob ich dann für 2013 einen Hochformatkalender mache und da aus dem Fundus der letzten 4 Jahre schöpfe, wo einige gute Bilder ja nur wegen des falschen Formates ignoriert wurden.

Naja, Und weil da eben nur Text auf den Bildern steht, gibt es keine Farben, denn der Text ist entweder schwarz oder weiß, je nach Bildhelligkeit.

Als Entschädigung gibt es ein paar Minibilder vom Special Feature des 2011er-Digitalenders (also der, der jetzt bald ausläuft). Der hatte nämlich nicht nur die Blätter, die ich euch hier Monat für Monat vorstelle (in wenigen Stunden ist es wieder so weit), sondern auch eine Sohnvanone-Seite (man konnte also jeden Monat entscheiden, wie rum man den Kalender nun an die Wand hängt), mit Bildern im “Mila’s Daydreams”-Stil:

Mila’s Bilder sind übrigens in ca. einem Monat auch als Buch zu kaufen (wäre das nicht pünktlich zu Weihnachten gegangen?).

Mehl! Mehl! Mehr Mehl!

24. November 2011 um 23:50 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Wenn wir dann mal ein Haus haben, kommt da ganz sicher kein Mehl rein ;-)

Wobei… ist doch ne klasse Winterdeko (das meinte sie doch mit “It’s like a snowman puked all over my living room”, oder?)…

Woran man erkennt, dass die nachfolgende Generation in Sachen Umweltbewusstsein schon voll dabei ist

11. November 2011 um 10:33 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Wenn Sohnvanone seine Spielzeugautos durch die Wohnung schiebt, gibt er kein lautes “BRUUUM BRUUUM” von sich, welches einen die Abgase förmlich riechen lässt, sondern ein leises, elektromotoreskes “Fffffft”.
Warum auch immer, ich mach weiterhin “BRUUUM BRUUUM”…

Gerlenhofen – Naturschutzgebiet Plessenteich

07. November 2011 um 23:31 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Gestern erwähnte ich, dass ich die Neu-Ulmer-Innenstadt nicht sonderlich schick finden würde. Da fragt man sich ja schon, warum wir dann in Neu-Ulm ein Häusle bauen wollen. Na ganz einfach: Weil wir es nicht in die Innenstadt bauen, sondern in den Stadtteil Gerlenhofen.

Und den müssen wir jetzt nach und nach kennenlernen (grob durchgelaufen sind wir schonmal, waren aber in noch keiner Kirche drin…). Mit unseren Eltern war nach der Grundstücksbesichtigung erstmal das Naturschutzgebiet Plessenteich dran. Wir hatten keine Ahnung, ob man da irgendwas sehen würde, oder ob da nur ein Schild (das kannten wir schon) drauf hinweist und man dann nur die Bäume um den Teich zu sehen bekommt, damit der Teich da dann seine Ruhe hat.

Aber dem war nicht so und wir waren begeistert, was für eine wunderbare Landschaft (die Artenvielfalt konnten wir nur erahnen) wir bald fast vor unserer Haustür haben werden:

All diese Bilder und noch mehr gibts in Groß und als Diashow genau hier:

Werden sicher nicht die letzten Bilder von dort sein, die ihr hier auf DonsTag zu sehen bekommt…

Eltern sind die wahren Helden

07. November 2011 um 23:06 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So wahr, was Caio Slikta da zu Papier bringt.

Ich hab das ja immer für übertriebenes Rumgetue gehalten, aber wenn man dann einmal selber Barfuß auf so einen fiesen Lego-Stein tritt (und ich bin erst bei Duplo…), dann sieht man das mit anderen Augen…

Wow, Neu-Ulm!

07. November 2011 um 00:27 von donvanone

Neu-Ulm (die Stadt, in der wir bald leben werden) hat bei mir (also vor allem die Innenstadt, jetzt nicht der Stadtteil, in dem wir unser Häuschen bauen wollen. Den kenn ich ja erst seit ein paar Wochen…) eigentlich keinen so guten Stand. “Häßlich” ist da ein Wort, das mir öfter mal über die Lippen kommt.
Und so hat es mich auch nie in die Kirche St. Johann Baptist in Neu-Ulm gezogen, die von außen genau nach dem aussieht, was sie auch ist: Aus Resten der alten Ulmer Bundesfestung zusammengestückelt.
Als wir aber nebendran den Notartermin hatten und wir vorher noch Zeit vertüddeln mussten. Gingen wir dann mal rein. Und WOW! So eine Kirche hab ich wirklich noch nie gesehen (Laut Wikipedia gehört sie “nach Aussagen von Fachleuten [..] weltweit zu den bedeutendsten Kirchenbauten des 20. Jahrhunderts in expressionistischem Stil”). Und die Taufkapelle erst! Wow, wow, wow! Neu-Ulm, vielleicht wird das mit uns ja wirklich noch was ;-)

Hier ein paar mehr Bilder, die meisten (wie das oben) aus der Taufkapelle, da kann man echt stundenlang aus allen Perspektiven draufhalten:

Tags: , , ,

3 Kommentare »

Wir wandern aus!

04. November 2011 um 12:15 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

In der Schule hätte ich einen Schüleraustausch mit Australien machen können. Da mein Englisch zu der Zeit aber wirklich mehr als schlecht war, hab ich mich nicht getraut (ist ja nicht so, als hätte das meinem Englisch helfen können…) und bereue das seit dem immer wieder mal. Australien! Mensch, war ich dumm!

Und solche Vorwürfe will ich mir von meinem zukünftigen Ich nicht mehr machen lassen, darum versuche ich, weniger eingerostet und ängstlich zu sein. Ab und zu muss man auch mal was wagen, bevor man dass dann noch Jahrzehnte später bereut.
Und so haben Frau Bü und ich beschlossen, dass es jetzt wohl der beste Zeitpunkt ist, Deutschland zu verlassen und einmal in einem fremden Land ein neues Leben aufzubauen. Sohnvanone ist dann etwa zwei Jahre alt, da kriegt er davon noch kaum etwas mit und wird aus keinem festen Freundeskreis gerissen. Nur wenige Jahre später und das wäre vor allem für ihn deutlich komplizierter geworden.
Also jetzt! Mut beweisen! Auch, wenn wir die Sprache der neu gewählten Heimat weder verstehen noch sprechen können (aber wie oben erwähnt: Da darf man keine Angst haben, man lernt neue Sprachen am besten genau so), wir die sonderbare Kultur nicht mal in Ansätzen verstehen und auch eher skeptisch gegenüber Staaten sind, wo eine Regierung seit über 50 Jahren am Stück regiert und man sich nicht wirklich sicher sein kann, ob da wirklich “freie Wahlen” abgehalten werden.
Eigentlich hab ich in Ulm auch meine Heimat für die nächsten Jahrzehnte (bzw. für immer) gesehen und hatte ganz sicher nie geplant, irgendwann einmal in einem solchen Land zu landen. Und nicht nur nicht “in einem solchen”, sondern ganz sicher auch nicht “in eben diesem”.

Aber Ulm hat sich für junge Familien als nicht wirklich bezahlbar herausgestellt (dazu ein anderes Mal mehr), da musste also eh ein Umdenken her, warum also nicht ein radikaler Schritt? Zumal dieser Staat wohl Interesse an Leuten wie uns hat und uns ein paar Geldbündel versprochen hat, wenn wir bei Ihnen ein Grundstück kaufen.
Klar war das keine leichte Entscheidung. Wir, zwei Akademiker in einem Land, dessen Fläche zu 84,5% land- und forstwirtschaftlich genutzt wird und deren Einwohner sich zu zeremoniellen Anlässen in gegerbter Tierhaut kleiden und sich dann (begleitet von Musik, die für unsere Kulturkreise doch recht gewöhnungsbedürftig ist) selber geißeln, indem sie sich in die Hände und auf die Schenkel und Füße schlagen.

Und natürlich ist es für Sohnvanone Schade, dass wir jetzt noch weiter von seinen Großeltern wegziehen (bisher waren es bis zu 400km), aber das wird er sicher verstehen. Dafür wächst er dann zweisprachig auf, was noch keinem geschadet hat. Und so viel weiter weg ist es jetzt ja nun auch nicht. Gerade mal auf die andere Seite der Donau nach Neu-Ulm. Hallo Bayern, wie kommen!
Heute, pünktlich zu meinem Geburtstag, haben wir einen weiteren großen Schritt getan und uns ein Grundstück gekauft, auf dem dann schon im nächsten Jahr unser Haus stehen soll (toi, toi, toi). Ich bin sehr gespannt und freu mich ;-)

Segne’s Gott Ihr Leutbetrüger

03. November 2011 um 17:23 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Mitte des letzten Monats (ja, ich hinke arg hinterher, das hat aber gute Gründe, die ihr hier Morgen um 12:15 Uhr erfahren werdet) hatten wir hier in Ulm ein Treffen ehemaliger Studienkollegen, die immer noch über eine sehr außergewöhnliche Mailingliste miteinander verknüpft sind.
Und da wir nicht nur Alkohol konsumieren und über alte Zeiten schwärmen wollten, hatten wir uns noch eine “Erlebnisstadtführung” ausgeguckt, die uns zum Start nochmal durch Ulm leiten sollte (die meisten wohnen nicht mehr in Ulm).
Mit der “Der Schneider von Ulm”-Führung hatte ich zwar nicht so gute Erfahrungen gemacht (das war erst eine ganz “normale” Stadtführung, in der es halt über den Schneider ging und was man sonst noch so grob mit ihm irgendwie in Verbindung bringen konnte. Das Erlebnis kam dann danach, in Form des “Schneiders” (von einer Frau gespielt), der dann all das bisher gehörte nochmal aus seiner Sicht erzählte. Naja…), aber man darf ja nicht von einer Führung auf die andere schließen, stehen ja auch ganz andere Leute dahinter.

Entschieden hatten wir uns dann für “Segne’s Gott Ihr Leutbetrüger”, laut Broschüre “ein fesselnder 120minütiger Spaziergang mit der schwäbischen Bettlerin Greta durch historische Gassen und spannende Zeiten, der mit einer Armenspeisung endet”.
Die Armenspeisung war bei uns nicht dabei (hatten die Führung extra nur für uns gebucht und da es danach Essen ging, verzichteten wir), der Rest stimmt aber.

Die “Bettlerin Greta” führte uns zurück ins 13. Jahrhundert (und von da wieder bis ins 15. Jahrhundert, wenn ich das richtig behalten hab, hier gibts mehr Infos zu dem, was so erzählt wird) und erzählte Anekdoten, Tricks und Lebenssituationen der Bettler. Wobei sie die nicht einfach nur erzählte, sondern uns Zuhörer mit in die Geschichten einbaute. Fast jeder unserer Gruppe hatte am Ende eine Geschichte, die immer mal wieder aufgegriffen und weitererzählt wurde. Nicht so, dass man peinlich berührt dasteht und irgendwas machen muss, was man nicht will, sondern eben nur mit uns in den Hauptrollen, so dass man sich das ganze noch besser vorstellen kann. Simple Idee, aber großartige Wirkung.

Als “Stadtführung” kann man das dann natürlich nicht bezeichnen, die Geschichten hätte sie uns genauso gut irgendwo in einer Kneipe am Tisch erzählen können, die Orte taten nur selten was zur Sache. Aber der Stimmung taten sie gut. Denn die Tour ging durch alte Seitengassen und verwinkelte Ecken, so dass man sich gleich noch dreckiger fühlte ;-)

Wer Ulm noch nicht kennt, sollte vermutlich erst einmal eine “richtige” Stadtführung machen. Wer Ulm aber schon kennt, oder gar nicht kennenlernen möchte (pft!), dem kann ich diese Tour nur ans Herz legen. Wann und ob die nächstes Jahr wieder angeboten wird, kann ich nicht sagen. Gruppen können die aber auch einfach so buchen. Mehr Infos gibt es bei der Stadt Ulm.

Federführend für diese Tour ist xxtours-ulm, die jetzt mit “Tatort Ulm- der Stadtkrimi” ein neues Erlebnis anbieten, dass sich mindestens genauso gut anhört. Werde ich im Hinterkopf behalten, für den Fall, dass ich hier mal wieder 15 Leute rumsitzen hab, die unterhalten werden wollen…

Mal wieder im Eselsburger Tal

03. November 2011 um 14:18 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Ich war (vor ein paar Wochen) mal wieder (hier die erste und die zweite Erwähnung auf DonsTag) im Eselsburger Tal und hab die gleichen Felsen erneut fotografiert. Schließlich gabs diesmal ja auch noch Kühe dazu!

Hier ausgewählte Bilder in höherer Auflösung:

Digitalender 2011 – November

01. November 2011 um 08:12 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Wie im letzten Monat versprochen, gibts auch im November wieder ein Foto von unserer Schwarzwald-Tour.
Passend zum Monat mit solch klangvollen Feiertagen wie “Allerheiligen”, “Allerseelen”, “Buß- und Bettag” und dem “Totensonntag” gibts das “gelbe Bild” vom Friedhof in Furtwangen.