Am Wochenende haben Frau Bü und ich das gute Wetter noch einmal genutzt und sind nach Stuttgart in die Wilhelma gefahren (und bevor es hier jetzt “du hättest ja mal anrufen können”s von allen Seiten hagelt: Wir waren abends so fertig, dass wir unser geplantes Treffen mit einem Kommilitonen absagen mussten). Ich war vorher noch nie da, hatte aber nur positives gehört und vor allem die Pinguine wollte ich mal sehen.
Und (um das mal vorweg zu nehmen) ich fands wirklich nett. An einen San Diego Zoo kommt die Wilhelma natürlich nicht ran, aber das hatte ich auch nicht erwartet. Nur die Tiere haben es nicht gut mit uns gemeint. Man kann die ja entweder in ihrem Haus oder im Freigehege beobachten und irgendwie war das ständig so, dass die Tiere immer genau da hingingen, wo wir gerade nicht waren. Besonders bei der Sau mit den vielen vielen kleinen Ferkeln war das sehr auffällig, wir sind ständig nur raus und reingerannt, bis ich endlich mal zu einem einigermaßen veröffentlichungswürdigen Foto kam (immer noch nicht super, weil die Mutter so viel Staub aufgewirbelt hat, aber egal)

Und das waren nicht die einzigen Jungtiere, die wir gesehen hatten. Überall gab es süße kleine Tierchen, das jüngste war wohl dieses Nashorn, welches gerade mal 10 Tage alt war. Und die Ähnlichkeit zur Mutter ist schon jetzt nicht zu leugnen. Direkt wie aus dem.. äh… Gesicht geschnitten:
Gleich nebendran waren die Elefanten, denen im eigenen Gehege wohl das Essen ausgegangen war. Und so hat sich jeder seine eigene Strategie ausgedacht, um an leckeres Laub zu kommen. Der links Elefant bedient sich außerhalb seines Käfigs, der rechte pustet mal kräftig in den Baum obendrüber und sichert sich so (dem Herbst sei Dank) einen Laubregen.
Neben den sich versteckenden gab es auch noch die schlafenden Tiere. Wobei es auch hier deutliche Unterschiede gibt. Manche Tiere sehen im Schlaf noch süßer aus,
andere irgendwie eher tot als schlafend:

Abends haben wir und dann auch noch die Fütterung der Seelöwen angesehen, die nicht wirklich so lief wie geplant. Denn während der Show ist dem Zoomensch der Eimer mit den Fischen umgekippt und alle Seelöwen stürzten sich auf die unerwartete Mahlzeit. Das gefiel dem Fütterer aber nicht so tolle und so machte er regen Gebrauch von seinem Bambusstock. Das Publikum hat zwar größtenteils belustigt gelacht, aber ich denke gerade den Kindern dürfte es nicht ganz so gefallen haben, wie der auf die Tiere eingeschlagen hat (irgendwann ist der Stock dann sogar durchgebrochen). Hab leider zu spät (der Schock..) angefangen zu filmen, hier mal die letzten Sekunden der Aktion (hier schlägt er nicht mehr wirklich zu):
Neben den großen Tieren gab es dann auch noch die kleinen. So zum Beispiel die Schmetterlinge im (Überraschung!) Schmetterlingshaus:
Dass ich auch noch kleinere Tiere fotografiert hatte, ist mir erst hier daheim am Rechner aufgefallen. Eigentlich dachte ich, die schwarzen Punkte wären Teil der komischen Blüte, aber es waren dann wohl doch Ameisen:

So, damit habt ihr jetzt fast das Ende des Fotoromans erreicht (einige Bilder lassen sich übrigens anklicken und somit in größer anschauen), abschließend nur noch eine kleine Tiersammlung:

PS: Nochmal kurz zu den Pinguinen: Puh, haben die gestunken. Igitt! Lange aushalten konnte man es da nicht wirklich…




Neulich bei Martin und Doris gab es ein neues Spiel auszuprobieren:
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