Einen Toast auf die Rhein-Zeitung

31. Januar 2007 um 07:45 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Heute bin ich also tatsächlich in der Rhein-Zeitung erwähnt. Zum Artikel selber gibts später noch mehr (zum Beispiel den Artikel selber, für alle, die die Zeitung nicht griffbereit haben), jetzt gehts erstmal nur um den Toast. Beziehungsweise um den Toaster.

Toaster

Stammleser werden sich erinnern, dass es bei mir schonmal drei nette Toaster zu bestaunen gab (mit Toast-Rauskipp-Funktion, Radio und Liebesbekundungseinbrenner). Damals beschrieb ich einen nett aufgepeppten Tagesablauf. Mittlerweile weiß ich aber, dass der noch Optimierungspotential hat. Denn mit  diesem praktischen Teil kann man Brote toasten und Spiegeleier backen gleichzeitig. Da geht einem doch die Sonne im Herzen auf. Und wenn die Sonne nicht im Herzen, sondern im Toaster aufgehen soll, dann wäre  dieses Modell doch genau das richtige: Je nach Toastbrotbräunungsgrad erstrahlt der Toaster in einer anderen Sonnenaufgangsphasenfarbe. Na wenn das mal nicht das neue Wort des Jahres wird. apropos, welches Wort hat da jetzt eigentlich bei der Wahl zum Unwort des Jahres gewonnen? Hab ich gar nicht mitbekommen. Aha:  “freiwillige Ausreise”. Und hab ich da jetzt zufällig auch nen passenden Toaster zu? Diese Überleitung war eigentlich nicht eingeplant… ahja, hier der könnte passen: Wenn man in  diesen Toaster eine Toastscheibe einführt, dann reist sie freiwillig auf der anderen Seite wieder aus. Die Ausreisegeschwindigkeit kann dabei beliebig gewählt werden. Und wer die Idee eigentlich ganz toll findet, aber (wie ich) der Meinung ist, dass das Teil einfach nur grottig aussieht, dem sei gesagt: So einen Toaster gibt es auch in ansprechenderer Optik. Einfach mal  hier klicken.

Toaster

Wer aber Toaster allgemein kacke findet und einfach nur hofft, dass ich hier endlich wieder ein bisserl USB-Zeug unter die Leute bringen will, der wird enttäuscht sein. Denn mehr als  diesen Link hab ich da nicht zu bieten. Oder würde ein  Verstärker in Toaster-Optik auf gefallen? Nein? Eine  in einen Toaster eingebaute PS2 vielleicht? Auch nicht. Ok. Da scheint es ja ein ernstes Problem mit Toastern zu geben. Woher kommt das nur? Ach: Weil man nie weiß, wann das Brot endlich fertig ist, man darum zwischendrin einfach (ungeduldig wie man ist) das Brot zum nachgucken rausholt, dann (weil es eben noch nicht fertig ist) wieder reinschiebt und sich dann ärgert, dass der Toaster wieder von vorne anfängt, statt sich die schon verstrichene Zeit zu merken. Das ist dein Problem? Na dann hab ich ja doch den richtigen Toaster für dich: Der  Toaster mit Erinnerungsvermögen. War doch gar nicht so schwer…

PS: Um kurz nochmal auf die Überschrift zurück zu kommen, hier ein kurzer Auszug aus  Wikipedia:

 

Woher stammt der Ausspruch “Einen Toast ausbringen”?
Der Ausspruch „einen Toast ausbringen“ bedeutet, einen Trinkspruch vor dem Genuss eines Getränkes aufzusagen. Dies hat auch durchaus etwas mit dem Wort Toaster zu tun, denn im Mittelalter wurde das geröstete, noch warme Brot, der “Toast” in den Weinbecher gelegt, um diesen zu erwärmen. Dann hat man den Becher auf einen Zug geleert und das noch warme, in Wein getränkte Brot wurde der am höchsten angesehenen Person (meist der Hausdame) am Tisch angeboten, um ihr die Ehrerbietung des letzten Schluckes und des Stückes Brot zu bringen. Da diese meist ablehnte, wurde daraus eine höfliche Geste in Form von Heben des Bechers und einer höflichen Floskel.

Haste mal nen Trackback?

31. Januar 2007 um 07:40 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Alpha-Penner

Ich find ich hab den  dramatischen Abfall in den deutschen Blogcharts relativ gut verkraftet. Aber ich war ja auch drauf vorbereitet
Und außerdem bin ich jetzt ein  Lehrstück. Ist ja auch was.

Equus-Plakat

30. Januar 2007 um 23:33 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Equus-PlakatIn irgendeinem meiner Feeds tauchten eben Bilder von einem ziemlich nackten Daniel “Harry Potter” Radcliffe (mit Pferd) auf, die im Zuge des Theaterstückes  Equus entstanden (wo er wohl komplett nackt zu sehen sein wird (und seinen Höhepunkt auf dem Rücken des Pferdes erreicht), was  nicht alle Potter-Fan-Eltern erfreut). Aber ich schreib das hier nicht wegen  den Bildern, sondern wegen des wohl schon länger veröffentlichten  Plakates zu dem Theaterstück. Hab das jetzt erst entdeckt und finds sehr sehr gut gemacht. Beeindruckend.

1 Jahr DonsTag

30. Januar 2007 um 00:23 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Jubel, Trubel, Heiterkeit: DonsTag feiert heute seinen ersten Geburtstag. Und damit das auch jeder merkt, wurde die Tapte leicht angepasst. Für so junge Dinger ist eine Rauhfasertapete auch wirklich nicht das richtige…

1 Jahr DonsTag

Aber das ist nicht das Einzige, was sich hier geändert hat. Nein, neuerdings gibt es links in der Sidebar den Abschnitt: “Vor einem Jahr”, der überraschenderweise auch erst seit heute wirklich Sinn macht (es handelt sich um  dieses Plugin). Weiß nicht, ob das für euch interessant ist, aber ich finds ziemlich spannend zu sehen, was ich vor einem Jahr gemacht habe. Mein Gedächtnis war noch nie das Beste…

Angefangen hats hier bei DonsTag übrigens mit einem Artikel über das (damals?) beste Restaurant der Welt: “The fat duck”. Und heute, ein Jahr später, kann ich euch leider nicht den hitec-Ausschnitt zeigen, der mich dazu inspiriert hat, aber zwei Aufnahmen aus dem Restaurant:

Außerdem lässt sich zu dem Beitrag ergänzen, dass es momentan so aussieht, als würde mein Wunsch (“Und nach London wollte ich ja sowieso noch. Natürlich nur, um dann schnell weiter nach Schottland zu fahren.”) noch in diesem Jahr in Erfüllung gehen (in den Flitterwochen kann man das Geld ja ruhig mal fürs Essen verprassen). Es wird also hoffentlich nicht das letzte Mal sein, dass ihr hier was über Molekulargastronomie gelesen habt.

Weiter ging es in DonsTag überwiegend privat und erstmal hauptsächlich im Heimwerkerstil, da das Wohnzimmer renoviert wurde (von so nach so). Aus der Zeit stammt auch noch mein sehr leichtsinniger Tokio-Hotel-Beitrag, der auch in diesem Jahr noch sehr unterhaltsame Kommentarkinder auf sich zieht. Wobei die Killerpilz-Fans da schon aggressiver waren, da musste ich später sogar die Kommentare schließen…

Naja, wie es dann weiterging lässt sich hier ganz schön erkennen, die Ehrensenf-RTL-KölnerStadtanzeiger-Geschichte mit anschließendem Ironiedetektor (der übrigens in immer mehr Foren Verwendung findet, ich bin total begeistert) hat mich erstmal in den Genuss vermehrter Besucher kommen lassen. Und der Stöckchentracker schaffte dann etwas, von dem ich bis dahin noch gar nicht wusste, dass es sowas überhaupt gibt: Den Einstieg in die deutschen Blogcharts (nebenbei:  Das Stöckchen fliegt auch nach einem halben Jahr immer noch weiter). Etwas überrascht und mit schlechtem Gewissen, sich so (unbewusst) in die höhere Liga “geschummelt” zu haben, lernte ich damit umzugehen, ein “Alpha-Blogger” zu sein und nutzte die Gunst der Stunde um gleich allen anderen auch diesen zweifelhaften Status zuzuschreiben.

Im Laufe der Zeit ist DonsTag auf jeden Fall aufgrund der stetig steigenden Leserzahl nicht mehr ganz so privat wie am Anfang, aber eben immer noch Dons (also mein) Tag. Mein Leben, meine Interessen, mein HSV und meine Webfundstücke werden hier an den Mann (und die Frau) gebracht und scheinen ja tatsächlich auch andere Menschen zu interessieren. Darum wird sich daran in Zukunft auch nicht viel ändern (nur der Alpha-Status geht eben wieder verloren). Da der Don aber ab und an (wie im Moment aufgrund der Diplomarbeit) nicht so viel Zeit hat, gibts seit mehr oder weniger langer Zeit noch zwei nette Co-Blogger, die gelegentlich einspringen.

So ich glaube dieser kurze Überblick sollte genügen, sollte eigentlich nur ganz kurz werden, ihr kennt DonsTag ja vermutlich eh, sonst würdet ihr hier ja nicht lesen. Und wer DonsTag nicht kennt und noch mehr wissen will, der kann ja die Blogrundfahrt mitmachen.

Ich bedanke mich auf jeden Fall bei all meinen Lesern, die mir im letzten Jahr so viel Spaß am Bloggen bereitet haben und freue mich auf die Zukunft, die sicher noch einige neue Wendungen parat hat. Lassen wir uns überraschen…

PS: Die Geburtstagstapete gibt es hier jetzt für eine Woche. Wer das zu kurz findet, kann sich  hier die Tapete kaufen und in seiner Wohnung die gemütliche DonsTags-Party-Stimmung verbreiten.

PPS: Zum Abschluss noch ein wenig Statistik, damit ich in einem Jahr vergleichen kann:
Derzeit sind 573 Beiträge und 2,953 Kommentare auf 7 Kategorien (Kate-was? Nene, hier gibts nur (972) Tags) verteilt.
Akismet hat DonsTag vor 4,932 Spam Kommentaren bewahrt (seit dem Rausnehmen der Trackback-Datei hat Akismet aber gar nix mehr zu tun. Steigert nicht gerade meine Motivation, das Teil irgendwann wieder zu aktivieren…
DonsTag hatte im ersten Jahr 142.785 Besucher

Die Assistentinnen im Gameshow-Marathon..

29. Januar 2007 um 23:31 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

..scheinen heute ja besonders hübsch gewesen zu sein. Sollte ich mir mal angucken (ja, habs aufgenommen, obwohl es letzten Montag unglaublich langweilig war und der Trailer für heute eher noch schlechter aussah). Wie ich darauf komme? Seit 20:50 (vorher noch keine zu sehen?) kamen satte 15 Google-Sucher über die  “gameshow marathon assistentinnen”-Anfrage zu mir.

Polit-Skandal 2.0

29. Januar 2007 um 08:26 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Grünen-Politiker Henning S.  tanzt nackt in der Disco und belästigt fremde Frau. Kanzlerschaftschancen sinken drastisch.

Wasser

28. Januar 2007 um 23:58 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, mal wieder (wie in letzter Zeit so oft) eine thematisch verwurstete Sammlung einiger Links, da ich sonst ja zu nix komme. Heute gehts mal nur um Wasser.

Momentan kommt das Wasser hier in Ulm ja nur in kristalliner Form vor. Aber so kalt, dass das Wasser beim Eimer entleeren schon gefrieren würde ist es dann doch nicht. Irgendwie Schade, denn so werde ich hier wohl nie in den Genuss solcher unglaublicher Bilder kommen:

Arctic

Mehr dazu gibt es (wenn der Traffic nicht mal wieder überschritten ist)  auf dieser Seite. Wunder-wunderschön, mehr fällt mir dazu nicht ein. Oder doch: Die Überschrift lautet dort: “Frozen Tidal Wave”, aber das stimmt nicht, oder? Was sagen denn meine Klugscheisserkommentatoren dazu? Ich würd eher auf ne hochgeschobene Eisplatte tippen…

Zum Thema Eis hätte ich übrigens noch diesen (schon etwas älteren)  Flaschenkühler, den ich eigentlich gerne zu Weihnachten verschenkt hätte, damals gab es aber noch keine Preisangeben oder Bestellmöglichkeiten. Und jetzt isses zu spät. Ich selber würde mich übrigens auch über sowas freuen ;-)

Taucher-SchwimmbadWenn Wasser aber in flüssigerer Form vorkommt, verleitet es den Menschen ja gerne dazu, sich in das wohlige Nass zu begeben und mal ein paar Runden zu schwimmen. Das war nie wirklich meine Lieblingsbeschäftigung, ich hab da das Wasserrutschen oder aber Tauchen vorgezogen. Letzteres leider bisher nie professionell mit Taucherausrüstung und so. Würde ich gerne mal im Meer machen, bisher hätte ich nur in nem Schwimmbad die Möglichkeit dazu gehabt, das fand ich allerdings nicht ganz so prickelnd. Es war eben nicht  dieses Schwimmbad. Aber auch da hat es sicher nicht annähernd den Reiz eines richtigen Tauchganges zwischen lauter netten bunten Fischen und alten Schiffswracks. Hach… ein weiterer Punkt auf meiner “Todo before die”-Liste. Aber wenn, dann tauche ich richtig und nicht mit so  komischen Mini-U-Booten, die aussehen (zumindest das gelbe) wie ein Batmobil…

Weiter Eigenschaften des Wassers wären zum Beispiel die enorme Kraft, die riesige Felsformationen formen können, oder aber auch die Reinigende Wirkung. Beides kombiniert führt zu  diesem Waschbecken, welches sicher nett anzusehen, aber sicher nicht leicht zu säubern ist. Aber man kann auch ohne solch ein Waschbecken Spaß im Bad haben. So zaubert mir das kleine Baby in diesem Video (bei Minute 0:35, den Rest dürft ihr gerne überspringen) immer wieder ein Lächeln ins Gesicht:

Aber nicht nur Menschen lassen sich mit Wasser waschen, auch Gebäude erstrahlen in völlig neuem Glanz, wenn sie erstmal vom Feinstaub erlöst wurden:

Gebäudereinigung

(das ganze Bild  hier)

Ich bin nicht sicher, ob die Nachbarn erfreut sind, wenn auf einmal sichtbar wird, wie dreckig ihr Haus doch ist…
Den Trick des Säuberns haben jetzt auch die Graffiti-Sprayer entdeckt: Statt ihre Kunstwerke auf die Gebäude zu sprühen, säubern sie einfach die entsprechenden Stellen. Und kann saubermachen verboten sein? (Eigentlich eine rhetorische Frage, leider ist die Antwort “Nein” aber nicht richtig, denn auch fürs Gebäudereinigen kann man verklagt werden. Allerdings nicht überall. Details und weitere klasse Fotos dazu gibt es  hier)

reverse graffiti

Frisch vom Markt

28. Januar 2007 um 21:03 von Frau Bü | Kommentar abgeben | Trackback

Da das neue Jahr ja schon 4 Montage auf dem Buckel hat wurde es endlich mal zeit die guten Vorsätze umzusetzen.
Vorsatz 1: Nicht das ganze Wochenende verschlafen sondern auch mal rausgehen
Wenn man die ganze Woche über so „richtig hart arbeitet“, dann hat man sich am Wochenende doch echt eine Pause verdient. Bei dem Wetter gibt es sowieso keinen wirklich triftigen Grund ins Freie zu gehen. Kann man doch auch samstags Scrubs schaun oder Charmed oder Greys Anatomy oder…. Aber bevor man zu Hause versauert und einstaubt will man doch auch irgendwann mal raus und was erleben, schließlich sind wir jung und dynamisch und die Jugend von Gestern…deshalb raus aus dem Sofa rein ins Vergnügen!

Vorsatz 2: Selber kochen statt Tiefkühlfraß
Nachdem der don und ich uns über Wochen und Monate am Wochenende von „Resten“, Tiefkühlfraß und Fast Food ernährt haben wird es zeit für eine neue Ära. Schließlich ist man ja bald Ehefrau. Da sollte man schon ein kleines Basiswissen über zu erwartende Pflichten sammeln (vor allem nachdem mich mein Kollege letztes darüber aufgeklärt hat, welche körperlichen Pflichten in der Ehe zu erwarten sind). Mit meinen Lieblingskochbüchern „Die köstliche Verführung des Mannes für Anfänger“ bzw. „Liebe geht durch den Magen I/XV“ soll die Verwandlung gelingen.

Ich bin ein bisschen ehrgeizig (oder auch faul) und will daher zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen (gut, zum Schneiderlein reicht es also noch nicht, aber ich hab auch nie behauptet tapfer zu sein) und so hatte ich mir schon unter Woche das Ziel gesetzt samstags den Ulmer Wochenmarkt zu besuchen, die köstlichsten Köstlichkeiten zu kaufen und anschließend den hungrigen Magen meines don zu besänftigen.

Zum Glück hat der Ulmer Markt samstags bis 13 Uhr geöffnet, denn mit allen Gewohnheiten muss man ja nicht gleich brechen und so konnte ich wenigsten lange ausschlafen (ja ich, nicht wir, denn don meint ja früh aufstehen würde seiner DA gut tun). Nachdem der don und ich dann (also nachdem ich ausgeschlafen hatte) erstmal die Kochbücher studiert haben, nichts Passendes fanden und schließlich improvisierten ging es schon mit dem Bus in Richtung Ulmer Innenstadt.

Der don ist sogar ganz freiwillig mitgekommen (das war bestimmt nicht gut für seine DA) und ich hab ihn auch gewähren lassen (als gute Hausfrau brauche ich ja keine Hilfe, aber jemand der die Tüten trägt und sich sonst nicht einmischt ist mir dann doch gerne willkommen). Auf dem Weg zum Markt sind wir dann schon nach dem Ausstieg an der Theater- Haltestelle in den Strudel der Marktkäufer hineingezogen worden. Meine einzige Erinnerung an diesen schwebelosen Zustand sind Körbe. Braune, unpraktische, geflochtene Körbe. Hunderte, Tausende überall Körbe aus denen Lauchstangen rausschauen. Grauenvoll. *verdräng*

Der Ulmer Wochenmarkt umfasst so ziemlich den ganzen Münsterplatz. In einzelnen Zelten gibt es dann Stände mit Blumen, Gemüse, Obst, Nudeln, Fleisch, Eier, Käse und Wurst. Es gibt also alles was das Herz begehrt. Die Stände unterscheiden sich kaum. Es gibt richtige Gemüse-Viertel und Eier/Nudel-Viertel auf dem Markt. Und alle bieten dasselbe an. Mal sind die Bohnen größer mal der Fenchel kleiner. Auch hat der ein oder andere Stand dann mal ausgefallenere Zutaten wir Mangold oder Zitronengras. Im ersten Gemüseladen sind wir schon sehr fündig geworden, aber wer wird denn alles beim erst besten kaufen? Was wir uns aber nicht haben entgehen lassen war es gleich 200gr. leckere Steinpilze zu kaufen (der Mann, der nur Tüten tragen und sich nicht einmischen sollte hat sich eingemischt. Um ihn ruhig zu stellen hab ich ihm erlaubt die Pilze für das Essen auszusuchen, schließlich gab es eine Riesen Auswahl an Pilzen und was macht es? Er sucht sich Pilze aus ohne auf das Preisschild zu achten knapp 10 Euro hab ich für die Sch* Pilze bezahlt!!!!).

Insgesamt war der Einkauf ein halbes Desaster. Im Käse vergriffen (da stand mild drauf verdammt, was verstehen denn Schwaben unter mild??), Nudeln gekauft, die im Topf auf das 4 fache ihrer Originalgröße gewachsen sind, und insgesamt viel zu viel bezahlt. Wer auf dem Markt einkauft muss Geld zum Fressen haben. (100 gr. Litschees für 6 Euro? Welcher Kronprinz hat die denn gegossen?)

Mein Fazit ist, auf dem Markt einkaufen macht Spass, man bekommt alles was man für ein kulinarisches Wochenende braucht und kann anschließend noch in der Stadt shoppen oder Käffchen trinken gehen. Aber dieser Spass hat eben seinen Preis. Ich will einfach nicht glauben, dass Bio 10 mal besser schmeckt und 10 mal so gesund ist wie Discounter-billig Ware, die nur ein Zehntel kostet. Oder ist hier das ausschlaggebende Argument, dass man die Umgebung wirtschaftlich fördert?

KBSDSBZ: An allen Enden wird gesucht

28. Januar 2007 um 20:57 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Klein Bloggersdorf sucht den Super Blogcomics Zeichner

Letztens hab ich euch erst auf die  MBBDBWBSDSBL-Aktion aufmerksam gemacht und schon gibt es wieder eine neue Abkürzung, die in eine ähnliche Richtung geht:  “Klein Bloggersdorf sucht den Super Blogcomics Zeichner”. Und da wird (von  Kittyluka,  urks und  Schnitzel) nicht nur der blogbeste Comiczeichner gesucht, sondern auch ein williger Alphablogger (bzw. ein Blogger, der “mehr als 30 Lesern am Tag” hat), der sein Blog als neutralen Abstimmungsboden zur Verfügung stellen würde. Ich wurde von Kittyluka zwar gefragt (wie man in ihrer Zeichnung unschwer erkennen kann), muss aber aufgrund der momentan heißen Diplomarbeitsphase passen. Aber vielleicht liest hier ja jemand mit, der Interesse hat. Am besten einfach  bei Kittyluka in den Kommentaren melden. Da melden sich natürlich auch all die, die bei dem Contest mitmachen wollen.
Und keine Angst: Es handelt sich um eine Anfänger-Veranstaltung, was sich auch gleich am Logo erkennen lässt ;-)

Highlight der Woche

27. Januar 2007 um 18:37 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Nein, damit ist nicht das  Spiel des HSV gemeint, das war nämlich nicht wirklich ein Highlight und wieder mal so 2 Minuten zu lang. Warum muss man denn genau da weitermachen, wo man aufgehört hat?
Aber egal, dann gehts halt ab Mittwoch mit dem Siegen los. Das heutige Spiel konnte ich dann auch noch verkraften, weil ich eben noch vom wirklichen Highlight der Woche ein wohliges Gefühl inne habe. Und ich denke in dem Fall sagt ein Bild mehr als tausend Worte:

Sushi

Vor- und Nachspeise sind nicht zu sehen, waren aber mindestens genau so lecker. Vielen Dank nochmal an die Gastgeber für die Einladung. Mal sehen, ob Frau Bü und ich das ebenbürtig zurückgeben können…