Liebe neue Leser,…

02. August 2006 um 22:04 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

… ich hab da mal eine Frage an euch (die alten dürfen auch antworten): Ihr habt nun wahrscheinlich über den Stöckchentracker zu mir gefunden und mich vielleicht sogar in euren Feedreader gesteckt. Ab und an kommt ihr dann hier vorbei und lest was. Ja?
Nun beantwortet mir (in den Kommentaren) doch mal bitte diese doch sehr leichte Frage: Warum?
Ich habe heute meine Kinnlade kaum halten können, als ich beim Basic mal wieder eine  Lobhudelei über mich hab lesen dürfen, die dann auch gleich mit einem Link zu den  “Deutschen Blogcharts” endete, in denen ich in dieser Woche auf Platz 92 stehe.
Das daran der Stöckchentracker einen unglaublichen Anteil hat ist unbestreitbar, aber manche Leser bleiben ja auch hier und kommen wieder.
Ich frage deshalb, weil ich mir vor allem in den letzten Tagen immer wieder dachte, dass ich meinen Blog als Fremder wohl nicht (mehr?) lesen würde, weil es vermehrt nur noch um irgendwelche privaten Aktionen in Ulm ging, die wohl die wenigsten interessieren dürften. Schreibe ich so fesselnd, dass ihr euch trotzdem dafür begeistern könnt? Oder hofft ihr nur, dass zwischendurch mal wieder was von der “kreativen Power” durchkommt, die Robert erwähnte?
Die  anderen  beiden Blogs, die Basic in seinem Beitrag nennt habe ich euch hier ja auch schon wärmstens an Herz gelegt, darum scheint er ja Recht zu haben und DonsTag ist vielleicht wirklich nicht so uninteressant für die Allgemeinheit, wie ich immer denke. Könnt ihr mir das mal erklären bitte? (Freunde und Verwandte sind von dieser Aktion ausgeschlossen, Basic ausdrücklich eingeladen…)

Deutsche Blogcharts

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Stöckchentrackerbaum nun auch in Übersichtlich

02. August 2006 um 21:08 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Meinen Stöckchentracker müsstet ihr ja mittlerweile kennen. Der hört gar nicht mehr auf zu wachsen und so litt die Übersichtlichkeit des Baumes “etwas”.
Ich hab mich heute darum nochmal rangesetzt und zusätzlich noch eine neue Baum-Ansicht gebastelt, wie man sie zum Beispiel vom Explorer kennt. Man kann dort munter ein- und ausblenden und sollte sich so besser zurechtfinden. Diese braucht allerdings etwas zum Laden, bringt also Geduld mit (ca. 30 Sekunden).
Außerdem kam oft die Frage nach IDs von Vorgängern auf. Auch dafür gibt es jetzt eine neue Ansicht, in der man zum einem zu jedem Blog die ID findet, aber auch die Namen aller teilnehmenden Blogs, so dass man sich informieren kann, an wen man noch weiterwerfen kann und wer das Stöckchen schonmal hatte.
Ich wollte da nicht mehr zu viel Zeit reinstecken, darum ist zum Beispiel der dynamische Baum nur auf Tapete. Da noch ein schickes weißes Papier drunter zu legen, welches auch noch mitwächst, wäre zu viel gewesen. Habt ihr Probleme das zu lesen? Dann müsste ich wohl doch nochmal ran, werds dann aber nicht “schick”, sondern nur “weiß” machen…

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Pimp my ordinary day

02. August 2006 um 09:00 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback
 

Morgens das Ei zum kochen in den Topf geworfen und die Toasts in den Toaster gesteckt. Dann die Finger am Toast verbrannt und panisch im Haus rumgelaufen und gepustet. Dabei das Ei vergessen, welches nun viel zu hart wurde. Jetzt aber schnell zur Arbeit (leichter gesagt als getan: Wo ist denn jetzt schon wieder der Schlüssel???), quer durch die Stadt. Die Füße tun weh. Abends noch Freunde zum Grillen eingeladen. Dummerweise vergessen den Minigrill sauber zu machen, richtiges Besteck ist auch nicht zu finden. Und dann reden jetzt alle Freunde über einen Kinofilm den ich nicht gesehen habe. Was für ein Tag…

Das muss nicht sein!
Fangen wir also nochmal ganz von vorne an. Um ein perfektes Ei zu bekommen, könnte man sich zum Beispiel eine Eieruhr stellen (darum heißen die übrigens so), aber das ist doch langweilig. Wie wäre es also mit Eiern, die einen  “Ich bin fertig”-Aufdruck haben, der erst sichtbar wird, wenn das Ei auch fertig ist? Klasse, oder? Und am Toast muss man sich nun wirklich nicht verbrennen. Dafür gibt es doch den  Memmen-Toaster mit praktischer Rauskipp-Funktion. Om man mit dem das Toast auch zur Seite rausschießen kann? Was ihm allerdings fehlt ist zum einen das  eingebaute Radio. Und noch eine Funktion, die (passend zum Ei), einen “Ich bin fertig”-Text auf das Ei schreibt. Müsste doch machbar sein,  Liebesbekundungen sind ja auch möglich….

Toaster und Ei
Nach einem entspannten Frühstück jetzt also schnell zur Arbeit. Und das ist genauso leicht gesagt wie getan, denn dank des  MiniReminders ist es gar nicht mehr so leicht, seine Sachen zu verlegen. Es sei denn, man verlegt den MiniReminder, aber es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis man den dann mit nem MaxiReminder ausstatten kann…
Und zur Arbeit kann man jetzt auch zu Fuß gehen, das ist viel schonender. Natürlich nicht auf der Straße oder dem Bürgersteig, sondern auf der Wiese. Wie, auf deinem Arbeitsweg gibt es keine Wiese? Dann nimm doch einfach das  Grasrad. So schaffst du es bis zu deinem Schreibtisch. Und in der Mittagspause kannst du dann gleich ein Picknick machen…

Parkwheel
Gegrillt wird dann abends auch nicht auf dem verklebten Grill, sondern in einem  DIY-Parabol. Da man da wohl noch ein paar Erfahrungen sammeln muss, wie heiß es nun ist, wie heiß das Fleisch wird und wann es endlich gut ist, empfiehlt sich am Anfang  dieses praktische Grillbesteck, das Antworten auf alle möglichen Fragen bietet. Und die Antworten auf Filmfragen (man will ja mitreden) findet man neuerdings bei den  Fünf Filmfreunden. Was für ein Tag! (der kann dann auch noch  hiermit ausklingen…)

Grillen

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Mit dem Bierbähnle durch Ulm und zum Schatten

02. August 2006 um 00:29 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Gestern habe ich eine Überaschungsparty zu meinem 23. Geburtstag bekommen. Juchu! Aber spart euch ruhig die Glückwünsche in den Kommentaren, mein 23. Geburtstag ist schon etwas her. Schon über 2,5 Jahre…
Ich entnehme euren verdutzen Gesichtern, dass ihr Aufklärung braucht, darum drehe ich die Uhr einfach nochmal 2,5 Jahre zurück, zu meiner echten Geburtstagsparty:

Mein 23. Geburtstag
Ich bekam also einen schicken Karton, den ich freudestrahlend aufriss. Innendrin fand ich zu meiner Verwunderung nur eine Karte und Verpackungsmaterial vor. Der Text der Karte war treffend: “Wir schenken dir Zeit und Geduld…”. Ich versuchte den glücklichen Jungen zu spielen, der sich auch mit weniger zufrieden gibt, hielt das aber nicht lange durch, sondern begann jämmerlich zu heulen. Zumindest fast…
Aber immerhin habe ich Geduld bewiesen und nur ab und an bei Fluffi und Frau Bü gejammert, dass ich mein Überraschungsgeschenk doch jetzt langsam verdient hätte, aber es wurde einfach nix (bei Fluffi gibt es eine  “Achsenbruch”-Ausrede). Bis gestern eben…
Unter (relativ) falschem Vorwand wurde ich ins Auto gelockt und dann ging zu den Stadtwerken, wo wir ins  Ulmer Bierbähnle umstiegen.
Das Ulmer Bierbähnle ist eine original ulmer Straßenbahn aus dem Jahre 1910, die heute nur noch zu Umtrunkzwecken durch die Stadt fährt. Das Bier war natürlich auch dabei und so fuhren wir eine Stunde durch das große Ulm und winkten freundlich allen Menschen zu.

im Bierbähnle
Damit einem während der Fahrt nicht zu langweilig wird (falls Bier und Freunde nicht reichen), war die Bahn auch noch mit Infos und Fotos versehen, die Aufschluss über die ulmer Zeiten um 1910 gaben. Ebenso erheiternd waren die Warnschilder, die noch im Wagen zu finden waren. Das Spuckschild hat mich direkt mal an meinen SWN-Brief erinnert und Conny hat mich dann drauf aufmerksam gemacht, dass an beiden Seiten am Ausgang ein Schild war, dass man doch bitte beim Aussteigen die linke Hand am Griff halten solle. Da die beiden Türen aber symmetrisch waren, ist schnell ersichtlich, dass dies nur für eine der beiden Türen die optimale Strategie sein kann…

Schilder
Selber fahren durfte ich leider nicht. So tun als ob dagegen schon, darum gibts auch diese Fotos:

Ich fahr das Bierbähnle

Ich fahr das Bierbähnle

Der Mann rechts ist übrigens unser netter Fahrer, der hier gerade die Weichen umstellt. Die Weichen umgestellt hat Ulm schon lange und so haben sie sich (mal wieder eine Brüller-Überleitung) vor ein paar Jahren ganz neue Straßenbahnen gekauft, die sich kurze Zeit später in anderen Städten ( nicht in Ulm)  als instabil herausstellten.

Alt und neu
Fluffi mit SchnitzelNachdem wir die Fahrt (und nur einen der beiden Bierkästen, wir sind schließlich nicht mehr wirklich 23) hinter uns hatten, ging es dann noch “Zum Schatten” (heieiei, die haben ja gar keine Website…). Wer Ulm einmal besucht und nicht weiß, wo er zu Abend essen soll, der sollte auf jeden Fall dem Schatten einen Besuch abstatten und davor ruhig zwei Tage gefastet haben, sonst bekommt man echt ein Problem. Hier gibt es nämlich sehr leckere Schnitzel zu günstigen Preisen (kleines Schnitzel mit Beilage für unter 7 Euro). Das besondere dabei ist die Größe der Schnitzel. Wenn ich eben “kleines Schnitzel” geschrieben habe, so meine ich damit ein großes Schnitzel, wie man es in anderen Restaurants bekommt. Ich selber habe mir mal ein großes Schnitzel “gegönnt” (dieses Wort trifft es überhaupt nicht..), welches ihr hier drunter bewundern könnt.
Mein SchnitzelDer Teller, der so klein aussieht hat etwa Pizzatellergröße. Das Schnitzel ist demzufolge noch größer (hängt ja an beiden Seiten über). Um euch das Abschätzen der Größenverhältnisse etwas leichter zu machen, habe ich mal ein 1-Cent-Stück auf die Zitrone gelegt. Auf mich selbst wirkt das Schnitzel auf dem Bild jetzt aber nicht wirklich so groß, wie es in Wahrheit war, darum solltet ihr jetzt mal schnell in ein Restaurant eures Vertrauen gehen, dort ein Schnitzel bestellen, ein 1-Cent-Stück drauflegen und dann ein Foto machen. Das wird dann sehr warscheinlich richtig mickrig aussehen. Fotos gerne in den Kommentaren verlinken oder mir zuschicken (schnitzeljagd [at] donvanone.de), da kann man sicher was draus machen…

Schnitzel essen
Und solltet ihr jetzt wirklich im Schatten essen wollen: Reserviert vorher, da ist selten Platz frei und die Leute brauchen immer etwas länger zum Essen (obwohl man sich die Reste auch einpacken kann, was ich tatsächlich auch in Anspruch nehmen musste).
Ich gebe mein bestesSchande über mich, aber ich bin ja auch keine 23 mehr. Früher (noch viel früher, sagen wir so ungefähr als ich 16 war) hab ich deutlich mehr Schnitzel gegessen. Waren wir mit der Verwandtschaft essen, so hab ich von allen Seiten Reste abbekommen und danach immer noch Hunger gehabt). Das gestern war aber eine unglaubliche Qual. Vor allem mit dem Bauch (man kann ihn  bei Fluffi bewundern) dann abends ins Bett zu gehen… oje…). Wir hatten aber nicht reserviert, sondern haben es uns im Biergarten gemütlich gemacht, der aufgrund des leichten Schauers noch genug Platz für uns bot.

Zum Abschluss dann noch Fluffis Wortwitz des Tages: Die Fernsehstare…

Fernsehstare
Ach ja: Natürlich noch ein großes DANKESCHÖN an alle, die mich so nett beschenkt haben!

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