Dino-Kindergeburtstagskuchen (plus ein wenig mehr)

11. Mai 2016 um 22:36 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Es wird mal wieder Zeit für nen Kindergeburtstagskuchen:

vulkankuchen_header

Klar war schon seit vielen vielen Monaten, dass es eine Dino-Party geben würde. Und ursprünglich sollte der Kuchen dann auch ein Dino werden, das hab ich dann aber wegen “zu viel Aufwand und zu wenig Würdigung” wieder verworfen und mich dem deutlich leichteren Projekt “Vulkan” gewidmet.

Und da die Kinder erfahrungsgemäß eh kaum was von dem Kuchen essen, hatte ich keinerlei Interesse daran, den Vulkan aus zig Kuchen zusammenzubauen, die dann alle nicht gegessen werden. Das Ziel war: Möglichst wenig Aufwand und trotzdem noch genug Effekt. Denn mehr wissen die eh noch nicht zu würdigen.
Und so kam ich dann auf die Idee, gar keinen wirklichen Kuchen zu backen, sondern die erst sehr klebrige und dann feste und stabile Masse der Schoko-Popcorn-Riegel zu verwenden.

Also hab ich ein paar Schüssel übereinander gestapelt…

vulkankuchen_alubasis

… und da drüber wollte ich dann die Masse pappen.
Schon nach wenigen Sekunden verfluchte ich mich dann auch schon für diesen Plan, denn das “sehr klebrig” bezog sich natürlich nur auf meine Hände und nicht auf die ordentlich eingefettete Alufolie. Also die Hände mit noch viel mehr Butter überziehen, Augen zu und durch:

vulkankuchen_popcornmasse

Hielt dann tatsächlich sehr gut, die Schüsseln ließ ich dann aber doch drunter. Eigentlich wollte ich die weider raus nehmen, in der Vermutung, dass die hohle Popcornmasse von alleine tragen würde. Glaube ich auch immer noch, aber inzwischen klebte das ganze dann doch auch recht gut an der Alufolie, so dass mir das zu riskant war.

Und um das “eigentlich”-Motto fortzusetzen: Eigentlich hätte ich dann gerne noch Trockeneis gehabt, das pünktlich zur Feier im Vulkan gelandet wäre, um schönen Nebel aus dem Vulkan wabern zu lassen. Hab ich aber nirgends bekommen und so musste dann neben der Popcornmaschine auch noch meine Zuckerwattenmaschine herhalten. Mit dem Ergebnis war ich dann aber auch sehr zufrieden:

vulkankuchen

Kleiner Tipp: Die Zuckerwatte möglichst frisch reinstecken, denn schon nach so ner Stunde ist die ordentlich zusammengeschrumpft. Hätte ich nicht gedacht…

Und dann haben wir da noch die “Explosionen”, die ich mir aus fein gemahlenen Hustenbonbons zusammengebaut habe:

vulkankuchen_bonbonstaub

Das ganze so für 15-30 Sekunden (einfach zugucken) in den heißen Backofengrill und schwups, fertig:

vulkankuchen_explosion

Ich hab immer so 2-3 Mal “nachstreuen” müssen, bis das ganze dick genug war (und vor allem der Zahnstocher fest umschlossen war), aber da das so schnell geht, ist das ja kein Problem…

Als ich am Geburtstag dann noch wegen was ganz anderem durch ein Geschäft schlenderte, fielen mir auf einmal Tortenfontänen in die Hand und schwups, hatten wir dann auch noch einen Vulkanausbruch, der für große Augen sorgte:

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Die Dinosaurier und Knochen hatte ich mir aus Sohnvanones Kinderzimmer “geborgt”, der Baum im Hintergrund ist einer Mini-Ananas entwachsen:

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Als Beigabe gab es dann noch Mini-Paprika-Dinoköpfe:

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Und um noch kurz zu den Spielen zu kommen: Wir haben für jeden Gast einen “Dino-Experten”-Ausweis/Laufzettel vorbereitet, bei dem für die Bewältigung von 4 Dinospezifischen Spielen je ein Stempel verdient werden musste. Als Auszeichnung gab es dann einen Dino-Kops-Gipsabdruck.

dinoexperte

Dazu von jedem Kind ein auf der Party geschossenes Foto, wofür ich eine Fotowand vorbereitet hatte:

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Die war so “eigentlich” gar nicht geplant, sondern nur ein “Abfallprodukt” von der Ballwurfwand für “Dino füttern”:

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Und weil ich im letzten Jahr etwas nachlässig war, hier noch die zwei Kuchen aus dem Vorjahr, eine Schatztruhe und eine bunte “3″:

schatztruhe

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Marzellus Garten – Geheimtipp um Ulm herum

19. April 2016 um 00:06 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

marzellus_garten_header

Es gibt so Dinge, die liegen hier ewig als “2blog” rum (ein Haufen toller/lustiger Game Of Thrones-Videos zum Beispiel, wäre jetzt ja der ideale Zeitpunkt, die gebündelt zu bringen), so auch unser Besuch in “Marzellus Garten”, über den wir im Buch “Schau mal – 240 Erlebnisse in der Region” von der Südwestpresse erfahren haben.

Theoretisch handelt es sich um einen Privatgarten, den man jederzeit kostenlos besuchen kann, praktisch ist es eine Endtdeckungsreiese durch ein 15.000 Quadratmeter großes, verwinkeltes und mit allerlei Kunst und Krempel sowie witzigen (deutlich linkspolitisch angehauchten) Zetteln versehenes Wild-Gartenpradies.

Gleich am Anfang muss man sich schon entscheiden, ob man un den erstesten, den zweitebesten oder den allerbesten Weg gehen will:

wohin

Und das macht durchaus Sinn, denn “den Weg” gibt es gar nicht. Ständig muss man sich entscheiden, wo man denn langgehen möchte, immer gespannt, was hinter der nächsten Ecke wartet (ein riesiges, nur leicht vertrauenserweckendes Baumhaus, ein riesiger Rhododendren-Platz, ein Müllabladeplatz, ein Mini-Himalaya-Nachbau, ein Forellenteich, eine Sackgasse, ein Wasserrad, oder der eine Weg, bei dem man doch eben schonmal war) und immer auch in Sorge, dass man bei dem Weg, gegen den man sich entschieden hat, irgendwas tolles verpasst.

himalaya

“Wildgarten” war dann auch kein netter Begriff von mir. Es ist zwar schon ein wunderschön “natürtlicher Garten” (wobei es auch die Ecke mit den fein gestutzten Hecken gibt), aber ganz sicher keiner, der nur sich selbst überlassen wird und keine Arbeit macht.
Ganz und gar nicht.

Seit über 30 Jahren baut der Eigentümer Marzellus Hampp hier unermüdlich mit Unterstützung zweier Freunde weiter, immer wieder entstehen neue Ecken, neue Brücken, neue Wege und neue Ideen.

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Unser erster Besuch war 2013. Zufälligerweise an einem Feiertag, was ein Glückstreffer war, denn Sonn- und Feiertags gibt sich dort der Vietnamnese Lee (einer der Helfer, auch für das asiatische Eingangstor und die asiastischen Brücken verantwortlich) die Ehre und verwöhnt seine Gäste mit frisch zubereiteter Pekingsuppe, Frühlingsrollen, Nudel-, Reis-, oder Gemüsegerichten.
Und das ist alles sehr sehr lecker. Vor allem die frittierten Bananen. Woah!

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Eintritt, Essen und Getränke laufen dabei übrigens rein über das Spendenprinzip. Am Ausgang wacht die Büste von Johannes-Hubert I. über eine Milchkanne, die mit einem beliebigen Betrag befüllt werden darf. Damit der Garten auch in Zukunft noch weiter wachsen kann.

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Seit 2013 waren wir dann bisher jedes Jahr immer einmal da (die Bilder hier sind von allen 3 Besuchen bunt gewürfelt, teilweise von Madonha geschossen), was eigentlich viel zu selten ist. Vor allem waren wir bisher nur im Mai oder November da, eigentlich müsste man sich das ganze auch mal im Juli/August anschauen…

Auf was man sich (neben sehr leckerem Essen und sehr viel zu Entdecken) allerdings auch einstellen muss, ist, dass die Toiletten eher “so naja” sind und es auch an manch anderen Ecken mal etwas müllhaldig oder zerfallen aussieht. Aber auch das macht den Reiz des ganzen aus.

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Abschließend kann ich nur nochmal betonen (sollte man aber rausgehört haben), dass ich jedem, der eh in der Gegend ist, da mal einen Abstecher vorbei machen sollte (am besten natürlich Sonntags). Ich empfehle den erstbesten Weg zu nehmen. Und viel Zeit…

Ach: Das “Wo” ist natürlich noch so eine Sache. Das ganze liegt nämlich ganz schön versteckt, so dass wir erst beim dritten Mal wirklich “sicher” hingefunden haben. Hier, an der Straße zwischen den Weißenhorner Stadtteilen Biberachzell und Oberhausen liegt der verwunschene Fleck.

Leckeres aus Popcorn dank “Popcorn Royal”. Unbedingte Kochbuchempfehlung!

07. März 2016 um 10:30 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

leckeres_aus_popcorn

So, als ich euch ja meine neue Popcorn-Maschine vorgestellt hatte, hab ich versprochen, euch hier nun einige leckere Sachen zu zeigen, die ich damit (statt nur “normalen sauleckeren Popcorn”) bisher so gemacht habe.

Wie aufmerksame Leser sicher schon mitbekommen haben, wird bei uns im Haus nur eher selten gekocht (da wir unter der Woche alle “außer Haus” essen und am Wochenende dann häufig unterwegs sind). Wenn aber mal gekocht wird, dann darf es dann auch gerne mal aufwändiger und ausgefallener sein.
Ich hatte da hier ja auch schon einmal zwei wirklich tolle Kochbücher vorgestellt (dieses hier und jenes da), die schnell zu “Lieblingskochbüchern” deklariert wurden und aus denen dann sehr viel nachgekocht wurde (was sonst bei Kochbüchern eher selten ist, da findet man 2-3 gute Sachen und den Rest lässt man verstauben).

Und so ein Lieblingskochbuch habe ich jetzt nämlich wieder gefunden: Popcorn royal: Süße & herzhafte Snacks für die Party”

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Dieses Buch enthält 100 Rezepte, bei denen Popcorn entweder eine Zutat ist, oder es um besondere Würzmischungen für Popcorn geht.
Und ich schätze mal, dass ich ca. 80% davon in den nächsten Jahren zwingend ausprobieren muss. 8 hab ich schon, 7 davon waren sehr sehr lecker.

Aber seht doch einfach selbst (Achtung, ich komme sehr ins schwärmen. Nein, ich werde dafür nicht bezahlt):

Fangen wir erst damit an, dass ich euch aufkläre, warum ich euch gezeigt habe, wie man ganz einfach leckeren Frühstücksspeck in der Mikrowelle zubereiten kann. Den brauchte ich nämlich für “Karamellisiertes Popcorn mit Bacon”:

karamellisiertes_popcorn_mit_bacon

Wobei der Titel irreführend ist, denn nicht nur das Popcorn ist karamellisiert, sondern auch der Bacon (yummie!). Und die Cashew-Kerne.
Das Popcorn wurde dann noch ne Weile im Backofen erhitzt, was die Konsistenz dann in ein schön trocken knackiges Erlebnis wandelte. Geht in Richtung “gebrannte Mandeln”, nur halt ohne Mandeln, dafür aber mit karamellisiertem Speck! Karamellisierter Speck!
Ein Traum!

Weiter gehts mit den “Schoko-Erdnuss-Riegeln”.
Wie jeder weiß, ist Popcorn ja ein ziemlich kalorienarmes Essen (wenn man auf Butter und Zucker verzichtet). Da kann man also ruhig mal ordentlich Schokolade, Erdnussbutter, Zucker und Marshmallows dazu geben und hat quasi immer noch eine Diät-Mahlzeit. Also fast zumindest.
Was man auf jeden Fall hat, sind diese schon wieder unglaublich leckeren Riegel:

popcorn_schoko_erdnuss_riegel

Und trotz Marshmallows kleben die irgendwie gar nicht (also von außen). Wie auch immer das funktioniert.

Wichtig war mir an dem Kochbuch (dazu am Ende nochmal mehr), dass auch “richtige” Mahlzeiten abgedeckt sind.

Und auch da hätte ich mit diesen “Knusprigen Hähnchensticks” in Popcprn-Panade was im Angebot:

haehnchen_mit_popcorn_panade

Hier hatte ich dann erstmals das Gefühl, dass die Gewürz-Industrie ihre Finger bei dem Buch im Spiel hat, denn was ich allein für dieses Rezept an Gewürzdöschen kaufen musste. Uiuiui…

popcorn_panade

Aber auch hier hat es sich gelohnt, denn eine so leckere Panade hab ich noch nie selber gemacht. Gabs bei uns inzwischen sogar schon zweimal, wobei wir beim zweiten Mal das Popcorn durch Quinoa und normale Semmelbrösel ersetzt hatten. Immer noch sehr sehr lecker. Wird es sicher öfter geben. Jetzt hab ich die Gewürze ja auch alle hier rum stehen…

Ebenfalls ein halbes Gewürzregal landete dann für das “karibische Popcorn” im Einkaufswagen.

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Das wäre dann auch der erste Vertreter der “normalen Popcorn-Würz-Rezepte”, also wo man am Ende dann immer noch Popcorn hat, welches nur anders schmeckt.
Laut Rezeptbuch soll man dafür erst das Popcorn machen und dann die Gewürze mit Butter in eine Pfanne geben und das fertige Popcorn darin schwenken.
Dafür war ich aber zu faul und hab die Gewürze gleich mit in die Maschine geben (die rührt ja immer fleißig).
Hat allerdings nur so halb funktioniert, hier denke ich aber, dass ich einfach nur mehr Butter hätte reingeben müssen. Das ganze war dann schon ziemlich trocken und staubig…

karibisches_popcorn

Werde das nächste Mal auf jeden Fall nochmal den “faulen” Weg ausprobieren. Dann aber mit mehr Butter.
Das karibische Popcorn war dann auch nur “ok”. Zumal ich das Salz vergessen hatte, was wir dann einfach dadurch korrigierten, dass wir noch “salziges Popcorn” untermischten…

Weiter gehts mit den “Katzenpfötchen”, die von den Inhalten recht nahe an die “Schoko-Erdnuss-Riegeln” kommen, aber zumindest optisch was ganz anderes sind:

popcorn_katzenpfoetchen

Hier wurden dann auch gleich die letzten Schokoladen-Nikoläuse eingebracht, was dann das Rezept von “Zartbitter” zu “Vollmilch”-Schokolade änderte. Und das dürfte der Punkt sein, warum ich von dem Ergebnis nicht überzeugt bin. Alle anderen Verkoster (inkl. etlicher Kollegen von Frau Bü) waren schwer begeistert, ich hab davon immer nur wenige am Stück essen können. Ich bin aber auch absolut kein Vollmilch-Schokoladen-Fan. Das nächste Mal (dann in kleinerer Menge) dann nochmal in Zartbitter und ich wette, dass die bei mir dann auch schneller weg gehen…

Von den Kugeln zurück zu Riegeln, diesmal sind es “Brezel-Erdnuss-Riegel”.

popcorn_brezel_erdnuss_riegel

Mal wieder eine Kombination, die ich mir nie selber ausgedacht hätte, die aber wieder sehr gut harmoniert. Lecker salzige Brezeln, lecker salzige Erdnüsse. Und drumherum lecker süß. Mjam!

Und so langsam wird es Zeit, auch mal nicht nur in den höchsten Tönen zu loben. Kommen wir also zum “Rosmarin-Popcorn” (eigentlich “mit Pinienkernen”, aber die hab ich weg gelassen).
Hier wurde das Mais vor dem Poppen in Rosmarinöl ziehen gelassen. Und dann mit dem Öl gepoppt und noch überbacken.

rosmarinpopcorn

Heraus kam sehr öliges Popcorn, das zudem deutlich zu bitter war. Evtl. hätte man mit Zucker was retten können, aber das hier landete dann tatsächlich in der Mülltonne. Brrr….

Abschließend nochmal eine vollwertige Mahlzeit, nämlich ein “Popcorn-Hackbraten”. Der hat den Vorteil, dass er glutenfrei ist, da die Semmelbrösel durch kleingemahlenes Popcorn ersetzt wurde. Dazu noch allerlei leckere Gewürze (ich gestehe: Hackbraten wurde bei uns sonst immer mit Gewürzmischungen gemacht) und am Ende dann auch wieder sehr lecker.

popcorn_hackbraten_mit_popcorn_salat

Das Popcorn ist hier dann aber wirklich nur noch eine Zutat. Eine, die man nicht wirklich schmeckt.
Daher gab es dazu dann auch noch einen “Popcorn-Couscous-Salat mit Mango”:

popcorn_couscous_salat

Das Rezept dazu werdet ihr aber nicht in “Popcorn Royal” finden, sondern in “Die fabelhafte Welt des Popcorns: Das etwas andere Gourmet-Kochbuch”. Ich hatte zwischen den beiden Büchern geschwankt und mir dann zuerst die “fabelhafte Welt” gekauft, da es optisch schöner war (vom anderen hat man auf Amazon nicht viel gesehen).
Dann war ich aber schnell enttäuscht, da es sich hier fast nur um Würzmischungen handelt, oder das Popcorn bei den “richtigen Mahlzeiten” nur als Streudeko, aber nicht als Zutat verwendet wurde. Daher kam dann “Popcorn Royal” ganz schnell hinterher und hat das erste Buch sofort aus der Küche verbannt. 2-3 Sachen werde ich aus der fabelhaften Welt dann doch irgendwann noch probieren (Popcorn in weißem Nougat zum Beispiel), aber erstmal habe ich noch einiges aus meinem neuen Lieblingsbuch auf der Liste.
Bald ist die Fastenzeit dann ja auch endlich vorbei, so dass ich auch mehr Abnehmer habe und ungehemmt ausprobieren darf…

Frühstücksspeck aus der Mikrowelle

24. Februar 2016 um 00:11 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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So, bevor ich euch von den vielen leckeren Sachen vorschwärme, die ich dank der Popcornmaschine in den letzten Wochen so gegessen habe, gibts hier noch einen megapraktischen Küchentipp (den ich mal vor Jahren von Ro und Ke überliefert bekommen habe).

Und zwar geht es um den allseits beliebten Frühstücksspeck:

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Eins der Highlight eines ausgiebigen Wochenendfrühstücks. Aber eben auch mit Aufwand verbunden, den ich mir Morgens ungerne mache (erst Recht, wenn die Kinder mal wieder viel früher wach waren, als sie es unter der Woche tun). Und dann riecht auch noch das ganze Haus tagelang nach Speck (ok, das ist jetzt nicht unbedingt was schlechtes), von den Klamotten, die mit feinen Fettspritzern übersät sind ganz zu schweigen.

Aber hey, da kommt nun der Tipp ins Spiel. Denn mit diesem, verkürzt sich der Aufwand auf etwa eine halbe Minute, es gibt kein spritzendes Fett und die Geruchsbelästigung hält sich auch in Grenzen.

Das einzige was man braucht: Einen Teller, zwei Blätter Küchenpapier und eine Mikrowelle.

Ein Küchenpapier auf den Teller legen, da den Speck drauf verteilen, dann das zweite Küchenpapier obendrauf (ich lass die beiden immer zusammen und klappe dann zu) und ab damit für 2-3 Minuten (je nach Speck, muss man am Anfang halt immer mal wieder schauen, bis man die perfekte Zeit raus hat) bei 600-800 Watt in die Mikrowelle.
Schon fertig!

bacon_in_der_mikrowelle_machen

Wie man an dem plötzlich transparenten Küchenpapier sieht, geht da auch ordentlich Fett raus, so dass man sich einreden kann, einen Diät-Speck zu essen ;-)

Und was der Speck nun mit der Popcornmaschine zu tun hat, erzähl ich euch dann nach der nächsten Maus im nächsten Beitrag!

Selbstgemachtes Popcorn, so lecker wie im Kino

22. Februar 2016 um 08:43 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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Das ist nämlich so: Ich habe in der Studienzeit ja mal ein paar Jahre in zwei kleinen, sehr beschaulichen Kinos gearbeitet. So klein und beschaulich, dass man da alleine alles gleichzeitig gemacht hat: Karten verkaufen, Film einlegen, Film starten, Getränke und Süßzeug verkaufen und Popcorn machen. Man kann also sagen: Ich war mal ein beruflich ein Popcorn-Macher und somit ein selbsternannter Experte auf dem Gebiet.
Außerdem arbeite ich seit etlichen Jahren in einem Büro, vor dessen Fenster direkt ein Kino liegt, welches mir immer mal wieder sehr intensive Popcorn-Gerüche in die Nase treibt. Ich kenne mich also auch beruflich sehr gut mit dem Geruch von echtem Kino-Popcorn aus.

Und dann ist es auch so: Seit wir Kinder haben, haben die Kinobesuche rapide abgenommen (und wenn, wie in wenigen Tagen mit Deadpool, dann nicht immer gemeinsam). Daher haben wir uns dann ein kleines muggeliges Heimkino ins Haus gepflanzt (hier kann ich leider nix verlinken. “Irgendwann” blogge ich da auch mal noch drüber). Und da braucht es natürlich auch Popcorn!

Bisher hatten wir das immer klassisch im Kochtopf gemacht. Danach ein wenig Zucker drüber gerieselt und fertig.

Das Ergebnis: Kochtopf-Pocorn (das gerne mal feucht wurde, wenn das Kondenswasser vom Deckel versehentlich rein getropft ist), ab und zu mal anbrannte und immer lose Zuckerkristalle rumrieseln ließ.
War ok, aber eben meilenweit von “echtem Kino-Popcorn” entfernt.

Und als ich dann im Sommer auf einer Hochzeit mit Film-Thematik war und es da eine echte Kino-Popcorn-Maschine gab, die Popcorn zauberte, das leckerer (weil frischer) als im Kino war, war meine schon länger angedachte Idee beschlossene Sache: Ich brauche eine Popcorn-Maschine.
Aber nicht so eine Heißluft-Irgendwas-Maschine, sondern so eine wie im Kino, nur in kleiner:

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So eine mit nem heißen Top, wo fleißig gerührt wird und das Popcorn dann schön nach unten in den Auffangbehälter fällt.

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Und zu Weihnachten konnte ich dann die “Rosenstein & Söhne Profi-Popcorn-Maschine” (Amazon-Partnerlink) mein Eigen nennen.

Und jetzt?

Ich wusste noch, dass die Butter im Kino keine normale Butter war, sondern deutlich gelber. Da ich nix finden konnte, versuchte ich es einfach mal mit Butterschmalz, der kam optisch hin. Dazu dann normalen Popcorn-Mais und normalen Zucker. Und dann: Lecker Popcorn. Der Zucker war schön um das Popcorn karamellisiert und nix krümelte.
Aber Kino-Popcorn? Nö, das nicht.
Der Schmalz schmeckte deutlich hervor und vom Geruch auch nix, was an den Original-Geruch rankommt.

Also hab ich schnell bei dem Bräutigam der ausschlaggebenden Hochzeit nachgefragt und einen Link zu diesem Shop bekommen (kein Partnerlink und auch sonst keine bezahlte Werbung, ich schreibe das alles aus freien Stücken, weil ich es (vor allem den Folgebeitrag) so toll finde).
Und da gibt es dann erstmal die “echte” Popcorn-Butter. Und die ist tatsächlich gelb, aber nur, weil da Beta-Carotin als Farbstoff drin ist. Der sorgt dafür, dass das Popcorn schön golden wird. Geschmacklich ist es aber eigentlich egal, normale Butter schmeckt nahezu identisch, rein optisch macht es aber schon einen Unterschied:

vergleich

Mit Kokosfett (wird oft wegen der Hitze-Unempfindlichkeit empfohlen) habe ich optisch dann irgendwie kaum einen Unterschied wahrnehmen können (warum auch immer, Kokosfett hat ja gar keine Farbe) und auch geschmacklich war es nahezu identisch. Werde hier also wohl beim Kokosfett bleiben, da braucht man keine Spezialbutter bestellen.

Die entscheidende Zutat ist aber der Caramel-Aromazucker. Schon als ich die Tüte aufmachte wusste ich: Ja, das isses. So riecht Kino-Popcorn. Und so schmeckt es dann auch. Wow!

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Das ist von dem Kochtopf-Popcorn wirklich meilenweit entfernt. Wobei es natürlich nur der Zucker ist, das könnte man mit dem Top also vermutlich auch ungefähr hinbekommen (wenn man dann den Zucker auch nicht drüber streut, sondern das gepoppte Korn dann nochmal in der Pfanne in nem Zucker-Butter-Gemisch verrührt).

Stilechter ist aber natürlich die Maschine und anbrennen tut da auch so schnell nix.
Selbst die Reinigung ist ein Klacke. Ist das Popcorn fertig, kippe ich ein wenig Wasser in den Topf, dann gehts mit dem Popcorn ins Heimkino und ich lass die Maschine einfach so stehen. Später dann nur den Topf rausholen, den Deckel mit den zwei Flügelmuttern abschrauben, bei Verwendung von Zucker ein bisserl schrubben und fertig.
Lässt man die Maschine öfter hintereinander laufen (ich hatte es jetzt dreimal in direkter Folge, das Popcorn war beim dritten Mal noch genauso wie beim Ersten), steigt allerdings die Schrubbarbeit, wenn man nicht zwischendurch sauber macht.

Noch weniger Arbeit ist es natürlich, wenn man keinen Zucker verwendet. Denn auch salziges Popcorn schmeckt ja sehr gut. Das hatte ich vorher mit der Maschine auch mal probiert, einfach mit normalem Haushalts-Salz. Hatte aber irgendwie aus irgendeinem Grund nicht so wirklich funktioniert, das Popcorn kam oben nicht raus, sondern hing fest zusammen und bremste den Rührer aus.
Woran auch immer es lag, kann ich nicht sagen.

In dem Shop hab ich dann gleich noch Pudersalz bestellt, das “klumpt nicht” und “löst sich völlig auf”. Und genau so ist es. Lecker, lecker, lecker.

Und mit den richtigen Boxen, kriegt man dann das Mais, den Zucker, das Salz und die Löffel bequem in der Maschine gelagert:

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Wer also gerne mal Popcorn macht, oder gerne mal öfter Popcorn machen würde: Kauft euch mal die richtigen Zutaten. Und warum nicht auch die Maschine? Ich will sie nicht mehr hergeben, ehrlich!

Und gibts bei uns jetzt jeden Abend leckeres Caramel-Popcorn wie im Kino?
Nein, tatsächlich gab es das schon am Samstag wieder das erste Mal seit über einem Monat (obwohl es sooooo lecker ist…). Aber das heißt nicht, dass die Maschine darum nicht andauernd lief.
Ha!
Es wird nämlich noch viel besser.
Aber das erzähl ich euch ein anderes Mal…

Jubliäums-Digitalender 2016: Februar

19. Februar 2016 um 23:02 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Huch, da ist der Februar ja schon fast vorbei, wie ist das denn passiert?

Hier mein diesmonatiges Kalenderblatt:

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Das Layout find ich schrecklich und hab es schon ein wenig angepasst, um es ein wenig zu retten, aber hey, in 10 Tagen ist ja schon fast März, dann wäre das geschafft…

Hier die (durch klick vergrößerbaren) Infos zu dem zugehörigen Jahr (ihr erinnert euch doch sicher an das Jubiläums-Konzept, oder?)

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Kinderbastelprojekt: Tischkicker

28. Januar 2016 um 11:14 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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Irgendwie passte alles zusammen. Sohnvanone meinte, er wolle mal gerne was aus den Schuhkartons basteln, die wir beim Schuh-kauf immer wegen “kann man zum basteln ja immer mal gebrauchen” mitnehmen und sich dann aber nur im Keller bis an die Decke stapeln. Und dann hatte er kurz vorher noch bei einem Freund mit einem kleinen Tischkicker gespielt. Und dann bin ich auch noch über diesen Link gestolpert.
Und plötzlich passte alles zusammen und wenige Arbeitsstunden später war Sohnvanone stolzer Besitzer eines eigenen Tischkickers:

kicker_gesamt

Und ich war ebenso stolz. Nicht, weil er unbedingt den Verein haben wollte, den der Papa so toll findet. Nicht, weil er auch noch die Farben der Trikots wusste (okay, ich wäre jetzt nicht unbedingt auf das Auswärtstrikot der letzten Saison gegangen, aber die scheint er am öftesten gesehen haben und waren für ihn die Richtigen).

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Sondern, weil er die Erfahrungen vom “echten Tischkicker” hergenommen hat, um die recht simple Bastelidee ordentlich aufzupimpen.

Eine Tore-Zählleiste musste auf jeden Fall dran. Und gerade, als ich dafür den Deckel zerschneiden wollte, erhob er laut Einspruch: “Nein! Den brauchen wir doch noch um den Ball bei den Toren aufzufangen!”
Respekt, Herr Sohnvannone. Auf die Idee bin ich nicht gekommen…

kicker_erweiterung

Aber das will nix heißen. Ich bin ja auch einer, der bei der Tore-Zählleiste bei 1 statt 0 anfängt… *patsch*

Gegner ist übrigens Kaiserlautern. Eigentlich wollte er “die Gelben” (zum Glück nicht “die Grünen”…), aber ich konnte ihn schnell überzeugen, doch den Lieblingsverein seines Opas und auch Onkels (nein, das ist nicht die selbe Person) zu nehmen.

Den Onkel haben wir dann noch extra angerufen, um ihn nach der Rückennummer seines Lieblingsspielers zu fragen.
Hier dann nochmal ein *patsch* an mich. Denn als die Dinger erstmal an die Strohhalme geklebt waren, war von Rückennummern natürlich nichts mehr zu erkennen…

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“Lessons Learnes” für Nachahmer oder unsere zweite Version: Zwei Spieler sind ein bisserl wenig. Und der Strohhalm ist (wie zu erwarten war) nicht unbedingt die stabilste Lösung.
Das nächste mal dann ruhig auch von dieser Anleitung inspirieren lassen, bei der Wäscheklammern als Spielfiguren verwendet werden. Würde ich aber trotzdem noch bekleben. Da kann man dann auch Rückennummern hinten drauf schreiben…

Gefrierende Seifenblasen

18. Januar 2016 um 09:17 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Hier in Ulm haben wir gerade -10°C und da wird es dann wohl Zeit, den Schneemann mal Schneeman sein zu lassen und sich anderen Dingen zuzuwenden, die man bei so Temperaturen hinbekommen könnte.

Diese faszinierenden Aufnahmen (ich empfehle Vollbildmodus) sind auf jeden Fall bei -15°C entstanden, ist also nicht mehr so weit hin:

Hier steht, dass bei schon ab 1°C funktioniert und bei den tollen Fotos da, muss ich das nun wirklich auch ausprobieren. Dummerweise komme ich erst Mittwoch oder Donnerstag dazu, da soll das Wetter also bitte noch ne Weile halten…

Und diese Farb-Eis-Kugeln wollte ich ja schon vor Jahren mal ausprobiert haben…

Jubliäums-Digitalender 2016: Titelblatt + Januar

15. Januar 2016 um 20:52 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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Ich hatte ja mal die Tradition, euch hier jeden Monat die Blätter meines Digitalender einzustellen (2009, 2010, 2011, 2012, 2013). Das hat dann aber 2014 mit dem Januar aufgehört, da mein Blog schon länger nur am röcheln war und ich es doof fand, dass hier dann nur noch Kalenderblätter kommen.

Nun feiert dieses Jahr aber der Digitalender mit der 13 Ausgabe sein großes Jubiläum und da hab ich irgendwie das Gefühl, dass das doch hier auf DonsTag gehört. Und wenn das dann wohl bedeutet, dass ich wieder ein wenig zwischendurch bloggen muss, damit hier dann nicht nur noch Kalenderblätter kommen. Sorry, aber da müsst ihr jetzt wohl durch…

Aber warum ist die 13. Ausgabe eine Jubiläumsausgabe?
Ganz einfach: Eigentlich hatte ich vor 4 Jahren die Idee, zum zehnjährigen Digitalender eben eine solche Ausgabe zu machen, weil “10″ so nach Jubiläum klingt. Ich hatte dann auch schnell eine Idee: Jeder Monat sollte einen der vorherigen Digitalender würdigen und den Stil von diesem kopieren. Als mir dann auffiel, dass der Kalender dann schon nach dem September vorbei wäre, wurde das Jubiläum also auf 2016 verschoben, so dass ich nun an jedem der 12 Monate auf einen alten Kalender zurückschauen kann (und das dann natürlich chronologisch. Der Januar befasst sich also mit dem Digitalender 2004, der Februar ist 2005 und so weiter).
Jeder Monat sieht dann also vom Layout so aus, wie der Kalender aus dem entsprechenden Jahr (aber mit einem neuen Foto, es sollte kein Best-Of sein), was natürlich in einem unheitlichen Mischmach resultiert. Um zumindest ein einheitliches Format zu haben, hab ich alle Layout in ein quadratisches Format gepresst und dafür an der ein oder anderen Stelle ein wenig schrauben müssen.

Und als wäre das noch nicht genug, gibt es auf der Rückseite des vorherigen Blattes immer noch einen Rückblick auf den alten Digitalender, mit all seinen Bildern, einem kurzen Text, was ich mir so gedacht habe und weitere Fakten und Hintergründe. Und zwar so, dass man das beim Blättern schon auf einem Blick hat:

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Und der Plan ist nun, euch das hier Monat für Monat wieder zu zeigen.

Hier also zunächst das Infoblatt zum allerersten Digitalender. Ein Klick aufs Bild macht es größer (klappt nur beim Infoblatt, bei den anderen passt die Größe ja):

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Und hier das aktuelle Januar-Blatt:

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Und weil ich hier aus mir unerklärlichen Gründen noch einen Digitalender liegen habe (eigentlich sollte jeder seinen bekommen haben, irgendwo muss sich irgendwer verzählt haben), habe ich noch ein Angebot an euch: Derjenige, der zuerst Interesse bekundet (ob per Kommentar oder Mail an comment[at]donvanone.de), kann dieses letzte Jubiläumsstück (30x30cm) für 15,40€ zzgl. 4,60€ Versandkosten sein Eigen nennen.

Um die Entscheidung zu erleichtern, die folgenden Monate aber nicht zu spoilern, hier ein paar Monatsblätter, wo es die Fotos wegen “nicht gut genug” nicht in den Kalender geschafft haben (das Layout sieht aber in den Monaten immer noch so aus):

aussortiert

Alle Beiträge der Reihe 'Digitalender 2016'

  1. Jubliäums-Digitalender 2016: Titelblatt + Januar

Mein Filmjahr 2015

12. Januar 2016 um 00:04 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Ne, 2015 war nicht mein Filmjahr.

Nicht nur, weil deutlich weniger Filme geschaut habe als die Jahre davor (ein Minusrekord, seit ich die Filme, die ich nicht im Kino gesehen habe auch mitgezählt habe. 2007 zählt nicht, da hab ich erst mittendrin angefangen);

filme_pro_jahr

Sondern auch, weil die meisten der Filme nur 6/10 Punkte bekommen haben, was der textuellen Bewertung “hat nicht weg getan, muss man aber auch nicht gesehen haben” entspricht.
Hier mal die prozentuale Verteilung der Noten über die Jahre. Der lange grüne Balken bei der 6 stammt von 2015, das ist schon eindeutig. Und auch der Schnitt hat das Allzeit-Tief von 2010 eingestellt:

filme_bewertung

Warum ich so wenig Filme gesehen habe, hat zwei Gründe: Zum Einen haben wir uns noch mehr auf Serien fixiert (dazu vermutlich mal noch ein extra Beitrag). Und zum anderen kam halt irgendwie nix gescheites (wie man an den Bewertungen merkt), oder ich habs nur übersehen…

Drei Filme hab ich nicht bis zum Schluss durchgehalten und tauchen daher nicht in der Statistik auf: “Dame, König, As, Spion” und “American Hustle” fand ich einfach nur langweilig. Und “Die Pinguine von Madagascar” waren beiden Kindern zu furchteinflössend (okay, die Foltermaschine war schon fies), da hab ich dann alleine auch keine Lust mehr gehabt, so toll war er nicht.

Und dann gab es noch 7 Filme, die ich zum wiederholten Mal gesehen habe und daher auch nicht in die Statistik einfließen. Ich bin eigentlich keiner, der Filme öfters anschaut, lediglich “Extrem laut & unglaublich nah” habe ich noch einmal gesehen, weil ich ihn so gut fand (und ja, ich hab schon wieder Tränen in den Augen gehabt)
Die anderen Dopplungen kamen hauptsächlich von den Kinderfilmen (die muss man ja schon zwingen, auch mal was anderes anzuschauen), als da wären: “Die lustige Welt der Tiere”, “Shrek”, “Wall-e”, “Michel aus Lönneberga”, “Findet Nemo” und “Ritter Rost”. Und dann noch “Snowpiercer”, den ich Frau Bü noch zeigen wollte (sie war nicht sonderlich begeistert…)

Aber nun zu den Filmen, die ich 2015 zum ersten Mal gesehen habe (wobei das für “Sieben verdammt lange Tage” auch nicht wirklich gilt, denn den hab ich beim Bügeln laufen lassen, also nur gehört und nicht gesehen), sortiert nach Bewertung (innerhalb einer Wertungsgruppe dann nach Alphabet) und mit Filtermöglichkeit. Untendrunter dann noch ein kurzer Text zum “Film des Jahres” und eine weitere Statistik.

Alle 32 Filme anzeigen
Im Kino gesehen: 4 Filme
In 3D gesehen: 4 Filme
Auf englisch gesehen: 14 Filme

Life of Pi
********** (9/10)

Her
********** (7/10)

Sex Tape
********** (7/10)

Lucy
********** (6/10)

RED 2
********** (6/10)

Escape Plan
********** (5/10)

Filmplakate via TMDb (oder auch: “This product uses the TMDb API but is not endorsed or certified by TMDb.”)

Kurzkritiken gibt es bei mir ja keine mehr, einzig zu “Life of Pi” will ich noch ein paar Worte verlieren: Ich hatte das Buch damals fast ganz gelesen (Bücher durchlesen kann ich schon lange nicht mehr) und hatte dann irgendwann später auf Wikipedia noch über das merkwürdige Ende gelesen.
Als dann der Film raus kam, war ich nicht sicher, was ich nun machen sollte. Das Buch hatte mich nur so halb überzeugt, ich konnte mir nicht vorstellen, wie das ein unterhaltsamer Film sein kann, war vom Ende auch eher abgeschreckt, las aber überall nur gutes darüber. Vor allem über die Bilder.

Und als es dann darum ging, gute 3D-Filme fürs Heimkino zu finden (man muss das ja auch nutzen, wenn man es schon kann), tauchte “Life Of Pi” in jeder “die tollsten 3D-Filme”-Liste ganz weit oben auf.

Und das vollkommen zurecht. Ich gehe davon aus, dass der Film in 2D nicht so viele Punkte bekommen hätte. Ein Großteil der Punkte geht nur auf die wahnsinnig tollen Bilder zurück, die wie für 3D gemacht sind (hm. ok, sie sind nur dafür gemacht. Vergessen wir das) und dann auch über eine vielleicht nicht so ganz spannende Geschichte hinwegtäuschen (wobei ich es glaub gar nicht so unspannend fand und das Ende war dann auch ok).
Aber: Die Bilder! Die Bilder! Wenn ihr 3D schauen könnt, schaut euch diesen Film an. Wenn ihr euch diesen Film anschaut: Schaut ihn euch in 3D an.

Einmal musste ich sogar zurückspulen, da ich zu verwirrt von dem war, was ich gerade gesehen hatte. Da wechselte der Film nämlich mal eben das Bildformat (die schwarzen Balken oben und unten erschienen), nur damit eine Szene noch beeindruckender wirkt, weil dann Fische über den Balken hinaus fliegen können:

Hier der Ausschnitt, ab 0:26 gibt es oben und unten schwarze Balken, dann kommen auch bald schon die Fische:

Wirkt in 3D nochmal ein wenig mehr.
Es gab auch noch ne zweite Szene, wo das Bildformat geändert wurde (diesmal gab es rechts und links schwarze Balken), da wurde dann das Buchcover nachgestellt (siehe hier). Hab auch irgendwo ein Interview gelesen (finde es nicht mehr), wo der Macher meinte, dass man das Filmformat viel mehr als Stilmittel einsetzen sollte und nicht bei einem Film starr auf ein Format beharren.

Abschließend noch die fehlende Statistik zum Filmkonsum über die Monate. Die grüne Linie gibt dabei den Schnitt seit 2008 an:

filme_pro_monat

Und wie fast jedes Jahr, nehme ich mir zu Jahresbeginn vor, wieder etwas mehr Filme zu schauen, was dann aufgrund der Serienpause auch meist einen kurzen Moment klappt. So hab ich dieses Jahr schon 5 Filme gesehen (und einen abgebrochen). Der Schnitt liegt dabei unter 6, was aber nur an dem grottigen “Marvel’s The Avengers 2: Age of Ultron” liegt. Brrr… (Funfact: Unter den 5 Filmen waren noch 2 weitere Marvel-Filme. Dabei war ich nie der Comic-Mensch und bin es auch immer noch nicht)