Conny

30. September 2006 um 01:47 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Conny und Don
Komme gerade von der ersten Party dieses Wochenende und auf diesem Wege nochmal einen “Herzlichen Glückwunsch” (jetzt allerdings nachträglich) an Conny!
Und hier melde ich mich frühestens Montag wieder. Nicht weglaufen…

Werde Blog-(Er)kenner der Woche – noch keine Runde 5

27. September 2006 um 23:54 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, die vierte Runde der Blog-(Er)kenner-Aktion ist abgelaufen und bevor ich den Gewinner bekannt gebe, kurz eine schlechte (?) Nachricht: Diese Woche gibt es keine neue Runde. Die alpha-beta-Aktion hat mich ganz schön beschäftigt und morgen kommt dann Frau Bü endlich von ihrer 10-tägigen Dienstreise zurück und da hab ich dann bessere Sachen zu tun als zu bloggen (also nicht wundern, wenn es hier die nächsten Tage unverhältnismäßig ruhig wird, nebenher gibts nämlich auch noch zwei Geburtstage und ein Oktoberfestbesuch). Aber nächste Woche kommt dann Runde 5, versprochen. Und damit die Werbefläche in der nächsten Woche auch gefüllt wird, werde ich am Mittwoch auch einen Gewinner auslosen und zwar aus der zweiten Runde, da ich da damals ja einen unzulässigen Gewinner ausgewählt hatte. So haben die benachteiligten Lösungsabgeber dann nochmal eine Chance.

Aber zurück zur vierten Runde: Endlich habt ihr es geschafft, mal weniger als 6 Blogs unerkannt zu lassen, die verbliebenen vier Blogs könnt ihr an gewohnter Stelle ab sofort nachschauen. Der Gewinner ist übrigens (diesmal hat es mal jemanden getroffen, der eine ganze Menge erkannt hat, vorher war das Los ja eher “ungerecht”…): Wally.
Leider habe ich keine Mail-Adresse von Wally, also bitte entweder nochmal mit Mailadresse hier kommentieren, oder mich auf diesem Wege kontaktieren (Adresse steht bei “Über DonsTag”).

PS: An die Schlüsselkinder: Auch auf meine Fotos müsst ihr noch etwas warten, bin aber schon dran (auch an nem Flickr-Pro-Account), denke mal Freitag könnte es klappen. Sonst Montag…

Welche Bärbel nochmal?

27. September 2006 um 09:12 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Um das hohe Alpha-Niveau zu halten, hier schnell noch ein kurzes Video:

(via  ugotit.de)

alpha-beta: Was ist eigentlich ein Alphablogger

26. September 2006 um 23:27 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

In letzter Zeit habe ich ja zum Leidwesen mindestens eines Leser ganz schön oft mit dem Wort “Alphablogger” um mich geworfen und mich selbst auch ständig als solchen bezeichnet. Und da passt meine alpha-beta-Aktion doch gut, um da mal ein paar Worte zu zu schreiben.

Zuallererst natürlich mal, dass ich das Wort “Alphablogger” total unsinnig finde und nicht wirklich verstehe, warum man hier überhaupt eine Unterscheidung machen will. Aber als wenn das allein nicht schon unsinnig genug wäre, so werden solche Klasseneinteilungen aufgrund willkürlicher Faktoren vorgenommen. Mich hat man zum Beispiel, zum ersten Mal “Alphablogger” genannt, als ich in den deutschen Blogcharts aufgetaucht bin. Und warum war ich da gelistet? Weil ich den Stöckchentracker gebastelt hatte und da dann alle Stöckchenteilnehmer hingelinkt haben. Sagt das was über meinen Blog aus? Nicht wirklich, denn von den ganzen Stöckchenwerfern hat sich sicher kaum einer mit dem Blog befasst, sondern eben nur mit dem Stöckchentracker.

Aber da gibt es keine Unterscheidung und so stehe ich in den Blogcharts auf einmal weit oben. Über Bloggern, die vielleicht viele verschiedene Artikel haben, die verlinkt wurden (nur halt in der Summe nicht so oft wie ich), was eigentlich eher für einen guten Blog spricht, da eben nicht nur eine einzige Sache verlinkenswert war, sondern sich die Qualität wohl über den gesamten Blog verteilt.

Aber auch dann würde ich nie (ernsthaft) von einem Alphablogger sprechen, denn warum sollte man jemanden hervorheben, nur weil er öfter verlinkt wird. Über die Qualität seiner Beiträge muss das auch nichts aussagen, vielleicht steckt er nur viel Arbeit in die Verbreitung seines Blogs. Andere Leute, die qualitativ hochwertiger sind, bleiben aber eher unentdeckt und somit nur drittklassig.

Wenn (wenn!) ich definieren sollte, was man unter einem Alphablogger versteht, dann wäre das wohl so: “Ein Alphablogger ist ein Blogger, der sich in der Blogosphere sehr gut auskennt, ein Gespür für die aktuelle Situation hat, mit seinen Beiträgen Diskussionen loslöst, die auch in anderen Blogs aufgenommen und weitergesponnen werden”. Aber auch hier bleibt de unentdeckte Perle außen vor und ich würde eine solche Bezeichnung eh nie (ernsthaft) vergeben.
Und das sieht bei den anderen Bloggern scheinbar nicht wirklich anders aus. Ich hatte für die alpha-beta-Aktion einige Blogger aus den deutschen Blogcharts angeschrieben und in der Mail als Alphablogger tituliert und die große Mehrheit verwies in der Antwort darauf, dass sie ja wohl keine Alphablogger seien. Es gibt eben nur Blogger. Fertig. Ok, vielleicht noch gut besuchte und weniger gut besuchte Blogger, aber daraus sollte doch keine Klassengesellschaft abgeleitet werden.
Die alpha-beta-Aktion soll dies deutlich machen, indem sie zeigt, dass eigentlich in jedem das “Alpha-Potential” steckt. Und wenn ich mich selbst als “Alphablogger” bezeichne, dann ist das absolut nicht ernst zu nehmen, sondern als Kritik am System…

alpha-beta: So wirst du Alphablogger

26. September 2006 um 23:26 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

'alpha-beta-Logo' von donvanone

In letzter Zeit gibt es ja an  allen  möglichen  Ecken diverse Empfehlungen, wie man möglichst schnell Alphablogger werden kann. Aber selten sind die Tipps auch wirklich auf den einzelnen Blogger bezogen, sondern nur so Allgemeingeschwafel.
Aber damit ist jetzt Schluss, denn ab heute gibt es alpha-beta, den Alphablogger-Ratgeber im beta-Status.
14 Alphablogger haben einen Fragebogen mit je 28 Fragen beantwortet, woraufhin ein exaktes Profil dieser Blogger erstellt wurde. Nun liegt es nur an dir, auch diese Fragen zu beantworten und schon sagt dir alpha-beta, welchem Alphablogger du am ähnlichsten bist, wo deine Potentiale liegen und wie du am schnellsten zum gewünschten Erfolg kommst.

Aber bevor dein Erfolg losgehen kann, möchte ich mich noch schnell bei den Alphabloggern bedanken, die die Fragen beantwortet haben und so diese Aktion überhaupt ermöglicht haben. Vielen Dank an:
basicthinking, Buchhändleralltag und Kundenwahnsinn, Daily Me, (DonsTag), Dr. Web Weblog, eye said it before, Jojos illustrierter Blog, MC Winkels weBlog, Nerdcore, praegnanz, Riesenmaschine, Shopblogger, Werbeblogger und wirres.net.
Dabei möchte ich mich auch nochmal ganz besonders bei Robert Basic bedanken, den ich schon früh in meine Pläne einweihte und der mir dann half, diese ausreifen zu lassen.

Aber jetzt gehts los. Um deinen verdienten Ruhm zu erlangen, musst du nur noch angeben, wie stark du den folgenden Aussagen zustimmst (die Daten werden selbstverständlich nirgends gespeichert):

1. Ich blogge sehr private Sachen
stimme überhaupt nicht zu stimme voll und ganz zu

2. Ich blogge hauptsächlich zu einem Thema
stimme überhaupt nicht zu stimme voll und ganz zu

3. Ich blogge um Geld zu verdienen
stimme überhaupt nicht zu stimme voll und ganz zu

4. Ich blogge um die Welt zu verbessern
stimme überhaupt nicht zu stimme voll und ganz zu

5. Ich blogge um Spaß zu verbreiten
stimme überhaupt nicht zu stimme voll und ganz zu

6. Ich blogge um auf Fehler aufmerksam zu machen

stimme überhaupt nicht zu stimme voll und ganz zu

7. Ich blogge nachts
stimme überhaupt nicht zu stimme voll und ganz zu

8. Ich blogge tagsüber
stimme überhaupt nicht zu stimme voll und ganz zu

9. Ich blogge während meiner Arbeitszeit

stimme überhaupt nicht zu stimme voll und ganz zu

10. Ich stehe in meinem Blog im Mittelpunkt
stimme überhaupt nicht zu stimme voll und ganz zu

11. Ich blogge täglich
stimme überhaupt nicht zu stimme voll und ganz zu

12. Ich bastel gerne und viel am Layout und Plugins rum

stimme überhaupt nicht zu stimme voll und ganz zu

13. Ich blogge anonym
stimme überhaupt nicht zu stimme voll und ganz zu

14. Ab und an blogge ich gezielt bestimmte Sachen, um mehr Besucher/Backlinks zu erhalten
stimme überhaupt nicht zu stimme voll und ganz zu

15. Ich habe ein Blog-Konzept

stimme überhaupt nicht zu stimme voll und ganz zu

16. Ich könnte nicht mehr aufhören zu bloggen
stimme überhaupt nicht zu stimme voll und ganz zu

17. Ich checke täglich meine Logs und Statistiken
stimme überhaupt nicht zu stimme voll und ganz zu

18. Auf meinem Blog gibt es Werbung

stimme überhaupt nicht zu stimme voll und ganz zu

19. Ich habe schon ein Stöckchen gefangen und weitergeworfen
stimme überhaupt nicht zu stimme voll und ganz zu

20. In meinen Kommentaren wird rege diskutiert
stimme überhaupt nicht zu stimme voll und ganz zu

21. Ich habe den besten Blondinenwitz aller Zeiten verlinkt

stimme überhaupt nicht zu stimme voll und ganz zu

22. Ich blogge über alltägliche Dinge
stimme überhaupt nicht zu stimme voll und ganz zu

23. Ich blogge über politische Sachen
stimme überhaupt nicht zu stimme voll und ganz zu

24. Ich blogge über meine Arbeit

stimme überhaupt nicht zu stimme voll und ganz zu

25. Ich habe mehr als ein Statistik-Tool eingebunden
stimme überhaupt nicht zu stimme voll und ganz zu

26. Ich gehe auf Kritik von anderen ein
stimme überhaupt nicht zu stimme voll und ganz zu

27. Manche Sachen mache ich nur, um später darüber zu bloggen

stimme überhaupt nicht zu stimme voll und ganz zu

28. Meine Eltern lesen meinen Blog
stimme überhaupt nicht zu stimme voll und ganz zu

Name deines Blogs

URL zum Blog

PS: Hier noch ein wenig ernsterer Hintergrund zu der Aktion.

Don im Beetlebum-Land

26. September 2006 um 09:07 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Don im Beetlebumland
Gibt es eine größere Auszeichnung?

Shuffle Shuttle Betatest in Berlin – Ein Rückblick

26. September 2006 um 00:29 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, nun habe ich also endlich die Zeit gefunden, mich mal ein bisserl intensiver mit meinem Wochenendausflug zu beschäftigen (keine Ahnung worum es geht? Evtl. hilft das hier). Ich werde mich dabei allerdings nicht so mit den Details auseinandersetzen, wie es andere schon getan haben, sondern sehr unchronologisch zu bestimmten Themen meinen Senf dazugeben. Wer gerne wissen würde, wie denn meine beiden Tage so verlaufen sind, der ist mit der  Berichterstattung von Bastian wohl am Besten bedient. Nicht nur, weil er beim  Ride Nr. 4 dabei war, sondern weil wir auch sonst (soweit ich mich richtig erinnere) immer zusammen waren (Infos vom Flug müsst ihr euch aber dann bei  Rozana abholen, falls sie denn noch drüber berichtet). Auch die Geschichte mit der  Sonne und dem Vorhang passt und auch  ein solches Bild mit exakt der gleichen Unterschrift wollte ich posten. Das ist das Problem, wenn man sich zu viel Zeit läßt (und es wird sicher auch in diesem Beitrag einiges doppelt sein, denn die Kritiken der anderen Blogger lese ich erst nachher, ich will mich da nicht unbewusst beeinflussen lassen..).

Aber egal, jetzt gehts los:

BloggerDie Blogger
Zum ersten Mal in meiner kurzen Bloggerkarriere (bin ja erst seit ziemlich genau 9 Monaten dabei) habe ich mich mit anderen Bloggern (also solche, die ich vorher nicht kannte) getroffen und ausgiebig unterhalten (ok, den  Cowboy Jim hab ich auch mal getroffen, aber viel mehr als ein Händedruck war da nicht, da war keine Zeit für).
Und ich muss sagen: Ich war echt beeindruckt. Wir haben uns alle sofort sehr gut verstanden und ich habe einige interessante Gespräche geführt. Was da teilweise an geballtem Wissen und Erfahrung in so einem Blogger drinsteckt ist faszinierend und solchen Leuten (einem ganz speziell, aber das bleibt geheim…) würde ich den Titel Alphablogger unabhängig von irgendwelchen Links oder Besucherzahlen geben, wenn ich dieses Wort denn mal in ernstem Zusammenhang über meine Lippen brächte. Aber meine Definition von Alphabloggern ist hier fehl am Platze, die kommt in den nächsten Tagen, wenn das neue Projekt startet (sorry Jeriko One, aber danach wirst du mich vielleicht besser verstehen).
Auf jeden Fall hoffe ich, dass ich den ein oder anderen Blogger irgendwann nochmal wiedertreffe, so eine Art Nachtreffen (am Besten wieder gezahlt von T-Mobile…) wäre spitze.

TarnungDie pure Lobhudelei
Und neben den ersten anderen Bloggern habe ich auch zum ersten Mal fremde Menschen getroffen, die meinen Blog lesen. War ein sehr komisches Gefühl, aber auch verdammt wohltuend. Dank des Bildes oben rechts brauchte ich mich bei keinem vorstellen, selbst die “ominöse Frau C.” von T-Mobile hat mich trotz meiner temporären Verkleidung (nein, so ein komisches Halsdingens trage ich normalerweise nicht) erkannt und mich und meine Blogarbeit gelobt (von “Hätte nicht gedacht, dass du ein ‘normaler Mensch’ bist” bis zu “ich hab sogar schon von donvanone geträumt” (letzteres nicht von einem anderen Blogger, sondern einer der ausführenden Personen) war alles dabei). Und das ging nicht nur mir so, ständig sah man diverse Blogger auf Wolke 7 schweben, weil es überaus positive Reaktionen von “echten Menschen” gegeben hat. Das gibt doch Motivation, so weiterzumachen wie bisher.

langes GesichtDie langen Gesichter
Aber es gab nicht nur Wolke 7, sondern auch teilweise etwas längere Gesichter, weil die zu hohen Erwartungen (Werbegeschenke!!!) nicht erfüllt wurden. Ich für meinen Teil bin ja nie von einer wirklichen Belohnung ausgegangen und war darum von der Reise nach Berlin schon mehr als begeistert. Die Fahrt dahin habe ich dann auch mehr als Bloggertreffen angesehen, wo halt das Shuffle Shuttle nebenbei noch beta-getestet wird. Von daher waren meine Erwartungen mehr als erfüllt, wie glaube ich auch bei den meisten anderen Bloggern. Aber wenn ich mir jetzt z.B. die entsprechende Passage bei  Henning durchlese, scheint mir der SpOn-Artikel über die “enttäuschten Blogger” doch nicht ganz so falsch zu sein. Aber ich denke ich les da nur irgendwas falsch, denn in Berlin hat er irgendwie einen anderen Eindruck gemacht…

OrganisationDie Organisation
Eher nicht vorhanden, bzw. ganz dem übergeordneten Motto “Zufall” untergeordnet. Das hat mit den Flugtickets angefangen, die dann doch nicht per Post, sondern per Mail kamen. Dann ging es weiter mit der Überraschung im Hotelzimmer, die unter anderem aus 2 Einzelfahrscheinen bestand. Hätte man das vorher gewußt (und wären es Tagestickets gewesen, was nur minimal teurer, aber sehr viel praktischer gewesen wäre), hätten wir uns am Bahnhof wohl nicht das 48-Stunden-Ticket gekauft. Und auch beim Shuffle-Shuttle war es (diesmal aber projektbedingt) nicht wirklich klar, ob wir nun vor der Fahrt etwas essen sollten (haben wir getan), oder ob es bei dem Fahrtziel was zu Essen geben würde (gab es bei manchen).

AutoDas Shuffle Shuttle
Und da wären wir auch schon bei dem offiziellen Hauptpunkt (wie gesagt: mir ging es vorrangig um das Bloggertreffen). Von dem Auto an sich war ich etwas enttäuscht (bitte nicht zusammenhanglos zitieren, liebe Schundblätter), ist man doch von diversen “Pimp my…”-Sendungen sehr viel gewohnt. Und vor allem die anvisierte Zielgruppe guckt sich solche Sendungen wohl häufiger an und ist da mindestens so anspruchsvoll  wie wir Blogger. UMTS ist schonmal toll, Videos hochladen auch (muss aber für mehr Licht im Auto gesorgt werden), aber es fehlt doch noch einiges an Pepp (und damit meine ich nicht den leeren Kühlschrank). Außerdem sollte der Shuttle-Fahrer die Gäste vorher ein wenig aufklären, was es denn in dem Auto gibt und was man alles machen kann, sonst ist die Fahrt schon vorbei, wenn man das alles mühsam selbst herausgefunden hat (oder auch nicht: Uns ist zum Beispiel nicht aufgefallen, dass der Monitor ein Touch-Screen ist…). Auch die Aufgaben während der Fahrt reißen das sicher nicht raus. Luftgitarre spielen oder einen fremdem Menschen mit ins Auto bringen mögen da noch spannend sein, aber ein Lied singen, ein Geschicklichkeitsspiel lösen oder Passanten fotografieren ist da eher dröge.
Und was mit der Zielgruppe sicher auch nicht geht ist, dass das Event dann “Minigolf” heißt (während andere Leute zu nem Konzert von “The Rifles” fahren oder so). Das gibt sicher keine gute Mund-zu-Mund-Propaganda. Sicher, es wird immer wen geben, der mit dem Ziel der Fahrt nichts anfangen kann, aber es gibt ja eine Zielgruppe und da sollte man sich schon nach richten.
Mein Ziel war übrigens das  “white trash”, das wohl für seine abgefahrene Kundschaft (darum der angeklebte Bart) bekannt ist und wo noch ein paar Liveauftritte zur Popcom zu hören waren (also nach etlichen Cocktails dann…). War eine der guten Aktionen, zumal auch Marie und die “ominöse Frau C.” dabei waren und später auch noch einige andere Gruppen eintrudelten.

vm peopleDie Menschen dahinter
Am Samstag waren schon diverse Mitarbeiter von T-Mobile und den vm-peoplen bei den jeweiligen Aktionen der einzelnen Gruppen dabei und haben sich sowohl bei den Gesprächen, als auch beim Alkoholkonsum gut eingebracht. Dabei drehten sich die Gespräche (zumindest bei uns) eher weniger um die Marketingsaktion (da wurde immer auf die große Feedbackrunde am nächsten Tag verwiesen), sondern es lief eher auf eine Fragestunde raus, in der wir Blogger die Antworten geben mussten. Ist auch irgendwie logisch, waren wir doch in den letzten Tagen ein sehr wichtiger Teil ihrer Arbeit und da wird dann doch Interesse für die Personen geweckt.
Überhaupt ging es sehr menschlich und familiär zu. Um Firmen oder Marken ging es keine Sekunde, die Menschen hinter dem Projekt (auf beiden Seiten) waren das wichtige und interessante.
Leider war dann die große Aussprache am nächsten Tag nicht so, wie ich mir das vorgestellt hätte. Vielmehr hat man sich halt während dem Brunch mit deinen Tischnachbarn unterhalten, eine gemeinsame Fragerunde, bzw. Erklärung der Macher gab es aber nicht, was ich sehr schade fand.
Die Frage nach dem “Spacken”, der bei Gernot den  falschen Timestamp genannt hatte wurde übrigens auch geklärt ;-)

EssenDas Essen
Diesen Schwan habe ich im “Speicher” am Stadt-Strand (?) (eigentlich wollten wir zum Oststrand, aber der war es nicht wirklich) bekommen. Die merkwürdigste Ofenkartoffel, die ich je gesehen habe. Aber hat sehr gut zu der merkwürdigen Bedienung gepasst, die wohl erst seit 3 Tagen dort arbeitete und darum wohl noch keine Zeit hatte, das kleine Einmaleins zu lernen (wobei er das ja nicht einmal gebraucht hätte, es war ja nur Addition möglich). So musste er sich dann (nachdem wir uns weigerten, das Geld irgendwie selbst zusammenzulegen) doch aufopfern (hat vorher noch einige Zeit mit seinen Kollegen beratschlagt, aber da konnte wohl auch keiner rechnen) und mit seinem Handy dann mühsamm je zwei Zahlen addieren. Besonders schwer war der Fall Rozana, hatte die doch gleich 3 Sachen bestellt. Aber irgendwie ging es dann doch und der arme Kerl hat sich unter dem Blitzlichtgewitter sicher nicht ganz so wohl gefühlt…
Der Brunch in der kleinen Orangerie neben dem Schloß Charlottenburg war (der Vollständigkeit halber) auch nicht schlecht.

AlkoholDas Trinken
Lecker, meistens umsonst und alkoholisierend ;-)

MenschenmassenDie Stadt
Am Sonntag wollten wir uns noch zu einer kleinen Sightseeing-Tour aufmachen, gaben dann aber nach dem Reichstag und dem Brandenburger Tor auf, da es einfach viel zu voll war (warum? später mehr). Und so setzten wir uns (nach einem Random Walk, der uns eigentlich auf die andere Straßenseite hätte bringen sollen, aber dann durch den Wald immer weiter vom Ziel weg und zurück zum Ausgangsort hin führte) dann einfach ans Ufer und genossen den Spreeblick.
Übrigens hat Berlin in meiner Gunst nun wieder ein paar Punkte gewonnen, da es sich ganz anders gezeigt hat, also vor 1,5 Jahren. Damals war es sowas von arschkalt und windig, das war echt kein Spaß da lang zu laufen. Und dieses mal (ich hatte extra eine Jacke dabei) hätte ich gerne meine Hose gegen eine kürzere eingetauscht…

SchuheDer Schuh, den wir uns nicht anziehen
Wir haben uns nicht von T-Mobile kaufen lassen und sind auch nicht in eine Marketingfalle getappt, sondern haben ganz bewusst mitgemacht, weil es einfach Spaß gemacht hat. Und wäre dann am Ende rausgekommen, dass die al-Qaida dahinter steckt, dann hätten wir einfach schlecht über die gebloggt und schon hätten die einen derben Imageverlust bekommen ;-)

FotosDie Hauptbeschäftigung
Was machen Blogger, wenn sie nicht gerade bloggen? Klar: Fotos. Andauernd und von jeder noch so belanglosen Belanglosigkeit. Und am Besten nicht nur einer, sondern gleich alle. Oder man fotografiert einen Blogger, wie er gerade einen anderen Blogger beim fotografieren fotografiert. Flickr wird sich freuen, so langsam muss ich echt mal über einen Pro-Account nachdenken die 200-Bilder-Grenze schon überschritten…

SpiegelungenDie Fotos vom Don
Und wo sind nun meine ganzen Fotos? Nun, die kommen später (morgen oder übermorgen). Jetzt musste ich erstmal meine Gedanken festhalten, bevor sie weg sind und dann wird erst noch das Projekt fertig gemacht (morgen sollte es soweit sein). Aber keine Bange: meine Fotos kommen noch!

Berlin-MarathonDer Zufall
Der Zufall war ja Thema der Aktion und so war es nicht verwunderlich, dass z.B. ein Blogger in dem selben Club wie jemand saß, mit dem er wenige Tage später einen Termin hat. Oder dass der bravste aller Teilnehmer (jawohl, das war der Don) die Zimmernummer 666 bekommt. Oder aber auch, dass ich mit der Fahrt nach Berlin nun auch den zweiten (von zwei) Einstein-Marathon in Ulm verpasst habe (als Zuschauer wohlgemerkt), nur um dann in Berlin in ein riesiges Marathon-Chaos zu geraten.

UnentschiedenDas Fazit
Ich halte es da so wie der HSV: Unentschieden.
Das Wochenende an sich war einfach klasse. Das Wetter hat mitgespielt und wir waren eine wirklich spaßige Truppe. Aber das Shuffle Shuttle war noch nicht das Wahre. Ich denke aber, dass man aus der Idee was machen kann und die “ominöse Frau C.” meinte auch, dass bei den richtigen Autos dann das Budget wohl höher gesetzt würde, so dass man da auch mehr machen könnte.
Ich bin auf jeden Fall mal gespannt, ob sich das Shuffle-Shuttle durchsetzen kann und mach jetzt hier dann doch mal Schluß. Eigentlich sollte es nicht so ein langer Text werden, wie bei den anderen. Und das sie das auch fast alle geschrieben haben hätte mich stutzig werden lassen sollen, aber nun isses halt mal so. Werden wohl eh nur die betroffenen Personen lesen, ein breiteres Interesse ist nach der Auflösung wohl eher nicht mehr vorhanden. Oder doch?
Abschließend noch einen Gruß an alle, die das Wochenende so toll gemacht haben. War echt klasse und ich hoffe, man bleibt noch in Kontakt (und wenn es nur über die Kommentare ist).

Nochmal der Einkaufswagen

25. September 2006 um 20:24 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Bin nicht sicher, ob das gut oder schlecht ist, aber der Anrufbeantworter hier hat heute fleißig geblinkt. Ein Anruf kam (angeblich) von einer anderen angeschriebenen Kette, beim zweiten kann ich ums Verrecken den Namen nicht verstehen. Ist jemand der Meinung, dass ich mir Sorgen machen sollte? Kann man mir wegen des Briefes was? Aber zur Not hab ich ja in Berlin wen kennengelernt,  der sich mit Spendenaufrufen auskennt

Tach, Post! (XXVII): Einkaufswagen

25. September 2006 um 00:35 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, der heutige “Tach, Post!“-Brief wurde ja schon angekündigt (und das  nicht nur bei mir) und das erste Mal nenne ich mal nicht den Namen der Firma, an den der Brief ging, da die mir zu schnell mit Anzeigen drohen…
Ich kann aber ja mal sagen, wer den Brief auch bekommen hat, aber keine Reaktion gezeigt hat: Lidl, real, Norma, Sky und Rewe Handelsgruppe (zu der z.B. auch der HL-Markt gehört). An Spar, Kaufland oder Edeka habe ich nicht geschrieben. Und ach ja: Ich wohne im Süden Deutschlands…
Aber was habe ich denn geschrieben? Das hier:
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Bin wieder da

24. September 2006 um 22:43 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Shuffle Shuttle Bloggertreffen in Berlin

So, zurück aus Berlin. Sehe gerade mit Schrecken, dass die anderen (eine Link-Übersicht gibts bei  Alexander) tatsächlich schon ganze Romane verfasst haben, dazu werde ich aber erst morgen kommen. Muss jetzt nämlich schnell noch die Kehrwoche machen (sonst kriegt man hier im Schwabenländle mächtig Ärger) und dann schnell noch HSV-Bremen gucken (da Nicole ja nicht da war um die verbrochene Berichterstattung abzugeben) und dann bin ich froh, endlich ins Bett zu kommen.
Kurzfazit: Super Bloggertreffen, sehr nette VM- und T-Mobile-People und eine noch verbesserungswürdige Aktion. Details, sowie konstruktive Vorschläge und (dann auch scharfe) Fotos aber erst morgen. Ein Blogger braucht auch mal seine Ruhe…