Globale Erderwärmung

31. Mai 2008 um 00:13 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Vor exakt zwei Jahren hatte es in Ulm am Morgen (laut DonsTag) angenehme 4 Grad. Heute morgen waren es mindestens 10 Grad mehr (von heute Mittag kaum zu Schweigen). Bei gleichbleibendem Anstieg wird es also in 9 Jahren schon 60 Grad warm sein. Huiuiui, dann beschwer ich jetzt also lieber mal noch nicht über das total ermüdende Wetter, sondern spar mir meine Worte für die Zukunft auf.
Außerdem hats heute ja mal endlich so richtig geregnet, ich kann mich also kaum beschweren…

DonsFilmkritiken – Mai 08

31. Mai 2008 um 00:06 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Seit über einem Monat hat sich links in der Sidebar nichts mehr bei den Filmkritiken getan. Das lag aber nicht daran, dass ich keine Filme mehr gesehen hätte, sondern schlicht und einfach an meiner Faulheit. Da ich es aber ganz toll finde, all meine angeguckten Filme zu sammeln, musste ich es jetzt also nachtragen. Gar nicht so einfach, bei Filmen, die man vor einem Monat gesehen hat. Ich bin da doch so vergesslich. Außerdem wird einem bei so einer breiten Fächerung an Filmen klar, wie beschissen so ein Punktesystem denn ist. Denn man kann Filme einfach nicht pauschal vergleichen.
Egal. Jetzt hab ich die 13 Filme (4 davon im Kino, die anderen auf DVD) also nachgeholt und führe gleichzeitig (da die ja auch gar nicht alle in der Sidebar zu sehen sind und der Link zu allen Kritiken wird gerne mal übersehen…) was neues ein: Immer am Monatsende fasse ich die Filmkritiken in einem Beitrag zusammen. Dann kann man die nämlich auch kommentieren, was hier schon einmal gewünscht wurde.
Und schon gehts los:

 Unsere Erde (5/10)
Sehr enttäuschend. Klar, die Bilder sind toll, aber das waren sie auch schon in der Fernsehserie “Unser blauer Planet”. Was ich an den BBC-Filmen zu den TV-Mehrteilern immer mochte war, dass man nicht ständig von einem Sprecher zugelabert wurde, sondern sich voll und ganz den Bildern hingeben konnte, die mit perfekt passender (man denke nur mal an die Delphine in “Blue Water”) Musik untermalt waren. Wenn ich wissen will, was ich da sehe, guck ich mir die Fernsehteile an. Will ich aber nicht! Zumindest nicht im Kino, daheim hatte ich die Serie schon gesehen, was den Film nicht wirklich spannender machte. Und da Frau Bü und ich vorher eine anstrengende Wanderung über die Landesgartschau tätigten, schwenkten wir im Kino dann ständig zwischen Schlaf und krampfhaftem Augen aufhalten…

 Sharkwater (8/10)
Sehr gute Dokumentation über die Ausrottung der Haie. Fantastische Unterwasseraufnahmen mit unglaublichen Hammerhaischwärmen und immer wieder Fassungslosigkeit über die Machtlosigkeit gegenüber der Ausrottung ganzer Tierarten. Was da an Unmengen von Haifischflossen zu sehen waren. Und dann die Haie auch ohne Flosse einfach wieder zurück ins Meer zu werfen. Widerlich.
Trotzdem hat es wieder Lust auf Tauchen gemacht…

 Shooter (9/10)
Auch wieder so ein Film, wo ich mir das Kinogeld gespart habe, um ihn dann auf DVD zu sehen. Oft vergesse ich leider, was für Filme ich mir für nen Videoabend vorgemerkt habe, hier hab ich zum Glück wieder dran gedacht. Denn es hat sich wirklich gelohnt, kann ich nur empfehlen.

 Operation: Kingdom (9/10)
Hat mir überraschend gut gefallen. Vor allem das Ende hat dann zu den 9 Punkten geführt. Denn das hat eindrücklich gezeigt, wie schwachsinnig dieser Krieg ist und beide Seiten mit ihren Rache-Gelüsten nicht zu “den Guten” gehören. Mehr will ich aber nicht dazu sagen, muss man selber angucken…

 Children of men (7/10)
War mir damals, als er im Kino lief unsicher, ob ich den nun sehen will oder nicht. Hab mich dann für “irgendwann mal auf DVD” entschieden. Jetzt war es also mal so weit und ich denke es war die richtige Wahl. Viel Geld hätte ich dafür nicht ausgeben wollen, für einen DVD-Abend war er aber genau richtig. Mich hat zwar gestört, dass die Welt so dermaßen runtergekommen ist, nur weil es keine Kinder mehr geben kann. Ich denke nicht, dass das wirklich so ein Chaos geben würde. Der Mensch ist doch auch ganz schön egoistisch und denkt mehr an sich, als an sein Nachfahren. Warum soll er dann nicht mehr das beste aus seinem Leben machen, wenn er weiß, dass es wohl keine Nachfahren mehr geben wird? Der Punkt wurde im Film auch nur ganz ganz kurz abgehandelt, konnten sie wohl selber nicht erklären…

 Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich (7/10/10)
Hab den ersten Teil nicht gesehen, brauch ich aber auch nicht. War nette Unterhaltung, mehr aber auch nicht. Mehr wollten wir zu dem Zeitpunkt aber auch nicht…

 Jäger des verlorenen Schatzes (10/10)
Mein liebster Indy. Die Anfangsszene ist das Beste, was Indy zu bieten hat und Marion ist einfach die passendste Begleitung zu Indy.

 Indiana Jones und der Tempel des Todes (8/10)
Sowohl Willi als auch der Junge nerven irgendwie nur (der Affe auch). Ständig dieses Rumegschreie. Und auch sonst fehlt einiges, was Indy ausmacht. Die Voodoo-Puppe ist dämlich, es wird zu wenig rumgereist (immer nur in diesem Tempel wird es langweilig) und die Lorenfahrt finde ich jetzt auch nicht sooo spannend.

 Indiana Jones und der letzte Kreuzzug (10/10)
9 Punkte sind zu wenig, 9.5 wäre genau richtig, aber das geht nun mal nicht. Mich stört nur, dass Indys Vater und vor allem Marcus ab und an zu stark als Trottel dargestellt werden (z.B. als sie sich im Panzer wiedersehen, oder die verkehrt herum gehaltene Zeitung im Zeppelin). Die drei Aufgaben am Ende sind dann wieder genau das, was ich in einem Indy-Film sehen will: Rätsel, die in alten Ruinen zwischen Skeletten gelöst werden müssen und mit den passenden Sprüchen gewürzt werden.

 Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels (8/10)
Schwer, schwer, schwer. Wir haben ja vorher schnell nochmal die ersten drei teile geguckt und ich muss sagen, dass ich finde, dass sich der vierte Teil überraschend gut einfügt. Ich hatte deutlich schlechteres erwartet. Die Außerirdischen stellen für mich klein Problem dar, sind sie in meinen Augen doch realistischer als irgendwelche Geister, die aus der Bundeslade kommen (nein, ich glaube nicht, dass wir jemals außerirdische Lebendformen treffen werden, aber ich glaube schon, dass es irgendwo im Weltall noch andere Lebensformen gibt. Ist ja immerhin unendlich groß, warum sollten wir dann die einzigen sein? Gott gibt es aber nicht. So…). Auch Indy Sohn hat nicht gestört und die Computeranimationen auch nicht (da hat mich die schlechte Bluescreen-Technik in den alten Teilen deutlich mehr gestört. man denke nur mal an die Schlauchbootfahrt, oder Indy mit seinem Vater im Flugzeug. Örks…). Was mich dagegen gestört hat, war, dass Indy kaum selber irgendwas tut. Meist finden andere die Lösung, Indy guckt nur zu. Aber egal, es war schön, mal was neues von Indy zu sehen und besser als Teil 2 fand ich ihn glaub schon…

 Brügge sehen… und sterben? (9/10)
Hab Frau Bü mit reingezogen, da ich ein paar positive Reviews gelesen hatte. Am Anfang hatte ich dann die Befürchtung, dass das evtl. keine so gute Idee war, da der Film doch etwas brauchte, um in Fahrt zu kommen. Und wenn sich der Film als Flop rausgestellt hätte, würde sich Frau Bü in Zukunft vielleicht nicht mehr so oft in ihr unbekannte Filme reinschleppen lassen. Naja, ist nochmal gut gegangen, denn irgendwann hat der Film dann angefangen, richtig Spaß zu machen. Zwei Auftragskiller, die von ihrem Chef in Brügge abgestellt werden, nachdem ein Auftrag nicht optimal verlaufen ist. Schöner schwarzer Humor, Witze über das Kaff Brügge und Belgien an sich (die es aber nur noch mehr fördern, dass man Brügge irgendwie gern gewinnt und evtl. ja mal vorbeifahren könnte…) und so weiter. Einfach mal angucken. Lohnt sich…

 Die Vögel (6/10)
Mal wieder ein “Den muss man gesehen haben”-Film. Jetzt hab ich ihn gesehen. Aber wie soll ich ihn bewerten? Hab ich mich gegruselt? Nein, ganz sicher nicht. Dafür umso mehr amüsiert. Zeiten ändern sich eben. In der damaligen Zeit war er sicher ein Knaller, aber ich lebe ja in der jetzigen Zeit. “Der Zauberer von Oz” hat in der jetzigen zeit auch noch funktioniert. Die Vögel irgendwie nicht.

 Ernst sein ist alles (7/10)
Eigentlich bin ich ganz und gar kein Fan von Kostümfilmen, trotzdem hab ich mich von Frau Bü dazu hinreißen lassen, den Film zu gucken. Und wo sie anfänglich nicht wirklich begeistert war, war ich überraschend gut unterhalten. Die Story ist nix weltbewegendes, halt eine übliche Verwechselungskomödie, die sich selbst aber überhaupt nicht ernst nimmt und mit den abstrusesten Geschichten auffährt. Hab mich gut amüsiert und bin mir sicher, dass der im Original nochmal deutlich gewinnen kann, wenn die hochgestochenene Sprache dann auch noch den passenden Akzent aufweist.

Brezelauflauf mit Spargelvinaigrette

29. Mai 2008 um 16:39 von Frau Bü | Kommentar abgeben | Trackback

Nachdem uns Madonha ein eigens recherchiertes Brezelsoufflé Rezept zukommen gelassen hat und dieses auch noch mit Spargeln zu tun hat haben wir uns bemüht noch in der aktuellen Spargelsaison das Rezept zu testen – und wir waren erfolgreich:

Rezept lesen

Schritt 1: Genaues Durchlesen des Rezeptes auf unklare Punkte und Zutatenliste ggf. in Einkaufsliste umbenennen.
Problem 1: Die Menge? Für 4 Personen? D.h. für zwei Personen nur 250 g Spargel? Pro Person also nur 125 g?? Wovon soll man da denn satt werden? Wir haben und entschlossen, die doppelte Menge zuzubereiten (also für 4 Personen zu kochen).

Zutaten besorgen

Schritt 2: Zutaten besorgen.
Problem 2: Grüne Spargeln haben wir nicht auf Anhieb bekommmen, da die aber auch nicht unbedingt zu meinen Lieblingen gehören war das nicht tragisch. Sie wurden durch normalen weißen Spargel ersetzt. Sahne gehört auch nicht zu meinen Lieblingen und wurde durch Milch ersetzt. Alles andere ist okay ;)

Brezeln schneiden

Schritt 3: Trockenes Laugenstangen – in Scheiben schneiden und in der Pfanne anbraten.
Problem 3: Huch wir haben Brezeln gekauft, keine Stangen? Heißt doch Brezelauflauf??? Naja, dann eben Keile schneiden und anbraten und die Brille als Tellerdeko aufbewahren ;).

Gemüse anbraten

Schritt 4: Lauch, Zwiebeln und Pilze klein schneiden und anbraten.
Problem 4: Wieviel sind Pilze ergeben den 60g? Dafür hol ich nämlich keine Waage raus.
gefüllte Förmchen

Schritt 5: Brezelkeile, Lauch-Zwiebel-Pilz-Füllung und Eiermasse (Ei+Milch+Salz) abwechseln in eine gefettete Soufleeform geben. Alles mit Eiermasse bedecken. Ab in den Backofen (30-45 Minuten bei 180°.
Problem 5: Brezelkeile schwimmen, wie bitte soll man dann alles mit Eiermasse bedecken können, wenn die letzte Schicht zudem Brezelkeile sein müssen? Übrigens, direkt rein mit den Soufflés, nicht auf die Spargeln warten, dass geht schneller als man denkt.

brühe zu spargel

Schritt 6-Ende: Ab hier geht es unkompliziert: Spargeln schälen und in scheiben schneiden. Anbraten. Gemüsebrühe hinzugießen. Köcheln lassen, bis die spargeln bissfest sind. Brühe abgießen und mit Senf, Essig und Salz würzen. Anschließen wieder zu den Spargeln gießen. Estragon hinzugeben und abschmecken. Soufflés kurz abkühlen lassen, dann auf den Teller stürzen. Vinaigrette dazugeben. Brillen schick anordnen und noch ein bisschen Estragon darüberstreuseln. Fertig!

lecker Essen

Fazit: Im Prinzip hatte das Brezelsoufflé sehr viel Ähnlichkeit mit einem Semmelknödel, der mit Pilzen und Lauch verfeinert wurde. Es ist auch eher eine Vorspeise und selbst in der doppelten Menge hatten wir nach dem restlosen verputzen des Gerichtes das Gefühl, dass irgendetwas gefehlt hat und wir nicht wirklich satt sind. Lecker war es, keine Frage, aber beim nächsten Mal legen wir noch ein ordentliches Stück Fleisch dazu…

Die Konkurrenz ausgestochen..

28. Mai 2008 um 14:27 von Frau Bü | Kommentar abgeben | Trackback

.. habe ich bei meiner nächsten großen Konferenz wohl nicht wirklich:

Ich darf in zwei Wochen nach Spanien reisen um dort auf einer  Konferenz und einem angeschlossenen  Workshop mein Thema zum Besten zu geben. Im Vorlauf dazu musste ich natürlich wochenlang hadern, ob meine eingereichten Veröffentlichungen vor den Reviewern bestehen würden. Seit kurzem ist das Programm für  Workshop und  Konferenz online. Und, hmm…. was soll ich sagen?

Der Workshop wurde mit zwei anderen Workshops zusammengelegt und es sind trotdem nur insgesamt 6 Vorträge angekündigt….?!? Und bei der Konferenz nun…. insgesamt sind es hier extrem stolze 268 Vorträge der Hauptkonferenz (ohne Doktorandenseminar, Workshops und Poster Sessions etc.). Davon sind 86 für das selbe (MEIN!!!) Thema gemeldet (Information Systems Analysis and Specification)….!!!?!!!!

Puh…. ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Das ist mir jetzt jedoch klar:

  • die Dimension ist im Vergleich zur Modellierung 2008 eine deutlich andere…. und dennoch ist der Grad zwischen “etwas besonderes” und “eine unter vielen” sein sehr schmal.
  • ich werde mir nicht alle Vorträge anhören – mein Klon-Prototyp ist einfach noch nicht so weit ;)

    *ich freu mich*

  • Invasion der Löwenmenschen

    27. Mai 2008 um 23:10 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    Löwenmenschen vor Ulmer Rathaus

    Jede Stadt, die irgendwas auf dich hält, kommt irgendwann mal auf die Idee, diese Idee zu kopieren, das Wahrzeichen überall in der Stadt aufzustellen, welches jeweils von unterschiedlichen Künstlern bemalt wird. Ursprünglich kommt diese Idee wohl aus Zürich ( CowParade) und wirklich jede Stadt hat mitgemacht (die Wikipedialiste im eben verlinkten Beitrag ist ganz sicher nicht vollständig. Selbst mein Heimatkaff Neuwied hat mit  Pfauen (man beachte die “Testseite”-Überschrift. Typisch…) mitgemacht).

    Erstmals kennengelernt hab ich die Teile aber tatsächlich in Ulm, als gleich zur Anfangszeit meines Studiums  Ulmer Spatzen in der Stadt verteilt wurden. Später hab ich dann auch noch Hans Hummel in Hamburg und den Berliner Bären (ratet mal wo) persönlich getroffen.

    LöwenmenschenUnd da Ulm ja nicht nur irgendeine Stadt ist, sondern was ganz besonderes, machen die jetzt etwa 7 Jahre später einfach nochmal so eine Aktion (die Spatzen stehen hier teilweise immer noch rum). Und da das Wahrzeichen schon verbraucht wurde, greift man diesmal zum “ Löwenmensch“, der in der Nähe gefunden wurde und nun im Ulmer Museum ausgestellt ist.

    Für mich hat der irgendwie gar keine Beziehung zu Ulm und schön sieht die große Skulptur nicht wirklich aus. Der Charme  des Originals (habs noch nicht in Echt gesehen, nur auf Fotos) ist auf jeden Fall komplett verloren gegangen…

    PS: Die stehen übrigens nicht alle auf einem Haufen, ich hab auch schon 2-3 einzelne Löwen an anderen Stellen der Stadt rumstehen sehen. Diese Gruppe ist mir heute zum ersten Mal aufgefallen

    “Free Hugs” jetzt auch in Ulm

    26. Mai 2008 um 00:06 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    Am Samstag bin ich mit Frau Bü durch die ulmer Innenstadt “geschlendert”, um und ein schickes Outfit für eine bevorstehende Hochzeit zu kaufen. Neben allerlei Kuriositäten (einer merkwürdigen Manga-Aufführung von Schulkindern (?) die merkwürdig kostümiert waren und noch viel viel merkwürdiger “gesungen” haben; oder lauter Jugendlichen, die von Gott und Jesus predigten) kam uns auch ein hochgewachsener Kerl entgegen, der ein “Free Hugs”-Schild in die Luft hielt (da er so groß war, war es auch schon von weitem zu sehen). Die konstante Bewegung zeigte, dass er wohl besser “Kostenlose Umarmungen” auf seinen (dann etwas größer ausfallenden) Karton hätte schreiben sollen, denn ich vermute mal, dass die nicht vorhandenen Reaktionen der vollen Fußgängerzone auf die unzureichenden Englischkenntnisse zu führen waren. Nachdem ich Frau Bü kurz aufklärte, um was es da geht, fielen wir dem netten Mann dann auch schon in die Arme und holten uns bei ihm eine warme Umarmung und damit auch ein Lächeln auf Gesicht ab.
    Macht wirklich glücklich, so eine Umarmung. Kann also nur empfehlen, so ein Angebot anzunehmen ;-)

    Hier ein beispielhaftes Video einer solchen Aktion:

    Ulmer Zelt (VII): Joshua Kadison

    25. Mai 2008 um 13:52 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    Nach Götz Alsmann haben wir und am Freitag dann also Joshua Kadison im Ulmer Zelt angesehen und sind nicht minder begeistert. War das absolute Kontrastprogramm.

    Götz hat ja den Showmaster gegeben, wie er im Buche steht: Übertriebene Gesten, ständiges Dauergrinsen, übertriebenes Eingeschleime beim Ulmer Publikum und so weiter. Halt eine richtige Show, da war klar, dass man das Publikum ist und da vor einer steht, der einen unterhalten will und einem was vorspielt. Ich will das jetzt nicht schlechtmachen, ganz sicher nicht, Götz muss so sein. Hier gehts nur darum, den Unterschied aufzuzeigen…
    Bei Joshua war das ganz anders. Hier hatte ich irgendwie das Gefühl, dass er uns zu sich in sein Wohnzimmer eingeladen hätte, um mit uns gemeinsam einen schönen Abend zu verbringen. Die Trennung von Publikum und Künstler war quasi aufgehoben. Hatte sich Herr Alsmann mit seiner Band in Anzüge geworfen und so den eigenen Stellenwert verdeutlicht, kam Joshua in Jeans und (sehr sehr engem) grauen Oberteil auf die Bühne. Hätte auch ein Requisitenschieber sein können. Ok, das alleine würde jetzt nicht ausreichen, um die oben genannten Grenzen aufheben zu lassen, darum ging er auch noch einen Schritt weiter (einen Schritt, denn er wohl regelmäßig geht) und lud die Zuschauer ein, doch auf die Bühne zu kommen, und sich rundherum um seinen Flügel zu setzen.

    Als das dann geschafft war, ging es auch munter los. Ich muss gestehen, dass ich bis auf “Jessie” und “Picture Postcards from L.A.” kein Lied von ihm kannte, aber das machte nichts, die anderen klangen auch alle recht ähnlich. Der Text war immer sehr eingängig und wurde so oft wiederholt, dass das Publikum dem Wunsch des Sängers folgte und mitsang, so oft es ging. Halt wie im Wohnzimmer eines guten Freundes, wenn man gemeinsam singt (nein, so etwas mache ich privat nicht…).

    Hier mal ein kurzes (der Aufnehmer konnte scheinbar nur max. 15 Sekunden mit seiner Kamera aufnehmen, hat lauter 15-Sekünder auf YouTube), dass ihn zum einen in seinem Outfit zeigt und dann auch noch seine “Singt mit”-Aufforderung:

    Dass die Lieder dann alle recht ähnlich geklungen haben war nicht weiter störend, denn die Art Musik kann man gut in sich aufnehmen und dabei seine Gedanken schweifen lassen. Und die unglaublich lockere und natürliche Art des Gastgebers hat dazu beigetragen, dass am Ende alle mit einem Lächeln aus dem Zelt gingen.

    Gespickt wurde das ganze noch mit wenigen kleinen Anekdoten (z.B. zum Casting zu einem Musikvideo). Da hätte er aber ruhig ein wenig mehr erzählen können, ich hab ihm eifnach gerne beim Reden zugehört ;-)

    Abschließend noch ein Video, in dem er länger singen darf. Dummerweise fängts mit den Picture-Postcarda an, die eh jeder kennt, aber das Video war das Beste, um viele Sachen zu zeigen: Publikum um den Flügel sitzend; Kadison, wie er seinen Kopf verrenkt, um alle Leute um ihn rum anschauen zu können und dabei auch während dem Lied gerne mal lacht; die mitsingenden Zuschauer (bei dem Lied natürlich nochmal leichter); Joshua, wie er so grundsympatisch eine Anekdote über das Lied erzählt; und auch noch ein anderes Lied.
    Also: Angucken und verstehen, was ich mit den vorhergehenden Zeilen ausdrücken wollte:

    Nächste Woche Freitag geht es dann weiter mit finnischer Musik, da bin ich so richtig gespannt und relativ optimistisch, dass das ein Highlight werden könnte…

    Spoiler: Der EM-Sieger 2008

    23. Mai 2008 um 17:45 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    Soll mal einer sagen, DonsTag wäre nicht aktuell. Ich präsentiere den Rückblick über die kommende EM (via  BloggingTom). Wer nicht wissen will, wer die EM gewinnen wird, der sollte das video nicht angucken. So viel darf ich verraten: Es ist doch eine ganz schöne Überraschung:

    Passend dazu hab ich vor einiger Zeit mal die Fragen beim  team-o-mat beantwortet, um herauszufinden, welcher Verein am ehesten so spielt, wie ich mir die ideale Mannschaft vorstelle.

    Erschreckenderweise kam da erst das bei raus:

    Team-o-mat falsch

    Dann hab ich aber schnell bemerkt, dass ich eine Frage falsch verstanden habe. Bei “Würden Sie persönlich auf eine Schwalbe im Strafraum zurückgreifen” habe ich stark in Richtung “unfair” geantwortet und wollte damit sagen, dass ich Schwalben im Strafraum unfair finde. Das System hat dann aber verstanden, dass ich unfaire Spiele sehen will.
    Will ich natürlich nicht. Also schnell alle Fragen nochmal beantwortet und so die Italiener zurecht auf hintere Plätze verbannt. Hier nun meine tatsächliche Lieblingsliste, die auch gut an die Wahrheit rankommt. Denn den Portugiesen schaue ich tatsächlich gerne zu (und den deutschen natürlich erst Recht, das hat aber andere Gründe…):

    Team-o-mat richtig

    Ulmer Zelt (VI): Götz Alsmann

    23. Mai 2008 um 12:45 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    Vorgestern öffnete das Ulmer Zelt (hier das Programm in Wort und (bewegtem) Bild) seine Pforten (wie nennt man das nur bei nem Zelt?) und Frau Bü und ich waren gemeinsam mit Ro ( hier sein Rückblick) auch gleich an Ort und Stelle, um uns den Brillenträger des Jahres 2000, Krawattenmann des Jahres 2004 und Klavierspieler des Jahres 2007 anzusehen:  Götz Alsmann (nein, ich verlinke nicht Wikipedia, denn da sind diese ganzen wichtigen Auszeichnungen mit keinem einzigen Wort erwähnt. Unglaublich!).
    Das Programm hieß “Mein Geheimnis” und irgendwie hab ich es vorher nicht für nötig empfunden, mich zu informieren, ob es dabei nun um Musik, oder um Stand-Up geht. War aber auch egal, denn wenn man Götzi-Mausi (O-Ton Christine Westermann) einmal live erleben kann, dann macht man das einfach. Hat sich dann als Musikprogramm herausgestellt (Jazz-Schlager) und war sehr unterhaltsam, so kann ich mir dann auch mal Schlager anhören…
    Und da es dann immer mal wieder auch köstliche textuelle Einlagen von Götz gab, aus denen er aus “seinem Leben” erzählte (in der typischen Zimmer-Frei-”weil wir dann aus der Einblendung eine Ausblendung machen”-Bilderrätsel-Sprechgeschwindigkeit). Hatte teilweise surrealistische Züge, die an Helge Schneider erinnerten, aber halt doch typisch Alsmann (“mundgeklöppelt” war leider doppelt, da müssen wir einen Punkt abziehen). Und als dann auch noch der Percussion-Mann sein Talent als “Comedian” geben durfte, kam ich kurz ins Grübeln, wer den von den beiden lustiger wäre.

    Zum Percussion-Mann noch: Der hatte wirklich eine beachtliche Auswahl an Geräuschmachteilen dabei. Insgesamt war ich von der Instrumentwahl begeistert. So ein Vibraphon ist schon was feines und als dann die Schildkröten Hangs rausgeholt werden, war klar, dass dieser Artikel nur die ultimative Lobhudelei werden könnte.

    Hier mal ein Lied, welches die bei uns auch gespielt haben (nicht unbedingt das Beste, aber es gibt doch schon ein deutliches Gefühl, was einen da erwartet):

    Alles in Allem ein sehr unterhaltsamer Abend, man hat gemerkt, dass Alsmann das schon lange macht und ein Profi ist, was “Show machen” ist und aber trotzdem noch mit sehr viel Spaß an die Sache geht.

    Mal gespannt, ob Joshua Kadison da heute Abend mithalten kann, denn da geht das Ulmer Zelt für uns in die zweite (von 6) Runde.

    Käse im Rand war gestern…

    20. Mai 2008 um 13:27 von Frau Bü | Kommentar abgeben | Trackback

    … heute hat man Würstchen im Rand! Ich präsentiere die leckerste Pizza von der ganzen weiten Welt:
    http://www.donvanone.de/wp-content/uploads_donvanone/2008/05/wurst_in_pizza.jpg

    Dieses leckerste etwas nennt sich “Big Hot Dog”-Pizza und lässt sich bei einem hiesigen Pizza-Service käuflich erwerben. Sie enthält zwischen 4-5 Würstchen im Rand und nochmal 2-3 Würstchen kleingeschnitten auf der Pizza. Dazu kommen leckerste Röstzwiebeln und Jalapenos. Hmmm…

    *ich freu mich*