Auf Umwegen

27. Mai 2011 um 14:59 von Frau Bü | Kommentar abgeben | Trackback

Hach, ich bin halt doch ein Volltrottel. Nachdem ich gestern durch das Radio vor einem 7 Kilometer Stau (und das bereits in der Pre-Rush-Hour Phase) gewarnt worden bin habe ich diesesmal fluchtartig und frühzeitig die Autobahn verlassen und mich an den Schildern entlang näher ans Ziel gearbeitet. Wobei ich nicht wirklich das Gefühl hatte tatsächlich vorwärts zu kommen. Hat man die innerdörfischen Ampeln überwunden kurvt man ewig hinter LKWs herum, die man leider nicht überholen kann. Und wagt man dann doch mal das Manöver, dann ist ein Sonn – ähm Donnerstagsfahrer (ja schon wieder ein Donnerstag) vor einem unterwegs, der wiederum natürlich just während des Überholens beleidigt Gas gibt. *hach, seufz*
In so einer Situation hilft nur ein: Im Verkehrsfunk 30 min. später nichts – null, komma nix mehr von dem angeblichen 7 km Stau hören! Klasse – alles für die Katz.

Der einzige echte Trost gestern: Die Gegend um Kirchheim Teck ist ein landschaftlicher Traum! Ich bin durch ein wunderschönes Tal gefahren, hab felsendurchzogene Hügel gesehen mit grünen Wäldern….Idylle pur – TOLL!!!
Aber das nächste Mal würde ich dann doch gerne mal wieder in weniger als 1,5 Stunden daheim sein….

Der Super-Gau-Stau

27. Mai 2011 um 11:40 von Frau Bü | Kommentar abgeben | Trackback

Jeder kennt das. Man hat so eine Ahnung, so ein Bauchgefühl. Intuition. Und trotzdem entscheidet man rational, pflichtbewusst – und leider FALSCH. An einem kürzlich vergangenen Donnerstag morgen (immer Donnerstags, ehrlich? Heute IST auch Donnerstag?! [Anmerkung vom Don: Frau Bü hat den Artikel gestern geschrieben, ich kam aber nicht hinterher mit Einstellen. Also glaubt ihr einfach, dass heute Donnerstag ist. Im nächsten Beitrag kriegt ihr dann auch ihre gestrige Heimfahrt-Geschichte zu lesen]) hatte ich genau eine solche Ahnung als ich im Radio hörte, dass die A8 in beide Richtungen voll gesperrt sei. Ich war später dran wegen einer Schulung und mein Bauchgefühl sagte mir: Wenn zur normalen Rush Hour im morgendlichen Berufsverkehr schon Stau auf der Autobahn ist, wie sieht es dann ohne Autobahn auf den Umgehungsstraßen aus? => sehr sehr schlecht.

Im Radio aber sprach man nur von “erheblichen Behinderungen [..]“. Na klasse. Was bitte ist denn “erheblich”? Eine halbe Stunde? Eine Stunde? Mehr? Da ich eine Schulung hatte und es eben nicht ein normaler Tag war, hab ich mich ins Auto gesetzt und bin losgefahren. Meine Strategie: Den Stau und die Stauabfahrt frühzeitig umfahren. Aber wieder kannte das Schicksal keine Gnade mit mir. Als ich im Stauende auf der B10 eingetrudelt bin, kam das erste Mal eine Zahl aus dem Radio “B10 20km Stau”. Klasse – also runter – Landstraße. Hier gab es keine Zahlen, aber mich ließ das Gefühl nicht los, dass ich nur so viel vorwärtskomme, wie an Gegenverkehr an Rumdrehern bereits zurückkommt. 30 km vor dem Ziel erhielt ich durch einen kurzen Anruf bei der Seminarleitung dann die erlösende Antwort: Das Seminar fällt aus!! Nach Rücksprache mit meinem Chef hieß es dann glücklicherweise: Rumdrehen! Heimfahren! Nach 3,5 Stunden rumgegurke.

Highlight auf der Rückfahrt war bei SWR3 der Liedwunsch einer Hochschwangeren (die ebenfalls in dem Stau stand) mit geplatzter Fruchtblase, die durch ihre Seelenruhe die Radiomoderatorin völlig aus der Fassung brachte. Daraus wurde dann gleich auch eine ganze Story inkl. Nachberichterstattung in der Landesschau.

Ich hoffe, dass das vorerst die letzte Vollsperrung war. Auf einen Unfall mit zwei auslaufenden Gefahrguttransportern kann man auch eigentlich nichts mehr draufsetzen. Außer ein Flugzeug verpasst am Stuttgarter Flughafen die richtige Landebahn ;)

Vollsperrung 1

26. Mai 2011 um 13:51 von Frau Bü | Kommentar abgeben | Trackback

Vollsperrungen sind ätzend. Richtig ätzend. Und in letzter Zeit überraschend häufig.

Vollsperrung 1 war an einem wunderschönen Donnerstag-Nachmittag. Schicksalhafterweise bin ich an diesem Tag leider zur falschen Zeit aus dem Büro gekommen bin. 15 min früher oder später und ich wäre der Vollsperrung entkommen bzw. hätte sie umfahren. Aber hin und wieder hat man eben Pech: Als ich aber an der rettenden Abfahrt vorbeigerollt bin war ich noch guter Dinge (solange es rollt fahre ich für gewöhnlich nicht ab..) und 100 m weiter stand ich dann – für fast zwei Stunden.

Mein Navi wusste nichts genaues zu sagen (“Unfall, Unfälle auf der Route – ihre Wartezeit beträgt derzeit 11 min”) und die Uhr hatte auch noch nicht Verkehrsfunk geschlagen. Nagut, wir sind ja “mobile Menschen” und somit hatte ich mein Handy dabei um Kontakt zur Außenwelt aufzunehmen (die anderen Staubetroffenen haben lieber Rat bei anderen Staubetroffenen gesucht, aber ich gehe nicht so gerne auf die Straße). Kaum war die Abfrage per Handy abgesetzt kam auch schon die Verkehrsnachricht: Vollsperrung, da ein Rettungshubschrauber landen muss. Eine halbe Stunde später wurde daraus dann “Vollsperrung – noch bis 22 Uhr”. Etwa zu dem Zeitpunkt hat das THW die Autobahn knappe 100 m hinter uns dicht gemacht – die Möglichkeit zurück zu setzen war nicht (mehr) gegeben. In der Panik noch geschlagene 4 Stunden im Stau festzusitzen bin ich dann mal meine Lebensmittelvorräte durchgegangen. Bonbons, Gummibärchen… kein Wasser. Aber ich musste eh schon aufs Klo ;) Nagut, also dann doch erst mal aufstehen und Beine vertreten und Kontaktaufnehmen… gelassene Schockierung überall und keiner weiß was, weder das THW noch das Radio noch sonst wer. Per Handy dann erstmal die Meldung weitergeben – “heute wird es sehr spät”. Und dann – ganz plötzlich – was tut sich da? Die ersten eilen zurück in ihr Auto und plötzlich geht was!! Die kollektive Euphorie, wenn es nach Stunden weitergeht ist kaum zu beschreiben. Ich werde da sogar so sentimental, dass ich das heulen anfange ;)

Es hat zwar letztendlich nochmal anderthalb Stunden gedauert bis ich mit einem neuen Rekord von > 3,5 Stunden daheim ankam aber pünktlich zum Anfang von GNTM hat es dann sogar noch gereicht ;) Man soll sich ja auch über kleine Wunder freuen ;)

Achja noch ein Nachtrag: ZIG Polizeiwägen sind an diesem Tag an mir vorbeigebrummt. Irgendwann haben die jedoch ihre Strategie geändert und kamen nicht mehr vom Stauende, sondern über die Auffahrt – da wo ich stand… und ich gucke und gucke – Mensch ist die Sirene laut….. bis plötzlich huch, die stehen ja direkt neben mir… und gucken böse weil ich den Weg nicht frei mache. Da ich weder vorwärts noch rückwärts konnte hab ich “Weg-frei-machen-in-100-Zügen” inklusive Abwürgen des Motors gemacht… peinlich peinlich.

Lessons Learned: ich brauche ein Stausurvival Paket. Bestehend aus Lektüre (am besten Kurzgeschichten), einer Flasche Wasser und langhaltbarer, vollwertiger Astronautennahrung.

Warum nicht jedes YouTube-Video auf deutsch funktioniert

18. Mai 2011 um 16:51 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Gerade bei Nerdcore ein Video gesehen. Dann mit der linken Hand ein wenig um mich gegriffen und eine Kamera in der Hand gehabt. Also noch it der rechten Hand ein wenig rumgegriffen und Sohnvanones Telefon in der Hand gehabt.
Und zack, hier fast genau das Video wie auf Nerdcore, nur eben auf deutsch, damit es auch jeder versteht:

Und, lustig?
Nein. Und genau darum gucke ich die meisten Serien (und manche Filme) auch im Original. Denn viele Witze gehen druch die Synchronisation verloren.
Hier also noch die Original-Version (die jetzt auch nicht so der super Brüller ist, aber darauf kommts ja gar nicht an…)

(Und ich bin echt froh, hier die deutsche Version zu haben, denn die englische Stimmlage ist ja mal noch anstrengender…)

Gleiches würde natürlich auch für dieses Video (hatte ich hier schonmal) gelten:

Besuch im Zoo Neuwied

16. Mai 2011 um 23:58 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Lange keinen Beitrag mit ewig vielen Bildern mehr hier gehabt, oder? Dann mal los: Heute geht es in meine alte Heimat, nach Neuwied. Das Wappentier dieser Stadt ist der Pfau und daher ist es nicht verwunderlich, dass man eben dieses Tier auch vermehrt im Zoo Neuwied (jetzt auch mit Facebook-Seite) antrifft (glaub das einzige Tier, das frei rumläuft). Und wenn man etwas Glück hat, zeigt es sich auch von seiner schönsten Seite (und wenn man das richtige Objektiv drauf hätte und die Verschlusszeit sehr kurz gehalten hätte, hätte man auch einen Pfau im Flug erwischt…)

Momentanes Aushängeschild des Zoos sind diese drei Löwenkinder (geboren am 1.1.2011)

Und wie man hier nachlesen kann, wohnen die drei momentan in der neuen Tigeranlage. Da liest man auch, dass besonders an Leute wie mich gedacht wurde:

 

Damit die Besucher auch blendfrei fotografieren können, wurden die Scheiben etwas schräg gestellt. “Das vermindert unschöne Reflexionen”, sagt Mirko Thiel, stellvertretender Direktor des Zoo Neuwied: “Die alte Tigeranlage wurde in den 80er Jahren geplant, heute ist man zoologisch um einiges weiter und diesen Anspruch haben wir mit der neuen Anlage umgesetzt.”

Überhaupt: Ja, der Zoo hat sich unheimlich gemacht. In meiner Kindheit war ich ja ziemlich oft da. Dann eine lange Zeit gar nicht und dann ganz selten mal. Und jedes Mal wurde ich aufs Neue positiv überrascht. Manche Ecken sehen leider noch so unschön betonig aus, wie früher (so zum Beispiel), aber viele neue Gehege und Skulpturen machen den Zoo immer attraktiver.

Dieses Jahr habe ich zum Beispiel zum ersten Mal das Menschenaffengehege mit -haus gesehen.

Und ohne störende Gitter macht es dann noch viel mehr Spaß, den Schimpansen beim Essen zuzusehen…

Nicht mehr ganz so neu sind die Pinguin- (2004) und Seehundanlagen (1995). Ich hab sie aber trotzdem erst das zweite Mal gesehen.

Zum Glück gibts aber auch immer noch Konstanten. Die Stachelschweine waren in meiner Kindheit eine ganz wichtige Station. Immer in der Hoffnung, dass sich irgendein Schwein mal wieder aufregt und die Stachel mit einem luftigen Geräusch in alle Richtungen abstehen lässt. Und mit noch mehr Hoffnung, dass so ein Stachel mal lose in Griffweite liegen würde…

Direkt neben den Stachelschweinen machten sich vor längerer Zeit dann mal die Erdmännchen breit, die man noch länger beobachten konnte.

Was gibt es sonst noch? Ein riesiges Känguru-Gehe zum Beispiel. Wie groß? Sehr groß! Aber fragen wir doch mal Wikipedia:

 

Der Zoo hält rund 1.200 Tiere aus 155 Arten. Seine Gesamtfläche beträgt rund 13,5 Hektar. Es gibt darin unter anderem die größte Herde der Grauen Riesenkängurus außerhalb Australiens in einer etwa 3,5 Hektar großen Anlage, vergesellschaftet mit Bennettkänguruhs und Emus.

Auf dem Zooplan sieht das nach noch mehr aus, ich hätte eher auf 1/3 der Gesamtfläche (statt 1/4) getippt…

Bei den Geparden spricht Wikipedia noch von “einer in Deutschland einmaligen Fütterungsanlage”. Die iust auch schon älter und hat mich immer fasziniert. Hier wird den Geparden nämlich beigebracht, dass sie für ihr Essen auch was tun müssen. Nämlich: Es jagen. Damit die Kinder aber nicht weinen, jagen sie kein lebendes Tier, sondern ein Stück Fleisch, dass mit einer Seilbahn in hohem Tempo quer durchs Gehege gezogen wird.
Haben wir diesmal nicht gesehen, darum auch keine Fotos.
Aber evtl. kann ich euch ja mit dem “roten Panda” trösten, den ihr sicher alle aus dem Firefox-Logo kennt.
Das zweite Bild hat übrigens Padonha gemacht. Da er es aber mit meiner Kamera geschossen hat, erlaube ich mir, es hier ungefragt mit einzubinden…

Ausgewählte Fotos in höherer Auflösung findet ihr in diesem Flickr-Album.

Urlaub im Bayerischen Wald

14. Mai 2011 um 11:59 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

[Trigami-Review]

So, endlich ist es geschafft, das hier ist vermutlich der längste Beitrag, den DonsTag je gesehen hat. Normalerweise gibts meine Urlaubsberichte ja immer in kleinen Häppchen auf einen längeren Zeitraum verteilt, aber bei Auftragsarbeiten wie diesem hier, kommt das alles in einen Beitrag rein. Was euch aber nicht davon abhalten soll, das einfach häppchenweise über mehrere Tage verteilt zu lesen, es gibt einiges zu lesen und noch mehr tolle Fotos zu sehen. Hier als Warm-Up einfach mal alle geschossenen (und noch unbearbeiteten) Fotos (exklusive fast aller Sohnvanone-Fotos, also nur noch 721 statt 820) im Schnelldurchlauf:

Und ja, bei den Wasserrad-Aufnahmen hatte ich genau das schon im Hinterkopf, so viele Bilder hätte ich da sonst nicht von gemacht…

Etwa 160 dieser Fotos werdet ihr hier in diesem Artikel dann in schön aufbereitet wiederfinden, die 36 schönsten gibts außerdem noch in höherer Auflösung in diesem Flickr-Album zu bewundern.

Wie die Überschrift schon verraten hat, ging es in den Bayerischen Wald. Als ich den Auftrag das erste Mal gelesen hatte, dachte ich noch “Hui, da war ich ja noch nie”, als dann ich dann aber erfuhr, dass mein Hotel in “Sankt Englmar” sei, konnte mein Gedächtnis sich einfach nicht mehr dumm stellen und verriet mir, dass ich doch schon da war. Hier eine Postkarte, die meine Familie 1989 aus eben diesem Urlaub verschickt hat:

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Nochmal zwei Kindervideos

12. Mai 2011 um 16:39 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

… dann reichts aber auch mal.

Witzige Geburtskarte…

11. Mai 2011 um 19:11 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

… die ich aber nur witzig finde, wenn es nicht das eigene Kind ist…

[via Nerdcore]

High five for first kiss

10. Mai 2011 um 19:55 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Wenn ich hier “Kinder-Content” zu Sohnvanones Geburtstag ankündige, darf dieses Video, dass gerade durch alle Blogs geht, natürlich nicht fehlen. Ist aber auch soooo süß:

High Five haben wir ihm übrigens schon beigebracht, kann also losgehen ;-)

PS: Zu dem Video gibts auch schon einen Club-Remix auf iTunes. Da sieht man mal, wie spät ich hier dran bin…

1 Jahr Sohnvanone

09. Mai 2011 um 12:55 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Heute wird Sohnvanone 1 Jahr alt. Zur Feier des Tages, gibt es hier darum diese Woche auch mal wieder was zu sehen, nämlich lauter Baby- und Kinder-Content.
Angefangen natürlich mit einer Geburtstagstorte. Wenn man YouTube und Google trauen kann, gibt es wohl einige Leute, die es für eine gute Idee halten, zur Geburt oder zum Geburtstag einen Kuchen in Form des eigenen Kindes zu backen.

Hier zuerst mal das Video, welches in meinen Augen ganz gut zeigt, warum das vielleicht doch nicht die beste Idee ist:

Und nun das viel interessantere Video, nämlich ein Making-Of einer solchen Torte:

Ganz so aufwändig war Sohnvanones Torte dann nicht (ich würd auch durchdrehen, wenn ich ein Gesicht forme, dann wieder ne Decke drüber, nochmal Gesicht formen, wieder ne Decke drüber und so weiter…), aber wir haben uns wirklich alle Mühe gegeben:

Aber es ist ja auch erst der erste Geburtstag, wir müssen ja noch Potential nach oben haben, um uns fortlaufend zu steigern.