18. März 2006 um 19:44 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

An dieser Stelle nun der erste Brief aus meiner soeben angekündigten “Tach, Post!“-Reihe.
Es handelt sich um den Vorschlag einer Vorrichtung zur Kalthaltung von Schokolade, den ich meiner Lieblingsschokoladenfirma Sarotti (mit dem netten Mohren) zugeschickt habe. Aus mir unverständlichen Gründen hat es diese Erfindung noch nicht auf den Markt gebracht, ich denke mal, sie sind noch intensiv am forschen und genetisch die quirligsten Fliegen am züchten. Anders kann ich mir das nicht erklären…
Aber lest doch selbst!
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Alle Beiträge der Reihe 'Tach, Post!'
- Tach, Post!
- Tach, Post! (I): Sarotti Mohr
- Tach, Post! (II): Theo Waigel – Der Euro Teil 1
- Tach, Post! (III): Stadtwerke Neuwied
- Tach, Post! (IV): ARD und ZDF
- Tach, Post! (V): Müntefering
- Tach, Post! (VI): Lafontaine und Eichel – Der Euro Teil 2 und 3
- Tach, Post! (VII): Ravensburger
- Tach, Post! (VIII): Swatch
- Tach, Post! (IX): Europäisches Parlament – Der Euro Teil 4
- Tach, Post! (X): McDonalds
- Tach, Post! (XI): Procter & Gamble – Wick-Inhalierstift Teil 1
- Tach, Post! (XII): Sat.1
- Tach, Post! (XIII): BILD
- Tach, Post! (XIV): Deutscher Fußball Bund
- Tach, Post! (XV): Haribo
- Tach, Post! (XVI): Vorwerk
- Tach, Post! (XVII): Procter & Gamble – Wick-Inhalierstift Teil 2
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- Tach, Post! (XIX): Aktiva
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- Tach, Post! (XXI): Microsoft
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- Tach, Post! (XXVI): Deutsche Post
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- Tach, Post! (XXVIII): Rheinzeitung
- Tach, Post! (XXIX): T-Com Zeitansage
- Tach, Post! (XXX): Zufall
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18. März 2006 um 19:42 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback
Vor 7 Jahren sah die Welt beim mir noch ganz anders aus: Kein Blog, kaum Internet, bloß auf der Schulbank nicht einschlafen und bitte bitte irgendwie das Abitur schaffen. Und diese drei Faktoren sorgten dafür, dass ich einen Haufen Briefe an diverse Firmen schrieb. Warum? Klar, der Schreibdrang muss ja irgendwie raus (kein Blog), Mails schreiben tun nur die Freaks (kaum Internet) und irgendwie muss ich mich während dem Unterricht ja wach halten (Abi). Auslöser waren übrigens die superlustigen Bücher von Jürgen Sprenzinger, die ich nur empfehlen kann.
Nun soll die Welt (Wunschdenken) auch mal was von meinen Briefen erfahren und so werde ich sie hier regelmäßig (geplant ich wöchentlich, wodurch der geneigte Leser dann ca. 35 Wochen (hoffentlich) gut unterhalten wäre.
Und bevor ich mir hier unnötigerweise noch mehr Worte aus den Fingern sauge, kopiere ich doch einfach mal den “Klappentext” aus meinem vor Jahren für die Verwandschaft angefertigten Buch:
Der Autor:
Auf die Welt gepresst am 4.11.80, wenige Jahre später in den Kindergarten abgeschoben, von da in die Wülfersberger Grundschule Gladbach strafversetzt. Nach 4 Jahren schlechter Führung mit satten 9 Jahren Werner-Heisenberg-Gymnasium bestraft. Dann wegen befriedigender(,0) RehABIlitation zurück ins Leben gelassen. Ein großer Fehler. Prompt verweigerte er den Dienst an der Waffe und fuhr den Dienstwagen seiner Zivildienststelle gegen einen Bus. Dann musste sie Konkurs anmelden (Die letzten beiden Sätze stehen in keinerlei Kausalzusammenhang, sondern sollen nur den Platz dieser Seite füllen).

Das Buch:
Angeregt wurde ich (Andreas Hallerbach) durch 2 sehr gute Bücher von Jürgen Sprenzinger („Sehr geehrter Herr Maggi“ und „Lieber Meister Proper“)(sehr zu empfehlen), allerdings war die Verrücktheit und überaus befremdende Sinnlosigkeit, die in den Briefen zu finden ist auch vorher schon in meinem Kopf vorhanden. Allerdings habe ich immer versucht, diese vor meinen Mitmenschen zu verbergen, was mir aber immer schwerer fiel.
Nun mal kurz zu zwei Fragen, die mir immer wieder von Lesern meiner Briefe gestellt wurden:
1)„Haben die dir echt geantwortet?“ – Natürlich. Wär ja noch schöner, wenn ich auf meine eigenen Briefe antworten würde. Mir ist zwar einiges an Schwachsinn zuzutrauen, aber DAS nun wirklich nicht. Alle Briefe stammen wirklich von den Absendern.
2)„Sag mal, hast Du vielleicht zu viel Zeit?“ – Jein. Eigentlich nicht, aber was soll man denn machen, wenn man stundenlang in langweiligen Deutschstunden und für mich wenig interessanten (was nicht an der Lehrerin lag) Geschichtsstunden machen? Ich hatte dort immer viel Zeit, meine Gedanken in die entferntesten Gegenden schweifen zu lassen und diese Ergüsse dann zu Papier zu bringen. Vielen Dank dafür noch einmal an Frau Berresheim und Frau Fischer. Aber auch danke an Herrn Heym und Herrn Müller, ihr habt auch viel zu diesem Buch beigetragen.
1. Auflage, Dezember 2000
Veröffentlichungen oder Vervielfältigungen des Buches oder
eines Teiles des Buches nur mit Genehmigung des Autors
Und jetzt viel Spaß beim Lesen des ersten Briefes!
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18. März 2006 um 16:15 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback
So, nachdem ich euch jetzt nur mit dem neuen Layout genervt habe, schreib ich mal wieder was vernünftiges interessanteres:
Designleute sind ja bekanntlich etwas komisch. Außerdem beschäftigen sie sich mit jedem noch so abwegigen Thema und entwerfen dazu massig unrealisierbare, total unpraktische, aber irgendwie manchmal doch stylische Objekte. So auch bei “peepee”, einem Projekt, das ich vor einiger Zeit (ja, DonsTag ist kei brandaktueller Blog) TotalBlogal gefunden habe. Öffentliche Toiletten sehen ja meist nicht wirklich gut aus, stinken und sind immer kaputt (beim ulmer Toilettenhäuschen am Theater soll angeblich die Tür nicht zugehen, wenn man drin sitzt). Das muss nicht sein, so die Überlegung und so wurden (nicht immer frauengeeignet) teilweise sehr interessante Ergebnisse geliefert. Zum Beispiel ein Keramikbaum zum dranpinkeln. Praktisch…
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design,
toilette
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18. März 2006 um 15:47 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback
So, die alten Kalenderblätter kleben jetzt an der Wand statt zu fliegen (stört es eigentlich irgendwen, dass beim obersten Kalender die Titelzeile auf dem Metallding steht und später dann auf dem Zettel selbst? Aber was soll sonst auf dem Metallding stehen, leer siehts ziemlich dämlich aus…) und die Links sind roter geworden.
Außerdem hab ich mir mal Gedanken gemacht, wie denn Blockquotes aussehen sollen (PostIt aufs Kalenderblatt), hab nen Bilderrahmen für die Zufallsfotos dazugehangen und mir Gedanken zu den Kommentaren gemacht. 
Da soll es jetzt so sein, dass meine Kommentare besonders hervorgehoben werden (wobei ich mir nicht sicher bin, ob das wirklich durch das dunklere Papier passieren soll, oder ob alle dunkleres Papier haben sollen und nur ich auf dem weißen schreiben darf) und Pingbacks und Trackbacks als PostIts erscheinen (und wenn ich da dann dran arbeite, dann guck ich auch mal, ob ichs hinbekomme, dass bei “neue Kommentare” auch nur die wirklichen Kommentare erscheinen, ohne Pinbacks und Trackbacks).
Und weil Manu die “Klorolle” zu altbacken fand, hab ich das ganze auch nochmal in einer moderneren Version gemacht, glaube aber, dass mir die spießige Version besser gefällt, passt besser zur Rauhfasertapete…
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