Neues von der Schokoladenfront

31. Januar 2008 um 23:07 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

 Aero (also Trumpf) hat mir nun auf meine investigative Mail (siehe Schokoladengedanken) geantwortet. Ich war einfach nur zu ungeduldig und präsentiere euch jetzt aber um so lieber (und natürlich mit Genehmigung) die Antwort auf meine “Warum gibt es keine Zartbitter-Luftschokolade”-Frage:

 

Grundsätzlich stellt Luftschokolade im Schokoladenmarkt eine Spezialität dar, so dass die Nachfrage in der Menge nicht mit herkömmlichen Tafelschokoladen vergleichbar ist.

Die Sorte Vollmilch ist in diesem Segment die beliebsteste Sorte, welche wir selbstverständlich im Sortiment führen. Ergänzt wird sie derzeit durch Aero Weiße Schokolade.

Hinsichtlich Ihrer Anfrage nach einer Luftschokolade in der Sorte Zartbitter ist zu sagen, dass es technisch in jedem Fall möglich ist, diese Sorte herzustellen. Eine Trumpf Aero Zartbitter Schokolade gab es sogar bereits in der Vergangenheit. Auf Grund der damaligen geringen Nachfrage ist die Sorte Zartbitter aktuell nicht Bestandteil unseres Sortiments. Da zur Zeit jedoch ein Trend zu Schokolade mit höherem Kakaoanteil zu erkennen ist, werden wir den Markt weiter beobachten und bei ausreichendem Potenzial für dieses Spezialitätensegment die Wiederaufnahme der Sorte Zartbitter unserer Trumpf Aero Luftschokolade in Erwägung ziehen.

Und was bedeutet das nun? Ganz einfach: Wenn ihr auch der Meinung seid, dass Zartbitter-Luftschokolade einfach ein Produkt ist, dass fehlt (Internet-Versand ist keine Dauerlösung), dann nehmt mit Trumpf  Kontakt auf und stiftet auch alle Freunde, Familienmitglieder uns Haustiere dazu an. Außerdem muss allgemein mehr Luftschokolade gekauft werden, damit das kein Nischenprodukt mehr ist und man da ruhig mal ein paar Sorten mehr raushauen kann.
Wenn ihr aber nicht dieser Meinung seid, dann dürft ihr denen trotzdem eine solche Mail schreiben, nur um mir einen Gefallen zu tun…
Getreu dem Motto: “Bitter macht luftig!” (Den Slogan kriegen die von mir gratis, wenn sie die Schokolade auf den Markt werfen)

Bonusmaterial 3: Das  Schokoladenmolekül-Damenshirt

Das gute Bier…

31. Januar 2008 um 22:53 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Warum müssen sich Frauen beim Biertrinken eigentlich immer so einsauen?

Bierbruch

(ruhig mal  in Originalgröße auf Flickr angucken, sehr schöne Details)

Und nur weil der Man das “kaputte” Glas in der Hand hat, ist die Schuld nicht bei ihm zu suchen. Der ist nämlich bestimmt Schwabe und hat ordnungsgemäß eine “Halbe” bestellt.

(via  FAIL Blog, via irgendwo)

2 DonsJahre

30. Januar 2008 um 00:52 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Jubel, Trubel, Heiterkeit: DonsTag feiert heute seinen zweiten Geburtstag. Und damit das auch jeder merkt, wurde die Tapte leicht angepasst. Für so einen Anlass ist eine Rauhfasertapete auch wirklich nicht das richtige. An dieser Stelle ein Dankeschön an  Kittyluka, die diese Tapete vor ewig langer Zeit als einzige Teilnehmerin bei diesem Aufruf gestaltet hat.

2 Jahre DonsTag

Aber das ist nicht das Einzige, was sich hier geändert hat. Nein, neuerdings gibt es links in der Sidebar den Abschnitt: “Vor zwei Jahren”, der überraschenderweise auch erst seit heute wirklich Sinn macht (es handelt sich um  dieses Plugin). Weiß nicht, ob das für euch interessant ist, aber ich finds ziemlich spannend zu sehen, was ich vor einem und/oder zwei Jahr gemacht habe. Mein Gedächtnis war noch nie das Beste (darum wäre mir auch nie aufgefallen, dass dieser Artikel hier gerade fast eine 1:1-Kopie des Beitrages von vor einem Jahr ist, der übrigens nicht in dem Abschnitt “Vor einem Jahr” steht, weil da offensichtlich die Tagesgrenze nicht auf Mitternacht gesetzt wird, muss mir mal angucken, ob ich das “repariert” bekomme)…

Angefangen hats hier bei DonsTag übrigens mit einem Artikel über das (damals?) beste Restaurant der Welt: “The fat duck”.
Und wenn ich vor einem Jahr noch meinte, dass es so aussähe,” als würde mein Wunsch (“Und nach London wollte ich ja sowieso noch. Natürlich nur, um dann schnell weiter nach Schottland zu fahren.”) noch in diesem Jahr in Erfüllung gehen”, dann kann ich heute sagen, dass er zum Glück doch noch nicht in Erfüllung gegangen ist und ich statt dessen fantastische Flitterwochen auf Sri Lanka und den Malediven erlebt habe.
Es wird also evtl. immer noch nicht nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ihr hier was über Molekulargastronomie gelesen habt.

Weiter ging es in DonsTag überwiegend privat und erstmal hauptsächlich im Heimwerkerstil, da das Wohnzimmer renoviert wurde (von so nach so). Und genau das wird euch jetzt in noch größerem Stil auch wieder bevorstehen, denn in ziemlich genau 9 Stunden werde ich den Schlüssel für die neue Wohnung überreicht bekommen und dann geht es aber sowas von ab hier (okay, an Karneval wird daheim nochmal kurz “verschnauft”)…

Naja, wie es dann weiterging hab ich ja in meinem 1000. Beitrag schon ausführlich dargelegt, den Teil lass ich hier in diesem Jahr also mal weg.

So ich glaube dieser kurze Überblick sollte genügen, sollte eigentlich nur ganz kurz werden, ihr kennt DonsTag ja vermutlich eh, sonst würdet ihr hier ja nicht lesen. Und wer DonsTag nicht kennt und noch mehr wissen will, der kann ja die uralte Blogrundfahrt mitmachen (oder aber den viel aktuelleren 1000. Beitrag lesen).

Ich bedanke mich auf jeden Fall bei all meinen Lesern, die mir in den letzten beiden Jahren so viel Spaß am Bloggen bereitet haben und freue mich auf die Zukunft, die sicher noch einige neue Wendungen parat hat. Lassen wir uns überraschen…

PS: Zum Abschluss noch ein wenig Statistik, hab ja im letzten Jahr angedroht, hier einen Vergleich aufzustellen

Jahr 1 Jahr 2
Beiträge 573 460
Kommentare 2.953 3.174
Kategorien* 7 11
Tags* 972 1.007
Spam-Kommentare 4.932 29.521
Besucher 142.785 252.211

Gedanken rund um Schokolade

28. Januar 2008 um 23:51 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Ich hab mich nie getraut, einen Brief an die Sendung mit der Maus zu schreiben. Wenn ich mich getraut hätte, dann wäre es diese eine Frage gewesen: “Wie kommen die Luftblasen in die Luftschokolade”? In Gedanken hatte ich den Brief schon oft geschrieben. Ich hätte einfließen lassen, dass ich ein treuer Zuschauer bin und daher natürlich wüsste, wie denn die Löcher in den Käse kommen. Nur könnte ich mir nicht vorstellen, dass in der Schokolade auch Bakterien rumpupsen und so für die Löcher sorgen. Das hätte mir wohl den Spaß an Schokolade verdorben (nein, ich glaube nicht, dass die Pupsgeschichte mir die Lust am Käse (mit wenigen Ausnahmen) verdorben hat. Der schmeckt halt einfach nicht. Unabhängig davon, wer da alles reinpupst und warum der so stinkt).
Ich habe den Brief aber nie geschrieben und so bekam ich auch nie eine Antwort. Trotzdem aß ich immer gerne Luftschokolade und liebte dieses besondere Gefühl, auf so ein Stück zu beißen. So porös. Und wenige Sekunden später schon geschmolzen und lecker cremig. Einfach von der Konsistenz her das Beste, was es in Sachen Schokolade gibt.

Aber mit dem Alter kam dann die Geschmacksumpolung und mich trieb es immer mehr ins Zartbittere. Vollmilchschokolade kommt mir nicht mehr in den Mund und da hab ich aus einem mir unerfindlichen Grund auch vor der Luftschokolade keinen Halt gemacht. Obwohl mich das da nie so gestört hat. Ich sollte es einfach nochmal ohne Zartbitter, dafür aber mit Luft probieren.
Denn unglaublicherweise, kann ich in Deutschland keine einzige dunkle Luftschokolade finden. Ich hab aero (die Superhelden der Luftschokolade und irgendwie neben Milka Luflee die einzigen, die ich kenne) mal angeschrieben, die haben aber nicht geantwortet (wie so oft, wenn ich mal investigativ recherchieren will). Im Ausland  gibt es die aber, das konnte ich schon  rausfinden. Ist wie bei Toblerone, die krieg ich auch nur in Zartbitter, wenn ich mal wieder in Urlaub fliege und im Duty Free-Shop zugreifen kann (wobei meine Mutter mir irgendwie eine schwarze Mini-Toblerone in meinen Adventssack hat plumpsen lassen, offenbar gibt es die jetzt auch im regulären Handel).

Versteh ich nicht wirklich, denn ich hab das Gefühl, dass Deutschland schokoladig gesehen immer dunkler wird. Die Prozentzahlen auf den Verpackungen überschlagen sich förmlich (ab 85% steige ich dann aber doch aus, irgendwann ist auch mal genug) und immer mehr Produkte gibt es nun auch in dunkel: Duplo (schmeckt minimal besser als das Original), AfterEight (schmeckt unminziger, also schlechter. So undunkel waren die Original ja nun auch wieder nicht), Twix und so weiter (vor drei bis vier Jahren hat es auch nie dunkle Osterhasen oder Weihnachtsmänner gegeben). Warum also gibt es keine Zartbitter-Luftschokolade in Deutschland? Der Weg über ebay ist mir dann doch ein wenig zu teuer. Da hab ich ja alleine 40$ Versandkosten…

Was es übrigens auch nicht gibt, ist eine Schokolade, die man irgendwem schenkt, um sich zu entschuldigen. Für alle, die sich bedanken wollen, gibt es “Merci”. Aber eine Entschuldigungs-Schokolade gibt es nicht. Ist mir letztens aufgefallen, als ich gegenüber Inishmore ein ganz schlechtes Gewissen hatte. Da hätte ich ihm ja gerne mal einen Entschuldigungsriegel rübergereicht. Hätte ich eine Schokoladenfabrik griffbereit gehabt, hätte ich sofort die Maschinen gestartet. Einen Namen hatte ich auch schon: “Excuse moi”. Französische Entschuldigungen kommen gleich viel unausschlagbarer rüber. Außerdem wäre der Name optimal gewesen, um das ganze nach einem Jahr dann auch noch in Zartbitter rauszubringen und so nochmal den Umsatz zu steigern. Der dunkle Riegel hieße dann nämlich “Excuse noir”. Leider hatte ich aber keine Schokoladenfabrik parat (nebenbei: Charlie und die Schokoladenfabrik war ein super lustiger Film mit klasse Bildern) und so bleibt diese weiter Marktlücke offen und meine erste Million werde ich wohl doch nicht mit Schokolade machen.

Und ich glaube, dass auch meine zweite Entwicklung im Schokoladengeschäft mir nicht zu unermesslichem Ruhm verhelfen wird. Völlig ahnungslos, wie denn nun die Luftblasen in die Schokolade kommen, hab ich da eine ganz eigene Methode entwickelt. Man nehme eine Tafel leckerster Zartbitterschokolade, die voll mit ganzen Haselnüssen ist (daumendick sollte die also schon sein, quadratisch und praktisch kann auch nicht schaden und wenn die Mark dann noch in der Schokolade steckt, kann gar nix mehr schief gehen) und pule einfach die Haselnüsse raus:

selbstgemachte Zartbitter-Luftschokolade

Ok, kommt nicht ganz an das Luftschokoladenfeeling ran, aber was soll man in seiner Verzweiflung denn anderes machen?

Heute bin ich dann aber endlich mal auf die Idee gekommen, doch einfach mal das schlaue Internet zu befragen, wie denn die Blubber in die Schokolade kommen und bin dann tatsächlich auch auf ein Video gestoßen, dass wohl die Antwort liefern soll:

Bin jetzt nicht ganz so sicher, ob die Maus mir das auch so erklärt hätte, aber es ist sicher spannender, als die Lösung,  die Wikipedia anbietet:

 

Luftschokolade ist eine Tafelschokolade, die zahlreiche kleine Gasblasen enthält, ähnlich wie grober Schaumstoff. Bei der Herstellung wird die flüssige Schokoladenmasse unmittelbar vor dem Abfüllen in die Gussform mit einem Treibgas aufgeschäumt. Durch die isolierende Wirkung der Bläschen schmilzt Luftschokolade anders als kompakte Tafelschokolade – das Mundgefühl ist zunächst brüchig-mürbe, beim Zerkauen schmilzt sie wegen der stark vergrößerten Oberfläche dann besonders schnell und erzeugt ein intensiviertes Geschmacksempfinden.

Als Treibgase werden bei Luftschokolade Stickstoff, Argon, Kohlendioxid und Lachgas verwendet. Nach einer von Nestlé finanzierten Studie der University of Reading hat mit Stickstoff und vor allem mit Lachgas aufgeschäumte Schokolade den intensivsten Geschmack, was die Forscher auf die größeren Blasen zurückführen, die diese Gase im Vergleich zu den anderen hervorrufen.[1] Sauerstoff wird als Treibgas nicht verwendet, da er das Ranzigwerden beschleunigt.

Die sagen mir aber auch nicht, warum es in Deutschland keine herbe Luftschokolade gibt. Vielleicht sollte ich mich doch mal an die Sendung mit der Maus wenden…

Bonusmaterial 1: Wer kann sich vorstellen, wie es sich anhört, wenn sich “leckere Luftschokolade in schwebende Musik verwandelt”? Niemand? Dann solltet ihr mal in  diese CD reinhören (kein Amazon-Partnerlink, kauft ja eh niemand). Denn das steht das tatsächlich in der Beschreibung drin…

Bonusmaterial 2: Der Schokoladenmann.

Nachtrag: Aero hat inzwischen geantwortet und an dunkle Luftschokolade bin ich mittlerweile auch gekommen.

Tauchen: check!

28. Januar 2008 um 23:51 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Wie schon öfter angemerkt, nutze ich intensiv meine “Vor einem Jahr”-Funktion (bin da bestimmt der Einzige, aber allein für mich hat sich das schon gelohnt) und hab da heute dann nochmal  diese genialen Bilder gefunden. Und passend dazu hat der Stern heute (evtl. lesen die ja auch meine “Vor einem Jahr-Artikel, wer weiß) die Reihe  “Expedition in die Kühltruhe der Welt” gestartet, in der es ähnlich beeindruckende Bilder aus der Antarktis gibt. Wenns da nur nicht so kalt wäre…

In meinem damaligen Artikel hatte ich euch aber nicht nur die Bilder vorgestellt, sondern noch viel mehr über Wasser geschrieben und verlinkt (so Beiträge hab ich schon ewig nicht mehr gemacht. Ich sollte mal wieder ne Diplomarbeit schreiben, da hat man noch Zeit…). Unter anderem schrieb ich da auch:

 

Wenn Wasser aber in flüssigerer Form vorkommt, verleitet es den Menschen ja gerne dazu, sich in das wohlige Nass zu begeben und mal ein paar Runden zu schwimmen. Das war nie wirklich meine Lieblingsbeschäftigung, ich hab da das Wasserrutschen oder aber Tauchen vorgezogen. Letzteres leider bisher nie professionell mit Taucherausrüstung und so. Würde ich gerne mal im Meer machen, bisher hätte ich nur in nem Schwimmbad die Möglichkeit dazu gehabt, das fand ich allerdings nicht ganz so prickelnd. Es war eben nicht  dieses Schwimmbad. Aber auch da hat es sicher nicht annähernd den Reiz eines richtigen Tauchganges zwischen lauter netten bunten Fischen und alten Schiffswracks. Hach… ein weiterer Punkt auf meiner “Todo before die”-Liste.

Und wie der aufmerksame Leser weiß, habe ich vor diesen Eintrag schon längst ein Häkchen setzen können, Flitterwochen sei Dank. Der aufmerksame Leser weiß aber auch, dass ich da irgendwie kaum Bilder hab rüberwachsen lassen und angeregt durch meinen einjährigen Beitrag will ich das an dieser Stelle dann also endlich mal tun. Hier eine muntere Sammlung schöner Tauchbilder von den Malediven. Alle (und noch mehr) natürlich auch in höherer Auflösung und in Einzelpracht  auf Flickr zu sehen:

Tauchen auf den Malediven

Bei Flickr findet ihr übrigens auch  dieses Foto von einem riesigen Minifischschwarm (riesiger Schwarm, mini Fische), der total regungslos in der Kajüte eines Wracks ausharrte. Da diese Bewegungslosigkeit aber im Foto nicht so rüberkommt (und man vom Zeeitschwarm im Bug des Wracks ja auch nichts mitbekommt), hab ich hier auch mal ein passendes Video für euch:

Noch mehr woosh…

28. Januar 2008 um 18:46 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Adsense wooshtSeit wann kann man denn auch AdSense-Werbung wooshen? Hab daheim (bin noch auf der Arbeit, hab um 19:30 nen Kundentermin. Hach, was ein langer Tag…) nen Werbe-Blocker, darum kann es sein, dass das ein total alter Hut ist, aber für mich war das eben total neu…
Und weil ich ja gerade arbeite, geht der Text auch nicht bis ans Bildende, muss mich doch beeilen…

Gestern, Heute, Morgen

27. Januar 2008 um 01:10 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Gestern:
Gestern war ich mit Frau Bü und einigen Ihrer Kollegen unterwegs. Das ganze nennt sich “Statteiltrinken” und geht so: Man sucht sich einen Stadtteil aus und besucht dort so viele Kneipen wie möglich. In jeder Kneipe muss jeder ein kleines Bier trinken (ich musste da am Anfang mal kurz gegen die Auflagen verstoßen, da mir nicht sonderlich gut war, konnte dann aber bald wieder voll einsteigen), auf einem Fragebogen die Kneipe anhand diverser Kriterien (Tempo, Geschmack (des Biers), Aussehen (des Personals), Atmosphäre etc.) bewerten und dann auch gleich weiterziehen zur nächsten Kneipe. Sollte dem Anführer das Lokal gar nicht zusagen, so verkündet er dies an Anfang und das Bier muss ex getrunken werden. Eine Kneipe auslassen geht mal gar nicht!
Nachdem die Truppe im letzten Jahr schon die Innenstadt abgehakt hat, ging es gestern nach  Söflingen. Außer dem Schatten (das ist das Restaurant, wo es die Riesenschnitzel gibt), kannte ich da noch nichts und war auch nicht sonderlich optimistisch, da auf was gescheites zu stoßen. Und so waren dann auch ein paar “Kneipen” dabei, die exakt so waren, wie ich mir das da vorgestellt hatte. Dittsche-live sozusagen.
Eindeutiger Sieger und große Überraschung war das  Söflinger Weinstadl, dass an dem Tag eigentlich eine geschlossene Gesellschaft hatte. Wir haben uns an dem “geschlossen”-Schild aber nicht sonderlich gestört (hey, da waren Leute drin, wie kann das also geschlossen sein) und haben dann tatsächlich auch noch einen Platz in einem Weinfass bekommen.

Im Weinfass

Vom Chef haben wir dann erfahren (ja, der hatte da gerade eine Weinprobe, hat es sich aber nicht nehmen lassen, auf nen Plausch bei uns vorbei zu kommen), dass er die Fässer (und das gesamte Stadl, wenn ich mich recht erinnere) alle in Handarbeit angefertigt hat. Echt klasse gemacht und sehr sympatisches Personal. Das Bier war dann zwar meiner Meinung nach das schlechteste am ganzen Abend, aber in nem Weinstadl sollte man ja auch eigentlich kein Bier trinken…

Sonstige Kuriositäten am Abend:

  • In eine Kneipe kamen wir genau rechtzeitig zum Bingo-Spiel. Das Publikum sah entsprechend aus. Sehr gruselig…
  • Ich wurde mal wieder dran erinnert, warum ich so ungerne in Diskotheken gehe: “Darf ich mal deinen Ausweis sehen???”
  • In einer Kneipe gab es im Nebenraum einen Billardtisch, den wir natürlich (entgegen der “Nur ein Bier und dann schnell weiter”-Regel nutzen wollten. Da konnten uns auch die merkwürdigen “Rocker” nicht aufhalten, die im Gang zu eben diesem Raum saßen, den Arm wie eine Grenzschranke hielten und nur ein “Grenze!” verlauten ließen. Während wir dort also spielten (wohoo, ratet mal, wer gewonnen hat…), hat ein Kollege Bü mit denen die Formalitäten ausgehandelt, was uns wohl allen das Leben gerettet hat. Vielen Dank dafür!
  • Und dann war da noch diese leicht zerkratzte Motorhaube:
    leicht zerkratzte Motorhaube
  • Heute:
    Erstmal gemütlich ausgeschlafen (das Bier muss ja verarbeitet werden) und dann das übliche Samstags-Programm: Zeug für die neue Wohnung kaufen. Und jetzt können wir Bodenbeläge, 2 Lampen, total praktische Aufbewahrungskisten (Ja, Kerstin: Kisten!!!) und nen größeres Meerschweinchengehege von der To-Do-Liste streichen. Fehlt also nicht mehr so viel. By the way: Hat jemand Erfahrungen mit ner Hoover-Waschmaschine (wie der HNL 6146) oder nem Siemens-Trockner (wie dem WT44 E100) gemacht? Da stehen nämlich noch Entscheidungen an…
    Abend gab es dann zur (Vor-)Feier der rossigen Schungelkönigswahl lecker Champignons mit Spinat-Champignon-Schafskäse-Sonnenblumenkern-Füllung. Gibts bei uns normalerweise immer mit selbst gepflückten Berennnesseln statt Spinat, aber da haben wir heute mal eine Ausnahme gemacht.

    gefüllte Champignons

    Morgen:
    Morgen werden die ersten Umzugskartons gepackt (hui, es geht jetzt so richtig los…) und Abends gibts dann zur Belohnung nen Videoabend mit RoKe. Bin noch nicht sicher, ob es nur “Hot Fuzz”, oder auch “Shaun of th dead” gibt, irgendwie hab ich von denen noch keine Antwort erhalten. Könnte aber auch daran liegen, dass mein Mailfach irgendwie in den letzten Tagen/Wochen etwas rumzickt, also einfach nochmal melden…

    Bitte hier klicken

    23. Januar 2008 um 23:59 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    [Achtung: Wer mit dem Dschungelcamp nichts anfangen kann, überspringt einfach den ersten Absatz und liest beim "Eigentlich" weiter] Gerade mit Bedauern mit angeguckt, wie Barbara aus dem Dschungelcamp gewählt wurde. Ja, ich gucke das sehr sehr gerne und kann nur allen beipflichten, die sich vor allem über die erstklassige Musikwahl mit passendem Schnitt auslassen. Echt gut gemacht die Sendung und mal grad gar kein Unterschichtenfernsehen. So.
    Und Barbara war eine meiner beiden Lieblings-Camper, weil sie genau die Art Mensch ist, die ich gerne als Mitbewohner hätte, wenn ich irgendwann mal in der Klapse landen sollte. Total durchgedreht, aber doch irgendwie sympathisch und lustig. Der andere Favorit kam für mich selber übrigens total überraschend und ist die Person, von der ich am Anfang dachte, dass sie gar nicht schnell genug aus dem Camp fliegen kann: Ross. Hätte nicht gedacht, dass der so lustig und unterhalsam ist. Positiv-Überraschung hoch drei. Ganz im Gegensatz zu Björn Hergen Schimpf, der hat das Bild, dass ich von ihm hatte total zerstört und ist einfach nur ein Unsympath.
    So, das musste mal raus, hab mich lange genug zurückgehalten, hier übers Dschungelcamp zu schreiben (machen die beim Fernsehlexikon eh viel besser, da kann ich jeden Beitrag nur unterschreiben, also  den (ok, das sind nur Zitate, da brauch ich nicht unterschreiben, je später der Artikel, desto besser und desto dicker die Unterschrift…),  den,  den,  den,  den,  den,  den und auch  den). Will ja keinen vergraulen…

    Eigentlich wollte ich hier aber auch was ganz anderes schreiben.
    Nämlich, dass ich grad nicht viel zu schreiben hab, sondern euch nur gerne ein paar Links in die Hand drücken würde, die ich euch nicht vorenthalten will, aber auch nicht groß unterbringen kann. Trotzdem alle anklicken und erfreut sein:

  • Inishmore:  Indische & thailändische Züge im Wandel der Geschwindigkeit.
    Krass! Beide…
  • ghost dog:  Österreich darf das Kugelstoßen nicht revolutionieren
    Hab ich vorher auch noch nie gesehen: Da kombinierten tatsächlich Menschen die beiden Dinge, die ich im Sportunterricht am schlechtesten konnte: Kugelstoßen und Radschlagen. Eieiei…
  • Henning:  Besser spät als nie!
    Und da beschweren sich doch glatt Leute, wenn ich mal 1-3 Wochen brauche, um eine Mail zu beantworten…
  • Wii Insider: Hier kommt die “Vii”. Der  Trailer zum Billig-Plagiat und der  Blick ins Gehäuse (gibt auch schon ein  neues Modell, das ist aber nicht mehr so spannend)
  •  via Endl:  Sehr coole Hochgeschwindigkeitsbilder, deutlich zerstörerischer als unsere  Dropography-Bilder…
  • Jubiläums-Marathon (III): 24 Jahre Ja-Brüder

    23. Januar 2008 um 00:01 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    “Jajajaja wir sind die Ja-Brüder…”
    (Jochen und Andreas Hallerbach)

    Das heutige Jubiläum hat nur indirekt was mit DonsTag zu tun, ist dafür aber umso wichtiger: Mein kleiner Bruder wird heute nämlich 24 Jahre alt. Da gratuliere ich natürlich recht herzlich und bedanke mich für die 24 Jahre erstklassiger Bruderschaft.
    Ohne dich wäre ich heute ein komplett anderer Mensch, was ja irgendwie ganz schön doof wäre. Also mach ungefähr so weiter wie bisher (in ein oder zwei Punkten solltest du vielleicht ein wenig umdenken, jetzt wo es in die eigene Wohnung geht), damit wir noch ganz oft unser Lied singen können…

    Jetzt: Bekanntgabe der Oscar-Nominierungen

    22. Januar 2008 um 14:30 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    So, auch wenn es im letztem Jahr nicht so geklappt hat, versuche ich es in diesem Jahr noch einmal:
    Dies ist eine vorprogrammierte Erinnerung an mich selbst (und euch), dass in diesem Augenblick die Oscar-Nominierungen bekanntgegeben werden.
    Am Besten schreibt jetzt irgendwer ein “Danke” in die Kommentare, dann bekomme ich auch eine Mail und werde aktiv dran erinnert…

    Update: Und hier sind nun auch die  Nominierungen 2008