Wien – Tag 1: Westlicher Ring und Belvedere

29. Mai 2009 um 11:05 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

wien

Nachdem wir am Tag zuvor schon nach München gefahren waren, um dort bei Fluffi und Caro zu übernachten, ging es um 5:20 dann schon wieder von der bequemen Couch runter, zack in die Straßenbahn (18 Euro für zwei Personen zum Flughafen, unglaublich…) und husch husch zum Schalter von AirBerlin. Geflogen sind wir nämlich (wie Fluffi und Caro vor kurzem übrigens auch) mit Niki, der zweiten von Niki Lauda gegründeten Fluglinie (die erste heißt Lauda Air, was aber nicht die letzte gewesen sein muss, denn schließlich hat Niki mehr als einen Vornamen, da geht also noch was).

An den Check-In wurden wir dann freundlich gefragt, ob wir lieber “Gangplatz und den daneben” oder “Fensterplatz und den daneben” hätten. Wir entschieden uns dann für “Fenster und den daneben” um dann im Flieger festzustellen, dass wir die einzigen Personen in der 6-Sitz-Reihe waren (Reihe 13, ich dachte sowas gibt es in Flugzeugen nicht?) und von diesen 6 Plätzen genau die “Fenster und die daneben”-Plätze nicht vergeben waren. Ja, wir hatten die beiden Gangplätze bekommen. Sehr sehr merkwürdig. Aber da ja ringsum alles frei war, war das nicht wirklich tragisch, konnten uns so dann auch noch aussuchen, an welchem Fenster wir denn sitzen wollen…

Während dem Flug (Wir starten, bitte angeschnellt bleiben – Hier, lecker Essen – Oh, Landeanflug: Bitte wieder anschnallen) hab ich Frau Bü dann mal schnell instruiert, was wir in Wien eigentlich alles so erleben werden. Dafür hatte ich alle Sehenswürdigkeiten aus dem schon erwähnten Reiseführer schon auf einer Karte in Google Maps zusammengestellt und das ganze mit weiteren Excel-Tabellen ergänzt, auf denen Öffnungszeiten, Eintrittspreise und sonstige besondere Vorkommnisse vermerkt waren. Da war der Reiseführer allein zu unübersichtlich, unaktuell und taktisch unklug (z.B. lag die Ankeruhr eher am Ende der Tagestour, aber nur um 12 Uhr passiert da was besonderes. Ok, so toll ist das dann auch nicht, wie wir feststellen durften, aber ausgeklügelt war die Originaltour halt nicht…).
Und da ich fürs Fotografieren zuständig war, ging das Amt des Kartenlesers und Richtungsvorgebers an Frau Bü, die sich da erst noch einarbeiten musste. Ein Zettel ging für immer verloren, das Verschwinden eines anderen haben wir gerade so noch rechtzeitig bemerkt und ihn dann noch in Sichtweite auf dem Boden ausmachen können. Aber ok, hat ja alles gut geklappt und wir haben und auch fast nie verlaufen (nein, eigentlich nie, das waren ja nur immer noch unvermerkte Extratouren, die Frau Bü speziell für mich entwickelt hat oder so…)

der_stadtplan

Und so sah unsere Tagestour dann aus (die kleinen Bilder lassen sich anklicken und sind dann etwas größer zu sehen, ein Link führt da dann weiter zu einer noch größeren Version):


Wien – Tag 1 auf einer größeren Karte anzeigen

Eigentlich sollte es nur die Tour “Die westliche Ringstraße” aus dem Reiseführer werden, ein entspannter Einstieg, der auch noch direkt vor dem Hiotel anfing (ok, eigentlich endete er da eher, aber wir sind ja flexibel).

An der Börse wurde uns gleich bewusst, wie schlimm die Banken. und Wirtschaftskrise hier zugeschlagen hat. Da müssen die sich glatt mit einer direkt an das schöne Haus gebauten Tankstelle ein Zubrot verdienen und trotzdem noch Räume vermieten. Huiuiui

boerse

Weiter ging es an der Universität vorbei, dann das Rathaus (an dem gerade auf dem Vorplatz irgendwas für die Wiener Festwochen aufgebaut wurde und wo wir deswegen nicht ganz so dicht ran konnten), das Hoftheater gegenüber, durch den Volksgarten zum Parlament (mit komischem Bauhäuschen (?) auf dem Dach) und dann eine kurze Pause zwischen dem Kunst- und dem Naturhistorischen Museum (die bis auf die Statue auf der Kuppel identisch aussehen). Hier hatten wir uns dann beim “Mann der verwöhnt” lecker Zeug gekauft, später stellten wir dann fest, dass das eigentlich eine ganze Armee ist, die verwöhnt, denn “Der Mann” (Achtung: Hier geht sofort Musik los, wenn man die Seite besucht…) ist über ganz Wien verteilt an jeder zweiten Ecke aufzufinden. War trotzdem sehr elcker, darum haben wir uns an irgendeinem Tag später auch nochmal verwöhnen lassen…

ostring

Dann noch schnell durch das Museumsquartier gehuscht (auch hier waren wir nirgends drin, dazu war das Wetter viel zu gut, die Lust zu klein (war nichts dabei, was mich wirklich gereizt hätte) und die Zeit zu knapp) und immer wieder erstaunt festgestellt, wie viele Überwachungskameras in Wien doch rumhängen. Ich glaub ich hätte mein Tracking-Gerät gar nicht gebraucht, sondern hätte einfach bei den Überwachungsgesellschaften nachfragen brauchen, wann ich wo war. Wäre bestimmt ein ausgefallenes Urlaubsvideo, wenn ich so drüber nachdenke. Das sollten die sich echt mal überlegen…

Nach der “Akademie der bildenden Künste” gabs dann die erste Torten-Pause dieses Urlaubs. Da de Audiowalk (ein iPod-Führer, den wir in unsere Touren integrierten) so vom “Café Museum” schwärmte, wo selbst das Besteck und die Aschenbecher durchdesignt sein sollten (können wir nicht bestätigen, zumal es gar keine Aschenbecher gab…), war dies also die Anlaufstelle unserer Wahl. Hier gabs dann auch das einzige Stück Sachertorte für den Urlaub. So richtig spektakulär ist die ja nicht (und die kann man auch leicht und lecker selber machen, wie Frau Bü im letzten Jahr schon bewies), aber lecker wars trotzdem.
Und dann war die “gelbe Tour” auch schon für diesen Tag abgehakt (die Staatsoper hatten wir uns für denn nächsten tag aufgehoben, da da eine Führung mit garantierter Bühnenbesichtigung auf dem Plan stand). Ging irgendwie ganz schön schnell, was denn jetzt noch den Rest des Tages tun? Also gut: Brechen wir auch noch die “Wiental”-Tour an.
So gings also an der Secession vorbei (die mich bei Bullions Foto direkt an Alias erinnerte, im Original war die Kugel dann aber doch viel zu klein…), ebenso am Künstlerhaus und dem Musikverein. Am (abgeschalteten) Hochstrahlbrunnen (das ist übrigens jetzt die Stelle, wo die Fotos vom verlorenen Zettel gemacht wurden) entschieden wir uns dann (weil immer noch so viel Zeit übrig war), auch noch das Belvedere mitzunehmen (eine dritte Tour, die damit angebrochen wird).
Hier hatte ich auf meinem Ausdruck ein wenig Platz gespart und nur die obere Ecke noch ausgedruckt, so dass wir dann doch etwas überrascht waren, wie lange wir doch außen rum gehen mussten, bis endlich mal ein Eingang kam. So hatten wir dann aber wenigstens noch einige Botschaften und etliche Parkverbotsschilder in Reihe gesehen…

teil2

Immerhin kamen wir dann direkt beim oberen Belvedere raus (bzw. rein) und hatten direkt einen wunderschönen Blick auf die Stadt (und natürlich das untere Belvedere mit Gärten). Praktischerweise war dann auch noch Mittwoch, an dem das untere Belvedere bis 21 Uhr offen hat (was ich dem Kartenverkäufer dann schnell nochmal erklären musste), denn mittlerweile war es dann doch schon etwas später geworden. So hatten wir dann aber genug Zeit, uns in beiden Schlossteilen in Ruhe die Räume und die Kunstausstellungen anzusehen. Ja, so kommt man dann also doch zu seinen Museumsbesuchen, es muss halt nur mit anderen Sachen kombiniert sein. Und das hat sich auch wirklich gelohnt. Rein von der Optik ist das Beldevere wirklich hübsch (viel schöner als Schloss Schönbrunn) und auch die ausgestellten Bilder waren schick (haben sogar Frau Bü gefallen, die bei Kunst sehr wählerisch ist). So gabs da z.B. den berühmten Kuss von Klimt und , oder das ebenso berühmte Bild, auf dem Napoleon die Alpen überquert.
Im unteren Beldvedere gabs dann sehr interessante Bilder (die teilweise Richtung Comic gingen) von Alfons Mucha.

belvedere

Und war dieser lange Tag schon fast vorbei, es ging nochmal quer durch die Stadt zurück zum Hotel (auf dem Weg noch beim Albertina vorbei, das damit dann auch abgehakt war), wo dann die stark beanspruchten Füße erstmal etwas Ruhe und Luft bekamen. Puh…

der_rest

Aber da man ja nicht ungestärkt ins Bett gehen kann, wurde die nähere Umgebung nochmal schnell nach einem Restaurant abgesucht (an sowas hatte ich bei meiner Planung natürlich nicht gedacht). Gefunden hatten wir dann mit dem “Safran” einen sehr sehr leckeren Inder (ist eigentlich nicht so mein Fall, hab da in Restaurants in Deutschland selten was gekriegt, was ich mir nochmal bestellt hätte, auf Sri Lanka wars aber meistens lecker), bei dem wir im Hinterhof dann erstmal über die Gesetze in Österreich aufgeklärt wurden (eigentlich darf man nur bis 21 Uhr draußen sitzen, das nahm man da aber dann doch nicht so genau. Hat sich auch kein “Anrainer” beschwert…)
Und ohne nur einen Funken vom in diesem Moment laufendem UEFA-Cup-Finale mitbekommen zu haben, war der Tag dann endgültig vorbei.
Und wie es weiterging, erfahrt ihr nächste Woche…

Mehr Bilder in hoher Auflösung wie immer im zugehörigen Flickr-Set.

volksgarten

Pause im Volksgarten

27. Mai 2009 um 00:19 von donvanone

volksgarten

So, der erste Wien-Tag ist durchforstet (93 von 207 Bildern haben überlebt), bearbeitet (nur ganz selten so stark wie das Bild oben) und verschlagwortet. Kann also bald verbloggt werden. Heute aber erst mal nur ein Bild aus dem Volksgarten, wo zur Abwechslung mal nicht die ganzen Wegrände mit Parkbänken, sondern mit Parkstühlen gepflastert waren. Neben dem Hundeverbot in den meisten Parks eine der Hauptvorteile gegenüber deutschen Parks.
In Groß gibts das Bild natürlich auch.
(Eine Pause haben wir da übrigens nicht wirklich gemacht…)

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Die Gegenmaßnahme

26. Mai 2009 um 23:58 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Ihr habt euch sicher gefragt, wie wir den 70km-Marsch durch Wien bei sommerlichen Temperaturen denn körperlich durchgestanden haben und ob wir am Ende dann alles Fett vom Körper verbrannt hatten und als totales Knochengerüst wieder nach Hause kamen. Ich kann euch beruhigen: Wir haben da direkt gegen gesteuert und sicherheitshalber täglich die passenden Mittel dagegen genommen. Die einen sprechen von Doping. wir sprechen von mjam-mjam-lecker-lecker:

torten_in_wien

(Nein, das sind jetzt nicht nur Frau Büs Torten, wir haben das alles ganz friedlich geteilt und auf der anderen Kamera gibts auch ein Foto von mir mit Torten, aber das ist mir jetzt zu spät eingefallen und außerdem macht Frau Bü ja auch viel mehr her…
Die Sachertorte ist übrigens auf dem ersten Bild mit Frau Bü die Vordere)

Die “HSV”/”Kacke”-Tag-Kombination bekommt Nachschub

26. Mai 2009 um 14:01 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Na super. Angeblich und mittlerweile wohl dann auch ziemlich sicher (wenn sogar der kicker mitmacht…) war es das beim HSV jetzt mit Jol und wir dürfen uns mal wieder nach einem neuen Trainer umschauen. Ok, dass wir das gut können, haben wir mit Jol ja beweisen, aber muss man das denn jedes Jahr machen?
Schlimmer wirds dann noch, wenn man liest, warum Jol denn wohl gehen will: Angeblich, weil er nicht genug Geld zu Verfügung gestellt bekommt, um tolle Spieler zu kaufen. heißt dann also: Nächste Saison haben wir nicht nur keinen Jol, sondern auch keine tollen neuen Spieler, sondern nur so Ramschware, wie wir sie im Winter gekauft haben. So hab ich mir das irgendwie nicht vorgestellt.
Und dass jetzt Namen wie Labbadia oder Slomka gehandelt werden, mach mich auch nicht glücklicher, genau wie Borowski als Spielerneuzugang.
Doch wen holen? Nicole schlägt Slaven Bilic vor, aber der hat ja schon letzte Saison dankend abgelehnt und letztens auch erst gegenüber Schalke (ok, Schalke, da wird jeder irgendeinen fadenscheinigen Grund vorschieben) noch einmal deutlich gemacht, dass er sich nur auf die kroatische Nationalmannschaft konzentrieren will. Aber sollte er sich das nochmal überlegen, wäre ich nicht abgeneigt. Dann könnten wir ja auch nochmal mit Olic reden ;-)
Beileidsbekundungen in den Kommentaren sind gestattet, Namen wie Matthäus oder Klinsmann braucht ihr aber erst gar nicht anzubringen. Und nein, den Doll will ich nicht zurück.
Kacke…

PS: Wo wir gerade bei Fußball sind: Da das

 

Ich drücke übrigens am Samstag [...] ganz ganz fest den Dortmundern die Daumen drücken. Denn was mit Vereinen passiert, denen ich Glück wünsche, ist ja bekannt…

und das

 

Den UEFA-Cup sollen dir Bremer dann aber bitte auch holen [...]

von hier während meiner Abwesenheit ja so gut funktioniert hat:

Bei den Relegationsspielen hoffe ich inbrünstig, dass Cottbus den Nürnbergern ordentlich eins auf den Deckel gibt. Denn eine Mannschaft, die Jahr für Jahr beinahe absteigt, aber gegen Ende immer mal wieder kurz aus dem Loch kommt und sich doch noch rettet, gehört einfach in die erste Liga. Denn nirgends sonst sieht man so einen schönen Beton-Fußball und man braucht halt auch Vereine in der ersten Liga, die eigentlich kaum jemand leiden kann. Tut mir leid Nürnberg, aber ich drücke alle Daumen für Cottbus. Ganz, ganz feste. Ist auch eine Auswärtsfahrt weniger, das spart Geld (Karlsruhe ist ja jetzt auch weggefallen, wird also eine billige Saison…)

Und am Samstag bin ich dann wieder Werder-Fan, da es ja auch irgendeinen Sinn gemacht haben muss, dass Hamburg gegen die in beiden Halbfinalen ausgeschieden ist. Sonst hätten wir ja auch weiterkommen können. Außerdem ist Leverkusen eben Vizekusen und das geht ja gar nicht, dass die gewinnen. Dann wollen die ja womöglich auch noch den Labbadia halten und der HSV muss sich einen anderen Trainer suchen? Nein, das geht nicht. Werder muss gewinnen, toi, toi, toi!

Etwa 70km später…

25. Mai 2009 um 23:08 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Falls sich jemand gefragt hat, warum es hier die letzten Tage so still war und ich nichtmal den unerwarteten, doch noch einigermaßen zufriedenstellenden Saisonabschluss des HSV bejubelt habe: Ich war einfach nicht da. Wie schonmal angedeutet war ich mit Frau Bü 5 Tage in Wien und hab da weder die Bremer im UEFA-Cup-Finale verlieren sehen (muahahahaha), noch den glücklichen Abseits-Last-Minute-Sieg der Hamburger (die Sportschau ist aufgenommen, aber noch fehlt die Zeit).

Auf die Frage “Was macht man in Wien?” kamen von euch ja einige Vorschläge, die wir uns auch größtenteils zu Herzen genommen haben. Aber da wir genau 5 Tage Zeit hatten und der Falk-Spirallo-Wien-Reiseführer (Danke an Roke fürs Ausleihen, danke auch an den Anspi fürs Ausleihen zweier anderer Reiseführer) genau 5 Tagestouren zusammengestellt hatte, orientierten wir uns grob an diesem Programm und klapperten jede dort vorgestellte Sehenswürdigkeit ab (in etwa auch entsprechend der Touren, aber da waren wir auch mal flexibel…).

Nach dem ersten Tag hatten wir dann nicht nur einen Sonnenbrand (ich hab meine Frisur dann gleich von “so wie oben auf dem Foto mit freiliegenden Geheimratsrecken” auf “ungestylt, so dass die Haare möglichst viel Stirn verdecken, da grad kein Hut parat war” umgestellt), sondern auch schmerzende Füße. Und das wurde im Laufe der Zeit irgendwie nicht besser (also das mit dem Sonnenbrand schon, da wir Gebrauch von der Sonnencreme machten, das Wetter war alle 5 Tage druchgehend spitze, so dass wir nur in den wichtigsten Museen waren und möglichst viel Zeit im Freien verbracht haben) und wenn ich heute nochmal zur Musterung gehen müsste, müsste der das mit den “Senk-Spreizfüßen” vom letzten Mal wohl abmildern, denn nun sind die wirklich komplett platt gelaufen).

Da ich die ganze Zeit meinen GPS-Aufzeichner mitlaufen hatte (um die hoffentlich nicht zu große Fotoauswahl der etwas über 1000 geschossenen Fotos (der Kauf der 16GB-Karte hat sich schon gelohnt…) dann später mit Koordinaten versehen zu können), kann ich mir nun auch erklären, warum das so auf Füße, Rücken und Wirbelsäule (danke nochmal an Frau Bü für die Wunderheilungs-Sekunden-Massage) ging: Insgesamt sind wir laut dem Teil nämlich 72,3km (das ist die Strecke Ulm-Augsburg…) gelaufen. So richtig genau ist das natürlich nicht, da da immer mal wieder messfehlerbedingte Schwankungen drin sind, aber dafür fehlen dem Teil ja auch alle Irrungen und Wirrungen, die wir in den Museen gemacht haben. Wird also ungefähr hinkommen.

Sieht dann so aus:

_alle_wege_durch_wien

Die Farben stehen für die einzelnen Tage und gibt es als separate Karten auf Google Maps (bisher nur mit der Strecke, irgendwann kommen dann vermutlich noch Fotos dazu):
Mittwoch: blau, 15 km
Donnerstag: rot, 19,5 km
Freitag: grün, 14 km
Samstag: grau, 15,5 km
Sonntag: rosa, 8,2 km (der U-Bahn-Tag)

Ihr merkt, alles noch sehr vage und lauter Klammersätze. Ich bin noch nicht wirklich zu irgendwas gekommen (das nächste Mal gibts nach nem Urlaub nochmal 2-3 Tage Urlaub nur um die Fotos zu sichten, auszusortieren, nachzubearbeiten und so weiter), ihr dürft also auf Details (angefangen beim Hinflug (“Wo möchten Sie sitzen?”) bis zur Adrenalin-steigernden Autofahrt von München nach Ulm gibt es doch einiges zu erzählen), Fotos und sonstige Sachen gespannt sein.
Jetzt guck ich erstmal die Sportschau, während die 1000 Fotos immer noch am rüberkopieren sind…

Jorge Garcia (“Hurley”) bloggt

19. Mai 2009 um 00:48 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Gehts nur mir so, oder ist Hurley neben Ben die beste Rolle in Lost? Hurley und Charly waren ein super Team, und seine Szenen mit Miles waren einfach göttlich.
Von der Rolle jetzt auf den Schauspieler dahinter zu schließen ist natürlich Unsinn, aber was man so an Bonusmaterialien und Interviews (hier empfehle ich mal dieses Interview von “The Transmission” mit Jorge und Daniel Dae Kim (Jin), sehr amüsant, zeitlich zwischen 2. und 3. Staffel) sieht und hört, scheint der von der Rolle gar nicht so weit weg zu sein und lustig und sympatisch zu sein.
Und das alles habe ich jetzt nur nochmal bestätigt bekommen, als ich letztens sein Blog entdeckt habe, dass sich natürlich ein wenig mit Lost beschäftigt (wer noch nicht mit Staffel 5 durch ist, sollte also besser nicht vorbeigucken), aber hauptsächlich privat ist (wohl auch, weil es da mal Ärger gab, weil er zu viel ausgeplaudert hat).
Kurz: Dieses Blog ist einfach köstlich und gehört komplett gelesen. Ich könnte hier jetzt jeden zweiten Beitrag gesondert verlinken, weil ich mich nicht entscheiden kann, aber ich hab mich dann doch mal auf jeden dritten beschränkt…
So war er zum Beispiel letztens in Deutschland auf Promo-Tour (natürlich in München (inkl. Neuschwanstein), damit das Ausland auch ja immer denkt, dass ganz Deutschland wie Bayern aussieht) und hat sich da über die Ausfahrt-Schilder amüsiert, todesmutig unbekannte Sachen von der nicht übersetzten Speisekarte bestellt, oder Feldversuche mit deutschem Sprudelwasser unternommen (erinnert mich ein wenig an Frau Bü in Barcelona).
Sehr cool ist auch, wie er die Entwicklung seines Autogrammes während einer großen Plakate-Signieraktion untersucht. Krönender Abschluss: “This one was just sloppy. Sorry to whoever gets this one. It’s not a signature, it’s a chromosome.”
Er scheint aber auch künstlerisch nicht untalentiert zu sein, denn dieses Foto ist tatsächlich das Beste, was man in einen Hand-Bilderrahmen packen kann.
Manchmal liegen aber auch nur verwirrte Leute in einem Baum im Garten rum, er bloggt über eine Cherimoya (siehe Roke) oder zeigt Fotos von der schicken “100. Lost-Folge”-Torte.
Aber wie gesagt, dass war jetzt nur jeder dritte Link, die zwei dazwischen sind auch nicht zu verachten, also gleich das komplette Blog lesen und in den Feedreader stecken…

Musiktipp: Lemon Jelly

18. Mai 2009 um 11:06 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Vor einiger Zeit hab ich von Ro mal seine Lemon Jelly CD (“Lemon Jelly. Ky” (Amazon Partnerlink)) ausgeliehen bekommen und seit dem läuft die bei mir überdurchschnittlich oft (egal ob im Auto, bei der Arbeit oder nonstop auf dem iPod). Mittlerweile ist sie auch an Frau Bü weitergegangen und ihr ergeht es nicht unähnlich.
Darum hier mal meine Lieblingslieder von der CD (wobei ich da fast alle aufführen könnte, was ich ja auch beinahe mache…), damit ihr nicht sagt, euch hätte davon ja niemand was gesagt:

The Staunton Lick (Nur das Intro, weil das Video so schön ist, hier das komplette Lied ohne Video)

Nervous Tension

A Tune for Jack (“And a big fella too!”):

His Majesty King Raam

Gestern hat mich Frau Bü dann nach weiteren CDs von denen gefragt und ich frage mich, warum ich da nicht selber mal drauf gekommen bin. Immerhin hatte Ro auf seinem Blog ja auch mal noch ein anderes Lied von denen.

Hier “Spacewalk” vom Album “Lost Horizons” (Amazon Partnerlink)

Und dann noch “Slow Train” von “64-95″ (Amazon Partnerlink) (das Album gefällt mir in der Vorschau nicht ganz so gut)

Eigentlich der richtige Zeitpunkt, um mal dieses Amazon-Mp3-Widget auszuprobieren, oder? Ja:

Beide Alben sind natürlich gleich mal auf meinem Wunschzettel gelandet…

Da war ja was…

18. Mai 2009 um 10:12 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Wie kann es eigentlich sein, dass eine Saison, in der man sowohl im UEFA-Cup, als auch im DFB-Pokal-Halbfinale steht und bis kurz vor Schluss noch ein Meisterkandidat war, also wie kann es sein, dass so eine Saison am Ende eine Saison ist, an die man am liebsten nie nie mehr zurück denken will?

Ok, der letzte Spieltag ist noch nicht gespielt, aber Dortmund hat ja nicht nur gegen Bielefeld gewonnen, sondern sie mal dermaßen mit 6:0 nach Hause geschickt, dass Mönchengladbach trotz der desolaten 5:0-Niederlage in Düsseldorf beim Torverhältnis so gut dasteht, dass denen ziemlich sicher auch eine Niederlage zum Klassenerhalt reicht. Denn auch wenn Hannover an diesem Spieltag mit einem 0:5 auch nicht gerade knapp verloren hat, werden die Bielefelder sicher nicht haushoch gewinnen. Nur eine enorm hohe Niederlage sollten sich die Gladbacher nicht einfangen, aber das heißt ja nur, dass man das ganze Spiel mauert und einfach nur knapp verliert.
Und selbst wenn sie nur unentschieden spielen, gegen Frankfurt müsste der HSV auch erst noch gewinnen…

Ach…

Premiere hatte es ja gut bei mir gemeint und mir von den 8 Live-Spielen gerade das Spiel HSV-Köln nicht anzeigen wollen (“Programm ist verschlüsselt” – Ach…). Also eben Konferenz, was bei den vielen Toren (siehe oben) ja auch sehr unterhaltsam war. Und vom HSV-Spiel hab ich dann auch nicht mehr als 4 Sekunden gesehen (“Ja, hier in Hamburg ist..” – “TOOOOR in Hannover”), selbst das Kölner Tor hab ich verpasst, weil ich da noch den Hamburg-Kanal gesucht habe.

Warum musste eigentlich gerade zu dieser Saison der UI-Cup abgeschafft werden? Gibts da nicht irgendwo ne Online-Petition oder so, ich wär dabei…
Aber ok, dann konzentrieren wir uns nächste Saison halt mal voll auf die Meisterschaft und vielleicht den DFB-Pokal (solange wir nicht wieder gegen Bremen spielen müssen) und beantragen, dass die Saison schon nach 25-30 Spieltagen beendet wird. Die letzten Spieltage gibts doch eh nur, um die HSV-Fans zu ärgern.

Ich drücke übrigens am Samstag (wo ich zum Glück ein Wien bin und von dem ganzen Bundesliga-Kack nichts mitbekommen werde, was sich jetzt dann ja doch als Glücksfall rausgestellt hat) ganz ganz fest den Dortmundern die Daumen drücken. Denn was mit Vereinen passiert, denen ich Glück wünsche, ist ja bekannt…

Den UEFA-Cup sollen dir Bremer dann aber bitte auch holen (ja, das hab ich wirklich geschrieben, lebt damit), schließlich wollen wir ja hier an den Italienern vorbeiziehen und dafür sorgen, dass der sechste Platz möglichst bald wieder ein Ticket für den internationalen Fußball bedeutet.

So, das wars von mir für diese Saison (es sei denn, mein BVB-Daumendrücken sorgt noch für ein Wunder), jetzt hab ich erst mal keine Lust mehr auf Fußball und bin ganz froh, dass jetzt eine lange Pause kommt. Spieltagvorhersage gibts auch keine, ich mag nicht mehr. Doof. Alles doof.

PS: Gerade auf kicker.de etwas arg verwundert die Tabelle angeschaut, die haben nämlich eine Mischung aus der 2- und 3-Punkteregel erschaffen:

3-punkte-regel

Bein nächsten Neuladen wars aber wieder richtig. Komisch, komisch…

PPS: Das ist jetzt der sechste Beitrag, der sowohl mit “HSV”, also auch “kacke” vertaggt wurde…

Selbstversuch 1 – Die Schnittlauchblume

18. Mai 2009 um 09:58 von Frau Bü | Kommentar abgeben | Trackback

1) Versuchsaufbau
Man braucht einen Balkon, der morgens schon ausreichend Sonne erhascht, um ein Frühstück im Freien bei angenehmen Temperaturen zu ermöglichen. Außerdem Balkonkästen, welche mit diversen Gartenkräutern gefüllt sind. Des Weiteren einen grünen Daumen, der die Gartenkräuter erblühen lässt.

2) Versuchsdurchführung
Brötchen holen, Eier kochen und Frühstückszeug auf dem Balkon, der morgens schon ausreichen Sonne erhascht, um ein Frühstück im Freien bei angenehmen Temperaturen zu ermöglichen, auftischen. Frühstücken. Traurig werden (am besten simulieren – Schmollmund ist fast noch besser). Sich von seinem Mann aus greifbarer Nähe eine Blume schenken lassen. (Hierbei ist es wichtig, dass die Balkonkästen, welche mit diversen Gartenkräutern gefüllt sind, tatsächlich in greifbarer Nähe sind). Sich für die Blume bedanken, lieb gucken, die Blume toll finden und dann essen.

3)Versuchsbeobachtung

  • Schnittlauchblumen schmecken sehr sehr stark nach Schnittlauch und passen nicht zu einer süßen Tasse Kaffee.
  • Man verzieht das Gesicht, wenn eine süße Blume nicht, wie erwartet, süß schmeckt.
  • Mann verzieht das Gesicht, wenn frau eine süße Blume isst, die nicht, wie erwartet, süß schmeckt.
  • Schokolade vernichtet Schnittlauchgeschmack – temporär.
  • 4) Versuchserklärung
    Männer zwischen 25 und 30 Jahren attackieren Balkonkästen, welche mit diversen Gartenkräutern gefüllt sind, wenn ihre emotionale Verwirrung zu groß ist. Diese emotionale Verwirrung wird jedoch verstärkt, wenn die geschenkten Blumen vom Beschenkten gegessen werden. Mädchenhafte Angstschreie sind das Resultat.

    Fazit: Das Phänomen “Blumen und Pralinen” schenken – in eben dieser Reihenfolge – bekommt nach diesem Versuch eine ganz neue Bedeutung und sollte, zum Wohle der Geschmacksnerven des Beschenkten, immer und unbedingt eingehalten werden.

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    3 Kommentare »

    Ok, reden wir über das Finale der 5. Lost-Staffel

    16. Mai 2009 um 00:14 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    Das sieht hier in den Kommentaren ja so aus, als stünde Redebedarf. Und da meine Meinung zum Finale eh länger wird, als ich es in einen Lost-Seriencheck packen würde, gibts das jetzt hier separat.
    Damit niemand, der noch nicht so weit ist versehentlich gespoilert wird, stecke ich meinen Text auch in die Kommentare. Wer also das Finale von Staffel 5 noch nicht gesehen hat: Nicht weiterlesen, erst angucken (ruhig bei Staffel 1 anfangen, falls man noch gar nichts gesehen hat, es lohnt sich).

    Alles weitere also in den Kommentaren…