AngemEssen ins Wochenende: “Süße Sushi mit Kokosreis und Früchten”, “Millefeuille von Apfel, Forelle und roter Bete” und “Rote Bete-Crêpe-Röllchen”

28. Februar 2011 um 00:19 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So langsam könnte der GU-Verlag mal ein wenig Geld überweisen, denn heute stelle ich euch schon wieder 3 Rezepte aus dem Buch “Einfach beeindruckend” vor. Und so langsam komme ich zu dem Gefühl, dass dieses Buch mittlerweile das Tartelettes-Buch als “unser bestes Kochbuch” abgelöst hat.

Was ihr da oben auf dem Bild seht, sind “Süße Sushi mit Kokosreis und Früchten”. Und eigentlich müsste das “unglaublich leckeres süßes Sushi mit Kokosreis und Früchten” heißen. Denn genau das war es: Unglaublich lecker! Ok, das Anrichten war doch mit ganz schön Fitzelarbeit verbunden, aber so ist das bei Sushi nunmal. Könnte man aber auch sein lassen und dann einfach nur “unglaublich leckeren Kokosreis und Früchten” haben.
Oh, wie lecker.
Am leckersten übrigens mit Äpfeln, die im Buch gar nicht drin waren, aber ich musste Saisonbedingt improvisieren und hatte damit glücklicherweise Erfolg. Aber auch mit Orange ist es sehr lecker. Und mit Pflaume…
Hier mal ein paar Detailfotos:

Blieb natürlich ganz viel Obst übrig, dazu noch lecker “Schoko-Crêpes” (die “Nori-Algenblätter”) und ein wenig Reis. Nicht nett angerichtet, aber immer noch sehr lecker…

Davor gab es dann noch “Millefeuille von Apfel, Forelle Makrele und roter Bete” (eigentlich als Vorspeise im Buch, wir haben es aber einfach mal als kleine Hauptspeise hergenommen):

Auch eine sehr leckere und dann auch noch sehr schnell und einfach zubereitet.

Das war gestern. Heute hatten wir dann noch rote Bete übrig. Und Makrele. Und alles, was man für Crêpes braucht.
Und auch da wusste das Buch eine Lösung: “Rote Bete-Crêpe-Röllchen”

Dazu gab es dann noch den restlichen Fisch (das in der Rolle ist Meerrettich (Äh, bitte? Meine Firefox-Rechtschreibkorrektur kennt das Wort “Meerrettich” nicht und schlägt “Mehrrettich” vor. Was geht ab?), also eh optimal zu Fisch passend). Eigentlich auch als Vorspeise gedacht und von uns wieder als vollwertiges Abendessen missbraucht. Was aber doch eher suboptimal ist. Denn so viel kann man davon nicht essen, sonst geht es gegen einen (obwohl es lecker ist) und irgendwie macht es nicht satt. Ok, man muss nur genügend reinstopfen, aber befriedigend ist es nicht. Als Vorspeise, oder noch besser zum Brunch aber optimal. Und auch sehr leicht zuzubereiten.

Ach, ich liebe lecker schönes Essen am Wochenende…

I like You. Du mich auch? Und Raising Hope!

27. Februar 2011 um 23:55 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Erstmal ein Lied zur Einstimmung, man missachte die ersten 20 Sekunden nerviger Anmoderation:

Und woran denken wir bei “I like you” in der heutigen Zeit? Genau. An Facebook. Und da ist DonsTag jetzt aus mir unerfindlichen Gründen auch vertreten. Und jetzt könnt ihr mich (bzw. DonsTag) alle mal gern haben (siehe auch links in der Sidebar). Würde mich freuen.

Und jetzt nochmal zurück zum Einstimmungslied, welches unverkennbar aus der TV-Serie Scrubs stammt (bzw. einer Webisode, aber egal). Die nette linke Dame ist Kate Micucci, an die ich mich in Scrubs nur noch vage erinnern konnte, die mir aber in der neuen Serie “Raising Hope” mit ihrer Ukulelen-Musik (Ukulele ist ja eh toll…) immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht zaubert.

Kurz zur Comedy-Serie “Raising Hope”: Der 23jährige James “Jimmy” Chance aus der unteren Mittelschicht (oder doch die mittlere Unterschicht?) schwängert versehentlich ein Mädchen, welches sich kurze Zeit später als Serienmörderin herausstellte und folglich auf dem elektrischen Stuhl landet. Das Baby landet also bei ihm (alles noch im Piloten, ich verrate hier also nicht wirklich viel) und dann geht es darum, wie sich der alleinerziehende Jimmy im Haus mit seinen Eltern und der senilen Urgroßmutter mit dem Baby zurechtfindet.
Dass das ganze von den Machern von “My Name Is Earl” stammt, merkt man sofort (also Frau Bü hat es zumindest gemerkt, ich wusste es vorher schon). Teilweise leicht durchgedreht, aber sehr unterhaltsam und gerade für frische Eltern wie Frau Bü und ich nochmal doppelt so lustig, wenn man sieht, wie sie sich mit dem nicht-schlafen-wollenden Baby rumschlagen oder sonstige Situationen sehr originell lösen.
Aber seht doch selbst:

Und nun wieder zu Kate Micucci, die in dieser Serie so eine Art KiTa bei sich zuhause aufgebaut hat. Allerdings nicht nur für Babys, sondern gleichzeitig auch für alte Menschen und Hunde.
Mit dabei natürlich die Ukulele. Und das führt dann zu solchen lehrreichen Liedern wie “Don’t Bite”:

(Der schwarze Zahn verschwindet übrigens, was ich ganz gut fand).

An dieser Stelle also ein “Like” an “Raising Hope” (ja, hab ich tatsächlich auf Facebook “geliked”).

Was tun, wenn der Gegenspieler einen partout nicht foulen will?

25. Februar 2011 um 13:59 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Man könnte es machen, wie letztens der Herr Lehman vom St. Adtteilverein und das Nähebedürfnis des Gegenspielers ausnutzen, um ohne Berührung zu Boden zu gehen.

Aber das ist ja doof. Denn ohne Foul zu Boden zu gehen ist eine Schwalbe und das mögen wir nicht.

Also macht man es doch einfach so, wie es der Chilene Bryan Carrasco beim U-20-Spiel gegen die führenden Ecuadorianer gemacht hat:

Die Hand vom Ecuadorianer geht klar ins Gesicht des Chilenen. Unglaublich, dass das keine rote Karte gab, sondern auch noch einen Freistoß für Ecuador…

Karnevals-Stimmung im Supermarkt

25. Februar 2011 um 00:35 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

2006 ist Schwerdonnerstag (was das ist? Siehe hier) in Ulm beinahe komplett an mir vorbeigegangen, wenn da nicht diese eine gelbe Luftschlange gewesen wäre, die von einem blauen Renault platt überfahren wurde. Auch 2007 fehlte mir die Stimmung, da gab es aber immerhin Karnevalsmusik auf der Arbeit.
2008 war zu der Zeit der Umzug, da hab ich das komplett ausgeblendet und 2009 hab ich einen Artikel ungefähr genau so angefangen, wie diesen hier. Der hieß damals Der obligatorische “Schwerdonnerstags”-Rant, war aber eigentlich kein Rant, sondern eine Lobeshymne auf die Post, da ich dort tatsächlich von einer Ente bedient wurde (Nonne und Riesenbaby wären auch möglich gewesen).
2010 hingegen waren wir von Karneval dann wieder komplett überrumpelt und hatten somit gar kein tolles Schwangeren-Kostüm für Frau Bü.

Aber dieses Jahr ist alles anders. Merkt ihr schon daran, dass ich nicht erst an Karneval merke, dass Karneval ist, sondern schon jetzt, eine Woche vorher, auf das Thema komme. Da muss also was passiert sein.
Ist es auch.
Heute (oh, ein Blick auf die Uhr verrät mir: Es war Gestern…).
Im Rewe.
Und schwups, war ich in Karnevalsstimmung.

Und was war passiert?
Das hier:

Erfahrungen mit unserem DKB-Girokonto

24. Februar 2011 um 23:51 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

[Trigami-Review]

Ich hatte euch hier vor ca. 3,5 Jahren nach einer Bankempfehlung gefragt, gelandet bin ich dann, auch wegen euren Empfehlungen, bei der DKB.
Und da ja jetzt nicht jeder in solch einer tollen Lage ist, ein Blog zu haben, wo er Leute nach Bankempfehlungen fragen kann und dann auch noch so viele hilfreiche Antworten bekommt, ist es doch ganz praktisch, dass es Seiten wie topKonto.de gibt, auf denen Erfahrungsberichte zu Banken gesammelt werden und wo man sich dann ein gutes Bild von der aktuellen Bankenlage machen kann.

Aber um topKonto soll es hier jetzt primär gar nicht gehen, sondern eben um meine Erfahrungen mit meiner Bank, also der DKB.
Immerhin hatte ich ja jetzt 3,5 Jahre Zeit, mir das ganze mal genauer anzuschauen.

Also: Warum hab ich mich damals für die DKB entschieden?
Wer meinen oben verlinkten Empfehlungsgesuch liest, der wird sehen, dass ich die DKB schon vorher als möglichen Kandidaten im Hinterkopf hatte.
Hauptargument war hier für mich, dass ich mit der (kostenlosen) Visa-Karte weltweit gebührenfrei Geld abheben kann. Das ist schon eine deutliche Erleichterung. Meine erste Bank war eine, die in Deutschland schon gut vertreten ist, aber halt nicht an jeder Ecke. Für Auslandsreisen hieß das dann immer: So viel Bargeld einpacken, wie man vermutlich braucht, lieber noch ein wenig mehr. Und das ja sicher irgendwo verstecken.
Aber auch in der Heimat war es nicht immer leicht, denn je nachdem wo man gerade wohnt (als Student ist man ja doch öfter mal umgezogen) hat man da Glück oder Pech. Darum ging ich in der Studentenzeit dann zu einer anderen Bank über, die der Cash-Group angehört. Da hat man da tendenziell schonmal mehr Möglichkeiten, aber auch da kann man Pech haben und gerade solche Banken nicht in direkter Reichweite haben.
Und ich kann mich noch gut erinnern, wie Frau Bü und ich mal durch eine größere Stadt (Berlin? Hamburg?) geirrt sind und lauter Banken fanden, aber keine, die zur Cash-Group gehörte.
All das hat nun mit der DKB-Kreditkarte ein Ende. Ich gehe einfach zum nächstbesten Geldautomaten, checke, ob das Visa-Zeichen drauf ist (99% der Fälle) und heb mein Geld ab. Egal ob viel oder wenig: Ich zahl keine Gebühren.
Und ob Sri Lanka, Ägypten, Österreich oder sonstwo: Es hat immer ohne Probleme funktioniert.
Ok, bei der Sparkasse um die Ecke dürfen wir nicht abheben, da kostet es. Aber da das nicht die einzige Bank in der Nähe ist, ist das auch kein Problem. Das passiert einmal, dann achtet man immer auf das Visa-Zeichen…

Das zweite Hauptargument: Keine Gebühren.
Frau Bü und ich haben ein Gemeinschaftskonto und jeder von uns hat je eine EC-Karte (um bargeldlos zu bezahlen, Geld abheben würde Gebühren kosten) und eine Kreditkarte (zum Geld abheben). Alles kostenlos.
Dafür handelt es sich dann um eine reine Online-Bank, aber ich hab auch vorher eh alles nur online gemacht, was mit Banken zu tun hatte. Kontoauszüge sind digital eh viel besser zu handhaben.

Was sonst noch? Zinsen natürlich. Die waren damals auch ziemlich gut, momentan hab ich keinen Überblick, aber da die immer wieder ausgezeichnet werden, kann es so schlecht nicht sein,
Aktuell gibt es auf dem Internet-Konto (das ist das, auf welches man mit der EC-Karte zugreift) 0,5 % p.a. und auf dem Konto der DKB-VISA-Card 1,65 % p.a.
Da man auf das Geld auf dem Kreditkartenkonto jederzeit frei verfügen kann (also quasi ein Tagesgeldkonto, ist auch wirklich am nächsten Tag auf dem Internet-Konto), macht es Sinn, da einfach alles Geld hinzuschieben, was man gerade nicht auf dem “Internet-Konto” benötigt. Geht auch bequem mit Dauerauftrag. Und da dann nicht nur “Jeden Monat XX Euro rüberschieben”, sondern auch sowas wie “Immer zum 13. des Monats so viel Geld vom Internetkonto aufs Visa-Konto schieben, so dass auf dem Internetkonto noch XX Euro übrig sind”, was ganz praktisch ist, wenn man mal rausgefunden hat, wie viel Geld man im Monat braucht.

Viel mehr mache ich mit den Konten und der DKB dann auch schon gar nicht, ich kann also überhaupt nichts zum Service sagen, da ich den noch ne beansprucht habe.
Dinge wie Bausparverträge, Versicherungen, längerfristige Geldanlagen oder sonst so was mache ich nicht mit meiner Bank, sondern über einen unabhängigen Berater. Aber das ist ein anderes Thema.

Momentan gibt es laut topKonto.de verschiedene Prämien, wenn man sich für ein Konto der DKB entscheidet, wir haben damals keine bekommen, dafür aber die Person, die uns geworben hat. Würde ich jetzt jemanden werben, gäbe es da keine konkrete Sachprämie. sondern 15.000 DKB-Plus-Punkte aus dem Prämienprogramm. Diese Punkte bekommt man auch andauernd für irgendwelche Sachen, die man macht (bestimmte Umsätze für Einkäufe mit der VISA-Card, ein gewisses Guthaben auf den Konten, Abschluss von Festzinsanlagen und so weiter). Und die kann man dann in Prämien eintauschen.
Hab ich mich aber noch nicht wirklich mit auseinander gesetzt, ohne Kunden zu werben und größere Sachen abzuschließen, kommt man da aber auch nicht zu sonderlich vielen Punkten, so dass ich mir da auch gar keine Gedanken machen brauch…

So. Gibts auch noch negative Punkte? Nichts gravierendes.
Die EC-Karte ist so hässlich, dass die an Supermarktkassen von der Kassiererin gerne mal sehr ungläubig angeschaut wird, so nach dem Motto: “Ihren Fanclubausweis des Kleintierzuchtvereins nehmen wir aber nicht als Zahlungsmittel…”. es kam tatsächlich mal vor, dass ich denen erklären musste, dass das wirklich wirklich eine ganz normale EC-Karte ist…

Und dann ist das mit den Kontoauszügen noch etwas dämlich gelöst. Die bekommt man zwar online automatisch zugestellt, da sind die aber nicht dauerhaft gespeichert, sondern verschwinden nach einem Jahr wieder. Es sei denn, man markiert den Kontoauszug und “schiebt” ihn ins Archiv. Da bleibt er dann. Warum nicht einfach direkt ins Archiv legen? Oder mich entscheiden lassen, wo er per Default hingelegt werden soll.

Und an dieser Stelle mal ne Frage, die ich mir schon öfter gestellt habe: Warum ist es eigentlich so, dass man gerade bei den Webseiten, bei denen man ein besonders sicheres Passwort haben will, keine Sonderzeichen bei eben diesem benutzen darf? Ist zum Beispiel bei der DKB so, oder auch bei PayPal.
Trauen sich die Programmierer so wenig zu, das ganze so sicher zu bauen, dass man mit den Passwörtern keinen Scheiß anstellen kann?

Aber ok. Ihr merkt: Das Positive überwiegt deutlich, ich bin sehr zufrieden mit der DKB und würde die Entscheidung immer wieder so treffen.

Und damit endet dann auch mein DKB-Erfahrungsbericht und wir gehen nochmal zurück zu topKonto.de.

Dort gibt es nämlich momentan eine Amazon-Gutschein Aktio, bei der ihr genau das tun sollt, was ich hier auch getan habe, nämlich eure Erfahrungen mit eurer Bank mit anderen zu teilen. Als Dankeschön gibt es einen 10€-Amazon-Gutschein, wenn der Bericht auf topKonto.de veröffentlicht wird.

UPDATE: Neben den subjektiven Erfahrungsberichten gibt es auf topKonto.de auch noch einen rein objektiven Vergleich der Girokonten verschiedener Banken. Nachdem ich meinen Adblocker mal etwas gedrosselt habe, krieg ich den jetzt auch sogar angezeigt. Hier kriegt man nach einer kurzen Eingabe der prognostizierten Finanzbewegungen einen schnellen Überblick, welches Girokonto für einen das meiste Geld abwirft.
Und wer ist bei den Default-Angaben die Nummer 1? Genau: Die DKB.

Hat hier jemand zufällig eine Süddeutsche zur Hand?

24. Februar 2011 um 15:33 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Ich würde nämlich mal gerne wissen, wie viele meiner Fotos es nun tatsächlich in die Printausgabe geschafft haben. Und da noch kein Geld auf dem Konto ist, mein versprochenes Belegexamplar noch nicht im Briefkasten liegt und alle Verkaufsstellen in Fußreichweite keine Süddeutsche führen, seid ihr nun meine einzige neugierstillende Hoffnung.

Konkret geht es um den Artikel “Wintergleise” (“Auf der Schwäbischen Eisenbahn gibt es auch in Zeiten von Stuttgart 21 viele seltsame Haltestationen mehr …”) im heutigen Reiseteil. Und um diese Fotos aus Durlesbach.
Wer mag mir helfen?

Kriterien für ein Haus, wenn man Kinder hat

23. Februar 2011 um 16:12 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Es sollten genügend Möbel vorhanden sein, damit Verstecken spielen kann:

Es sollte keine Gänge geben, die so lang sind, dass man denkt, sie gingen endlos so weiter:

Und nein, das ist nicht akut. Ich sammel nur mal fü später…

Ernsthaft, UPS?

23. Februar 2011 um 13:34 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Ich wusste doch, dass es eine gute Idee ist, beim iPod Touch gleich noch so einen “AppleCare Protection Plan” mit zu kaufen.
Denn sonst hätte ich nie erfahren, dass UPS auch eine Elternberatungsstelle hat.

Aber der Reihe nach.
Nach Ablauf der “normalen” Garantie ging also mein Kopfhörer kaputt (rechts kam nix mehr) , dank dieses Super-Plans hatte ich hier dann aber trotzdem Anspruch auf eine “Reparatur” (also ein neues Kopfhörerset).

Das war dann auch schnell und unkompliziert in die Wege geleitet. Schon am nächsten Tag kam der neue Kopfhörer mit der Post. Muss ein Nachbar angenommen haben, denn Abends lag das Päckchen auf einmal vor unserer Wohnungstür. Hab ich kein Problem mit, Apple hatte mir das allerdings anders angekündigt:

 

Zum Schutz Ihrer Sendung gibt das von Apple beauftragte Transportunternehmen das Paket ausschließlich gegen eine Unterschrift heraus. Wenn Sie zum Zeitpunkt der Zustellung nicht anwesend sind, versucht das Transportunternehmen, die Sendung am nächsten Werktag erneut zuzustellen.

Naja…

Jetzt also nur noch den defekten Kopfhörer an Apple schicken, dazu lag dann auch Umschlag und Versandaufkleber für UPS dabei. Ich musste quasi nur noch den Umschlag füllen, Aufkleber drauf und bei der UPS anrufen, damit die vorbeikommen und ihn abholen.

Die nette Dame am Telefon meinte dann, dass ich das auch in Ulm abgeben könnte, statt es abholen zu lassen. “Klar, auch kein Problem. Wo denn?” – “Im Industriegebiet Donautal.” Hm… kann ich zwar vom Balkon hingucken, aber ohne Auto (das hat Frau Bü) doof und mit Auto eigentlich auch, denn da kurvt man schon ein Stück hin und eigentlich will ich da ja gar nicht hin. Außerdem bezahlt Apple die ja dafür, dass die das abholen. Also: “Ne, das geht nicht”. Brauch ihr ja nicht erklären, warum nicht. Zeit ist Geld, schließlich ist der Anruf ja auch nicht kostenlos.
Aber sofort aufgeben ist nicht ihre Art: “Ja aber das ist doch gleich um die Ecke…”.
Egal. Geht nicht!

“Wie viel wiegt es denn?” – “Quasi nichts. Unter 0,5kg” – “Na das ist ja ein richtiger Großauftrag”. Hallo? Ist das die Stelle, wo ich mich dafür entschuldigen muss, UPS zu nutzen?

Aber ok, sie würde es dann tatsächlich abholen lassen.
Wann ich denn morgen daheim wäre? “Den ganzen Tag.” – “Was macht man denn den ganzen Tag zuhause?”

Äh? Nochmal Hallo!? Versuche ich nicht gerade der optimale Kunde zu sein und vollkommen flexibel in die Route gesetzt werden zu können? Wäre ein 5-Minuten-Fenster lieber?

Aber ok, gehen wir mal drauf ein: “Aufs Kind aufpassen”. – “Aber das muss doch an die frische Luft…”

Aaaargh!

Weiter nett, aber detailarm bleiben: “Nein, ist krank”. Im Hintergrund müsste Sohnvanone husten. Sohnvanone hustet. Sie hört es. Und prompt: “Na, das hört sich jetzt aber nicht so schlimm an”…

Immerhin hat sie ihm am Ende noch eine gute Besserung gewünscht. Und vielleicht bringt der UPS-Mann ja morgen noch ne Packung Taschentücher mit. Oder das Jugendamt…

Waaaaah! Red Hot Chilli Pipers! Ulmer Zelt! Und ich kannte die nicht mal… Waaaah!

17. Februar 2011 um 22:42 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So. Das war ein Stück harte Arbeit.

Am Montag kam mal wieder ein Newsletter vom Ulmer Zelt (hier alle meine Artikel zu dem Thema, wie man sieht, war ich 2010 nicht dort, irgendwie hatten die nix besonderes, ich hatte dafür Sohnvanone neu im Haus) in meinen Maileingang geflattert. Und dann las ich dort, dass die “Red Hot Chilli Peppers” dort auftreten würden?
Bitte? Ist denn schon der 1. April? Denn da schicken die traditionell solche utopischen Ankündigungen. War es aber nicht, also nochmal genauer lesen. Ah: “Pipers”, nicht “Peppers”. Häh?

*klick*

Waaaaah!

Und dann wollte ich sofort drüber bloggen (die Überschrift stammt von diesem Tag. Und die folgende Sammlung an Videos. Der begleitende Text ist ganz frisch mit abgekühltem Kopf geschrieben), ihr hättet mein “Waaaah” also nicht verstanden. Denn dafür muss man weiter ausholen.
Also erklärte ich euch eben, dass ich ein Fan von Cover-Musik bin. Da erwähnte ich auch, dass Clocks in Buena-Vista-Style meine aktuelle Lieblings-Cover-Version ist.
Und ich ließ euch wissen, dass ich Dudelsack-Musik auf CDs besitze und noch dazu toll finde.

Und was machen nun die Red Hot Chilli Pipers? Genau: Sie covern Rock-Lieder mit Dudelsäcken. Wie genial ist das denn? Hallo!?!?

Hier also dann ihre Version von … “Clocks” natürlich:

[UPDATE: Wer nur einmal auf “Play” klicken will, der kann auch hier in den Kommentaren die Playlist mit allen Videos aus diesem Artikel (und noch weiteren Videos der Pipers) starten. Da laufen dann alle Videos nacheinander durch]

Und hier noch die Promo für ihre DVD “Blast Live”

Ulmer Zelt: Dieses Jahr bin ich aber sowas von wieder dabei!

Klassische Dudelsackmusik spielen sie natürlich auch, wie hier zum Beispiel “Auld Lang Syne”

Puh, wie fülle ich nur die Plätze zwischen den Videos (ich konnte mich nur so schwer entscheiden…).
Verlinke ich doch einfach mal die CDs, die sicher auf meinem Wunschzettel landen werden, aber erst, wenn ich mir live einen Eindruck holen konnte, welche es denn nun sein soll: Bagrock to the Masses, Music for the Kilted Generation und das Live-Album Blast Live

Und nun wieder ein sau cooles Video: “100 Chilli Pipers” und “Rockin’ All Over The World”

Jetzt fällt mir nichts mehr ein. Es folgt also noch “Smoke On The Water” und ein Medley an Songs:

Waaaaah!

Ich liebe Cover-Musik

17. Februar 2011 um 22:27 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Dass ich ein Fan von Cover-Musik bin, hab ich hier glaube ich schon öfter zum Ausdruck gebracht. Zum Beispiel, als ich euch die CD “35th Anniversary Hits Collection” von Three Dog Night vorgestellt hatte.

Und dann hab ich euch hier ja auch mal von der CD “Light My Fire – A Collection Of Various Interpretations” erzählt (die Videos sind da leider nicht mehr verfügbar, bin gerade zu faul sie neu zu suchen), auf der 16 Versionen eben dieses Liedes zu finden sind und die trotzdem nicht langweilig wird (gibt es auch zu “Killing Me Softly” , “Ain’t No Sunshine”, “Fever”, “Summertime” und “Sunny”, da sogar noch eine zweite, die sich als einzige der in dieser Klammer genannten CDs auch in meinem Besitz befindet).

Bestes Cover ist übrigens unangefochten “Clocks” auf Rhythms Del Mundo – Cuba, die Manu hier schonmal gebracht hatte. War damals aber schon länger in meinem D-Regal. Denn Cover-Musik gepaart mit dem genialen Buena Vista Social Club (hab CDs, DVD und war im Kino, leider nicht live gesehen), das kann ja nur genial sein.

Was hab ich sonst noch hier rumliegen?

Der damals noch ominöse Yhm hatte mir mal eine CD vorbeigebracht, die perfekt auf mich und meine Cover-Liebe zugeschnitten war (allein der CD-Titel “” sagt ja alles). Und auf der hab ich dann Paul Anka kennengelernt. Der auf der CD “Rock Swings” neue Lieder mit Swing covert. Sehr sehr schön, hier zum Beispiel “Smells Like Teen Spirit”:

Und da ich auch Country ganz nett finde, hab ich natürlich auch solche Cover.
Einmal natürlich die bekannten “Boss Hoss” (die ich auch schon live in Ulm gesehen habe) oder Hayseed Dixie (“Let There Be Rockgrass”).

Mein Favorit ist hier aber “The Twang” (wie Boss Hoss eine deutsche Gruppe). Gerne würde ich euch hier jetzt “Spice Up Your Live” vom Album “Let There Be Twang” einbinden, aber das finde ich nicht. Darum also “Clint Eastwood” (urspr. von den Gorillaz) vom Album “Countryfication”:

Und hier zeigt sich wieder, was Amazon-Partnerlin-Zusammensuchen für einen positiven Nebeneffekt hat: Anders krieg ich nie mit, wenn es irgendwo neue Alben gibt. Hier also “Twang ‘Em High” und “A Guide to Modern Country Living”. Muss ich mir bei Gelegenheit doch mal genauer anschauen.

So, und nun folgt ein sehr weicher Übergang vom Country zu Elvis Presley:

Das war “The King” (eigentlich heißt er James Brown…), der Nicht-Elvis-Lieder in Elvis-Manier singt. Und nein, der singt nicht nur Country, das war nur für den Übergang. Eben also “Country Roads” vom Album “Return To Splendor”, welches ich auch über yhm kennengelernt habe. Der Vollständigkeit halber noch ein Link zu seinem ersten Album “Gravelands”, das ich mir aber nicht näher ansehen werde, denn diese Elvis-Musik funktioniert bei mir auf Dauer nicht. Ist aber mal lustig gehört zu haben.

Gehen wir von Elvis noch ein wenig in der Musikgeschichte zurück, so in die 20er Jahre, so kommen wir am heutigen Künstler Max Raabe nicht vorbei. Und auch der hat mit seinem Palast Orchester auf dem Album “Superhits” aktuelle Lieder gecovert. Hie rz.B. Mambo No.5:

Wird aber auch auf die Dauer anstrengend…

So, das wars dann langsam aber auch. Mehr fällt mir aus meinem Repertoire langsam nicht mehr ein.

Oh, doch, zum Schluss noch “Oh Schorsch des is Schee!”, das Aufstiegslied der Kickers Offenbach 2005. Gesungen auf die Melodie von “Oh Champs Elysee”:

 

Oh, Schorsch is des schee!
Oh, Schorsch is des schee!
En Ebbelwoi geht immer nei, en Ebbelwoi geht immer ner,
en Ebbelwoi geht immer nei, oh schorsch is des schee!

Richtig schlecht. Aber irgendwie ist es passiert, dass Frau Bü und ich damals im Zug gefahren sind und merkwürdige Kickers-Fans das im Abteil in der Dauerschleife laufen ließen.
Seit dem kann ich bei “Oh Champs Elysee” nur noch den Offenbacher-Text hören.
Und dann schenkte ich der lieben Frau Bü die CD zum Geburtstag…

Hier mal ein Video in miesester Qualität, um eine ungefähre Ahnung zu haben:

Der Apfelwein ist da übrigens wegen dem damiligen Sponsor drin. Da soll es jetzt aber auch wirklich gewesen sein…

PS: Hmpf… da war ja noch Dick Brave mit “Dick This!”. Naja, mehr als “klasse CD” brauch ich da ja nicht zu sagen. Jetzt aber wirklich wirklich.