DonsFilmkritiken Januar 2010

31. Januar 2010 um 23:33 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, nachdem ich das letzte Jahr ja sehr schlampig in dieser Beziehung war, hab ich mich jetzt im Januar etwas mehr zusammengerissen und immer schön die gesehenen Filme bewertet (der letzte Film ist immer links in der Sidebar zu finden, hier gibt es eine Komplettübersicht).
Und da ich diesen und den nächsten Monat Lovefilm testen durfte/darf (meine Meinung dazu gibts ein anderes Mal) und Frau Bü und ich sonst auch eher mal wieder Lust auf Filme statt Serien hatten (das ist die Ruhe vor dem Lost-Sturm, der nächste Woche losgeht, da fangen wir jetzt keine neue Serie an), war das im Januar dann auch eine ganze Menge an Filmen, 11 an der Zahl.
Und so führe ich mal die vor einem Jahr eingeschlafene Tradition fort, hier zum Monatsende meine kurze bescheidene Meinung zu den Filmen des Monats zusammenzufassen, fette Titel bedeuten hier wieder, dass ich den Film in Kino gesehen habe:

Tage wie dieser… (6/10)
Für den 1.1. genau richtig: Belangloses, einfaches Fernsehen für nebenher…

The Hangover (4/10)
Absolut nicht meine Art von Humor. War mir nach dem Trailer schon klar, aber dann kamen unglaublich positive Rezensionen von allen Seiten, so dass ich an meiner ersten Einschätzung gezweifelt habe. Ein Fehler!

Das Beste kommt zum Schluss (7/10)
Nichts besonderes, halt das was man erwartet. Und vom Titel nicht blenden lassen, denn nicht das “Beste”, sondern das “Traurigste” kommt zum Schluss. Aber auch was war zu erwarten…

Glaubensfrage (8/10)
Der Trailer gibt ein ziemliche gutes Bild von dem ab, was einen dann auch im Film erwartet. Es gibt nicht viel mehr, aber das was es gibt ist schön stimmig. Bis zum Ende weiß man nicht, wem man glauben soll und auf wessen Seite man eigentlich steht. Mal wieder was zum drüber Nachdenken…

Sunshine Cleaning (8/10)
[ohne Text]

Das Kabinett des Doktor Parnassus (8/10)
Sehr stranger Film, mit tollen Bildern (wenn auch stellenweise sehr billigen CGI-Effekten, die einen doch leicht aus der Fantasiewelt reißen) und abstrusen Ideen. Stellenweise erfreulich montypythonesk (tanzende Polizisten im Minirock), dann ein wenig Willi-Wonka-Style und die merkwürdig anfühlende Mischung der modernen Welt mit den uralten Schaustellern und ihrem Kutschenwagen. Ach: Auf die Stimme von Spongebob für “Mini Me” Verne Troyer hätte ich auch verzichten können. Insgesamt aber ein schönes Kinoerlebnis, das einem mit ein paar Fragzeichen im Kopf zurücklässt

Wonder Boys (5/10)
Hatte vorher noch nie von dem Film gehört und ihn einfach mal wegen der vielen positiven Kritiken ausgeliehen. War dann aber nicht wirklich das Meisterwerk, als welches es von vielen betitelt wurde, sondern ein durchschnittlicher, stellenweise ziemlich merkwürdiger Film, der bei mir (und Frau Bü) nicht wirklich gezündet hat. Und: Huch, sah Robert Downey Jr. da noch jung aus…

Surrogates (6/10)
Hier wurde es einem echt schwer gemacht, die ganzen Logik-Löcher zu ignorieren, irgendwie häufte es sich ja immer mehr. Zudem kam einem das doch alles relativ bekannt vor.

La vie en rose (6/10)
Von der schauspielerischen Leistung wirklich klasse, gar keine Frage (auch wenn ich den Mund nicht wirklich abgenommen habe, das sah oft einfach nach Grimasse schneiden aus), aber irgendwie war das mit den Zeitsprüngen alles so wirr, dass man kaum folgen konnte (erst Recht, als dann ganz am Ende mal ihre Tochter ins Spiel kam. Hätte ich nicht vorher mal kurz einen Blick auf die Biographie der Piaf geworfen, wäre ich noch verwirrter gewesen). Dann auch noch ganz schön lang. Aber vermutlich bin ich auch nicht die Zielgruppe, wenn auch die Musik nicht schlecht war.

Der goldene Kompass (4/10)
Sprechende Tiere sind nicht wirklich mein Ding. Fantasy-Filme auch nicht. Aber man muss allen Sachen ja auch nochmal eine Chance geben. Hab ich getan. Wird in naher Zukunft nicht wieder vorkommen…

Hellboy (7/10)
Eigentlich nix für mich, bin kein Fan von Comicverfilmungen. Aber Nach Pans Labyrinth hatte mich der Trailer zum zweiten Hellboy-Teil dann doch irgendwie neugierig gemacht, so dass der erste dann doch auf meiner 2watch-Liste gelandet ist. Und das war auch gut so, denn die Bilder waren schick (da erwarte ich mir vom zweiten Teil aber noch mehr) und der Humor hat mir auch gefallen. Ob ich auf meine alten Tage doch noch weich werde?

4 DonsJahre

30. Januar 2010 um 19:39 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Es ist mal wieder so weit, dieses kleine beschauliche Blog feiert seinen vierten Geburtstag und so langsam kann ich mich gar nicht mehr daran erinnern, wie es sich vorher so ganz ohne Blog gelebt hat.

Bevor wir zu den traditionellen Neuerungen auf DonsTag kommen, erstmal die ebenfalls traditionelle jährliche Kurzstatistik:


Jahr 1 Jahr 2 Jahr 3 Jahr 4
Beiträge 573 460 432 286
Kommentare* 2.376 2.763 2.583 1.324
Kategorien** 7 11 13 14
Tags** 972 1.007 1.829 2.046
Spam-Kommentare 4.932 29.521 672*** 707
Besucher**** 142.785 252.211 160.716 233.976

* Hier sind jetzt (anders als die Jahre zuvor) nur die echten Kommentare aufgezählt, also keine Ping- und Trackbacks
** Summe insgesamt
*** Akismet im April durch Spam Karma ersetzt, darum hier nur die Zahl ab April
**** Wechselnde Statistiktools, darum nur bedingt vergleichbar, ab Jahr 3 Google Analytics

Klar zu erkennen: Ich hab deutlich weniger geschrieben, was verschiedene Gründe hat und sich in diesem Jahr aus dem “Nachwuchs”-Grund sicher auch noch verstärken wird.

Die Heatmap (gibts hier in interaktiv) macht das nochmal deutlicher:

heatmap_jahr4

Aber nun weg von den Zahlen, hin zu den obligatorischen Schönheitsoperationen an DonsTag, da man sich ja zum Geburtstag immer ein wenig rausputzt. In den letzten Jahren hab ich das hier immer über den Januar verteilt eingebaut, aber in diesem Jahr ist mir gar nicht so viel eingefallen, was ich gerne geändert hätte, darum hab ich das mal auf den heutigen Tag geschoben.

Was mich z.B. schon immer gestört hat und von Anfang an nur ein “bis ich was besseres gefunden habe, das bleibt nicht lange so” war, war dieses Metallteil oben am Kalender. Das sah irgendwie kacke aus. Letztens hab ich mir dann also mal einen solchen Abreißkalender gekauft und schön Blätter unschön abgerissen (gar nicht so leicht, die haben die Teile unverständlicherweise so entwickelt, dass die schön sauber abreißen…) und herausgekommen ist dann das, was ihr jetzt hier zu sehen bekommt.
Hier mal der direkte Vergleich:

donstag_kalender_neu

Passt jetzt perspektivisch nicht ganz zu der Abreißrolle links daneben, aber die ist mir eigentlich auch immer mehr ein Dorn im Auge, mir fällt nur kein guter Ersatz ein. Evtl. fällt die irgendwann mal weg und da ist dann auch nur noch Tesa im Spiel. Aber dann wirds langweilig. Mal schauen. Nächstes Jahr dann…

Und das wars eigentlich schon an Änderungen für die normalen Benutzer. Nur für die Nutzer von Smartphones hab ich noch was. Bin in letzter Zeit auch öfter mal mit meinem iPod Touch (“iPad mini”) auf Blogs unterwegs und da bin ich eigentlich immer froh, wenn die da eine angepasste Sicht haben (die man aber auch abschalten kann). Und so läuft hier auf DonsTag jetzt auch “WPtouch“, was dann ungefähr so aussieht:

donstouch

So, bleibt mir nur noch, mich bei euch zu bedanken, dass ihr hier immer noch auftaucht und euren Senf zu meinen Beiträgen abgebt.
Ohne euch wärs nur ein achtel so schön!

UPDATE: Ach, neu ist jetzt natürlich auch das “Vor vier Jahren” in der Sidebar. Und neu ist da jetzt auch, dass ich da endlich mal die Pages (Impressum, Templates etc.) rausgefiltert habe, die da bisher auch immer aufgetaucht sind. Wohoo!

Ach! Du! Schande!

26. Januar 2010 um 00:00 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Unser EU-Komissar Oettinger spricht “Englisch”:

Und ja, mein gesprochenes Englisch ist leider auch nicht “the yellow from the egg” (ich würd ja gern in die Vergangenheit reisen und mir dort mal ordentlich die Leviten lesen, doch wenigstens im Englisch-Unterricht mal mehr mitzuarbeiten), aber ich halte auch keine solchen Vorträge und repräsentiere ein ganzes Land….
Und nein, ganz so schlimm ist es bei mir dann doch nicht.

[via esib]

Serien legal und zeitnah gucken – Was ist es mir wert?

25. Januar 2010 um 23:44 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Wir gut 2 Jahren hab ich mich hier mal beschwert, dass es in Deutschland nicht möglich ist, US-Serien zeitnah legal anschauen zu können, während US-Bürger nach der Ausstrahlung oft die kompletten Folgen kostenlos im Netz (hulu) sehen können.

Mittlerweile sieht das ein bisschen anders aus. Schauen wir uns z.B. mal “Lost” an. Da startet am 2.2. endlich die sechste (und letzte) Staffel. Und wer Lost kennt, der wird wissen, dass da eine gewisse Sucht entsteht und ich gewiss nicht warten kann, bis die Serie in Deutschland im Free-TV ausgestrahlt wird (aktuell fängt da die fünfte Staffel an). Mal abgesehen davon, dass das auf deutsch mal sowas von absolut gar gar überhaupt nicht geht, aber dazu vermutlich in einem anderen Beitrag mehr, da möchte ich mich nochmal gesondert drüber aufregen.
Naja, aber es gibt ja nicht nur Free-TV, sondern auch Pay-TV. Hätte ich mein Bundesliga-Abo bei Sky nicht noch nach den günstigeren Premiere-Konditionen, würde ich sogar (da im Basispaket) den Sender “Fox” empfangen, der ab dem 17. März die aktuelle Staffel zeigt (wahlweise auf deutsch oder englisch).
Aber das geht nicht, ist eindeutig zu spät. Allein aus dem Grund, weil ich dann bis zum 17. März das Internet, in dem ich mich aufhalte, meiden müsste, da ich dort nicht vor Spoilern geschützt wäre. Außerdem hab ich lange genug gewartet, da ist der 17. März eindeutig zu weit weg.
Theoretisch müsste ich die Folge direkt am 3.2. sehen, praktisch wird das nicht klappen, da Frau Bü da ihr Kolloquium hält und dann den Doktor feiert, aber das ist ja ein anderes Thema, dann also der 4.3. 4.2.

So, und um nun zum Punkt zu kommen: Genau das kann ich jetzt sogar tun. Denn ab dem 3.2. gibt es die neuen Staffeln sowohl auf videoload.de als auch im deutschen iTunes-Shop zu kaufen (siehe dwdl). Das entlockt mir schonmal ein “Wohoo” und lässt mich optimistischer in die Fernsehzukunft blicken, aber da gibt es dann noch zwei Punkte, die mich stören.
Zum einen scheint es so (das muss aber nicht so sein, keine Ahnung), als müsste ich mir das ganze mit deutschen Untertiteln anschauen. Und das ist mal wirklich Humbug. Wer macht denn bitte sowas? Wer kein englisch kann, der guckt es auf deutsch, wer ein wenig englisch kann, oder mit manchen Akzenten nicht klar kommt, der nimmt englische Untertitel. Aber ich nimm doch nicht andere Untertitel als ich Text höre? Da werd ich doch verrückt!? Und reg mich nur auf, wie da schon wieder übersetzt wurde.

Und dann meine größere Hemmschwelle: Der Preis, der zwischen 2,49 und 2,99 liegen wird. Das wären bei 16 Folgen dann also 40 bis 50 Euro. Also in etwa der Preis, den ich für die BluRay-Box ausgebe. Nur dass ich da dann die Folgen HighDefinition habe (geht bei videoload nur für T-Home Entertain-Kunden, was also nochmal teurer wird, im iTunes-Store ist beides erhältlich) und zudem noch einiges an Bonusmaterial, was für mich mit ein Hauptgrund ist, diese Boxen überhaupt zu kaufen. Also würde ich mir die Box dann danach zusätzlich noch kaufen und somit gleich das doppelte zahlen. Oder ich lass es, und guck das Bonusmaterial dann auf YouTube, aber dann brauch ich für die Folgen eigentlich auch kein Geld ausgeben…
Es wird aber noch schlimmer: Wenn ich mich für videoload entscheiden würde, müsste ich mir ziemlich sicher die BluRay-Box noch kaufen, denn da hab ich am Ende gar nichts in der Hand. Hier kaufe ich mir die Folgen nämlich nicht, sondern leihe sie nur. Das bedeutet, dass ich sie mir 24 Stunden lang angucken darf, dann ist alles wieder weg.
Und dafür zahle ich so viel, wie für eine BluRay-Box? Ernsthaft?

Wie wäre es, wenn ich beim Abo-Kauf bei iTunes (die videoload-Leihe kann man direkt vergessen, da geh ich gar nicht weiter drauf ein) gleich noch einen Gutschein für die Box bekomme? Heißt also: Ich schaue mir erst alle Folgen zeitnah bei iTunes an, krieg dann dafür aber beim Erscheinungstermin die DVD- oder BluRay-Box günstiger.

So gefällt mir das alles noch nicht. Aber was mach ich nun? Weiter solange halblegale Quellen nutzen (und dann später die BluRay-Boy kaufen, wodurch ja quasi niemand zu Schaden gekommen ist, ich hab nur Kredit genommen, oder so), bis die mit ihren Vorstellung ein bisserl näher an den gesunden Menschenverstand kommen, oder beiß ich in den sauren Apfel und schmeiß denen das Geld in den Rachen, um denen zu zeigen, dass der deutsche Markt auf sowas gewartet hat und die damit bitte weitermachen sollen und dann irgendwann mit den Preisen aufgrund der hohen Nachfrage runtergehen können?
Die BluRay-Box würd ich dann ziemlich sicher nicht kaufen, was dann “im Regal” doch irgendwie komisch aussieht. Hach, warum muss die Filmindustrie nur so hintendran sein?

Wie sieht das bei euch aus? Hier sind doch genug Serien-Junkies unterwegs…

PS: Was für ein Format hat das dann eigentlich bei Apple? Kann ich das über die PS3 gucken, oder muss ich da dann meinen Rechner an den Fernseher anschließen? Ich glaub ich muss das echt mal ausprobieren… Oh, ok verstehe. DRM-geschützt, klar. Hab grad mal was kostenloses runtergeladen. Geht also dann nur über iTunes anzuschauen, war ja eigentlich zu erwarten. Wieder ein Punkt der dagegen spricht, schließlich will ich das doch auf dem Fernseher sehen und nicht immer den Rechner dort anschließen müssen. Und nein, Apple TV will ich nicht. Ich will einfach nur meine Serien sehen!
Geb ich mein Geld dann wohl doch erst für die BluRay-Box aus…

Ergänzungsvideos

25. Januar 2010 um 23:07 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Irgendwie kommen mir in letzter Zeit wieder vermehrt bloggenswerte Videos unter die Finger, so dass ich wieder zwischen “ja, das muss auf DonsTag” und “ne, eigentlich ist das doch ein wenig zu banal” entscheiden muss. Darum lass ich die Schmunzelpause dann doch nicht sterben und werde da die ausgesiebten (weil “nur lustig”) Videos nach und nach einstellen.
Hier aber nun ein paar Videos, die als Ergänzung zu alten DonsTag-Artikeln gesehen werden können.

So hatte ich doch zum Beispiel (ja huch, das war ja gar nicht hier, sondern eben auf der Schmunzelpause. Komisch, ist eigentlich eher ein DonsTag-Video…) vor einiger Zeit das Lied, das anhand von Vögeln, die auf Stromleitungen saßen und als Noten interpretiert wurden, erstellt wurde. Hier wurde den Vögeln nun noch mehr musikalische Selbstbestimmung gegeben, sie dürfen auf der Installation von Céleste Boursier-Mougenot nämlich E-Gitarre spielen. Und das machen sie gar nicht mal so schlecht:


[via Nerdcore]

Und dann hatte ich auch noch ein Video, das zeigt, wie sich Star Wars mit Laughtrack anhören würde. Jetzt drehen wir den Spieß mal um und löschen eben diesen Laugh Track aus einer Sitcom (“The Big Bang Theory”, sehr zu empfehlen), was ungleich dämlicher wirkt:

Abschließend zu einem deutlich älterem Beitrag: Damals war ich fasziniert (bin ich immer noch) von Delphinen, die mit selbsterzeugten Luftringen gespielt haben. Heute bin ich fasziniert von Delphinen, die Ringe im seichten Wasser ziehen, um so an Nahrung zu kommen:

So, das reicht erst mal, sonst krieg ich wieder geschimpft ;-)

Don, was machst du eigentlich den ganzen Abend?

22. Januar 2010 um 21:09 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

F5 drücken, dauernd nur F5 drücken (und minütlich eine Seite vorblättern), bis endlich mal ein “offiziell bestätigt” erscheint, bisher ist es ja nur ein “muss nur noch unterschrieben werden“.

(Ja, das Thema hatte ich vor 3,5 Jahren schonmal, damals war es schnell vorbei, diesmal sieht es aber echt verdammt gut aus. Und Huntelaar auch noch? Ich glaubs nicht wirklich…)

PS: Dann muss man auch nur noch hoffen, dass van Nistelrooy eher ein Zé Roberto als ein Sorin ist…

PPS: Jetzt freu ich mich noch viel mehr über meine Karten für das Stuttgart-Spiel (mit “jetzt” meine ich natürlich den Zeitpunkt, wenn das endlich offiziell ist…)

News aus Ulm

17. Januar 2010 um 23:40 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback
  • Letztens hat Co angerufen und gefragt, ob es uns denn gut gehen würde, ihr Vater hätte da so Nachrichten aus Ulm gehört. Für alle, die sich auch Sorgen machen: Ja, es geht uns gut. Wir waren zwischen Weihnachten und Silvester auch fast gar nicht in Ulm und erst Recht nicht am Bahnhof (gut, dass wir das Auto gekauft haben, sonst wären wir in der Zeit sicher am Bahnhof gewesen), wo vermutlich eventuell der Auslöser der Legionärskrankeitswelle herkommt. Mehr Infos hier und hier.
  • Letztes Jahr hatte ich mich über den Mittelalter-Markt in Ulm beschwert. Die Hauptmängel waren die schlechte, unpassende Lage und der überteuerte Preis.
    Am Freitag hatte ich dann eine Dame von den Organisatoren am Telefon (da sie gerne Fotos von mir auf ihrer Webseite (die wohl gerade neu gestaltet wird) und evtl. auch im Flyer nutzen will), die mir dann mitteilte, dass man aus den Fehlern gelernt habe und in diesem Jahr alles besser wird. Der Ort wird dann (7.-9. Mai, ein Zeitraum, in dem ich wohl verhindert sein werde) das schöne Kloster Wiblingen (ich berichtete, zudem auch das aktuelle Digitalender-Blatt) sein, was von der Atmosphäre ein riesen Sprung ist. Und da man da den Markt (im Kloster-Innenhof) vom Turnier (auf der Wiese) trennt, gibt es auch separate Eintrittskarten, wodurch es billiger wird, wenn man nur auf den Markt will und am Turnier eh kein Interesse hat.
    Und da die Einnahmen an den “Förderkreis für tumor – und leukämiekranke Kinder Ulm e.V.” gehen, will ich wegen leicht überteuerter Preise auch nicht meckern (letztes Jahr haben die wohl dank des Sturms nicht wirklich was rausholen können), hab denen im Gegenteil meine Fotos umsonst überlassen.
  • Heute hats gewaltig getaut, die Sonne hat sich sogar mal kurz zeigen lassen (aber nur sehr kurz, leider nicht heute Nachmittag, sonst hätte ich euch ein paar Fotos vom Narrensprung (alemannischer Fastnets-Umzug) mitgebracht, so hatte ich dann aber doch keine Motivation hinzugehen…) und das Thermometer auf 10 Grad (ja, plus!) steigen lassen (ok, es hing nicht im Schatten, aber egal).
    Passend dazu mal ein paar ältere Bilder von einer Outdoor-Kerze, die auf unserem Balkon steht (ja, hätte ich auch reinholen können, genau wie die Balkon-Möbel, aber das passt schon…). Hier hatte sie auf irgendeine Art, die mir unbekannt ist, einen Eiszapfen abbekommen:
  • eiszapfen_in_kerze

    Und hier dann ein paar Tage später, unter einer dicken (die wurde noch dicker, ist jetzt aber wieder komplett weg) Schneedecke:

    schnee_auf_kerze

    Video-Assoziationskette: Von Lost über Ellen, den Golden Globes, dem Late Night Krieg, Crais Ferguson und hin zu How I met your mother

    17. Januar 2010 um 15:37 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    Hier stapeln sich irgendwie die Videos, die ich bei Gelegenheit mal bloggen wollte, also hau ich jetzt einfach mal einen ganzen Schwung raus, schön verbunden mit einer Assoziationskette.
    Lasst euch von der großen Anzahl nicht abschrecken, da sind wirklich ganz tolle Sachen dabei.

    Fangen wir an mit Josh Holloway, der bekanntlich “Sawyer” in Lost spielt (Frau Bü und ich haben jetzt innerhalb erschreckend kurzer Zeit die fünfte Staffel nochmal durchgeschaut, wann gehts denn endlich weiter???). Im folgenden Video ist er zu Gast in der Talkshow von Ellen DeGeneres und redet ein wenig über die sechste Lost-Staffel (keine Spoiler, nur für die, die die fünfte noch nicht gesehen haben). Viel witziger ist aber der Part, wo er über seine 9 Monate Alter Tochter spricht (man kann übrigens gestrost nur bis zur ersten Werbepause gucken, danach kommt nur noch Montagsmaler):

    Ellen DeGeneres hat übrigens 2007 die Oscar-Verleihung nominiert. Und das sehr gut, wie ich finde. Etwas ähnliches gibt es heute Nacht, da werden nämlich die Golden Globes vergeben (quasi eine Mischung aus Oscars und Emmys, also für Filme und Serien gemischt), was von niemand anderem moderiert wird als dem grandiosen Gicky Gervais.
    Hier ist er auch bei Ellen in der Talkshow und spricht eben genau über diese kommende Moderationsaufgabe. Ich bin mir sicher, dass das ganz fantastisch wird (hab die Globes bisher noch nie komplett gesehen, heute Nacht werde ich sie aber aufnehmen):

    Ich geh mal davon aus, dass auch “30 Rock” wieder einen Golden Globe abbekommt (dazu gehört “Tina Fey”, deren Pappkarte man da oben im Standbild sieht). Eine Serie, die Frau Bü und ich vollkommen zu Unrecht ignoriert haben und nun begeistert gucken. Mit dazu gehört Jack McBrayer, der einen bei NBC angestellten dauergrinsenden Pagen namens “Kenneth” spielt. [Bonus-Video: Auch im normalen Leben scheint Jack McBrayer immer zu grinsen und gar nicht so weit weg von seiner Rolle zu sein (siehe z.B. seinen Auftritt bei Ellen, um in der Kette zu bleiben), wer ihn aber mal wütend (und weit weit weg) sehen will, der muss nur hier gucken…]

    Und jetzt muss ich dann doch etwas ausholen. Auf NBC läuft nämlich seit ca. 60 Jahren die “Tonight Show”, die vor wenigen Monaten von Jay Leno an Conan O’Brien übergeben wurde. Das war vor vielen Jahren schon so abgesprochen. Jetzt läuft aber dummerweise Lenos neue Show um 22 Uhr nicht mehr so toll, so dass NBC umstellen will und daher am Ende O’Brien vermutlich gekündigt wird (da er nicht zu einer späteren Uhrzeit laufen will, wie NBC ihm angeboten hat). Mehr Infos dazu gibt es hier.

    Und nun verbinden wir das wieder mit “Kenneth”, der nämlich während einer Tonight Show eine Führung durch eben diese Studios machte:

    Wir bleiben beim “Late Night War II”. Hier ein Ausschnitt aus Lenos 22 Uhr-Show und einem Segment, wo er wohl anderen Talkshow-Menschen 10 Fragen stellt (10 at 10). Diesmal dabei: Der (ABC-) Late Night Talker Jimmy Kimmel (der übrigens ein großer Lost-Fan ist). Und der haut ordentlich drauf, schein eher ein Conan-Fan zu sein:

    Kimmel hat eine seiner Show übrigens letztens komplett als Jay Leno moderiert, kann man sich hier anschauen.

    Das sind aber alles Late Night Shows, die ich mir nicht wirklich angucke (den Kimmel nur, wenn es mal wieder Lost-Zeug gibt), die einzige Late Night Show (bzw. Late Late Night), die ich regelmäßig (auf dem Weg zur Arbeit auf meinem iPod) gucke, ist Craig Ferguson, der das ganze ganz anders aufzieht und einen fantastischen Humor hat. Seinen Monolog zu dem Thema kann man übrigens hier finden.

    Fergusons Show ist meist totaler Nonsens, der meist komplett improviesiert und konzeptlos wirkt, manchmal gibt es aber auch sehr ernste Töne. Z.B. dieser wirklich lohnenswerte Monolog, in dem er (angeregt durch das Mediengetue um den Totalausfall von Britney Spears, als sie sich die Glatze rasierte) über seine überwundene Alkoholsucht (inkl. Beinahe-Selbstmordversuch) redet. Wirklich anschauenswürdig:

    Letztens war übrigens Jason Segel zu Gast, der “Marshall” in der grandiosen Serie “How I met your mother” spielt. Es ging aber mehr um seine Nacktszenen in dem duchwachsenen Film “Nie wieder Sex mit der Ex” (Forgetting Sarah Marshall). Dann weiter über Nasebohren und Pipigeschichten aus der Kindheit. Sehr sehr amüsant:


    Die Dracula-Szene, von der die beiden da reden, stammt übrigens auch aus “Nie wieder Sex mit der Ex”, hier der angesprochene Auftritt bei Craig zur 1000. Folge, die von Wavy moderiert wurde:

    Und von der 1000. Folge mit Musical-Einlage nun zur 100. Folge mit Musical-Einlage, nämlich der von How I met your mother. Hier hatte Jason nur eine kurze Gesangseinlage, den Hauptteil übernimmt der fantastische Neil Patrick Haris, der übrigens (um die Kette ungefähr zu schließen) bei den Golden Globes nicht nur (eben für seine Rolle in HIMYM) nominiert ist (wird er aber eher nicht gewinnen, da sehe ich Michael Emerson (Ben Linus in Lost) und John Lithgow (Trinity-Killer in Dexter) weiter vorne), sondern auch eine Laudatio halten wird. Noch ein Grund mehr, reinzuschauen. (Ach letztes Jahr hatte er ja auch noch die Emmys moderiert, was auch ganz toll war).

    Aber hier nun die “nothing suits me like a suit”-Musicaleinlage aus der 100. HIMYM-Folge:

    Und hier ein Blick hinter die Kulissen:

    Noch mehr Blicke hinter die Kulissen gibt es hier und hier.

    Und damit wäre ich erstmal fertig. Eine neue Kette ist aber schon in der gedanklichen Planung. Ricky Gervais wird da auch wieder dabei sein…

    Liebe, die unter die Haut geht

    11. Januar 2010 um 10:22 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    ehering

    Trockene Haut, durch die Kälte dünnere Finger, eine unachtsame Bewegung, ein verkeilter Ehering: Aua.

    (und wie man sieht, ist mir das in diesem Winter nicht zum ersten Mal passiert. Jetzt erst Mal ohne Ring…)

    BST 11: Burg Teck, A8

    09. Januar 2010 um 00:09 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    bst_burg_teck

    Es wird mal wieder Zeit für einen Beitrag zur “braune Schilder”-Tour (BST).
    Aber fangen wir erstmal mit dem Bild da oben an. Das stammt nämlich nicht von dem Tag, an dem wir die Tour gemacht haben, sondern ist schon vor längerer Zeit auf Vorrat aufgenommen worden, daher die andere Jahres- und Tageszeit.
    Aber was sieht man da? Nicht irgendein braunes Schild (bzw. Unterrichtungstafel), sondern das erste seiner Art, welches (laut diesem SpOn-Artikel) 1984 aufgestellt wurde. Der Ursprung dieser Tour also. Wow.

    Und bevor ich euch erzähle, warum es uns genau da hin getrieben hat, erstmal ein paar Eindrücke von der Burg Teck und dem Weg dahin (vom Parkplatz zur Burg sind es nochmal ca. 1km Fußweg den Berg hoch, gut, dass wir mit Feuer und Glühwein empfangen wurden):

    burg_teck_aussen

    Diesen Weg nimmt man zu solch dunkler Stunde (bei Sonnenschein hat man da sicher eine super Aussicht) natürlich nicht ohne Grund auf sich und so war es auch bei uns. Angelockt wurden wir von lecker Essen in mittelalterlichem Flair. Nennt sich dann “Teckburger Tafeley” und stand bei uns schon seit 2 Jahren auf der ToDO-Liste. Kurz vor Weihnachten hat es dann jetzt endlich geklappt und so trafen wir uns dort mit 4 Freunden zum mittelalterlichen Mahl.

    Zum Glück hatte jeder Kerl auch ein Weib mitgebracht, denn wie es im Mittelalter so üblich war (wenn die Frauen denn mit an den Tisch durften), war es die Pflicht der Frau, den Mann zu bedienen und ihm immer zuerst das beste Stück zu geben und darauf zu achten, dass sein Glas nie leer würde. Weitere Ess- und Benimmregeln (immer einen Rest für die Armen lassen, nie allein trinken etc.) findet ihr unter obigem Link. Wurden sie nicht eingehalten (oder klingelte gar ein Handy), wurde der Übeltäter zur Freude der anderen Anwesen mit der Schandgeige zur Rechenschaft gezogen.

    Doch bevor es überhaupt ans Essen ging, mussten erstmal die Hände im Wasserbecken gewaschen werden (schließlich wurde nur mit Händen und Stilett (wohoo!) gegessen), ein Tuch umgebunden und lecker Met aus dem Horn getrunken werden. Zwischen den Gängen (die sehr sehr lecker waren) gab es dann immer mal wieder unterhaltsame Musik und Humor im mittelalterlichen Stil. Brachte eine super Stimmung ein, so dass oft der ganze Saal mitgesungen hatte.

    burg_teck_tafeley

    Einziges Manko: Die Getränkepreise waren verdammt hoch, so dass ich mir nicht sicher war, ob die “Reste für die Armen” am Ende nicht doch wieder an uns verteilt werden…

    Alles in allem aber ein wunderschöner Abend in ausgelassener Stimmung und mit lecker Essen. Kann in nur empfehlen und ich kann mir gut vorstellen, dass wir da nicht zum letzten Mal waren. Und bei Tageslicht müssen wir die Burg dann ja auch mal noch besuchen…