Der Schwarm

19. August 2008 um 17:42 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Ok, die Überschrift ist nicht gerade einfallsreich, eigentlich wollte ich auch “Schwarm El Sheikh” nehmen, aber dann ist mir eingefallen, dass wir die meisten Fischschwärme ja gar nicht bei den Zauchplätzen zu Sharm El Sheikh gesehen haben, sondern in Ras Mohammed oder Tiran. Also doch bei Schätzing klauen…

Da ist dann auch gleich klar, um was es geht, nämlich um sowas hier:

Schnapperschwarm mit Taucher

Zu sehen ist einer unserer Tauchguides (wechselten ab und an) mit einem Schwarm von  Schnapperfischen. Die hingen da bewegungslos im Wasser und ließen einen so richtig dicht rankommen.
Ähnlich wie auch dieser Schwarm von  Rundkopf-Fledermausfischen, der direkt daneben rumschwebte (und größer war, als das Foto zeigt)

Rundkopf-Fledermausfische

An dieser Stelle mal ne Frage an meine schlauen Leser: Heißt es bei Fischen immer “Schwarm”? Ich hab da noch was von “Schule” im Hinterkopf, kann dazu aber auf deutschsprachigen Seiten kaum was finden. Nur die  englische Wikipediaseite macht da Unterscheidungen:

 

A shoal [Schwarm] is a loosely organised group where each fish swims and forages independently but is attracted to other members of the group and adjusts its behaviour, such as swimming speed, so that it remains close to the other members of the group. Schools of fish are much more tightly organised, synchronising their swimming so that all fish move at the same speed and in the same direction.

Wie auch immer. Weiter gehts mit  Barrakudas, die Frau Bü noch sehr gut von dem Angelabend auf den Malediven kannte:

Barrakudas

Abschließend dann noch ein Video von einem Schwarm, der uns einmal überquerte. Kamen vor uns von unten aus der Tiefe, machten dann einen großen Bogen über uns, nur um hinter uns wieder nach unten abzutauchen. Das hätten die auch leichter haben können…

Leider sieht man auf dem Video eigentlich nur den “über uns”-Teil, alles andere hat das Wasser verschluckt…

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Ganz schön was los hier

19. August 2008 um 15:06 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Bei meinen bisherigen Einzelfischvorstellungen kann man ja das Gefühl bekommen, dass da unter der Wasseroberfläche mal ab und an ein Fisch vorbeikommt, der sich dann schön fotografieren lässt und dann dem nächsten Fisch Platz macht.
So ist es aber nicht wirklich. Ständig wuselt es um einen rum und an manchen Tauchplätzen war echt die Hölle los. Das oberste der folgenden Bilder war da einer der Höhepunkte (der Super-Höhepunkt kommt noch), da war echt alles voll mit Fischen und die haben sich auch nicht dran gestört, wenn man mitten durch die Menge durchgetaucht ist.

Viel los

Das untere Foto gibt es auch in bewegt:

Und hier noch mehr Kurzfilme zur Fischballungsthematik:

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Fische, Fische, Fische (III)

19. August 2008 um 12:58 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Weiter gehts mit der Fischbeschauung.

Den Anfang macht der  Flötenfisch, der bis zu 1,7m lang werden kann, aber trotz dieser Größe von vorne betrachtet wohl doch kaum auffallen wird, da er einfach nur ein langes, extrem dünnes Dingens ist:

Flötenfische

Aber sehr schön anzusehen und immer wieder bemerkenswert, was für merkwürdige Tiere es doch so alles gibt.

Weiter gehts mit der  Seezunge, die man eigentlich nur aus dem Restaurant kennt. Aber auch hier lohnt es sich, auch mal das lebende Exemplar zu begutachten, denn auch hier handelt es sich um ein hochgradig merkwürdiges Tier. Als Jungfisch schwimmt es noch ganz normal umher, dann beschließt es aber, ab sofort um 90° gedreht zu schwimmen und liegt somit flach herum. Da dies vorwiegend in Bodennähe passiert, hat das untere Auge die Arschkarte gezogen, da es ja immer nur den Boden angucken darf. Das lässt sich das Auge natürlich nicht gefallen und wandert darum still und heimlich auf die andere Seite, womit der Fisch dann beide Augen oben hat (nachzulesen auf Wikipedia unter  Plattfische). Sachen gibts…

Seezunge

Und damit das ganze heute nicht zu “merkwürdig” wird, gibts noch einen relativ stinknormalen Scherenschwanz Soldatenfisch ( Abudefduf sexfasciatus):

Scherenschwanz Soldatenfisch

Und wie immer beende ich auch die heutige “Fische, Fische, Fische”-Ausgabe mit einem Wust an weiteren Unterwassertieren (diesmal nicht nur Fische):

SammlungLinks: Seeigel, Papageienfisch (?), Riesenfalterfische; Rechts: Seegurke (hier deutlich seltener als auf den Malediven, wo die DInger überall rumhingen), mir unbekannter Fisch und noch ein mir unbekannter Fisch, der aber ständig da rumschwomm. Das war unser “Standard-Fisch”

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Zwei wichtige Bücher in unserem Tauchurlaub

19. August 2008 um 00:03 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Vor unserem Urlaub haben wir uns bei Amazon auf gut Glück ein paar Bücher zum Tauchen im roten Meer gekauft und hatten gehofft, da gute Karten von den Tauchplätzen zu bekommen. War aber leider nicht so.

Tauchbücher

Zum Glück wurden wir dann aber gleich im Tauchshop bei unserer Tauchstation fündig und fanden das ultimative Buch für Tauchkarten in Sharm El Sheikh, Tiran, Ras Mohammed, Gubal und Dahab: Der  Sinai Diving Guide von  Geodia.
Jeder Tauchplatz (ok, das Hausriff vor unserer Nase nicht, aber da gabs eine Karte an der Tauchstation) ist ausführlich beschrieben. Wie man ihn am besten betaucht, was man da theoretisch mit etwas Glück alles sehen kann, wann die beste Tageszeit zum Tauchen ist, der Schwierigkeitsgrad, die typische Strömung und so weiter. Und natürlich eine Karte des Tauchplatzes. Beziehungsweise zwei, denn hinten gibts jede Karte nochmal zum ausklappen in Groß. Echt eine unabdingbare Anschaffung für alle, die planen in dem Gebiet zu tauchen.

Unser zweites wichtiges Buch (im gleichen Atemzug im Tauchshop gekauft) ist das handliche Fischbestimmungsbuch “Die Fische des roten Meeres MEMOFISH” (Amazon-Partnerlink). Ohne dieses schlaue Buch könnte ich euch hier jetzt nicht die ganzen Namen der Fische um die Ohren werfen.
Dieses Buch ist wie der Sinai-Tauchguide von Alberto Siliotti und sehr schön und übersichtlich aufgemacht. Die 102 Fische sind kurz beschrieben, die Merkmale hervorgehoben und Angaben zur typischen Größe, den üblichen Aufenthaltsorten am Riff und sonst noch mit wissenswerten Details versehen.

Leider sind da aber nur Fische drin, Nacktkiemer, Korallen, Schwämme, Seesterne und so weiter sucht man also vergeblich. Irgendwann (Frau Büs Geburtstag ist ja jetzt gerade wieder vorbei, die Chance ist also vertan) werden wir uns dann noch den Debelius (Amazon-Partnerlink) zulegen müssen, der die Fischbestimmungsbibel für das rote Meer schlechthin darstellt. Von der Aufmachung allerdings sehr trocken und bei weitem nicht so übersichtlich wie Memofish…

PS: Ich hoffe ihr habt den Unterwassercontent noch nicht satt. Für morgen hab ich schon wieder drei Artikel fertig, die schlagen hier dann über den Tag verteilt auf. Das hammermäßige Highlight ist da aber noch nicht dabei, kann sich aber nur noch um Tage handeln…

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