DonsTags Ramsch-Adventskalender

30. November 2010 um 22:57 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Morgen ist schon der 1. Dezember, damit beginnt also wieder die Zeit der Adventskalender.
Und auch hier auf DonsTag wird es einen geben.

Denn momentan lasse ich euch hier ja ziemlich alleine stehen, was Frau Bü mit ihren Pendlergeschichten mittlerweile zum Glück etwas abfängt. Aber eigentlich hätte ich genug Zeug da, was ich bloggen könnte.
DonsTag hab ich ja mal als “Panoramablog” bezeichnet, d.h. als Fundgrube toller Sachen auf anderen Seiten. Davon ist nichts mehr geblieben, irgendwer hat die Aussicht zugebaut, hier gibts fast nur noch privates Zeug.
Aber in Wahrheit guck ich mir immer noch die Aussicht an und denk mir oft “das musst du zeigen”, nur bleibt es dann bei diesem Gedanken.
Auf meiner “zu bloggen”-Liste haben sich im Laufe der Zeit fast 200 Links angesammelt, teilweise liegen die da schon mehrere Jahre rum und fangen an zu schimmeln.

Der Plan des “DonsTags Ramsch-Adventskalenders” ist nun, dass ich diese Liste durchgehe (von “aktuell” bis “älter”) und Punkt für Punkt entscheide, ob ich ihn komplett lösche (weil nicht mehr interessant), oder aber nun endlich mal ohne viele Worte aufs Blog setze.
Und nach 24 Tagen sind dann mindestens 24 Links weniger auf der Liste. Vermutlich (und hoffentlich) aber mehr, ich hab mir vorgenommen, ohne viele Skrupel zu löschen.

Aber komplett leer werde ich die Liste sicher nicht bekommen.
Wer Interesse hat, dass ich meine Liste auch nach dem 24. Dezember weiter abarbeite (wobei die Sachen dann immer unaktueller werden), sollte unter den Türchen einfach munter kommentieren. Das motiviert ;-)

Digitalender 2011 fertig

30. November 2010 um 13:09 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Vor einem Jahr schrieb ich, dass der Digitalender 2010 fertig wäre. Dieses Jahr war ich da deutlich schneller, da ich einen Urlaub am Anfang des Monats dafür genutzt hatte. Mittlerweile ist er daher nicht nur digital fertig, sondern sogar schon gedruckt (und verpackt).

Und wie in jedem Jahr, gibt es auch wieder eine Übersicht der verwendeten Farben pro Monat:

digitalender_farben

Diesmal also erstmalig kein orange- oder rosaton, sondern nur dezente dunkle Farben.

Und bevor ich noch ein paar mehr Details verrate, hier nochmal die Übersicht über die bisherigen Kalender, die ihr hier ja auch seit einiger Zeit Monat für Monat präsentiert bekommt:

digitalender_bisher

Mir gefällt mein Kalender wirklich von Jahr zu Jahr besser (vor allem das Titelbild 2010 finde ich mit Abstand das Beste), allerdings hatte der letzte Kalender auch seine unabstreitbaren Nachteile: Denn dadurch, dass unten die Zahlen in das Bild hineinragen und oben im Bild die Aufhängung (inkl. Spirale) verankert ist, kann man das Bild so nicht mehr ohne den Kalender aufhängen (bzw. nur, indem man es oben und unten beschneidet, was nicht immer gut ist).

Das Problem gibt es in diesem Jahr nicht mehr, diesmal steht das Bild wieder für sich (auch keine ausgefransten Ränder, die vorher auch schonmal bei solchen Aktionen gestört haben) und kann beliebig weiterverwendet werden.
Und die beim Digitalender 07 eingeführte Tradition, die Monatsnummer groß aufs Blatt zu schreiben, ist nun auch wieder gebrochen, die kommt da nämlich gar nicht vor, statt dessen nur der Monatsname.

Insgesamt ein deutlich schlichterer Kalender, der mir aber gerade deswegen schon wieder am besten gefällt.
Und noch ein Hinweis: Wenn ich in einem Jahr wieder die 11er-Bilder unten anhänge, werde ich da (wie 04 und 05) keine grauen Linien dazwischen brauchen, um die einzelnen Blätter voneinander optisch abzutrennen.

Und diesmal sind sogar ca. 4 Bilder dabei, die ich hier noch nicht veröffentlicht habe. Wow, oder?

Das “Frontscheiben-Plane”-Experiment

30. November 2010 um 09:56 von Frau Bü | Kommentar abgeben | Trackback

Im Winter ist es meist richtig kalt. Das finde ich doof. Vor allem, wenn sich beim morgendlichen Eiskratzen diese Kälte in meinen Fingern festsetzt. Da eine Garage noch nicht in Sicht ist haben wir das Experiment “Frontscheiben-Plane” gestartet. Ich hasse das Teil. Ich finde es umständlich zu befestigen. Und nach dem Abnehmen und Lagern ist der ganze Beifahrer-Fußraum nass (irgendwo muss man das Ding ja lagern und in den Keller tragen ist mir zu weit). Führt zu: nasse Handtasche/Jacke/ etc. halt alles nass was mir bei der einhändigen Suche nach meinem Werksausweis vor Einfahrt ins Parkhaus vom Beifahrersitz fällt. Dazu kommt, dass knapp zwei Handbreit am unteren Rand der Scheibe unbedeckt sind. Und da die Seitenfenster ja auch von Eis betroffen sein können (und ich die Plane ja auch Abnehmen und Falten muss) sind meine Hände am Ende genauso kalt wie ohne Plane. An das Argument der Zeitersparnis kann ich dann auch nicht mehr glauben, denn Abends muss man das Ding ja wieder festmachen…

Meine Frage nun: gibt es eine andere Lösung? Ich hab mal gehört, dass man Abends eine Thermoskanne mit heißem Wasser ins Auto legen soll…

Cyber Monday auf Amazon – Pünktlich zu Weihnachten Schnäppchen machen

29. November 2010 um 09:09 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Es folgt ein wenig Werbung…

Auf Amazon ist heute Cyber Monday, d.h. dass es gibt einige Artikel für einen kurzen Zeitraum (2 Stunden) zu einem stark reduzierten Preis.
Hier gibt es eine Übersicht, welche Artikel (darunter eine Playstation 3, diverse Kameras, Heimkinoprojektor, DVDs, aber auch Unterhosen) zu welcher Zeit im Angebot sind.

Und als Service für alle, die mir von meinem Wunschzettel das TomTom Go 730 Traffic Navigationssystem (unseres wurde von uns zu oft veflucht, wir wollen Fahrspurassistenten und jemanden, der uns auch Straßennamen sagen kann) schenken wollen: Um 14 Uhr ist eure Zeit!
Da darf man dann allerdings nicht über den Direktlink gehen, sondern muss über die Angebotsseite den Artikel kaufen, denn nur da wird der Preis gesenkt. Alle Infos dazu hier.

Und für alle Musikliebhaber: Von 10-14 Uhr sind auf Amazon alle MP3s um 50% reduziert. Ja ist denn heut schon Weihnachten?

PS: Alle Links sind Partnerlinks, wenn ihr darüber einkauft, tut ihr also nicht nur eurem Geldbeutel was Gutes, sondern auch meinem…

UPDATE: Oha, das sind ja echt mal krasse Angebote, hab mir das nicht soo radikal vorgestellt. Man muss sich auf jeden Fall beeilen, die Teile sind schnell ausverkauft…

UPDATE 2: Na toll, das Navi war nach einer Sekunde schon weg. So schnell konnte ich gar nicht klicken… Pft! Dafür mach ich dann nächstes Jahr wohl keine Werbung mehr, wenn man die Angebote eh nicht wahrnehmen kann. Doof!

Jahreszeiten und Wetter

27. November 2010 um 14:27 von Frau Bü | Kommentar abgeben | Trackback

Gärtner interessieren sich für Jahreszeiten und Wetter, um zu wissen ob man pflanzt, dünkt oder gießt.
Meteorologen interessieren sich für Jahreszeiten und Wetter, um zu wissen ob die Erde absäuft, auftaut oder erfriert.
Mütter interessieren sich für Jahreszeiten und Wetter, um zu wissen wann die Kinder Schal, Schirm oder Sandalen brauchen.
Pendler interessieren sich für Jahreszeiten und Wetter, um zu wissen ob sie heute wegen Regen, Laub oder Schnee nichts sehen werden.

Ich dachte immer der Winter wäre pendlertechnisch die schlimmste Jahreszeit. Und ich hatte natürlich recht. Was ich aber nicht gedacht hätte ist, dass andere Jahreszeiten dem Winter manchmal in nichts nachstehen. Der klare Vorteil des Winters ist aber, das jeder außer dem Winterdienst darauf vorbereitet ist (nein, Scherz, die machen ihre Sache wirklich prima). Man sieht im Kalender “Oh November, da mach ich mal Winterreifen drauf” und spätestens nach dem ersten Eiskratzen ist man auf die Gefahr eingestellt.

Niemand aber sagt “ogott es ist Juli lass uns die Regenreifen draufziehen”. Niemand bereitet einen auf die Gefahren des Sommers vor! Ich hatten diesen Sommer mehrmals so krassen Platzregen, das man glaubte in der Waschanlage zu sein. Es war richtig Nacht – am helllichten Tag! Und da die Anzahl der Verkehrsteilnehmer scheinbar mit der Menge Nass von oben zu korrelieren scheint geht auf den Straßen gar nichts mehr voran. Zumindest glaube ich das, schließlich sehe ich ja nur meinen hektischen Scheibenwischer. Das schlimmste an diesen Sommergewittern sind aber die Blitze! Faradayscher Käfig hin oder her…. ich hasse es, wenns blitzt und donnert. Vor allem wenn es genau neben mir an der Autobahn passiert.

Seitdem ich also pendle ist der Wetterbericht erst richtig interessant geworden und wenn die Glocken Sturm läuten weiß ich auch, dass um die nächste Ecke ein umgestürzter Baum liegen könnte, was fahrtechnisch mal total unpraktisch ist…

LKW – Planwagen-Modenshow

26. November 2010 um 10:35 von Frau Bü | Kommentar abgeben | Trackback

So ein Pendlerleben kann manchmal sehr dröge sein. Im Radio kommt die zigte Wiederholung eines x-beliebigen Nummer Eins Hits und irgendwie sieht draußen alles gleich aus. Was dann für Stimmung sorgt? Die LKW-Planwagen-Modenshow!! Meine Top 3:

Top 3 Witzige Slogans!
Nette Sprüche (sowas wie “faxen sie doch ihre Wohnzimmermöbel, dann sehen sie mich auch nie wieder auf der Straße”) lockern die Stimmung auf. Je ausgefallener und ideenreicher desto besser. Außerdem bessert das glaube wirklich auch das LKW-Image!

Top 2 Urlaub!
Bilder die von Urlaub träumen lassen! Hotels im Schwarzwald, Freizeitparks! Besonders nach Feierabend sorgt diese LKW-Planwagen-Mode für Stimmung! Aber (und daher nicht Platz 1) kurz NACH einem Urlaub oder an einem Montag Morgen kann ich damit gar nichts anfangen….

Top 1 Kinderzeichnungen!
Echter Hit in diesem LKW-Planwagen-Modejahr sind für mich lustige, von Kinderhandgezeichnete LKW Bilder. Hängt vermutlich mit der neuen Lebenssituation zusammen, aber ich finde die Bilder echt süß ;) (auf die Anmerkung: das hätten Designer und nicht Kinder gemalt, es soll nur so aussehen, gehe ich gar nicht erst ein… so schlecht kann diese Welt nicht sein!).

Wenn es ein positives Ranking gibt dann natürlich auch ein negativ Ranking. Hier meine Flops:

Flop 3a Airbrush.
Es sollen zwar Kunstwerke sein, aber außer Adler und LKWs (ja ein LKW gemalt auf einem LKW) scheint es irgendwie nichts zu geben. Ist der Adler denn das Wappentier von LKWs? Eine Art Schutzpatron? Ich verstehs nicht.

Flop 3b Obstkörbe.
Warum auch immer. Ich mag keine Obstkorb aufdrucke auf LKWs. Das muss ich erwähnen, deswegen gibt es einen 3b im Ranking ;)

Flop 2 Tote Katzen Counter.
Gut ich hab kurz lachen müssen… aber es ist schon sehr makaber.

Flop 1 Schmutz!
Vor Schmutz starrende LKWs mit abblätternden Schriftzügen finde ich sehr unattraktiv. Ich muss mich dann immer fragen, ob die Spediteure nicht wissen, dass sie da schlechte Werbeträger rumfahren lassen? Und jetzt kommt mir nicht mit Geld und Wirtschaftskrise… bei uns daheim ist es durch die Krise auch nicht schmutziger…

LKW – Black List

25. November 2010 um 00:58 von Frau Bü | Kommentar abgeben | Trackback

Was einem auf der Autobahn am meisten auffällt sind die anderen, mit denen man die Straße und Fahrbahn teilen darf. Ein wichtiger Faktor sind da LKWs. Leider fallen die größten aller Verkehrsteilnehmer nicht immer positiv auf.
Ein no-go für mich ist Überholen 50 Meter bevor das Überholverbot beginnt und das berühmte “blinken und sofort rausziehen”. Wenn ich schon mal in Gefahr gekommen bin auf der Straße, dann waren es solche plötzlichen Überholaktionen. Da man gegen einen LKW keine echte Chance hat bleiben außer Vollbremsungen und Spurwechsel auf eine vielleicht freie/vorhandene dritte Fahrbahn kaum eine andere Wahl.
Was aber auch negativ auffällt sind Massenaufkommen. Irgendein Unternehmen in Süddeutschland schickt zig LKWs gleichzeitig vom Hof. Das führt zu regelrechten Kolonnen. Da das dann auch kleinere LKWs sind, die mindestens 2 km/h schneller fahren als andere LKWs, kommt es zu zahlreichen LKW Überholaktionen, die auf zweispurigen Streckenabschnitten echt bremsen.

Mein Fazit aus den Ärgernissen?

Eine private Unternehmens-Black-List. Als mündiger Kunde kann man sich ja aussuchen, was man kauft. Und da der Großteil der LKW Fahrer Community ja beispielhaft fährt, ist die White List groß genug!
White List? Wer kommt da drauf? Na zum Beispiel die, die hinten drauf stehen haben: “Freiwillig für Sie: kein überholen auf zweispurigen Strecken!”

Pendlergeschichten

25. November 2010 um 00:56 von Frau Bü | Kommentar abgeben | Trackback

Ab sofort und immer mal wieder berichte ich hier über einen wichtigen Teil meines Lebens: das Pendeln!
Was täglich so viel Zeit verschlingt muss ja wenigstens für irgendwas gut sein ;)

Mein Fußballwochenende

14. November 2010 um 22:18 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Am Freitag stand ich noch daheim hinter dem Bügelbrett und beobachtete mit einem gelangweilten Auge, wie der HSV mal wieder gar nichts auf die reihe brachte und in 90 Minuten nur 1-2 Torchancen zustande bringen konnte. Ok, Dortmund bekleckerte sich (vor allem in der ersten Halbzeit) auch nicht mit Ruhm, was die Sache für den HSV aber nur noch trostloser aussehen lässt und für den Zuschauer nur noch langweiliger machte.
Puh!

Aber dann war da ja noch der Samstag. Nach dem HSV-Spiel twitterte ich noch:

twitter

Das ist natürlich ziemlicher Quatsch, denn warum sollte ich auf einmal VfB-Fan werden, die stehen ja (zumindest in der Hinrunde) noch schlechter da, als der HSV, bringt mich also auch nicht weiter. Wenn, dann HSVfB-Fan, aber auch das geht nicht (auch nicht, wenn wir in der Winterpause wirklich Mladen an unser Rückrundenmannschaft verkaufen würden, was wir aber eh nicht machen. So!).
Aber irgendwie, ging ich echt in der Erwartung da hin, mal völlig neutral ein Spiel zu beobachten. Ein Spiel, zwischen “Stadt, die einigermaßen nahe meiner Geburtsstadt liegt (zumindest gleiches Bundesland)” und “Stadt, die etwas näher meiner Wahlheimat liegt (auch gleiches Bundesland)”. Viele Tore wollte ich sehen, der Rest war mir egal.

Dachte ich…

Aber kaum im Stadion, beglückten die Lauterer mich mit dieser schniecken Choreo, die ihr sicher alle in den Berichterstattungen gesehen habt:

Ist nicht von mir das Video, wir saßen relativ dicht bei der Lautrer Tribüne, von uns sah das so aus:

fritz_walter
Etwas zu groß, der Kopf ist leider immer abgeschnitten

Nicht ganz so der Brüller, hat aber gereicht, mir anerkennend glänzende Augen zu bereiten.

Und ob es nun die Nähe zu den Lautrer Fans war oder die Tatsache, dass mein Bruder Lautern-Fan ist und er im Ausland verweilte und ich ihn daher vertreten musste, keine Ahnung. Auf jeden Fall merkte ich recht schnell, dass ich nicht einfach nur “viele Tore” sehen wollte, sondern “viele Tore, aber für Lautern mindestens eins mehr”.

Nur danach sah es leider nicht aus.
Und bevor ich jetzt dem Schiri die Schuld gebe (die rote Wand links neben mir tat es auf jeden Fall), muss ich mir doch nochmal die Elfemetersituation vor dem 2:0 anschauen, im Sportstudio wurde das etwas knapp abgehandelt, einen Moment…

.. aha, ok. War ein Foul (aber kein Elfmeter, was aber auch egal ist), so dass das 0:2 so eigentlich nicht hätte fallen dürfen.
Aber egal, hat ja nur die Stimmung angeheizt. Und die war wirklich gut. Dass die Lautrer Fans nicht nur “You’ll never walk alone” vor jedem Spiel singen, sondern es auch wirklich so meinen und selbst bei einem 0:3 Rückstand noch (geschlossen) alles geben, ist wirklich vorbildlich (ich weiß auch nicht, warum die noch Hoffnung hatten. Ich weiß nur, warum ich noch Hoffnung hatte: Ich war nämlich nicht allein, sondern hatte unter anderem Frau Dr. Büs Doktorvater dabei, der mir mit seinem Stuttgart-im-Stadion-Fluch ja schon zu einem HSV-Sieg verholfen hatte). Und dass die Mannschaft sich auch nicht aufgibt, sondern weiter kämpft, kenne ich vom HSV leider auch schon länger nicht mehr.
Und das ist auch das größte Manko, dass der HSV gerade hat: Kein Team.

team
Die Lautrer nach dem Schlusspfiff

Dieter Matz bring es auf den Punkt:

 

Natürlich hat der HSV viele, viele Verletzte. Das Team aber, das am Freitag in Dortmund auf dem Rasen stand und sich ohne Herz und Leidenschaft über die Runden quälte, hatte viele Nationalspieler an Bord. Auch klangvolle Namen. Nur kein Team. Ich behaupte sogar: Dieser HSV 2010 ist so weit davon entfernt ein Team zu sein, wie Eintracht Norderstedt vom Gewinn der deutschen Fußball-Meisterschaft.

Naja, zurück zum Lautern-Spiel: Die Stimmung war also richtig klasse (mal abgesehen davon, dass die Lautrer von Beginn an jeden Ballkontakt aller Stuttgarter mit einem gellenden Pfeifkonzert begleitet haben, was ich nicht wirklich sympathisch finde), das Spiel tausendmal unterhaltsamer als die BVB-HSV-Geschichte und viele Tore bekam ich auch zu sehen. Dass die roten Teufel es am Ende dann nicht noch zum Sieg geschafft haben, ist schade, aber man kann ja nicht alles haben.

Und darum tu ich mir auch nächste Woche wieder den HSV an und hoffe, dass da irgendwann mal was passiert.

Und nein, mein geliebter Bruder: Ich werde jetzt kein Lautern-Fan. Kannst du hacken.
In diesem Sinne: Nur der HSV!

PS: Und hey, wenn man aus der oberen Tabellenhälfte mal alle Vereine rausstreicht, die da eh nichts zu suchen haben, stehen wir auf internationalen Plätzen. So schlimm kann es also gar nicht sein ;-)

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Aufklärung in Sachen Gorleben

11. November 2010 um 16:59 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback
 

Die Republik außerhalb des Wendlands glaubt offenbar, die Castoren seien unter der Erde. Ich vermute sogar, der größte Teil der Republik glaubt, Zwischenlager und Endlager seien identisch (Salzstock). Sie glauben wahrscheinlich: Das Zwischenlager heißt nur deshalb Zwischenlager, weil es als Endlager noch nicht genehmigt ist. Und gemeint ist immer der Salzstock. Eine grüne, überirdische Blechhalle (es sieht aus wie Blech) kommt da gar nicht vor.

Ja, das glaubte ich alles genau so.
Ist aber alles totaler Quatsch. Wer ebenso keine Ahnung hat, oder wer nur mal einen gut geschrieben Artikel über diese Verwirrungen lesen will, der sollte unbedingt diesem Link hier folgen!

Dort liest man dann zum Beispiel auch dies:

 

Ein Castor-Behälter ist eine Metallhülle, in der in Glas eingeschmolzener, hoch radioaktiver Müll verpackt ist. Der Castor strahlt Wärme ab, ich glaube etwa 120 Grad. Wirft man ein Ei dagegen, wird es sofort zum Spiegelei, kurze Zeit später ist das Spiegelei aber leider schon ziemlich schwarz. Nun, als in den neunziger Jahren die ersten Eier gegen die Transporte geworfen wurden, hat man beim nächsten Mal eine Plane drübergeschlagen. Man muss ja nicht noch sehen müssen, dass die Castoren verdammt heiß sind. (Heute reisen sie in schicken Containerhüllen).

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