Wilhelma

01. November 2006 um 17:59 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

eisbaer Am Wochenende haben Frau Bü und ich das gute Wetter noch einmal genutzt und sind nach Stuttgart in die Wilhelma gefahren (und bevor es hier jetzt “du hättest ja mal anrufen können”s von allen Seiten hagelt: Wir waren abends so fertig, dass wir unser geplantes Treffen mit einem Kommilitonen absagen mussten). Ich war vorher noch nie da, hatte aber nur positives gehört und vor allem die Pinguine wollte ich mal sehen.
Und (um das mal vorweg zu nehmen) ich fands wirklich nett. An einen San Diego Zoo kommt die Wilhelma natürlich nicht ran, aber das hatte ich auch nicht erwartet. Nur die Tiere haben es nicht gut mit uns gemeint. Man kann die ja entweder in ihrem Haus oder im Freigehege beobachten und irgendwie war das ständig so, dass die Tiere immer genau da hingingen, wo wir gerade nicht waren. Besonders bei der Sau mit den vielen vielen kleinen Ferkeln war das sehr auffällig, wir sind ständig nur raus und reingerannt, bis ich endlich mal zu einem einigermaßen veröffentlichungswürdigen Foto kam (immer noch nicht super, weil die Mutter so viel Staub aufgewirbelt hat, aber egal)

Schweine

Und das waren nicht die einzigen Jungtiere, die wir gesehen hatten. Überall gab es süße kleine Tierchen, das jüngste war wohl dieses Nashorn, welches gerade mal 10 Tage alt war. Und die Ähnlichkeit zur Mutter ist schon jetzt nicht zu leugnen. Direkt wie aus dem.. äh… Gesicht geschnitten:

wie_aus_dem_gesicht_geschnitten

Gleich nebendran waren die Elefanten, denen im eigenen Gehege wohl das Essen ausgegangen war. Und so hat sich jeder seine eigene Strategie ausgedacht, um an leckeres Laub zu kommen. Der links Elefant bedient sich außerhalb seines Käfigs, der rechte pustet mal kräftig in den Baum obendrüber und sichert sich so (dem Herbst sei Dank) einen Laubregen.

clevere_elefanten

Neben den sich versteckenden gab es auch noch die schlafenden Tiere. Wobei es auch hier deutliche Unterschiede gibt. Manche Tiere sehen im Schlaf noch süßer aus,

schalfend2

andere irgendwie eher tot als schlafend:

Scheintotes Erdmännchen

Abends haben wir und dann auch noch die Fütterung der Seelöwen angesehen, die nicht wirklich so lief wie geplant. Denn während der Show ist dem Zoomensch der Eimer mit den Fischen umgekippt und alle Seelöwen stürzten sich auf die unerwartete Mahlzeit. Das gefiel dem Fütterer aber nicht so tolle und so machte er regen Gebrauch von seinem Bambusstock. Das Publikum hat zwar größtenteils belustigt gelacht, aber ich denke gerade den Kindern dürfte es nicht ganz so gefallen haben, wie der auf die Tiere eingeschlagen hat (irgendwann ist der Stock dann sogar durchgebrochen). Hab leider zu spät (der Schock..) angefangen zu filmen, hier mal die letzten Sekunden der Aktion (hier schlägt er nicht mehr wirklich zu):

Neben den großen Tieren gab es dann auch noch die kleinen. So zum Beispiel die Schmetterlinge im (Überraschung!) Schmetterlingshaus:

schmetterling

Dass ich auch noch kleinere Tiere fotografiert hatte, ist mir erst hier daheim am Rechner aufgefallen. Eigentlich dachte ich, die schwarzen Punkte wären Teil der komischen Blüte, aber es waren dann wohl doch Ameisen:

Ameisen in Blüte

So, damit habt ihr jetzt fast das Ende des Fotoromans erreicht (einige Bilder lassen sich übrigens anklicken und somit in größer anschauen), abschließend nur noch eine kleine Tiersammlung:

Tiere in der Wilhelma

PS: Nochmal kurz zu den Pinguinen: Puh, haben die gestunken. Igitt! Lange aushalten konnte man es da nicht wirklich…

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Warum darf mein Gastblogger das nicht?

01. November 2006 um 11:51 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Mal ne Frage an alle WordPress-Kenner: Wie man am letzten Beitrag erkennen kann, gibt es bei DonsTag nun einen kleinen Gastblogger (nur ein ganz kleiner, das hier ist immer noch DonsTag und nicht DonundManusTag), dem ich ein eigenes Profil (als “Autor” eingerichtet habe.
Jetzt scheint es aber so zu sein, als dürfte der nicht alles in das Editierfeld schreiben, was er will. So haben alle meine Bilder entweder die class “alignleft” oder “border”, je anchdem ob volle Breite oder nicht. Diese Angaben in den Image-Tags werden bei Manu aber konsequent rausgelöscht, wenn er auf speichern klickt.
Woran liegt das und wie kann ich das abstellen?

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Fehlkauf? Spiel des Jahres 2006: Thurn und Taxis

01. November 2006 um 10:06 von Manu | Kommentar abgeben | Trackback

Thurn und Taxis Neulich bei Martin und Doris gab es ein neues Spiel auszuprobieren:  Thurn und Taxis. Von außen sah es zuerst sehr vielversprechend aus mit schön gemalten Bildern und einem Spielprinzip ähnlich dem von  Zug um Zug, fing ganz gut an und erwies sich dann als zufallslastig und langweilig.

Jeder Spielzug läuft nach dem gleichen Muster:
Zuerst kann man aus vier verschiedenen Sonderaktionen wählen. Zur Auswahl stehen “2 Karten nehmen”, “2 Karten legen”, “Neue Kutsche mit um 2 kürzerer Strecke erwerben” und dann auch noch “Alle 6 Auswahlkarten austauschen”. Danach kann man eine von sechs offenen Auswahlkarten nehmen oder verdeckt ziehen (mit Sonderaktion auch zwei). Als nächstes muss man mindestens eine Karte links oder rechts an seine Strecke anlegen (mit Sonderaktion auch zwei). Zuletzt kann man sich dann für die Wertung der Strecke entscheiden. Die Karten für die Strecke werden dann entfernt und man erhält die Möglichkeit nach einer von zwei verschiedenen Grundregeln Häuser auf den Spielplan zu setzen.
Wenn man mit der Verteilung dieser Häusern bestimmte Aufträge erfüllt erhält man Siegpunkteplättchen. Zusätzlich erhält man für lange Strecken Siegpunkte durch Siegpunkteplättchen und dazu noch durch eine “bessere Kutsche” (Was aber auch nur Siegpunkte bedeutet).
Eine Weile lang machte das Spiel auch Spass, jeder baute fröhlich seine Strecken, allerdings ohne viel Kommunikation oder Interaktion. Das höchste der Gefühle war mal eine weggeschnappte Karte aus der Auswahl. Jeder verfolgte unabhängig seine selbst gesetzten Ziele und sammelte ein paar Siegpunktplättchen. Und dann wurde das Spiel langsam doof … jeder zielte auf einige wenige Streckenabschnitte und falls keine brauchbare Karte in der Auswahl war wurden alle sechs Karten per Sonderaktion ausgetauscht. Das passierte dann fast jeden Zug. [Entfernt: Beschwerde über die fehlende Bewertungslogik. Die Anleitung war da wohl etwas unübersichtlich, denn beim ersten Spiel gabe es eine Fehlinterpretation der Wertung von übriggebliebenen Häußchen und eine zufällige Zuteilung der Auftragswertungsplättchen. Aber selbst wenn es durch die richtigen Regeln etwas logischer wird bleiben einige Kritikpunkte bestehen. Was mich fast am meisten gestört hat war, dass jeden Zug die Karten ausgetauscht wurden und dass das Spiel sonst nicht viel Interaktion der Spieler erfordert … wir haben uns dann aus Ermangelung von spielbedingter Interaktion immer gegenseitig Tipps gegeben ;).

Ich frage mich jetzt , wie das Spiel den Titel  Spiel des Jahres erringen konnte. Für SpieleSpieler ist „Thurn und Taxis“ eher ungeeignet und auch langweilig, für Kinder und Familien vieleicht ganz ok.

Ciao, Manu

Manu? Wer ist den das schon wieder? Naja, so ein Typ, den der Donvanone kennt (das ganz kleine Tag da), der selber zuwenig schreibt für ein eigenes Blog, aber abundzu doch gerne was schreiben würde.

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