Mit der Kamera durch Ulm

30. Juni 2009 um 23:42 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

“Demnächst” werde ich hier mal meine Erfahrungen mit meiner ersten Spiegelreflexkamera und dem Zubehör schildern, vorher musste ich aber erst nochmal welche (Erfahrungen) sammeln. Dazu bin ich nach der Arbeit einfach mal durch Neu-Ulm und Ulm geschlendert, zumindest so lange, bis auf einmal eine Regenwand auf mich zukam (in einem sehr gemächlichem Tempo und mit sehr akkurater Kante, man konnte richtig gut sehen, wie der Regen immer näher kommt) und ich mir einen Unterstellplatz suchen musste, von dem aus ich dann halt “Ulm bei Regenwetter”-Fotos machte.
Hier mal eine kleine Auswahl an Bildern, mehr gibt es auf Flickr.

fotowalk_ulm

1066 …

28. Juni 2009 um 23:24 von Manu | Kommentar abgeben | Trackback

… ging es rund in England.

Der UK Channel 4 hatte zu den Eroberungszügen der Wikinger und Normannen einige Themenbeiträge. Passend dazu gibt es ein ganz ansehliches Spiel auf der Website. Sieht ein bischen aus wie Patapon im Mittelalter und spielt sich ein wenig wie North&South.

Entdeckt in der EDGE

Jetzt haben Segways ihre Daseinsberechtigung

23. Juni 2009 um 22:21 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Bisher war mir nie so ganz klar, wofür so ein Segway (nie gehört? Hier ein kurzes Einführungsvideo) gut ist. Ok, die Polizei hat es für sich entdeckt und auch in Wien haben wir mal eine Segway-Tour gesehen (faules Pack…), aber irgendwie kann es das doch nicht gewesen sein?
Und tatsächlich, eben bin ich bei Neatorama über den wahren Einsatzzweck der Teile gestoßen. Seht selbst:

Fast noch toller finde ich aber den “Feuermaler”…

Noch schnell die Fakten zu Video: “A segment from the amazing street performance “Glissendo” at a French art festival: “Lightning” by Philip Glass. Concept and technical design by Ulik (the mechanical clown).”

Bei den Württemberger Rittern in Stetten ob Lontal

22. Juni 2009 um 23:45 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Vor etwas über einem Monat war ich ja von dem Ulmer Mittelaltermarkt etwas enttäuscht und so hat mir Ormus dringendst zum Turnier der Württemberger Ritter (die damals auch in Ulm waren) in deren Heimat, nämlich in Stetten ob Lontal, geraten. Und weil ich ja will, dass ihr auch immer das tut, was ich euch rate, muss ich natürlich mit gutem Beispiel voran gehen und auch auf meine hoch geschätzten Leser hören.
Allerdings konnte ich den Tipp nicht zu 100% erfüllen, da ich die äußerst schick gewandeten RoKe begleiten durfte und die den kleinen (ebenfalls schick gewandeten) Lu dabei hatten, der Abends halt zeitig wieder heim musste. Die brennenden Strohballen durften wir dann aber trotzdem erleben (wie ihr auf dem Foto gestern schon sehen konntet), dazu aber später mehr…

1_ritter

Das Hauptaugenmerk lag hier (anders als in Ulm) auf dem Ritterturnier, welches zweimal täglich ausgetragen wurde und über das gesamte Wochenende eine durchgehende Geschichte erzählte (man hätte sich also quasi alle sechs Turniere angucken müssen, um alles gesehen zu haben). Daneben gabs dann noch ein (bzw zwei?) große Zeltlager, so dass in Kombination mit dem wunderschön aufgebauten Rittergut eine wirklich klasse Atmosphäre entstand. An dieser Stelle dann also nochmal ein ausdrückliches Dankeschön an Ormus für den Tipp.

2_ambiente

In Ulm hatten Frau Bü und ich vom Turnier ja nicht viel mitbekommen, da wir nur noch einen Platz in der dritten Reihe bekamen. In Stetten hatte ich nur kleine Kinder vor mir, so dass das alles gar kein Problem war (ok, die Helium-Ballons hätten sie dann nicht unbedingt verteilen können, da hab ich mir ab und an doch mal ne Nadel gewünscht…).
Und so bekam ich dann alles schön mit. Die einzelnen Spiele wurden immer mal wieder durch kleine Auseinandersetzungen unterbrochen (in denen dann auch mal ordentlich aufeinander eingeprügelt wurde) und blieben so ständig unterhaltsam.

3_turnier

Am Ende wurde dann der Sieger gekürt und einvernehmlich durchs Feuer geritten:

4_feuer

Aber damit war das ganze dann noch nicht vorbei, denn der Sieger (Andreas le Haziel von Flandern) wollte nicht wirklich ohne die Prinzessin gehen und stahl die sich daher geschwind vom Pferd. Das konnten sich die Hausherren natürlich nicht gefallen lassen und so kamen dann die brennenden Strohballen ins Spiel, die mit zwei Katapulten quer über den Turnierplatz geschleudert wurden.
Irgendwann konnte ich mit meinem Tele-Objektiv nicht mehr viel erkennen, alles war nur noch hell und dann machte sich auf einmal auch eine wohlige Wärme breit. Erst jetzt wurde mir bewusst, dass um mich rum alle Zuschauer panisch die Flucht ergriffen hatten, da der Strohballen doch bedrohlich nah kam (der wollte einfach nicht aufhören zu rollen).
Kurz vor der Absperrung (man beachte auf dem untersten Foto die schwarze Rollspur auf dem Boden, von da wurden die Dinger dann von den Rittern schnell wieder in die Feldmitte geschafft) ließ er es dann aber doch gut sein, so dass ich hier unversehrt berichten kann…

5_katapult

Fazit: Wieder ein Grund mehr, den Ulmer Mittelaltermarkt nicht zu beachten…

Mehr Fotos wie immer im zugehörigen Flickr-Album.

feuer

Mein Wochenende

22. Juni 2009 um 00:20 von donvanone

feuer

Auf Empfehlung meiner Blogleser begab ich mich also in Gefahr. Mehr dazu morgen (da sollte ich die Fotos dann durch haben).
Außerdem: Frau Bü und ich flüchten nach der ersten Hälfte aus dem Ulmer Zelt und wurden nie wieder gesehen. Bleiben Sie dran!

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Wien – Tag 5: Schönbrunn, “Mozart-Friedhof” und abenteuerliche Heimfahrt

15. Juni 2009 um 23:07 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, die Wien-Urlaubs-Nachbearbeitung neigt dich dem Ende und somit gibt es hier dann bald wieder Content, der euch auch vielleicht mehr interessiert ;-)

Zuerst wie üblich die Übersichtskarte:


Wien – Tag 5 auf einer größeren Karte anzeigen

Sofort ersichtlich: Diesmal blieb die Innenstadt (bis auf einen kurzen Tortenaufenthalt zwischendurch) von uns verschont und wir widmeten uns den Randbereichen.
Zunächst einmal Schloss Schönbrunn, welches bei einem Wien-Urlaub ja nicht ausgelassen werden darf.
Warum dem so ist, weiß ich nicht genau, denn Belvedere war eigentlich viel schöner und die Führung im Inneren erinnerte sehr stark an die Führung im Sissi-Museum. Eigentlich könnte man sich Schönbrunn also sparen, aber dann käme man ja nicht auf so viel Wegstrecke, schließlich ist das Schönbrunner Areal nochmal riesig und lädt zum Wandern ein.

Am Anfang wird es aber erst einmal kompliziert, wenn man sich aus den zig verschiedenen Eintrittskarten-Kombipaketen (Imperial Tour, Grand Tour, Class Pass, Classic Pass light, Gold Pass, Sissi Ticket, teilweise um Einzelpakete erweiterbar) eins aussuchen muss. Glücklicherweise war die Schlange lang genug. Wobei wir am Ende dann doch ein eigenes Süppchen haben wollten (Classic Pass light, aber mit Führung statt Audio Guide), was dann überraschenderweise kein Problem war.

Da in diesem Paket der Irrgarten mit dabei war, ging es da dann (nachdem die Führung mitgemacht wurde) auch gleich rein:

1_schoenbrunn

Aber kaum drin, waren wir auch (ich nach einer, Frau Bü nach zwei Sackgassen) auf der Plattform angekommen. Ein Pups von einem Labyrinth, vor allem im Vergleich mit dem Maislabyrinth hier in Ulm. Der Einzelpreis von 2,90 Euro ist da mal ganz schöner Wucher, aber ok, wenn da auch mal Sissi durchgelaufen ist…

Weiter gings an dem Brunnen vorbei (ab jetzt also nur noch unterbelichtete Bilder, bzw. was ich davon noch einigermaßen retten konnte) und hoch zur Gloriette. Und gleich das System erkannt: So flach Wien auch ist, Schlösser werden immer an Bergen gebaut. Örks…

Hat natürlich auch seinen Sinn, denn so hat man dann von ganz oben (auf der Gloriette) einen super Blick über die Schloßanlage und die gesamte Stadt:

2_gloriette

Das Panorama gibts hier in groß.

Runter gings dann an der römischen Ruine (“Fake!”) vorbei und durch den Kronprinzengarten, der schließlich auch im Paket mit drin war (und der den Einzelpreis von 2 Euro auch nicht wirklich wert ist).

3_brunen_kronprinzgarten

Nun gabs die schon angemerkte Tortenverstärkung und dann war die Urlaubszeit auch schon fast vorbei. Auf dem Weg zum Flughafen machten wir schnell nochmal einen Stop beim St. Marxer Friedhof, der ab und an auch “Mozart-Friedhof” genannt wird, weil dort eben (irgendwo) Mozart liegt.
Eigentlich müsste hier ja der Zentralfriedhof auf dem Plan gestanden haben, aber Fluffi und Caro hatten uns vor unserem Abflug noch erzählt, dass der nicht so toll war, wie sie sich erhofft hatten (halt nur “groß”) und die lieber einen romantisch verfallenen Biedermeier-Friedhof, wie eben St. Marx gesehen hätten. Und das wollte ich dann auch lieber sehen.

4_friedhof

Für den Zentralfriedhof hätte die Zeit auch nie gereicht, denn wir hatten gerade einmal 30 Minuten, was effektiv 10 Minuten Friedhofszeit entsprach. Beim nächsten Mal gucken wir uns den wohl nochmal in Ruhe an, das war schon etwas merkwürdig, mit dem Reisezeug bepackt über Teile des Friedhofs zu hechten und schnell mal ein paar Blicke zu erhaschen (zum Mozartgrab haben wir es gar nicht erst geschafft).

Mal kurz noch zum Zentralfriedhof: Man liest und hört ja gerne, wie groß der doch ist. Und wenn man so auf den Stadtplan guckt, sieht der auch schon groß aus, aber wie groß der wirklich ist, kann man da auch nur grob abschätzen, weil man halt Wien und seine Größe auch nicht kennt und daher keinen guten Vergleich hat.
Ich hab daher mal den Friedhof im gleichen Maßstab (auch wenn es nicht so aussieht) neben mein Heimatdorf (knapp über 3000 Einwohner) gelegt und begann dann langsam zu begreifen, wie groß der ist. Das rot umrahmte ist unser Dorffriedhof:

7_vergleich

Da muss man dann doch etwas mehr Zeit für einplanen.

Apropos “Zeit einplanen”, handeln wir schnell den Rückflug an und kommen dann zu der abenteuerlichen Fahrt von München nach Ulm.

5_rueckflug

Beim Rückflug gabs diesmal keine Probleme mit der Erfüllung unseres Sitzplatzwunsches, obwohl die Maschine diesmal sogar ziemlich voll war. Dekorativ neben dem Speibsackerl übrigens der “schwarz-auf-weiß”-Beweis, dass der HSV es in meiner Abwesenheit tatsächlich noch auf Platz 5 geschafft hatte (hatte das bis dahin nur über SMS erfahren). Lustig auch, dass die überall dabei schreiben, welcher Österreicher wie lange mitgespielt hat…

Aber nun zur Rückfahrt. Zunächst mal sei angemerkt, dass wir von Wien nach München ungefähr so lange brauchten, wie vom Münchner Flughafen zu unserem Auto am anderen Ende von München. Preislich hat es sich auch nicht so viel gegeben (ok, das ist etwas übertrieben, aber dann doch traurig nahe an der Wirklichkeit). Und von München nach Ulm, also das hat dann nochmal eine halbe Ewigkeit gedauert (das nächste Mal fliegen wir definitiv wieder von Stuttgart, auch wenn wir da nette Übernachtungsgastgeber verpassen).

Aber von vorne: Schon bei der Abfahrt war klar, dass der Sprit nicht bis nach Ulm reichen würde, aber man tankt jetzt ja nicht an der erstbesten Haltestelle, sondern fährt halt auch mal ne Weile mit nem halb- bis viertel-leeren Tank, spart schließlich Sprit.
Irgendwie führten dann diverse Autobahnwechsler aber dazu, dass keine Tankstelle mehr kam (oder haben wir doch eine übersehen) und als die Restkilometeranzeige der 50 immer näher kam, hielt ich es doch mal für eine gute Idee, das Navi zu befragen, wann denn die nächste Tankstelle kommen würde. Direkt an der Autobahn war dann auch nix mehr erreichbar, aber Odelzhausen war keine 10 Kilometer entfernt und der Umweg war auch Minimal. Perfekt.

Also in der Theorie. In der Praxis durchbrach dann dummerweise ein LKW kurz hinter Odelzhausen die Autobahn, so dass die beidspurig zwischen Odelz- und Adelzhausen gesperrt werden musste. Und so ging es dann Meter für Meter im Schritttempo Richtung rettende Tankstelle. Trotz spritsparender Maßnahmen, ließ es sich die Restkilometeranzeige allerdings nicht nehmen, immer weiter zu sinken und uns dann bei “10km” endgültig den Angstschweiß auf die Stirn treiben zu lassen. Irgendwie haben wir es dann aber doch noch geschafft (bei der Abfahrt war dann noch der Kreisel der direkt zur Tankstelle führte halb gesperrt, glücklicherweise wurde der Autobahnverkehr dann einfach gegen den Uhrzeigersinn durch den Kreisel geschickt. Ich glaube wenn wir da stehen geblieben wären, hätten wir uns wenig Freunde gemacht…) und jetzt war uns jeder Preis Recht, die Kiste mal wieder so richtig voll zu tanken (55 Liter passen wohl rein).

6_tankstelle

Da “fuhr” es sich die restliche Umgehungsstrecke doch gleich viel entspannter (schneller ging es dadurch aber trotzdem nicht).

Irgendwann kamen wir dann auch in Ulm an und somit endet die Wien-Geschichte hier…

schiksalsfoto

Der entscheidende Fehler

15. Juni 2009 um 22:10 von donvanone

schiksalsfoto

Was ich dank dieses Fotos gelernt habe: Änderungen an der Belichtungskorrektur, die ich im TV-Modus vornehme, bleiben dann später in den anderen Modi auch erhalten. Daher sollte ich das dann tunlichst wieder umstellen, oder wenigstens die Einstellungen im Sucher im Auge behalten oder doch einfach mal ein Foto auf dem Display angucken. Hab ich nach diesem Foto alles nicht gemacht und so den restlichen Tag lauter total unterbelichtete Fotos geschossen. Hmpf!
(Und dann ist das Bild auch noch verwackelt…)

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150 Jahre Bundesfestung Ulm/Neu-Ulm

14. Juni 2009 um 17:07 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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Dieses Wochenende wurde das im Titel genannte Jubiläum eröffnet, was allerlei Aktionen rund um die im gesamten Stadtgebiet verteile Bundesfestung zur Folge hatte (mehr Details auf www.diebundesfestung.de).
Und so schnappte ich mir zwei tapfere Begleiter, um mit meinem Garmin-Gerät auch endlich mal einen Geocache zu heben:

begleitung

Denn eben zu diesem Jubiläum wurden solche extra in und um die Bundesfestung versteckt, wir entschieden uns (welch weise Wahl) für den Cache “Zitadelle”.

Und so ging es dann rund um die Wilhelmsburg, wo wir dann auf auf den vor wenigen Tagen eröffneten Festungsweg stießen. Merkwürdigerweise gibt es von diesem Weg keinen Plan auf der Webseite, hat man aber erstmal eine der 32 Informationstafeln gefunden (die auf den ca. 12,5 Kilometern verteilt sind), braucht man dann ja nur den Schildern folgen. Und manche der Infotafeln haben dann sogar Flyer, mit einer Kate des Weges.

teil1

Und obwohl es die Festung jetzt schon 150 Jahr gibt und ich von der Zeit ja doch immerhin schon ca. 7,5 Jahre in Ulm verbracht habe, hab ich die Wilhelmsburg bisher noch nie aus der Nähe gesehen (immerhin eine sehr empfehlenswerte Führung durch das Fort Oberer Kuhberg hab ich vor einiger Zeit mal gemacht). Das wäre nun also endlich nachgeholt und den Festungsweg werde ich dann auch mal (sicher stückweise) abwandern. Fotogen ist sie ja, die Festungsanlage…

teil2

Zum Cache selbst, will (darf?) ich nicht viel schreiben, außer, dass das Finale (über 10 Etappen mussten wir Hinweise sammeln, um dann zum letzten Punkt gelangen zu können) wirklich unglaublich war. Dort wartet ja in der Regel ein Behältnis, in dem sich ein Logbuch und evtl. noch kleinere Sachen zum Austauschen befinden. Die Behältnisse gibt es in klein (z.B. Filmdosen) und größer (Tupperdosen). Dieses hier war Kategorie “groß”, was ich nur unterschreiben kann. Für alle, die mit Geocaching nichts zu tun haben, es nie machen wollen, oder wenn dann nicht in Ulm, also alle, denen die diese Schnitzeljagd nie machen wollen und sich also keinen Spaß verderben lassen, hier mal ein Foto vom Ziel.

Abends ging es dann noch den Stummfilm “Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens” (eine Dracula-Adaption) mit Live-Musik. Wobei ich es glaub lieber “stumm” vorgezogen hatte, denn die extra für diesen Abend komponierte Musik war nicht wirklich nach meinem Geschmack. Die Instrumentauswahl aus Theremin, Trautonium, Camera Musicale (das in dem Video ist auch der Musiker, der an dem Abend da war) zeigt schon, das das ganze sehr experimentell war. Dazu kam noch Duduk, Flöte und Saxophon, sowie eine Sopran-Sängerin, die dem Theremin in Sachen “Rumgejaule” starke Konkurrenz gemacht hat. Auch fiel es mir öfter schwer, den Zusammenhang zwischen Musik und Film zu erkennen. Aber okay, man muss ja alles mal gesehen und gehört haben. Kann ich jetzt also auch abhaken.

Eigentlich wollte ich das auch mal kurz auf Video festhalten, um meine Kritik zu untermalen, dummerweise war die Kamera aber auf Zeitraffer eingestellt, so dass ich nun doch keinen Ton habe. Hätte ich aber eh nicht veröffentlichen dürfen…

nosferatu

Zumindest im Vorprogramm gab es aber sehr schöne Musik von vier Saxophonisten (siehe Foto), da war es dann gar nicht so schlecht, dass die Sonne sich etwas Zeit mit dem untergehen gelassen hatte…

Wie immer gibt es auch hier ein Flickr-Album zu.

Wien – Tag 4: Das mittelalterliche Wien + Wien bei Nacht

11. Juni 2009 um 21:19 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Puh, so eine Urlaubs-Aufbereitung kostet echt mal Zeit. Heute den kompletten Feiertag damit verbracht die Fotos des vierten Tages zu sichten, auszusortieren (50:50), die Raw-Daten zu bearbeiten, alles zu verschlagworten, auf Flickr und Google-Maps zu stellen und dann diesen Blogbeitrag zu schreiben. So hat man dann quasi doppelt so lange vom Urlaub…

Und so sah der vierte Tag dann aus:


Wien – Tag 4 auf einer größeren Karte anzeigen

Los ging es auf der Freyung, hier sind wir vorher schon jeden Tag mehrfach auf dem Weg vom Hotel zur Stadt und zurück vorbeigelaufen, daher war uns der Platz ans ich schon bekannt (und die paar Marktstände da drauf waren jetzt auch nicht so berauschend). Aber wenn man sich das dann mal planmäßig anschaut, fallen einem dann doch noch ein paar tolle Sachen auf, wie der “bis auf Widerruf gestatteter Durchgang”, der uns in die wunderschöne Freyung Passage brachte, die gegen Ende dann mit dem sechseckigen Hof aufwartete. Sehr schön!

freyung

Danach dann noch über den Markt “Am Hof” geschlendert (das ist der Markt auf dem zweiten Foto von oben in der rechten Spalte), der dann schon deutlich interessanter war. Vor allem einen Stand mit lauter altem Metallspielzeug hätte ich fast leer kaufen können, wenn das ganze Geld nicht schon für Torten drauf gegangen wäre. So hat es nur noch für einen praktischen Multiplizier-Affen gereicht, den wir RoKe als Dank fürs Meerschweinsitten mitbrachten.

Danach gings dann zum Stephansdom um dort eine Führung durch die Katakomben mitzumachen. Neben einigen Särgen, unglaublich großen Mengen an aufeinandergeschütteten oder fein säuberlich geputzten und gestapelten Knochen gabs dann auch die Metallbehälter mit den konservierten Innereien der Habsburger zu sehen. Da das Ende der Führung dann außerhalb des “Steffls” war und uns das kurz gesehene Innere des Doms auch nicht so überzeugte (da hatten wir schon deutlich eindrucksvolleres gesehen (vermutlich, weil der gotische Stil zu ähnlich mit dem Ulmer Münster ist), gings dann auch nicht mehr zurück, sondern weiter zur Ankeruhr.

stephansdom

Die funktioniert so, dass jede Stunde eine andere Figur vor dem Zeitstrahl langläuft und mit ihrem Schild (auf dem die Stunde steht) auf die Minutenzahl zeigt.
Und um Punkt 12 gibts dann zur Feier der Tagesmitte eine Parade, in der alle Figuren in passender Musik zu sehen sind.
Klingt erstmal super, aber da die Figuren es überhaupt nicht eilig haben, dauert das ganze eine ganze Weile und kann den Spannungsbogen nicht wirklich lange aufrecht erhalten.
Wie haben uns dann vorzeitig verabschiedet…

akeruhr

Nächstes Ziel war die älteste Kirche Wiens (11 Jh.): Die Rupertskirche. Leider war die Samstags nicht zugänglich (außer Abends zur Messe, aber das musste ja nicht wirklich sein), so dass wir sie nur von außen zu Gesicht bekamen. Aber auch das hat sich schon gelohnt, da sie durch die Efeuumrankung sehr gemütlich aussah:

rupertskirche

Und obwohl wir jetzt schon unendlich viele Kirchen gesehen hatten, gab es immer noch mehr, die besucht werden wollten. Da hätten wir (die beiden oberen in der linken Spalte) die griechische Kirche beim Grichenbeisl und dann (die mittleren beiden rechts und das untere links) die Jesuitenkirche. Rechts oben gehts durch die Seitenstettengasse, die von zwei maschinengewehrbewaffneten Polizisten überwacht wurde. Warum dies so ist, kann man in diesem Wikipedia-Artikel nachlesen. Dort steht dann auch, dass dieses Viertel “Bermudadreieck” genannt wird, was Frau Bü sicher bestätigen kann ;-)

mehr_kirchen

Unten rechts dann noch das Mozart-Haus (das einzige noch erhaltene der 11 Häuser, in denen Mozart mal gelebt hat).
Und nachdem jetzt fast alles in der Wiener Innenstadt abgearbeitet war (der letzte Tag war für entferntere Ziele eingeplant), durften wir unseren Füßen mal eine längere Pause gönnen, was wir im Stadtpark dann auch taten.

pause_im_stadtpark

Danach ging es dann zurück zum Hotel, wo wir aber vorher noch schnell die Votivkirche direkt gegenüber mitnahmen, an der wir jetzt Tag für Tag vorbeigelaufen waren, ohne mal einen Blick ins Innere zu werfen (stand halt nicht auf dem Plan…). Dank der tiefstehenden Sonne gabs dann auch sehr nette Spielereien mit den bunten Fenstern:

votivkirche

Unten rechts der Mann mit dem fehlenden Kopf gehört allerdings nicht zur Votivkirche. Den fanden wir nach einer kurzen Pause im Hotel (ja, wir hatten schon die Pause im Park, aber der Abend sollte diesmal etwas länger werden, darum war das erlaubt…) an der Kirche “Maria am Gestade”. Für die Innenansicht blieb aber keine Zeit, denn Frau Bü musste uns nochmal mehr oder weniger souverän durch das Bermudadreieck führen, da wir uns da am morgen nicht nur ein Kino ausgesucht hatten, in dem wir uns die Zeit mit “Illuminati” (meinen Kommentar dazu gibts bei Bullion) vertrieben, sondern auch noch ein lecker Mongolian-Barbecue Restaurant gleich in der Nähe, in dem wir danach dann ganz alleine die verschiedensten Fleischsorten grillen ließen.

Warum das ganze Zeitspiel? Na um dann nach Sonnenuntergang noch in der Innenstadt zu sein und (fast) alles bisher gesehene nochmal im Dunkeln zu sehen.

wien_bei_nacht

Fazit: Mit einer optisch ansprechenden Beleuchtung haben es die Wiener nicht so, die machen einfach nur hell. Ausnahme ist das Rathaus, das wirklich sehr schön beleuchtet ist.

Danach dann die letzte Nacht im Hotel verbringen. Bei dem handelte es sich übrigens um die Hotel Pension Franz, die einen sehr gemütlichen Empfangs- und auch Frühstücksraum hatte.

hotel_pension_franz

Die Zimmer waren dann Standard, aber gut. Und auch Preis und Lage passten. Würde ich also nochmal hin.

Mehr Bilder in hoher Auflösung wie immer im zugehörigen Flickr-Set.

space_invader

Ja huch, ein Space Invader

11. Juni 2009 um 13:41 von donvanone

space_invader

Kurz nach unserem Wien-Urlaub bin ich auf Flickr über ein Space-Invader-Bild aus Wien gestoßen, über das ich dann auch erfahren habe, dass das wohl eine weltweite Aktion ist und allein in Wien über 50 von den Teilen quer durch die Stadt verteilt sind. Hier gibts 176 Fotos aus Wien, weltweit sind es über 13.500 Bilder. Da war ich schon etwas traurig, das erst danach gelesen zu haben, hätte so ein Teil doch gerne mal in echt gesehen.
Und jetzt geh ich gerade die Fotos vom vierten Tag durch und zack: Hab ich doch glatt einen fotografiert (hat wohl den Namen WN_24). Ich hatte es beim fotografieren irgendwie nur auf die Fisch-Ente abgesehen und den Space-Invader gar nicht erkannt, hat in dieser invertierten umrahmten Form eher was von einem Hundekopf oder so…
Hier gibts das Bild in groß.

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