pilze_klein

Müde

27. September 2009 um 22:18 von donvanone

pilze_klein

Nach der Wahl (leider erfolglos) gings für Frau Bü und mich lecker essen (Junggesellenabschieds-Steak), dann 11km Spaziergang (Geocache), dann lecker Eis essen und dann noch ins Kino (sooo traurig). Mehr dazu morgen, ich bin fertig…
Das obige Bild gibts auf Flickr auch in groß, da auch mit Info in den Tags, wo wir spazieren waren.

PS: Ein weiteres wunderschönes “Pilz auf Baumstamm”-Foto gibts auf guck-ma

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Mittelaltermarkt in Söflingen und ein 73jähriger Ulmer Blogger

27. September 2009 um 01:15 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

header

Nachdem ich in Stetten ja fast von einem brennenden Strohballen erschlagen wurde, hab ich heute mal wieder einen Mittelaltermarkt besucht. Nach dem eher trostlosen Markt auf dem Ulmer Volksfestplatz diesmal dann aber in einer ansprechenderen Atmosphäre, nämlich im Söflinger Klosterhof.

Im Umfang natürlich in sehr kleiner Markt, aber durchaus nett gemacht und mit vielen leckeren Köstlichkeiten.
Für ein Highlight muss ich aber etwas weiter ausholen. Auf dem Blog von Stefan (als stk ein fleißiger Kommentator hier auf DonsTag) bin ich nämlich über diesen Beitrag auf den Blog von Helmut gestoßen. Und das ist was ganz besonderes, denn Helmut lebt in Ulm und ist stolze 75 73 Jahre alt. Und mag man schon erstaunen, wenn man das Alter in Kombination mit dem Wort “Blog” hört, so erstaunt man noch mehr, wenn man dann merkt, dass da auch noch deutlich mehr Netzaffinität dahintersteckt. Google Analytics wird ausgewertet, YouTube genutzt, Helmut hat ein Facebook-Profil und so weiter.
Ich bin ja schon auf meine Mutter stolz, was die auf ihrem Blog leistet, aber Sätze wie man sie bei Helmut liest, werde ich bei ihr so schnell vermutlich nicht zu lesen bekommen:

 

Da ich gern meinen eigenen Blog haben wollte, habe ich mir gestern WordPress besorgt und es auch schon auf einem meiner gemieteten Virtualserver installiert. Da mir das Aussehen nicht besonders gefällt, habe ich mir gleich noch ein entsprechendes Buch bei Amazon bestellt, das heißt es wird ein paar Tage (oder länger) dauern bis alles so ist wie ich es mir vorstellen.

Und damit hört man beim Staunen dann noch nicht auf. Der Name des Blogs ist dann schon der nächste Punkt: “Waschbrettbauch”. Untertitel: “Projekt Waschbrettbauch mit 75″ (UPDATE: Dies veranlasste mich dazu zu glauben, dass er 75 wäre, stimmt aber nicht, er ist erst 73 und will eben mit 75 dann den Waschbrettbauch haben) . Was es damit auf dich hat, kann man in seinem ersten Artikel vom Januar diesen Jahres nachlesen, aus dem auch das obige Zitat stammt.

Seit dem bloggt er fast täglich und mit dabei sind ständig schön anzusehende Bilder aus Ulm und Umgebung. Er hat nämlich auch eine Fotoausrüstung, bei der ich nur neidisch werden kann

Naja, dieses Blog ist also seit dem Beitrag von Stefan in meinem Feedreader (also nichtmal seit einer Woche) und ich hatte mir feste vorgenommen, doch mal die Augen offenzuhalten (ein Foto von sich gibt es praktischerweise am Ende eines jeden Beitrages), da er ja wirklich überall unterwegs zu sein scheint. Und siehe da, gerade als ich mir einen Gerstensaft gegönnt hatte, stand er auch schon neben mir und ich konnte es mir nicht verkneifen, einfach mal Hallo zu sagen. Ein Beweisfoto gibts dann auch drüben bei Helmut, von hier nochmal ganz liebe Grüße.

Aber nun zurück zum Mittelaltermarkt, denn ich selber hab da ja auch ein paar Bilder geschossen (im Gegensatz zu Helmut bin ich mehr der Stillleben-Fotograf, wer also Menschen sehen will, muss bei ihm gucken…):

collage

In größerer Auflösung gibts manche Bilder wie immer im zugehörigen Flickr-Album.

Doppelspitzenreiter, Doppelspitzenreiter! Hey! Hey!

26. September 2009 um 20:39 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Heute ist mal wieder ein Familienfeiertag:

spitzenreiter

Wohoo!

Düsseldorf?

25. September 2009 um 11:11 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Lange war nicht klar, ob es in diesem Jahr wieder eine Herbsttour geben würde (ja, von der letzten war hier im Blog nicht wirklich viel zu lesen, nur der Münster-Teil…) und gestern hat sich dann alles perfekt entwickelt (dazu vielleicht ein andermal mehr, aber nicht von mir), so dass es auch in diesem Jahr wieder auf die Spielemesse und hoffentlich vielen netten Leuten gehen kann.
Und wie ich Anfang der Saison ja schon bemerkte, spielt der HSV just an dem Spielemessewochenende (die Messe ist in Essen) auf Schalke, was ja optimal passt.
Also hab ich gleich als ersten Schritt mal schnell Tickets bestellt (puh, noch welche da).
Bei der Angabe meiner Adresse stutzte ich bei “Land” dann aber doch mal, als ich “D” eintippte, um schnell nach Deutschland zu kommen:

duesseldorf

Hätte Bayern als eigenständiges Land dringestanden, hätte mich das nicht weiter verstört. Aber Düsseldorf? Hab ich da irgendwas verpasst?

Örks…

23. September 2009 um 23:12 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

kacke…
… aber so können wir am Ende der Saison wenigstens nicht mehr in drei Wettbewerben kurz vor Schluss rausfliegen…
.. und am Samstag die Bayern.. oje…

Sternenhimmel, Sternenhimmel, oho!

22. September 2009 um 22:35 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Irgendwann kommt man ja in das Alter, in dem man nicht mehr mit seinen Eltern in den Urlaub fahren will, weil das ja total doof ist. Glücklicherweise hab ich mich da erst relativ spät abgesondert, so dass ich im Alter von 14, 16 und 18 drei wunderschöne Urlaube (je 4 Wochen) in Amerika machen konnte.
Manche Erinnerungen sind leider etwas verblasst (ich sollte mir die Videos mal besorgen), was ich aber nie vergessen werde, ist der unglaubliche Sternenhimmel, denn wir auf unseren langen Fahrten über die ewig langen Highways ohne irgendeine Lichtquelle weit und breit vom Auto aus beobachten konnten. Das Spiel “Wer zuerst eine Sternschnuppe sieht” war schneller vorbei, als man die Regeln erklärt hat und irgendwie hatte man das Gefühl, dass der Himmel prozentual mehr Weiß- als Schwarzanteile hat.
Und eben dieses unglaubliche Gefühl, dass einem der Nachthimmel hier in Deutschland wohl nur an ganz ausgesuchten Plätzen bieten kann (wenn überhaupt), bringt das Video “Mountain Light” von Tom Malick perfekt rüber. Zu sehen ist der Himmel über dem Yosemite-Nationalpark und den White Mountians, beides Orte, an denen ich damals auch war (würde ich behaupten, bei den White Mountains bin ich mir nur zu 60% sicher).

Hier nun das Video, ihr schaut es euch aber am Besten direkt auf Vimeo an, da es hier ja viel zu schmal ist. Ich sollte echt mal mein Layout anpassen und mir mehr Content-Breite spendieren…

UPDATE: Hab mal ca. 20% mehr Inhalt Breite rausgeholt, ich nenne es “Postkarten-Look” (bei Problemen in irgendeinem (wichtigen) Browser bitte Bescheid geben):

Timescapes Timelapse: Mountain Light from Tom @ Timescapes on Vimeo.

PS: Ich geh mal davon aus, dass das hier nicht der letzte “Sternenhimmel” auf DonsTag bleibt, ihr dürft gespannt sein…

[via Feingut]

Dr. Horrible hackt die Emmy-Verleihung

21. September 2009 um 10:23 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Sehr schön:

Und wo ich schon dabei bin, hier der Eröffnungssong “Put Down the Remote” von Neil Patrick Harris, der dieses Jahr moderieren durfte, bei den Preisen aber leider leer ausging:

Ein kurzer Highlights-Zusammenschnitt:

Und die Dankesrede von Michael Emmerson (für seine Rolle als Benjamin Linus in Lost):

Eine Auflistung der Gewinner gibt es bei den Serienjunkies

UPDATE: Ach, zeig ich die Dankesrede von Kristin Chenoweth (für Olive Snook in der wunderbaren und leider leider abgesetzten Serie “Pushing Daisies”) schnell auch noch. Den besten Kommentar dazu gabs beim Livebloggings auf dem Fernsehlexikon:

 

Frau Chenoweth hat schon eine extrem quietschende Stimme, wenn sie nicht weint, aber diese Rede jetzt können wohl nur noch Hunde hören.

BST 10: Burgruine Weibertreu, A81

06. September 2009 um 17:27 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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So, die “braune Schilder”-Tour (BST) geht nach langer Pause in die nächste Runde. Da Frau Bü ja an ihrem Doktor arbeitet, blieb uns für sowas in diesem Jahr einfach keine Zeit. Nun hat sich das glücklicherweise wieder etwas entspannt (aber nein, der Doktor ist noch nicht fertig, es darf also weiter gebetet werden) und so präsentiere ich heute den zehnten Teil dieser Reihe. Aufmerksame Leser werden Teil 8 und 9 vermissen. Die stammen noch aus unserer Herbsttour vom Oktober (ja, das ist jetzt fast ein Jahr her) und werden noch nachgereicht, ich lass da einfach mal ne Lücke…

Und da dieses “Oh, wir haben ja wieder Zeit für braune Schilder” zu spontan kam, so dass wir am braunen Schild schon vorbei waren, als wir uns entschieden, abzufahren, muss ich das Foto von der Unterrichtungstafel dann auch noch nachreichen, wenn es mal wieder über Heilbronn geht. Denn Ziel war diesmal: Die Burgruine Weibertreu in Weinsberg.
Fangen mir mit einer kleinen Geschichte an um zu klären, wo denn dieser merkwürdige Name herkommt (Quelle: Wikipedia):

 

1140 war die Burg im Besitz der Welfen, die sich mit den Staufern um die Macht im Reich stritten. König Konrad III. [..] belagerte die Burg mehrere Wochen lang [..]. Kurz darauf ergab sich die Burg. Dem Bericht der Kölner Königschronik zufolge versprach der König den Frauen auf der Burg Weinsberg freien Abzug und gab die Erlaubnis, “dass jede forttragen dürfte, was sie auf ihren Schultern vermöchte”. Auf die Männer wartete der Tod.

Und nun kann sich jeder denken, wie die Geschichte weiterging:

burgruine_1

 

Die Frauen nahmen den König beim Wort und trugen ihre Männer auf dem Rücken herab, denen sie so das Leben retteten, da der König sein Wort hielt. Die Frauen wurden als Treue Weiber von Weinsberg bekannt, und die Burg kam aufgrund dieser Begebenheit zu ihrem Namen Weibertreu (vermutlich im Lauf des 18. Jahrhunderts).

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Über die Burg lässt sich jetzt nicht wirklich viel sagen, da nicht mehr wirklich viel vorhanden ist. Daher wohl der Name “Ruine” ;-)
Der Blick über die Weinberge ist auf jeden Fall ganz nett, was mich dazu bringt, zu erwähnen, dass die Rebsorte “Kerner” ihren Namen indirekt auch den treuen Weibern zu verdanken hat. Der Dichter Justinius Kerner fand diese Geschichte nämlich so toll, dass er sich stark für den Erhalt der Ruine einsetzte. Das dankten die Weinsberger ihm dann später damit, indem sie dieser Sorte seinen Namen gaben.

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Was ich nicht wirklich festhalten konnte ist der Klang der Äolsharfen (ich hab “Engelsharfen” verstanden, als der Ticketverkäufer uns auf diese aufmerksam machte…), die Kerner im dicken Turm (das ist nicht der Turm, der bei den Fotos oben unten rechts zu sehen ist, sondern dieses runde Mauerwerk über mir, “Turm” hätte ich das nicht genannt…) anbringen ließ. Zwar hatten wir einen wirklich starken Wind, so dass man die Harfen gut hören konnte, meine Kamera hat bei der Videoaufnahme aber irgendwie nur den Wind aufgenommen, so dass ihr da dann doch selber hinfahren müsst, um euch das anzuhören…

Hier aber mal eine andere Äolsharfe, um sich das besser vorstellen zu können:

Die waren da in alle Fenster des Turmes eingebaut, so dass aus allen Richtungen dieser mystische Sound kam.

Mehr Fotos im zugehörigen Flickr-Album.

Geocaching im Ulmer Untergrund

02. September 2009 um 15:27 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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Kommen wir nun zur Auflösung, wie ich “in die Scheiße geraten” bin.
Mit Ro habe ich mich nämlich aufgemacht, den Geocache Ulm Underground “Warmduscher”.
Das klingt jetzt so, als würde es sich um einen Easy-Popeasy-Cache handeln, aber der Name kommt aus einer ganz anderen Richtung und hat eher was mit den Temperaturen zu tun, die uns dank fetter Fernwärme-Rohre im Ulmer Untergrund erwartete. Aber das war uns vorher bekannt und so gingen wir auch nicht wirklich dick bekleidet (Ro sogar mir kurzer Hose) ins Abenteuer. Da auch in vielen Logs zu lesen war, dass Gummistiefel nichts bringen würden, da das Wasser eh zu hoch steht und in die Stiefel reinläuft, haben wir auch auf diese verzichtet und dann gleich normale Turnschuhe genommen (wie im Teaser-Artikel bebildert).
Das Wasser (übrigens sehr klares und sauberes Wasser, das von kleinen Krebsähnlichen Tierchen und einem großen Fisch bewohnt wurde) ging dann aber doch nur bis kurz über die Knöchel, so dass Gummistiefel die Füße trocken gehalten hätten.
Allerdings war ich beim Rückweg dann am Ende wirklich froh, als das klare Wasser wieder kam um meinen durchschwitzten Körper zumindest von unten her kühlte…

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Das Wasser gab es aber auch nur am Anfang (bzw. dann wieder am Ende), danach überwiegte deutlich Matsch (von sehr kleinen und auch deutlich größeren Kakerlaken bewohnt, Ratten haben wir aber keine gesehen), der teilweise schön tief und rutschig war. Richtig fies wurde das dann dadurch, dass wir nicht ganz normal durch den Schlamm gehen konnten, sondern zwischendrin alle paar Meter unter ungünstig platzierten Querstreben durchklettern (oder drüberklettern, je nach Höhe, die immer mal wieder variierte) mussten. Aber ich soll ja eh mehr Sport treiben…

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Am Warmduscher-Cache sind wir dann unbemerkt vorbeigelaufen, was uns irgendwann auch dämmerte. Aber da wir wussten, dass weiter hinten auch noch der Brunnenwerk-Cache liegen musste und die Fußspuren im Matsch eindeutig bezeugten, dass wir noch auf dem richtigen Weg waren, gingen wir munter weiter und behielten den Warmduscher für den Rückweg im Hinterkopf.

Und kurz bevor es dann durch die letzte (knapp bemessene) Öffnung in den finalen Raum ging, stießen dann noch zwei weitere Cacher auf uns, so dass wir und die folgende Location zu viert ansehen konnten.
Und wow, war das Überraschung. Sowas hätte ich unter der Erde nicht wirklich erwartet: Ein alter verlassener Luftschutzraum (ehemals wohl mit Zugang über das Justizgebäude oder so), der in der Zwischenzeit wohl von irgendwem in einen “Partykeller” umfunktioniert wurde:

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Echt sehenswert und auch ein schönes Abenteuer da hin zu kommen.
Am Ende sieht man zwar aus wie Sau, aber das kann man ja alles wieder rauswaschen (die Schuhe kamen allerdings sofort in den Müll…).
Und da es in Ulm noch 6-7 weitere Untergrund-Caches gibt, wird das sicher nicht mein letztes Abenteuer dieser Art gewesen sein…

Mehr Fotos gibts im zugehörigen Flickr-Album.

LED Taschenlampen-Vergleich: ‘LED LENSER M1′ vs. ‘Fenix PD20′

01. September 2009 um 19:35 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

[Trigami-Review]

lampen_in_spot
Links: LED LENSER M1, in zwei Teile auseinandergenommen; Rechts: Fenix PD20, in drei Teile auseinandergenommen

Ich hatte euch ja schon von dem Lost-Place Geocache in der verlassenen Weberei erzählt. Damals musste ich mir eine Taschenlampe leihen, da unsere (die wir damals extra für die Flitterwochen auf Sri Lanka / Malediven gekauft hatten) war irgendwie verschollen. Verschollene Taschenlampen sind dumm, vor allem, wenn man sie braucht, weil man noch mehr Geocaches im Dunkeln machen will, z.B. im Ulmer Untergrund, der ja bekanntlich nicht sonderlich beleuchtet ist.
Und so kam die Anfrage gerade recht, ob ich nicht zwei LED-Taschenlampen miteinander vergleichen wollte, eine dritte gäbe es noch obendrauf…
Klar wollte ich und da so ein Artikel ja zeitnah geschrieben werden muss, hatte ich auch schlagkräftige Argumente, schnell in den Untergrund zu verschwinden. Ok, die hätte ich bei Ro nicht wirklich gebraucht, der wollte eh mit.
Aber egal, hier gehts jetzt nicht um den Untergrund (dazu gibts hier nen Extra-Artikel), sondern um die Taschenlampen.
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