Interview mit dem Gewinner der Flip-Koch-Challenge

28. Februar 2010 um 13:10 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Heute Nacht um 2 Uhr ging die Abstimmung der Flip-Koch-Challenge zu Ende. Andreas Hallerbach ging mit 47% der Stimmen als Gewinner hervor und DonsTag hat exklusiv das erste Interview mit ihm geführt:

DonsTag: Ersteinmal herzlichen Glückwunsch zum Sieg.

Andreas Hallerbach: Vielen Dank. Und vor allem ein großes Dankeschön an alle, die für mich gestimmt haben.

DonsTag: Sie haben mit 47% der Stimmen gewonnen. Heißt das nun, dass Ihr Video das Beste von allen war?

Andreas Hallerbach: Nein, das heißt es definitiv nicht. Ich denke, dass das Publikumsvoting dafür auch nicht der richtige Ansatz ist, denn dafür hat das Flip-Blog an sich zu wenige Leser. Es ging im Endeffekt einfach nur darum, wer seine Mitmenschen am besten motivieren konnte, für sich zu stimmen.
Sieht man auch an den View-Zahlen der einzelnen Videos auf YouTube. Sowohl Paul als auch ich hatten am Ende mehr Stimmen, als überhaupt Leute das Video angesehen haben. Und ginge man davon aus, dass man nur hätte abstimmen dürfen, wenn man wirklich alle Videos gesehen hat (was man ja müsste, um wirklich das beste Video herauszufinden), dann hätte es in Summe höchstens 178 Stimmen geben dürfen (das ist die Anzahl der Views, die das am wenigst gesehene Video hatte). Es waren aber 1.655 Stimmen…
Aber die Frage zur Abstimmung lautete ja auch nicht “Welches Video ist das Beste?” sondern “Wer soll das Wellness-Wochenende für 2 Personen gewinnen?”, also ist das wohl ok so.

DonsTag: Welches Video war denn das Beste?

Andreas Hallerbach: Kann ich nicht sagen, dafür bin ich zu voreingenommen. Aber ich hätte definitiv Norbert Hayduk viel weiter vorne gesehen (evtl. sogar auf Platz 1), da das wirklich ein sehr professionelles Video war. Nur etwas langatmig, da hätte man ruhig etwas straffen können, statt sie 10 Minuten komplett zu nutzen.

DonsTag: Auf Platz 2 lag das Video von Paul Fritze. Zu Recht?

Andreas Hallerbach: Das sehe ich etwas gespalten. Das Video ist auch sehr gut gemacht und sicher unterhaltsamer als das von Norbert, aber da läuft halt sehr viel über die Musik. Ohne die Musik wäre das Video dann doch deutlich schwächer.

DonsTag: Wo ist da das Problem?

Andreas Hallerbach: Naja, laut den Teilnahmebedingungen war Musik nun eben komplett verboten und das war ein Punkt, der mich sehr beschäftigt hatte: Wie schafft man es, ein Kochvideo (was auch mit Musik schon eher langweilig ist) ganz ohne Musik noch unterhaltsam zu gestalten. Das war für mich das Kernproblem der ganzen Challenge und da hat es mich dann doch etwas geärgert, dass sich da sonst kaum einer dran gehalten hat.

DonsTag: Und was war Ihre Lösung, das Fehlen der Musik zu kompensieren?

Andreas Hallerbach: Ich hab mich dann entschlossen, auch komplett auf Sprache zu verzichten und auf der Tonspur dann wirklich nur die Kochgeräusche zu belassen. So konnte jeder, der Musik dringend brauchte, diese einfach parallel auf seinem Rechner abspielen. Im Gegenzug musste die Bildspur dann natürlich deutlich mehr bieten und so kam ich auf die Idee, mal ganz andere Kameraperspektiven auszuprobieren. Das sehr kleine Format der Flip-Kamera kam mir dann auch entgegen, so dass ich wirklich vom Inneren der Zuckerwattenmaschine filmen konnte.

DonsTag: Wurde das Rezept dann extra so gewählt, dass ungewöhnliche Kameraperspektiven möglich waren?

Andreas Hallerbach: Ja, ganz klar. Wenn man sich das Rezept mal anguckt, passiert da nicht wirklich viel, da sind die Rezepte der Konkurrenten deutlich aufwändiger gewesen. Außer Fleisch anbraten und in die Zuckerwatte halten ist nicht wirklich viel passiert, aber so konnte ich mich eben ganz auf die Perspektiven konzentrieren. Und das scheint ja auch funktioniert zu haben, Stevan Pauls Worte haben mir auf jeden Fall sehr gut getan: “kulinarischer Wagemut, ausgefeilet Stummfilm-Technik und unglaublich erschütternde Kameraperspektiven ziehen den Zuschauer in den Bann”

DonsTag: Ok, mal nochmal zurück zum “Leute motivieren”. Paul Fritze schrieb auf seinem Twitter-Acount: “Sieht aus als koennte man gegen Werbeplatzverlosung keinen Stich machen”. Stimmt das? Haben sie wegen dieser Verlosung gewonnen?

Andreas Hallerbach: Nein, ganz sicher nicht. Wenn man sich die Kommentare in dem Beitrag anguckt, waren die meisten auch mehr an den gleichzeitig verlosten Postkarten interessiert, als an dem Werbebanner. Werbebanner ziehen nicht wirklich, das kann ich hier mal feststellen.
Effektiver war da mein Ansatz, den Gewinn der Challenge mir dem Start meiner Twitter-Laufbahn zu verkoppeln. Dieser Artikel hatte mehr als doppelt so viele Leser wie der zum Werbebanner-Gewinnspiel, obwohl dieser ja sogar in der Sidebar mit Werbebanner verlinkt war. Und mein Tweet wurde dann in der Twitter-Welt auch deutlich öfter retweetet, als ich Reaktionen auf den Werbebanner hatte. Man muss Twitterern halt mit Twitter kommen, damit sie einen beachten. Werbebanner sind doch sowas von 2007 oder so…

DonsTag: Also haben Sie wegen der Twitter-Sache gewonnen?

Andreas Hallerbach: Nein, auch das glaube ich nicht. Denn auch da lesen einen ja vornehmlich nur Leute, die einen kaum kennen und wenn die das retweeten, lesen es Leute, die diese Leute eher kaum kennen und mich noch kaumer oder gar nicht und darum interessiert das nur wenige, ob ich gewinne oder nicht und ob ich twittere oder nicht. Auch von wer-kennt-wen oder Facebook, wo ich die Werbetrommel gerührt habe, werden nicht so viele Stimmen gekommen sein, dass es zum Sieg gereicht hätte.

DonsTag: Aber woher kamen die Stimmen denn dann?

Andreas Hallerbach: Aus dem “wahren Leben” und dem Web 1.0. Das lief alles vornehmlich über Mails, einmal auf Seiten der Familie (hier ein großes Dankeschön an meinen Schwieger-Bü (den Kommentarlesern als “Babba” bekannt), der wirklich alles getan hat, was er nur tun konnte und die ganze Bü-Familie per Rundschreiben aktiviert hat und auch an Ma- und Padonha, die für die andere Seite der Familie gesorgt haben) und dann aber vor allem auch über eine alte Mailingliste aus Studiums-Zeiten.
Das war quasi der Ort, wo ich vor meinem Blog meine Textergüsse abgelassen hab, das war ein sehr aktiver und verschworener Haufen, wo halt überall auch wirklich persönlicher Kontakt da war und die man gar nicht erst groß motivieren musste. Die entwickeln da dann eher noch selber einen eigenen Ehrgeiz. Und da die sich nach dem Studium über ganz Deutschland verteilt haben und da (oft an anderen Unis) wieder neue Netze aufgebaut haben, hat das “im Untergrund” für viel Bewegung gesorgt und mir so einen großen Anteil der Stimmen eingebracht.

DonsTag; Also ging alles mit rechten Dingen zu? Im Umkreis von Paul Fritze wird das ja angezweifelt.

Andreas Hallerbach: Ich weiß natürlich nicht, wie oft die Leute jeweils abgestimmt haben, sicher nicht immer nur einmal (aber das war auch bei Pauls Unterstützern sicher nicht anders), aber von mir selbst kann ich behaupten, dass ich eine reine Weste habe. Was Tom da in der von Ihnen verlinkten Konversation merkwürdig findet, war ja, dass ich auf einmal 120 Stimmen bekommen hatte, nachdem Paul über Nacht 100 Stimmen gut gemacht hatte.
Das hat aber nur was damit zu tun, dass ich meine Leute natürlich nur dann wieder “scharf” gemacht habe, wenn es enger wurde. Es war immer der Plan, den Abstand möglichst groß zu halten, damit nicht in der letzten Stunde nochmal ein richtiger Stimmenfight aufkommt. Solange der Abstand also groß genug war, hab ich mich zurückgelehnt. Nach Pauls nächtlicher Attacke (da zweifelt ja auch niemand an, dass das nicht mit rechten Dingen zugegangen wäre) hab ich dann gleich wieder auf allen Kanälen Alarm geschlagen, was dann ja auch seine Wirkung nicht verfehlt hat.

DonsTag: Ok, kommen wir langsam zum Ende.

Andreas Hallerbach: Ja, das wäre nett, denn eigentlich hab ich ja kaum Zeit, da Frau Dr. Bü und ich dieses Wochenende unsere Arbeitszimmer zusammenlegen, um Platz für das Kinderzimmer zu schaffen. Damit war ich auch gestern schon den ganzen Tag beschäftigt, so dass ich da nur hin und wieder mal einen ängstlichen Blick auf den Zwischenstand werfen konnte, um mal die Frage zu beantworten, die Sie eigentlich stellen wollten, die jetzt aber nicht mehr wirklich ins Konzept passt…

DonsTag: Äh.. ja. Letzte Frage: Wann gehts denn jetzt ins Wellness-Wochenende und wohin?

Andreas Hallerbach: Keine Ahnung, da muss ich erstmal auf den Anruf von Flip warten. Tendenziell würde ich das aber gerne so schnell wie möglich einlösen, da Frau Dr. Bü ja wie gesagt immer schwangerer wird und sie das dann bald vielleicht gar nicht mehr wirklich genießen kann.

DonsTag: Vielen Dank für das Interview und nun viel Spaß beim Umziehen.

Andreas Hallerbach: Ich danke auch. Und ja, jetzt muss ich wirklich mal anfangen, Frau Dr. Bü ist schon die ganze Zeit fleißig und schimpft bestimmt bald (daher muss die Verlosung der Postkarten und des Werbebanner auch noch etwas warten)…
Ach: Bei der muss ich mich natürlich auch nochmal bedanken, für die Hilfe bei der Erstellung des Videos.

Das Interview führte Andreas Hallerbach (donvanone)

Endspurt!

27. Februar 2010 um 09:39 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Paul hat über Nacht nochmal ziemlich aufgeholt, also alle bitte nochmal hier für Video 5 abstimmen und es weitersagen!

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2 Kommentare »

Elterngeld und Blog-Gewerbe: Argh!

26. Februar 2010 um 14:43 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Irgendwie macht es da Leben nicht leichter, wenn man mit seinem Hobby (dieses Blog) ein wenig Geld nebenher verdient. Aktuelles Beispiel: Elterngeld.
Ich werde ja das ab Geburt ein Jahr zuhause bleiben und Elterngeld kassieren.

Grob gesagt funktioniert das (wenn man nichts selbständig arbeitet) so: Man nehme den (bereinigten) Nettolohn aus den 12 Monaten vor dem Baby, ziehe davon den (bereinigten) Nettolohn aus den 12 Monaten nach der Geburt ab und kriegt davon dann 67% Elterngeld vom Staat.

Kommen da jetzt aber noch Einnahmen aus selbständiger Tätigkeit dazu, wirds kompliziert. Zunächst einmal gehen wir davon aus (weil es bei mir zutrifft und auch die Regel sein wird), dass ich auch das Jahr davor (in diesem Fall also 2009) beide Tätigkeiten ohne Pausen ausgeführt habe.
Dann werden nämlich (BEEG §2, Abs. 9) auf einmal nicht mehr die 12 Monate vor der Geburt als Referenzzeitraum genommen, sondern das Jahr 2009 (auch, wenn das Kind am 30.12.2010 auf die Welt kommt). Und das ist jetzt aus mehreren Gründen doof:

1. Mein Nettolohn aus nichtselbständiger Tätigkeit wird auf einmal niedriger, da ich Mitte 2009 eine Gehaltserhöhung bekommen habe. Ohne Blog, wäre fast nur das höhere Gehalt angerechnet worden, jetzt mit Blog ziehen die ersten 09er Monate den Schnitt wieder nach unten

2.Mein Gewinn aus selbständiger Tätigkeit (also aus diesem Blog) steigt gerade munter an. Anfang 2009 kam fast nix bei rum, Anfang 2010 sah das schon ganz anders aus:

verdienste_gesamt

(mehr Infos zu diesem Diagramm gibts hier, da sind dann auch die einzelnen Anbieter beschrieben)

Das wird aber bei der Berechnung nicht beachtet, die ersten Monate von 2010 bis zur Geburt tauchen bei der Berechnung nirgends auf.
Also nochmal zu dem Beispiel vom Kind, das im Dezember 2010 zur Welt käme: Hier würde der Gewinn von 2009 mit dem von 2011 verglichen. Bei Konstanten Gewinnsteigerungen macht das also ein doppelt so großes Minus, als wenn man die 12 Monate davor und danach vergleichen würde, was das Elterngeld dann ganz schön kürzen würde (hier beim Blog sprechen wir von sehr geringen Zahlen, aber es soll ja auch Leute geben, die selbständig mehr verdienen. Die “Das Jahr davor”-Regel gilt übrigens auch dann, wenn man nur selbständig arbeitet…).

Der obige Graph ist übrigens nur zur Anschauung, wie die Einnahmen schwanken. Relevant ist der nächste Graph, bei dem die Werte nun auf den Monat aufgetragen sind, an dem sie ausgezahlt wurden, denn nur das ist für das Elterngeld relevant. Schiebt sich also alles nochmal weiter nach hinten, was die Sache noch schlechter macht.
Hier also die Auszahlungen 2009 und 2010, wobei die 2010er-zahlen komplett ignoriert werden:

auszahlungen_2009-10

Hier schön zu sehen, dass die hohe Amazon-Zahlung erst im Februar kam, obwohl die Einnahmen komplett im Jahr 09 erzielt wurden (dauert da ja immer ein wenig, bis alles geprüft und ausgezahlt ist).
Fürs Elterngeld aber irrelevant, da zählt das Zuflussprinzip. Heißt auch: Selbst wenn ich nach der Geburt alle Werbebanner und Textlinks von dieser Seite nehmen würde, werden immer noch die Einnahmen verrechnet, die ich für die Arbeiten aus den Vormonaten bekomme. Also wenn z.B. am Tag nach der Geburt die Amazon-Auszahlung für die letzten 5 Monate kommt, geht das mal schön als “Minus” ins Elterngeld ein, obwohl die Leistungen vor der Geburt erbracht wurden.

Heißt also, ich muss dafür sorgen, dass ich möglichst viele Auszahlungen erst nach dem Jahr nach der Geburt bekomme. Tendenziell könnte man dann ja z.B. einfach überall die Auszahlungen stoppen (wo es geht) und erst danach wieder aktivieren. Aber das wäre dann sicher Steuerbetrug, oder?

Wie gesagt: Bei mir geht es hier nicht um viel Geld, aber prinzipiell finde ich das schon nicht wirklich gerecht.
Oder hab ich da nur was falsch verstanden? Ich befürchte nicht, denn auch ein Telefonat mit der zuständigen Stelle bei der L-Bank hat das nur bestätigt (bzw. noch schlimmer gemacht, als ich es erst verstanden hatte)…

Gibts hier irgendwen, der da schon Erfahrungen gemacht hat?

Twitter und ich

25. Februar 2010 um 13:24 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Ich hab mich ja immer vor Twitter gesträubt, konnte damit nichts anfangen und hab ihm darum nie wirklich eine Chance gegeben.
Doch das könnte sich ändern (hey, wenn Paul es schafft, Alexandra Kamps als Werbeträger zu bekommen, dann muss da ja was dran sein…), aber sehr doch selbst:

don_twittert

Also: Hier alle schön für mein Video 5 abstimmen, und schon könnt ihr mich dann auch bald auf Twitter lesen. Und was kommt dann da? SO wirklich Gedanken gemacht hab ich mir noch keine, aber ich bin mir sicher, dass ich da während HSV-Spielen aktiv rumpöbeln oder -jubeln werde. Meine Kurzfrilmkritiken würden da sicher auch hinpassen (und versauern nicht in der Sidebar) und Links hab ich auch immer genug rumfliegen, die mir für DonsTag zu wenig sind.
Außerdem brauch ich doch in der Elternzeit wen, mit dem ich über volle Windeln reden kann ;-)

Und wer den obigen Tweet retweetet, der wird von mir direkt mal gefollowed, da ich ja auch irgendwie eine Ausgangsbasis brauchte (außerdem erhöht das ja hier auch noch eure Gewinnchancen).

Ja, ich bringe Opfer…

Hier gibts was zu gewinnen…

24. Februar 2010 um 15:36 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

postkarte

Olli hat mich da mit diesem Kommentar auf eine Idee gebracht: Unter allen, die mich dabei unterstützen, hier mit meinem Video 5 das Wellness-Wochenende zu gewinnen, werden drei Leute per Zufall ausgewählt, denen Frau Dr. Bü und ich dann aus eben diesem Urlaub je eine Postkarte schreiben.

Na, ist das nix? Was will man mehr?
Oh, vielleicht den Werbeplatz in der rechten Sidebar, wo momentan lovefilm einen Banner drin hat? Klar, könnt ihr haben. Den bekommt auch eine Person zugelost, wo sie für einen Monat für ihre private (!) Seite (also keine Wandtatoo-Seite oder sonstwas) werben darf.

Voraussetzung ist aber, dass ich am Ende auch wirklich gewinne. Gebt also euer Bestes!

Und wie genau soll das nun funktionieren? Ihr stimmt einfach hier für Video 5 ab und berichtet mir dann davon in den Kommentaren.
Und wenn ihr für mich auch noch auf twitter (oder auf eurem Blog, auf Facebook oder sonstwo) werbt (z.B. mit Link auf eben diesen Beitrag, oder auch auf den hier), dann bekommt ihr noch zwei Extralose in den Lostopf.

Könnte dann z.B. so aussehen:

twitter

Sonst noch Wünsche?

Kurz notiert

23. Februar 2010 um 23:45 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback
  • Bei der Koch-Challenge ist es ein Kopf-an-Kopf-an-Kopf-Rennen. Wer es noch nicht getan hat, würde mir also einen großen Gefallen tun, wenn er für mein Video (Video 5) stimmen und andere auch dazu anleiten würde. Ich überleg mir auch was, wie ich euch dafür dann danken kann, dazu morgen mehr.
  • Vorgestern hatte ich Lena Meyer-Landrut noch mit Kate Nash verglichen, heute hat sie dann auch tatsächlich ein Lied von ihr gesungen. Hier kann man sich ihre Version von “Foundations” ansehen und -hören.
    Und nächste Woche dann Miss Li, ja?
  • Noch was zu “unser Star für Oslo”: Wie dumm ist das eigentlich, dass in der Finalshow zuerst für das Lied abgestimmt wird, welches dann in Oslo gesungen werden soll, und dann danach für den Sänger? Was denn, wenn da am Ende z.B. Lena und z.B. Christian Durstewitz übrig sind. Die haben doch komplett verschiedene Musikrichtungen. Was, wenn dann ein Durstewitz-Lied in Kombi mit Lena gewählt wird? So ein Quatsch…
    Oder wird erst zu jedem verbliebenen Sänger das Lied gewählt, welches ihm auf den Leib geschrieben wurde? So ganz klar ist das hier ja nicht, auch wenn ich das eher in die erste Richtung deuten würde.
  • Und dann hab ich mich mal wieder mit meinen “Vor X Jahren”-Beiträgen unterhalten. Vor zwei Jahren (und einem Tag) gabs da nämlich diesen Beitrag, in dem ich die letzten Deko-Arbeiten in der neuen Wohnung dokumentiert hatte.
    Und da wurde mir nochmal deutlich vor Augen gehalten, wie sehr sich da jemand in unserem Wohnzimmer breit macht. Aber seht selbst:

    pflanzen

    Erst beim direkten Vergleich ist mir dann aufgefallen, dass die mittlere Pflanze auch einen ganz schönen Stilwechsel vorgenommen hat. Von der hochgestylten Ounk-Frisur hinzu zersausten Wuschelkopf. Ich glaub vorher hats mir besser gefallen…

  • Abschließend möchte ich dann noch auf diesen Beitrag von Inishmore hinweisen, denn da wird ein wirklich interessantes Online-Team-Spiel vorgestellt (und ich hab keine Lust, das hier jetzt auch zu tun, wo da doch schon alles steht). Allerdings muss ich zugeben, dass ich Glück hatte, denn beim ersten Spiel hatte ich 3 (zufällig bestimmte) Mitspieler im Team, die es wirklich drauf hatten (darunter auch Inishmore, wie wir bei ihm in den Kommentaren dann festgestellt haben), später war es meist ziemlich frustrierend, da es immer einen gab, der das ganze nicht gecheckt hat, oder mittendrin wieder ausgestiegen ist. Und damit ist es dann für die anderen auch gelaufen.
    Aber trotzdem unbedingt mal ausprobieren, ist wirklich lustig und mal was anderes.
  • Ich bräuchte da mal eure Hilfe – oder: Aus dem Inneren einer Zuckerwatte-Maschine

    23. Februar 2010 um 11:34 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    Das ist nämlich so: Frau Dr. Bü wird ja immer schwangerer und schwangerer und bevor unser Leben dann bald endgültig vorbei ist, wäre es doch genau der richtige Zeitpunkt, nochmal ein kleines Wellness-Wochenende in trauter Zweisamkeit zu verbringen, oder nicht?
    Ja, wäre es. Doch wie an dieses Wochenende kommen, wenn das ganze Geld (ok, das ist jetzt übertrieben) für Babyzeug draufgeht? Ganz einfach: Gewinnen!

    Und das ist jetzt der Punkt, wo meine lieben Leser ins Spiel kommen: Ich hab bei der Flip-Koch-Challenge mitgemacht und da in der ersten Phase (ein Rezept einschicken) eine Flip MinoHD (Amazon Partnerlink) gewonnen. Mit der habe ich dann das folgende Video von der Gerichtzubereitung (die lecker “Bratspieße aus Hühnchen-Teriyaki in Zuckerwatte” vom Silvester-Menü) aufgenommen:

    Dieses Video steht nun auf dieser Seite mit vier anderen Videos zum Voting bereit und da bräuchte ich nun ganz viele eurer Stimmen (und die eurer Familie, Freunde, Haustiere, Blogleser und so weiter), damit ich mir und Frau Dr. Bü die letzten Züge der Schwangerschaft noch versüßen kann.

    Ja, ich weiß, dass ich kein guter Schauspieler wäre und ich meine Augen in der ersten Szene wohl ruhig etwas mehr unter Kontrolle haben könnte (was hat mich Frau Dr. Bü schon beschimpft…), aber ich hab mein bestes gegeben.
    Und wer sich fragt, warum das Video denn ein Stummfilm ist, den verweise ich auf die Teilnahmebedingungen (pdf), die die Nutzung von Musik ausdrücklich verboten haben. Scheine ich aber als einziger wirklich ernst genommen zu haben ;-)
    Es liegt also in eurer Hand, das ganze mit passender Musik zu untermalen. Durchsucht einfach so lange eure Musiksammlung, bis ihr ein Musikstück gefunden hat, durch das mein Video besser wird, als die anderen vier. Denn schließlich sollt ihr ja nur für mein Video stimmen, wenn es euch auch wirklich am besten gefällt…

    Aber jetzt los: Abstimmen! (und weitersagen…)

    Und als weiteren Ansporn: Sollte ich gewinnen, schneide ich auch noch die paar wenigen Making-Of-Videos zusammen, in denen man sieht, wie ich die MinoHD in Klarsichtfolie (darum liegt die da einmal im Bild rum) einpacke und in Zuckerwatte einspinne oder mit Fleisch belege.

    Lena Meyer-Landrut

    21. Februar 2010 um 14:34 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    So, es wird mal Zeit, mich als “Unser Star für Oslo”-Gucker zu outen. Im Gegensatz zu dem immer mieser werdenden DSDS (was man so mitbekommt, wenn man versehentlich mal reinzappt, oder was man so drüber liest), gehts hier wirklich nur um die Musik (statt um Schicksale im Leben) und das merkt man dann auch ganz gut daran, dass bei USfO wirklich jeder sehr gut singen kann.

    Und ganz oben auf meiner Liste steht da eben Lena Meyer-Landrut, die (was man so auf ihrem Steckbrief liest) nämlich nicht nur einen Musikgeschmack hat, der sich gut mit meinem deckt, sondern auch eben auch so singt, solche Lieder wählt und noch dazu ganz nett anzusehen ist und der Bühne eben einhaucht. Hat was Miss Li-mäßiges (siehe hier) oder auch Kate Nash. Halt weibliche Quietschestimme, genau das, was mir gerade am besten gefällt.

    Hier mal ihre bisherigen Auftritte, jeweils mit der Original-Version des Liedes, wobei mir ihre überdrehte Interpretationen beide besser gefallen:

    “My Same” von Adele

    Lena muss man hier gucken, da von YouTube ganz schnell gelöscht wird und die ihre Videos nicht einbinden lassen. Doof!

    Original:

    “Diamond Dave” von The Bird and the Bee

    Lena gibts dann wieder hier.

    Original:

    Bavatar

    19. Februar 2010 um 11:22 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    Gestern frage ich noch nach Babyfilmen, heute finde ich den Trailer zu “Bavatar”, der Baby-Avatar-Variante:

    Filme rund um die Schwangerschaft (und danach)

    18. Februar 2010 um 11:32 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    Wenn man ab und an mal einen Blick auf das Kinoticket links in der Sidebar wirft, fällt auf, dass Frau Dr. Bü und ich in letzter Zeit ein wenig den Fokus auf “Schwangerschafts-Komödien” gelegt haben (“Beim ersten Mal” und “Baby Mama”). Denn die Filme werden nie so witzig sein, wie gerade jetzt, wo wir das auch alles (ok, nicht “alles”) durchmachen.
    Darum nun mal die Frage an meine schlauen Leser (mit Bullion hatte ich ja eh ein Filmabkommen getroffen): Was für gute Filme fallen euch denn da noch so ein?

    Ich war dabei auch mal auf der Suche nach solchen Klischee-Szenen, wo der Frau die Fruchtblase platzt, während diese natürlich nur einen Rock oder ein Kleid trägt und sich alles schön auf dem Boden verteilt. Ich hätte behauptet, dass ich das schon Millionen mal gesehen habe, kann mich aber kaum noch erinnern, wo das denn bitte war.

    Im oben genannten Film “Beim ersten Mal” passiert das auf jeden Fall nicht (zu unserer großen Überraschung, denn als die schwangere Hauptperson auf einmal im Kleid ankam, war uns eigentlich klar, was jetzt bald passieren würde…), dafür haben die da aber eine Webseite entwickelt, auf der man sich anzeigen lassen kann, in welchen Filmen und in welcher Minute da genau eine bestimmte Schauspielerin nackt zu sehen ist (gibt es tatsächlich: MrSkin.com). Nur wo bleibt eine solche Seite für Fruchtwasserplatz-Szenen?

    Einzig diese Seite konnte ich finden, in der 4 magere Filme zusammengestellt wurden und über die wir dann auch zu Baby Mama gekommen sind:

    Auf jeden Fall (hat jetzt nichts mehr mit Fruchtblasen zu tun) will ich noch “Babies” sehen, ein Dokumentarfilm, der 4 Babys aus vier komplett verschiedenen Plätzen der Welt begleitet:

    Dauert aber noch was, bis der in die Kinos kommt…

    Also: Was habt ihr für Empfehlungen? Ganz egal ob ernst, lustig oder dokumentarisch.
    Kann auch schon das “spätere Stadium” betreffen, also z.B. sowas wie “Kuck mal, wer da spricht”