Dons Spielecheck – Spiel 2014

19. Oktober 2014 um 13:48 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, die letzten drei Tage habe ich endlich mal wieder mit Frau Bü (vielen Dank an die Schwiegereltern fürs Sitten) auf der Spielemesse in Essen verbracht und am laufenden Band Spiele gespielt.
Und da ich nicht so bin, will ich euch meine Erkenntnisse nicht vorenthalten.
Hier also eine Liste aller von uns gespielten Spiele (nur erklärte Spiele und Kinderspiele ausgenommen), grob von “toll” bis “mies” sortiert.
Bei der Wertung ist die erste Zahl meine Wertung, die zweite Wertung ist die von Frau Bü.
Aufgrund unser Spielgruppen-Vorlieben handelt es sich hier nur um leichtere Kost (mit manchmal leichten Tendenzen nach oben), also keine großen Strategie-Grübelspiele, wo man 2 Stunden stillschweigend am Tisch sitzt.

Irgendwie sind es sehr viele Würfelspiele geworden, warum auch immer.

Aber nun los (bei 4 Spielen fehlt ein selbstgschossenes Foto, die reiche ich evtl. noch von offizieller Seite nach. Ebenso wie weitere Infos und Links zu den Spielen):

El Gaucho (Argentum Verlag)

el_gaucho

Würfelspiel, das aber dadurch glücksunabhängiger wird, da immer der Startspieler mit (Anzahl Spieler)*2+1 Würfeln würfelt und sich dann nacheinander davon jeder zwei Würfel aussucht und mit denen Kühe oder Sonderfähigkeiten erwirbt. Da jeder andere Kühe sammelt, kann meist jeder noch irgendwas brauchbares machen, durch die Sonderfähigkeiten gibts auch noch ein wenig (aber wirklich nur ein wenig) Interaktion. Nach der Schlusswertung waren wir dann aber doch sehr überrascht, hatten wir (Frau Bü, ich und 2 Unbekante) doch einen ganz anderen Ausgang erwartet. Zudem waren die ersten 3 Plätze dann nur jeweils einen Punkt auseinander (bei Punkten rund um 140).
Diese Undurchsichtigkeit ist dann auch mein einziger Minuspunkt, sonst ein ganz gutes Spiel.

Wertung: 8/10 | 8/10

Five Tribes (Days of Wonder)

five_tribes

Ein interessantes “Personen-Verschieb-Spiel”, bei dem man immer sehr viele Möglichkeiten hat (und nicht, wie bei manch anderen Spielen eh kaum eine Wahl hat, was man tut) und verschiedenste Strategien verfolgen kann. Wir hatten den Eindruck, dass ein Spieler im ersten Zug schon das Spiel entschieden hätte, weil er eine sehr starke Spezialfähigkeit erworben hat, dann hat er aber wohl doch zu sehr nur diese Strategie verfolgt, denn zu unserer aller Überraschung habe ich (ohne eine klare Linie) dann mit deutlichem Abstand gewonnen.
Die Regeln erschlagen einen erstmal, dann ist es aber doch sehr leicht gespielt, wirklich interessant wird es aber sicher erst beim zweiten Mal, wenn jeder weiß, was er wirklich tut…
Mit 50€ aber dann doch viel zu teuer für das Gebotene.

Wertung: 7,5 | 7

Dice Brewing (Board & Dice)

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Ein Würfelspiel, in dem man Bier brauen muss. Die Würfel sind dabei Zutaten bzw. Spezialfähigkeiten, mit denen man die Würfel beeinflussen kann (wenn man nicht so ein unglaubliches Würfelpech hat, wie ich es hatte. Das konnte selbst der Autor nicht fassen, der sowas laut eigener Aussage noch nicht gesehen hat. Nun hab ich daher eine Schachtel mit “For the player who only rolls ‘ones’”-Widmung im Deckel…)

Wertung: 7,5 | 9

Loony Quest (Asmodee)

loony_quest

Jump’n'Run-Malspiel, bei dem man ein Bild in der Mitte sieht, in das man Linien oder Punkte malen muss und dabei bestimmte Regeln zu befolgen hat (z.B.: Male eine Linie vom Start zum Ziel, berühre dabei möglichst viele Sterne, treffe aber keine Wände oder Gegner). Wäre natürlich total easy, allerdings malt man nicht direkt auf dem Bild, sondern auf einer transparenten Platte vor sich. Erst wenn man fertig ist, wird die Platte über das Bild gelegt und geschaut, wie gut man nun wirklich getroffen hat.
Ein sehr witziges Spiel. Wir (Frau Bü, ich und 4 andere Fremde zwischen ca. 15 und 50 Jahren) hatten am Ende 3-4 “ach, ein geht noch”-Runden, ich bin mir nur nicht sicher, ob es, wenn man alle Level gespielt hat, nicht irgendwann langweilig wird. Hier könnte ich mir aber auch neue Level zum “aus dem Internet” drucken vorstellen (oder selber machen, womöglich mit Leveleditor), so dass das auch kein Problem mehr wäre. Und der Verlag wird sicher auch für Nachschub sorgen. In Amerika gibt es das Spiel in einer leicht anderen Variante (“Doodle Quest”), da finde ich die “Level” abwechslungsreicher, das gab es aber leider auf der Messe nicht.
Loony Quest kommt erst Ende des Jahres raus, pünktlich zu Weihnachten also, wo es nach unseren Erfahrungen wirklich jede Altersstufe erfreuen kann.

Wertung: 8 | 6,5

Doodle City (Aporta Games)

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Wie bei “El Gaucho” ein Würfelspiel, bei dem auch die Mitspieler den eigenen Wurf mitbenutzen müssen. Diesmal geht es darum, auf durch eine Würfelkombination bestimmter Koordinaten eine Straße auf den Stadtplan zu malen und so verschiedene Dinge zu verbinden, die dann Punkte bringen. Schnell erklärt, schnell gespielt.

Wertung: 7 | 8

Evolution (North Star Games)

evolution

Ähnlich wie bei Ursuppe versucht man hier seine Spezies (bzw. mehrere davon) möglichst toll zu evolutionieren (langer Hals, Fettreserven, Fleischfresser, Hörner etc.) um am Ende das meiste Futter zu ergattern (gerne auch aus dem Körper der gegnerischen Tiere).
Im Vergleich zu Ursuppe etwas gradliniger, ernster und leichter zu überblicken. Könnte auch weniger lange dauern als Ursuppe, aber das kann ich nicht sicher sagen, wir haben Evolution aus Zeitgründen nicht zu Ende gespielt.

Wertung: 7,5 | 6

Steam Park (Horrible Games)

steampark

Wieder ein Würfelspiel. Hier nutzt man seine Würfel diesmal, um einen Freizeitpark (in sehr schöner Optik) aufzubauen, Besucher anzulocken, den ganzen Dreck (durch Würfel und Besucher) wieder weg zu bekommen und nebenbei noch munter Aufträge zu erfüllen. Der Würfelkniff diesmal: Alle würfeln gleichzeitig, so oft sie wollen (bzw. noch maximal dreimal, wenn der erste fertig ist) und je schneller man zufrieden ist, desto sauberer bleibt der Park.
Hier mischt sich Würfel-Pech mit Zug-Pech (Besucher werden aus einem Würfel gezogen und sollten die passende Farbe haben) und den lästigen Bauverordnungen (kennt jeder, der selber ein Haus gebaut hat), die die Bauvorhaben auf dem eingeschränkten Platz eher schwierig machen.

Wertung: 7 | 6,5

ISpy Original (Game Factory)

ispy

Man hat vor sich ein Wimmelbild liegen, dann wird eine Karte aufgedeckt, auf der 8 Symbole zu sehen sind, von denen genau auf auf der Karte abgebildet ist (welches auch immer), das es zu finden gilt. Mehr ein Kinderspiel (allerdings noch nix für Sohnvanone), das aber trotzdem Spaß gemacht hat…

Wertung: 6,5 |7

Sushi Go! (Zoch)

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Kartensammelspiel, bei dem man aus der Kartenhand eine Karte nimmt und den Rest weitergibt. SO geht das ein paar Runden, bis alle Karten weg sind. Man guckt also nicht nur, was man selber sammeln will, sondern auch, was man seinem Nebenmann auf keinen Fall weitergeben will. Und Sushi ist eh toll (wobei die graphische Gestaltung mir nicht so zusagt)

Wertung: 7 | 5

Beasty Bar (Zoch)

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Karten-Ärgerspiel in schöner Optik (lediglich die Punkte, die eine Karte am Ende bringt hätte man noch auf die Karte bringen können, statt eine Extra-Karte dafür zu machen), das zwar auch sehr glücksabhängig ist, aber trotzdem Spaß macht, da man dauernd seine Mitspieler ärgern kann

Wertung: 7 | 5

Machi Koro (Kosmos)

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Und noch ein Würfelspiel, diesmal deutlich glückslastiger. Vor allem das Ende (wo es dann um den Gewinner geht) kam es uns wie ein reines Glückspiel vor (und der Startspieler hat gewonnen, weil er eine Runde mehr hatte)

Wertung: 6 | 6

Co-Mix (Horrible Games)

co-mix

Ein reines Fun-Spiel, in dem das Gewinnen Nebensache ist. Die Spieler einigen sich auf den Titel einer Geschichte (bei uns war es “Somewhere in the night” oder so) und versuchen dann zeitgleich aus ihren zahlreichen Hand-Bild-Karten einen passenden Comic aus 6 Bildern zu legen. Wenn alle fertig sind, erzählt jeder seine Geschichte und dann wertet jeder alle Geschichten bzgl. Kreativität, “hat mich berührt” und Technik/Erzählart.

Wertung: 6 |6

Hamsterbacke (Amigo)

Ein Kartensammelspiel, bei dem man aber nicht zu viel auf der Hand hamstern darf, denn sonst freuen sich die Mitspieler. Nette Mechanismen, mit mehr Spielern vermutlich nochmal deutlich besser als zu zweit. Ja, je mehr ich drüber nachdenke, desto besser könnte ich mir da vorstellen…

Wertung: 6 |5

Bite Night (Zoch)

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Meiner Meinung nach fast wie Lotterie, man hat kam Einfluss und am Ende hat halt irgendwer durch Glück gewonnen. Frau Bü hats gefallen.

Wertung: 5 | 7

Frischfisch (2F-Spiele)

frischfisch

Die Erklärdame hat es (evlt. da auf englisch) nicht wirklich geschafft, uns (Frau Bü mir, und schon wieder 2 neuen Fremden) das Spiel gescheit zu erklären, weswegen wir am Anfang sehr sehr ratlos losgespielt haben. Später wurde es dann klarer und eine zweite Runde wäre sicher ganz anders abgelaufen, aber irgendwie konnte ich trotzdem nicht das “besondere” am Spiel erkennen. So wird es eine zweite Runde also wohl nie geben…

Wertung: 5,5 |6

Sushi Dice (Sit Down)

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Sushi-Würfelspiel. Eher ein Kinderspiel, alle versuchen gleichzeitig bestimmte Würfel-Sets zu erwürfeln. Wer es zuerst schafft, kriegt nen Punkt. Ein Kniff kommt noch dadurch rein, dass es hilfreich sein kann, den anderen mit einem Auge beim Würfeln zuzuschauen, da man denen bei einem bestimmten Würfelergebnis dann durch reinrufen den Wurf versauen kann, so dass sie wieder von vorne anfangen müssen.

Wertung: 5 | 5

Illegal (Lucidally / Asmodee)

illegal

Eine Art “Mörderspiel”, bei dem aber nicht gemordet wird, sondern jeder Spieler ein Händlier ist, der versucht eine Warensorte loszuwerden (davon hat er so 6 auf der Hand, dazu noch eine zufällige andere) und dafür möglichst viele von einer anderen zu bekommen. Alle Spieler handeln und tauschen dazu geheim in verschiedenen Ecken des Raumes (oder in verschiedenen Räumen). Dabei ist aber auch das Ziel, dass am Ende der Tauschphase die Mehrheit der Spieler nicht sagen können, welche deine beiden Waren waren. Wir haben zu viert getestet, da war es nicht wirklich der Brüller und wir wurden auch alle enttarnt. Mit 7-9 Spielern sollte das aber anders aussehen und ich könnte mir vorstellen, dass es da wirklich funktioniert (daher die 6 Punkte)

Wertung: 6 | 2

Shephy (bouken)

Ein Solitär-Spiel, bei dem man versucht, seine Schäfchen zu vermehren. Dabei spielt man jede Runde eine Karte aus der Hand, mit denen man z.b. Schafe erzeugen, verdoppeln oder zusammenziehen kann. Oder aber auch (und das viel zu oft) vernichten muss. Da mir nicht klar war, wie viele negative Karten es doch gibt, ging meine “Strategie” schnell nach hinten los und auf einmal waren alle Schafe verschwunden. Neben mir hat es aber jemand mit den gleichen Voraussetzungen auf Anhieb geschafft…

Wertung: 4 | 6,5

7 Steps (Kosmos)

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Legespiel, bei dem man wieder eine Portion Glück braucht (richtige Steine ziehen) und wo man dann zu lange über seinen Zug grübeln muss (da man nicht wirklich vorplanen kann), so dass es eher dröge wird. Haben wir dann irgendwann abgebrochen

Wertung: 5 | 4

Concept (Asmodee)

concept

Begriffe erklären, indem man nur Icons nutzt. Klingt witzig, ist aber dann doch irgendwie schwerer als gedacht, so dass es nicht witzig ist, sondern man sich nur gegenseitig vorwirft, zu dumm zum raten oder erklären zu sein…

Wertung: 5 | 4

Absacker (Amigo)

absacker

Tatsächlich ein lupenreines “Absacker-Spiel” (also eins, was man nach einem langen Spieleabend spielt, um noch nicht nach Hause gehen zu müssen, aber sein Gehirn trotzdem schonmal abschalten zu können). Die Regel ist in einem Satz erklärt, dann werfen alle Spieler munter Karten ab (und ziehen nach) und sammeln zwischendurch Punkte ein. Viel Glück, wenig Einfluss, aber darum geht es beim Absacken ja auch nicht…

Wertung: 5,5 |2

Mc Johny’s (Czech Board Games)

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Ein Spiel, in dem jeder Spieler ein anderes Spiel spielt, um gemeinsam Punkte in 4 Kategorien zu sammeln (jeder kann dabei für jede Kategorie Punkte sammeln). Einer spielt nicht mit und kommandiert nur die Spieler, damit die auch in den richtigen Kategorien punkten, damit alle Kriterien erfüllt werden. Ein weiterer Spieler versucht das ganze allerdings zu sabotieren (offen), indem er möglichst viele Minuspunkte sammelt. Die einzelnen Spiele sind dabei alles andere als innovativ und so konnte das Spiel dann auch nicht überzeugen.

Wertung: 5 | 4

Kobayakawa (Iello)

Minimalstes Spielmaterial (so, dass man es auch ganz ohne Kauf sicher daheim spielen kann), minimale Regeln, minimaler Einfluss und hoher Glücksfaktor.

Wertung: 5 | 3

Neptun (Queen)

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Zu Verteidigung des Spiels: Wir haben es nichtmal eine komplette Runde gespielt, da es das letzte Spiel am letzten Tag war und wir noch einen Tisch im Restaurant reserviert hatten. Hier kam es uns aber dann nicht wirklich nach “spielen” vor, sondern nach einer langen “Entscheidungsphase”, wo man in “riskier ich was?”-Manier seinen Zug und die dafür vorhandenen Karten zusammenstellt. Und dann spielt man seine Karten eben nach und nach ab, wo man dann auch nicht mehr wirklich viel überlegen muss.

Wertung: 4 | 4

Crazy Circus (Asmodee)

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Auch hier hatten wir nur eine Mini-Runde gespielt und mussten/wollten abbrechen. Hier handelt es sich um eine Knobelaufgabe, die alle Spieler gleichzeitig lösen wollen (natürlich als erster). 3 Zirkustiere müssen nach Vorgaben angeordnet werden, dafür gibt es 6 Zugmöglichkeiten, die alle einen Namen aus zwei Buchstaben haben (z.B. “Ma” oder “So”). Wer zuerst die Lösungskombination laut sagt (“MaKiNiMaSo”), der bekommt den Punkt.

Wertung: 4 | 4

Schraube locker (Amigo)

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Jawohl, nochmal ein Würfelspiel. Wieder ein neuer Laufmechanismus, bei dem ich mir allerdings relativ “gespielt” vorkam (im Sinne von: Ich habe nicht wirklich viel Entscheidungsspielraum), Einzig ein wenig “gehe ich Risiko?” gibt es noch, aber das reicht nicht.

Wertung: 4 | 3

Cubo (Queen)

cubos

Hatten wir schon ein Würfelspiel? Hier nochmal die Variante, wo man so lange würfeln darf wie man will, zumindest, bis der erste Spieler fertig mit würfeln ist. Dann geht es drum, ein wenig zu knobeln und seine Würfel so anzuordnen (in einem 3×3-Raster), dass man möglichst viele Punkte bekommt. Die Sache mit den doppelten Punkten bei gleicher Farbe finde ich nicht fertig durchdacht, denn so tauscht dann jeder im Laufe des Spiels seine Würfel so, dass er nur Würfel einer Farbe hat. Wer das nicht macht, hat das Nachsehen.

Wertung: 4 | 3

Kwando (Huch! & friends)

Team-Spiel, in dem Personen nach Geburtsjahr sortiert werden muss, wobei jeder im Team nur die Personen auf seiner Hand kennt und deren Namen nicht nennen darf, sondern sie dem Team erst einmal beschreiben muss.

Wertung: 4 | 2

Monster Chef (believeingames)

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Kam uns vor wie ein noch nicht fertig durchdachter Prototyp, was aber evtl. an der eher verwirrenden und lückenhaften Erklärung gelegen haben könnte.

Wertung: 3 | 0

Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd

10. Oktober 2014 um 00:32 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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Wer am Wochenende noch nichts vorhat: Bis einschließlich Sonntag hat in Schwäbisch Gmünd noch die Landesgartenschau geöffnet. Als besonderen Service, hab ich diese vor gut einem Monat mal besucht, um euch bei der Entscheidungsfindung zu helfen.

Es gibt zum Beispiel rote Flüssigkeit, lange Wurzeln und wurzelige Gartenzäune:

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Oder auch einen Aussichtsturm, der als Kulisse für zahlreiche Fotos dient (raufsteigen dürft ihr selber, so weit geht der Service dann doch nicht…)

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Aber natürlich auch viele viele bunte Blüten:

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Oder wie wäre es mit einem Hanf-Irrgarten?

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Nicht zu sehen bekäme man die Sonderausstellung “Stauferleben”, denn die war nun mal vor etwa einem Monat. Gezeigt wurde, wie die Staufer damals so gelebt (und getanzt) haben:

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Eins der Highlights (vor allem für Sohnvanone. Und weil “nicht schon 100 Mal gesehen”) war die XXL-Kugelbahn.

Die Landesgartenschau war nämlich in 3 Bereiche unterteilt. Der “Himmel”, die “Himmelsleiter” und die “Erde”. Was ihr hier zu sehen bekommt ist mit wenigen Ausnahmen alles der Himmel, der sich namensgerecht weit oben befand. Die Erde war dann unten, in der Innenstadt und wurde von uns außen vor gelassen. Verbunden wurden die beiden Gebiete dann eben über die Himmelsleiter, bei der es sich nicht wirklich um eine Leiter handelte, sondern einen einigermaßen steilen Waldweg, der eben bis runter in die Stadt führte. Da gab es dann noch einen Kletterwald, viele Wald-Informationen und eben die “XXL-Waldkugelbahn”.
Und so eine sollte es in jedem Wald geben, denn noch nie bin ich mit Sohnvanone so schnell eine so lange Strecke gelaufen…

Die Kugelbahn hat laut Veranstalter eine Länge von 300m, da da aber immer wieder Pausen dazwischen waren, war die ganze Strecke nochmal deutlich länger (zumindest kam es mir “deutlich” vor, ich hätte auf viel mehr getippt). Und da hat man dann seine (vorher günstig erworbene) Holzkugel reingelegt und schon ging es ab den Berg runter (man muss ja mit der Kugel mithalten…)
Zwischendurch gab es auch immer mal wieder Stationen, wo man kleinere Aufgaben bewältigen musste, um der Kugel weiter zu helfen.

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Und dadurch, dass man ständig slalom um die langsamen (weil kugellosen) Rentner laufen musste, wurde die Strecke dann nochmal länger.

Am Ende angekommen, hieß es nun, den ganzen Weg wieder zurück zu gehen (wir hätten auch noch deutlich weiter nach unten laufen können, um dann mit dem Shuttle-Bus wieder hoch zu fahren, aber da hatte ich nicht wirklich Lust drauf). Und zu meiner großen Verwunderung, hat Sohnvanone das auch sofort eingesehen (dafür gab es ja dann auch den Kugel-Spaß als Gegenwert) und so ging es ganz ohne Meckern und Murren (und auch hier wieder in einem selten hohen Tempo) zurück nach oben.

Dort stand dann auch der Forstpavillion rum, der laut Plan auch noch zur Himmelsleiter zählt:

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Und hier noch der ganze Rest vom Himmel, bei dem wir die ganzen interessanten Sachen (Mustergärten etc.) erst viel zu spät entdeckten und daher dann nur schnell durchhuschen konnten (ganz ohne Fotos):

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Abschließend im Namen von Frau Bü noch die Frage: Was sind das hier für Pflanzen?

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PS: Die Landesgartenschau hat dann auch noch 4 weitere “Gartentextur”-Reihen herausgebracht, die ich hier dann demnächst nach und nach veröffentliche…

“Sweet Treat Sunday”: Sonnenblumen-Geburtstagskuchen

21. September 2014 um 22:27 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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Uh, schon wieder Sweet Treat Sunday. Und wie ihr merkt, bin ich immer noch nicht der geborene “wöchentlich wo mitmach”-Blogger, denn dann merkt man viel zu sehr, dass ich gar nix blogge und muss dann schnell immer noch irgendeinen Unfug bloggen, damit nicht zweimal ein Beitrag aus der gleichen Reihe hintereinander kommmt…

Und da das nun gerade nochmal angewendet werden konnte, kann ich diese Woche mal nochmal bei Kerstin mitmachen (so langsam wird mir aber bewusst, dass ich vermutlich alle angesammelten “Süßigkeiten” abgearbeitet habe und eigentlich viel zu selten “Süß” selber mache, um hier weiter wöchentlich mitmachen zu können).

Und wie es die Tradition hier so will, arbeite ich mal weiter unverbloggte Kindergeburtstage ab. Diesmal der erste Geburtstag von Tochtanone, bei der es nun in gut einem Monat dann auch schon zum weiten Mal was zu feiern gibt (spätestens da kann ich dann also wieder beim Sweet Treat Sunday mitmachen).

Bei ihr hab es einen herbstlich angehauchten Geburtstag (mit Kürbis-Deko und -Essen), da fand ich dann eine Sonnenblume nicht wirklich unpassend:

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Irgendwie hat es sich eingebürgert, dass ich Marzipanfiguren knete, daher diesmal dann noch eine Biene obendrauf.

Und damit es nicht ganz so langweilig ist, wurde der Teig in ca. 8 Portionen eingeteilt, die jeweils mit einem anderen Pudding in passender Farbe (Karamel, Schoko, Vanille, Mandel, Nougat, Erdbeere, dunkle Schokolade) angemischt wurden. Das ganze dann wild durcheinander in die Kuchenform klecksen und hoffen, dass es am Ende auch einigermaßen aussieht:

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Und jetzt muss ich mir dann langsam mal überlegen, was es zum zweiten Geburtstag geben soll. Evtl. gibts ja auf elf19 ein paar Inspirationen (dort gibt es z.B. einen Löwenkuchen mit Zebraröllchen, was zumindest mal meinen Humor trifft…)

Sandspielzeug an Stock in Stein

21. September 2014 um 22:15 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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Sohnvanone malt nun nicht mehr nur Bilder, sondern veredelt den Garten mit anspruchsvollen Skulpturen.
Das Einstiegsgebot liegt bei 10.000 Euro.

Telefon!

21. September 2014 um 22:11 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Ich muss mal weiter die YouTube-2blog-Liste abarbeiten, daher hier nun einfach mal ohne weitere Worte 3 Videos zum oben genannten Thema:

“Sweet Treat Sunday”: Zwei einfache Ideen zum Kindergeburtstag

14. September 2014 um 21:58 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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Wie versprochen mache ich diese Woche da weiter, wo ich beim letzten Sweet Treat Sunday aufgehört habe, nämlich bei Sohnvanones Kindergeburtstag. Neben dem Geburtstagskuchen gab es nämlich noch ein kleines Buffet (die Feier fand im Garten statt, da war Sauerei egal und wir wollten keinen “So, jetzt gibts Essen”-Zwang, sondern ein “jeder nimmt sich, wenn er Lust und Hunger hat”, was ziemlich gut funktioniert hat). Und damit da auch die gesunden Sachen gegessen werden, habe ich die Bananen nach Pinterest-Vorbild einfach mal ein wenig mit einer Traube und nem Edding gepimpt:

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Leider stehen die von alleine nicht wirklich gut (und nur, wenn sich die feuchte Banane auf ner glatten Oberfläche durch ein von mir nicht näher benanntes physialisches Phänomen festhält) und so mussten sie dann “im Wasserbecken” (mit blauer Folie ausgelegt) serviert werden.

Und dann gab es noch diese Madeleines, die wir mit drei verschiedenen Saucen (Schokolade, Erdbeere und Vanille) und lauter Süßperlen-Zeug zum munteren Dippen und kombinieren (wer errechnet die Anzahl aller möglichen Geschmackskombinationen?) anboten. Ein Hit sag ich euch!

03_buffet

Das größte Problem war noch, einen geeigneten Tisch zu finden. Er sollte die richtige Höhe (/für Kinder eben) haben, aber es sollte auch nicht zu schade sein, wenn er dreckig wird, von unten Wasser zieht oder irgendwann doch vom Regen weggeschwemmt wird.

Nach einem Streifzug durch die Garage (in der gerade der Keller und Speicher-Inhale zwischengelagert werden musste) fand ich dann die perfekte Lösung.
Einen großen Pappkarton, der mit rotem Packpapier verkleidet wurde (doppelseitiges Klebeband sag ich nur) und anschließend noch mit zwei zufälligerweise exakt passenden Regalbrettern belegt wurde (und auch hier wieder: Danke, doppelseitiges Klebeband!). Sah super aus und hätte komplett zerstört werden dürfen:

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Und nun weiter zu elf19, wo wieder was leckeres geboten wird. Leider diesen Sonntag noch nicht ganz so viel, also gebt euch nen Ruck und macht doch einfach auch mal mit. Tut auch gar nicht weh…

Bilder von da wo ich wohne

14. September 2014 um 21:44 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

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Hmpf, wie nennt man das denn nun? “Heimat” ist es ja nicht, dass ist da, wo für mich “die frühesten Sozialisationserlebnisse” stattgefunden haben. Und selbst wenn man dazu auch Heimat sagen könnte: Mir kommt das noch nicht über die Lippen, denn das ist hier ja immer noch nicht meine Welt und es fühlt sich falsch an, “Heimat” zu sagen und “Bayern” zu meinen…

Egal, Gerlenhofen und insbesonder den Plessenteich habe ich euch hier ja schon mindestens zwimal (hier und hier) näher gebracht (hier mit ein wenig Infos und Links und hier im Winter). Heuet mal noch ein Schwung Fotos, die nun aber auch schon wieder fast ein Jahr alt sind. Lagen hier noch so im “2blog”-Order rum und sind dem DonsTag-Schönheitsschlaf zum Opfer gefallen.

Hier nochmal die “Palette Natur” aus einer anderen Perspektive (und hoffnungslos bearbeitet):

02_plessenteich_palette

Und ein Ausblick…

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… aufgenommen vom Vogelguckturm:

03_vogelguckturm

Und Vögel zu bestaunen (und von weitem schon zu hören) gibt es hier wahrlich reichlich (und das nicht nur dort, sondern erfreulicherweise auch immer wieder am Himmel über unserem Haus. Gänseformationen sind hier Alltag, ich steh trotzdem immer wieder mit offenem Mund unter den riesigen V-Formationen) (nein, natürlich nicht wirklich mit offenem Mund, das ist ja viel zu riskant…).

Meine Mutter hat dort im Mai diesen Jahres sogar einen Flamingo entdeckt:

05_flamingo_20140504

Hier gibts ein ähnliches Bild, wo man dann auch Hals und Kopf sieht. Aufgenommen einen Tag später.

Die hier können nicht fliegen, halten sich aber trotzdem in der Nähe auf:

06_schafe

99 Luftballons auf Luftballons gespielt

11. September 2014 um 21:19 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Als nächstes dann bitte “Barcadi Feeling” auf einer Barcadi-Flasche gespielt (ich hätte ja gewettet, sowas gibts schon), oder “Marmor Stein und Eisen bricht” nur aus auf dem Boden zerbrechenden Blöcken eben dieser Materialien. Oder “Zehn nackte Frisösen”, gespielt auf… ach, lassen wir das. Ein bisschen Spaß muss sein, gell?

Nein! Ein bisschen Spar’n muss sein:

“Sweet Treat Sunday”: Garten-Geburtstagskuchen

07. September 2014 um 13:57 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

So, es ist Sonntag und Ke sammelt mal wieder “Sweet Treats” ein. Und wie beim letzten Mal angekündigt, nutze ich das dann mal, um Sohnvanones Geburtstag anzuarbeiten.

Ich versuche ja immer, ihm den Geburtstagskuchen nach dem zu gestalten, was ihm gerade besonders gut gefällt (alles andere würde auch wenig Sinn machen…). Zum ersten Geburtstag war es “Käsekuchen” mit Mäusen drin (da waren besondere Interessen noch nicht zu erkennen und wir nannten ihn einfach viel zu oft “Maus”), zum weiten Geburtstag ein Bus (wir wohnten in einer Straße mit regem Busverkehr und so war das eins seiner ersten Worte) (huch, den hatte ich hier auch gar nicht verbloggt. Also hier bitte, noch ein paar Bilder. Das verpixelte ist sein Name, der tut hier aber nichts zur Sache…) und zum dritten Geburtstag Paula und Paula, die er beim Sandmännchen am liebsten hatte.

Danach hatten wir dann endlich einen eigenen Garten und dieser wurde auch gleich Sohnvanones Lieblingsort. Und da er zum Geburtstag noch eine Schaukelrutsche geschenkt bekam, war das Motto des Geburtstagskuchens dann natürlich klar:

15_schaukelkuchen

Dieses Jahr recht simpel gehalten, denn der Kuchen war nur ein kleiner Teil des großen Kindergeburtstagsbuffets (zum Rest dann an einem anderen Sonntag mehr)..
Neben dem “Garten” und der “Schaukelrutsche” gibt es auch das auch das Rank-Tipi, die Möhren, bei denen er geholfen hat sie zu setzen und Michael „Mike“ Glotzkowski von der Monster AG, der immer noch recht angesagt ist (“MONSTER!!!!):

14_schaukelkuchen_details

Hier mal ein Gruppenfoto von Kuchen und Vorbild-Schaukel (alle Abweichungen sind künstlerische Freiheit) sowie Vorbild-Tipi (bei dem zu dem Zeitpunkt nur sie Stangen standen, mit Mini-Mini-Prunkwinden am Boden):

13_schaukelkuchen_mit_vorbildern

Inzwischen sind 4 Monate vergangen und das Tipi hat sich ein wenig weiterentwickelt. Wir haben zwischen die Bohnenstangen noch Weidenzweige gesetzt. Von denen sind so 60% angegangen, sieht man aber aktuell nicht wirklich, da die Prunkwinde alles überdeckt. Besonders die Rückseite wächst fantastisch und wandelt den Zaun dahinter gleich noch in einen Sichtschutz:

tipi

Themenabend: Game of Thrones

05. September 2014 um 00:40 von donvanone | Kommentar abgeben | Trackback

Es ist nämlich so: Ich sammel auf YouTube immer etliche Videos unter “Später ansehen”, um sie dann gerne auch zusammen mit Frau Bü im Kinoraum über die Playstation anzusehen. Dummerweise muss man da aber immer erst durch die lange Liste scrollen, was Frau Bü jedes Mal verzweifeln lässt. Und die Liste ist deshalb so lang, weil ich nur die schlechten Videos wieder raus lösche, die anderen werden da gleich als “to blog”-Erinnerung stehen gelassen. Und da ich eben kaum Videos blogge, wird die Liste immer länger und länger (und YouTube kommt mir auch nicht entgegen, indem man da mal etliche Videos auf einmal in eine andere Playlist schieben könnte. Das geht nur Video für Video und auch nur in der Videoansicht, sehr sehr schwach).
Ihr seht: Die einzige Lösung ist, dass ich hier mehr Videos blogge. Nur so kann ich Frau Bü besänftigen.

Also hab ich schnell mal einen Haufen thematisch passender Videos zusammengesammelt und setze euch die nun schön abgestanden vor. Da müsst ihr jetzt durch…

Heute geht es um “Game of Thrones”, einer der besten Fernsehserien der letzten Jahre, bei der man sich allerdings nicht zu sehr mit den Figuren anfreunden sollte…

Wer es noch nicht kennt, sollte unbedingt (ich hasse Leute, die einem ihren Geschmack aufdrücken wollen) mal reinschauen. Hier, einfach mal “Tywin Lannister’s Dinner Party”. Danach werden alle, die es nicht kennen, der Serie vermutlich keines Blickes mehr würdigen, aber ich hab mich aufgrund dieses fulminanten Zuammenschnittes weggeschmissen (kein wirklicher Spoiler. Man sieht halt, wer zu einem unbestimmten Zeitpunkt noch lebt, aber das ist fast alles):

Der wahre Grund, warum man das ganze anschaut, sind aber natürlich die vielen nackten Frauen. Passend dazu (diesmal 100% Spoiler-frei, da überhaupt nicht explizit auf GoT ansprechend), dieses nette Video über eine angehende Schauspielerin:

Ok, nun zur Entspannung einmal das fantastische Intro. Ich bin ja meist ein Intro-Überspieler, aber hier sind sowohl Musik als auch Gestaltung einfach perfekt und somit unspulbar (ich hab ein Intro aus Staffel 1 genommen, also auch spoilerfrei):

(Wer sich fragt, wie ein Intro spoilern kann: Es werden beim Intro immer die Orte gezeigt, die dann in der Folge auch eine Rolle spielen. Und das werden mit der Zeit eben immer mehr bzw. andere. Hier kann man sich alle Intro-Varianten der ersten 4 Staffeln ansehen, falls man 25 Minuten übrig hat).

Und so ein wunderschöner Titelsong wird dann auf YouTube natürlich auch rauf und runter gecovert. Z.B. als “Smooth” Version ft. Dave Koz:

Woraus man dann auch wieder ein neues Intro basteln kann:

Auch sehr schön: Swamp Donkeys at BB King’s

Nun kurz Musik-Pause, hin zur Wissenschaft. Hier versucht jemand, die GoT-Welt wissenschaftlich zu erklären (z.B. wie es so lange Winter und Sommer in unvorhersehbaren Längen geben kann, oder wie Drachen Feuer spucken können). Auch hier wieder: Kleine Spoiler. Dafür aber viele weiterführende Links in der Video-Beschreibung:

Jetzt nochmal Musik:

Und weil auch die Queen GoT-Fan ist, hier auch noch ihre Variante:

In den 90ern hätte das Intro übrigens so ausgesehen:

Abschließend noch ein sehr stimmungsvoller Zusammenschnitt von Szenen aus den ersten 3 Staffeln:

Ach komm, ein Cover geht noch:

Wer hat noch gute weitere Cover-Versionen? Nehme ich in den Kommentaren gerne entgegen. Aber bitte keine, die fast so vie das Original klingen, ich will schon was Neues hören…