Tach, Post! 2.0: Wie mache ich mit meiner Freundin Schluss?

18. März 2007 um 15:01 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Diese Mail wurde im Zuge der “Tach, Post! 2.0″-Aktion an verschiedene (vorzugsweise weibliche) Blogger verschickt:

 

Hallo!
Zuerst Mal ein Kompliment: Ich bin ein großer Fan deines Blogs und finde deine Art zu schreiben ziemlich gut. Und genau darum melde ich mich nun bei dir, auch wenn du vorher noch nie was von mir gehört hast (bin nur ein stiller Leser). Das ist nämlich so: Ich muss ganz dringend mit meiner Freundin Schluss machen und finde nicht die passenden Worte. Jetzt hoffe ich, dass du mir mit deiner super Ausdrucksweise weiterhelfen kannst. Dafür brauchst du natürlich Hintergrundinformationen. Hier bitte:
Am wichtigsten ist natürlich die Frage “Warum willst du eigentlich Schluss machen?”. Da gibt es viele Gründe. Zum einen wird meine Freundin immer fetter. Seit wir zusammen sind, lässt sie sich nur noch gehen. Ich habe auch schon öfter versucht sie darauf aufmerksam zu machen, z.B. in dem ich morgens sage: “Warum denn schon wieder zwei Scheiben Brot? Eine Banane reicht doch auch.” oder so. Aber das stört sie nicht. Und jetzt bringt sie mit ihren 1.74m schon satte 58kg auf die Wage. Das war früher mal anders und meine freunde gucken immer schon so komisch. Deren Freundinnen sind nämlich alle ganz schlank, wie sich das gehört. Und die sitzen auch immer nur brav dabei, wenn wir Jungs mal wieder im McDonalds was essen. Meine Freundin nehm ich da schon gar nicht mehr mit, denn die schafft es einfach nicht, da auch mal ohne ne mittlere Pommes (nein nichtmal mit ner kleinen gibt sie sich zufrieden) rauszugehen. Oft ist dann auch noch ein Burger dabei. Soll die mal versuchen, wieder nen Freund zu finden, wenn ich weg bin. Ha!
Da sie im Bett aber relativ gute Leistungen bringt, habe ich über ihr Gewichtsproblem bisher hinwegsehen können. Nachdem sie aber vor zwei Wochen mal wieder mit ihren Freundinnen was unternommen hat (noch so ein Punkt), hab ich festgestellt, dass ihre jüngere Schwester da viel bessere Qualitäten hat. Und sie ist schlank. Daher werde ich die jetzt wohl mal ausprobieren (also ob eine Beziehung möglich ist. Der Sex ist in den 2 Wochen immer klasse gewesen, das passt schonmal). Da diese “sich in ner Beziehung gehen lassen”-Sache aber in der Familie liegen könnte, bin ich mir unsicher. Aber ich hab ja noch mehr Eisen im Feuer, bin ja nicht blöd.
Das muss reichen. Hast du eine Idee, wie ich es ihr am besten schreiben kann? Bin nicht sicher, ob ich das mit dem Gewicht anbringen kann, die reagiert da immer sehr sauer und da die mit ihrer Schwester zusammen wohnt, wäre es doof, wenn sie dann immer rumzicken würde. Achja, das ganze solle nicht mehr als 160 Zeichen haben.
Vielen Dank und mach mit dem Blog so weiter!
Michael
PS: Bitte behalte diese Mail für dich.

Antworten gibt es nach einem Klick auf “mehr”.

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Tach, Post! 2.0

18. März 2007 um 15:00 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Vor genau einem Jahr hab ich hier auf DonsTag angefangen, unter dem Namen “Tach, Post!” ungewöhnliche Briefe zu veröffentlichen, die ich an Firmen geschickt hatte.
Pünktlich zu diesem Jahrestag, gibts jetzt “Tach, Post! 2.0″. Der Name verrät schon: Neue Version! Aber was ist denn da dran neu? Ganz einfach: Der Don hat Porto gespart und nur noch Mails verschickt. Außerdem hat er sich ganz auf “2.0″ spezialisiert und nur Blogger mit merkwürdigen Fragen und Bitten angeschrieben.

Tach, Post! 2.0

Und was dabei rausgekommen ist, könnt ihr ab heute in regelmäßigen Abständen auf DonsTag lesen. Hier schonmal eine Übersicht, was euch alles erwartet (das Datum ist jeweils mit dem entsprechenden Artikel verlinkt):

  • 18.03.07: Wie mache ich mit meiner Freundin Schluss?
    Mit  Pleitegeiger,  dem blauen Mädchen (beugt man so Namen?),  Nicole vom Beissholz und (also so ungefähr)  Malcolm
  • 20.03.07: Bloginterpretation:  Ghost Dog ist vom Don-Alphonso-Virus befallen ( hier ein erster Hinweis)
  • 22.03.07: Ich will Co-Autor werden: MS Paint
    Mit dem  Photoshop-Weblog, dem  Pixelgalerie Weblog und dem  Pixelgangster
  • 24.03.07: Bloginterpretation: Richard Oehm und der Stuhl
    (ohne Antwort)
  • 26.03.07: Ich will “Erster” sein
    Mit  Patrick Kempf,  Steel und  David Luther
  • 28.03.07: Ich will Co-Autor werden: Dreamgirls
    Mit dem  Abspannsitzenbleiber und  kino.germanblogs.de
  • 30.03.07: Die beste Comic-Idee ever
    Mit  Schnitzel,  Lisa Neun und  zwarwald
  • 01.04.07: Finger weg von meiner Tochter!
    Mit  Henning
  • 03.04.07: Bloginterpretation:  Robert Basic hat Probleme beim Selbstfindungsprozess
  • 05.04.07: Wo war die  Mindtime Show?
  • 07.04.07: Blogneuling will Feedback
    Mit diaet (kleiner  Vorgeschmack hier) und  q-vadis.net
  • 09.04.07: Anmeldung bei der  Thüringer Blogzentrale
  • 11. 12.04.07: Blogabo zu mir nach Hause?
    Mit  BloggingTom und dem  Taxi-Blog
  • 13.04.07: Ich habe Angst vor Robert Basic
    Mit der  Rückseite der Reeperbahn und dem  Rammblog
  • 16.04.07: Bonusmaterial: Bloginterpretation: Mickey Avalon
    (nicht abgeschickt)
  • Evtl. kommen da noch ein paar Antworten dazu, als ich diesen Text verfasst habe (Freitag) wurden noch nicht alle “darf ich deine Antwort veröffentlichen”-Mails beantwortet. Gibt es irgendwo keine Antwort, so hab ich entweder keine Antwort bekommen, oder der betroffene Blogger hat sich gegen eine Veröffentlichung ausgesprochen.

    Noch ein paar Anmerkungen zu der Aktion: Die Idee hatte ich schon länger und hab nebenher immer mal wieder eine Mail verfasst. Abgeschickt hab ich die dann aber alle innerhalb von zwei Tagen, da ich ja genau weiß, wie schnell so eine Mail im Blog landet und wie gerne Blogger erstmal google und technorati befragen, wenn sie eine komische Mail bekommen.
    Und das hat sich auch bestätigt. Im Nachhinein gabs öfter den Kommentar, dass man erstmal nach Infos gesucht hat. Noch öfter hieß es, dass man sich sowas schon gedacht hätte, trotzdem waren die meisten Antworten aber trotzdem sehr ernst. Das zeigt in meinen Augen, wie wichtig den Bloggern die Leser sind. Mag die Anfrage auch noch so komisch sein: man bleibt freundlich und höflich und versucht zu helfen. Ist natürlich klasse, aber dafür nicht so lustig zu lesen.
    Aber ich kann euch beruhigen: Es gab auch Antworten, die mich zum Schmunzeln gebracht haben. Ihr werdet euch also hoffentlich nicht langweilen. Ich hab auch diesmal versucht, die Qualität der Mails (einige sind nicht wirklich der Bringer, aber ich wollte am Ende noch schnell ein wenig mehr Quantität reinbringen) bunt zu mischen, so dass nicht am Schluss nur der schlechte Rest übrig bleibt.
    Und jetzt viel Spaß mit dem ersten Brief…

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