Digitalender 2010 fertig

30. November 2009 um 22:40 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Dieses Jahr habt ihr hier ja Monat für Monat ein Kalenderblatt meines Digitalenders vorgesetzt bekommen (in wenigen Stunden ist es wieder so weit) und damit das auch im nächsten Jahr so ist und ich (viel wichtiger!) damit gleich nen Batzen Weihnachtsgeschenke fertig habe, hab ich mich auch in diesem Jahr (nun zum siebten Mal) hingesetzt und aus meinen besten Bildern des Jahres einen Kalender gestrickt.
Und da da ja inzwischen Tradition ist, gewähre ich euch einen kleinen Einblick in das Farbschema das Kalenders:

digitalender10_farben

Wieder nur eine Farbe pro Monat, dafür ist das Layout in diesem Jahr mal wieder etwas größeren Veränderungen unterworfen, nachdem es die letzten 3 Jahre eher nur kleine Veränderungen gab.

Hier mal eine Übersicht aller Stile:

digitalender_uebersicht1

2004 war das chaotischste Jahr, da hab ich wild Collagen aus thematisch zueinander passenden Bildern gebastelt und den Kalendertext dann auch mit ins Bild “komponiert”.
Alles eher unruhig und ziemlich überladen.
Darum gings dann 2005 ein paar Schritte zurück, in die andere Richtung: Den Bildern wurde die Farbe genommen und nur selektiv wieder zurück gegeben. Sah schick aus, aber das Titelblatt und das Layout würde ich heute garantiert nicht mehr so machen.
2006 hatte ich dann (vor allem dank Dropography) zu viele Fotos, so dass ich mich entschied, immer drei zueinander passende Bilder auf ein Blatt zu machen. Das die dann alle noch quadratisch sein mussten, hat das ganze dann doch recht anstrengend gemacht, sah aber gar nicht so schlecht aus.
Aber die Festlegung auf ein festes Format hab ich 2007 schnell wieder aufgegeben und hier das Layout an Hoch- und Querformat angepasst. Das Element vom Monatsnamen und der großen Zahl dahinter wurde übernommen (und ist auch 2010 noch enthalten), nur dass jetzt die Nummer des Monats da steht und nicht die des Jahres wie 2006. Das war doch etwas verwirrend…
2008 und 2009 hat sich wie gesagt nicht viel getan. Die Bilder haben andere Rahmen bekommen, die Schriften wurden gewechselt. Aber ich würde behaupten, dass es jedes Jahr besser wurde, vor allem der Schritt zu nur einer Akzentfarbe war eine gute Entscheidung.
2010 wirds wie gesagt wieder anders. Hier habe ich mich auch wieder auf ein einheitliches Format festgelegt.
Lasst euch überraschen, am 1.1.2010 werdet ihr hier das erste Blatt sehen…

Das Land der Dichter und Denker

29. November 2009 um 23:36 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Nächstes Jahr heiratet mein Bruder. Der war früher angeblich nie Bayern- sondern immer Bochum-Fan, aber irgendwie hab ich das anders in Erinnerung. Naja, wie auch immer. Momentan überlege ich, ob ich ihm an seinem Hochzeitstage nicht ein Gedicht aufsagen soll.
Ich wüsste auch schon, bei wem ich da anfrage, nämlich niemand geringerem als Karl-Heinz-Rummenigge. Keine Ahnung, warum der ein Fußballer wurde, bei so viel Poesie, die in ihm schlummert. Das ist doch verschwendetes Talent:


Original Video- More videos at TinyPic

Hier noch der Text zum mitlesen und interpretieren:

 

Lieber Franz, ich danke Dir.
Ich danke Dir, ich danke Dir sehr.
Ich danke Dir, das fällt uns nicht schwer.
Ich danke Dir, danke Dir ganz toll,
weiß gar nicht, was ich alles sagen soll.
Ich danke Dir, Du bist ein Schatz,
dies sag ich Dir in diesem Satz.
Ich danke Dir, das fällt nicht schwer -
danke, danke, danke sehr.
Und ein spezielles Dankesehr
an 1860 für die Watschn an Dir.

[via Pleitegeiger]

Mehr abgefilmte Geburtstagsgeschenke!

24. November 2009 um 20:02 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

snake_in_a_box

Wer hätte gedacht, dass in der Welt so ein großes Interesse an meinen Geburtstagsgeschenken besteht? ;-)
Hatte euch ja das “pop-up book of phobias” gezeigt (bedankt euch bei René, der mich darauf aufmerksam gemacht hat, dass das ganze mehr verdient hat als nur einen Nebensatz) und schwupdiwupp, ging das auch schon in der Welt herum. Ich habs unter anderem auf japanischen, amerikanischen, spanischen und russischen Seiten gesehen, bei Tweets dann noch mehr, selbst auf dem großen amerikanischen Blog Neatorama war es zu finden (da jemand das Video bei VideoSift hinzugefügt hat, wo es mit “Is there a name for a fear of watching someone slowly turn the pages of a book with one hand without talking?” den lustigsten Kommentar zum Video gab).
Mein Vimeo-Video wurde bis jetzt über 17.000 mal angesehen, auf YouTube (wo es irgendwer auch hochgeladen hat) nochmal über 25.000 mal. Und das in nichtmal einer Woche…

Ich sehe also: Ihr wollt mehr von meinen Geschenken sehen, darum hier nun eine Kleinigkeit, die ich zu dem Popup-Buch dazu bekam. Wieder ohne dabei zu sprechen, dafür aber beidhändig, ich entwickel mich ja auch weiter:

Frog-lovers should not watch this video from donvanone on Vimeo.

So, und jetzt überleg ich mir, welches Geschenk als nächstes drankommt. Ob ich das Buch “Nur der HSV” mal (einhändig) durchblättern soll?

PS: Huch, ganz vergessen: Es handelt sich um “Snake in a box – An action cut-out by Robert Race”, d.h. ich habs selber zusammengebaut:

bastelzeug

snake_in_a_box_innen

Ich hatte als Kind mal ein ganzes Buch mit solchen Bastelbögen drin, hab aus dem aber leider viel zu wenig gebastelt (ich glaub nur ein paar Wölfe (oder waren es so ägyptische was-auch-immer-Tiere), die Rasen gemäht haben), das Buch müsste aber noch irgendwo rumliegen. Hab es beim Zimmer-ausräumen nur leider nicht gefunden. Madonha?
Was ich aber noch habe, ist ein cooles MC-Escher-Bastelbuch, das könnte ich hier auch irgendwann mal vorstellen…

UPDATE: Ach, in dem Zusammenhang könnte ich ja mal auf diese Seite von Canon verweisen, wo es allerlei solcher Bastel-Action-Sachen zum kostenlosen Runterladen gibt. Zum Beispiel diese Kuh:

ruminations-1_thl

Oder auch dieses Sumo-Spiel. Hm, ich glaub ich werd bald noch weniger Zeit zum Bloggen haben…

UPDATE (II): Gerade mal die Kuh genauer angeschaut und auf ihr einen Werbelink entdeckt. Der führt nach hier, wo es noch mehr Bastelbögen zum runterladen gibt. Allerdings selten kostenlos, da gibt es nur ein paar wenige.

Warum es in letzter Zeit so still um die Gastautorin war – Teil 1: Abgegeben!

22. November 2009 um 17:22 von Frau Bü | Kommentar abgeben | Trackback

Allen unerhöhrten Gebeten zum Trotz ist die Diss endlich fertig geschrieben, gedruckt und ABGEGEBEN!!!

Anmerkung: Und nein, ich bin noch kein Dr.! Das bin ich erst, wenn ich Anfang nächsten Jahres mein Kolloquium bestehe, meine Diss veröffentliche und mir meine Doktorurkunde überreicht wird. Es liegt also noch ein kleines Stückchen Weg vor mir…

*ich freu mich*

Alle Beiträge der Reihe 'Warum es in letzter Zeit so still um die Gastautorin war'

  1. Warum es in letzter Zeit so still um die Gastautorin war – Teil 1: Abgegeben!
  2. Warum es in letzter Zeit so still um die Gastautorin war – Teil 2: Der Neue
  3. Warum es in letzter Zeit so still um die Gastautorin war – Teil 3: 1+1=3

“Lost” und das Warten in der Abflughalle

18. November 2009 um 11:32 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

lost_crash

Eigentlich wollte ich das hier kurz nach unserem Wien-Urlaub schreiben, dann ist da aber dieses Flugzeug abgestürzt und ich habs lieber nochmal (hatte es schon im Jahr davor beim Ägypten-Urlaub überlegt) aufgeschoben.
Aber jetzt darf man ja wieder über Flugzeugabstürze reden, ohne gleich geschimpft zu bekommen, darum komme ich auch gleich zum Punkt.
Die weltbeste Fernsehserie “Lost” beginnt ja bekanntlich damit, dass ein Passagierflugzeug auf einer einsamen (..) Insel abstürzt und die Flugzeuginsassen sich nun auf der Insel zurechtfinden müssen. Ganz grob gesagt, im Laufe der Serie wird das ganze natürlich um einiges komplizierter, aber der Startpunkt ist nun mal eben jener.
Und seit ich nun also Lost-süchtig bin, nehme ich Abflughallen ganz anders war. Früher versuchte man mühsam mit einem Buch oder ähnlichem, die Zeit bis zum Abflug irgendwie überbrückt zu bekommen, heute nehme ich all meine Mitflieger genau unter die Lupe und überlege, wer auf der Insel dann wohl welche Rolle einnehmen würde. Wer wird der Anführer, wer ist der Querulant, was für Gruppen würden sich bilden und so weiter.
Eine sehr amüsante Beschäftigung, auch wenn ich mir natürlich nicht wünsche, tatsächlich abzustürzen.

Mir ist aber noch nie ein Flugzeug untergekommen, dass in meinen Augen eine gute Menschenmischung mit Fernsehserienpotential in sich trug. Alles irgendwie deutlich langweiliger. Mehr Krawattenmenschen als in Lost und auch viel mehr ältere Leute.
Und natürlich viel zu viele nervige Kinder. Da wurde mir dann auch klar, warum es eine gute Idee war (mal abgesehen von dem zu schnellen Alterungsprozess, siehe Walt), dass in Lost die Kinder einfach entführt und dann vergessen wurden. Ein sehr geschickter Schachzug.

Gibts noch jemanden, der dieses Spiel in Flugzeugwartehallen spielt?
Apropos warten: Nen genauen Termin für den Start der letzten Lost-Staffel gibts noch nicht, ich hoffe aber mal, dass ich nicht länger als bis Ende Januar warten muss. FlashForward füllt die Lücke zwar ganz gut, aber Lost ist es eben doch nicht. Und diesmal bin ich auch sehr darauf bedacht, mir keine Spoiler einzufangen und beim Start der Staffel noch keine Ahnung zu haben, wie es denn weitergeht. Gut, dass die Produzenten das auch so sehen und einfach keine Infos rausgeben wollen. Bleiben nur noch die Hawaii-Besucher und -bewohner, die die Dreharbeiten ja mitbekommen. Augen zu und durch…

The Pop-up Book of Phobias

17. November 2009 um 22:59 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

dentophobia

Nachdem René mich nach Fotos von dem hier kurz erwähnten Pop-Up-Buch der Phobien (Amazon-Partnerlink) gefragt hatte und Babba ja auch interessiert scheint, gibts hier auch nochmal ein paar Details von dem Buch.
Und da Fotos ja gar eigentlich nicht ausreichen, hab ich auch gleich noch ein Video gedreht. Die Glossophobia (Angst davor, vor Leuten zu reden, laut Wikipedia auf deutsch “Lampenfieber“, was ich aber anders gedeutet hätte) klappt leider nicht so ganz, das Mikro will sich einfach nicht entfalten. Hat vielleicht auch Angst…

The Pop-up Book opf Phobias from donvanone on Vimeo.

Die Ängste im Einzelnen:

  • Dentophobie (Zahnbehandlungsphobie), mit sich drehendem Bohrkopf (leider kaum zu erkennen, achtet mal drauf, wenn ich zur nächsten Seite umblätter)
  • Aviophobie (Flugangst, im Buch steht Aerophobia, aber die Aerophobie ist laut Wikipedia die Angst davor, Luft zu verschlucken bzw.schädliche Gase einzuatmen…)
  • Ophidiophobia (Angst vor Schlangen)
  • Klaustrophobie (auch “Raumangst”, nicht zu verwechseln mit Platzangst)
  • Mysophobie (Ansteckungsphobie, auch als Wasch- bzw. Putzzwang bekannt)
  • Glossophobie (das erwähnte Lampenfieber)
  • Arachnophobie (Angst vor Spinnen)
  • Acrophobie (Höhenangst)
  • Coulrophobie (die Angst vor Clowns)
  • Necrophobie (Die Angst vor allem, was mit dem Tod zu tun hat, das Bild erinnert mich aber eher an die Taphephobie, also die Angst, lebendig begraben zu werden)
  • acrophobia

    Affiliate-Links:
    Amazon DE
    Amazon US

    PS: Für alle Interessierten, hier nochmal der Link zu meinem ausführlichen Artikel über viele andere Pop-Up-Bücher.

    Popup-Buch aus Lego

    16. November 2009 um 23:38 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    Das Thema Popup-Buch hatte ich hier ja schonmal etwas ausführlicher. Vielleicht ein Grund, warum mir Roke zum Geburtstag eben ein solches geschenkt haben. Warum es aber die Variante mit den Phobien war, kann ich mir nicht erklären, vielleicht wollten sie mal testen, ob ich wirklich so todesmutig bin, wie ich aussehe ;-)
    [UPDATE: Mehr Infos (mit Video) zu diesem wirklich schicken Buch gibts nun in einem extra Beitrag]

    Wenn deren Sohn dann mal was älter wird und in das Lego-Alter kommt, kann er mir das Buch ja mal aus Lego nachbauen (wobei da das Thema Phobien vielleicht doch nicht das Beste ist, oder wie früh konfrontiert man Kinder mit so Themen wie “lebendig begraben werden”?), so schwer sieht das doch gar nicht aus:

    Im Test: XSight Universalfernbedienungen

    16. November 2009 um 23:38 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    [Trigami-Review]

    Hier im Blog sind sie ja mal kurz aus Versehen aufgetaucht und sofort bemerkt worden: Die vielen Fernbedienungen, die unseren Wohnzimmertisch regelmäßig schmücken.
    Eine für den Fernseher, eine für den Festplattenrekorder, eine für den Verstärker, eine für die digitale Kabelbox (eigentlich nur für Live-Fußball) und eine für die PS3 (die für DVDs, BluRays und Grauzonen-US-Fernsehserien herhalten muss). Halten wir das mal graphisch fest, inklusive zugehörigem Anwendungsfall und Häufigkeit des Auftretens:

    fernbedienungen_vorher

    Ein ganz schönes Wirrwarr, was erst mal verstanden werden muss (entweder hat Frau Bü das tatsächlich noch nicht, oder sie ist nur zu faul und nutzt das als Ausrede, um mich an die Fernbedienungen zu lassen). Eine Universal-Fernbedienung hatte ich immer mal wieder angedacht, dann aber aufgrund einer Mischung aus “geht doch auch so”, “das muss ich dann ja erst mal alles konfigurieren” und “wer weiß, ob das dann auch funktioniert” nie gekauft.
    Wie praktisch, dass da nun ein Angebot von Trigami ins Mailfach flatterte, dass mir zwei solcher Fernbedienungen zum Testen und Bewerten überließ.

    Das wären die Xsight Colour und die Xsight Touch, die sich von der Colour im wesentlichen durch ein Touchfeld unterscheidet, bei der Colour gibt es neben dem Display Tasten für das auf dem Display dargestellte. Die Fernbedienungen stammen aus dem Hause OneForAll und wie das heutzutage ja üblich ist, gibts auch zugehörige Facebook- und Twitter-Seiten.

    Da die PS3-Fernbedienung über Bluetooth funktioniert, konnte sie leider nicht ersetzt werden, die neue Nutzung sieht also so aus:

    fernbedienungen_nachher

    Mehr »

    Warum ich kein Frauenfußball gucke

    09. November 2009 um 16:03 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    Die sind einfach viel zu zimperlich und scheuen den kleinsten Körperkontakt.

    PS: Nein, kein Wort zum HSV, hab vom Spiel eh nur die letzten 20 Minuten gesehen…

    Ungebloggt: 100% Ulm

    06. November 2009 um 10:38 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    Hui, eine neue Reihe. Sie nennt sich “Ungebloggt” und hier kommen Sachen rein, die ich eigentlich (oft vor langer Zeit) mal bloggen wollte, es dann aber (aus diversen Gründen, meist Zeit) doch nicht gemacht habe.

    Fangen wir mit etwas an, das es nicht auf DonsTag geschafft hat, weil es einfach nie fertig wurde. Vor langer Zeit gingen ja schon mal Alphabet-Screenshots aus Google Maps durch Netz. Aktuell gibt es eine noch tollere Fassung, die neben Großbuchstaben auch Kleinbuchstaben und Sonderzeichen vorzuweisen hat. Alle Bilder stammen übrigens aus Holland.

    Meine ziemlich naive Idee war es damals, das ganze nur mit Fotos aus Ulm zu machen. Und nun kenne ich zwar jeden Quadratzentimeter auf Google Maps, hab es aber nie komplett hinbekommen, obwohl ich mich nichtmal auf Groß- oder Kleinbuchstaben festgelegt habe:

    100_prozent_ulm

    Ganz unten auch ein paar Sonderzeichen und die “0″, da ich auch “100% Ulm” in der Schrift schreiben wollte.
    Aber warum dann das “&”? Ganz einfach: Irgendwann (bevor ich es komplett aufgegeben”, hab ich meine Ulm-Beschränktheit aufgegeben und ein “100% Ulm & Neu-Ulm” versucht. Nachdem Neu-Ulm dann aber auch nur das “X” und “Y” beisteuern konnte, hat es mir gereicht.

    Könnte man ein Quiz draus machen (“Wer findet meine Buchstaben auf der Karte?” Oder auch: “Wer findet in Ulm/Neu-Ulm die fehlenden Buchstaben und die “1?”), aber das will ich euch nicht antun. Hab eh keinen Gewinn parat, außer Ruhm und Ehre, die ich gestern erst hier gewonnen habe.