DonsTag 2.0.5

31. Oktober 2006 um 01:03 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, DonTag ist jetzt endlich mal (was WordPress und dessen Plugins angeht) up to date (nachdem ich 2.0.1 bis 2.0.4 ausgelassen hatte) und sollte eigentlich wieder super funktionieren. Wer Fehler findet, sollte diese bitte hier in den Kommentaren mitteilen, werd mich dann so schnell wie möglich dran setzten (so zum Beispiel, dass bei “über DonsTag” kein Papier mehr zu sehen ist. Wird heute Abend repariert).
Außerdem hab ich die kurze Zeit der Blogabschaltung genutzt, um ein wenig in der CSS-Datei rumzupfuschen (sollte es hier also gerade ziemlich kacke aussehen: Einfach mal den Cache löschen). Und zwar habe ich alles auf Manu vorbereitet, der hier ab sofort immer mal wieder reinschnuppert und Gasteinträge verfasst. Und damit ich keine Abmahnung bekomme, wenn der Manu Dreck verzapft, werden seine Beiträge nicht auf weißem Papier geschrieben, sondern auf kommentarfarbenem Papier. So sieht der Anwalt gleich, an wen die Rechnung gehen muss…

Probleme mit WordPress-Database-Backup-Plugin

30. Oktober 2006 um 00:26 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Hat die noch jemand? Liegt das an der Zeitumstellung?  Das Plugin hat gerade meinen ganzen Mailacount mit Backpus gefüllt (bis die Quota voll war) und hier auf der Blogseite ne Warnung angezeigt, dass es die Zip-Datei auf dem Server nicht löschen könne, weil sie nicht da wäre (war sie auch nicht). Ist jetzt erstmal deaktiviert, sehr komisch das ganze…

Halloweenparty-Tipps – Teil 4

30. Oktober 2006 um 00:03 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, gerade noch rechtzeitig kommt hier der vierte und letzte Teil der Halloween-Party-Tipps-Reihe (Links zu den ersten drei Teilen gibt es ganz unten). Da ich nun schon öfters gefragt wurde: Nein, auch nach dem 31.10. wird es keinen fünften Teil geben, da Frau Bü und ich beschlossen haben, dass man aufhören muss wenn es am Schönsten ist. 2005 war also unsere vorerst letzte Halloween-Party, dafür gibt es dann übers Jahr verstreut andere Themenpartys (wie zum Beispiel die Oscar-Party, oder auch die Good-Taste-Party). Da ist man dann auch themenmäßig nicht so festgezerrt und die ganze Wohnung auf den Kopf stellen kann man ja immer noch (wir haben da schon wieder ein paar Ideen, die ziemlich krass werden könnten, aber das darf ich hier natürlich nicht verraten, die Gäste lesen ja mit…)

Hexenwald

Das Thema: Hexenwald
Nachdem wir uns im Vorjahr fast ausschließlich mit dem Essen beschäftigt hatten, haben wir uns in dem Jahr wieder ausgiebiger mit der Dekoration auseinandergesetzt. Grabsteine und Co waren schon ausgiebig verbraucht, also musste eine neue Idee her. Und nachdem ich Frau Bü dann endlich überredet hatte, dass ein Hexenwald halloweentauglicher als ein Dschungel wäre, stand es also fest.

Die Deko
Und bevor ich hier jetzt auf die Deko eingehe, erst mal ein paar Bilder vom Aufbau und ganz unten dann vom fertigen Wohnzimmer (wehe irgendwer macht Witze über Kleidung oder Frisur. Das ist halt mein Arbeitsoutfit…):

Deko

Das Wohnzimmer wurde mal wieder komplett leer geräumt (geht jedes Jahr schneller. Dieses Jahr wurde allerdings dank der neuen Couchgarnitur etwas enger in der Abstellkammer im Schlafzimmer, aber es ging gerade noch so. Ein Glück hatten wir noch nicht das komplett neue Zimmer…) und (mal wieder) untenrum gut abgeklebt.
War die Deko in den letzten Jahren teuer eingekauft (siehe Teil 2), so wollten wir diesmal etwas sparen und setzten auf “do it yourself”: Aus dem Wohnzimmertisch, Teilen des Steckregales aus der Küche und viel Pappe wurde in die eine Zimmerecke ein Hexenhaus gebaut, welches mit entsprechender Tapete auf “echt” getrimmt wurde. So Steintapete bekommt man eigentlich in fast jedem Tapetenladen, für das Dach haben wir lange überlegt und auch die freundliche Angestellte konnte nicht helfen. Hat aber interessant geguckt, als wir fragten, welche Tapete denn einem Hexenhausdach am ähnlichsten käme. Achja, der ursprüngliche Plan war übrigens, das Hexenhaus auch zu Teilen essbar zu machen (hatten extra riesige Waffeln für das Dach gekauft (die haben wir immer noch hier, fragt also danach, wenn ihr mal wieder da seid und Hunger habt), das ganze dann aber doch wieder verworfen.
Zu dem Hexenhaus gehörte dann noch ein Kessel und ein Rabe, den wir aus Karnickelszaun, Kleister und Zeitung zusammenbastelten (da halfen dann meine Erfahrungen vom Kirmeskronenbau oder der Pulp-Fiction-Party aus der Vor-Frau-Bü-Zeit). Und da das Hexenhaus innen ja auch nicht zu leer sein sollte, gabs da zum einen in den in dieser Zimmerecke angebrachten Spielregalen Süßkram und Alkoholika, die jeweils nach Farben sortiert wurden. Zum anderen gab es noch einen kleinen Ofen, in dem spezielle Flammen-Glühbirnen vor sich hinflackerten.
HexeIn die zweite Zimmerecke kam dann natürlich noch die Hexe. Sie bestand aus einem Stuhl, auf dem mein Schneidertorso (hab ich mal vom Sperrmüll gerettet, nur zur Deko, ich schneidere nicht) Platz nehmen durfte. Dieser Konstruktion haben wir dann ein Karnevalskostüm aus meiner Jugend angezogen, ein Kissen als Buckel reingestopft, die Arme wieder aus Karnickelsdraht gefüllt und obenauf eine Hexenmaske. Später (auf dem Bild nicht zu erkennen) hat sie dann noch nen Kleinen Korb mit Kräutern in die Hand bekommen. Und dreimal dürft ihr raten, was die Hexe da für Augen unter der Maske hat. Wer nicht drauf kommt sollte sich Teil 2 und Teil 3 nochmal anschauen (nein, nicht die Litschis).
Und um aus dem Wohnzimmer jetzt auch wirklich einen Wald zu machen, haben wir uns drei Plastik-Weihnachtsbäume und noch ein paar echte Zypressen gekauft. Diese im ganzen Wohnzimmer verteilt und dann den Boden mit 210 Liter Rindenmulch aufgefüllt.
Besonders viel Spaß hatten wir beim Aufbau der Weihnachtsbäume, welches wir natürlich mit der entsprechenden Musik zelebrierten. Hier ein Video dazu. Diesmal wollte ich euch das “Kopf drehen” nicht mehr zumuten (es gab beim letzten Mal ja ein paar Beschwerden) und so habe ich da Video vor dem Hochladen gedreht. Da Youtube aber zu dumm ist, da links und rechts einfach nen schwarzen Balken hinzumachen, ist das Bild jetzt ins Breitformat gedehnt und Frau Bü sieht etwas unförmig aus. Also müsst ihr jetzt (statt Kopfdrehen) eure Augen etwas zusammenquetschen, okay?)

Das Essen
SchlammbowleFast alles Essen wurde in der undekorierten Küche aufgebaut (war glaub ich ein Fehler, da es so zeitweise zu einer Küchenparty kam), nur die Schlammbowle bildete eine Ausnahme, sie wurde in dem Hexenkessel serviert. Schlammbowle sollte eigentlich bekannt sein, zur Sicherheit aber hier mal ein  Link zu verschiedenen Rezepten (weiß nicht mehr, wie genau wir die gemacht hatten, aber auf jeden Fall mit Kirschen, die gehören für mich in jede gute Schlammbowle).
Hexen auf ScheiterhaufenNatürlich (Traditionen müssen ja aufrecht erhalten bleiben) gab es auch bei dieser Party wieder Bockwürstchen. Nur die Finger-Nummer wurde nach 3 Jahren dann doch etwas langweilig und so haben wir uns was neues überlegt und sind dem Thema “Hexe” treu geblieben. Heraus kam die Hexe auf dem Scheiterhaufen. Leider hat das aufrechtstellen überhaupt nicht geklappt (vor allem der Scheiterhaufen aus Salzstangen wollte nicht halten, die Hexe hätten wir zum stehen bekommen) und so lag das ganze dann halt auf dem Teller. Um genau zu sein lag da ein Brötchen, in dem zwei Würstchen als Arme und Beine steckten (für die Vegetarierin waren es Essiggurken), eine Essiggurke als Kopf, eine komische Chipsart als Hexenmütze und Salzstangen und so Knabber-Pommes als Scheiterhaufen bzw. Feuer.
Blätterteig-TaschenAußerdem gab es dann noch gefüllte Blätterteigtaschen. Gefüllt waren sie mit Hackfleisch, Brunch, Tomaten etc. (und natürlich auch einer vegetarischen Variante). Halloweenesk wurde es dann durch die Hinzugabe von massig Lebensmittelfarbe, was manchen Menschen (nein, ich nenne keine Namen) den Verzehr dieser Speisen mächtig erschwerte (auch wenn man es natürlich nicht geschmeckt hat). Interessant war dann in den darauffolgenden Tagen zu sehen, dass die Farbe im Körper wohl nicht abgebaut wird… (ist ein Constantin-Thema. Wenn du willst, können wir das in der Mittagspause ja weiter ausführen…)

Die Verkleidung
In diesem Jahr war ich von unseren Gästen überaus überrascht. So ziemlich jeder kam in toller Verkleidung und machte diese Halloweenparty somit zu der stimmigsten von allen. Hier ein paar Impressionen:

Verkleidung

Besonders witzig war, dass es zwei verschiedene “Verletzten-Fraktionen” gab, die dann auf der Party angeregt diskutierten, welches Lebensmittel sich als Blutatrappe am besten eignete (Conny, was war nochmal das Ergebnis?).
Und auch in diesem Jahr hatten die Gäste wieder den Auftrag, für Programmpunkte zu sorgen und so gab es unter anderem ein Geisterkegeln mit einem schwingenden Kürbis:

Spiele
Ich selbst hatte ein Haggle (Regeln siehe  hier ganz unten) vorbereitet, in dem nicht mit farbigen Karten, sondern mit Hexen-Zutaten gehandelt wurde. Leider waren die Tütchen um die Meeresfrüchte nicht ganz dicht, so dass das ganze doch etwas eklig wurde, aber es hat trotzdem Spaß gemacht.

Der Aufwand
Natürlich war der Aufwand dieses Mal wieder höher, der Hexenwald hat 2 Tage gebraucht (Achtung: Kleister braucht ganz schön zum trocknen), aber das Abbauen ist weit weniger aufwändig, als man sich das vorstellt. Und da uns das eher selten geglaubt wurde, hab ich in diesem Jahr den Abbau mal im Zeitraffer aufgenommen, die ganze Aktion hat gerade einmal 2,5 Stunden gedauert (okay, es gab auch noch die Küche und das ganze Geschirr, aber das ist eine andere Sache):

Und bevor hier Beschwerden aufkommen: Die Zypressen und der Rindenmulch wurden natürlich nicht weggeworfen, sondern dankenswerterweise von Conny und Manu in den Garten aufgenommen. Nur die Weihnachtsbäume stehen noch im Keller, da sie niemand haben wollte. Auch nicht als  “Sex im Freien”-Starterset

Ach, liebe Kinder. bitte nur nachmachen, wenn die Eltern einverstanden sind. Oder wollt ihr  sowas bald mit euren Namen in der Zeitung lesen? (via  DeineIP)

Alle Folgen auf einen Blick:

1. Default-Party
Teil 1: Default-Party

2. Stroh und Friedhof
Teil 2: Stroh

3. Klaustrophobie und Leichenschmaus
Teil 3: Klaustrophobie ud Leichenschmaus

4. Im Hexenwald
Teil 4: Im Hexenwald

Vermischtes

26. Oktober 2006 um 23:54 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Da ich momentan etwas blog-lustlos bin, gibts hier einfach ein paar Sachen als ungeschliffene Brocken vorgeworfen, auch wenn ich mir dann morgen auf der Arbeit von Henning wieder anhören muss, dass ich ja immer schlampiger bloggen würde. Eigentlich hätte ich letzte Woche sowieso für immer mit der Sache aufhören sollen, da man das ja tun soll, wenn es am Schönsten ist. Aber jetzt schreibe ich bei den  deutschen Blogcharts zum ersten Mal negative Zahlen, der “schönste Punkt” ist also verpasst und somit werde ich wohl nie aufhören können. Tja, Chance verpasst…
Wobei ich da einfach mal Technorati die Schuld gebe (momentan ist das ja in), denn da haben meine Linkdaten in den letzten Tagen arg geschwankt (von 400 bis 477 war alles drin, es hätte also deutlich “schlimmer” in den Charts aussehen können…).

Aber nicht dass ihr denkt, ich wäre jetzt allgemein faul, nur weil ich momentan etwas weniger blogge. Nein, ich bin schon fleißig. Zum einen ist da natürlich die Diplomarbeit, zum anderen aber auch Sachen, die euch eher interessieren könnten.
So hab ich mir eben zum Beispiel extra für euch den  Firefox 2.0 installiert, was bedeutet, dass ich morgen da nochmal Energie reinstecken muss, damit der sich wieder so verhält, wie ich es will. Vor allem muss ich die mir besonders wichtige aber nicht mehr funktionierende  TabBrowser-Extension durch  Tab Mix ersetzen, wie ich gerade gelesen habe. Und da sind wir auch schon bei dem Punkt, warum ich mir FF2.0 überhaupt installiert habe: Weil ich ja auch eine Verantwortung habe und diese in den Kommentaren schon eingefordert wurde. Und so ist nun die Ironiedetektor-Erweiterung (Hier klicken zum installieren) auch kompatibel zum neuen FF.

Und wo ich schon so fleißig am updaten bin, werde ich mich in den nächsten Tagen auch mal daran setzen, mein WordPress auf den neuesten Stand zu bringen und einen Account für den neuen Gastblogger Manu einrichten, der schon einen Artikel in der Warteschlange hat. Aber so hat er noch Zeit, auch noch einen kleinen Artikel zu schreiben, in dem er sich kurz vorstellt, schließlich wollt ihr ja wissen, wer euch hier jetzt auch noch belästigt (er weiß davon noch nichts, wird diese Zeilen aber sicher lesen…).

Und ganz so faul, dass ich euch den vierten und letzten Halloween-Teil nicht rechtzeitig liefern könnte bin ich auch nicht, der kommt garantiert noch. Allerdings wohl etwas zu spät um ihn noch daheim in Realität umzusetzen (wobei, eigentlich kriegt man fast alles im Baumarkt, könnte also doch kurzfristig klappen). Sicherheitshalber hier aber noch ein paar kleine Tipps:

  • Das perfekte  Kostüm für den Hund
  • Falls man an Halloween  Billard spielen will
  • Und jetzt wirklich nur noch in Bröckchenform:

  • Hab ich  das hier schon verlinkt (unbedingt auch dir drei “drei Millionen Bilder”-Links im letzten Abschnitt anklicken)? Hab mich heute wieder mit meinem “Betreuer” drüber unterhalten…
  •  Hier kann man unseren dabbelju gleich zweimal von seiner komischen Seite sehen (via  basicthinking)
  • Auch sehr schön anzuschauen sind  diese logistischen Meisterleistungen (via  pl0g.de)
  • “Ganz nett”, aber nichts, was man mir zum Geburtstag schenken brauch sind diese  Sushi-Kissen. Da nehm ich doch lieber echtes Sushi (Frau Bü, wie wärs?) (So, da wäre also mal wieder der Name “Frau Bü” untergebracht. Nach der wird immer öfter gefragt und manche Leute sind der Meinung, dass es hier einige Leser gibt, die sich eigentlich nur für Frau Bü interessieren und gar nicht für den kleinen Don…)
  • Und  dieses Video, welches die Verwandlung einer normalen Frau zum hochgespushten Werbebild zeigt, ist zwar schon überall verlinkt worden, ich machs hier aber trotzdem nochmal, könnte ja irgendwer (wer auch immer) verpasst haben
  • Abschließend (speziell für Henning) hier noch ein  Link zu Fluffi, der auf der Party von (unter anderem)  Caro meine Panzer (hier hatte ich euch nach einer Kaufberatung gefragt und es sind dann die Panzer geworden) gefilmt hat
  • Blog-(Er)kenner der Woche

    26. Oktober 2006 um 07:21 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    So, das letzte Rätsel ist vorbei und mir bleibt nur noch den Gewinner bekannt zu geben. Es ist:  Tapedeck. Herzlichen Glückwunsch, du solltest von mir eine Mail mit weiteren Hinweisen bekommen haben. Vielen Dank bei den anderen fürs mitmachen, war wohl leider nix…
    Dafür könnt ihr euch jetzt die unerkannten Blogs angucken (ganz unten), als Trostpreis quasi…

    Ausgefallene Uhren für eine gute Diplomarbeit (I)

    24. Oktober 2006 um 23:52 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    Heute kam mein Betreuer (ich nenn ihn einfach mal so, auch wenn er das Amt nem anderen zuschreibt) auf mich zu und meinte, ich solle doch mal die bisherigen Fortschritte (auch das nenn ich einfach mal so) schriftlich festhalten, damit wir uns in der nächsten Woche mit den anderen Betreuern zusammensetzen können um den Fehler zu lokalisieren, der irgendwo (nicht zwangsläufig bei mir) stecken muss.
    Das klang recht harmlos, stellte sich dann allerdings schwieriger raus als ich dachte, da ich meine eigenen Formeln nicht mehr nachvollziehen konnte. Mittlerweile (ja, das hat mir einfach keine Ruhe gelassen) habe ich zumindest die  beiden  Links gefunden (braucht ihr nicht anklicken, die sind da nur für mich, damit ich sie morgen auf der Arbeit nicht mehr suchen muss) auch gefunden, die mich damals zu der Formel gebracht haben, wirklich nachvollziehen kann ich sie aber immer noch nicht und wahrscheinlich ist sie auch falsch (darum hab ich jetzt mal ne neue gebastelt, die dann morgen getestet werden muss).

    Aber sowas hinterlässt natürlich kein optimales Bild und so sehe ich mich gezwungen, heute den ersten Teil des Einschleimspecials loszuwerden. Mein “Betreuer” besitzt nur Uhren, die etwas ausgefallener als normale Armbanduhren sind und oft nicht auf den ersten Blick zu lesen sind (die aktuelle ist ungefähr so wie  diese hier, nur etwas “normaler”). Und da da etwas Abwechslung ja ganz gut tut, werde ich mich der Sache hier für ihn mal annehmen…

    Den Anfang macht  “Retsu” von TokyoFlash. Hier wird die Uhrzeit mit einem LED-Balken angezeigt, wobei man zum Lesen etwas Zeit mitbringen sollte, denn im ungünstigsten Fall muss man sich sechs Durchläufe anschauen. Durchläufe? Will ich nicht erklären (zumal ich diesen ganzen Artikel gerade (aus eigener Dummheit) zum zweiten Mal schreibe ), diese Animation sollte das sofort klar machen:

    Retsu

    Ebenfalls aus dem Hause TokyoFlash (die scheinen ja die Götter der tollen Uhren zu sein) ist  “G Version”. Auch hier wir munter vor sich hin geleuchtet, das Design gefällt mir allerdings nicht ganz so gut wie das von der doch recht schicken “Retsu”. Aber leicht zu lesen ist sie auch (auf dem Bild ist es 3:55), wobei man wohl besser frontal draufschaut, um besser zu erkennen, aus welchem Loch das Licht denn nun kommt. Gibts übrigens in grün, rot und blau.

    G Version

    Und da ich nicht nur an meinen “Betreuer”, sondern auch an dessen Frau denke, hab ich hier noch einen weiteren Tipp. Weihnachten ist ja gar nicht mehr so fern…
    Es handelt sich bei der  “OV Watch” nicht um eine Uhr, die die Uhrzeit anzeigt, sondern die fruchtbaren Tage im weiblichen Zyklus (und das sogar 5 Tage im Voraus, klasse, oder?). Und bei dem schicken Design kann doch keine Frau “Nein” sagen…

    OV Watch

    PS: Da ihr ja sicher alle Interesse daran habt, dass ich (so wie Fluffi oder Frau Bü) eine gute Diplomarbeit schreibe, dürft ihr mir gerne weitere tolle Armbanduhren zukommen lassen (also den Link jetzt) (wobei…)

    UPDATE: Ganz so dringend ist der Aufruf nicht, hab grad noch nen super Blog gefunden, der sich nur mit so Uhren beschäftigt. Natürlich gibt es noch keinen Link, sonst hab ich ja nix mehr zu bieten ;-)

    Erfindungen, die nochmal überdacht werden sollten

    24. Oktober 2006 um 09:05 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

     Fluffi hat mir gerade  einen Link geschenkt, den ich euch nicht vorenthalten kann.

    Schranke

    Ich versteh echt nicht, wie sowas ernsthaft betrieben werden kann…

    letzte Blog-(Er)kenner-Chance

    24. Oktober 2006 um 00:41 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    So, in 48 Stunden läuft das definitiv letzte Blog-(Er)kenner-Spiel aus und jetzt solltet ihr eben diese letzte Chance nutzen und noch kräftig miträtseln. Ich habe zu eurer Hilfe auch die schon erkannten Blogs aufgeführt.
    Und für die reinen Feedleser: Seit Sonntag gibt es hier den Banner zum neuen Blog-(Er)kenner der Woche:  krambox.de

    Tach, Post! (XXX): Zufall

    23. Oktober 2006 um 23:51 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    So, heute dann also der vorerst letzte Brief aus der “Tach, Post!“-Reihe, vor Weihnachten gibt es dann nochmal ein Spezial mit Briefen an den Weihnachtsmann, aber dann war es das wirklich. Darum würde ich mich freuen, wenn ihr in dem Artikel mit dem Inhaltsverzeichnis mal ein wenig Feedback zu der Aktion geben würdet. Welche Briefe haben euch am Besten gefallen, welche waren grottig und so, würde mich wirklich freuen.
    Aber jetzt erstmal noch den heutigen Brief und leider muss ich euch mitteilen, dass ich für den Schluss keinen wirklichen Knaller aufbewahrt habe…
    Mehr »

    Halloweenparty-Tipps – Teil 3

    23. Oktober 2006 um 23:35 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

    Nach der Zwangs- und Wunschpause geht es nun weiter mit der Halloween-Reihe (Ich gehe davon aus, dass ihr Teil 1 und Teil 2 schon gelesen habt, wenn nicht solltet ihr das zuerst mal tun, ich werde öfters darauf verweisen). Diesmal ist die Deko um einiges schlichter als im Jahr davor, dafür haben wir versucht, das Essen als eine Einheit zu präsentieren und nicht als Sammlung lustiger Ideen.

    Leichenschmaus

    Das Thema: Klaustrophobie und Leichenschmaus
    Nachdem im letzten Jahr alles nur im Wohnzimmer stattfand, sollten diesmal sowohl das Wohnzimmer als auch die Küche einbezogen werden, wobei diese thematisch nicht zusammenpassen mussten. Wir entschieden uns im Wohnzimmer für eine klaustrophobische Variante und die Küche sollte das Thema des letzten Jahres aufgreifen und das Buffet bereithalten.

    Die Deko
    Wohnzimmer
    Das Wohnzimmer wurde komplett leer geräumt (diese Tradition hat übrigens den Vorteil, dass zumindest einmal im Jahr das Zimmer bis in die letzte Ecke sauber gemacht wird) und mit schwarzen Müllsäcken abgeklebt. Dabei wurde die Decke mit einer waghalsigen Seilkonstruktion auf etwa einen Meter abgesenkt, so dass eine Stehparty unmöglich gemacht wurde. Auch die Fenster wurden abgeklebt, so das zu der Enge auch noch die Dunkelheit kam (ich glaube irgendwo oberhalb der Abdeckung gab es eine schwache Lampe, die die Dunkelheit einen Tick undunkler gemacht hat, aber es war schon dunkel, auch wenn das nicht auf allen Fotos so aussieht, aber die wurden eben mit Blitz gemacht. Das rechts unten übrigens mit Infrarotmodus). Im Raum selbst gab es dann außer einem (auch abgeklebten) Tisch kein weitere Mobiliar (ok, noch der Schreibtisch mit Computer (ah… der war die Lichtquelle, ich erinnere mich) und das an der Wand festgeschraubte Regal, aber die waren außerhalb des begehbaren kleinen Raumes) und so blieb den Gästen nichts anders übrig, als auf dem eher unbequemen Boden zu sitzen. Da hat man sich die Strohballen vom Vorjahr hergewünscht, aber es war ja unser Ziel, eine eher unangenehme Atmosphäre zu schaffen.

    In der Küche

    In der Küche wurde dann der Friedhof aus dem letzten Jahr wieder aufgegriffen. Da ragte damals ja schon eine Hand aus dem Grab, in diesem Jahr ist es dem Wesen wohl geklungen, sich ganz aus der Erde zu graben uns aus dem Küchenfenster zu fliehen. Nicht jedoch, ohne vorher noch einem armen unschuldigen Menschen das Leben zu nehmen. Die Polizei war schon vor Ort um den Tatort zu untersuchen, was die Partygäste aber nicht daran hinderte, sich an der Leiche zu verköstigen. Doch dazu im nächsten Abschnitt mehr.
    Vorher sei noch angemerkt, dass auch das Badezimmer diesmal in die Party mit einbezogen wurde, da dort eine Polizeiakte hing, in der jeder (man hat da ja ab und an mal Zeit) seine Theorie über den Mordfall aufschreiben konnte. Die beste Ermittlung wurde dann am Ende (oder war es am nächsten Tag?) prämiert.

    Das Essen
    PuddingDas einzige, was nicht ins Konzept gepasst hat, ist dieser Schokoladenpudding, der mit der schon bekannten Lakritzschneckenspinne und Fliegen aus Rosinen und Mandelblättern garniert wurde. Alle anderen Speisen bildeten als Ganzes die Leiche, die nun im Detail beschrieben wird.

    Fangen wir mit der oberen Körperhälfte an:

    Leiche oben

    Die Augen (Litschi-Olive, das Gehirn (Blumenkohl) und die Finger (Würstchen) sind aus den ersten Teilen noch bekannt, neu sind die Haare und Armknochen aus Knabbergebäck, die Lippen und Nippel (das sind umgedrehte Pilze) aus der Gummibärchen-Abteilung, Nase und Ohren aus Marzipan (selbst geformt, sowas kann man nicht kaufen…) und die Achselhaare und Augenbrauen aus Lakritze. Außerdem haben wir da noch die Lungenflügel aus  Baiser, das Herz, welches ein mit gefärbtem Zucker überzogener Apfel ist (die kamen gar nicht weg), die Rippen aus normalem Plätzchenteig (war ein Rezept von  Fluffi, ein “Kniescheibenrezept” aus einem Halloweenbuch, Details kann ich leider keine bieten), die Baguette-Wirbelsäule und den Dickdarm aus Fleischwurst.
    Kommen wir nun zur unteren Körperhälfte:

    Leiche unten

    Auch hier kamen ein paar Baguettes (als Fußknochen) zum Einsatz, da Baguettes ja immer gebraucht werden, zum Beispiel um ihn mit dem bekannten Hackfleisch-Fuß zu beschmieren. Oder aber mit einer Scheibe vom Leberkäse, der (wortstammmäßig) als Leber diente. Der Dünndarm sah tatsächlich eklig aus, es handelt sich um gefüllte Cannellonis. Die Nieren sind auch aus Marzipan, dann hätten wir da noch eine Gurke mit zwei getrockneten Feigen und Lakritze sowie einem kleinen Fläschchen mit einer Probe aus mit Wasser angereichterem Puderzucker, was eine klebrig weiße Konsistenz ergibt, die gewisse Assoziationen freisetzt. Beckenknochem und Kniescheiben sind wieder mit dem Kniescheibenrezept hergestellt, ebenso wie das Erbrochene, hier wurde nur noch etwas Lebensmittelfarbe hinzugegeben.
    Das ganze wurde natürlich nicht direkt auf den Boden gelegt, sondern auf eine saubere Tapezierfolie. Und nebendran auf dem Tisch gab es dann noch ein paar Reste, die nicht untergebracht werden konnten, damit auch niemand hungern muss.

    Die Verkleidung
    Kostüm Frau BüDa die Kostüme im letzten Jahr nicht die billigsten waren, haben wir sie einfach noch einmal eingesetzt, Frau Bü hat sich von mir dann noch ne Falsche Haarspray geborgt (ja, die Frisur hält alleine dadurch, da sind keine Klammern oder sonstwas drin) und etwas experimentiert.
    Auch die Gäste kamen stärker verkleidet (noch nichts im Vergleich mit dem nächsten Jahr), was aber dank des sehr dunklen Partyraumes nicht immer aufgefallen ist ;-)
    Was ich hier noch erwähnen will (hat nix mit Verkleidung zu tun, aber ich will keinen neuen Punkt erfinden) ist der Punkt, dass wir diesmal die Gäste gebeten haben, doch bitte für Programmpunkte zu sorgen. Das hat recht gut geklappt und so kam da zum Beispiel dieses thematisch passende Murmelspiel heraus (bei dem schwachen Licht besonders anspruchsvoll):

    Murmelspiel

    Der Aufwand
    Wie man sich denken kann, hat die Wohnzimmerdekoration diesmal nicht ganz so lange gedauert (vor allem das Abreißen ging sehr sehr schnell), das Anrichten der Leiche dagegen hat wieder fast einen ganzen Tag eingenommen. Trotzdem war das eine verhältnismäßig unaufwändige Party, zudem wir sie diesmal nicht (wie sonst) zu zweit organisiert hatten, sondern  Fluffi mit im Team war.

    Alle Folgen auf einen Blick:

    1. Default-Party
    Teil 1: Default-Party

    2. Stroh und Friedhof
    Teil 2: Stroh

    3. Klaustrophobie und Leichenschmaus
    Teil 3: Klaustrophobie ud Leichenschmaus
    4. Im Hexenwald
    Teil 4: Im Hexenwald